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wieder Föhnlage geschaffen, und hat es dabei hier allenthalben aufgeklart. Die Temperaturen erfuhren im Laufe des Tages eine beträchtliche Zunahme. — Voraussichtliche Witterung: Mildes, im Norden wolkiges oder trübes, im Süden zunächst noch heiteres Wetter.
△ Son der Lahn, 20. Januar. Wie die Leser des „Gießener Anzeiger" aus den Inseraten ersehen haben werden, findet unter der Direktion von G. Trautmann am Montag wieder eine musikalische Aufführung int Gesellschaftshaus (Klub) statt, und werden alle Freunde der Mufik gern die ausgezeichneten Leistungen, die sorgfältige Auswahl und energische Direktion des genannten Musikdirektors anerkennen, dessen Leitung die vortrefflichen Chöre und die jeweilige Musikkapelle mit Hingebung Folge leisten. Zu besonderer Dankbarkeit stimmt viele im Blick auf den Chor der Umstand, daß auch heute noch bewährte und erprobte ältere Mitglieder ihre Mitwirkung freudig zur Verfügung stellen und somit die Gelegenheit bieten, daß zu dem alten Stamme jugendlich frische Geister und Stimmen sich gesellen. Wie das Hauptkonzert Montag, den 23. Januar um 6y2 Uhr abends beginnt, so geben wir zur Erwägung, ob nicht auch die theatralischen Vorstellungen, wenigstens die von längerer Dauer, hier und da schon um 7i/2 Uhr beginnen könnten. Die Möglichkeit geben auch Theaterfreunde aus Gießen selbst zu.
Darmstadt, 19. Januar. Die im vorigen Jahr begründete „Beamten-Baugenossenschäft" hat die Erwerbung eines größeren Terrains am Südende der Stadt, nahe dem Endpunkte der elektrischen Stadtbahn Bötlenfall- thor und dem Walde, sehr schön und gesund gelegen, ins Auge gefaßt und will daraus, städtische und staatliche Genehmigung vorausgesetzt, ca. 60 villenartige Häuser zum Allein bewohnen für die Genossenschafter errichten. Ursprünglich war ein Gelände am Ostende der Stadt, nahe der Rosenhöhe in Aussicht genommen. Dieses Projekt ließ sich aber nicht verwirklichen. Wie man sich städtischerseits zum neuen Projekte stellt, muß abgewartet werden.
Offenbach, 15. Januar. Im Jahre 1898 sind in Deutschland 1231 ländliche Genossenschaften neu gegründet und 146 aufgelöst worden. Insbesondere wurden 818 ländliche Spar- und Darlehnskassen neu gegründet und 69 ausgelöst. Bezugs- und Absatzgenossenschaften wurden 72 gegründet und 31 ausgelöst. 24 ausgelösten Molkereien stehen 164 neue gegenüber. Von sonstigen Genossenschaften sind 177 gegründet worden, besonders zahlreich neue Winzervereine, dagegen wurden 22 wieder aufgelöst, und zwar hauptsächlich Pferdezuchtvereine in Folge der veränderten preußischen Körordnungen. Das Gesamtergebnis des abgelaufenen Jahres ist eine Vermehrung der ländlichen Genossenschaften um 1085. Es bestanden Anfang 1899: 8655 Spar- und Darlehnskassen, 1059 Bezugs- und Absatz-, 1758 Molkerei- und 708 sonstige Genossenschaften, insgesamt 12180 landwirtschaftliche Genossenschaften.
A Mainz, 19. Januar. Beigeordneter Baurat Kuhn gab in der gestrigen Stadtverordnetensitzung über den Dammrutsch in dem hiesigen Floßhafen die Erklärung ab, daß nach dem Urteil der Sachverständigen niemandem, nur dem Hochwasser und dem starken Wellenschlag eine Schuld an dem Vorkommnis beizumessen sei. Daß der Damm tragfähig gewesen sei, beweise die Thatsache, daß am Tage vorher ein Zug mit 22 Achsen über denselben gefahren und hierbei nicht die geringste Bewegung wahrgenommen worden sei. Auch die Breite des Dammes könne nicht beanstandet werden, indem bei der staatlichen Abnahme die technischen Sachverständigen die Erklärung abgegeben hätten, daß der Damm stark genug für eine Vollbahn sei. Heute morgen hat man damit begonnen, die Lokomotive und Wagen aus dem Wasser zu heben, wozu die hiesige Eisenbahndirektion die nötigen maschinellen Kräfte bereitwilligst zur Verfügung gestellt hat. — Bei der Anlage des neuen Schlacht- und Viehhofes hier sind die Dispositionen derart getroffen worden, daß Zucht- und Nutzviehmärkte auf demselben abgehalten werden können. Ein Antrag um Abhaltung solcher Märkte bei dem Ministerium lag dem Ausschuß des landwirtschaftlichen Vereins von Rheinhessen zur Begutachtung in seiner letzten Sitzung vor. Letzterer sprach sich für die Abhaltung der Märkte aus, jedoch mit der Bedingung, daß dieselben mindestens einen halben Kilometer von dem Viehhof entfernt stattfinden, welches Gutachten gleichbedeutend mit einer Verwerfung des von der Stadt gestellten Antrages ist, indem um den Mainzer Schlacht- und Viehhof herum in der angegebenen Entfernung überhaupt kein Meter freies Gelände mehr ist.
△ Mainz, 19. Januar. Der Rhein ist, wie schon telegraphisch mitgeteilt, aus seinen Ufern getreten und hat einen Teil des Quais längs der Stadt überschwemmt. Beerst erscheint indes eine weitere Ueberschwemmungsgefahr k ■ t?-u denn seit zwölf Uhr heute mittag ist der Rhein hier nicht mehr gestiegen und zeigt der Pegel als höchsten Stand 3,72 Meter. Auch vom Oberrhein und Neckar melden die Nachrichten sämtlich Fallen des Wassers, nur vom Main wird noch langsames Steigen signalisiert.
Worms, 18. Januar. Die freiwillige Feuerwehr mußte gestern nachmittag von der Eisenbahnverwaltung herangezogen werden, um die Lokomotiven mit Wasser zu versorgen, da infolge der Störung im städtischen Wasserwerk auch der Bahnhof ohne Wasservorrat war. Zu diesem Zwecke mußte der größte Teil der Maschinen nach dem Rhein fahren, wo die Feuerwehr in Thätigkeit war, andere Maschinen verteilten sich zur Wasserversorgung nach Frankenthal und Osthofen. (W. Ztg.)
Aus der Zeit für die Zeit.
Vor 95 Jahren, am 21. Januar 1804, wurde zu Wien er Maler Moritz v. Schwind geboren, ein Künstler von weatem Schwung, hervorragender Tüchtigkeit und liebens
würdigem Humor. Er zählt zu den ausgezeichnetsten Historienmalern der jüngsten Vergangenheit- vor allem brachten ihm seine hochpoetischen Märchenpoefien: „Aschenbrödel", „Sieben Raben" und „Schöne Melusine" einen Beifall, wie er wenig künstlerischen Schöpfungen der neueren Zeit zu teil geworden ist. Schwind starb am 8. Februar 1871 in München.
Vermischtes.
* Koblenz, 19. Januar. Das Hochwasser der Mose richtet großen Schaden an. Die Orte auf dem rechten Ufer sind ohne jegliche Verbindung, da die Fähren ihren Betrieb eingestellt haben. Hier sind die Ufer überschwemmt und dar Wasser ist in die Keller eingedrungen. In Ehrenbreitstein steht der Rhein in den Straßen.
* Bom Main, 19. Januar. Die Nebenflüsse des Maines, die Nidda, Schwarzbach und Wickerbach führendem Main gewaltige Wassermassen zu. Das angrenzende Acker- und Wiesengelände ist stellenweise überflutet. Auch der Main ist auf seinem Unterlauf an verschiedenen Stellen aus den Ufern getreten. Zwischen Flörsheim und Hochheim ist das Wasser bis an die Weinberge vorgedrungen und steigt noch fortwährend.
Die amtlichen Wafferstands Telegramme melden von der Fulda, Eder und Diemel ein teilweises Stillstehen des Hochwassers, das indessen bereits vielfach die Niederungen überflutet hat. Der Weserstand bei Münden war 3 Meter, der Stand der Fulda bei Hersfeld 2,30 Meter, bei Fulda 1,40 Meter über Null.
* Sturm und Unwetter. Aus Queenstown, ^.Januar, wird berichtet: Der Dampfer „Alesia", der „Hamburg- Amerika-Linie" gehörend, meldete heute der Marinestation Old Head of Kinsale, daß sein Ruder beschädigt und das Schiff schwer zu lenken sei, und verlangte Bugsierschiffe und Lotsen. Infolgedessen wurden Bugsierschiffe und ein Lotse von Queenstown abgesandt, kehrten aber später zurück mit der Nachricht, sie hätten von der „Alesia" in der Nähe von Corkhafen nichts gesehen und hätten sich infolge des sich steigernden Südweststurmes nach dem Hafen von Queenstown zurückbegeben müssen. Eine spätere Meldung besagt: Die „Alesia" nähert sich dem Hafen von Queenstown, wo sie den Ruderschaden ausbessern wird, um dann die Reise nach Boston sortzusetzen.
* Die „Deutsch-asiatische Warte", das in Tfintau erscheinende deutsche Organ, bringt in der jetzt eingetroffenen Nummer vom 3. Dezember einige für die Entwicklung der neuen Kolonie bemerkenswerte Nachrichten. Das Verzeichnis über die Ergebnisse der Landversteigerung vom 3. Oktober weist als Hauptkäuferin die Deutsch-ostasiatische Bank auf, die zwei ganze Blocks gekauft hat. Großkäufer waren noch die Firmen Mandl u. Co. in Shanghai und v. Anzer, weiter Carlowitz u. Co., Snethlage u. Co., Kranz zu Shanghai und eine ganze Reihe von deutschen Kaufleuten. Lagerplätze erwarben, durchschnittlich um das zehnfache der Taxe: Schwarzkopf u. Co., Siemssen u. Co., Kröbel, Cheap Jack, Kröbel Kiautschougesellschaft, Sietas, Hambeck u. Co., v. Anzer. An nicht militärischen Ankömmlingen werden verzeichnet: Regierungs-Baumeister Knopf, Ingenieur Reichardt, Leitungsaufseher Baasch, Zollkommissar B. v. Dahlen, Kaufmann H. Jessen, kaiserlicher Richter Dr. Gelpke, Obersteiger Kampmeyer, Kaufmann Eberhardt, Kaufmann Karl, Schriftsetzer Concacao.
* Der gekränkte Gemeindebürger. In einer Gemeinde nahe bei Zürich erhielt jüngst ein Gemeindebürger einen „Bußenzettel", auf 50 Rappen lautend, weil er die Gemeindeversammlung „geschwänzt" hatte. Er schickte darauf dem Gemeindeschreiber eine geharnischte Entgegnung, die der „Züricher Post" im Original vorlsegt. Sie lautet wörtlich und buchstäblich: jch muß Euch schreiben das jhr mir Sontag Einen Busenzettel geschickt haben, wegen das jch nicht an die gemeintz-fersamlung geckomen Bin; Warum das ich nicht geckomen Bin will jch es Euch schreiben fon wegen dem fillem Rauchen das man fast fersticken muß; An der Neujahrgemeint hab es dem Bresitend gesagt aber da war nur geschen an Selber gemeintzfersamlung, und fon Selbern mal nicht mer; jch kome nicht mer an Eine fer- . samlung wen das Rauchen nicht ferboten wird an Einer gemeintzfersamlung; das jch unter dem fenster Stehen muß wie Ehso Unarmensunter; und den fille Ein noch zum ge- spöt haben; jch muß es nur Bemerken, daß ich es 2 Tage nacher imer noch schwer macht, jch muß den Herrn.....
Nun aufmerksam machen das Er den Brotickol nach schauen Soll den wird Er finden das es auch schon einmal ferboten worden ist; jch glaube es Sei noch das gleiche Recht wo dazumal; Wan Jhr mich andrecht gent so schlan jch Euch sofort Recht for; Wo mich 50 raben nicht umbrechten; wegen der Buß; Aber Ornung will jch haben; mit achtungs soll Bescheind.....in hier; man muß nur jeden 50 raben
Busen machen es wird dan woll aufhören, das Rauchen."
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag den 22. Januar. 3. nach Epiphanias. Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 91/, Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrassistenl Dr. Heußel.
Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Beichte und heil Abendmahl für die Markusgemeinde. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.
Freitag den 27. Januar: Kaisers Geburtstag.
Vormittags 9</i Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Dr. Grein.
Nächstkünftigen Sonntag, den 29. Januar, findet Beichte und heil. Abendmahl für die Matthäusgemeinde im Abendgotles- dienst statt. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.
Ju der Johauneskirche.
Vormittags 9*/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Abends 6 Uhr: Siehe Stadtkirche.
Montag den 23. Januar, abends 8 Uhr: Bibelstuude im Pfann°Euler^ Johanneskirche. Apostelgeschichte 4, 29 ff.
3m Konfirmandensaal, Neustadt 61t
i den 28. Januar, abends 8 Uhr: »tbelstunde.
1. Cor. 2 bis 15. Von unserer Auferstehung. Pfarrer Schlosser.
Katholische Gemeinde.
SamStag den 21. Januar.
Nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag den 22. Januar.
a, .. ?• Sonntag nach Erscheinung des Herr«. Vormittags von 6>/s Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
„ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe;
vor und in derselben Austeilung der heil. Communion: „ um 8 Uhr: die zweite heil Mesie;
„ um 9Ve Uhr: Hochamt mit Predigt;
Nachmittags um 5>/, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht mit ___________Segen.______________________
Universitäts Nachrichten.
— A*en. Der berühmte Zoologe Hofrat Friedrich Claus, früher Professor der Wiener Universität, ist, 66 Jahre alt, am 18. ds. hier gestorben. Prof. Karl Friedrich Wilh. Claus stammt aus Kassel. Er studierte in Marburg und Gießen Naturwtffen- schasten, insbesondere Zoologie. 1858 habilitierte sich ClauS in Marburg, 1859 in Würzburg alS Dozent der Zoologie. Ein Jahr später wurde er in Würzburg außerordentlicher Professor und 1863 ordentlicher Professor in Marburg, 1870 in Göttingen und 1873 in Wien. Der Verstorbene beschäftigte sich hauptsächlich mit Untersuchungen auf dem Gebiete der wirbellosen Tiere. ClauS war Anhänger der DeScenbenzlehre und Gegner des extremen Darwinismus, wie ihn Häckel vertritt. Die Ergebnisse seiner Forschungen hat der Gelehrte in vielen Schriften niedergelegt.___________________________
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 20. Januar. Die Interpellation der freisinnigen Fraktion des Abgeordnetenhauses über die nord- fchleswigschen Ausweisungen wird voraussichtlich nach der ersten Beratung des Etats auf die Tagesordnung kommen. Die Begründung der Interpellation hat Abgeordneter Barth übernommen. In der Besprechung wird Abgeordneter Munckel das Wort nehmen.
Berlin, 20. Januar. Der Abgeordnete Beckh von der freisinnigen Volkspartei hat im Reichstage zur zweiten Beratung des Etats die Interpellation eingebracht, für unschuldig erlittene Haftstrafen Entschädigung zu gewähren. Die wirtschaftliche Vereinigung des Centrums hat eine Interpellation bezüglich Ausführung des Weingesetzes im Reichstage eingebracht.
Wien, 20. Januar. Nach einer Meldung deutschböhmischer Blätter wurde der Baron Ludwig Hopp im Walde von Prohosten meuchlings erschossen.
Brünn, 20. Januar. Der deutsche Fortschrittsverein ist in Prohosten behördlich aufgelöst worden.
Rom, 20. Januar. Der Besuch der französischen Flotte in den italienischen Häfen ist für das Frühjahr gesichert.
Paris, 20. Januar. Unter den hiesigen Vertretern der Karlisten-Partei herrscht seit einigen Tagen besondere Aufregung. Es laufen Spezial-Kuriere ein und aus und ein reger Depeschen-Wechsel findet zwischen hier und Calais und zwischen hier und Bordeaux statt. Man nimmt an, daß die Karlisten-Bewegung in eine aufständische Bewegung ausarten wird.
Brüffel. 20. Januar. Das sozialistische Blatt „Peuple" veröffentlicht einen viel bemerkten Artikel, in welchem König Leopold davon verständigt wird, daß die Sozialisten entschlossen seien, falls König Leopold bei den kommenden Wahlen durch einen Gesetzesvorschlag oder durch sein persönliches Eingreifen in die Wahlbewegung eingreifen sollte, die Sozialdemokraten die Revision der Verfassung betreffend Regelung der belgischen Dynastiefrage aufwerfen würden.
London, 20. Januar. „Standard" meldet aus Kopen- ;agen, der Zar glaube nicht, daß es notwendig sei, die Abrüstungs-Konferenz in Petersburg selbst stattfinden zu lassen.
London, 20. Januar. Infolge des Sturmes, welcher am Kanal herrscht, ist der Dampfer-Dienst mit Frankreich unterbrochen. Die Dampfer, welche in Calais anlegen sollen, müssen nach Folkestone gehen. Es herrscht ein heftiger Regen vermischt mit Schnee. In Schottland ind die Flüsse aus ihren Ufern getreten. In der Graf- chaft King mußten die Einwohner aus ihren Häusern lüchten. Viele Häuser sind infolge der Ueberschwemmung eingestürzt.
London, 20. Januar. Ein hiesiges Blatt versichert, aus zuverlässiger Quelle zu wissen, daß die Königin Viktoria ür den Monat Mai einen Königs-Kongreß veran- talten werde, zu welchem alle regierenden Fürsten, sowie Präsident Faure und Mac Kinley eingeladen werden sollen, um über die Abrüstungsfrage, welche für die Königin eine höchst wichtige geworden ist, zu beraten. Bis jetzt erwartet man nur noch die Antwort Mac Kinleys.
Algier, 20. Januar. Der Bäcker-Aus st and dauert ort. Die Militär-Bäckerei kann den Bedarf nicht mehr 'ecken, so daß Brotnot herrscht. Die Ausständigen ver- ;alten sich ruhig und erwarten die Vorschläge der Meister.
Das schönste Gesicht "fi sich Unreinheiten der Haut wie Pusteln, Mitesser, Schrunden, ©ommertpi offen u. f. w. einstellen. Diese zu bekämpfen bedarf eS einer vernünftigen Gesundheitspflege der Haut und nicht der Anwendung scharfer, ätzender, die Haut in den meisten Fällen zerstörender Mittel. Ein Versuch mit der Patent- Myrrholin-Seife, welche zur Haut- und SchonhettS- pflege unerläßlich und unübertroffen ist, wird am besten ihren Wert als tägliche Toilette GesundheitS- Seife beweisen, lieber dH, auch irr den Apotheken erhältlich. 38


