Ausgabe 
23.4.1899 Viertes Blatt
 
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stützen, beweist, wie man in Madrid glaubt, daß England während eines Bürgerkrieges im Trüben zu fischen hofft. Es sei dabei auf die Bucht von Algeciras abgesehen, die im Verein mit Gibraltar, womöglich mit Ceuta die Einfahrt ins Mittelmeer wirksam beherrscht. (Bei dieser Gelegenheit sei bemerkt, daß die Niederlassungen der Jesuiten samt und sonders unter englischem Schutze stehen, und daß diese fromme Gesellschaft, sobald sie Gefahr wittert, in ihren Gebäuden die englische Flagge hißt, wie es vor nicht sehr langer Zeit in Valencia geschah, als das Volk gegen den Jntegristenführer Nocedal eine Kundgebung machte).

Petersburg, 20. April. Aus St. Petersburg zu schreiben und nicht in erster Reihe der Hungersnot zu gedenken, das ist, so heißt es in einem Briefe derSchles. Ztg.", beinahe unmöglich. Langsam wird es jetzt in Rußland Frühling, aber das macht die allgemeine Lage nur noch trostloser. Die Wege im Innern des Reiches sind grundlos und fast unpassierbar geworden, das Dorf ist von der Außenwelt so gut wie abgeschnitten, und die Fuhren mit Lebensmitteln haben kaum eine Möglichkeit, dorthin zu gelangen, wo das Elend und die Verzweiflung Hausen. Kürzlich brachte die Grodnosche Gouvernementszeitung einen Aufruf, der seinen Weg durch die gesamte Presse gefunden hat. Dieser Aufruf schilderte, wie in den Hungergouvernements Typhus und Skorbut wüten, wie die Eltern ihre verhungerten Kinder begraben und dann still und ergeben das eigene Ende erwarten, und dann wurde unter Hinweis auf das russische Ostern, das man erst am 20. April neuen Stils feiert, denen die noch etwas besitzen, mit flammenden Worten zugerufen:Gedenkt, daß Ihr Christen seid, verzichtet einstweilen auf Champagner und Austern, auf den über­flüssigen Ring an Eurem Finger! Helft, so lange es noch nicht zu spät ist!" Der Zar hat aus seinem Privatver­mögen bereits eine Million Rubel gespendet, die Großfürsten haben ebenfalls namhafte Summen geopfert, die Staats­kasse hat schon über 40 Millionen Rubel zur Linderung der Not ausgegeben, aber diese erstreckt sich über einen zu großen Teil des Niesenreiches, und bis zur nächsten Ernte hat man noch Monate. Ein zusammenfassendes Bild zu geben, ist einstweilen fast unmöglich, da die näheren Nachrichten des Roten Kreuzes zu unregelmäßig einlaufen und sich auf sehr verschiedene Zeitabschnitte beziehen. Man ersieht aber an­geblich aus ihnen, daß die Regierung weit entfernt ist, irgend etwas zu verheimlichen, daß sie vielmehr alles zur Kenntnis der Gesellschaft bringt. Wie sehr bereits Krankheiten unter der notleidenden Bevölkerung wüten, zeigen die letzten Mitteilungen des Roten Kreuzes, welche sich nur auf die vier Gouvernements Ssamara, Ssimbirsk, Kasan und Ufa beziehen. Es sind dort schon 30 Abteilungen des Roten Kreuzes thätig, in denen 14 Aerzte, 52 Studenten der Militär-Medizinischen Akademie, 22 Heil­gehilfen und 176 barmherzige Schwestern wirken. Zur Verstärkung derselben sind jetzt von der Medizinalabteilung noch 10 Aerzte und 20 barmherzige Schwestern sofort ab­kommandiert worden, und neue Sanitätsabteilungen sind in der Bildung begriffen. Als kleiner charakteristischer Zug mag nur angeführt werden, daß im Gouvernement Ufa bereits mehr als die Hälfte der Bauernpferde aus Futter­mangel gefallen ist. Bei all diesem Unglück tröstet nur die wunderbare Zähigkeit, welche das einfache russische Volk im Ertragen von Not und Elend besitzt. Hier kommt der tief religiöse Zug des russischen Bauern zur vollen Geltung, welcher in seinem Gottvertrauen nie wankend wird. Der russischen Gesellschaft der Städte aber kann der Vorwurf nicht erspart werden, daß sie in deu Spenden zur Linderung der Not nicht geringe Lauheit an den Tag legt.

Vermischtes.

* Welchen Druck der Wind auszuüben vermag, ist eine Frage, die nicht nur von theoretischem, sondern von einem sehr bedeutenden praktischen Interesse ist. Die Festigkeit und damit die Kosten großer Bauten, besonders der Brücken,

hängen in erster Linie von der Beurteilung des Druckes ab, den sie vom Winde auszuhalten haben würden. Man hat daher schon vor vielen Jahrzehnten Versuche gemacht, um den Winddruck festzuftellen, wobei es natürlich besonders darauf ankam, das Maximum dieser Kraft zu bestimmen. Tredgold, einer der bedeutendsten englischen Ingenieure in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts, stellte 1840 auf Grund sorgfältiger Berechnungen den Satz auf, daß alle Bauten auf einen Winddruck von 40 Pfund auf jeden Quadratfuß oder von etwa 4 Zentnern auf jedes Quadrat­meter eingerichtet sein müßten. Er hatte diesen Betrag als Maximum versuchsweise erhalten, indem er eine kleine Scheibe von etwa 1 Quadratfuß oder noch kleinerer Ober­fläche dem Winde aussetzte und den ausgeübten Druck durch ein Dynamometer bestimmte. Er zog aus seinen Versuchen den Schluß, daß der Winddruck mit der Größe der dar­gebotenen Fläche wächst. Seit jener Zeit bereitete man alle Dächer, Brücken u. s. w. auf einen Winddruck von 4 Zentner auf das Quadratmeter vor. Da ereignete sich im Jahre 1879 die außerordentliche Katastrophe des Zu­sammensturzes der Tay Brücke, deren Pfeiler wahrscheinlich keine genügende Widerstandskraft gegen den Winddruck beseffen hatten. Darauf bekamen es die englischen Behörden mit der Angst und schrieben der Eisenbahngesellschaften vor, alle ihre Bauten für die Zukunft auf einen Winddruck von 5Vr. Zentner auf das Quadratmeter zu berechnen, was bis heutigen Tages geschehen ist. Es versteht sich, daß eine derartige Erhöhung der Widerstandsfähigkeit eines Bauwerkes einen entsprechend hohen Aufwand an Material und an Kapital erfordert. In neuester Zeit aber begannen die Baumeister die Richtigkeit der bisherigen Anschauung über die Größe des Winddrucks zu beargwöhnen, und es wurden wieder einmal Versuche angestellt, diesmal an der Forth- Brücke und auf besserer Grundlage, als sie Tredgold vor 50 Jahren vorgenommen hatte. Man wählte zwei Scheiben, die eine 28 qm und die andere 0,14 qm groß, deren Ober­flächen sich also wie 200 zu 1 verhielten; der Winddruck wurde an beiden auf gewöhnliche Weise bestimmt. Es hat sich nun das Gegenteil von dem, was früher als Thalsache galt, herausgestellt, nämlich, daß der Winddruck um so kleiner ist, je größer die ihm dargebotene Fläche ist. Im Verhältnis hatte die größere der beiden Scheiben einen um fast 2/6 geringeren Winddruck auszuhalten als die kleinere, wenn sie genau denselben Verhältnissen ausgesetzt wurde. Diese Beobachtungen sind durch Sir Wolse Barry in aller­letzter Zeit als vollkommen zutreffend erwiesen worden. Die Gelegenheit dazu gab die neue Tower-Brücke in London, an der die etwa 500 qm Oberfläche besitzenden Balken nur 67,/2kg Winddruck auszuhalten hatten, wenn eine Ver­suchsscheibe von 1 qm Fläche gleichzeitig 3045 kg zeigte. Nun mache man sich eine Vorstellung davon, welch ungeheure Geldsummen im Läufe der letzten 60 Jahre gänzlich nutzlos auf Grund jener falschen Schätzung des Winddruckes in Bauten aller Art hineingesteckt worden sind. Sir Wolfe Barry hat berechnet, um wieviel billiger die neue Tower- Brücke geworden wäre, wenn man bereits richtige Berechnungen des Winddruckes gehabt hätte; daß es sich um eine un­geheure Summe handeln muß, geht allein daraus hervor, ) Sir Wolfe Barry sie gar nicht nennen wollte. Nun werden sich aber wohl die Behörden einmal gründlich mit )er Frage befassen müssen, wenn sie nicht dauernd für ihre Bauten das Doppelte von dem bezahlen wollen, was not­wendig wäre.

* Bäuerliche Werbung fin de sidcle. Man schreibt den Münchener Neuesten Nachrichten" aus Bern: In den ändlichen Gegenden des Berner Gebietes war es vordem )erKiltgang", das schweizerische Fensterln, bei dem sich >er Bursch seinMeitschi" suchte. Heute hat die Kultur auch unsere Bauernburschen schon bedenklich beleckt und statt um Kiltgang nehmen sie zum Inserat ihre Zuflucht. Nach- tehende Heiratsannonce aus demEmmenthaler Blatt" ;om 22. März sei als Probe solch' einer bäuerlichen Wer- >ung fin de siäole angeführt. Der Heiratslustige inseriert:

Universität zu .Kiel für deutsche Litteratur und Sprache, und wurde 1866 zum Professor daselbst ernannt. Endlich war er also in den sicheren Hafen eingelaufen, in dem er sich bis auf den heutigen Tag verankert hat. Er hat dem Holstenlande die Treue gehalten, wie auch dieses treu zu seinem Dichter steht. Die Stadt Kiel, welche ihm zu Ehren den Platz, an dem sein Gartenhäuschen steht, Klaus Groth- Platz genannt hat, wird ihm zum achtzigsten Geburtstage die höchste Ehrenbezeugung zuteil werden lassen, welche sie überhaupt zu verleihen hat. Wie wert er aber über die Nahmen der engeren Heimat hinaus dem deutschen Volke ge­worden, das hat die Feier des 70. Geburtstages bewiesen. Auch von höchster Stelle hat ihm die Anerkennung nicht ge­fehlt. Bereits am 25. Juni 1871 hat die Kaiserin Friedrich das folgende Schreiben an ihn gerichtet:

Ich liebe die schöne (plattdeutsche) Sprache voll Kraft und Anmut zugleich, die Sie mit so vollendeter Meisterschaft beherrschen, und die wie kaum eine andere das Leben und Treiben, das Denken und Empfinden unseres Volkes in voller Treue und Natürlichkeit zur Anschauung zu bringen vermag. In dem bunten Wechsel von ernsteren und heiteren Bildern, mit denen Sie den Leser fesseln und erfreuen, wlssen Sie überall jenes reine sittliche Gefühl zu bewahren, das tief im Bewußtsein der Deutschen lebt, und das der Dichter vor allem nicht ungestraft verletzen darf. So zeigt, besser als ich es zu sagen vermöchte, der Beifall, den Sie weit über die Grenzen der engeren Heimat hinausgefunden wie in der That Ihr Quickborn eine Quelle der Erfrischung und Labung für jeden Sinn und jedes Gemüt. Die schlichten, kurzen Ausdrücke der plattdeutschen Sprache haben einen eigenen Zauber und passen für alle Stimmungen. Wie Ihre Frische und Ihr gesunder Humor unwiderstehlich mit sich reißen, so trifft auch der leise Hauch von Wehmut, der

in Ihrer Poesie liegt, gerade ins Herz und lockt manche Thräne hervor. Durch die Tiefe des Gefühls und rührende Einfachheit der Form prägen sich die Gedichte dem Ge­dächtnis ein. Viktoria, Kronprinzessin."

Man kann kaum besser und treffender Groths Können charakterisieren. Groth hat allemal dann den glücklichsten Wurf gethan, wenn er in der Art des Volksliedes dichtet. Alles ist bei ihm Stimmungsbild. Politische Aktualität ist ihm nicht eigen, zum mindesten ist seine Größe nicht in seinen politischen Gedichten begründet. Aber immerhin hat seine Muse nicht geschwiegen, als es galt, die Freiheit Schleswig-Holsteins zu erringen. Konnte er nicht mit dem Schwerte dreinschlagen, so war er doch allzeit bereit, für sein geliebtes engstes Vaterland mit der Feder zu streiten, dessen Wäldern und Feldern, Haide- und Marschflächen, Flüssen, Bächen und Meeresküsten, traulichen Städtchen und stillen Dörfern, Bäumen und Blumen, Tieren und Menschen, alten, jungen und jüngsten seine ganze Dichtung galt. Er grüßte im Frühling 1848 die über die Elbe zur Befreiung der Herzogtümer herbeiziehenden Krieger und sah sie nach erfolglosem Kampfe im Sommer 1851 wehmütigen Blickes scheiden. Als dann das entscheidende Jahr 1863 herankam, da sang Groth seine Lieder für die Befreiung Schleswig-Holsteins:

Vun alle Bargen de Krüz un Quer, Dar is dat webder bat dütscke Heer! Dat gelt og Nu oder Nimmermehr! So rett' se, de dütscke Ehr.

Und wie jubelte des Dichters Herz, als die Einheit und Freiheit des großen Vaterlandes endlich errungen wurde.

Der heute achtzigjährige Dichtergreis hat mit dem Lande, das ihn geboren, in welchem er rastlos, ja mit Auf­opferung seiner Gesundheit arbeitete, um ihm diesüßen

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Samoa. Ein Grohfolioheft mit 38 Abbtldungru 3 fcr- und erläuterndem Texte. Preis geheftet 60 Pfg. Verlag Con^ I Weber in Leipzig. Die Irrungen und Wirrungen iuf 6dm drohten noch vor wenigen Tagen zu tiefgehendster forfl/mmun, zwischen deu drei Vertragsmächten der Samoaakte lein u >t/rt 1889 zu führen. Heut« scheint zwar der Weg zu gqmlriuzn kr ständigung gefunden zu sein; solange derselbe e6er M mti un Ziele geführt hat, bleibt das Jntereffe rege für den Güdseearchipel, feine wirtschaftliche Bedeutung, die dortigenPrnw, und die Errtgniffe, die fich dafelbst seit August o. I. ebgdpldi bit-r Eine Orientierung nach dtefen Richtungen, wie fie «scheulicha knapper und schneller kaum gedacht werden kann, gtebl bei \Mta erschienene HeftIllustrierte Zettfragen: 6imote, tne 38 lebensvollen, fesselnden Abbildungen meist neuesten Datum», hr Karten und anregend geschriebenem Texte.

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hcunbUdje ffiobnu bldnnrtt, mx 1. Juni ' tzmil

Die Ruhestätte HanS Hermann- v. Katt.Unb h denn dieser Katte mit der künftigen Sonne tramteret, auch c fremden Ministern und Gesandten allemal durcheinander gtftidr er aber nicht davor gesetzet worden, mit dem Kronprinzen zu koa plattieren, au contraire es seiner Königlichen Majestät hätte tmgtta sollen, so wissen Se. Majestät nicht, waS vor kahle ratson« M KrtegSrecht genommen und ihm daS Leben nicht abgesprochen he' Friedrich Wilhelm I. stieß bekanntlich daS mildere Urteil um, b* uf lebenslängliche Festungshaft gelautet hatte, und xmroenbdtt ti in Todesstrafe. Wust, das einstige Besitztum der Farnllie Kalt unb die Ruhestätte des Jugendfreundes Friedrich» de» Grotzm wird Nr. 16 deSB 2 r", Illustrierte Wochenschrift für Geschich'e unb moderne« Leben, in Wort und Bild in fesselnder und interrssavln Weise geschildert. Auf die Frage:Wie sah Berlin nach btn M hettskriegen aus?" giebt der beste Kenner Alt Berlin», Herr tztabtre: Ernst Friedel eine ausführliche Antwort. Die dazu gehört-en strationen sind Kupferstichen au« der geschilderten Zeit rachzärltei Auf einen ArtikelBerliner Dienstboten" im Feuilleton b(l machen wir besonders aufmerksam.

Lieder" zu singen, allezeit gelebt, er hat mit ihm getrauert, und gejubelt, und wenn er berufen war, in der Fremde z» weilen, dann zog's ihn mit tausend Fäden der tftilinerunW und Sehnsucht zurück nach der Halbinsel zwischen Nord« und Ostsee, mit dessen Volk und Landschaft er nun ein >al. verwachsen war. Darum hat er auch in niederdeutscher Sprache gesungen, zum mindesten in dieser Sprache ittne besten WerkeQuickborn" undVerteller" geschahen, dj galt es nicht, die hochdeutsche Sprache zu verdrängen, t- er doch selbst, wenn auch mit ungleichem Erfolge, Ml- dieser versucht, und kommen doch die Schätze aller Mv» arten in letzter Linie wieder der hochdeutschen gute, vermehren ihren Reichtum und bewahren |ic vor bei so mancher Sprache beobachteten Erscheinung de« falles und der Verknöcherung.

Und wenn anders es keine deutschere Art giebt al« w niederdeutsche, in ihrer soliden Verbindung von Humor Ernst, Heiterkeit und Wehmut, in ihrem mit treuhcN gF Biederkeit gepaarten Selbstbewußtsein und der im henmM Boden wurzelnden Vaterlandsliebe, dann hat Klaus r der dieser Art von innen heraus lebendige Gestalt ver icy deutsch gedacht und gesungen wie nur ein anderer. * im Grunde eine patriotische That, daß er die platt e Muse Deutschlands aus ihrer Aschcnbrödelstellung «WS und sie der bewundernden Welt in strahlender zeigte. Er verstand ihren Wohllaut derart zu weaen, die ersten deutschen Tonkünftler wie Brahms> seine p deutschen Lieder in ein musikalisches Gewand klewcen damit nicht wenig dazu beitrugen, sie auch m -Unnci» Süddeutschland populär zu machen. So wird der: y - Ehrentag des niederdeutschen Dichters in allen Landen gefeiert, die Schleswig-Holsteiner aber d rf Greis noch insbesondere ihren Dichter nennen.

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Ein infolge Todesfalls alleinstehender Bursche Jahren, mit schönem, schuldenfteiem Bauernqut X gehalt von 3000 Franken, sucht sich in kommender - mit einer gleichgesinnten, jugendfrischen, schönen k*911 Tochter der deutschen Schweiz zu verheiraten ist nicht unumgänglich notwendig. Bitte daher um W8 und Liebe der vielleicht früher Hintergangenen Person ' gut und ernstgemeinten Gesinnungen, indem ' schreibung in atUpt Ernst gemeint ist. Bitte böftiAf» Einsendung vollständiger, richtiger Adresse für die wort nebst einer antlitzgetreuen Photographie jener r gesinnten Tochter."

Hebet die Heuschreckenplage in Palästrm wirb Jerusalem geschrieben: Die Bevölkerung heqt errn^' Besorgnisse in betreff der Ernteaussichten dieses ^bre« vom Joidanthal herauf die Heuschrecken in unofiabi' Scharen anrücken. Sie sind erst zwei Zentimeter <noä können noch nicht fliegen. Männer aus allen 'Dörfern f an den Ostabhang des Gebirges beordert, wo sie bI( auf Haufen zusammentreiben und mit Petroleum öerfren Obgleich die Fellachen die Arbeit umsonst verricht ' sind sie nichts weniger als aufrührerisch gegen die Willig fügen sie sich meist in diese Frohndiensie unb Heren selbst nicht den guten Humor dabei. Noch qrS^ Mengen von ganz kleinen Heuschrecken sollen fich bes Jordans finden, denen aber vorerst noch, bis bie 'M* gewachsen sind, der Fluß Halt gebietet. Auch bei Hedm sind diese ungebetenen Gäste aufgetreten, und bei der 6äj bahnstation Betir, wo sie vor einigen Tagen in eick- Massen die Schienen besetzten, haben sie eine öiertelftünta Verspätung des Zuges verursacht.

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