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* Die Kaiserrede in Hamburg.
Gießen, 21. Oktober.
In der alten Hansastadt an der Elbe weilte, wie wir schon berichteten, Kaiser Wilhelm am Mittwoch, um dem Stapellauf eines neuen Linienschiffes beizuwohnen, welches den Namen „Kaiser Karl der Große" erhielt. Die Rede svergl. gestrige Nummer), die der Monarch bet dem ihm zu Ehren im Rathause gegebenen Diner hielt, zeichnet sich durch die Fülle von Gedanken aus, und ist politisch hochbedeutsam, da sie gleichsam ein Urteil über unsere gegenwärtigen politischen Verhältnisse in sich faßt. Daß der Kaiser ein überzeugter Anhänger einer starken deutschen Seemacht ist, daraus hat er niemals ein Hehl gemacht, und deshalb ist es nicht weiter verwunderlich, daß er die ihm gegebene Gelegenheit dazu benutzte, um die Notwendigkeii der Stärkung unserer Streitkräfte zur See zu betonen. Niemand, selbst nicht der in schärfster Opposition zur Re- gicrung Stehende, wird es leugnen können, daß mit der Errichtung des Deutschen Reiches dem Volke Pflichten erwachsen sind, welche größere Opfer erheischen, daß ins> besondere mit der Ausdehnung des deutschen Handels, mit dem Eintreten deutschen Gewerbefleißes in den Konkurrenzkampf auf dem Weltmärkte auch der Schutz umfangreicher werden mußte, welchen das Reich durch seine Marine dem deutschen Handel im Auslande zu gewähren verpflichtet ist Der Reichstag hat denn auch im Laufe der Jahre den' Marine-Etat beträchtlich erhöht, und noch vor zwei Jahrew wenn auch nach längerem Widerstreben, den diesbezüglichen Forderungen der Regierung fast ohne Einschränkung zugestimmt. Der Kaiser macht freilich der deutschen Volksvertretung den Vorwurf, daß sie mit der Bewilligung der Mittel für eine stärkere Marine zu lange gezögert habe und an den Folgen dieser Versäumnis die Schuld trage. Doch muß hierbei auch damit gerechnet werden, daß die deutsche Nation sich erst nach und nach in die ihr zugefalleneu Aufgaben hineinfinden und den Wert großer See- ftreitkräfte erst nach reiflicher Prüfung erkennen konnte.
Den Hauptteil seiner Rede widmete der Kaiser aber unserem Parteiwesen. Er tadelt es, daß das deutsche Volk noch zu sehr seine Kräfte in fruchtlosen Parteiungen verzeht und darüber das richtige Verständnis verliert für große, weltbewegende Fragen. Dem Monarchen wird es (nicht unbekannt sein, daß das Parteiunwesen sich nicht allein auf das Deutsche Reich beschränkt, sondern ein Zeichen unserer Zeit ist und in allen Ländern dominiert. Bei uns ist eö noch nicht mal am schlimmsten bestellt, wenn es gilt, große nationale Fragen zu behandeln, dann finden sich doch immer die Parteien zusammen und behalten das eine Ziel im Auge, dem Vaterlande zu dienen. Das hat gerade die Behandlung der Flottenvorlage vor zwei Jahren gezeigt. Aber darum kann man dem Kaiser doch nicht Unrecht geben, da es ja genugsam bekannt ist, daß in vielen Fällen nicht die Nützlich-
Feuilleton.
Erkältung und Aaden.
(Nachdruck verboten.)
Die warme Jahreszeit ist zu Ende, die Nächte sind schon länger als die Tage, an ein regelmäßiges Einheizen mag man sich noch nicht gewöhnen, es ist „ungemütlich" im Hause, „ungemütlich" draußen; die vom Regen durchnäßte Erde trocknet nur langsam, widrige Winde, Regen und Nebel drücken der Witterung den Stempel der Frostigkeit auf; inan hat das Bedürfnis, sich wärmer zu kleiden: es ist die Zeit gekommen, in welcher sich die Menschen leichter „erkälten", als selbst bei starkem Frost.
Die Furcht im Publikum vor Erkältung ist eine vollberechtigte, hat doch jedermann am eigenen Leibe oder seinen Angehörigen schon erfahren, daß das, was man gemeinhin als „Erkältung" nennt, nämlich den Ausbruch von Krank- heitserscheinungen nach plötzlicher Abkühlung des Körpers oder nur eines Körperteils, meist in Form leichterer, mitunter aber auch schwerer Entzündung innerer Organe auf- tintt, und daß wiederholte Erkältungskrankheiten, die nicht zm völliger Heilung kommen, den Grund zu dauerndem Siechtum legen können (man denke nur z. B. an chronischen Gelenkrheumatismus und die bei dazu dis- pwuierten Individuen auftretende Lungentuberkulose). E« hat sich deshalb wohl schon jeder die Frage vor- gelegt: Wie schütze ich mich und die mir anvertrauten
keitsfrage sondern die Parteifrage entscheidet, daß die Partei über das Wohl des Ganzen gestellt wird.
Leider ist kaum zu erwarten, daß hierin so bald eine Aenderung eintritt, denn bisher sind noch alle Rufe zur Sammlung vergeblich gewesen. Wir sind schon zufrieden, wenn im richtigen Augenblick, in großen nationalen Fragen die Liebe zum Vaterlande durchdringt und alle Parteien vereinigt. Der Wunsch des Kaisers, das Volk möge einheitlich und geschlossen hinter ihm stehen, ist edel und wohl verständlich, da die Aufgaben, welche sich der Monarch im Jntereffe des Vaterlandes gestellt, dann um so leichter zu lösen sind. Aber verwirklichen wird sich dieser Wunsch leider nicht ganz, da sich eben Erbfehler nicht beseitigen lassen. Eine Besserung der Verhältnisse ist freilich weniger unmöglich und sehr zu wünschen; denn noch harren des Deutschen Reichs eine Reihe von Aufgaben, bei deren Lösung der Parteigeist nicht mitwirken sollte, bei denen allein das Wohl des gemeinsamen Ganzen die Entscheidung diktieren dürfte.____________________________________________________________
Gerichtssaal.
Gießen, 17. Oktober. In der Beleidigungssache der Inhaber der Firma R. u. C. zu Heuchelheim gegen den Fabrikanten K. zu Gießen hat die Strafkammer des hiesigen Landgerichts durch heute verkütldetes Urteil wiederholt auf Verwerfung der K.'schen Berufung erkannt, ober von der Verpflichtung, das ihn verurteilende Erkenntnis auf seine Kosten veröffentlichen zu lassen, den Angeklagten entbunden. Der Thatbestand des Prozesses ist von Interesse für weitere Kreise Der Angeklagte hatte in einem Circular an die Gießener Tabakfabrikanten mitgeteilt, daß die Kläger unter Bezahlung der an denselben zu leistenden Konventionalstrafe kontraktbrüchige Arbeiterinnen engagiert, oder, nachdem er sie aus die ihm gegenüber bestehende Verpflichtung aufmerksam gemacht habe, behalten hätten. Daran hat der Verfasser Bemerkungen geknüpft, welche die Privatkläger als Beleidigungen auffaßten und wegen welcher sie klagten. Am Schöffengericht und an der Strafkammer verurteilt, ergriff Herr K. Revision und hatte den Erfolg, daß die Sache zur nochmaligen Verhandlung an das hiesige Landgericht zurückverwiesen wurde. Nun ist er wiederholt verurteilt worden. In der Verhandlung hat sich herausgestellt, daß die fraglichen zwei Arbeiterinnen in Wismar, ihrem Heimatsorte, 10 bis 12 Mk. pro Woche im Dienste der Kläger verdienen, während sie bei dem Angeklagten in Gießen nur 7 bis 8 Mk. in der gleichen Arbeitsperiode verdienen konnten. Der weite und beschwerliche W g und der geringe Verdienst bewogen die beiden Arbeiterinnen, lieber die Konventionalstrafe zu bezahlen, die auf ihren Kontraktbruch gesetzt war, als noch weiter in der K 'schen Fabrik zu arbeiten. Die klagende Seite vertrat in der Verhandlung den Standpunkt, daß die Arbeiterinnen durch Zahlung der Konventionalstrafe umsomehr frei geworden seien, als es unzulässig sei, die Arbeiter an ein Dienstverhältnis mit geringem Lohn zu fesseln und ihnen zu verwehren, andere, bessere Lohnverhältniffe aufzusuchen. Sie würden hierdurch in einer Weise gebunden, die den guten Sitten widerstreite; der Arbeitgeber, welcher Arbeiter, nachdem sie die anderweitig durch ihren Kontraktbruch verwirkte Strafe bezahlt hätten, in seine besseren Lohnverhältnisse aufnehme, handle dem Recht und der Moral gemäß. Von Seiten des Angeklagten wurde diese Auffassung lebhaft bestritten und geltend gemacht, dies sein nur „em sozialpolitisches Mäntelchen", das man der Begünstigung des Kontraktbruchs umhänge; es sei eine Lebensfrage für die Fabrikanten, daß ihnen nicht die Arbeiter durch höhere Löhne abgenommen würden. Dem Vernehmen nach wird der Verurteilte wiederholt Revision an das Oberlandesgericht verfolgen.
| Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Meße«.
Aufgebote.
Oktober: 16. Heinrich Stein, Schneider dahier, mit Lina Schwalb Hierselbst. 17. Carl Schnettler, Oekonomie-Verwalter zu Schiffenberg mit Katharina Schäfer zu Harbach. 18. Karl Maid, Weißbinder zu Watzenborn, mit Katharina Sommer daselbst. 18. Karl Wilhelm Wacker, Schuhmachermeister dahier, mit Johannette Elise Marie Link zu Büdingen. 19 Karl August Kaufmann, Gärtner zu Büdingen, mit Philippine Leonore Margarethe Elisabet Karoline aeb Bob, Wwe. von Kaufmann Karl Wilhelm Brühl Hierselbst. 19 Wilhelm Schmidt, Taglöhner dahier, mit Johannette Weber zu Heuchelheim. 19. Christian Karl Spies, Sattler dahier, mit Emma Johanna Wanke Hierselbst. 19. Karl Richard Wendrich, Kaufmann zu Frankfurt a. M., mit Anna Katharina Henriette Käß Hierselbst. 19. Ernst Paul Scheibe, Buchdrucker dahier, mit Emilie Elisabet Bertha Louise Georgine Heck Hierselbst. 20. Georg Valentin Faust, Hilfsbremser dahier, mit Anna Margaretha Schäfer zu Steinbach. 20. Konrad Emil Marx, Hilfsheizer dahier mit.Elisabet Fink zu Staufenberg.
Eheschließungen.
Oktober: 14. Dr. Heinrich Pitz, Realgymnasiallehrer dahier, mit Katharina Johanna Fresenius Hierselbst. 14. Wilhelm Haupt, Spengler dahier, mit Margaretha Maria Magdalena Schlaudraff Hierselbst. 14. Philipp Heinrich Müller, Maurer dahier, mit Julianne Kümmel Hierselbst.
Geborene.
Oktober: 12. Dem Instituts-Diener Johann Niepoth ein Sohn, Johann. 12. Dem Hausburschen Jakob Siegel ein Sohn. 13. Dem Forstwart Peter Arft eine Tochter. 13. Dem Kaufmann August Sttebe- ling ein Sohn. 13. Dem Lokomotivheizer Georg Hartmann ein Sohn. 15. Dem Dachdecker Heinrich Rau eine Tochter.
Gestorbene.
Oktober: 13. Johann Jost Dönges, 54 Jahre alt, Schutzmann dahier. 14. Robert Schultheis, 28 Jahre alt, Kaufmann dahier. 14. Heinrich Mohr, 8 Jahre alt, Sohn von Taglöhner Jakob Mohr zu Gambach. 14. Katharina Becker, 2 Monate alt, Tochter von Schmied Heinrich Becker dahier. 15. Katharina Weigel, 4'/ Jahre alt, Tochter von Landwirt Heinrich Weigel zu Garbenteich. 15. Wilhelm Müller, 12'/, Stunden alt, Sohn von Korpsdiener Wilhelm Müller hierselbst. 15. Friedrich Make, 20 Jahre alt, Hausbursche hierselbst 15. Friedrich Konrad Schäfer, 7 Monate alt, Sohn von Molkereigehilfen Karl Schäfer hier- selbst. 15. Heinrich Wörner IV., 50 Jahre alt, Landwirt von Oberrosbach. 16 Marie Fey, geb. Abche, 69 Jahre alt, Waschfrau, Wwe. von Leineweber Martin Fey, zu Ober Eschbach. 17. Andreas Stoll, 49 Jahre alt, Ofenputzer dahier. 17. Elise Zimmermann, 9 Monate alt, Tochter von Schauspieler Jean Zimmermann zu Unter-Schmitten 17. Bertha Fey, geb. Schwing, 431/* Jahre alt, Ehefrau von Landwirt Heinrich Fey zu Burggemünden. 17. Johannes Weimar, 1 Jahr alt, Sohn von Heinrich Weimar zu Hermannstein.
Briefkasten.
Herr W. hier, Bahnhofstraße. Die Gesamtfläche des hiesigen Exerzierplatzes (Trieb) beträgt 524,? 75 qm ober rund 52 Hektaren. Die mittlere hintere Breite besitzt 660, die mittlere vordere Breite 180 Meter. Damit kann auch die früher einmal aufgeworfene Frage, ob das ganze deutsche Heer aufgestellt werden könnte, bejaht werden. Rechnet man auf den Quadratmeter 3 Mann, b. h zu Fuß, so würben 1,573,125 Mann Platz finben, also einschließlich bet Offiziere immer noch eine Million Mann m-hr, als bie jeweilige Friebensstätke bes Heeres (ca. 570,000 Mann) beträgt.
Familienglieder vor Erkältung und damit vor schwerer Krankheit?
Zum besseren Verständnis der hier in Frage kommenden physiologischen Verhältnisse sei nur in groben Zügen an eine Funktion desjenigen Organs erinnert, welches bei Er kältung zunächst betroffen wird, nämlich an die Thätigkeit unserer Haut. Einwirkung von Kälte auf die Haut und gewisse seelische Erregungen, z. B. Schreck, haben auf dem Wege der empfindenden, durch das Zentralorgan nach den die Weite der Blutgefäße regulierenden Nerven eine Zusammenziehung der Blutgefäße, Blutleere, Blässe der Haut und Zurückstauung des Blutes nach den inneren Organen zur Folge; auf Wärmezufuhr und andere Reizungen, z. B. Schamgefühl, Zorn, tritt vermehrter Blutzufluß, Röte der Haut ein und damit Entlastung der inneren Organe, speziell des Herzens und der Lungen. Blutfülle der Haut erscheint ferner zum Zweck der Wärmeabgabe, wenn im Körper überflüssige Wärme produziert wird, so nach reichlicher Mahlzeit, Alkoholgenuß usw.
Die Blutleere der Haut nach Kältewirkung hat nun die Eigentümlichkeit, daß sie bei einem gesunden Menschen nur von ganz kurzer Dauer ist; es tritt nämlich sehr rasch eine Gegenreaktion ein, ein vermehrter Blutzufluß zu den Hautgefäßen; die Haut wird rot, die Brusteingeweide werden von der Blutmasse erleichtert. Daher rührt beim Beginn eines kühlen Bades die momentane Beengung der Brust, das erschwerte Athmen neben Frostgefühl, um alsbald einer Erleichterung des Athemholens, einem freien, wohligen Gefühl der Erwärmung, dem Drang nach Bewegung im Wasser
Platz zu machen. Unterstützt wird diese, einer Pulsation der Haut vergleichbare wechselnde Blutfülle unserer äußeren Bedeckung durch Muskelbewegungen, insbesondere beim Schwimmen, durch in ihrer Temperatur wechselnde Brausen und Douchen, durch Reiben und Massieren des Körpers.
Es sei ferner noch erwähnt, daß der Zufluß gesunden, Sauerstoff haltigen Blutes zu Organen, welche durch die giftigen Absonderungen der krank machenden Spaltpilze (Bakterien) leiden, diese Gifte unschädlich zu machen im stände ist, und daß die Heilerfolge reizender oder hydro- pathischer Umschläge auf die Haut, sowie die in der Neuzeit als Heilmittel benützte künstliche Blutstauung wohl zum großen Teil auf der reichlichen Durchblutung der Organe beruhen.
Nach diesen Bemerkungen über eine der verschiedenen Funktionen unserer Haut, wäre die Frage zu erörtern: Warum „erkälket" sich der eine Mensch bei der geringsten Zugluft, der andere fast nie, auch wenn er sich bedeutenden Schädlichkeiten der wechselnden Witterung auSsetzt; und auf welche Weise ist es möglich, „Erkältung" zu vermeiden? Die Antwort ist jedermann geläufig: Der abgehärtete Mensch erkältet sich nicht, man vermeidet Erkältungs-Krankheiten durch Abhärtung seiner Haut.
Unter Abhärtung ist nun nicht etwa zu verstehen eine Verhärtung oder Verdickung der obersten Hautschicht, sondern wir müffen uns die Sache so vorstellen, daß ein abgehärteter Mensch auf die auf seine Oberfläche einwirkenden, wechselnden Temperatur- und Feuchtigkeitsmomente prompter und energischer reagiert mit Füllung beziehungsweise Ent-


