Deutsches Reich.
Berlin, 20. Januar. Zur gestrigen Frühstückstafel Leim Kaiserpaar waren u. a. die Königin von Württemberg, der Fürst zu Wied, der Erbprinz zu Wied mit Gemahlin und der württembergische Gesandte geladen. Zur Abendtafel waren geladen, der Statthalter von Elsaß- Lothringen, Fürst Hohenlohe-Langenburg.
Berlin, 20. Januar. Die Budget-Kommission des Reichstages beriet heute den Etat des Reichs- Eisenbahnamtes und der preußischen Eisenbahnen. Minister Thielen teilte auf eine Anfrage mit, daß die Betriebsverhältnisse im Jahre 1897 normal wären. Schwere Unfälle seien wenige vorgekommen. Die Reichs-Eisenbahnen stellten sich bezüglich der Unfälle durchweg besser als die übrigen deutschen Bahnen. Auch für 1898 sei das Verhältnis besser. Hinsichtlich des Wagenmangels haben sich 1898 die Mißstände verringert. Weiterhin erklärte Minister Thielen, es werde beabsichtigt, auch bei den Reichs-Eisenbahnen die Bahnsteigsperre einzuführen. Unterstaatssekretär Aschenborn erklärte, es seien Gehaltsaufbesserungen der Eisenbahnbeamten in Preußen und im Reiche beschlossen. Nur für Stellenzulagen seien im preußischen Etat noch 21/, Millionen Mark neu eingesetzt. Betreffs der elektrischen Beleuchtung laffe sich noch nicht ein abgeschlossenes Urteil fällen. Die bisherigen Versuche seien nicht ermutigend. Acetylen verspräche gute Erfolge. Wahrscheinlich werde auch Preußen in großem Maßstabe mit dieser Beleuchtungsart vorgehen. Ueber die Tarifreform schwebten Verhandlungen mit den Bundesstaaten. Für Kilometerheste schwärmt der Minister nicht. Schließlich wird das Ordinarium unverändert bewilligt. Ueber die einmaligen und außerordentlichen Ausgaben wird am nächsten Dienstag beraten werden.
Berlin, 20. Januar. Beim Reichstage sind bis jetzt nicht weniger als 3619 Petitionen eingegangen. Außer den bereits ihrem Inhalt nach bekannt gegebenen, weist das soeben erschienene amtliche Verzeichnis eine große Zahl von Eingaben nach, die ein öffentliches Jntereffe beanspruchen. Wieder kommen die Magistrate verschiedener Städte mit der Bitte um Erlaß eines Gesetzes über die Heranziehung des Reichssiskus zu den Gemeindelasten, wieder petitionieren Mäßigkeitsvereine um ein Gesetz gegen die Trunksucht. Neu ist dagegen das Gesuch von Aerzten aus Frankfurt a. M., um Ausdehnung der Krankenversicherung auf alle Staatsbürger mit einem Einkommen bis zu 2000 Mark. Der Magistrat von Dresden bittet um Abänderung des Zollvereinigungsvertrages hinsichtlich der kommunalen Besteuerung des Weines, Bieres und Branntweins. Apotheker, Drogisten und Zahnkünstler wünschen reichsgesetzliche Regelung ihrer Gewerbsverhältnisse, Droschkenkutscher in Leipzig verlangen für ihre Berufsgenoffen einen regelmäßigen wöchentlichen Ruhetag, die Schiffer bemühen sich um eine Minimalnachtruhezeit in ihrem Gewerbe. Die Frauenvereine fordern die Approbierung weiblicher Aerzte, der Norddeutsche Gastwirtsverband will das Inventar der Gastwirtschaften in der Zivilprozeßordnung für unpfändbar erklärt wissen. Wieder begegnen wir dem Gesuch um Zoll auf Quebrachoholz, aber auch die Einfuhr von Weißkohl, von Zwiebeln, Gemüse und Heu soll durch einen Zoll bekämpft werden. Die Rechtskonsulenten wollen eine gesetzliche Gebührenordnung, die freien Gemeinden eine für Dissidenten geeignet Eidesformel eingeführt wissen. Der Jnnungsverband der deutschen Baugewerksmeister will für fahrlässige Tötung oder Körperverletzung neben Gefängnisstrafe die Festungshaft zugelassen haben. Außerdem tritt der Verband für Verstaatlichung des gesamten privaten Feuerversicherungswesens ein. Sehr zahlreich sind die Petitionen, welche die Fleischzufuhr betreffen, doch bei weitem am zahlreichsten die Gesuche um Anbahnung von Maßregeln gegen den Massenfang der Zugvögel in Südtirol und Italien. Die verschiedensten Vorschläge liegen bereits vor für das im Reichstag erwartete Jnvalidenversicherungsgesetz, für die Postgesetznovelle, auch den Gesuchen verschiedener Beamtenkategorien um Gehaltserhöhung begegnen wir nach wie vor. Schließlich fehlen auch nicht die Petitionen um Reform des Jrrenwesens und die Beschwerden einzelner wegen angeblicher Rechtsverletzungen und Rechtsverweigerungen, sowie die Bitten um Aufhebung von Entmündigungen.
Berlin, 20. Januar. Ueber die Vorgänge auf Samoa erfährt die „National-Zeitung", daß nach hier eingetroffenen deutschen Nachrichten Eigentum von Weißen nicht verletzt wurde, und daß Mataafa von allen drei Konsuln als König anerkannt worden ist.
Ausland.
Wien, 20. Januar. Polnischen Blättern zufolge herrscht im Polenklub große Verstimmung über die gegenwärtige innerpolitische Situation. Maßgebende Persönlichkeiten raten entschieden von Kompromißverhandlungen mit der Opposition ab.
— Noch ein zweites Obstruktionsmittel gebrauchte die deutsche Opposition im österreichischen Abgeordnetenhause am Donnerstag außer den namentlichen Abstimmungen, indem sie so umfangreiche Anfragen an die Regierung überreichte, daß deren Verlesung allein Stunden dauerte. Infolgedessen wurde die Verhandlung abgebrochen, ohne daß auch nur der Inhalt der eingelaufencn Petitionen bekannt gemacht werden konnte. — Vor Schluß der Sitzung kam es aber noch zu einem Zusammenstoß zwischen der deutschen Opposition und den Sozialdemokraten. Letztere verlangten nämlich, daß auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung als erster Gegenstand die Aufhebung des Zeitungsstempels gestellt werde. Abg. Kaffer erklärte demgegenüber, für die Deutschen sei die Aufhebung der Sprachenverordnungen wichtiger. Das deutsche Volk, dem der Fürst des Landes entstamme, werde täglich Leknechtet und niedergedrückt. Die neue Sprachcnordnung
für Schlesien sei die größte Brutalität, wie sie in keinem andern Staate Europas vorkomme. Es kam nun zu einem heftigen Auftritt. Der Sozialist Schrammel ruft: „Volksbetrüger". Wolf zu Schrammel: „Sie sind ein Schurke und Lügner." Schrammel: „Elender Volksbetrüger". Großer Lärm. Bei der Abstimmung wurden dann die Anträge der Sozialisten abgelehnt.
Paris, 20. Januar. Der Kassationshof verhörte heute die Generale Billot, Boisdeffre, Gonse und Ber- thier sowie den früheren Minister des Aeußern Hanotaux. Sodann beschäftigte sich der Kassationshof heute nachmittag eingehend mit dem Geheimen Dossier, über welches die genannten Zeugen verhört wurden. Esterhazy wird erst in der nächsten Woche verhört werden. Derselbe hat den Kriegsminister um die Erlaubnis gebeten, ihn vom Dienstgeheimnis zu entbinden, da er sonst keine Aussagen machen könne.
Paris, 20. Januar. In der Kammer kam heute Nachmittag die Interpellation des Abgeordneten Breton über das diplomatische Dossier zur Verhandlung. Breton beschuldigte den früheren Ministerpräsidenten Mercier, der verantwortliche Urheber der ganzen Ungerechtigkeit gewesen zu sein, denn er sowohl als seine Kollegen Hütten die Fälschungen Henrys gekannt. Der frühere Minister Barthou protestierte gegen diese Worte des Redners. Er behauptete, er habe von den Fälschungen Henrys nichts gewußt. Barthou lobt Brffson, weil dieser die Revision des Dreyfusprozesses eingeleitet habe. Redner spricht alsdann über das diplomatische Geheim-Dossier. Er sagt, Dupuy habe in den Blättern den Beweis geführt, daß dieses Dossier wirklich vorhanden sei. In der letzt erschienenen Note gesteht Dupuy das Vorhandensein des Dossiers auch zu, er sei aber nicht sicher, über das Vorhandensein der angeblichen Kaiserbriefe in diesem Dossier. Die Untersuchung dauert fort.
Paris, 20. Januar. Mit zwei recht wesensverschiedenen Gegenständen, zwischen denen aber doch im Augenblick wieder gewisse Beziehungen vorhanden sind, beschäftigte stch am Donnerstag die Deputiertenkammer. Der Deputierte Vaillant erklärt, er wünsche über die Abrüstungskonferenz zu interpellieren. Der Minister des Aeußeren Delcasss entgegnet, er werde bei Beratung des Budgets des Auswärtigen Amtes Erklärungen abgeben. Grouffet verlangt die Ernennung einer parlamentarischen Kommission zur Prüfung der Frage der Untersee »Boote und behauptet, das Syndikat der Eisenindustriellen bekämpfe den Bau solcher Boote. Marineminister Lokroy erwidert, eine parlamentarische Kommission könne nicht werkthätig bei Versuchen mitwirken, die von Fachleuten ton* trollirt worden seien. Der Minister stellt fest, das Untersee- Boot „36be/z habe alle Eigenschaften gezeigt, die man von ihm für das Abschießen von Torpedos und in Hinsicht auf Manövrierfähigkeit erwartet habe. Frankreich sei die einzige Macht, die ein brauchbares Untersee-Boot besitze. Grousset besteht auf seinem Antrag und verlangt die Dringlichkeit; diese wird aber mit 351 gegen 121 Stimmen abgelehnt.
Paris, 20. Januar. Wider Erwarten gab Minister Delcasse demnach in der Deputirtenkammer noch keine Erklärung über den Stand der Beziehungen zwischen England und Frankreich ab. Dagegen meldet eine halbamtliche Note der „Agence Havas" vom Donnerstag: „Hier verlautet, gestern habe in London eine Unterredung zwischen Lord Salisbury und dem französischen Botschafter Cambon stattgesunden; andererseits sei gestern der englische Botschafter Monson vom Minister des Auswärtigen Delcass« empfangen worden. Diese zweifache Unterredung habe jedoch keinerlei Anhalt für eine Aenderung der Lage ergeben, welche nach wie vor der Re« gierung zu ernsten Besorgnissen Anlaß gebe.
— König Oskar II. Ein dem Deutschen Reiche befreundeter Monarch, König Oskar II. von Schweden und Norwegen feiert heute, mitten in kämpfereicher Zeit, seinen 70. Geburtstag. Vor wenigen Wochen hat das Großthing die Abschaffung des Unionszeichens in der Landesfahne beschlossen, und dieser zum drittenmale von drei verschiedenen Volksvertretungen gefaßte Beschluß wird damit verfassungsgemäß Gesetz, auch ohne die landesherrliche Genehmigung, die König Oskar verweigert hat. Der endlose Unionsstreit hat sich damit noch mehr verschärft, und Pessimisten verkünden, daß schon für das nächste Jahr die Trennung der beiden Reiche, die heute unter dem gemeinsamen Szepter König Oskars stehen, zu erwarten sei. Solche Wirren bringen einen trüben Ton in die Jubelseierlichkeiten, die heute in Stockholm zu Ehren des greisen Monarchen gefeiert werden, aber sie vermögen sie nicht zu stören. König Oskar ist in seinem Lande selbst bei seinen politischen Gegnern hoch angesehen und beliebt, und das Ausland verehrt ihn wegen seines ernsten wissenschaftlichen, künstlerischen und literarischen Strebens, das ihn nicht hindert, zugleich ein abge- härterter Seemann und ein lebensfroher Gesellschafter zu sein. Möge es ihm gelingen, des unvernünftigen radikalen Wütens in Norwegen Herr zu werden und der Wohlfahrt des Landes gegenüber der verbissenen skandinavischen Parteipolitik zum Siege zu verhelfen.
Kokates und Provinzielles.
Gießen, den 21. Januar 1899.
• • Mit dem v Zuge 7 Uhr 57 Min. heute früh, von Potsdam kommend, passierten im Sondersalonwagen Ihre Majestät die Königin von Württemberg nebst Gefolge die hiesige Station, und nahmen daselbst das vorher bestellte Frühstück ein.
* * Theaterverein. Die nächste (5.) Vorstellung findet Mittwoch den 25. Januar statt. Aufgeführt wird „Graf Waldemar", Schauspiel von Gustav Freytag, mit Herrn Leffler vom Hoftheater in Wiesbaden in der Titelrolle.
• • Stadttheater. Die gestrige 10. Volksvorstellung, darin Anzengrubers „Pfarrer von Kirchfeld" vorzüglich zur Darstellung gelangte, war wiederum überaus zahl
reich besucht, und erntete seitens der Zuschauer rauschenderr- s •• Stadttheater. Die effektvolle Pohl'sche Posse „Der
Jongleur" wird am Sonntag im hiesigen Stadttheater aufgeführt. Diese Posse, welche seinerzeit in Berlm Hunderte von Aufführungen erlebte, enthält eine Fülle von zwerchfellerschütternder Komik. Die Hauptrollen liegen in den Händen der Herren Helm, Wilhelmi, Merker, sowie der Damen Schuhmann und Srtardr. Eme hübsche Musik, sowie zündende Kouplets verleihen dem „Jongleur" noch einen ganz besonderen Wert.
• • Wetterbericht. Die Wetterlage zeigt gegen gestern im allgemeinen wenig Veränderung. Im Norden hat sich die Depression etwas ostwärts ansgedehnt. In den kontinentalen Lagen ist das Barometer nur wenig gesunken.. Hoher Druck bedeckt noch den ganzen Süden des Erdteils. Infolgedessen dauert die südliche bis südwestliche Luftzufuhr an. Die Temperaturen liegen dabei über ganz Deutschland außergewöhnlich hoch. Am Nordrande der Alpen macht sich Föhn geltend, im Süden ist der Himmel heiler, am Morgen jedoch trüb. — Voraussichtliche Witterung: Fortdauernd im Norden meist trübes, im Süden nebeliges Wetter, mit wechselnder Bewölkung.
§§ Grebenhain, 20. Januar. Eine Anzahl Jäger begab sich gestern zur Hirschjagd in den Oberwald, woselbst vor einiger Zeit mehrere Hirsche verspürt worden. Herr Dr. Schäffer aus Freiensteinau hatte das Glück, einen Prachtvollen Achtender zu erlegen. Das Tier wog 188 Pfd. Es wurden noch mehrere Hirsche beobachtet, auch ein Tier angeschoffen, dasselbe ging aber über die Grenze. Es ist beabsichtigt, in den nächsten Tagen wiederholt Hirschjagden, abzuhalten.
Darmstadt, 20. Januar. Wie der „Ostasiatffche Lloyd" erfährt, beabsichtigte die Prinzessin Heinrich von Preußen, die man am 15. Dezember v. I. in Hongkong erwartete, das Weihnachtsfest und Neujahr in Hongkong zu verbringen. Mitte Januar sollte sie in Begleitung ihres Gemahls eine Reise nach Siam antreten, um dem König und der Königin von Siam einen Besuch abzustatten. Vom Lande des weißen Elephanten begiebt sich das prinzliche Paar nach Kiautschou via Shangai. Die Prinzessin beabsichtigt, mit dem Reichspostdampser „Prinz Heinrich" im April d. I. wieder die Heimreise anzutreten.
Darmstadt, 21.Januar. Der Vorstand der Zweiten Kammer der Stände hat die durch Beschluß der letzteren vorerst im Provisorium neu errichtete Stelle des Kanzleidirektors dieser Kammer dem Steuerassessor Schenk kommissarisch übertragen.
D Darmstadt, 20. Januar. Auf dem Hoftheater' kam heute erstmalig der Wiener moderne Dichter Arthur Schnitzler, und zwar mit seiner „Liebelei", dreiaktigem Schauspiel (man könnte fast „bürgerliches Trauerspiel" sagen) zum Wort. Das Stück wurzelt in der modern kleinbürgerlichen Sphäre, welche die eigentliche Domäne unserer Modernen ist. Anzuerkennen ist der sehr geschickte Aufbau und die hohe Charakterisierungskunst, infolgedessen das Stück von Anfang bis zu Ende „spannt"; schade, daß es nicht einen ganzen Abend füllt und eines Anhängsels, das gewöhnlich mehr oder weniger die erzeugte Stimmung verderben wird, bedarf. Das fast ausverkaufte Haus war sehr beifallslustig, und die Leistungen der ersten Kräfte unseres Ensembles verdienten es vollauf. Der Dialog war echt wienerisch lebhaft, die Darstellung flott. Besonders ragten hervor die Herren Kreidemann (Theodor Kaiser) und Stock! (Fritz Lobheimer) sowie die Damen Grohs (Mizi Schlager) und Eichelsheim (Christine Weiring).______________________
Aus der Zeit für die Zeit.
Vor 167 Jahren, am 22. Januar 1732, wurde in Wester- morland County (Virginia) der Begründer der Unabhängigkeit in Nordamerika, Georg Washington, geboren. Gleich ausgezeichnet als Feldherr und als Staatsmann opferte er dem hohen Ziele, Befreiung des Vaterlandes, seine ganze Thatkrast. Die Hauptstadt, wo das neue Kapitol mit dem Sitze der Regierung aufgeschlagen wurde, trägt seinen Namen. Washington starb am 14. Dezember 1799.
Vor 138 Jahren, am 23. Januar 1761, wurde zu Hohendodeleben bei Magdeburg der Dichter Friedrich Wilhelm Matthtson geboren. In seinen klangreichm, elegischen Naturschilderungen weht eine duftige Mondscheinphantasie voll sanfter Wehmut, voll Natursinn und weicher melancholischer Anklänge. Seine Ode „Adelaide" ist durch Beethovens herrliche Musik Gemeingut aller gebildeten Völker geworden. Er starb am 12. März 1831 zu Wörlitz.__________________
Auszug aus den Standesamtsregistern
der Stadt Gießen.
Aufgebote.
Januar: 14. Jakob Reitz, Schiffer zu Budenheim, mit Wilhelmine Luise Dorothea Kraft zu Rödelheim. 17. Franz Joseph Heißler, Installateur dahier, mit Katharina Hainbächer hterseibst. 17. Martin Heinrich August Johann Wacker, Schreiner dahier, mit Martha Elisabeth Wendstroth Hierselbst. 19. Heinrich Georg Konrad Lotz, Hüttenarbeiter zu Burgsolms, mit Karoline Henriette Stroh, Dtenst- magd Hierselbst.
Eheschltetzungerr.
Januar: 14. Oscar Reinhold Earl Brauer, Vorarbeiter dahier, mit Elise Wagner hterseibst. 18. Franz Fritz Schwendy, Leutnant dahier, mit Johanna Marianne Alice von Madai hterseibst.
Geborene.
Januar: 8. Dem HauSburschen Jacob Koch eine Tochter, Maria Johanna. 9. Dem ASphaltierer Kaspar Lenz ein Sohn. 11. Dem Taglöhner Jost Bergener eine Tochter, Anna. 13. Dem Lokomotivheizer Friedrich Nikolaus Pell ein Sohn. 13. Dem Bau- ASptrant Georg Grünig eine Tochter. 14. Dem GerichtSschretber- Gehtlfen Friedrich Kettzer ein Sohn. 14. Dem Stations-Assistenten Conrad Gettz ein Sohn. 15. Dem Kaufmann Louis Althoff ein Sohn. 17. Dem Stations-Assistenten Carl Borchers eine Tochter^ Karoline Elise Johanna Henriette.


