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die Gründung von Zuchtstationen. An der Diskussion be- I teiligten sich außer dem Referenten und dem Vorsitzenden, Herr Pfarrer Schrimpf von Butzbach, Herr Lehrer Grün von Reiskirchen, Herr Lehrer Döll von Wieseck und Herr Pfarrer Koch von Berstadt. Alle sind mit dem Ziele der Wahlzucht einverstanden, nur bezüglich der Einrichtung und Ausführung der Zuchtstationen gehen die Ansichten auseinander. Doch sind die gegebenen Anregungen auf guten Boden, der reiche Ernte verspricht, gefallen. Dies ist wohl der beste Dank, der neben reichem Beifall dem Redner zuteil werden konnte. — Als zweiter Redner sprach Herr Pfarrer Gros von Burkhards über: „Die Förderung und I Verhinderung des Schwärmens." Er zeigte, wie durch ver- I schiedene Methoden beide Forderungen erreicht werden können. Bezüglich der Förderung des Schwärmens brachte Herr Lehrer Maurer von Heuchelheim im Kreise Büdingen eine Klarstellung an. Wenn auch vielen Imkern die eine oder I andere der Ausführungen bekannt sein durften, so bot doch | der Vortrag recht viel Lehrreiches, was durch den Anklang I und die Zustimmung, die er fand, bestätigt wurde. Mit I dem Dank an die Referenten, der Wahl des nächsten Ver- I sammlungsortes, wozu Hungen in Aussicht genommen ist, I schloß Herr Pfarrer Ellenberger die Generalversammlung. I — Weil zwei Imkern im laufenden Jahre ihre wertvollen I Bienenstände abgebrannt sind, so wurde die Frage angeregt, ob nicht ein Feuerversicherungs-Verband innerhalb des I Vereins zu gründen sei. Der Plan fand einstimmige An- I nähme. Nachdem Haupt- und Nachschwarm sich auf kurze Zeit I verteilt hatten, setzte er sich im Saale am alten Platze nochmals I zum Festessen an. Bei dem reichlichen Mahle, das Herrn I Allendorf alle Ehre machte, gehoben durch die fröhlichen | Klänge der Feuerwehrkapeste und die lieblichen Weisen des I Vogelsberger Sängerquartetts entwickelte sich bald die heiterste I Stimmung. Herr Pfarrer Ellenberger brachte auf Seine Majestät den Kaiser und Seine Königliche Hoheit den I Großherzog ein dreifaches Hoch aus. Herr Schulinspektor I Süß von Friedberg, der Stellvertreter des Präsidenten toastete auf den Vertreter der Negierung, Herrn Dr. Sandmann und Herrn Landtagsabgeordneten Erk von Nidda,
i worauf Herr Dr. Sandmann und Erk mit ihren Toasten I auf den Vorstand und das Gedeihen der Bienenzucht erwiderten. Herr Amtsrichter Fuhr lud zu öfterem Besuche des Städtchens, des Thales und der schönen Wälder ein. Sein Hoch galt der Bienenzucht. Als eine Hochschule der Imkerei, in deren Kursen so viele Bienenzüchter sich zum Meister ausbilden, bezeichnete Herr Pfarrer Schrimpf die Stadt Ortenberg und toastete auf ihre Gastfreundschaft. Herr Pfarrer Wahl von Nieder-Florstadt toastete auf die Referenten, Herr Schulinspektvr Süß auf das Lokalkomitee
I und Herr Pfarrer Gros auf die Damen. Leider entführten die Eisenbahnzüge die vollauf befriedigten Gäste zu früh. , Darmstadt, 22. August. Staatsminister Rothe Exc.
ist von seiner Urlaubsreise wieder hier eingetroffen. — Finanzminister Küchler Exc. hat seine Amtsgeschäfte wieder ausgenommen.
△ Mainz, 22. August. Bei den gestern in Anwesenheit des Kaisers auf dem „großen Sand" hier stattgehabten I Gefechtsübungen sind einige Unfälle vorgekommen, wovon I der eine den Tod eines Artilleristen zur Folge hatte. Letzterer wurde durch ein Holzgeschoß — die Geschütze waren mit Holzkeilen geladen — derart schwer am Kopfe I verletzt, daß er noch am Abend im Spital verschied. Ferner I wurde ein Major des 115. Infanterieregiments von einer I attackierenden Husaren-Eskadron überritten und dabei derart I verletzt, daff man ihn bewußlos in sein Quartier in die Stadt verbringen mußte. Weiter wurde einem Soldaten des 115. Regiments von einem Kameraden ein Finger abgeschossen. — Wie hiesige Blätter wissen wollen, soll die Kritik des Kaisers über die gestrigen Gefechtsübungen I keine gute gewesen sein. Nach einer Version soll der Kaiser I gesagt haben, daß er nicht gekommen sei, um ein Ballet, I sondern um ein Gefecht zu sehen. Besonders soll der I Kaiser eine Kavallerie-Attacke getadelt haben. — Bei den Ordensauszeichnungen, die gestern erfolgten, wurde u. a. I der Gouverneur der hiesigen Festung, Herr v. Collas, I mit dem roten Adlerorden bedacht.
△ Mainz, 22. August. Angeblich wegen Maßregelung I von Kollegen haben die Arbeiter des Asphaltgeschäfts der Firma Müller hier die Arbeit niedergelegt. Einem I von den Streikenden in der Nähe der Fabrik ausgestellten Posten wurde von einem Schutzmanne mit augenblicklicher I Verhaftung gedroht, was zur Folge hatte, daß heute morgen energische Proteste gegen diese Polizeimaßregelung bei der I Bürgermeisterei erhoben wurden. Letztere hat eine sofortige I Untersuchung zugesagt. Dem „Neuesten Anzeiger" wird I mitgeteilt, daß heute morgen Arbeitswillige von den Aus- I ständigen mit Totschlägen bedroht, worauf die letzteren ver- I hastet worden seien.
△ Vom Rhein, 22. August In Niedrheinsbach (unterhalb Bingerbrück) brach gestern morgen Groß feuer I aus, das in kurzer Zeit 16 Wohnhäuser in Asche legte. Man mußte die Feuerwehren aus einer Reihe umliegender I Orte requirieren, um des Elementes Herr zu werden.
Köln, 22. August. Die ultramontane „Volksztg." erfährt aus zuverlässiger Quelle, daß Miquel der einzige Minister sei, der gegen eine Auflösung des Abgeordnetenhauses sei. Das Blatt sagt, Miquel habe von seinem diesjährigen Kuraufenthalt nicht genügenden Nutzen gehabt; er leide an hartnäckiger Verschleimung der Luftwege und neuralgischen Kopfschmerzen; er sehne sich nach Entbindung von seinem Amte. Arbeitsmüde seien auch Minister Thielen und Dr. Bosse, sowie v. d. Recke, welcher bereits zweimal dem Kaiser seine Entlassung eingerelcht habe. Daß Aend,erungen im Ministerium vorgenommen würden, sei feststehend.
Neueste Meldungen.
Depeschen deS Bureau „fcerolb'.
Berlin, 23. August. Der Kaiser traf gestern nachmittag 5 Uhr 20 Min. mittelst Sonderzuges auf Station Wildpark bei Potsdam ein und wurde von der Kaiserin und den kaiserlichen Kindern auf dem Bahnhofe empfangen. Das Kaiserpaar begab sich darauf in offenem Zweispänner nach dem Neuen Palais. Um 7 Uhr abends langte Staatssekretär Graf von Bülow aus Berlin an, um dem Kaiser Vortrag zu halten. Graf Bülow war ohne jede Begleitung und verblieb bis 1OV2 Uhr im Neuen Palais. Wie verlautet, wird der Kaiser heute nicht nach Berlin kommen, sondern das Gesamt-Ministerium zum Kronrat in Potsdam empfangen.
Berlin, 23. August. Die innere Lage präsentiert sich, wie die Berliner Neuesten Nachrichten melden, augenblicklich so, daß von einer Ministerkrisis zur Zeit keine Rede ist und die Auflösung des Abgeordnetenhauses in den Vordergrund tritt. Wenn eine solche nicht erfolgt, dürfte der Kaiser am Samstag selbst die Landtags-Session schließen.
Thorn, 23. August. Unter dem Verdacht des Mädchenhandels wurde gestern der Tapezierer Adolf Want aus Friedenau verhaftet. Derselbe hat unter dem Namen einer adligen Dame brieflich mit einem Stellung suchenden jungen Mädchen aus Thorn wegen Engagements als Gesellschafterin verhandelt. Als er das Mädchen gestern zum Rendezvous in den Thorner Stadtpark bestellte, wurde er von der dortigen Polizei verhaftet.
Wien, 23. August. Nach Meldungen aus Graslitz dauert dort die Erregung fort. Gestern zog die Gendarmerie ab, welche von der Volksmenge mit Schmähungen und Steinwürfen bis zum Bahnhofe verfolgt wurde. Heute findet die Leichenfeier für die gefallenen Opfer statt, wobei neuerliche Kundgebungen befürchtet werden. Es sind vier Kompagnien Militär eingerückt. Dieselben bivouakieren am Bahnhof.
Lemberg, 23. August. Der Kurier Lowsky bringt die sensationelle Meldung, daß der Pariser Antisemit G u vrin ein Hochstapler der geriebensten Sorte sei. Derselbe habe im Jahre 1887 in Galizien große Schwindeleien verübt.
Budapest, 23. August. Infolge der polizeilichen Drohung, alle streikenden Tischlergehilfen auszuweisen, kam es gestern zu Straßen-Demonstrationen. Die Polizei mußte 30 Tischlergehilfen verhaften.
Rom, 23 August. Ein Redakteur der Tribuna hatte eine Unterredung mit Panizzardi, bei welchem letzterer erklärte, der französische Generalstab sei ebenso gut wie er informiert, daß unter der Bezeichnung Gelte Canaille du i Paly de Elam gemeint sei.
Haag, 23. August. Von heute ab ist die Einfuhr von Kleidungsstücken u. s. w., welche aus Oporto kommen, untersagt.
Brüssel, 23. August. Das neue Wahlgesetz wurde von der ZentraUommission der Kammer mit 6 Stimmen gegen 1 angenommen, nachdem die Regierung die Erklärung abgegeben hatte, >baß die Auflösung des Parlaments im kommenden Monat erfolgen werde.
Paris, 23. August. Die gestrige Meldung von der Kapitulation Guerins bestätigt sich nicht. Die Regierung ist entschlossen, Guerin gegenüber das System vollständiger I Absperrung fortzusetzen. Ein neuer Vermittlungsversuch der Deputierten Millevoye und Gervaise blieb erfolglos. Von Guärins Genossen ist gestern neuerdings wieder einer erkrankt. Von gestern ab halten Polizeiagenten Wache auf dem Dach eines Nachbarhauses. Ein Arzt erzählte, daß Guörin und seine Genossen an Wassermangel und infolge der ungenügenden Kleidung an Kälte litten.
Paris, 23. August. Die gestrige Sitzung des Kriegsgerichtes wird eifrig und in günstigstem Sinne für Dreyfus kommentiert, besonders wegen des Wiedereingreifens Laboris. Die Chauvinisten verbreiten das Gerücht von einem offiziellen Eingreifen der deutschen Regierung für den I Angeklagten.
Paris, 23. August. Der Figaro veröffentlicht einen Brief des Obersten Schneider, in welchem derselbe erklärt, daß seine Ansicht über Dreyfus vom 30. November 1897, dem Datum des gefälschten Briefes, eine ganz andere gewesen ist, als die, welche durch die Fälschung aufgedeckt I ist. Es handle sich deshalb nicht nur um eine bloße Schriftfälschung, sondern um eine falsche Auslegung seiner I Meinung.
Rennes, 23. August. Labori war gestern in vorzüglicher Stimmung. Sein Arzt, der Professor Reclus ist zu einer Konferenz nach den Pyrenäen abgereist, ein Beweis, daß die Gesundheit Laboris eine ziemlich gute ist.
Rennes, 23. August. Bei Labori laufen noch immer Drohbriefe in großer Anzahl ein. Sie gelten aber diesem nicht nur allein, sondern allen denen, welche für Dreyfus Entlastungen vorbringen.
Rennes, 23. August. In den letzten zwei Tagen hat die Polizei von der Ankunft mehrerer Anarchisten Kenntnis erhalten. Dieselben werden scharf bewacht.
Loudon, 23. August. Nach einem aus Johannisburg I eingetroffenen Telegramm wurde in einer zahlreich.besuchten, I enthusiastischen Versammlung von Deutschen in Johannis- I bürg ein Flotten-Verein gegründet. A. Bracham I von der Firma A. Görz u. Co. wurde zum Präsidenten I gewählt und 450 Pfund wurden sofort für den Flotten- Verein-Fond gezeichnet. Die Versammlung war durchweg I von höchstem Enthusiasmus beseelt und endete mit Hochrufen I auf den deutschen Kaiser.
London, 23. August. „Daily Telegraph" meldet aus New-York, daß infolge eines neuen Orkans an der Küste I von Süd-Karolina zwei Fischerdörfer durch Flutwellen I überschwemmt wurden. In dem einen Dorfe sind 20, in I dem anderen 36 Personen ertrunken.
Lokales und MovinMrs.
Gießen, den 23. August 1899.
" Ordens-Verleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben dem Schriftführer des Kriegervereins Darmstadt, Fink, Kanzlei-Inspektor beim Oberlandesgericht, das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen Allergnädigst zu verleihen geruht.
+ Büdingen, 22. August. Nächsten Sonntag haben die Katholiken der Pfarrkuratie Büdingen-Nidda die Ehre, I seit vier Jahren zum ersten Male wieder ihren Oberhirten, I Bischof Haffner zu Mainz, in ihrer Mitte begrüßen zu dürfen. Hochderselbe trifft am Samstag Abend Uhr I dahier ein und wird in der Kirche feierlich empfangen. Während des Festgottesdienstes am Sonntag Vormittag nimmt der Herr Bischof die Firmung vor und im Nachmittagsgottesdienste wird Se. Hochwürden den Gläubigen seinen bischöflichen Segen spenden. Die Vorbereitungen zum Empfange des Oberhirten und zur kirchlichen Feier sind in vollem Gange. , , L I
-s. Romrod, 22.August. Eingestürzt ist heute abend um 7 Uhr das Haus des Landwirts und Taglöhners Hrch. Haber körn. Schon einige Stunden vorher wurde ein verdächtiges Knistern und Krachen vernommen, und langsam neigte sich der Dachstock nach her nördlichen Giebelseite hin. Die Bewohner waren noch mit dem Ausräumen des Hausrats beschäftigt, als der Einsturz erfolgte. In diesem Augenblicke war zum Glück niemand im Hause, sodaß Menschen nicht zu Schaden kamen. Das Gebäude war schon alt; vor einiger Zeit war der alte Schornstein beseitigt und ein solcher neuerer Konstruktion aufgeführt worden. Haberkorn lebt in dürftigen Verhältnissen, hat auch eine zahlreiche Familie zu ernähren. Hoffentlich greift die öffentliche Mildthätigkeit lindernd ein.
-r- Ortenberg, 22. August. Festtage, begünstigt vom schönsten Wetter, waren es, welche die 39. Wanderversammlung des Oberhessischen Bienenzüchter-Vereins uns brachte. Sonntags um 3 Uhr traf der Gesangverein „Liederkranz" von Friedberg und sehr viele Imker hier ein. Sie wurden mit der Feuerwehrkapelle am Bahnhofe abqeholt, und in einem stattlichen Zuge unter den Klängen der Musik nach dem „Mauergarten", wo die Versammlungen, Vergnügungen und Ausstellungen stattfanden, geleitet. Mit einer Begrüßungsansprache seitens des Ver- einspräsiventen, Herrn Pfarrer Ellenberger, die in ein Hoch auf den Landesherrn anSklang, wurde die Wanderversammlung eröffnet. Bald darauf entwickelte sich ein urgemütlich, fröhliches Leben, eine herzliche Geselligkeit, wie man sie selten wieder findet. Von ^5 Uhr ab ließ der Liederkranz seine wohlgeschulten, trefflichen Chöre und Sologesänge, die den Sängern reiche Anerkennung und den Zuhörern große Befriedigung einbrachten, ertönen. Abends wurde der Terpsichore gehuldigt, und in ausgiebigstem Maße drehten sich die Paare im Kreise. Erst die mitternächtigen Stunden führten die Gäste in die freundlichst gewährten Freiquar- | tiere. War schon am Sonntage ein starker Vorschwarm ' von Imkern um seinen Präsidenten, wie um die Königin, versammelt, so erschien am Montage schon in der Frühe ein noch stärkerer Nachschwarm, dem auch natürlich die jungen Königinnen nicht fehlten. Die einzelnen Kommissionen und Preisrichter walteten ihres mitunter schwierigen Amtes. Die Aussteller, sämtlich Mitglieder des Vereins, sehen es gerne, wenn ihnen ihre durch die Ausstellungen erwachsenen Unkosten in irgend einer Weise, sei es durch Ankauf der von ihnen ausgestellten Gegenstände oder durch Gewährung einer Geldprämie oder ehrenden Auszeichnung, die sich in den meisten Fällen nach den gemachten,Aufwendungen richten, gedeckt werden. Selbstverständlich ist dies bei großen Ausstellungen, zahlreichen Ausstellern und den zur Verfügung stehenden Mitteln, nicht immer nach Wunsch möglich. — Die Generalversammlung begann um 10 Uhr. Herr Pfarrer Ellenberger begrüßte den Regierungsvertreter, Herrn Kreisamtmann Dr. Sandmann von Büdingen und Herrn Landtagsabgeordneten Erk von Nidda und die erschienenen Festteilnehmer. Nach den allgemeinen geschäftlichen Mitteilungen, der Rechnungsablage pro 1898, und dem Verlesen des Voranschlags für 1899, erhielt Herr Lehrer Adam von Allendorf a. d. Lumda das Wort zu seinem Vortrag: „Welches ist das beste Mittel zur Hebung der Bienenzucht?" Er empfiehlt neben anderen Mitteln besonders die Einführung der Wahlzucht bei den Bienen, ähnlich wie solches bei den Haustieren geschieht und wünscht
Auslmd.
Rom, 22. August. Wie verlautet, ist die telegraphische Bitte einer hochgestellten Dame, angeblich der Fürstin von Monaco, an Visconti Venosta, Dreyfus durch die Aufdeckung der ihm wohlbekannten Jntrignen zu retten, abschlägig beschieden worden und zwar auf Veranlassung des Kriegsministers.
London, 22. August. In Bälde werden die 160 Beweisstücke, aus denen die Unschuld Dreyfus' und die Schuld Henrys und Esterhazys hervorgeht, ver- öffentlicht werden.
Ans der Zeit für die Zett.
Vor 1820 Jahren, am 24. August 79 n. Ehr., wurden die Städte Herculanum und Pompeji durch einen furchtbaren Ausbruch des Vesuv verschüttet. Fast 17 Jahrhunderte lagen sie unter der Lava, bis sie durch Zufall entdeckt und teilweise wieder ausgegraben wurden, ein Ereignis, das für die Altertumskunde von höchster Wichtigkeit war. _____________________________________________
Temperatur der Lahn und Luft
nach Reaurnur gemessen am 23. August, zwischen 11 u. 12 Uhr mittag«: Wasser 15'/,°, Luft 19'/,°.
Rübsarnen'sche Badeanstalt.


