meister Georg Friedmann das Dienstehrenzeiche» für 50 Dienstjahre zum 21. April l. I., — am 12. April dem 1. Nniverfitätsdiener Ludwig Jakob Wedel zu Gießen das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß- wütigen zu verleihen.
** Zn de« Ruhestand wurde versetzt am 12. April der 1. Univerfitätsdieucr Ludwig Jakob Wedel zu Gießen mit Wirkung vom 15. April 1899 an.
•* Militärpersoualnachrichte«. Zum Generalmajor befördert: Baron v. Ar denn e, Oberst ä la suite des 2. Großh. Drag.-Regts. (Leib-Drag.-Regts.) Nr. 24 und Kommandeur der 9. Kav. - Brigade, v. Bolschwing, Major und Bats.-Kommandenr im 4. Großh. Jnf.-Regt. (Prinz Karl) Nr. 118, mit Pension znr Disp. gestellt und zum Kommandeur des Landw.-Bezirks Wiesbaden, Geppert, Major aggreg dem 4. Großh. Jnf.-Regt. (Prinz Karl) Nr. 118, zum Bats.-Kommandeur im Regiment ernannt, v. Stein-Liebenstein zu Barchfeld, Hauptmann im 2. Bad. Gren.-Regt. Kaiser Wilhelm I. Nr. 110, unter Enthebung von dem Kommando als Adjutant bei der 49. Jnf.-Brig. (1. Großh. Hess.), als Kompagniechef in das 2. Thüring. Infanterie-Regiment Nr. 32 versetzt. Graf v. d. Schulenburg-Wolfsburg, Oberlt. im Braunschweigischen Jnf.-Regt. Nr. 92, als Adjutant zur 49. Jnf- Brigade (1. Großh. Hess.) kommandiert, v. Kunowski, Oberlt. im 4. Garde-Regt. zu Fuß, von Beendigung seines Kommandos bei der Kriegsakademie, im Juli ds. Js. bis 30. September d. Js., zur Dienstleistung bei dem 2. Großh. Drag.-Regt. (Leib-Dragoner-Regt.) Nr. 14 kommandiert. Fonk, Leutnant A la suite des 5. Großh. Jnf.-Regts. Nr. 168, in das Regiment wieder eingereiht. Kommandiert von Beendigung seines Kommandos bei der Kriegsakademie, im Juli ds. Js. bis September ds. Js., zur Dienstleistung bei der 1. Matrosen-Artillerie-Abteilung: Ewald, Oberlt. im 3. Großh. Jnf.-Regt. (Leibregiment) Nr. 117, im Anschluß hieran an Bord eines der Panzerschiffe des 1. Geschwaders. Freiherr v. Kley dorff, Leutn. im 1. Großh. Drag.-Regt. (Garde-Drag.-Regt.) Nr. 23, in das Thüring. Husarenregiment Nr. 12 versetzt. Eberhard, v. Hake, Oberleutnants im Großh. Feld-Artillerieregiment Nr. 25 (Großh. Art.-Korps), ein Patent ihres Dienstgrades erhalten. Bork, Oberleutnant und Zweiter Offizier bei dem Traindepot der Großh. Hess. (25.) Division, zum Hauptmann befördert. Riecks, Hauptm. beim Festungsgefängnis in Spandau, die Erlaubnis zur Anlegung der vor seiner Versetzung in den Strafvollstreckungsdienst getragenen Uniform des 3. Großh. Jnf.-Regts. (Leib-Regts.) Nr. 117 erteilt. v. Kleist, Fähnrich im Gren.-Regiment Graf Kleist v. Nollendorf (1. Westpr.) Nr. 6, unter Verleihung eines Patents vom 9. Februar 1898 und unter Versetzung in das 1. Großh. Jnf.-(Leibgarde-)Regt. Nr. 115, Walb, Fähnr. nn 5. Großh. Jnf.-Regt. Nr. 168, v. Gilsa, Fähnrich im Großh. Feld-Art.-Regt. Nr. 25 (Großh. Artilleriekorps), mit einem Patent vom 9. Februar 1898 zu Leutnants befördert.
** Kunstausstellung im Turmhaus am Braud. Handzeichnungen großer Meister haben einen intimen Reiz, der umfangreichen, mühsam und langsam entstandenen Monumentalschöpfungen selten innewohnt; nirgends blickt man besser in die Tiefe der künstlerischen Persönlichkeiten, als bei der Betrachtung solcher kleinen Meisterstücke des Griffels, der Feder oder des zeichnenden Pinsels, mögen sie als flüchtige Skizze die Idee eines werdenden Kunstwerkes vor Augen führen oder, in freiwilliger Beschränkung auf die Mittel der reinen Zeichnung, selbst fertige Kunstwerke darstellen. Die Schwierigkeit, solche subtile Dinge getreu zu reproduzieren, hat die moderne Technik immer glänzender zu besiegen gelernt; insbesondere ist eine neuerdings begonnene Publikation der Hauptwerke der Wiener Albertina (Sammlung des Erzherzogs Albrecht) und anderer berühmter Handzeichnungensammlungen von glücklichstem Gelingen begleitet. Einige Proben aus dieser Publikation sind es, auf die wir die Besucher der Kunstausstellung Hinweisen möchten: Mantegna, Raffael, Dürer (dessen Zeichnungen in der Albertina besonders zahlreich sind), Rubens u. a. vertreten würdig die bedeutsame Kunstgattung, die den Forscher wie den Kunstfreund gleicherweise interessiert. B 8.
** Elzevir. (Zu den Dilettantenvorstellungen im Stadt- theater, Mittwoch den 3. und Donnerstag den 4. Mai). Wie wir unseren Lesern schon vor einigen Tagen mitteilen konnten, steht uns am 3. und 4. Mai ein eigenartiger Theatergenuß bevor: Dilettantenvorstellungen, vom Theaterverein veranstaltet, ähnlich den im vorigen Sommer mit so großem Erfolg in Szene gegangenen, welche, ebenso wie die früheren, einen Baustein zur Befferung der räumlichen Verhältnisse unseres Theaters liefern sollen. Unter den drei Stücken, welche diesmal an den beiden Abenden zur Aufführung kommen werden, befindet sich nun eines mit dem Namen „Elzevir". Es ist das ein Genrebild in 1 Akt von Wilck en mit einer von dem bekannten Komponisten Bi al herrührenden Musik. Dieser niedliche Einakter enthält einige Kuplets, für welche der Text mit Bezug auf lokale Verhältnisse und Begebenheiten in der lieben Stadt Gießen neu gedichtet wurde, und die infolgedessen lebhaften Beifall finden dürfte. Was bedeutet nun aber der Titel „Elzevir" ? Die glücklichen unter unseren Lesern, die im Besitze eines Konservationslexikons sind, werden nicht ermangeln, in demselben nachzuschlagen, und ihre Mühe wird nicht umsonst sein, den jedes bessere Lexikon dieser Art hat seine Elzevir-Nummer. Da es aber unter unseren Lesern viele nicht so glückliche Leute geben dürfte, so halten wir es nicht für überflüssig, zu Nutz und Frommen diesen einiges wenige über „Elzevir" zu sagen. Den Namen „Elzevir" führte eine ausgezeichnete Buchdrucker-- und Buchhändlerfamilie, welche vorzugsweise in Leyden und in Amsterdam zu Hause war, und dort im 17. Jahrhundert eine große Reihe hervorragender Bücher herausgab. Der Begründer des Geschäfts war Ludwig Elzevir, der sich 1580 in Leyden
»iederließ, wo er, von Haus aus Buchbinder, die Stelle eines Uuiversitätspedells bekleidete. Mit seiner Buchbinderei verband er später noch Buchhandel, und sein VerlagSgeschäst war schließlich so groß, daß er bei seinem Tode auf ca. 100 von ihm verlegte Werke zurückblicken konnte. Fünf seiner Söhne betrieben ebenfalls den Buchhandel. Bonaventura und Matthias Sohn Abraham übernahml625dieDruckereiinLeydeu, aus ihr ging eine große Reihe Musterausgaben hervor. Es waren vornehmlich Sonderausgaben, welche sich nebenbei durch ihre Billigkeit auszeichneteu. Ein Enkel, Josts Sohn Ludwig, begründete eine Buchdruckerei und Buchhandlung in Amsterdam, deren Ausgaben in Bezug aus typographische Ausstattung mit den Leydener wetteiferten. Die Gesamtzahl Elzevir'scher Verlagswerke erreicht 2000, welche in 21 Katalogen verzeichnet sind. Die Drucke sind jetzt zum Teil sehr selten, werden vielfach von Sammlern aufgekauft und mit enormen Preisen bezahlt. Da der obengenannte Einakter nicht nur den Namen Elzevir führt, sondern auch ein Elzevirband in ihm die Ursache des befriedigenden Ausgangs ist, so glaubten wir, durch obiges zum Verständnis des genannten Stücks beitragen zu sollen.
Aus der Zeit für die Zett.
Vor 191 Jahren, am 23. April 1708, wurde zu Hamburg der Dichter Friedrich von Hagedorn geboren. Sein Verdienst ist, Lied, Fabel und Erzählung auf reineres Gefühl und natürlichere Darstellung zurückgeführt zu haben. Seine Gedichte sind vielfach komponiert und in Sammlungen, Jugendschriften und Deklamierbücher ausgenommen, z. B. „Johann der muntere Seifensieder" u. s. w. Hagedorn starb am 28. Oktober 1754 in seiner Vaterstadt.
Vor 103 Jahren, am 24. April 1796, wurde zu Magdeburg Karl Jmmermann geboren. Durch seine lyrischen und dramatischen Dichtungen im Sinne der romantischen Schule hat er sich in der Litteratur einen Namen geschaffen. Die größte Verbreitung gewann sein Ansehen durch seine Romane, besonders „Münchhausen", „Eine Geschichte in Arabesken", worin mit Poesie von hochromantischer Art sich kräftigster Realismus und satirisch.polemische Beziehungen auf Zeitströmungen ablösen und verbinden. Jmmermann starb zu Düsseldorf am 25. August 1840.
Kttteratur, Wissenschaft und Kunst.
m — Professor Heinrich Kiepert, der berühmt Geograph und Professor an der Universität Beilin, ist Freitag früh nach längerer Krankheit im 81. Leben«fahre gestorben. Jahrzehnte lang hat Kiepert an der Spitze der Forscher seines Faches gestanden und noch bis zuletzt mit größtem Interesse alle die Veränderungen der Welt karte verfolgt und verwertet, welche die moderne Politik der Givß- mächte herbetführte. Heinrich Kiepert wurde am 31. Juli 1818 zu Berlin geboren, besuchte die Berliner Unioerfität und machte Reisen tn Kleinafieu, wo er sich seine ersten Sporen verdiente. Vom Herbst 1845 war er technischer Letter deS geographischen Instituts in Wei mar, siedelte Ende 1852 nach Berlin über, wo er sich habilitierte, 1859 außerordentlicher und 1874 ordentlicher Professor wurde. Schon im Jahre 1853 war er Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften geworben. Von seinen zahlreichen Werken seien genannt: „Atlas von Hellas und den hellenischen Kolonien", „Karte von Kleinasien", „Neuer Handatlas der Erde", der „Atlas antiquus* und Kieperts „Schulwandkarten und physikalische Wandkarren". Außerdem sind sein Lehrbuch und sein Leitfaden der alten Geographie zu nennen.__________________________________________________
Auszug aus den Standesamtsregistern
der Stadt Gieße«.
Aufgebote.
März: 27. Otto Lynker, Schmied zu Gießen, mit Anna Katharina Schneider hierfeldst. April: 11. August Bernhard Ludwig Martin Appel, Schlosier dahier, mit Marie Susanne Katharine Rohrbach Hierselbst. 12. Johann Emil Wtrks, Gymnastiker 'zu Gießen, mit Mar garethe Marte Anna Katharine Schuchard hterselbst. 15. Wilhelm Rupperi, Schreiner zu Darmstadt, mit Luise Wilhelmine Sckaadt daselbst. 18. Karl Eichhorn, Schmied zu Nieder-Ohmen, mit Elt'a- bethe Reitz daselbst. 19. Otto Hellmann, Taglöbner zu Nidda, m<t Marie Kltngenberger daselbst. 20. Peter Herth, Taglöhner zu Frank- urt a. M., mit Margarethe Louise Nicolay daselbst.
Geborene.
April: 10. Dem Mechaniker August Bauer eine Tochter, Wilhelmine Katharine. 11. Dem Fuhrmann Theodor Simon ein Sohn. 11. Dem Wirt Heinrich N«u ein Sohn, Josef HanS Karl Emil. 12. Dem Dachdecker Wilhelm Fischer eine Tochier, Anna Emilie. 14. Dem Friseur Gustav Gerhardt eine Tochter, Emilie Henriette. 15. Dem Fabrikarbeiter Nicolaus Jßley eine Tochter, Lina Margarethe. 17. Dem Wagnermeister Heinrich SpteS ein Sohn. 18. Dem Schreiner Wilhelm Wacker eine Tochter.
Gestorbene.
April: 15. Alwine Schmidt, 24 Jahre alt, Dienstmagd von Eitra. 16. Gottlieb Wilhelm Hellweg, 61 Jahre alt, Schuhmacher dahier. 16. Karl Krug, 6 Jahre alt, Sohn von Maurer Andreas Krug dahier. 16. Georg Krombach, 48 Jahre alt, Straßenkebrer dahier. 17. Albert Fourier, 9 Monate alt, Sohn von Geschäfts- ührer Heinrich Fourier dahier. 17. Friedrich Lotz 8 Monate alt, L>obn von Schneidermeister Georg Wilhelm Lotz dahier. 18. Luise Katharine Wilhelmine Koch, 10 Monate alt, Sohn von Taglöhner Johannes Koch dahier. 18. Katharine Obermann, geb. Simon, 53 Jahre alt, Ehefrau von Lehrer i. P. Friedrich Obermann dahier. 18. Marie Lindner, 25 Jahre alt, dah««r. 18. Helene Leidolf, geb Mutz. 66 Jahre alt, Wittwe von Kutscher Johann Leidolf dahier. 20. Friedrich BonartuS, 33 Jahre alt, Schreinermeister dahier. 20. Margarethe Möser, 33 Jahre alt, Taglöhnerin von Staden. 20. Georg Franz Bischoff, 8 Wochen alt, Sohn von Laboratoriumsdiener Georg Bischof Hierselbst. 20. Hermann Stlckenmesser, 2 Jahre alt, Sohn von Babnarbetter Heinrich Steckenmeffer zu Stockbausen, Kreis Wetzlar. 20. Hermann Küfer, 48 Jahre alt, Schlaffer zu Echzell.____________________
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
MatthäuSgemeindr.
Den 15. April. Heinrich Hengstenberg, Kaufmann zu Neuenrade, und Wilhelmine Henriette Margarethe Glöntnger, Tochter deS MufiklehrerS Heinrich Gröninger zu Gießen.
Denselben. Adam Keil, Gärtner zu Gießen, und Margarethe Weder aus Nordeck.
I
Denselben. Dem Klubdiener Adolf Fink eine todn#r » Wtlhelmtne. geboren den L7. Februar.
Den 18. April. Sin unehelicher Sohn, Eugen Rum. boren de» 1. April.
MarkuSgemetndA
Den 15. Aprll Phtl.pp Haller, fauasptrant i» Avhanna Euler, Tochter des Lackierers Christian 6ideilL i » ” Johanne-gerne,noe.
Den 20. April. Valentin Schlett, Eisenbahnschaffner... ® und Ottilie Elisabeth Wacker. Tochter des verstarb«^ Försters Konrad Wacker zu Immenhausen.
Getaufte. MatthäuSgemetnde.
Den 16. Aprll. Eine uneheliche Tochter, Tbeobnr. &>■.
Katharine Wilhelmine, geboren den 30. März. dusch^
Denselben. Dem Taglöhner Ludwig Pfeiffer ei» Heinrich Wilhelm, geboren den 26. März.
Denselben. Dem Gastwirc Friedrich Letaler ei*, * , Bertha Elisabeth, geboren den 24. Febrnar.
MarkuSgemetnde.
Den 16. April. Ein unehelicher Soho, BlUe lubai» .. den 28 Jannar. * :
L»kaSgemeinde.
Den 16. April. Dem SlattonS-Assistenten Job«» Gei- ein Sohn, AadreaS Karl, geboren dm 14 Januu ** Johanuebgememdk.
Dm 16. Aprll. Dem Schneider Heinrich Müller o» e.. Gustav Hans, geboten den 2. März.
Beerdigte. MalryäuSaeweinde.
Dm 20. April. Katharine Obermann, geb. Dvri»» »u-, von Lehrer i. P. Friedrich Obermann, 53 Jahre all, fak 18. Aprll.
MarkoSgemeinde.
c_ Dm 18. April. Georg Krombach, HauSbmsche, vnbck- 54 Jabre alt, starb den 16. April.
Denselben. Gottlieb Hrllweg, Schuhmacher, ottbehtir 62 Jahre, starb den 16. April. ' *
Serkehr, Kand und UMswirtschO.
Gieße«, 22. April. Marktbericht. Auf dm bar Wockenmarkt kosteten: Butter per Pfd. Jt 0.80-0.90 per St. 0-0 2 Ct. 10—11 H, Enteneier 2 St. ll-ii X t
eiet per St. 11—12 H, Käse 1 St. 6—8 H, Kasematte mV n Erbsen per Liter 22 H, Linsen per Liter 32 Tauben -er $a- 0.80—0.90, Hühner per St. 1.10—1.80, Hahnm wr fern? JL 1.60—2.00, Enten per St. JL 2a 0—2.60, Gänse per fln.- 0^00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 4, Kuh. und per Pfd. 62—64 Schweinefleisch per Pfd. 60—72 \ .
fleisch, gesalzen, per Pfd. 76 L, Kalbfleisch per Pfd. W-u Hammelfleisch per Pfd. 60—70 H, Kartoffeln per 100 ftilo t,oo , 6.60 JL, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Etr. * 9.00—u Milch per Liter 16 4.
Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgen- bi- 1 llht foi- mittag-. Während der ersten 3 Stunden der MarttM tari - Umbenieben nickt seilgeboten werden
Kriefkasten.
B. 9t. 100, Warum nicht? Wenn die betreffatbt Fra diesem Fache tüchtig ist.Red.
Kchisssnachrichten.
Norddeutscher Lloyd, tn Gießm Der treten durch die Agenten li Loo« und I. M. Schulhof.
Bremen, 20. April. (Per transatlantischen lelegrc*; f Doppelschrauben-Postdampfer Friedrich der Große, CapttLn VI. . vom Norddeutschen Lloyd tn Bremen, tst heute i llhr »arger i wohlbehalten in New-York angekommen.
Der Postdampfer „Kensington" der „Red Star Aue' ta li werpen ist laut Telegramm am 18. Aprll wohlbehalten i» Är Bork angekommen.
Neueste Meldungen.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 22. April. In der Reichstag-'kau | rnission für die lex Heinze wurde gestern n*L’i § 184 a. b. 0., der von unsittlichen Schriften, thealiM". Vorstellungen und Mitteilung Uber Gerichtsverhandlung, die unter Ausschluß der Oeffentlichkeit stattfinden, fancdi,
angenommen.
Berlin, 22. April. In der WahlprüfungS-AMWi des Reichstages wurde gestern die Wahl der fonstroalivcn Abgeordneten Henning und Dietrich bcanfhinbet v" Wahl des Abgeordneten Grafen Dönhoff-Frirdtichr°- stein (bei keiner Fraktion) wurde für gültig erklärt
Berlin, 22. April. Nach dem Lokal-Anzeiger ist eine Verhaftung erfolgt, die in Sportskreisen Suischkr erregt und auch indirekt mit der bekannten Spieler-8starr zusammenhängt. Der Verhaftete, dessen Name nicht genau- wird, ist ein früher schon einmal ausgewiesener Oeftcricichri
Berlin,22. April. Im Feuerwerks-Laborat^rrum zu Spandau fand dadurch, daß ein Arbeiter beim Iran.: Port von Sprengkapseln ausglitt und eine Kapstl ucr eine Explosion statt, wobei ein Arbeiter getödtei, eisw schwer und ein Aufseher leicht verletzt wurde.
Berlin, 22. April. Der diesjährige national liberale Parteitag findet in Göttingen statt.
Wie«, 22. April. Die Wochenschrift: „Die Zett u wegen eines Artikels: „Wie man in Deutschland u Oesterreich denkt", dessen Verfaffer der Berliner ^chriss steller Gerlach ist, konfisziert worden. ..
Triest, 22. April. Infolge einer Benzin - ExPl 0,' w ist die große Dampf-Färberei von Carbiel niedergeora Der Schaden ist sehr bedeutend.
Paris, 22. April. Die gestrige Sonfrontieru« Chanoincs und Paleologues gestaltete sich sehr drama. - Letzterer wies nach, daß die Depesche PanizzardiS tm j zösischen Kriegsministerium gefälscht worden tst.
6»atleroi, 22. »pril. Mehrere Gl°«s°br, - müssen innerhalb 48 Stunden ihre «rb-'l ""stellen, keine Aenderung im Bergarbeiterstrike cintntt. 9. hundert Arbeiter werden dadurch beschäftigungslos.
Hochöfen haben bereits den Betrieb eingestellt. ..
Rew-York, 22. April. Das „New Yorker Joun,. hat eine Subseriptiou eröffnet zum Bau einer uni irdi schen Stadtbahn. ^lm ersten Tag 93 Millionen Dollar gezeichnet. Hiervon hat da- Yorker Journal" allein 25 Millionen gezeichnet.
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