WttagtRt
1870
(bis 1882)
1871 3.
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1872 31.
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Entscheidung bis jetzt noch nicht gelangen konnte. Falls in einzelnen Volksschulen und insbesondere in den oberen Klassen ein Bedürfnis für die Einführung von Handfertig- keitsunterricht vorhanden sei, habe die Großh. Regierung nichts dagegen einzuwenden. — Abg. Köhler-Darmstadt ist mit dem Zweck der Interpellation zufrieden, nachdem sich die Großherzogliche Regierung im allgemeinen für Einführung des Handfertigkeits-Unterrichts ausgesprochen habe. Er wünscht aber, daß auch die Großh. Regierung die Angelegenheit durch Gewährung von Mitteln unterstützen möge, denn es sei sonst unverständlich, daß für die Ausbildung von Lehrkräften Staatsmittel Verwendung finden, ohne daß den Lehrern Gelegenheit geboten sei, ihr Wissen auch zu bethätigen. — Herr Oberschulrat Eis en Hut begründet nochmals eingehend den Standpunkt der Großh. Regierung in dieser Frage und weist auf die Schwierigkeiten hin, diesen Unterricht so kurzer Hand in die Volksschulen einzuführen. Erst wenn die Systemsfragen endgiltig entschieden sei, könne sich die Regierung zu einem Zuschuß entschließen. — Die Abg. Backes und Ulrich treten ebenfalls für die Einführung des Handfertigkeits-Unterrichts in die Volksschulen ein und wünschen, daß die Regierung diese Bestrebungen finanziell stützen soll. Die Frage der Lehrkräfte und Lehrmittel werde sich auch realisieren lassen, wenn man der Unterstützung der Regierung sicher sei. — Damit ist die Interpellation erledigt.
Hierauf erledigt die Kammer die Regierungs-Vorlagen
Berlin, 21. April. Das Abgeordnetenhaus beriet heute in erster Lesung den Gesetzentwurf betreffend die Kreisärzte und die Gesundheits-Kommission. Die Vorlage wurde an die um sieben Mitglieder zu verstärkende Kommission, welche die Vorlage betreffend die ärztlichen ' Ehrengerichte vorzuberaten hat, verwiesen. Nächste Sitzung Montag. Tagesordnung: Ausführungsgesetze zum Handelsgesetzbuch und zur Grundbuch-Ordnung und ferner das Gesetz betreffend die Gerichtsordnung für Berlin.
Berlin, 21. April. Der wegen Landesverrat verhaftete Feldwebel Albrecht vom 129. Infanterie-Regiment, der von Bromberg nach Spandau überführt werden sollte, ist in der vorigen Nacht auf dem Bahn-Transport entwichen und bisher nicht wieder ergriffen worden.
Berlin, 21. April. Der Erbprinz Danilo von Montenegro ist in Neu-Strelitz zum Besuche seiner Braut, der Herzogin Jutta, angekommen.
Berlin, 21. April. Heute vormittag sind der Herzog von Koburg und der Herzog von Connaught zum Besuche des Kaisers auf der Wartburg eingetroffen.
Berlin, 21. April. Zu den Plänen von Cecil Rhodes schreibt man der „T. R.": Trotz aller Widerlegungen dauern die Mitteilungen aus England über die Unterstützung der Rhodes-Eisenbahn durch Deutschland fort. Neuerdings weiß ein Londoner Börsenblatt noch zu melden, es fänden nun Unterhandlungen in Berlin zwischen den an der Rhodesbahn interessierten Finanzgruppen und der Kolonial-Abteilung des Auswärtigen Amtes statt. Auch diese Mitteilung ist nicht besser begründet, als die früheren: Die Kolonial-Abteilung hat bisher mit dem Plane der transkontinentalen Eisenbahn noch nichts zu thun gehabt und wird wohl auch nicht eher damit befaßt werden, als bis Cecil Rhodes sich mit den , betreffenden deutschen Bankhäusern verständigt hat. Die , Verhandlungen sind aber ins Stocken geraten, da sich Cecil i Rhodes nicht zu der verlangten Garantiesumme verstanden ' . Es hängt ganz von Rhodes selbst ab, ob und wann die Beratungen von neuem ausgenommen werden sollen.
6 . Erstattung des 6 2Ersatzwahl aursc Schluffe bei K k Mlchaffung mü Bilanz erteilende' i 4 Btiüilung der ■ I 5. Einschluß von f 1 6 Anhörung de» j bei der G< v../« Geschäft Wwn, und mt ' M'monteilt btt M en Haben.
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Vermischtes.
* Postämter auf Rädern. Eine eigenartige, gänzlich neue Posteinrichtung ist kurz nach Ostern in Wcstminn im nordamerikanischen Staate Maryland feierlichst c,n5trofä worden und sofort in Funktion getreten. Es handel! b um einen von Ort zu Ort fahrenden Wagen in Form et geräumigen Omnibus, dessen eine Breitseite einem regelrccy Postschalter gleicht, hinter dem der sogenannte „Pottmai genau dieselben Pflichten zu erfüllen hat, wie feine nt seßhaften Kollegen in den „stehenden" Postämtern. Er kauft Marken, nimmt Packete, Geldsendungen und ei z schreibende Briefe zur Beförderung an, teilt Journale, -o und Packete aus und läßt durch seinen Gehilfen a e Wege liegenden Postkasten leeren. Während jeder ) täglichen Fahrten, die früh 7 Uhr beginnen und 9 91 5 Uhr Nachmittags ihr Ende erreichen, legt das reu Postbureau einige 30 englische Meilen der W^eiten. . die abgelegensten Ortschaften führende Landwege zr Das Projekt rührt von einem Einwohner Westminsters o der von der Regierung auch gleich als erster fay Postmaster angestellt wurde. JK.
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Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 22. Aprils _ , " ?n Amerika verstorbene Hessen. In San Franc- . Cal., Wilhelm Gimbel, 41 Jahre alt, aus Lano.tz->. ~ In South Bedn, Jnd., Henry Speth, 53 ) " alt, aus Darmstadt. — In Chillicothe, O Anna Marg. Krick, 79 Jahre alt, aus fiampertbeim “ In Springfield, O., Georg Krämer, 69 aus Reichelsheim. — In Buffalo, N.-Y. Walter, 79Jahre alt, aus Daubringen. — In Ynbim polis Jnd., H. I. Barth, 78 Jahre alt, aus fr Brombach. — In Marietta, O., Heinrich Schm- 75 Jahre alt, aus Hessen-Darmstadt. — In Masrnui: Jll., Frau Altvater, geb. Dillenmuth, 84 Jabrc ' aus Hainchen. - In New York Witwe Hinslage, geb. Haupt, 77 Jahre alt, aus Plarna ' Ju Hanover, York Co., Pa., Frau Katharina Foimc geb. Schneider, 68 Jahre alt, aus Flonheim.
+ Vom Lande, 21. April. Nicht bloß in der wirtschaft wird über den sich immer mehr fühlbar mfyr.br Mangel an den nötigen Arbeitern gella§t, L.l die verschiedenen industriellen Unternehmungen und 8ttru auf dem Lande könnten durchweg weit mehr Leute btifyi tigen, als dies jetzt der Fall ist. Sowohl von der ihr waltung der Brauneisenstein-Bergwerk-Gewerkschaft „MV- Zu Nieder-Ohmen, als auch von derjenigen der Bauxidwer' in den nördlich von Glünberg gelegenen Gemarkurz werden fortwährend Arbeiter gegen hohen Lohn gefufy Auch in den wenigen auf dem Lande befindlichen Fabnii- herrscht fast immer Mangel an Arbeitskräften.
O Grimberg, 21. April. Zum besten der Kassel hiesigen „Verkehrsvereins", welcher sich die Berschönerui. der Stadt und ihrer Umgebung zur Aufgabe macht, fink nächsten Sonntag ein vom Musikverein ausgefuhm; Konzert in der Turnhalle statt. Abends wird em tyeatcc fiück aufgeführt und ein Tanzvergnügen bildet den Beschluß der Veranstaltung, welche voraussichtlich sehr zahlreich besuch' werden dürfte.
Hungen, 21. April. Zur Warnung diene Kontroll pflichtigen folgender Vorfall: Bei der Versammlung' am 19. d. M dahier hat sich der Maurer I. Diehl dc: Villingen in ungebührlicher Weise dem Hauptmanne gegtr über benommen, war auch in betrunkenem Zustande v.: Versammlung erschienen. Der Hauptmann ließ Diehl i: fort in Haft führen, und eine empfindliche militärische fc steht demselben bevor. Diehl war Gefreiter und noch nt bestraft, sodaß dieser Fall um so bedauerlicher ist.
„Landpost"
Darmstadt. 21. April. Finanzminister Küchlet n: gestern hierher zurückgekehrt und nimmt seine bitni*. Funktionen wieder auf.
Karl Riesels Reisebureau in Berlin. Unter ben l'inhejt - veranstaltet anfang Mai eine hochinteressante billig EM fahrt nach Italien mit Besuch von Rom und Neapel Außerdem sind projektiert zu Pfingsten kleinere Reifen nach Ober-Italien, am 8. Juni eine 32 tägige Nord land ja kn nach dem Nordkap, sowie billige 14 tägige Extrafahrten nach Norwegen und Schweden in den Sommermonaten Ium. Juli und August. Genanntes Bureau verpflegt auf allen seinen Reisen, was sonst im allgemeinen nicht üblich t|L auch während der Eisenbahnfahrt, und jeder Teilnehmer erhält ein besonderes Zimmer. Programm gratis un franko. '
wirb b'ri^tet, ein Führer der Ultramontanen habe tu ein Bündnis mit den Karlisten ausgesprochen I? „Conde Venadito" hat Bilbao verlaffen, um an ben Küsten zu kreuzen und die Landung von Waffen bindern. Der Minister des Innern erklärte de^^ ' fahre fort, Vorsichtsmaßregeln zu treffen, um verhäng' Ueberraschungen zu vermeiden. Englische r": veröffentlichen Depeschen aus Havanna, nach karlistische General Mirabed in Begleitung Onn ? jungen Leuten, die von Don Carlos zu Offizieren ' worden seien, sich von Havanna nach Frankreich ein^'5- habe. Mirabed fei, so fügen die Depeschen hinzu T V sitze von Geldmitteln, die von kubanischen Karlisten
Saloniki, 21. April. Die Albanesen-Chefs schlossen, in Ipek ein starkes Waffen-Depol , ' richten und die Reservisten dieses Bezirks auf ihr, » auszurüsten.
wegen Kreditübertragungen aus vorderen Finanzperioden in diejenige für 1897/1900, Abtretung einer Teilparzelle in der Gemarkung Gießen, Erbauung eines Kreisamtsgebäudes zu Bingen und die Erbauung einer Brücke über die Nidda bei Groß-Karben nach den Anträgen des Ausschusses. — Ebenso wird der Antrag des Abg. Schönfeld die Fachprüfungen für Kreisamtsgehilfen und die Salarierung des kreisamtlichen Personals, der Antrag des Abg. Weith die Gemeindesteuern der Pfarrbesoldungsgüter, sowie des I hat. Abg. S ch rneel und Genoffen Aufhebung des Art. 266 I L'_ _________o... ......... <vl,t,vvn
des Polizeistrafgesetzes nach den Anträgen des Ausschusses Wenn sonach auch nicht von einem eigentlichen Abbruche der angenommen. — Die Regierungs-Vorlage Gesetz-Entwurf, Unterhandlungen die Rede sein kann, so läßt sich auch deren die Anstellungs- und Disziplinarverhältnisse der Kreisbeamten I Wiederanknüpfung nicht voraussehen. Die Sache wird um betr., wird nochmals an den Ausschuß zurückverwiesen und so weniger übereilt werden, als sich die Ueberzeugung immer wird die Sitzung, nachdem' Präsident Haas dem Hause mehr befestigt, daß die Durchgangsbahn von Süden nach noch mitgeteilt hat, daß am nächsten Dienstag die Steuer- I dem Norden Afrikas unserm deutsch-ostafrikanischen Schutz- vorlagen zur Beratung gelangen, um F/, Uhr geschlossen. I gebiete nur nachteilig sein muß, so lange nicht die Zentral-
« r . . bahn von der Ostküste nach den großen Binnenseen herge-
yfill|uJE5 JvFIuJ. I stellt ist. Die Wahrscheil'lichkeit spricht dafür, daß nach
Berlin, 21. April. In der R eich st ags-Ko m- Schluffe der Reichstags-Session Beratungen mit der Mission für die lex Heinze wurde heute bie Se= ^§.fln^^erroaItung eingeleitet toerben, um für etwaige
ratung des von der Regierung beantragten neuen S 184 Entwürfe eine Grundlage ^u gewinnen Da sich die eine
des Strafgesetzbuches fortgesetzt. Darnach wird mit Ge- als zuverlässig bezeichnete Mitteilung über die Beratungen
fängnis bis zu einem Jahre ^und mit Geldstrafe bis zu lrtoClft< fo können die Angaben über
1000 Mark bestraft, wer unzüchtige Schriften, Abbildungen bw leichte und sichere Finanzierung der Bahn von Buluwayo
oder Darstellungen einer Person unter 16 Jahren aeacn "ad)-£b,cm Tanganiika hm durch Rhodes auch nur mit
Entgelt überläßt oder anbietet. Auf Antrag des Abgeord- ^weife n aufgenommen werden. Wenn Rhodes die Kapi-
neten Stöcker wurde statt „unter 16 Jahren" gesetzt „unter wlrkUch so leicht zur Ver-
18 Jahren", und auf Antrag der Abgeordneten Rören fÜ9Ung ft“nben/ t° ^urbe et nicht die eng lsche Re- (Centrum) und Himburg (kons.) wurden die Worte „gegen ^rung wiederholt wegen einer Zmsgarantie für altere und Entgelt" gestrichen. Der ganze § 184 wurde mit 18 gegen nCUC „ r ..f, .. . ,
3 Stimmen angenommen. I Berlin, 21. Apnl. Der aus politischen Gründen sus-
Berlin, 21. April. In der Wablvrüsunas- gierte Or. Harder m Husum im Kreise Hadersleben ist Kommission des Reichstages wurde gestern abend .bcnirJ®?1«" nu,nm^r $ieIer Konsistorium und heute morgen die Wahl der Abgeordneten Dr. Kro- ^"th oben worden.
patschet (kons.) und Jakobskötter (kons.) für gültig Lunchen, 21. April Von der hiesigen Kreis-Jrren- erflärt. v M 1 u anstatt wurden vier Hilfswarter entlassen, weil
Berlin, 21. April. In der Reichstags-Knrn, dieselben leichte Kranke fortgesetzt mißhandelt hatten. mission für die Post-Novelle wurde heute die I Z , T-
Beratung über die Artikel 2, Absatz 3, Artikel 3 und AAAÄNv.
$Drmeffio4n'6hH^en,^r bcSk ’**■' bie Wien, 21. April. Der Vertreter Oesterreich-Ungarns
w xunb rbte. ®cn‘^dbisun9 bei der Friedens-Konferenz, Sekiionschef Gras Wei fers- nomnien wurde ein l0^9^^-' ,®nf(8Cs heimb, wurde zum außerordentlichen und bevoNmächtigten
bie ^rwatpoften iöotfdjafter ernannt.
\ be§ Wien, 21. April. Wie ein tschechischradikales Blatt
i k « l t °us ganz sicherer Quelle ersahren haben will, soll die jüngste
tressend die ro,,rbe 9rllfc^5', bc’ Reise des Finanzministers Dr. Kaizl und des Sektionschess
-Ällt mW Waipoften, zur Debatte Stummer nach Prag den Zweck gehabt haben, die Jung-
2 t **" für die Herausgabe eines Sprachenges^tzes
S Wh», »n rn?808n r für Böhmen auf Grund des § 14 zu gewinnen. Di-Jung-
q; ’ äpril 1898 liegenden letzten drei tschechen hätten aber abgelchnt, weil sie befürchten, daß
Jahre als Entschädigung erhalten._________________________ Gras Thun „nicht einmal» ihre „26 Forderungen" ersüllen
— - — ———----------------------- werde. — Inzwischen wissen die „Narvdni Listy" bereits
1800 Z4- o. Die norddeutsche Nordpolexpedition verläßt etwas über die im Ministerium des Innern ausgearbeiteten
Bremen (kehrte 30. 10. desselben Jahres I Gesetze zu berichten. Dennoch sind nicht weniger als fünf
i - i _zarück). Gürtel vorgesehen, nämlich ein einsprachig Deutscher, ein
ivvv (vis !8iO) Zweite deutsche Nordpolexpedition unter einsprachig tschechischer, ein mit vorwiegend deutscher, ein
Koldewey (Schiffe „Germania" u. „Hansa", mit vorwiegend tschechischer Bevölkerung und ein gemischt-
bie „Hansa" wurde im September vom sprachiger, daß heißt, ein solcher, in welche die Minderheit
Eise zerdrückt, die Mannschaft legte I der einen beider Nationalitäten mehr als 25 v. H. beträgt.
/L'-s AftnA\ ®r<?bc auf biner Eisscholle zurück. I In den einsprachigen Gürteln sollen die Amtshandlungen (013 18/4) Nachtigals Reisen nach den unerforschten in einer Sprache vorgenommen werden, doch soll bei jeder
i q fT^nt>cru Afrikas. I Behörde ein der zweiten Landessprache kundiger Beamter
11 8< Die Afrikareisende Alexandrine Zinne wird angestellt werden. In dem vorwiegend deutschen Gürtel von ihren Begleitern ermordet (17. Oktober I soll grundsätzlich in deutscher Sprache verhandelt werden,
-o s I doch wird von einer größeren Anzahl von Beamten die
ULorbenskjold entdeckt die drei größten be- Kenntnis der tschechischen Sprache gefordert werden. In
kannten Meteoriten (500, 200 und dem gemischtsprachigen Gürtel soll es zulässig sein, in jeder
w Gentner schwer) an der Südseite der der beiden Landessprachen zu verhandeln. Unter diese
r c ' ~Klasse würde auch die Landeshauptstadt Prag fallen. — ;
grabungeu Schliemanns in Ilion. I Widerstand wird die Vorlage sicher bei den beiden nationalen
(ötaniety langt in Udschidschi an, wo er I Parteien finden, und zwar bei ben Tschechen weil, bei den i
°nC -l I Deutschen obgleich sie bie Aufhebung ber berüchtigten
Gerstacker, ber berühmte Reisende und I Sprachenverordnungen vorsieht.
Linz, 21. April. Das hiesige Volksblatt meldet aus be5 osterrelchlichen Nordpol- Rom, daß auf dem nächsten Konsistorium ein österreichi-
Expedition unter Pacher und Weyprecht. scher Erzbischof zum Kardinal ernannt werden soll.
c? c Weyprecht entdecken Kaiser- I Madrid, 20. April. Verschiedene Meldungen scheinen Franz-Josephslanb. | fortgesetzt zu bestätigen, daß karlistische Putsche nicht
((£>0)1116 folgt.) | außerhalb des Bereiches der Möglichkeit liegen. Aus Sevilla |


