die Reisekosten zurückgeben lassen. Um 9 Uhr 40 Minuten trat eine Pause ein.
Nach Wiederaufnahme der Sitzung setzt Lauth seine Aussagen fort. Von Demange und dem Vorsitzenden wird er nach der Abschabung der Adresse des Nohrpostbriefes gefragt. Lauth antwortet sehr verlegen, er wisse nicht, wer sie abgeschabt habe. Er habe es nicht gethan. Picquart sagt ans, die Adresse sei nicht abgeschabt gewesen, als erden Dienst verlassen habe, jetzt aber sei sie abgeschabt. Ein Lichtbild sei vorhanden, das Lauth selbst angefertigt habe und das den Nohrpostbrief im ursprünglichen Zustand zeige. Lauth habe eine Anzahl Lichtbilder hergestellt, welche die Sache noch deutlicher gemacht hätten. Lauth habe aber die Platten zerstört. Lauth, welcher sehr verlegen ist und den Eindruck des personifizierten schlechten Gewissens macht, giebt die Zerstörung der Platten zu, bleibt aber dabei, nicht zu wissen, wer die Abschabung vorgenommen. Bezüglich des Ergebnisses der Baseler Reise giebt Zeuge zu, daß Picquart mit seinem Bericht sehr unzufrieden gewesen sei. Zeuge Major Junck schildert den Charakter des Angeklagten auf das abfälligste. Dreyfus habe gespielt und Beziehungen zu Angehörigen der Halbwelt gehabt. Zeuge schildert weiter noch den Besuch Henrys im Kabinett Ber- tulus. Dreyfus erhält das Wort. Er widerlegt ausführlich mit lauter Stimme mehrere Punkte, welche von dem letzten Zeugen vorgebracht wnrden. Alsdann wird die Verhandlung auf morgen vertagt.
Deutsches Reich.
Berlin, 21. August. Der Chef des Civilkabinetts, v. Lucanus, fuhr, wie ein Berichterstatter meldet, heute mittag 12 Uhr bei dem Reichskanzler vor und hatte mit demselben eine halbstündige Konferenz. Alsdann begab sich Herr v. Lucanus zum Minister v. Miquel, bei welchem er etwa eine Stunde verweilte. Für heute nachmittag 4 Uhr sind sämtliche Minister vom Fürsten Hohenlohe zu einer vertraulichen Sitzung in seiner Amtswohnung eingeladen.
Berlin, 21. August. Der Kaiser von Oesterreich hat anläßlich seines 70. Geburtstages dem 16. Husarenregiment in Schleswig, dessen Chef er ist, ein Paar silberne Kesselpauken verliehen. Die Uebergabe derselben ist dieser Tage erfolgt.
Berlin, 21. August. Im Abgeordnetenhause wurden heute der Gesetzentwurf betreffend die Landesbank in Wiesbaden und betreffend die Kirchenverfassung der evangelischen Kirchen in Frankfurt a. M. debattelos in dritter Lesung angenommen. Alsdann stand die zweite Lesung des Gesetzentwurfes betreffend die Polizei-Verwaltung in den Vororten von Berlin zur Beratung. Der Entwurf wurde nach längerer Debatte an die Kommission zurückverwiesen. Hierauf wurden Petitionen erledigt. Für morgen steht die Berliner Gerichtsorganisation, Petitionen und der Antrag Kanitz betreffend Rentenguts-Gesetznovelle auf der Tagesordnung.
M.P.C. Berlin, 22. August. Aus Hoskreisen wird uns geschrieben: Nach Ablehnung der Kanalvorlage ist es wahrscheinlich, daß das Ministerium dem Kaiser den Rat geben wird, das Abgeordnetenhaus aufzulösen. Insbesondere ist auch, wie wir hören, der Ministerpräsident und Reichskanzler Fürst Hohenlohe der-Meinung, daß an die Wähler appelliert werde. Ob der Vizepräsident des Staatsministeriums, Dr. von Miquel noch länger im Amte bleiben wird, ist im höchsten Grade zweifelhaft. Die Gesundheit des Ministers ist nichts weniger als fest, auch hat er von seinem vierwöchigen Urlaub nicht die erwartete Erholung gehabt. Obendrein mußte er seine Kur mehrfach unterbrechen. Demnächst gedenkt er noch einen Nachurlaub anzutreten und denselben bei seiner in Schlesien verheirateten Tochter zuzubringen. Wenn schon jetzt von Ministerveränderungen gesprochen wird, so können zunächst nur zwei Posteu in Betracht kommen, die eine Neubesetzung erfahren dürften, einmal der des Ministers des Innern und dann der des Eisenbahnministers. Der Inhaber des Portefeuilles der Eisenbahnen, Thielen, hat schon jahrelang den Wunsch, sich von seinem arbeits- und verantwortungsvollen Posten zurückzuziehen, weil er stark an Nierensteinen leidet. Eine Neubesetzung des Ministeriums des Innern würde namentlich dann fast unausbleiblich werden, wenn zu einer Auflösung des Abgeordnetenhauses geschritten werden sollte. Es würde dann eine scharfe Ueberwachung der Agitation der Landräte notwendig werden. Am meisten Aussichten, Nachfolger des Herrn von der Recke zu werden soll Herr- Richter haben. Seine Wahlen-Registratur übertrifft an Vollständigkeit die jeder anderen Partei und auch die der Regierung. Seine Rede von Samstag wird in den Reihen der Kanalfreunde als ein Meisterstück geschätzt. Sind die Agrarier bei der Abstimmung über den Kanal rücksichtslos gegen den Kaiser gewesen, so würde er ihrer Rücksichtslosigkeit die seinige entgegensetzen. Als Kandidaten neben Herrn Richter, kommen, wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, der Ministerialdirektor im Ministerium des Innern Or. von Bitter und der Oberpräsident von Hessen-Nassau, der vormalige Kultusminister von Zedlitz-Trützschler in Betracht. Am nächsten Mittwoch soll Kronrat stattfindeu, in diesem wird die Minister- und die Auflösungsfrage entschieden werden.
— Die „Hamburger Nachrichten" wenden sich gegen den Eifer, den ein Teil der deutschen Presse dem Spektakelstücke Dreyfus als solchem zuwendet, wie folgt: „Einzelne Blätter behandeln die Sache, als ob es sich um die wichtigste vaterländische Angelegenheit handelte; sie nehmen mit einem Feuereifer Partei für oder gegen die einzelnen Persönlichkeiten, die im Prozeß auftreten, der ebenso unangebracht wie vom deutsch-nationalen Standpunkte aus betrachtet unwürdig erscheint. Die Entschuldigung, daß sich die auffällige Erscheinung aus der menschlich begreiflichen Teilnahme erkläre, die man der Sache der Gerechtigkeit entgegenbringe,
scheint uns doch kaum zu genügen. Wir erblicken den Grund dafür vielmehr erstens in dem Sensationsbedürfnis unserer Zeit, zweitens in dem Umstande, daß der neue Prozeß in die tote Jahreszeit fällt, und drittens, daß Dreyfus eben ein Israelit ist und die gesamte israelitische Presse seine Sache zu der ihrigen gemacht hat. Wir sind zu höflich, die Gefühle mit Namen zu bezeichnen, die in uns aufsteigen, wenn wir in deutschen Blättern Artikel finden, welche die „Helden" des französischen Spektakelstückes in einer Weise glorifizieren, als ob sie uns Deutschen die wichtigsten Dienste geleistet hätten. Wir bezweifeln stark, daß die Franzosen umgekehrt uns so viel wohlwollendes Interesse zuwenden würden, wenn wir ihre „Affaire" hätten und sie unbeteiligte Zuschauer wären. Hohn und Spott wäre sicher unser Teil! Das sollten wir doch nicht außer Augen verlieren. Die leidenschaftliche Parteinahme der deutschen Presse in der Dreyfusiade ist übrigens deshalb umso weniger angebracht und für das deutsche Nationalbewußtsein erhebend, als den Verhandlungen, soweit sie sich auf Deutschland beziehen, nirgends ein Moment zu entnehmen ist, das sie rechtfertigen könnte. Die offiziellen Erklärungen des deutschen Botschafters und des deutschen Staatssekretärs, daß irgend welche deutsche Behörden oder Beamten niemals, sei es unmittelbar, sei es mittelbar, mit Dreyfus das geringste zu schaffen gehabt haben, werden von französischer Seite ungeniert mit der Erklärung abgethan, daß bei diplomatischen Kundgebungen „die Wahrheit oft daneben falle". Von den Versicherungen des deutschen Kaisers, von dessen angeblicher Beschäftigung mit Spionage, von der Unglaubwürdigkeit der Reden des deutschen Staatssekretärs wird in einer Weise gesprochen, welche für jedes deutsche Empfinden etwas tief Verletzendes und Beleidigendes haben muß. In Berlin wird man nur ein mitleidiges Achselzucken für solche französische Kundgebungen haben; aber für die deutsche Presse sollten sie doch einen ausreichenden Grund bilden, sich zu fragen, ob es mit unserer nationalen Selbstachtung zu vereinbaren, wenn wir trotzdem die französische Sache wie eine eigene vaterländische behandeln."
Köln, 21. August. Weihbischof Dr. Schmitz ist heute nachmittag 6*/2 Uhr gestorben.
Frankfurt a. M., 21. August. Die „Franks. Ztg." meldet aus Mainz: Bei der heutigen Tafel im Großherzoglichen Schlosse benutzte der Bürgermeister Gaßner die Gelegenheit, den Kaiser für das nächste Jahr zu der 500jährigen Gutenbergfeier einzuladen. Der Kaiser versprach, wenn es irgend möglich sei, zu erscheinen. Die Entfestigungsangelegenheit und die Erwerbung militärisch-fiskalischer Gebäude durch die Stadt wurden ebenfalls erörtert. Man hegt die Hoffnung, daß vielleicht in Bälde eine befriedigende Lösung der Frage eintreten wird. — Nach der Tafel begaben sich der Kaiser und der Großherzog nach Wolfsgarten. Die Kaiserin Friedrich war bereits kurz nach 3 Uhr nach Cronberg zurückgekehrt.
Samoa. Der Samoa-Akte hat die Samoa-Kommission einen allgemeinen Bericht vorangestellt. Der Bericht führt für die Unruhen auf Samoa vier Hauptgründe an. Erstens solche, die unvermeidlich die Wahl eines Königs begleiten, und dessen spätere Anstrengungen, feine Autorität zur Geltung zu bringen. Zweitens die Gründe, die aus der Eifersucht der fremden Nationen untereinander entstehen und aus ihrer Neigung, in inneren samoanischen Angelegenheiten Partei zu ergreifen. Drittens wird als Grund angeführt, daß es Jahre lang außerhalb des Weichbildes von Apia kein anderes Gesetz ober keine andere Verwaltung auf Samoa gegeben hat als das Gewohnheitsrecht der Eingeborenen. Einen vierten Grund für die Unruhen erblickt die Samoakommission darin, daß infolge der Unmöglichkeit, die Zollvorschriften mit gehörigem Nachdruck zur Geltung zu bringen, es Händlern gestattet ist, große Mengen Waffen, unter der durch politische Parteien gespaltenen Bevölkerung abzusetzen. Nach dem Bericht der Samoakommission hat die Abschaffung des Königtums allem Anschein nach keine feindseligen Gefühle unter den Eingeborenen hervorgerufen. Nur bedauern viele große Häuptlinge, daß sie fortan keine Gelegenheit haben, der Neigung für Rang und Zeremonien nachzuhängen. Jeder Weiße, gleichviel welcher Nation angehörig, habe mit Ausnahme von einem oder zwei Advokaten, die in der Sache interessiert waren, die Abschaffung des Königtums empfohlen. Vom Königtum auf Samoa könne unmöglich irgend etwas Gutes gesagt werden. Es habe keinem nützlichen Zweck gedient. Am schwierigsten zu heilen sind nach Ansicht der Samoakommission die Mißstände, die aus der Eisersüchtelei der verschiedenen weißen Nationalitäten unter einander entspringen. „Diese Feindseligkeit macht sich in allen Lebensverhältnissen bemerkbar. Die Händler auf der einen Seite verbinden sich gegen die auf der anderen Seite. Der Munizipalrat ist in zwei Parteien gespalten, von denen jede entschlossen lst, ihr eigenes Programm zu unterstützen und das der andern Partei zu Falle zu bringen. Vorgeschlagene Reformen und Maßnahmen werden nicht nach Ihrem Inhalt beurteilt, sondern nach Parteierwägungen, und Beamte, wie unparteiisch sie auch zu sein wünschen, werden als zur einen ober anderen Seite angehörig angesehen, je nach ihrer Nationalität, und sie werden unver- weidlich selbst zuletzt mehr oder weniger Parteizeuge werden." Die Samoa-Kommission glaubt nicht, daß es jemals möglich fein wird, diesen Zustand unter einer Dreiherrschaft zu befestigen, und benutzt die Gelegenheit, ihre Meinung dahin auszusprechen, „daß die allein natürliche und normale Regierungsform für diese Insel und das einzige Negierungs- system, das dauerndes Wohl und Ruhe sichern kann, die Regierung durch eine einzige Macht ist." Sie erachte es aber als außer des ihr erteilten Auftrags, über eine solche Frage einen generellen Vorschlag zu machen, und hat nur versucht, die bestehenden Erscheinungen so zu verbessern, daß sie sich, wenn auch nicht vollständig befriedigend, so doch wenigstens gangbar erweisen können. Das Urteil über die allein natürliche Negierungssorm des Jnselreichs bedeutet mehr als
das neue Verwaltungssystem der Kommission, das keine Ruhe verbürgt, den Herrschaftsstreit der Parteien nicht aus der Welt schafft. Wird nicht eine der drei Regierungen endlich entschlossen'den Vorschlag machen, das ganze Flickwerk der Kommission bei Seite zu werfen und auf Samoa die allein natürliche Regierungsform herzustellen? Folgende neuere Nachricht könnte sie dabei nur ermutigen: Nach der Abreise der Kommission zeigt sich eine bedenkliche Unterströmung, indem die zu Mataafa stehenden Häuptlinge mehrmals von Anhängern des Tann angegriffen und beleidigt wurden. Tann, sowie Tamasese, der ehemalige Vizekönig, haben ihre Negierung noch immer in Apia trotz des Befehls der Kommission, sie aufzulösen.
Ausland.
Prag, 21. August. In Graslitz fanden gestern abend und in später Nachtstunde blutige Demonstrationen statt, wobei die Gendarmerie thätlich angegriffen wurde und von ihrer Schußwaffe Gebrauch machen mußte. Zahlreiche Personen wurden hierbei tätlich verwundet. Die Aufregung nnter der Bevölkerung ist sehr groß. In allen Amtsgebäuden wurden die Fenster eingeschlagen.
Paris, 21. August. Zu den gestrigen Unruhen wird noch gemeldet, daß die Demonstrationen derart heftig waren, daß gegen Mitternacht zwei Kompagnien des 74. Linienregiments herbeigeholt werden mußten. Nachdem die Ruhestörer zerstreut waren, wurde die Rue Chabrol in weitem Umkreise mit einem sechsfachen Gürtel umgeben, bestehend aus Infanterie, Stadtgarde und Schutzleuten. Insgesamt sind 59 Schutzleute verwundet. Verhaftet wurden ca. 250 Personen, verwundet fast 400. Von den letzteren wurden 300 in das Spital Laribviscöre gebracht. Man schätzt die Zahl der an den gestrigen Unruhen Beteiligten aus 30,000 Mann.
Paris, 21. August. Angesichts der energischen Haltung der Negierung haben in den letzten Tagen eine große Anzahl Antisemiten die Stadt verlassen und haben sich über die Grenze nach Belgien begeben.
Rennes, 21. August. Ein Telegramm aus Louiäre meldet, daß ein Unbekannter einen eigentümlichen Selbstmord begangen und vor demselben erklärt habe, er müsse sich das Leben nehmen. Man glaubt es mit dem Attentäter Laboris zu thun zu haben.
Rennes, 21. August. Das Gerücht erhält sich aufrecht, daß der wirkliche Attentäter auf Labori in der Nähe von Rennes auf einem Bauernhöfe versteckt gehalten wird. Die Aerzte haben Labori weitere Schonung auferlegt, eS ist daher fraglich geworden, ob er überhaupt noch in dieser Woche den Sitzungen des Kriegsgerichts wird beiwohnen können.
London, 21. August. „Daily Telegraph" meldet aus Nom: Der englische Botschafter Currie wird in allernächster Zeit seine Demission einreichen.
Madrid, 21. August. Der Verlust, welchen der spanische Handel seit der offiziellen Quarantäne gegen Portugal betroffen hat, beträgt bereits 2*/, Millionen Francs.
Lissabon, 21. August. Die Sanitätsbehörde hat beschlossen, die Stadt Lissabon vollständig gegen die Außenwelt abzufperren.
Prälona, 21. August. Gestern abend wurden in allen Kirchen Transvaals Gebete verrichtet und Messen gelesen, damit ein Krieg mit England vermieden werde.
Belgrad, 21. August. Vor dem Standgericht, welches im Laufe dieser Woche wieder zusammentritt, werden insgesamt 45 Personen wegen Hochverrates und Majestätsbeleidigung gestellt.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 22. August 1899.
• • Ordens-Verleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 20. August dem Dekan Joseph Theodor Körner, Pfarrer in St. Stephan zu Mainz, die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen.
"Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 14. August dem Arbeiter bei dem Tiefbauamte zu Mainz, Philipp Reis aus Budenheim das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Arbeit" zu verleihen.
* * Militärpersonalnachrichten. Den Charakter als Oberstleutnant erhielt Frhr. v. Eynatten, Kommandeur des Landw.-Bez. Friedberg. Mit Ende September d. I. wird von seinem Kommando enthoben bei der Unteroffizierschule in Marienwerder Schüler, Oberlt. im 3. Großh. Jnf.- Regt. (Leib-Regt.) Nr. 117, unter Versetzung in das Inf.- Regt. Nr. 141. Befördert sind a. zu Lts. die Fähnriche v. Hymmen, Haniel im Großh. Feldart.-Regt. Nr. 25 (Großh. Art.-Korps), Konop acki im 1. Großh. Ins.- (Leibgarde-)Regt. Nr. 115, Frhr. v. d. Goltz, v. Oppeln- Bronikowski im Inf. Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, Wichert im 3. Großh. Jnf.-Regt. (Leib- Regt.) Nr. 117, Oldenburg, Kahlenberg im 4. Großh. Jnfant.-Regt. (Prinz Karl) Nr. 118, Flebelkorn, v. Dobbeler, Goepel, Winther im 5. Großh. Jnf.- Regt. Nr. 168, Graf v. Wedel, Broscher im Großh. Drag. -Regt. (Garde-Drag.-Regt.) Nr. 23. b. zu Fähnrichen die Unteroffiziere Hessler, Goedicke im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, Kuhn im 4. Großh. Jnf.-Regt. (Prinz Karl) Nr. 118.
• • Die Gießener freiwillige Feuerwehr beging, wie wir bereits mitgeteilt, am Sonntag das 25jährige Dienst- jubiläum ihrer Mitglieder Wigandt und Friedrich durch eine Hebung auf dem Brand, zu welcher die Staatsund städtischen Behörden, sowie die Freiwillige Gail'sche und die freiwillige Feuerwehr Großen-Linden sich einge-


