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litten in zwei Gruppen, ältere und neue. Die letzteren, jr<i* bis dreijährig, sind die Tiere, die der Kaiser Menelik kh Abysfinien dem Künstler geschenkt hat, als dieser in ld diS-Abeba durch seine Dreffuren das Wohlgefallen des ,Ncgus Negesti- erregte. Der Schweizer Ingenieur Jlg, Irr Minister MenelikS, hatte dem Herrscher von Seeths Leistungen, die er in Zürich gesehen hatte, erzählt. Menelik rechte nicht glauben, daß ein Europäer Löwen zu Paaren treiben könne, während doch sogar die beherztesten Unter» Hünen Seiner abyssinischen Majestät nichts von dem Um» zang mit diesen grimmen Katzen wissen wollten. Seine fleigier rastete nicht eher, bis Seeth auf Jlgs Einladung >ach> Abyssinien kam und sich bei Hof produzierte. Der r$tö:nig der Könige- war entzückt und wies von seinem reichen Tierbestande dem Löwenbändiger zehn ausgesuchte Mtenprinzen an. Die Tiere haben sich fast alle vorzüg- üch entwickelt, an Kraft wie an Gelehrigkeit. Der stolze Üwe „Menelik", der kluge „Jlg", der scharfe „Ras Ma- lonan" und alle übrigen abyssinischen Berühmtheiten machen ihrem Herrn Freude, und er wendet ihnen seine besondere tlufinerksamkeit zu. Das hat allmählich die Eifersucht der eilen Tiere, der Stammlöwen erweckt. Besonders der sieb- jehn Jahre alte „Romeo", ein mächtiger Prachtkerl, begann »ach und nach „schwierig" zu werden. Seeth traute ihm (eil geraumer Zeit nicht mehr über den Weg, aber er konnte («niicht über sich gewinnen, das schöne Tier fortzugeben, las in der Seeth'schen Menagerie geboren war, und das, die der Besitzer sagt, „ich auf meinen Armen aufgezogen habe, dem ich immer das beste Fleisch und nie die Peitsche ygchen habe". — Die Premiöre am Samstag begann vor viSwrkauftem Hause. Die erste Nummer Seeths, bei der Mi Löwen, zwei PonieS und zwei Doggen mitwirkten, dar glatt vorübergegangen und auch die zweite Nummer, iit jirofce „Löwenschaukel" mit allen 20 Löwen, wickelte sich -chne Zwischenfall ab. Plötzlich aber wurde „Romeo" tückisch, versagte den Gehorsam und ging gegen feinen jtrt-n und Meister los. Seeth verkannte die drohende Msahvr keinen Augenblick, er rief nach seiner „Stange". Äaö Instrument ist ein Holzstab mit einer Eisengabel, Mn zwei fingerlange und fingerdicke Zinken gerade so weit Mstarild haben, daß ein Hauzahn des Löwen dazwischenpaßt. •W nun der Löwe, mit offenem Rachen, den Bändiger
f» muß dieser mit sicherem Stoß einen der Hauzähne inbnc Gabel klemmen und kann dann den Kopf des ®wcd. zu Boden drehen. Dabei bricht wohl auch einmal Ürr Hahn, aber der Schmerz des Löwen ist so heftig, daß bi8 Tier minutenlang wie betäubt ist und dem Menschen Ai! l'Lßt, sich zu retten. Die „Stange" ist also eine sichere ®aff<„ — vorausgesetzt, daß man den Hauzahn trifft, wo- W kii ige Kaltblütigkeit gehören soll. Meister Seeth hat ; riötige Nervenruhe. Aber — die „Stange" fehlte, 1 wirbt auch von den Seeth'schen Leuten in der Bestürzung i nicht gleich gefunden, und so blieb dem Bändiger nur der 4 HMjiig übrig. „Ich habe meine Löwen sehr lieb," ver- j ochertn er treuherzig, „aber ich will mich doch nicht von t.« Bunde in Stücke reißen lassen, nachdem ich das Ge- s Hst sseit neunzehn Jahren treibe und nur ein paar Kratzer diMOttgetragen habe." Seeth voltigierte mit einem Schwünge üiötr b ie Schaukel, warf der verdutzten Bestie einen Schemel jMschcn die funkelnden Augen, sprang zu der Thür des Sllirnagfitters, riß sie mit einem Griff auf und warf sie hArr sich zu. Nun bewaffnete er sich mit der Stange, kochte in die Arena zurück und trieb den Widerspenstigen hiiiMs durch den Gittergang zum Stall, wo die Käfige stich». „Romeo" stieg denn auch brüllend in seinen Wagen — juwi Unglück aber vergaß der Wärter, die Fallthür zu ft Wehem, und als nun ein anderer Löwe, der „Menelik", elinnsalls aus der Arena in den Stall zurückkam, entsprang ütottio" wieder seinem Behälter, und die beiden Tiere kirrten aufgeregt vor der gegenüberliegenden Zelle. Erst d'^iWasserstrahl des Hydranten wich der vor Wut schäumende „ o" in seinen Käfig. Bei dem Besitzer war inzwischen d. tu Entschluß gereift, den Empörer mit einer Kugel zu biWfen, weil sonst der rebellische Alte alle jungen Stall» gWitien in Angst und Schrecken versetzt und jede „Arbeit" uimröglich gemacht hätte. „Das Todesurteil ist gefällt, die EWliion muß rasch vollzogen werden," entschied sich Seeth. Mw. holte die Jagdflinte des Direktors aus dessen Privat- »nalhung und mit zwei sicheren Kopfschüssen, durch die Stirn iiM Genick und durch beide Ohren, erlegte Direktor Albert S8Gmann das Wild. Das Blut quoll wie aus einer FHmme und der sterbende Löwe durchmaß noch einmal amH schwankenden Pranken schwerfällig das enge Gelaß, dadw brach er tot zusammen. Der blutige Vorgang voll- zvWüch, wohlgemerkt, im Stall, nicht etwa in der Arena.
Das Publikum hörte nur die Schüsse und blieb während des ganzen Vorganges sehr ruhig und im Gefühl der Sicherheit. Nur ein kleiner Teil der Zuschauer brach auf, als Seeth aus der Arena flüchtete.
* Ein furchtbares Brandungläck hat in der Nacht vom 17. auf den 18. Mai die Stadt Braunschweig heim- gesucht. Gegen s/t8 Uhr abends bemerkte eine vor dem Karstadt'schen Laden stehende junge Dame, wie eine der elektrischen Lampen zersprang und im nächsten Augenblick die umliegenden Kleidungs- und Ausstattungsstücke hell aufloderten. Ehe 5 Minuten vergangen Waran, hatte sich das Feuer schon bis zum ersten Stock ausgebreitet. Von dem Augenblick an hatten wir, schreibt der „Braunschweiger Stadtanzeiger", selbst Gelegenheit, den Brand zu beobachten. Im Handumdrehen standen sämtliche Etagen in Flammen. Unter fürchterlichem Geschrei suchten sich die Angestellten des Geschäfts in die obere Etage zu retten. Es wurde versucht, ihnen Hilfe zu bringen, aber einige waren nicht aus ihrer furchtbaren Lage zu befreien. Als das Feuer auch in der dritten Etage überhandgenommen hatte, sprang zunächst ein Mann von dort auf den hinter dem Gebäude liegenden Hof herab. Mit zusammengebrochenen Beinen und einer gräßlichen Kopfwunde blieb er liegen und wurde zunächst in das Schmidt'sche Restaurant geschafft. Gleich darauf sprang auch ein junges Mädchen von derselben Stelle herunter und blieb wenige Meter von unserem Standort mit gebrochenen Beinen liegen. Beide wurden nachher von den Sanitätshilfsmannschaften fortgetragen. Ein Mädchen war in seiner Todesangst in den Keller des Hauses geflüchtet, wo die Maschinen und 30 Fässer mit Oel standen. Da dieser Raum mit Eisenstäben gedeckt ist, konnte sie nicht herausgelangen. Mit Eisenstangen brachen wir die Verschlußstangen auf und zogen die Aermste heraus. Kaum war sie in Sicherheit gebracht, als eine riesige Stichflamme aus dem Keller heraufloderte. Das gefräßige Element hatte hier gute Nahrung gefunden. Inzwischen waren die Flammen auf die Giebelwände des Schmidt'schen Restaurants und der anderen anliegenden Häuser übergesprungen, wurden hier aber schnell von der Feuerwehr gedämpft. Diese war erst 10 Minuten nach dem Sprung der beiden erwähnten Personen erschienen. Im Schmidt'schen Restaurant wurden indessen die oberen Stockwerke geräumt. Erft als es ziemlich sicher schien, daß die umliegenden Gebäude verschont bleiben würden, wurde mit deren Räumung nachgelassen. Die Feuerwehr entfaltete während dessen auf der Brandstätte eine eifrige und aufopfernde Thätigkeit. Sämtliche Giebel der Nachbarhäuser, die Fenster des Frank'schen Geschäfts rc. waren mit Feuerwehrleuten besetzt, die den Brandherd unter Wasser hielten. Das Karstadt'sche Haus glich einem feurigen Ofen. Weit über das Dach empor loderten die Flammen in den Abendhimmel hinein und von weit außerhalb war der blutige Feuerschein zu bemerken. Es war ein schauriger Anblick, die in die Lüfte starrenden Eisenbalken und kahl- gebrannten Gemäuer im düsteren Scheine der immer wieder auflodernden Flammen zu betrachten. Die Polizei, die fast vollzählig auf dem Platze war, hatte, unterstützt von einer Abteilung Soldaten, die weitgehendsten Absperrungsmaßregeln getroffen. Der Damm bis zum Kohlmarkt, ein Teil des Sackes, die Schützenstraße, Neuestraße — das ganze Viertel war gesperrt. Üeberall arbeiteten die Männer vereint mit der Feuerwehr an den Spritzen. Arbeiter. Beamte, Gymnasiasten halfen hier, so gut sie konnten, am Rettungswerk. Gegen */z10 Uhr mußten im Schmidt'schen Restaurant die unteren Räume von den Anwesenden geräumt werden, da das Wasser durch die Decke lief. Soweit wir bis 11 Uhr in Erfahrung bringen konnten, bestand das Karstadt'sche Geschäftspersonal während der Abendstunden aus 14 Personen ; davon retteten sich auf gewöhnlichem Wege 11, zwei verunglückten, wie oben geschildert, und eine Person wurde vermißt.
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
!♦ Pstngstfeiertag den 21. Mai.
Gottesdienst.
In der Stadtkirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Vormittags 9 Vs Uhr: Pfarrer Schlosser.
Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde.
In der JohanneSkirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler.
Vormittags 9«/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.
Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Kollekte für die Hessische Lutherstiftung.
2. Pstngstfeiertag de« 22. «ai.
Gottesdienst.
m . I« der Stadtkirche.
Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel.
Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Grein
k *tCarunb, heil. Abendmahl für Matthäus- und Marcus- erbeten e ""Meldungen zuvor bei dem Pfarrer jeder Gemeinde .®jc Bereinigung der konfirmierten Mädchen der Matthäus- gememde wlrd zu einer kurzen Besvrechung nach dem HauptgotteS- dienst am 1. Feiertag tn die Saküstei eingeladen.
„ o 3« der JohanneSkirche.
Vormittags 8 Uhr: Siehe Stadtkirche.
Vormittags 9«/, Uhr: Pfarrer Euler.
Beichte und heil. Abendmahl für die LukaS- und JohanneS- gemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
Kollekte für die Armen und Kranken.
Katholische Gemeiade.
Samstag den 20. Mai.
Nachmittags um 4Vi Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag den 21. Mai. Pfingstsonntag.
Vormittags von 6Vt Uhr an: Gelegenheit zur HI. Beicht.
e um 7 Uhr: Die erste heil. Messe;
vor und in derselben Austeilung der heil. Cornmunion;
, um 8 Uhr: Die zweite heil. Mefle; Militärgottesdienst mit Predigt.
, um 9i/a Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2Vs Uhr: Festandacht mit Segen.
, um 4Vs Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Montag den 22. Mai. Pfingstmontag.
Vormittags von 6Vs Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Messe; vor und in derselben Austheilung der heil. Cornmunion.
„ um 8 Uhr: die zweite heil. Meffe; Militärgottesdienst.
, um 9Vs Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 2'/$ Uhr: Christenlehre; Festandacht.
Gottrrdirnft brr israelitischen Keligionsgrseüschast.
Sabbathseier am 20. Mai 1899.
Freitag abend 7« Uhr, Samstag vormittag 8 Uhr, nachmittag 4 Uhr, Sabbathausgang 9^« Uhr.
Wochengottesdienst morgens 6” Uhr, abends 7M Uhr.
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold^.
Haag, 19. Mai. Die erste Sitzung der Friedens- Konferenz dauerte eine halbe Stunde. Sie wurde durch feierliche Ansprachen des holländischen Ministers de Beaufort und des russischen Botschafters von Staal, sowie durch die Präsidentenwahl ausgefüllt. Auf der Tribüne wohnte die Baronin Bertha von Suttner als einzige Dame den Eröffnungs-Verhandlungen bei. Staaldankte dem holländischen Minister für seine dem Zaren gewidmeten Worte. Hierauf gedachte er der jungen Königin Wilhelmine von Holland und nahm die Wahl zum Präsidenten an. Auf Vorschlag Staats wurde Graf Münster zum ersten und der holländische Minister Karnebeck zum zweiten Vizepräsidenten gewählt. Die nächste Sitzung wurde auf morgen anberaumt behufs Konstituierung der Gruppen. Es werden drei Kommissionen gebildet. Die erste wird über die Einschränkungen der Rüstungen, die zweiteüber die Festsetzungvon Kriegsgesetzen und die dritte über den fakultativen Schiedsspruch beraten. Die Konferenz richtete gestern einen telegraphischen Glückwunsch an den Zaren, dem auch vom Präsidenten Mac Kinley eine Glückwunsch-Depesche zur Eröffnung der Friedens- Konferenz zugegangen ist. — In der San Franzisko-Kirche zu Bologna wurde gestern unter großen Feierlichkeiten eine Musikkapelle für den Völkerfrieden eingeweiht. — Die Dresdener Frauenvereine veranstalteten gestern zugunsten der Friedensbewegung eine Demonstration und faßten in einer großen Versammlung entsprechende Beschlüsse.
Paris, 19. Mai. Der Ausstand der Briefträger richtet große Verwirrung an. Alle Postämter sind von Kaufleuten belagert, die ihre Korrespondenzen abholen. Die Regierung ergriff die schärfsten Maßregeln. 20 Rädelsführer sind entlassen. Die Postdirektion erklärte, alle Briefträger, welche heute früh dem Amte fernblieben, für entlassen. Gestern wurden bereits Soldaten mit dem Austeilen der Briefe betraut. Nachmittags kam es vor dem Postgebäude zu Ruhestörungen und Zusammenstößen zwischen Ausständischen und Polizisten, von denen einige verletzt wurden. Mehrere Personen wurden verhaftet.
Paris, 19. Mai. Der Briefträger-Ausstand ist beendet. Die Briefträger haben heute früh wieder ihren Dienst ausgenommen, ohne irgend welche Genugthuung erhalten zu haben. Die Anstifter des Ausstandes werden entlassen.
CHliilsensteü'e im Has- und Wasserwerk
Die demnächst frei werdende Stelle eines Gehilfen de» Rechner» uiwtonflien Buchhalters unseres Gas» und Wasserwerkes soll alsbald neu befehl werben; Bewerber, welche im Kameral-Rechnungswesen bereits ge» arWt haben, ober doch Kenntnisse derselben besitzen, erhalten den VolWg.
Mit der Stelle ist ein von 1480 Mark um jährlich 40 Mark bis ju i 12200 Mark steigender Gehalt, sowie — bei fünfjähriger Probedienst» zeiL - Anspruch auf Ruhegehalt und Witwen- und Waisenversorgung naoH Maßgabe der für die Staatsbeamten geltenden Bestimmungen verrbindsm.
S. -werber wollen ihre selbstgeschriebenen Meldungen mit kurzem LekMamf, Zeugnissen über ihre Gesundheit und seitherige Beschäftigung, fomHt mi.it Angabe ihres Militärverhältniffes und des beanspruchten An- fanWMaltes bis spätesten» 31. d. Ms. bei uns einreichen.
8ließen, den 18. Mai 1899.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
40-M Gnauth.
Grassamen-Submission.
Aus den Großh. Hess. Domauialwalduugeu soll der sämt- liche Grarsamen im Submissiouswege unter den seither üblichen Bedingungen verkauft werden. Kaufliebhaber wollen ihre nach den einzelnen Oberförstereien zu trennenden und für jede Oberförsterei auf ein besonderes Blatt einzutragenden Offerten unter genauer Bezeichnung der Walddistrikte mit der Aufschrift: „Subrnissions-Grassamenverkauf" bis längstens den 7. J«ui l. IS. bei dem unterfertigten Sekretariate, woselbst die Eröffnung der Gebote an dem darauf folgenden Tage, Donnerstag den 8. Juni, vormittags 11 Uhr, in Gegenwart der erschienenen Submittenten erfolgen wird, schriftlich einreichen. Die Submittenten erkennen die Submiffionsbedingungen, welche auf Verlangen von der unterzeichneten Stelle portofrei bezogen werden können, durch Einreichung ihrer Offerten als rechtsverbindlich an und find dieselben 14 Tage an ihre Gebote gebunden. Wegen Auskunfrerteilung beliebe man sich an die betreffenden Obersörstereie« zu wenden.
Darmstadt, den 16. Mai 1899.
Aas Sekretariat Kroßh. Ministeriums der Ainanzen,
Abteilung für Forst- und Kameralverwaltung.
Guntrurn. 4051
Kohlenlieferung.
Für das anatomische Institut soll die Lieferung von:
ca. 200 Ztrn. Hütten-Kokes,
„ 60 „ gewaschene Nußkohle 1. Gr.,
» 80 „ Anthracit auf dem öffentlichen Submission-- wege vergeben werden.
Die Bedingungen liegen an den Wochentagen vormittags von 10 bis 12 Uhr auf dem Institut offen.
Offerten, versiegelt unb mit entsprechender Aufschrift versehen, find bie zum 1. Juni d. IS., vormittags 10 Uhr, auf dem anatomischen Institut abzugeben.
Die Zuschlagsfrist beträgt 14 Tage.
Gießen, den 18. Mai 1899.
Prof. Strahl. 4054


