Januar 1900 hier eine Gewerbeschule errichtet, wozu der Staat einen Beitrag von 100 Mk. spenden wird. Die weiteren Mittel sollen durch Erhebung von Schulgeld, freiwillige Sammlungen u. s. to.j aufgebracht werden. Möge auch dieses Institut für unsere Gewerbetreibenden im oberen Vogelsberg von Segen sein.
4- Grünberg, 20. November. Die Reihe der diesjährigen Wintervergnügungen in unserer geräumigen Turnhalle eröffnete gestern abend der Turnverein mit einer Abendunterhaltung, welche recht gut besucht war. Das sehr reichhaltige Programm bot viel Abwechselung, und die einzelnen Nummern desselben wurden mit großem Beifall ausgenommen. Als besonders gelungen möchten wir den von neun Turnern vorgeführten Stabreigen hervorheben. Dieser, sowie das beweglich lebende Bild „Ein Fest im Elfenwalde" (die Fortsetzung des im vorigen Jahre gestellten Bildes „Im Märchenlande") bildeten die Glanznummern des Abends; den Darstellern und namentlich auch dem Leiter, Herrn Turnwart H. Schmidt, gebührt alle Anerkennung. Auch das recht flott gespielte Theaterstück mit Gesang „Verkannte Künstler" oder „Einbrecher in der Sommerfrische" gefiel sehr gut, wie überhaupt sämtliche Darbietungen als treffliche Leistungen zu bezeichnen sind. Nicht unerwähnt soll bleiben, daß auch diesmal wieder der Musikoerein durch seine gütige Mitwirkung sehr zum Gelingen der ganzen Veranstaltung beitrug. Den Schluß des Festes bildete ein Tanzvergnügen, an dem sich vornehmlich die Jugend mit gewohntem Eifer beteiligte. — In unserer Stadt zirkuliert gegenwärtig eine Liste zu Einzeichnung von Beiträgen für unsere um ihre Eriftenz kämpfenden Stammesbrüder in Südafrika, die Buren. Es sind bereits ganz namhafte Beträge gezeichnet worden.
Darmstadt, 20. Novbr. (Karneval 1900.) Dieser Tage fand die erste Sitzung des Komitees der Narrhalla (Zugverein) statt und wurde beschlossen, um die ganze Arbeitskraft den eigentlichen Karnevalstagen zuwenden zu können, von der Veranstaltung von Sitzungen Abstand zu nehmen, da das Interesse an den Vorträgen nachgelassen und um die Mehrausgaben, welche diese Sitzungen erfordern, ebenfalls der Zugskasse zuzuwenden. Es sollen eben alle Mittel aufgespart werden, um den Zug so glanzvoll als möglich zu gestalten. — Ehe das Komitee aber mit den größten Vorarbeiten nun beginnt, muß erst der Erfolg einer soeben eingereichten Eingabe an die Betriebsleitung der elektrischen Straßenbahn abgewartet werden. Sollte dem Gesuch um Einstellung des Betriebs, so lange als sich der Zug durch die Straßen bewegt, nicht Folge gegeben werden, so müßte die ganze Veranstaltung fallen gelassen werden, denn das Komitee kann unmöglich die Verantwortung für die Unglücksfälle übernehmen, welche durch Berühren der Drähte durch die hochgebauten Wagen entstehen könnten, oder durch das Scheuen der im Zuge befindlichen Pferde beim Vorbeisausen der elektrischen Bahn, wie denn überhaupt bei dem zu erwartenden großen Andrang des Publikums Unglücksfälle kaum zu vermeiden wären. („T. A.")
? Mainflingen, 20. November. Ein vsielbelachtes Wahlkuriosum ereignete sich in unserer unterfränkischen Nachbargemeinde Hörstein. Daselbst sollte in letzter Woche die Bürgermeisterwahl vollzogen werden. Dem seitherigen Gemeindeoberhaupt stellte man einen chancereichen Gegenkandidaten gegenüber. In letzter Stunde machte man indessen die merkwürdige Entdeckung, daß in der Hitze des Gefechtes der Name des Gegenkandidaten in die Wählerliste einzutragen vergessen worden war. Damit war sowohl dessen Wahlfähigkeit als auch Wählbarkeit ausgeschlossen. Auf erhobene Reklamation wurde jedoch der Wahltermin aufgehoben und auf den 27. November vertagt.
Mainz, 20. Nov. DieAuSstellungskommission zur Gutenbergfeier hat in ihrer letzten Sitzung beschlossen, bei der unerwartet schlechten Beteiligung der industriellen Kreise von der geplanten Maschinen-Ausstellung und der Erbauung einer Halle abzusehen. Die Ausstellung soll sich nur auf alte Drucke und Urkunden beschränken und im Museumsgebäude stattfinden.
Weisenau, 20. November. Am Samstag mittag gegen 12 Uhr verunglückte auf tragische Weise in der hiesigen Cementfabrik der 35jährige verheiratete Taglöhner Cornelius Grünkorn. Ein Maurer war an dem Neubau der Fabrik mit dem Hinaufwinden von Backsteinen beschäftigt und hatte an dem zweiten selbst angebrachten Hacken einen leeren Kübel angehängt. Als der Aufzug am vierten Stockwerk angekommen war, hängte der Kübel aus und stürzte in die Tiefe, in dem Moment, als Grünkorn aus dem Neubau trat. Der Kübel zerschmetterte dem Unglücklichen den Hinterkopf derart, daß er bewußtlos zusammenstürzte. Der Bedauernswerte wurde nach seiner Wohnung verbracht, woselbst er, ohne zum Bewußtsein zu kommen, nach 3 Stunden verstarb. Der Verunglückte, welcher sich seitens der Direktion des größten Vertrauens erfreute und von der hiesigen Bevölkerung als ruhiger und fleißiger Familienvater allgemeiner Achtung sich erfreute, wird sehr bedauert. Ec hinterläßt eine Witwe mit drei Kindern. Der Untersuchungsrichter und ein Staatsanwalt von Mainz begaben sich gestern mittag an die Unfallstelle, um den Tatbestand aufzunehmen. (M. A.)
Geisenheim, 20. November. Die Leiche des seit dem 1. d. M. vermißten Herrn Weinguts besitzens und Weinhändlers Franz Jann von hier ist im Rheine bei St. Goarshausen gelänget, gestern hierher verbracht und heute mit allen Ehren auf dem hiesigen Friedhöfe in der Familienbegräbnisstätte beigesetzt worden. Nur plötzlich aufgetretene Geistesstörung kann den allgemeinhochgeachteten und beliebten Mann, an dem die Armen einen großen Wohl- thäter verlieren, zu dem beklagenswerten Schritt veranlaßt haben.
Frankfurt, 18. November. Ein betrübendes Sittenbild entrollte sich dieser Abende den Besuchern einer Wirtschaft in der Nähe des Hauptbahnhofes. In ihr befand sich eine Mitte der Dreißiger stehende, erst kürzlich hier zugereiste Frau, die s. Z. den besseren Gesellschaftskreisen angehörte. Freifrau v. W. so nennt sie sich, laut „Fr. I." wurde von einem, gleichfalls der besseren Gesellschaft angehörenden Herrn geheiratet, der jedoch bei Eingehen der Ehe eine Frau nebst 3 Kindern in Berlin hatte. Die Frau entdeckte den Betrug; der nette Gatte wanderte wegen Bigamie ins Zuchthaus und seitdem sucht die Arme, die von den Angehörigen finanziell unterstützt wird. Trost im — Trünke. Wenn man dann noch erfährt, daß sie einen vierzehnjährigen Sohn besitzt, so kann man sich selbst ausmalen, was aus diesem einst werden wird.
Wiesbaden, 18. November. Heute vormittag wurde in der Nähe des Rettungshauses die Leiche eines gut gekleideten Mannes mit einem Messerstich in der Brust aufgefunden. Allem Anscheine nach liegt Selbstmord vor. In der Leiche wurde der seit einigen Tagen hier in der Abeggstraße wohnende Land rat I. aus Posen erkannt. I. war die ganzen Tage über sehr aufgeregt, sodaß man wohl Geistesgestörtheit als Ursache der unglückseligen That voraussetzen kann. Bei der Leiche wurden 1400 Mark baares Geld gefunden.
Wiesbaden, 20. Nov. Der Musiker Gourge ist auf dem Friedhof verhaftet worden. Er ist verdächtig, am Freitag abend in einer Villa ein altes Gefchwisterpaar ermordet und beraubt zu haben.
Koblenz, 20. Novbr. Im Nachbarort Bassen heim wurde geftvrn beim Gang zur Kirche ein 21 jähriger Bursche erstochen. Der Thäter wurde verhaftet.
Kaffel, 20. November. In dem Militär-Gottesdienst am gestrigen Sonntag in der Garnisonkirche erfolgte die Amtseinführung des zum hiesigen Militäroberpfarrer ernannten seitherigen Divisionspfarrer Herrn Noack aus Darmstadt.
Gelnhausen, 19. November. Dem Vernehmen nach scheint der projektierte Bahnbau von Gelnhausen durch das obere Freigericht demnächst zur Ausführung zu kommen. Nach dem vorliegenden Projekte geht die Linie von Gelnhausen über Lützelhausen und Bernbach. Von da wendet sich die Strecke nach Altenmitlau, geht oberhalb dieses Ortes nach Neuses zu und endet zwischen Somborn und Neuses, woselbst der Bahnhof in der Baier'schen Mühle errichtet wird. Die Bahn dürfte dem gut situierten Freigericht reichen Verkehr und Gelegenheit zu nutzbringender Absatz der Erzeugnisse bringen.
Vermischtes.
* Niederbreifig, 20. November. Die Leiche des vor mehreren Wochen verschwundenen Koblenzer Rechtsanwalts ist gelänbet.
* Solingen, 18. November. Die große Fed er mess erfahr ik von Paffrath Hierselbst ist in der vergangenen Nacht fast vollständig niedergebrannt. Der Schaden ist sehr bedeutend.
* Witten, 20. November. Der Möbelhändler Heibel- berg Hierselbst ist unter dem Verdacht der Brandstiftung verhaftet worden. Das von ihm bewohnte Geschäftshaus war am frühen Morgen durch Feuer zerstört worden. Der Schaden ist bedeutend.
* Würzburg, 20. November. Wegen Pistolenduells in Metz verurteilte das Militärgericht den Stabsarzt Ludwig Mehltretter vom 8. Jnf.-Regiment zu 3 Monat Festung.
• Aschaffenburg, 19. November. Wegen Fahnenflucht steckbrieflich verfolgt wird der Einjährig-Freiwillige M. Hennenbruch der 2. Kompagnie des hiesigen Jägerbataillons. Hennenbruch, ein Kaufmann, ist geboren in Mülheim a. Rh., Regierungsbezirk Düsseldorf.
* Zweibrücken, 19. November. (Totschlag und Selbstmord.) Bei einer Schlägerei anläßlich der gestrigen Gemeindewahl erstach ein Taglöhner in Haßel feinen Schwiegersohn und erhängte sich sodann.
* München, 20. November. Einen Fackelzug brachten gestern abend etwa 150 Studierende der k. Tierärztlichen Hochschule ihrem scheidenden Direktor, dem Geh. Hofrat Dr. Hahn. Der Fackelzug, mit sechs Musikkorps, bewegte sich von der Widenmayerstraße zur Kaulbachstraße, wo Dr. Hahn eine Ovation mit dreifachem Hoch dargebracht wurde. Dr. Hahn stand auf dem Balkon und dankte den Studierenden; darauf bewegte sich der Zug zum Habsburger Platz, wo unter Absingung des Gaudeamus die Fackeln zusammengeworfen wurden. Zu dem darauffolgenden Fest- kommers erschien auch Dr. Hahn.
* Berlin, 17. November. Durch denSelbstmord der 11 jährigen Tochter Dora, über den unrichtige Mitteilungen verbreitet worden sind, ist das Buchdrucker Weykopf'sche Ehepaar aus der Metzer Straße schwer heimgesucht worden. Die Leute hatten sechs Kinder, von denen die am 8. April 1888 geborene Dora das älteste war. Die Kinder werden gut gehalten und sind in dem Hause, in dem die Familie seit zwei Jahren wohnt, wohlgelitten. Dora war etwas schwärmerisch veranlagt und scheint durch die Lektüre von allerhand Geschichten auf Selbstmordgedanken gekommen zu sein. Zu den kleineren Geschwistern äußerte sie schon mehrmals, daß sie sich einmal das Leben nehmen werde. Dazu gab nun gestern ein an sich unbedeutendes Vorkommnis die unmittelbare Veranlassung. Das Mädchen war nachmittags mit der jüngsten, erst 1 Jahr alten Schwester Martha auf die Straße geschickt worden, und sollte um 6 Uhr abends zurück sein. Statt dessen kam es erst nach 8 Uhr wieder. Als nun die Mutter schalt und drohte, sie werde es dem Vater sagen, erwiderte das Mädchen: „Wenn Du es Vater sagst, und ich bekomme Schläge, dann nehme ich mir lieber das Leben." Bevor Frau Weykopf daran
dachte, daß es ernst gemeint sein könnte, stürzte sich ihre Tochter aus dem Fenster der im zweiten Stock des Seitenflügels gelegenen Wohnung auf den Hof hinab. Nach zehn Minuten starb sie auf der nächsten Unfallstation an einer Gehirnerschütterung. Als die unglückliche Mutter hörte, daß ihr Kind tot sei, lief sie auf die Straße hinaus, um sich ebenfalls das Leben zu nehmen. Der Hauswirt und andere Mieter, die sie zum Glück einholten, mußten sie mit Gewalt zurückbringen.
* Hamburg, 20. November. Nach einem bei Lloyds in London eingegangenen Telegramm aus Dover ist der Dampfer „Patria" zwischen Walwer und Deal gesunken; er brennt noch vorn, hinter der Brücke ist kein Rauch bemerkbar, das Deck wird bei niedrigem Wasserstanb teilweise trocken. Das Schiff ist vollständig wrack und anscheinend ausgebrannt. Sobald es möglich ist, werden sich Inspektoren an Bord begeben, um die etwaigen Bergungsaussichten festzustellen. — Ein außerordentliches Lob wird der deutschen Mannschaft der „Patria" im „Daily Chronicle" vom Freitag gezollt. „Wir hören mit großer Genugthuung", sagt das Blatt, „daß Offiziere und Mannschaft der „Patria" dem Heroismus, mit dem sie unter den schwersten Prüfungen, die einem Seemann beschieden fein können, auf ihrem Posten ausharrten, nicht zum Opfer gefallen sind. Die englischen Zeitungen, die bei anderen Gelegenheiten die Haltung der deutschen Matrosen kritisiert haben, werden hoffentlich der wackeren Haltung des Kapitäns Fröhlich und seiner Mannschaft Gerechtigkeit widerfahren lassen. Alle Zeugen stimmen darin überein, daß die Rettung der Reisenden nur ihrem entschiedenen Eingreifen zu verdanken ist, das als eine der wackersten Seethaten in Erinnerung bleiben wird. Feuer auf einem Schiff ist ein Erlebnis, das vielleicht wie kein zweites die menschlichen Nerven angreifen kann. Um so mehr Ehre den Leuten, die gleich dem historischen Matrosen auf dem brennenden Deck blieben und ihr Schiff unter so schrecklichen Umständen glücklich in den Hafen brachten." — Eine spätere Meldung besagt: Unweit Deal an der englischen Küste ist die „Patria" im Schlepptau der „Hansa" gesunken. Der Kapitän, der seinem brennenden Schiffe gefolgt war, befindet sich in Deal.
* Berchtesgaden, 20. November. Die Leiche des feit dem Sommer vermißten Kanzleirates Schultz aus Spandau ist nunmehr aufgefunden worden und zwar nicht sehr weit von hier, etwa eine halbe Stunde von Bischofswiesen entfernt. Da ein großer Geldbetrag, ungefähr 1200 Mk. und die sonstigen Wertgegenstände bei der Leiche vorgefunden worden sind, so darf mit Sicherheit angenommen werden, daß der Tod durch einen Schlaganfall erfolgt ist.
* Wien, 17. November. Nach einer Meldung der „N. Fr. Pr." aus Kuttenberg stellte die Kommission des Strafgerichts fest, daß die Kleider der ermordeten Agnes Hruza nicht, wie die Anklage angenommen, mit einem Messer, sondern mit einer Scheere ausgeschnitten worden sind.
* Rom, 20. November. Reichsgerichtsrat Mittelst äb t f- Eine traurige Nachricht kommt aus Rom. Reichsgerichtsrat Otto Mittelstädt, einer der hervorragendsten Juristen Deutschlands, bekannt auch als Politiker und als Verfasser verschiedener sehr beachtenswerter juristischer Schriften, hat in Rom aus Verzweiflung über die Unheilbarkeit einer schweren Krankheit Selbstmord begangen. Dem „B. L. A." wird darüber berichtet: Im Südhotel logierte seit etwa 3 Wochen der Reichsgerichtsrat Otto Mittelftädt- Leipzig mit Frau, um im Süden Heilung von seiner schweren Krankheit zu finden. Das Leiden verschlimmerte sich aber, sodaß der Unglückliche keine Speisen mehr zu sich nehmen konnte. Aus Verzweiflung über die Unheilbarkeit der Krankheit benutzte Mittelstädt einen Augenblick die Abwesenheit der Gattin und erschoß sich. Seine Frau fand ihn vollständig in Decken eingehüllt tot vor. Auf dem Tisch lag ein Brief, in dem der Entschlafene in wärmsten Worten um Verzeihung bittet, in genauester Weise einen Ueberblitf über seine Verhältnisse giebt und sich von seinen Sieben trennte.
* London, 20. November. Die „Times" meldet aus Teheran vom 18. er.: In Rescht (am Kaspischen Meer) ist am Mittwoch ein furchtbares Feuer ausgebrochen. Dasselbe wütete bis Donnerstag morgen und zerstörte alle Bazare, sowie 16 Karawansereien ganz. Der Schaden wird auf 100 000 Pfund Sterling veranschlagt.
* Haag, 17. November. Gegen Mitternacht fand bet Capelle, wo sich bereits vorgestern die große Eisenbahnkatastrophe ereignet hat, wiederum eine Entgleisung des Amsterdamer Blitzzuges statt. Es handelt sich jedoch diesmal nur um Materialschaden.
* Malaga, 20. November. Der nach den Antillen unterwegs befindliche Dampfer „Ferdinand von Lesseps" erlitt bei der Ausfahrt aus dem Hafen so schwere Havarie, daß 300 Passagiere, welche der Dampfer an Bord hatte, ausgeschifft werden mußten. Dieselben wurden nach Marseille geschafft.__
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.)
X Aus Gießens Nähe, 20. November 1899.
Eine Bitte an die Omnibusgesellschaft in Gießen, die sich um das Publikum in und bei Gießen so verdient gemacht hat, möge hier aufs neue ausgesprochen werden. Im Theater bei Leib werden hervorragende Leistungen den Mitgliedern und Zuhörern geboten, wie allerseits dankbar anerkannt wird. Wir möchten die Frage stellen, ob es sich nicht doch einrichten laffen könnte, daß nach hervorragenden dramatischen Darbietungen ein Wagen schon um 10.15 nach dem Bahnhofe zu den Zügen abgefertigt werden könnte, die nach Süden, Norden und Westen um 10.38 und 10.40 abgehen.
Auf den Schluß einiger Theateraufsührungen müßten allerdings diejenigen verzichten, welche um 10.15 den letzten Wagen besteigen wollen; indes bei der weiten Entfernung von Leibs Saal bis zum Bahnhof würden sicherlich doch manche sehr gern einen Omnibus benutzen, um in die Heimat zu gelangen; und dieser dringliche Wunsch sei hier den Omnibus-RatSherrn nahegelegt!
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