Ausgabe 
23.3.1899 Erstes Blatt
 
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M eine 1w*; Die 9» J,"*'!»= >W' Platte 1! "r SsKz NL * Z"-r-n k,nIt LäZ 'M Ä daß die U« ?'> - Diese, l Vf*"«|D tato». !Wgen Sriegömilirli lleberelnkllnst zu vn-. i des französischen L, 7 genannt hatte, >rovii,ücller.

den 22. März W reiches und überaus [ zum Ehrenabend Ütr^

Theater erschien' n Benefizianten zu ch h, und äußerte sich ->.7 owie durch Uebemchi !N Tabakspfeife und - )ier. Gegeben wu: nsere Don Jimr. N tolle Stuck aii r

Plazierten ffiijar. ohl Herrn Wilj/Zi Ialter als A en zu zeigen, ^inim manche gu1. '.im, edn rtvuchsige -ck W hütternd rftt, m ch erte den btzMeuTW1 orzüglick bta tnber Erscheinung 7- fier ffatfinta, btw n/iirbig (infälofr. ; tlichen Don- tat F Dachilu M tzmu als nichziit dneu Rollen lagen in ltrio der Hemn Äei!i iesem Fache hier noch: Aai/er'ichen »el« nufif unterlWtn

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»letzen, 22. März 1899.

Sei dem n«he beoorstehtvdcn Ende der Saison haben fast alle PAtglirder «nsere- Theater« bereite du'ch ihre Benrfize Glleaenheit Itlabt, ihren besonderen Lohn und Snokennung von dem bentoaten (ublitum einjuernten. Einem M iglted ist cfl jedoch infolge ier b'ienari seine- Fache» »"möaltck, Rck einmal in euvr guten Benefiz «olle der Gunst de» PubitkumS 'peztell zu empfehlen; denn diese eine Person hat die anstrengende Aufgabe, jeden Abend alle Rollen II vertreten, ohne daß für Re von dem Beifall ober sonstigem Danke btt 3 fchimrr auch nur da- geringste mitabsülli. Es ist da» die SmtR-uf-, Fra» Pretm. S'e »st daher daraus angewiesen, stch am Schluffe der Spiel,eit persönlich der Grotzmut derjenigen zu 'Mpfehleo, die auch für ihre aufopferungsvolle und undankbare rbL'igkeit ,» einem klingenden Beweise der »nerk'nnung bereit Rud. Viffge Re nirgend« vergeben« klopfen! vnru, pro walt».

Krirflrasteir.

Oe. i* ». Die Ebergeschtchie eignet Rch nicht zur Aufnahme. Mnuikr pl aing Ihnen wieder zu. Die Nr. 2 der Blätter für höfliche Boik kund," erscheint am Sam°iaq den 25. Marz.

Neueste Meldungen.

Depeschen deö BureauHerold".

Stritt, 22. März. Zwei General-Leutnants, drei Vrneral-Majore, eine Anzahl Stabs Offiziere, darunter zwei ffemmandcure von Kavallerie-Regimentern, sind unterm 19. März zur Disposition gestellt, resp. haben den erbetenen Abschied bewilligt erhalten.

Berlin, 22. März. Eine von etwa 1500 Bäckergesellen besuchte Versammlung hat gestern den Bäckerstrike auf unbestimmte Zeit vertagt.

Berlin, 22 März. Wie dasBerliner Tageblatt" be­richtet, kam es vor einiger Zeit in einem vom Abgeordneten Bebel im Reichstage erwähnten Turfklub zu einem Skandal. Es wurde nämlich ein Kavalier, der in kurzer Zeit über eine Viertel-Million Mark gewonnen hatte, beim Falsch- spielen ertappt. Der Falschspieler wurde aus der Liste der Reserve-Offiziere gestrichen. Er soll nach Amerika gegangen fein.

Paris, 22. März. Pelletan ist von seinem Posten als General-Berichterstatter des Budgets zurückgetreten, weil der Budget-Ausschuß ihn nicht genügend unterstützte. Ferner werden auch Demissionsgerüchte bezüglich Lockroy verbreitet, der angeblich Dupuy unbequem geworden sein soll.

Paris, 22. März.Libertö" versichert, die Kata­strophe von Bourges sei durch die Unachtsamkeit eines Arbeiters entstanden. Derselbe habe eine Granate fallen lassen, wodurch auch die anderen explodierten.

Paris, 22. März. Gestern abend hat im Laboratorium des Kriegsministeriums eine Explosion stattgefunden. Es war aber bisher nicht möglich, Einzelheiten darüber zu er­fahren. Bekannt ist nur, daß drei Personen, der Direktor, ein Ingenieur und ein Angestellter, verwundet wurden.

Paris, 22. März. DasJournal de Suisie" ver­

sichert, Zola weile seit einiger Zeit in der Schweiz. Er sei kürzlich daselbst gesehen worden.

Paris, 22. März. Die früheren Mitglieder der Kommune feierte» gestern abend in einem großen Meeting den Jahrestag der Revolution von 1871. 15 Redner ergriffen das Wort. Es herrschte ei» dauernder Tumult. Als einige Teilnehmer eine kleine Gruppe Ruhestörer zum Schweigen bringen wollten, zogen diese die Revolver aus ihren Taschen und bedrohte» die Anwesenden damit. Die Ruhestörer wurden verhaftet und der Polizei übergeben. Sie entpuppten sich als Redakteure eines antisemitischen Blattes. Die Versammlung wurde unter den Rufen: Es lebe die Kommune und dem Gesänge revolutionärer Lieder geschloffen.

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Holzverfteigerung

in der Ireiyerrlichen Köerförsterei Uaöenau Freitag deu 24. März l. I., nach Zusammenkunft in Distrikt Eichwald (am Pflanzgarten), vormittags 10 Uhr.

1. Aus den Distrikten Eichwald, Kcebskopf, Buchkopf und Ammen- häuserhecke: Stämme: Eiche 3 Stück von 4451 cm m. Durchm. und 8 rn Länge = 1,80 fm; Scheiter rm: Buche 196, Elche 32; Knüppel rm: Ku.che 64, Eiche 30, Nadel 3 1. Kl., 5 2. Kl., Erle 1, Kirschbaum 1; Mser rm: Buche 599, Eiche 150, Nadel 69, Aspe 10; Stöcke rm: Buche 27, Eiche 34.

2. Au« den Distrikten Zeiselbach und Köppernhelle: Derbstangen, Fichten 44 Stück mit 2,64 fm; Reisstangen, Fichten 271 Stück mit 6,51 fm (bue mit Blaustift unter der Nummer bezeichneten 5 Fichtenstämmchen kommen nicht zur Versteigerung); Scheiter rm: Buche 6, Nadel 4; Krüppel rm: Buche 6, Birke 4, Nadel 9 1. Kl., 12 2. Kl ; Reiser rm: Buche 74, Nadel 38, Aspe 10; Stöcke rm: Buche 4.

Da« unter Nr. 2 verzeichnete Holz, sowie 220 rm Buchen-Schlag- rcher aus Distrikt Elchwald (Neugeheeg) wird nicht vorgezeigt. Steig- liÄhaber werden gebeten, sich das Holz vorher anzusehen.

Nähere Auskunft erteilt auf Verlangen Forstwart Leyerer-Climbach, sowie unterzeichnete Stelle.

Papiermühle, den 20. März 1899.

Freiheitliche Oberförsterei Rabenau.

25*40 Schwöret.

ilclunuitmniljinigeii

I« der Pmalklagksachk

des

Wilhelm Lenz in Klein - Linden, Privalkiäger gegen den Johannes Weber daselbst,

Angeklagten wegen Beleidigung

hall das Gr. Schöffengericht zu Gießen im 11. November 1898 bezw. die 61 rafkammer des Gr. Landgerichts ;il Gießen am 3. März 1899 für lircht erkannt:

Der Angeklagte wird der ihm zur taifr gelegten Beleidigung im Sinne des § 185 St.-G.-B. schuldig erkannt inlD in eine Gefängnisstrafe von (in er Woche und in die Kosten des tk fahrens verurteilt. Angeklagter lrLgt auch die Kosten der zweiten Z ! stanz einschließlich der dem Pr>vat Läger erwachsenen notwendigen Aus­lagen.

Gleichzeitig wird dem Privatkläger nach § 200 des St.-G -B. die Be- fil-Ms zuerkannt, den entscheidenden tcl des Urteils innerhalb 8 Tagen 3$a Zustellung einer Abschrift an, in srusüblicher Weise bekannt zu machen.

Die Richtigkeit der Abschrift der Ur teiUformel wird beglaubigt und biet Vollstreckbarkeit des Urteils be- h/inigt.

'Gießen, den 17. März 1899.

Dofch, MfS-Gerichtsschreiber des Großh.

Amtsgerichts. 2545

Namens des Privatklägers: Dr. Jung, Rechtsanwalt.

PkistkigknniM

Am SamStag dem 25. März, anhmittagS 3 Uhr, gelangt ein noch duaulhdares Krümpttpsnd cufi bem Hofe der neuen Kaserne meist- jiewenb zur Versteigerung. 2543

M Verwaltung der Lrümperfuhrwerke des Jnf.-Regts. K. W. Nr. 118.

Vergebung von Bauarbeiten.

Samstag den SS. l. Mts., nachmittags 5 Uhr, sollen in dem Gememoehause zu Wieseck nachbenannte Arbeiten und Liefer­ungen öffentlich in den Akkord ver­geben werden und zwar:

veranschlagt zu

Thaussierungsarbeiten 49,50 JL

Steinlieferung 88,50

Steinsetzen 6,40

Sandlieferung 10,

Zementrohrlieferung 22,

Gießen, den 18. März 1899.

Der KreiSstraßenmeister.

Senßfelder. 2460

Zoljversteigerung

im Gießener Stadtwald.

Montag, deu 27. März 1899, vormittags 9'/, Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadt­wald, Distrikt Fernewald, Grube, Faulerbodeu und Oberförsterswiese ver­steigert werden:

1 Eichenstamm mit 0,57 fm, 292 Nadelstämme mit 160,13 ftn, darunter Schnittholz,

239 Nadel-Derbstangen m. 39,55fm, 209 Nadel Reisstangen mit 8,66 fm,

5 rm Eichen-Scheitholz,

2 , Buchen.

34 Nadel-

1 Aspen- v

18 Eichen Knüppel,

2 Buchen-

17 Aspen-

4,4 , Nadel- w

3210 Wellen E.chen-Reistg,

450 n Buchen-Reistg,

5100 ,, Nadel Reisig,

1 rm Eichen-Stöcke, 119,5 w Nadel- M

Die Zusammenkunft ist auf der Laubacherstraße am Müllerweg.

Gießen, den 20. März 1899.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Gnauth. 2509

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