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Acten. — Die Zahl der ausständigen Weißbinder-, Maler- unt Lackierergehilfen beträgt 500, die Zahl der Arbeits- «ill igen betrug am ersten Tage 30 und hat sich bis jetzt nicht erhöht. Es wurde beschlossen, daß, wer einigermaßen kaum, die Stadt verlassen soll. Bis jetzt sind 120 Mann -bereist. Gegenwärtig beträgt der Durchschnittslohn 33 bis 34 Pfg. pro Stunde. Die Gehilfen verlangen einen Mini- mlllohn von 40 Pfg. für Leute über 20 Jahren und
•30 'Pfg. unter 20 Jahren.
△ Mainz, 19. März. Nach dem neuesten Voran- schllag hat die Stadt für das neue Rechnungsjahr in ihrem Gemeindehaushalt einen Ausgabenüberschuß von Ml. 2,457,919 zu decken, welcher abzüglich von Mk. 460,000 aus Betricbsüberschüssen durch Gemeindeumlagen in der Höhe von Mk. 1,997,919 aufgebracht werden muß. Ob- mH,! der Ausgabeüberschuß den des verflossenen Jahres beträchtlich überschreitet, brauchen die Steuern nicht erhöht |u werben, da die Steuerkapitalien gleichfalls eine beträcht- lihe Erhöhung erfahren haben. — Das niederrheinische
Finanzkonsortium, das schon vor längerer Zeit wegen der Erwerbung des in Kastel freiwerdenden Festungsgeländes mit dem Kriegsministerium in Verhandlung getreten ist, hat sich durch die hohe Summe, welche der Militärfiskus für das Terrain verlangt, nicht abschrecken lassen und ist in den letzten Tagen wieder mit einem neuen Kaufoffert in Berlin aufgetreten. Das neue Kaufoflert des Konsortiums erstreckt sich nur auf einen Theil des freiwerdenden Geländes.
△ Mainz, 19. März. Für die im nächsten Jahr hier stattfindende 500jährige Geburtstagsfeier Gutenbergs wird letzter Tage der Centralausschuß gebildet. Derselbe besteht aus nicht weniger als 106 Personen und setzt sich zusammen aus den Spitzen der hiesigen weltlichen und geistlichen Behörden, den gesamten Stadtverordneten, sechs Buchdruckereibesitzern, sechs Buchdruckergehilfen, sowie sämtlichen hiesigen Redakteuren. In den Ehrenausschuß sollen berufen werden: in- und ausländische Gelehrte, die sich um die Forschung der Gutenbergsgeschichte verdient gemacht haben, die Archiven der bedeutendsten Bibliotheken des In- und Auslandes, Gelehrte und Schriftsteller des Buch- und Druckgewerbes in Deutschland und ein Vertreter der Gehilfenschaft Deutschlands. — Die Perronsperre wird, wie wir von wohlunterrichteter Seite erfahren, vom kommenden 1. Mai in dem ganzen Bereiche der ehemaligen Hessischen Ludwigsbahn zur Einführung kommen. Notwendige bauliche Aenderungen an einzelnen Stationen, sowie Personalmangel waren die Veranlassung, daß die erwähnte Maßnahme nicht schon früher getroflen wurde.
Bingen, 16. März. Heute früh, als der um 6 Uhr 41 Min. von hier nach Alzey-Worms abgehende Personenzug zur Abfahrt bereit stand, vermißte man den hier übernachtenden Heizer Katz aus Worms. Derselbe ist, wie sich bald herausstellte, in den Rhein gefallen und ertrunken.
Laubenheim, 17. März. Der kürzlich verstorbene Fabrikant Pelzer hat seinen zehn jeweils in der Fabrik beschäftigten Arbeitern ein Kapital von 10,000 Mk. hinterlassen mit der Bestimmung, daß die Zinsen dieses Kapitals alljährlich an die Arbeiter zu verteilen sind.
i* Darmstadt, 16. März, lieber Herrn Finanzminister giichler erfahren die „N. H. V." aus Berlin, daß sich befiicn allgemeines Befinden erfreulicherweise soweit gebessert hak daß derselbe aus dem Krankenhaus in Charlottenburg, Ivo er sich bekanntlich einer schweren Operation am Halse unterzogen hat, nach einer Privatwohnung in der Vorstadt „Friedenau" übersiedeln konnte. Herr Küchler trägt auch zchl noch eine Kanüle und ist hierdurch am lauten Sprechen verciinbert, sodaß es immerhin sehr fraglich erscheint, ob er im fände fein wird, schon bald nach Ostern die ©teuer«
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klärend. Von seinen Werken erwähnen wir „Hesperus", „Quintus Fixlein", „Siebenkäs", „Titans und „Flegeljahre". Richter starb am 14. November 1825 zu Bayreuth, wo man ihm ein Denkmal errichtete.
Neueste Meldungen.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 20. März. Der Friedhof der Märzgefallenen im Friedrichshain war gestern stärker besucht als am Samstag. Ein großes Aufgebot der Schutzmannschast hielt die Ordnung aufrecht, die übrigens von keiner Seite gestört wurde. Die öffentliche Anarchisten- Versammlung, welche sich gestern mit der Märzfeier beschäftigen sollte, wurde polizeilich verboten. Gegen das Verbot soll Beschwerde eingereicht werden.
Berlin, 20. März. Aus Nizza berichtet das „Kleine Journal", der daselbst unter dem Vorsitz der Königin
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Viktoria stattgehabte Familienrat habe beschlossen, daß der nach dem Verzicht seines Vaters, des Herzogs von Connaugth zur Tronfolge in Sachsen-Kobnrg Gotha berufene Prinz Arthur seine Erziehung in Deutschland genießen solle, um dann in die deutsche Armee einzutreten.
Wien, 20. März. Der „Montags-Revue" zufolge wird die Regierung das vom Gemeinderat beschlossene neue Wiener Gemeinde - Statut dem Kaiser zur Sanction vorlegen.
Brux, 20. März. Die gestern hier stattgefundene deutsch nationale Versammlung wurde wegen heftiger Angriffe des Abgeordneten Wolff auf den Grafen Thun behördlich aufgelöst. Die Deutsch-Nationalen zogen hierauf nach einem anderen Lokal, wo die Sozialisten sich versammelt hatten. Es kam hier zu einer blutigen Schlägerei zwischen Deutsch- Nationalen und Sozialisten, wobei mehrere ernste Verwundungen vorkamen. Schließlich mußte die Gendarmerie den Platz räumen.
Paris, 20. März. Der 28jährige Gedenktag der Kommune wurde gestern von der revolutionären Ver- einigung festlich begangen. Mehrere Ansprachen wurden gehalten, doch verlies alles ohne Zwischenfall. Es wurden nur zwei Verhaftungen wegen aufreizenden Reden vorgenommen.
Paris, 20. März. Die Royalisten-Parter wird am nächsten Mittwoch eine große Versammlung zu Ehren der verhafteten Mitglieder ihres Klubs abhalten. Man befürchtet Kundgebungen seitens der Republikaner.
Paris, 20. März. Der Minister des Auswärtigen, Deleassö, wird im nächsten Monat nach Tunis reisen, wo er der Enthüllung des Denkmals Jules Ferry bei- wohnen wird, und gleichzeitig eine neue Eisenbahnlinie ein» zuweihen gedenkt.
Charkow, 20. März. Die Vorlesungen an der hiesigen Universität, die infolge der jüngsten Studentenunruhen sistiert worden waren, haben gestern wieder begonnen. Als Hauptteilnehmer an der Bewegung wurden 50 Studenten relegiert.
NewYork, 20. März. Das Logierbuch des Windsorhotels ist aufgefunden worden. Darnach befanden sich 212 Gäste und 350 Angestellte während des Brandes im Hotel. Man befürchtet, daß eine größere Anzahl derselben umgekommen ist. Mehrere Zimmer sind während des Brandes ausgeplündert worden. Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen. 200 Arbeiter sind mit den Auf- räumungsarbeiten beschäftigt. Bisher wurden keine weiteren Leichen aufgesunden. Die Untersuchung über die Ursache des Brandes wird am 31. ds. Mts. ausgenommen. Die an den Besitzer des Hotels von den Hinterbliebenen der Verunglückten gestellten Entschädigungsansprüche betragen bereits über 12 Millionen Dollars. Der Bruder Mac Kinleys hat für 70000 Doll. Wertpapiere bei dem Brande verloren. Im Besitz der Polizei befinden sich die aufgefundenen Juwelen, die einen Wert von einer halben Million Dollar haben, bereit Besitzer sich aber noch nicht gemeldet hat.
Soeben erschien:
Gedichte von Zohannette Lein
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Wir machen die geehrt n Leser auf ki FeuilUton dieses Blattes vom 19. März dieses Jahres (Nr. 67, (Blatt), aufmerksam, wo auf obige Wichtsammlung besonders hin- iwriesen wird.
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,!egentlich der jüngsten hessischen Sammerverhandlungen >bin(t wurde. — Was die Gehaltsfrage und den Erlaß i Beiträge zur Lehrerwitwenkasse anbelangt, so erwartet it Versammlung weiter nichts, als daß bei dem Lehrer- I and nach denselben Grundsätzen, nämlich gleiche Vor- ilbung gleiche Rechte und Bezahlung, wie bei dem hessischen kkamtenstand verfahren werde. Hervorgehoben wurde auch, laß einige Landtagsabgeordnete dem Gesetz auf Erlaß der Vilwenkaffebeiträge der hessischen Staatsbeamten nur unter ftr Bedingung zugestimmt hätten, daß den Lehrern bte ßleiche Begünstigung zuteil werde. — Andere Anträge würben den Beschlüssen der einzelnen Beztrksveretne zur Vorberatung und allenfallsigen Vertretung auf der Dele- sikttenversammlung in Gießen empfohlen.
Friedberg, 15. März. Aus dem soeben erschtenenen Jahresbericht der hiesigen Großh. Obstbauschule und lanvw. Winterschule geht hervor, daß diese Anstalt im Winter ,oii 41 Schülern besucht war, wovon 17 der Oberklasse mb 24 der Unterklaffe angehörten. Im vergangenen Sommer wies genannte Anstalt eine Frequenz von 106 Besuchern auf, öik sich auf verschiedene Kurse, Baumwärterkurs, Repetitions- lurs für Baumwärter, Obstbaukurs für Geistliche, Lehrer unb sonstige Freunde des Obstbaues, Kursus für die Kandt- ijten des Predigtamtes und Obstverwertungskurse für Männer jind Frauen, verteilten. Neben genannten Kursen findet im .laujrenben Jahre noch ein Kursus speziell für Obstwein- provuzenten unb ein landw. Uebungs- unb Repetitionskursus für ältere Landwirte und frühere Schüler der Anstalt statt, in welch letzterem namentlich die Fütterungslehre, Düngungs- bersuche, die Taxation der Obstbäume, einige Krankheiten unfrrer Kulturgewächse behandelt unb in Buchführung ein Nchpiel aus ber Praxis burchgesührt werben. Zu biefen Sui fen sinb Unterrichtspläne unb nähere Bestimmungen burch die Direktion ber Anstalt kostenfrei zu beziehen. D. Ztg.
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