Die ungarischen Zucker-
Beschlüsse des indischen Rates
gesprochenermaßen besteht bilden wird.
Somit
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zu setzen.
* Die unbeschränkte Haftpflicht des Hausbesitzers. Nach dreijährigem Streite hat der Entschädigungs-Prozeß einer Briefträgersfrau in Gnesen gegen eine Hausbesitzerin
H'nba bezeichnet war. Das sei jedoch nicht der einzige Zweck der Expedition gewesen. Die Gerüchte von Absichten auf den oberen Nil, die anscheinend nicht völlig unbegründet waren, hätten die Regierung veranlaßt, darauf bedacht zu sein, britische Truppenabteilungen an einigen Punkten des oberen Nil aufzustellen. Die unter den sudanesischen Soldaten ausgebrochene Meuterei habe diesen Teil der Expedition zu einem frühzeitigen Ende geführt. Die Niederwerfung der Meuterer habe mehrere Monate in Anspruch genommen, und die unter Major Macdonald stehenden Streitkräfte so stark geschwächt, daß dieser es nicht für klug gehalten habe, die ursprünglich geplante Unternehmung in ihrer ganzen Ausdehnung zu Ende zu führen. Ein beträchtlicher Teil der Truppen unter der Führung Martyr's habe eine Expedition von den Quellflüssen des Nils flußabwärts unternommen. Diese Expedition sei im großen und ganzen von Erfolg gewesen. Der Hauptzweck sei gewesen, die Derwische in Bor am rechten Nil-Ufer zu bekämpfen. Als Martyr dort angekommen sei, habe er erfahren, daß die Derwische verschwunden seien, als sie hörten, daß britische Truppen heranmarschierten. Das letzte, was man von Martyr gehört habe, sei, daß er sich in Bedden befinde. Campertown erklärte, er nehme an, daß Macdonalds Aufgabe nunmehr beendet sei. Salisbury erwiderte, er glaube dies auch, wenn nicht unvorhergesehene Umstände eintreten. Auf eine Anfrage Kimberleys erklärte Salisbury, das Haus werde sich am nächsten Montag auf drei Wochen vertagen.
M.P.O. Schweden. Im schwedischen Reichstag sind die Gelder für die Fabrikation von weiteren 40000 Gewehren kleinen Kalibers (6,5 mm System Mauser) bewilligt worden.
M.P.O. Rußland. Von einem höheren Offizier ist der Vorschlag ausgegangen, vom kommenden Frühjahr ab im Lager von Bielang gemeinverständliche Vorträge über Land- und Gartenbau zu halten, um dem zur Entlassung gelangenden Mann einige höhere Gesichtspunkte mitzugeben, als derselbe in dieser Beziehung mitgebracht hat. — Bei dem Ernst des russischen Soldaten ist sehr wohl anzunehmen, daß das Zustandekommen eines solchen Unterrichts für die Leute nur von größtem Vorteil sein kann.
ließen. Bei der Einzelberatung wird dieselbe in erster, zweiter und dritter Lesung jedenfalls mit guter Majorität ab gelehnt. Sollte mit dem Falle der Weinsteuer aber die ganze Steuerreform zurückgezogen werden, um vielleicht nach einem viertel Jahrhundert wieder ans Tageslicht zu kommen, so werden viele bisher gegnerische Abgeordnete einschwenken und die Weinsteuer zur Rettung der ganzen Reform in Kauf nehmen, vorausgesetzt, daß der Regierung für den eventuellen Ausfall der 500,000 Mk. kein anderer Ersatz geboten würde. Denn das ist Thatsache, haß ein sehr großer Teil der Rheinhessen, nachdem der erste Sturm der Leidenschaften einer ruhigeren Ueberlegung gewichen ist, bereit ist, das ganze Reformwerk zu retten, und zwar unter allen Umständen. Sollte im Laufe der Zeit sich die Wein- steuer als wirklich drückend und ungerecht erweisen, so wäre immer noch die Möglichkeit gegeben, dieselbe wieder abzuschaffen, und an ihre Stelle ein anderes Steuerobjekt
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zur Beratung.
M C.P. Italien. Seit einigen Wochen unternimmt das I italienische Gebirgsartillerie - Regiment größere Winter-! Übungen im hohen Gebirge. Obwohl letzteres mit Schnee I angefüllt ist und die Leute schon öfter in Schneestürme I hineingeraten sind, sind Unglücksfälle bis jetzt noch nicht I vorgekommen. Mit kriegsmäßig bespannten Batterien hat man den Grand Sörin (2536 Meter) erreichen sehen. Eine I Batterie hat den Col de Sestrieres (2030 Meter) überschritten, I verschiedene haben unter Schwierigkeiten den Uebergang von I Blsgier genommen (2300 Meter) und sind bis zum Col von Ranzola vorgekommen. An den schwierigsten Stellen sind I die Maultiere ausgespannt und mit Seilen gehalten worden, I während die ausemandergenommenen Teile der Batterie von | den Mannschaften getragen wurden. Letztere sind solche Partieen I allerdings gewöhnt, da sie sämtlich aus dem Gebirge rekrutiert I «erden. I
M.P.O. Frankreich. Auf der Hochebene von Larzac I im Süden des Departements Aveyron soll ein Truppen- I Übungsplatz eingerichtet werden. Derselbe soll Haupt- | sächlich dem 15. und 16. Korps zur Verfügung stehen und hat eine Ausdehnung von mehr als 4000 ha, ist also be- I deutend größer als das Lager bei Chalons. Mit der Ein- I richtung des Lagers soll sofort begonnen werden.
M.P.O. Die durch den „Matin" zustandegebrachte Sub- fiription für den Bau zweier unterseeischer Boote hat die Summe von 383000 Franks ergeben. Der Marineminister Lockroy quittiert für die Summe und versichert, daß mit dem Bau sofort begonnen werden soll.
Paris, 22. März. In der Kammer wiederholte heute der antisemitische Abgeordnete Lasies die Interpellation über die Angriffe zweier Pariser Blätter gegen den früheren | russischen Botschafter Baron Mohrenheim. Ministerpräsident 1 Dupuy forderte die Kammer auf, die Debatte über die Interpellation auf einen Monat zu vertagen. Er erklärte, daß die in Frage stehenden Beschuldigungen von der betreffenden Persönlichkeit mit Empörung zurückgewiesen worden seien. Er erkürte sich mit der betreffenden Persönlichkeit solidarisch, um energisch gegen die elende Verleumdung zu protestieren, da diese die französische Presse im Auslande in ein schlechtes Licht stelle. Die in Frage stehende Persönlichkeit habe das Anrecht auf die Sympathien des ganzen Landes. Dieselbe sei der Urheber der intimen Allianz zwischen Frankreich und Rußland. Diese Worte des Ministerpräsidenten wurden mit einstimmigem Applaus begrüßt. Der Abgeordnete Rouanet erklärte, auch die revisionistische Preffe protestiere entschieden gegen die Beschuldigungen der beiden Blätter. Mit der Aeußerung des Ministerpräsidenten Dupuy erklärte sich der antisemitische Abgeordnete Lasies zufrieden und zog hierauf seinen Antrag zurück.
England. Die Expedition Macdonald. Inder Montagsitzung des Oberhauses erklärte Lord Salisbury auf eine Anfrage, der Hauptzweck der Expedition des Majors Macdonald sei gewesen, die einige Zeit vorher vereinbarte Grenze zwischen den Gebieten, welche damals zur italienischen Einflußsphäre gehörten, und den britischen genauer festzustellen, jene Grenze, welche durch die Quellflüffe des
Males und ProvinMes.
Gießen, den 23. März 1899.
Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 22. Januar dem Kommerzienrat Theodor Stütze! in München das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Groß-
Budapest, 22. März. Die ungarischen Zucker- Industriellen erhoben beim Handelsminister Protest wegen der rechtswidrigen Beschlüsse des indischen Rates betreffend des Zuschlagzolles auf Zucker, welcher den Export von Zucker unmöglich mache. Der Handelsminister erklärte, daß er bereits diplomatische Schritte eingeleitet habe, um die Interessen der Zucker-Industriellen zu wahren.
Klagenfurt, 22. März. Im Kärntner Landtage wurde ein Antrag gegen die Handhabung des § 14 in Bezug auf die Lösung des Sprachen st r ei tes und Beilegung des ungarischen Ausgleichs eingebracht. Er gelangt trotz des Einspruchs des Landespräsidenten in der morgigen Sitzung
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Ausland.
Nie», 22. März. Die hiesige deutsch-nationale Preffe findet es bezeichnend, daß die halbamtliche „Kiener Abendpost" es nicht der Mühe wert gefunden hat, in einer offiziösen Note, sondern nur in ihrer Zeitungsschau sich über die tschechische Hetze gegen den Dreibund in kurzen, oberflächlichen Worten zu äußern. Es beweise das, daß Graf Thun nicht den Mut «finbe, den Tschechen den Standpunkt klar zu machen und sich über den Ausbruch der Mißstimmung in Deutschland und die diesbezügliche Auffassung in österreichischen Regierungskreisen in ent-
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Wien, 22. März. Nunmehr hält ein halbamtliches österreichisches Blatt es doch für nötig, auf die Beschwerden reichsdeutscher Blätter wegen tschechischer Angriffe auf den Dreibund zu antworten. Die „Wiener Abendpost" bemerkt nämlich, man könne für jene Angriffe österreichische Regierungskreise nicht verantwortlich machen. Die leitenden »nb richtunggebeuben tschechischen Politiker büchten nicht daran, ben mitteleuropäischen Friedensbunb in Frage zu stellen. — Diese Erklärung wirb man inbes beutscherseits sicherlich für ausreichenb halten, zumal Kramarcz, ber sich bei ben Angriffen auf ben Dreibunb besonbers hervorgethan hat, boch mit vollem Rechte zu ben maßgebenben Politikern des Tschechentums gerechnet werben barf.
M.P.O. Wien, 22. März. In Wiener diplomatischen Kreisen ist man, wie uns von dort geschrieben wird, außerordentlich gespannt, ob, wie das Königreich Italien, auch der Vatikan eine Einladung zur Abrüstungskonferenz erhalten werde. Man hält es für nicht ganz ausgeschlossen, daß damit gerechnet werden dürfe, es liege in der Absicht der russischen Regierung, Italiens Stellung auf der Konferenz um so mehr nach Möglichkeit zu drücken, je mehr dasselbe in den großen politischen Fragen zu England hält, in denen ein Gegensatz zwischen Rußland und England aus- und sich immer mehr heraus-
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ei» Ende gesunde». Die Klägerin »ar ei»e« Tage« plötzlich eintretendem Glatteis vor dem Hause der Beklag*, hingefallen und hatte dadurch einen Armbruch und en, Schulterverrenkung erlitten, welche die fast völlige Arbers Unfähigkeit der Frau zur Folge hatte. Sie machte iii Hausbesitzerin haftpflichtig und klagte auf Entschädiguic. Obwohl das Glatteis ganz Plötzlich eingetreten war, im) die Hausbesitzerin einen zuverlässigen Mann mit der tz/ streuung des Trottoirs betraut hatte, fanden die Gericht doch, daß sie haftpflichtig sei, und verurteilten sie zur Zahlung der Heilungskosten und einer jährlichen Rente von 480 M an die Verletzte bis zu deren 70. Lebensjahre. Die Lehre, welche die Hausbesitzer aus diesem Prozesse ziehen mögir lautet: Versichert Euch gegen Haftpflicht!
*♦ Schnee, Schneestnrme, Verkehrsstörungen durch
— so lauteten die Witterungsnachrichten von aCei Seiten unter dem Datum des 20. März, dem heurige, Frühlingsanfang! Berlin,Breslau, aus dem^annott;. scheu, Hamburg, Triest und eine Reihe anderer SM melden starke Schneefälle und Sturm. Auch hier tynm wir zurzeit einen regulären Schneefall, der fest liegen blib und für kurze Zeit weiße Straßen und Dächer zeigte. £ab:i sank hier das Thermometer in verflossener Nacht aus j:i —6 Grad Reaumur, und heute haben wir einen Harr, frischen Wintertag. Aber es ist hoffentlich nur das le-:t Aufflackern des gestrengen Herrn Winters, die Mach! ic Sonne ist doch schon zu kraftvoll, und bald prangt alti im Frühlingsschmucke!
*♦ Zn Amerika verstorbene Hesten. Chicago, Valentin Haas, 52 Jahre alt, aus Mainz. MeviC, Jll., Wilhelm Sarlouis, 58 Jahre alt, aus Hch: Darmstadt. German Township, bei Springfield, £, Nicol. Pfeiffer, 70 Jahre alt, aus Rohrbach, Hess,7 Darmstadt. St. Louis Mo., Marg. S ch a u p, geb. ling, 59 Jahre alt, aus Darmstadt. Johnstown, P Kathar. Elisabethe Wacker, 75 Jahre alt, aus Hcs|> Darmstadt. Ebendaselbst. Konrad Glitsch, 74 Jchr alt, aus Hessen-Darmstadt. Quincy, Jll., Georg F. ®ai: haus, 80 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. Moscow. Jll., Katharina Knipp, geb. Kraus, 74 Jahre alt, a'.4 Auerbach, Hessen-Darmstadt. New-Aork, Karl Dirbi, 42 Jahre alt, aus Flonheim, Rheinheffen.
Hungen, 20. März. Die auf den gestrigen Sonnlaj im Gasthaus zum Solmser Hof hier einberufene ©enerjb Versammlung unserer Molkerei-Genossenschaft war von ca. 140 Mitgliedern besucht. — Des Näheren verweqci ... , wir unsere geehrten Leser auf die Bilanz im Jnserateim!
mittigen zu verleihen. dieser Nummer: bemerken wollen wir nur, daß die Versäum
* * Ernannt wurde am 15. Marz der Gardesergeant in - ber Verwaltung der Molkerei ihre Zufriedenhett auf der Garde-Unteroffiziers-Kompagnie, Leonhard Gg. Meyer, u Q no(^ baburÄ .um Ausdruck brachte, daß sämtliche vor. zurzeit in Oppenheim, zum Kreisdiener bei dem Krelsamte Vorstand gestellten Anträge einstimmig genehmigt mürben. Oppenheim, mit Wirkung vom 1. April l. Js. an, auf $er Reingewinn beträgt für das Jahr 1898 M. 13403,^ Widerruf. . ! es wurde beschlossen, nach reichlich vorgenommenen R
* * Kaufmännische Fachschule. Morgen Freitag den f^reibungen und Zuweisung an die Reserven eine Nao 24. März, abends von präzis 8 Uhr an, — siehe betr. I üon 8°/0 an die Mitglieder zu verteilen. Welche Annonce in heutiger Nummer — findet die öffentliche I Vorteil ein „23o(t" betrieb einem „beschränkten" gegenük Prüfung der kaufmännischen Fachschule in bem I b^Genossen bietet, war aus einer Stelle im Geschästsbrrit kaufmännischen Vereins Hause statt, wozu außer den I entnehmen, wo treffend angeführt wurde, daß die Molkia Prinzipälen und Eltern der Schüler auch die Mitglieder des I Cfl 700,000 Lt. Magermilch zu Käse und Quark verarg Kaufmännischen Vereins Zutritt haben. Diese besonders : t bie 3 gerechnet einen Wert von 21,000 5! für Kaufleute interessante Prüfung erfreute sich immer einer ^machen, bie bei einem „beschränkten" Betrieb natichi zahlreichen Zuhörerschaft, was wohl auch biesrnal wieder Gj^^lnen den Genossen in Abzug gebracht worden mm zu erwarten steht. _ . . — Da die Genossenschaft nicht unbedeutende Erspart
• • Stadttheater. Morgen, Freitag den 24 d. M., b .... tourbe „och bestimmt, vom 1. Mai c. ab baß
geht als letzte Aufführung in dieser Saison Fuldas ^ittsqeld von 5 Mk. auf 20 Mk. zu erhöhen. Nacl^
reizendes Lustspiel „Jugendfreunde" zum Benefiz uon Seiten der Versammlung noch dem Vorstand ber h
für benBonvivant unserer Bühne, Herrn Franz Merker, x^fs-Vereinigung für Rohstoffe Hungen Dank ausgespwia
in Szene. Wenn wir nun wohl auch Voraussagen bursen, I unb nocb regerer Inanspruchnahme ausgefordert to(i:a daß Herrn Merker an seinem Ehrenabend ein volles Haus rourbe bfe Versammlung geschlossen.
zu Teil wird, so wollen wir es doch nicht unterlassen, Schotten, 21. März. Das Klubhaus auf dem hiermit nochmals auf diese Abschieds- und Benefiz-Vorstellung I dsk 0 pf, das während des Winters nur Mittwochs ^ ' hinzuweisen, und hegen wir zuversichtlich die Hoffnung, daß I Samstags offen war, wird von jetzt an bis zur vollftan^' Herr Merker in seinen Erwartungen übertroffen werden wirb. @röffn aud. Sonntags geöffnet sein.
* • Oster-Souderziige. Die Frankfurter Eisenbahn- 'dbera, 21. März. Ein geretteter Passagier üdi direktion läßt zu Ostern eine große Anzahl von I Aalqaria", Herr Becker, ein geborener Friedb«.: Sonderzügen verkehren, und zwar auf den Strecken Erweckte gestern abend einige Stunden in bem Frankfurt-Bebra, Frankfurt-Wiesbaben—Nieberlahnstem, ^^ein Lieberkranz, wo er bie helbenmütige Bravoui Frankfurt—Hanau—Aschaffenburg, Frankfurt —Gießen, Kapitäns Schmitt in lobenswerter Weise schilbertc. H
Frankfurt—Homburg—Usingen, Frankfurt—Höchst—Soden rQnb genannter Verein veranlaßt, folgende Der-
Frankfurt—Niedernhausen, Köln—Gießen, Gießen—Fulda, ^brcrr in ^orm von acht Ansichtskarten unserer
> Gießen—Gelnhausen, Wiesbaden—Niedernhausen—Limburg, I demselben zu übersenden, unterschrieben von
Wiesbaden—Langenschwalbach —Zollhaus und auf den Anwesenden, mit folgendem Inhalt: „Hoch klingt ba6 V. Westerwald-Bahnen. vom braven Mann wie Orgelton unb Glockenklang! W
Zur Weinsteuer-Vorlage wirb dem „Wormser Tage- e rüQct uncer ancr Gemüt dieses hehre Lied bei ben - blatt" geschrieben, baß sich über beren Schicksal in der r{ eine§ cvbrer Passagiere, unseres lieben Friebbe:^ Zweiten Kammer jetzt schon ziemlich sichere Schluffe ziehen H^rrn Becker, unb veranlaßt uns, unseren Gefühlen fW hMrh in crfter- umsichtige, unb mit echtem beutschen Seemannsmute
geführte Rettung von Menschen unb Schiff in W Sturmesnot baburch Ausbruck zu verleihen, baß nur Vergelt es Gott, was Du gethan, unb führe Dich 1 lange Deine Bahn, glücklich hin zum fremben glücklich zurück ins Heimatlanb." (O. A.)
Alzey, 21. März. Eine Einwohnerin Albigs hal^ junges Kätzchen in einen Sack gethan, biesen zugebu'^ und so acht Tage lang bem Tierchen bie Freiheit ger^ ferner einen fremben Hahn in bie Abortgrube Grieben denselben einige Zeit in diesem hilflosen Zustande sich P überlassen und zuguterletzt noch mit Mist, den fie: ßn| - Tier deckte, dasselbe erstickt. Die Angeklagte erhielt M Schöffengericht wegen Sachbeschädigung in idealer kurrenz mit Tierquälerei, sowie wegen einer weiteren^ ständigen Tierquälerei insgesamt 3 Monate und ö Gefängnis und 6 Wochen Haft und wurde sofort mk' abgeführt. Tierquäler sollten sich diesen Fall merke«.


