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— Der frühere Staatssekretär des Reichsschatzamts, Freiherr v. Maltzan-Gültz, ist nach der Meldung eines Berichterstatters zumOberpräsidenten von Pommern
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von Windsor bis nach Weihnachten verschoben worden, da die Monarchin bei der gegenwärtigen Lage ihres Landes nicht weit von der Hauptstadt desselben entfernt sein will.
— Nach einer Meldung der „Times" aus Modderriver vom 15. d. Mts. habe eine an jenem Tage unternommene Rekognoszierung ergeben, daß die Feinde in einem Abstande von fünf Meilen in östlicher Richtung drei Lager aufgeschlagen haben. Ihre daselbst konzentrierten Streitkräfte sollen sich auf 10000 Mann belaufen.
— Hier erhält sich das Gerücht, Präsident Krüger hätte bei der englischen Regierung Schritte unternommen, zur Schließung eines Waffen st ill- tandes, während welchem über die gänzliche Herstellung »es Friedens verhandelt werden soll. Diese Schritte sollen von dem Afrikanderkabinett der Kapkolonie unterstützt werden, dessen loyale Haltung heute allein den Ausbruch einer Revolution in der Kapkolonie zurückgehalten hat.
— Die australische Regierung beschloß, 1500 Mann Truppen der englischen Regierung für Südafrika zur Verfügung zu stellen.
— Im Kriegsamt wird die heute an der Börse verbreitete Meldung von der Kapitulation Kimberleys weder bestätigt noch dementiert.
— Neuere Berichte über die Schlacht bei Magerfont ein lassen erkennen, daß die Niederlage ernster war, als man hier annahm. Die ganze Hochländertruppe wäre verloren gewesen, wenn nicht die Artillerie »en ganzen Tag ein gutes Feuer unterhalten hätte.
— Ein Telegramm aus Kapstadt meldet, daß eine ;albe Schwadron der Division des Generals French auf einem Gehöfte erschien, um dort Fourage für die Pferde zu requirieren. Sie wurde von Afrikandern umzingelt und gefangen genommen.
— Aus Kapstadt wird weiter berichtet, daß die ge- amte Bevölkerung zwischen Aliwal North und de Aar sich im Aufstaude befindet. Es ist dies für die englische Armee um so gefahrvoller, als de Aar der Konzentrationspunkt des Armeekorps der Kapkolonie ist, und weil sich dort ungeheure Vorräte an Proviant und Munition befinden.
— Mehrere Blätter stellen fest, daß die Gesamtverluste der Engländer bis heute ungefähr 12000 Mann (!) betragen.
Brüffel, 18. Dezember. Dem „Etoile" zufolge befürchtet man hier die Beschlagnahme des Dampfers mit »er belgischen Ambulanz für Südafrika, weil deren Pässe nicht in Ordnung seien. An Bord dieses Dampfers befinden sich auch zwei französische Offiziere, welche an dem Burenkriege teilzunehmen beabsichtigen.
Zurich, 18. Dezember. Beide in Südafrika kämpfenden Parteien haben dem Schweizer Roten Kreuz mitgeteilt, daß sie dessen Hilfe mit Dank annehmen. lieber die Art der Hilfeleistung wird morgen Beschluß gefaßt werden.
-zurückziehen mußte, kann es genau so wie General White in Ladysmith gehen, sie können umzingelt, kalt gestellt und ausgehungert werden, so daß ihnen, wenn nicht rasch genügender Ersatz nachkommt, nichts übrig bleibt, als unrühmlich zu kapitulieren.
Die Stimmung in Loudon
wird als bewunderungswert ruhig und fest bezeichnet, aber das ist wohl nur ein gemachter affektierter Stoizismus, der auf eine vom Kriegsamt ausgegebene Parole in der Presse zur Schau getragen wird Thatsächlich wurde das offizielle Communiquö über die Schlacht am Tugela mit dem vertraulichen Ersuchen an die Blätter ausgegeben, beruhigen d zu schreiben. Das ist denn auch geschehen, und selbst die radikalen und liberalen Blättern beteuern ihr fortgesetztes Vertrauen auf die Regierung und die Generale. In Wirklichkeit ist die Stimmung eine sehr gedrückte und eine starke Niedergeschlagenheit ist unverkennbar. In den leitenden Kreisen selbst denkt man sehr pessimistisch. Man giebt zu, daß es sich um Sein oder Nichtsein des britischen Kolonialreichs und damit der britischen Weltmacht handelt, und trotz der tönenden Versicherungen herrschen die trübsten Ansichten über die Möglichkeit, des Aufstandes in Südafrika, der nach den neuesten Meldungen überall auch die Kapholländer ergreift, Herr zu werden; denn Englands viel gerühmte Hilfsquellen glichen denen Chinas im japanischen Kriege. Eine wirklich disziplinierte Armee laffe sich nicht aus dem Boden stampfen, wenn sie nicht vorhanden sei, ehe der Krieg beginnt. Mit allem Gold der Welt könne man keine zivilisierten Heere mehr besiegen. Die politischen Folgen in England seien vorläufig nicht abzusehen. Möglich sei es, daß schon die nächste Zeit Üeberraschungen brächte. In der That wächst sich dieser Krieg gegen die leutearmen, aber waffenstarken Burenstaaten Südafrikas von Tag zu Tag mehr zu der schwersten selbst auferlegten Prüfung aus, die das britische Weltreich je zu bestehen hatte; besteht es die Probe nicht, so sind die Folgen gar nicht auszudenken. Es ist die Stimmung bittern Ernstes und harter Not, der jetzt das anfängliche stolze Siegesbewußtsein, das von einem militärischen Spaziergang nach Prätoria träumte, gewichen ist, und die herben Worte, mit denen „Morning Post" nach der Niederlage Methuen's ihren Landsleuten ins Gewissen redete, kann sie heute nach dem Schlage am Tugela mit doppelter Berechtigung wiederholen. Das Blatt schrieb:
„Vor einer Nation in Waffen stehend, vor einer in vielen ihrer Maßregeln brutalen, aber tapfern, starken und geeinigten Nation, haben wir bereits als Sieger die Friedensbedingungen besprochen, wie ein Sieger das eroberte Gut zu verteilen begonnen. ES ist schade, daß wir nicht als ganzes Volk den Brauch befolgt haben, den wir als Privatleute hochhalten, nämlich die Prahlerei dem Manne zu überlassen, der die Rüstung ablegen kann. DaS war bei den Männern der Brauch, die diese Inseln vor uns hielten, und wenn wir ihr gutes Beispiel vergessen haben, so ist es wohl deshalb, weil es uns, wie einstmals Jeschhurun, in diesen langen Friedensjahren zu gut gegangen ist. Nun, wir haben unfern Tag der Demütigung gehabt; wir wollen ihn demütig und nüchtern hinnehmen und durch seine Lehre um so besser und stärker werden — die Lehre mit schweigsamer und unprahlerischer Entschlossenheit uns des Reiches würdig zu erweisen, das unsere Vorväter gewonnen haben".
In der Reihe der „Üeberraschungen, welche schon die nächste Zeit bringen dürfte", wird wohl die
irische „Revolution"
die erste Rolle spielen. Die Irländer werden immer schwieriger, und wie man sie kennt, werden sie nicht bei halber Arbeit stehen bleiben. Heute meldet man uns:
Dublin, 17. Dezember. Eine öffentliche Versammlung, die das irländische Komitee für Transvaal einberufen hatte, um gegen die Haltung deS Trinity College zu protestieren, das beabsichtigte, Chamberlain zum Doctor honoris causa zu ernennen, und um die Sympathie für die Buren auszudrücken, wurde von der Regierung verhindert. Es kam jedoch eine beträchtliche Volksmenge zusammen. Einige Mitglieder des Komitees versuchten zu sprechen. Die Polizei zerstreute die Menge. Hierauf fuhren die Veranstalter der Versammlung in derStadt umher undhißten dasBanner in den Farben Transvaals. Unmittelbar darnach wurde eine Versammlung abgehalten, der Michael Dewitt und William Redmon beiwohnten. Hierbei wurden mehrere heftige Reden gehalten. Eine Verhaftung wurde vorgenommen.
* * ij:
London, 18. Dezember. Nach einer Meldung aus Modderriver sprengten bie 93uren am Samstag- MorgendiezweiMeilennördlichgelegenenEisen- bahnübergänge.
— Laut einer offiziellen Note hat die Regierung die Einberufung der gesamten Armee beschlossen. Die bereits mobilisierte 7. Division wird unverzüglich nach Südafrika in See gehen. Derselben werden auch Artillerieverstärkungen beigegeben werden. Els Bataillonen der Miliz wird die Erlaubnis zum Freiwilligendienst außerhalb Großbritanniens erteilt werden. Ferner wird eine starke Abteilung Freiwilliger der Aeomanry-Regimenter nach dem Kriegsschauplätze befördert werden, wofür bereits alle Vorkehrungen getroffen sind. Die Regierung wird die Freiwilligen - Anerbietungen aus den Kolonien acceptieren.
— Nachrichten aus Mafeking zufolge verhindert das Hochwasser des Krokodilflusses den Vormarsch der von Oberst Plumer geführten fliegenden Kolonne aus Rhodesia. Die Buren sind deshalb von der Grenze nach dem Innern Transvaals abgezogen.
— Wie der Londoner Hofbericht besagt, sind die Vorbereitungen für die Abreise der KöniginVictoria
Handelsmarine beschlossen.
— Die Beteiligung der int Auslande lebenden Deutschen an der Bewegung für eine Verstärkung der deutschen Flotte nimmt immer weiter zu. Die „Post" erfährt, daß sich auch in Rom ein Flottenverein gebildet hat, dem in wenigen Tagen 70 Mitglieder beigetreten sind.
" — Der „Reichsanz." veröffentlicht den Wortlaut des am 2. Dezember in Washington unterzeichneten deutsch- amerikanisch-englischen Samoaabkommens.
Köln a. Rh, 18. Dezember. Die „Köln. Ztg." veröffentlicht einen Privatbrief aus Bangkok, wonach dort ein deutscher Staatsangehöriger, namens Eckert, widerrechtlich verhaftet und zwei Tage und zwei Nächte in nassen Kleidern in menschenunwürdigem Gewahrsam gehalten worden sei, so daß er sich eine Fiebererkrankung zuzog. Der deutsche Ministerresident v. ©albern erhob energische Vorstellungen bei der siamesischen Regierung.
Nachfolger des Ministerpräsidenten Grafen Clary- bezeichnet.
Konstantinopel, 18. Dezember. Mahmud Pascha,, der Schwager des Sultans, der, wie bereits gemeldet, die Flucht ergriffen hat, wurde auf dem französischen Dampfer „Congo", der zu diesem Zwecke in den Dardanellen an- gehalten wurde, verhaftet und den türkischen Behörden überliefert; desgleichen zwei Söhne, die sich in seiner Be- gleitung befanden.
Anstand.
Wien, 18. Dezember. Wie verlautet, hat der Kaiser infolge der Parlaments- und Kabinettskrisis seine Münchener Reise aufgegeben. Das neue Kabinett, welches in noch stärkerem Maße ein Beamtenministerium werden dürste, soll noch vor Weihnachten gebildet werden.
Budapest, 18. Dezember. Der Generalfeldmarschall von Schönaich wird von maßgebenden Kreisen als der
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worden.
Der Minister des Innern, Frhr. v. Rheinbaben, einen eingehenden Bericht über die Reorgani- der Berliner Kriminalpolizei erstatten Er hat die bis jetzt angeordneten Maßnahmen gut geheißen und den Wunsch ausgesprochen, daß die Reorganisation bald znm Abschluß gebracht werden möge.
— In einer gestern hier stattgehabten Versammlung von Vertretern der großen Rhedereien und hervorragenden Industriellen wurde die Gründung eines Vereins zur Ausbidung junger Seeleute für die Kriegs- und
— Das Staatsministerium trat heute nachmittag 2y2 Uhr unter dem Vorsitz des Fürsten Hohenlohe in seinem Dienstgebäude zu einer- Sitzung zusammen. In dieser Sitzung dürften die beim Jahreswechsel zu unterbreitenden Vorschläge für Beförderungen und Auszeich-
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Berlin, 18. Dezember. Der Kaiser , morgen den Vortrag des Chefs des Zivilkabinetts v. Lucanus und Marinevorträge.
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Lokales und Nrsvüyielles.
Gießen, den 19. Dezember 1899.
*• Alice-Schule. Wir möchten nicht versäumen, unsere verehrten Leserinnen, die Interesse für Handabeiten haben, nachträglich auf die Ausstellung der Alice-Schule aufmerksam zu machen. Dieselbe war Sonntag und Montag und fand allseitig solchen Beifall, daß von sachverständigen Besuchern der Wunsch nach längerer Dauer ausgesprochen wurde. Selbstverständlich kommt die Vertretung der Anstalt mit Vergnügen dieser ehrenden Aufforderung nach, »nd so ist denn solchen Damen, die bis jetzt sich noch nicht von den Leistungen der Schülerinnen überzeugen konnten, Mittwoch den 20. d. Mts., von 11 Uhr vormittags bis 4 Uhr nachmittags, Gelegenheit geboten, das Versäumte nachzuholen. Sie werden nicht bereuen, ein Viertelstündchen, der jetzt allerdings ganz besonders kostbaren Zeit, geopfert zu haben. Von den ersten Anfängen der Weißnäherei bis zu den feinsten Stickerein in Wolle und Seide sind fehr lobenswerte Erzeugnisse vorhanden. In gleicher Art sind Schneider- und Bügelkurs vertreten. — Von den leckeren Ergebnissen der Kochschule dürste kaum noch etwas vorhanden fein. Sie fanden solch' raschen Absatz, daß schon nach den ersten Stunden der Ausstellung ausverkauft war. Der beste Beweis für die Güte derselben.
** Kleinkinder ■ Bewahranstalt. Nachdem am vorigen Sonntag die Christbescherung für die Kinder unserer Anstalt durch Gottesdienst in der JohanneSkirche und durch Gabenausteilung in der Kleinkinderschule stattgefunden hat, ist es uns Herzenssache, unseren innigsten Dank allen auS- zusprechen, die uns zur Ausführung der Christbescherung für die 230 Kinder unserer Anstalt freundlichst unterstützt haben. Hauptsächlich danken wir den vielen Wohlthätern, die durch ihre reichen Gaben an Geld, Bekleidungsgegenständen, Kleiderstoffen, Konfekt u. s. w., sowie durch Handarbeit es uns ermöglicht haben, unseren Anstaltskindern und auch deren Angehörigen eine große Freude zu bereiten. Nachfolgend teilen wir mit, welche Geldbeträge für unsere Christbescherung gespendet wurden: Durch Fräulein Amalie Bansa 66 Mark, Frau Dr. Brüel 44,50 Mk., Frau Amtsgerichtsrat Gebhardt 166,50 Mk., Frau Rechtsanwalt Grünewald 113 Mk., Frau Rechnungsrat Kalbfleisch 65 Mk., Fräulein Emilie £angermann 49 Mk., Frau Pfarrer Naumann 144 Mk., Frau Luise Ottens 27 Mk., Fräulein Louise Wortmann 50 Mk., durch die Schwestern der Anstalt 105,50 Mk. Außerdem erhielten wir durch die Lehrerinnen Fräulein Elisabeth Weiß und Anna Singer zusammen 136,60 Mk., welcher Betrag denselben von ihren Schülerinnen in der höheren und erweiterten Mädchenschule übergeben wurde; wir sprechen den genannten Lehrerinnen, sowie den Mädchen, die fo treu und eifrig die Gaben zusammengetragen haben, und auch deren Eltern einen besonderen herzlichen Dank aus. Ferner haben wir zur Bescherung noch 2 besondere Gaben erhalten: von dem hiesigen Großh. Polizei amt aus besonderen bei ihm eingegangenen Geldern 35 Mk., und aus dem Ertrag einer Wohlthätigkeits-Aufführung im Gießener Stadttheater von den Herren Direktoren Kruse und Helm, zugleich nebst deren persönlicher Gabe, 31,50 Mk.; auch für diese Gaben sprechen wir unseren besonderen herzlichen Dank aus. Möge die unserer Anstalt und deren Kindern wiederum reichlich bewiesene Liebe und Opferwilligkeit auch fernerhin, Gebern und Empfängern zu Freude und S gen, uns erhalten bleiben! Der Vorstand der Kleinkinder-Bewahranstalt: Dr. Naumann.
♦* Stadttheater. Das dritte und letzte Gastspiel von Lucie Vier na findet morgen Mittwoch in dem Pariser Sittenbild „Frou-Fron" statt, worauf hiermit nochmals -besonders hingewiesen sei.
** Der Diskont der Reichsbank ist, wie uns telegraphisch gemeldet wird, auf 7 erhöht worden, Lombard auf 8. Handel und Verkehr. Volkswirtschaft«
Gtetzr«, 19. Dezember. Marktbericht, ilut dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X l.rO—1.15, Hühnereier per St. 8—10 2 St. 00—00 Enteneier 1 St. 0—0 Gänse«
ei« per St. 0—00 H, Käse 1 St. 6—8 H, Käsematte 2 St. 5—6 Erbsen ver Liter 20 H, Linsen per Liter 3v Tauben per Paar X 0.70—1.00, Hühner per St. X 0.90—l.oO, Hahnen per Stück X 0.60—0.90, Enten per St. X 1.80—2.20, Gänse per Pfund X 0 50—0.60, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 H, Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 Schweinefleisch per Pfd. 60—72 4, Schweine« fleisch, gesalzen, per Pfd. 76 Kalbfleisch per Pfd- 64—66 A, Hammelfleisch per Pfd. 50—60 H, Kartoffeln per 100 Kilo 4.00 MS 4.50 X, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ctr. X 5.00—5.50, Milch per Liter 16 4.
Frankfurter Börse vom 17# Dezember«
Wechsel auf New-York zu 4.201/s”211/2*
Prämien auf Kredit per ult. Dezember l.lOO/o, do. per ult. Januar 8.10%, Diskonto Kommandit per ult. Dez. 0.80%, do. per. ult. Jan. 2.60, Lombarden per ult Dez 0 55 /», do. per ult. J«”. 0.90%.
Notierungen: Kreditaktien 233.40-20-40, Diskonto Kommandit 191.90-192-191.90, Staatsbahn 187.60-40, Gotthard 142.20 Lombarden 31, Ungar. Goldrente 97.15, Italiener 93 30, 3proz. Mexikaner 24.90, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.18%, Privat-Diskont 5*«/16% ...
1% bis 2% Uhr: Kredit 233.40-20, Diskonto - Kommandit 192-191-50, Staatsbahn 137 40-10, Lombarden 31.
* Schlatt. Der Buchhalter Schnürte erhielt als Gratifikation von seinem Chef drei Zehnmark-Stücke. Schnürle, der mehr erwartet hat, läßt die drei Goldstücke fallen. Mrt lhm bückt sich fein Chef, um sich am Suchen zu beteiligen . . . „Haben Sie's?" fragt nach einer Weile der Prinzipal. — „Nein", entgegnet der Buchhalter, „ich hab ersL dreißig Mark!"


