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21.6.1899 Zweites Blatt
 
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bas O ffnen de Hinteren Wagenthüren nur Dom Bocksitze au« ^ermvgllchen An der Innenseite der Wagenthure sind Metallösen angebracht, in welche am Thurramen beweg­lich eingelassene Haken greisen, und dadurch die Thure von innen versperren Die Haken werden durch einen D^ht gehoben, der am Bocksitze in einem Hebel endigt. Will daher ein Beamter die Wagenthure offnen, so muß er sich erst mit dem Kutscher verständigen, der dann den Hebe niederdrückt wodurch sich die Thüre öffnet Die Eigenar bc§ Verschlusses bewirkt, daß die Thure durch einfach kkuscklaaen derselben geschlossen wird und danach, wie bemerkt, durch Sch üsskl noch durch andere Mittel von hm.eu ohm Kenntnis des Kutschers zu offnen ist. Von dem Ver-

ein Po st di eb stahl großes Aufsehen, über den auch wir i c V. berichtet haben. In Münster wurde em Postwagen, der die Wertsachen vom Bahnhofe zum d?^amte zu e- sördern hatte, bekanntlich beraubt, indem ftd) ber Dieb den zu der Wagenthüre passenden Schlüssel zu verschaffen gewuß hatte und so war es ihm möglich, den Wagen zu offnen und aus demselben Wertpapiere im Gesamtbeträge von ca. 150000 Mk. zu stehlen, ohne daß der Raub bemerkt werden konnte. Durch diesen Diebstahl wurde wiederum das all- nemcine Interesse auf einen schweren Mißstand im Postwesen gelenkt. Bei den jetzigen Wagen ist dem auf dem Kutsche^ | sitze sich befindenden Beamten eine Kontrolle über die am hinteren Ende des Wagens sich befindende Thure absolut unmöglich- Der Kutscher, der sein Hauptaugenmerk auf da^ Gespann lenken muß, kann nicht einmal wahrnehmen wenn sich jemand an der Wagenthüre zu schaffen macht, das Oeffnen der Thüre durch das Geräusch des fahrenden I BagS« übertönt wird. Von Jahr zu Jahr aber »erb n

die zu befördernden Postsendungen wertvoller, und es ist ein keineswegs seltener Fall, daß ein Wagert von einem Postamte zum anderen Aiillionen zu Überbringer h ist also schon durch die Umstande geboten, den Bttrieb möalickst zu sichern. Von berufener und unberufener Sette

I ist viel Mühe nutzlos dadurch verschwendet, baß man ]ene I Sicherheit z B. burch möglichst komplizierte Schlosser zu I meinen traute. Es n>ur°de hierbei Überse en auch

l... mit der Technik sortgeichrttten lino

schluffe, deffen sämtliche Teile im Innern des Wagens liegen, ist von außen absolut nichts zu bemerken -Die eigenartige Vorrichtung, welche dem Wagenführer tatsächlich die vollsw Kontrolle über alle Teile seines Wagens und damit auch über dessen Inhalt gibt, ist von den Fachkreisen äußerst günstig ausgenommen und dürste, da sie leicht anzubringen ist, bald allgemein eingesührt werden. Im Interesse der Verkehrssicherheit wird diese Einrichtung ohne Zweisel weiten Kreisen freudig begrüßt werden. , .

* Das neueste Heilverfahren ist die Chromopathie. Sie wird besonders im südlichen Indien ausgeubt und be­steht darin, daß der Kranke Lichtbädern von farbigem Licht ausgesetzt wird oder Trinkwasser aus farbigen Flaschen zu trinken bekommt. Namentlich durch dies so präparierte Wasser können eine Menge Krankheiten kuriert werd em So i bringt, wie die ZeitschriftMutter Erde" erzählt, Wasser, das ^längere Zeit in blauen Flaschen aufbewahrt wurde, ganz unfehlbar die Pest zum Verschwinden, ferner die Toll­wut^ Magenbeschwerden, Irrsinn, Pocken, Rotlauf, In­fluenza, Keuchhusten u. s. w. Dagegen vertreibt Sßafer, welches in orangefarbenen Flaschen ausbewahrt wurde Gicht und Rheumatismus, und sollte dies ausnahmswei e nicht so­fort der Fall sein, so genügt es, eine Fensterscheibe von ber genannten Färbung in Anwendung zu bringen und den Vatienten damit zu belichten. Die letztere Methode soll nach Ansicht jener indischen Quacksalber Wirkung me- mals versagen. Der bedeutendste Farben-Heilkunstler ist ffqewffse?Pandit Jwhala Prasab Jha. befien Werk über ßbromopatbie soeben in dritter Aasiage erschienen ist. Da I die indische Regierung diese Behandlungsmethode von Pest- I kranken unter Ausschluß aller anderen Heilverfahren unter- aai hat so haltendes natürlich die britischen «uta tba e I und Schnellheilkünstler für ihre Pflicht, bas eigene Mimst - I r(um scharf anzugreifen, um der Chromopathie auch m g- I sand die Wege zu bahnen. Sollte das neue Hettverfahr

wirklich auch in Europa Aufnahme finden, so würde natür­lich auch Deutschland sicher nicht die geringste Zahl An

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ISSNt i Die: njigen reichen Renntierbestande sind anss I "-äußerste i ^ammengeschmolzen, sobaß van den zusrl - I ?»:,aenben,^Wtnifien, in denen d.ese NEden srnher M urchwea-; Ittan, jetzt gar nicht mehr die Rebe ietn fann. . ipplän tu l ie »er zehn Jahren Nennt,erherben van IMS,

.->00 Ob.-wo Stück besaßen, haben >'d>'N manchen Ge^ NhL*6. ieten d 1*118 800, und ber Besitzer einer 1000 Rennt, re l Ä'Varten bWe verlor sogar seinen Bestand bis °us W Stuck, feS; K)ae natzlwch seinen Ruin bedeutet. Em namadifierender | fc/^'^appe - klicm Familie vier ober fünf Personen stark ist, > ,chi , l chOO-SO Renntiere allein zum Schlachten und »etm» geschieht freilich in beschränktem llm- k> anqc, t >rr t ie Renntiere liefern dem namadssierenden Lappen ifbiZtE,r- ic 'sämM Nahrung und zum Teil auch die Kleidung. > w > sier ni-wchne Gefahr 30-50 Tiere jährlich schlachten oder W^ omst äkÄ kann, muß mindestens 300-500 Stück besitzen r N ?ei G lmid Des Zurückgehens ist teils in der Einschränkung

WeLl iete^ teils in der seit 1890' austretenden ierpest » u.chen. Wo die Renntierherden bei ihren Wände- nnnen gi lphen Norden aus neue Ansiedelungen stoßen, lern i " richM sp! natürlich auf dem angebauten Lande Schade .DI uniabie ^Ansiedler machen keine Umstande damit, die m

^.e: W l)v GeW Nommenden Tiere niederzuschießen. Die an- sssige i^einbevolkerung ist denn auch nichts weniger als Meldet^.. lUt 'brtieinb mit den wandernden Lappen. Ferner richten

u>ch 3ii*re Verwüstungen in den R°nntterherden an. | ^b^tzrecherwerkzeuge mit der Technik fort9cf^r*l,cnr J}n= ble«t*|6 «us Gr > ndoorschiedener Ermittlungen wird,". "°rdschw°dtsch beispielsweise V°ryangeschloß

glätter ,d-«-uf hingewiesen, daß, wenn nicht baldige Hl f > .. ~. >>*- ohne beim

*,ti Eintritt Jim kernigen Stamm der nomadisierenden Lappen s'ch dch ,7 >er .Hi Untergang droht. R- »

«on hitch» w hauptportal bet Pariser Weltausstellung 1900, das N eunen; rt 1M jmngen «rchilekten R. B'"-'- ub-rraIch durch Stonlanb nr (ll,e klMhnit und Großartigkeit. Es erhebt sich i l . .ttq8nglt(e gemaaiic, t ,

d°ß hort er,, i Spider von 45 Meter Hohe als eine R'e enkuppel 8 9 9 9 Fährte bezweckt näml.ch nichts anderes, al

ine. Unter > on n, uta, Iberfelben Hohe, die auf 3 Sogen aufgebaut ,ft, | J an_,nfMren nur vom Bocksitze

e-ÄS en Xfeiter den Eckpunkten eines gleich e.ttgen on der bi, Treicdtffcben: der erste Kuppelbau, der nur aus dret ^edensM i' -bunkte-m rutil. Die beiden Vorbauten, die im Bogen den t dieses M PurialSli mit den beiden Säulen verbinden, tragen, nach meist Äii em i »nicht in derBauge«..Ztg.-, einen Frms, van i 1! '-.Batt.bn die menschliche Arbeit namentlich Ackerbau, JM* . gb, In, ut» Hütteuwefeu in Koloffalfiguren barstem. Unter

ver Emnahnic . L, bennben sich die Eintrittsschalter, durch die

^°1'nndl- Von 60000 Besucher die Ausstellung betreten können.

ch- ES duy c^b eschluß ist das Wahrzeichen von Paris, em HS118»1bermichSchiff, angebracht. Das Ganze krönt eine Statue mHen Kunstx

is den Kajüten c *'« »,« Postwegen. Im vergangenen Sommer erregte

les großen Teilül

gar bald auf r lileibe nicht ivczr ]jam ausgeHll i

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