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19 Avril Da« belgische Kriegs-Departement bat anqchchts bes Gruben-Ausstanbes alle Maßregeln rrnrinen um im Notsalle bie Neservetruppen emjuberufen. Vorläufig ftnb bie Truppen konsigniert unb bte Beurlaubten jurüiberufen.19 Ausstanbsbewegung in
SS',3M‘i. SÄ !.*■>.
SÄ'ÄS-Fftiäy: ‘ e-sr-ÄSy«:« £ Arbeits-Freiheit. Im allgemeinen herrscht in ben wer Kohlenbecken vollständige Ruhe.
Nom, 19. Apr* Der Papst empfing gestern den deutschen Neichstagsabgeordneten Frecherrn v. Hertli g ‘»ÄÄe a Pitre aus Guabe- I loupe^stehen 500 Häuser in Flammen. Man vermutet Brandsttstung.^ „Figaro" veröffentlicht heute
den Schluß der Aussagen Picquarts, sowie die Der' I höre des Abgeordneten Jules Roche, des Kommandanten I Weyl und des Leutnants Cordier.
Paris, 19. April. Mehrere Blätter führen einen hef- I tigen Feldzug gegen den Gouverncim von Paris, Zur- I linden und verdächtigen auch den Kriegsminister, daß er eine allgemeine Auflehnung der Generale besurch e wenn er gegen einen derselben vorgehen wurde. Als Hauptgrund gegen Zurlinden wird dessen Verhalten vor dem Kafiations- hofe, an welchen er die Aufforderung richtete, die Revision I zu verwerfen, angegeben.
w Waufc 1 derartig« r,. jen find. nen wünscht-, ■ nit einem @tr. : zu toenbtn b ’n, daß [k fj brigleit füpk- ses nicht thii^: lstalt abgeschl^ n werden. Li- ib nicht mcht,: hat. Die In litischen Ereigti- den sehr pojte zste, daß die & ürgschaftSgG ende ohne 8u=:„ en wieder ach'" ie Abschchnz: iverfitätssch^ lismuS emL'i' chlich in niversitäisil! ders II. ziiM- n nach deMs iindlich B-'' Zinrichtiirr r Univeiß^- i mnerhö^ haben.-Wv in in 16er es tt\W ■“ uqenblicf, w dil igtgtn ü)i*\ ,nb * ihm, htm et» i sich förmlich ^ di- kV
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MSS “ FSÄ-.M bei 6an»ertanbe8 9 beS Deutschen inmalA/; MMhrer'Bn^es. Zu dem am nächsten Sonntag dem ^rinn^- '&38t MtS., nachmittags 3 Uhr ^Qt^nbyni^Ie Qiru6l m der Nss^ * „Ir. finh infn^nhe Vereine gemeldet. Vicycie rciuo
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an die hiesige Metzgerinnimg verkauft. Die Jnimng werd neunen
n 6 unb ‘ 14 9 Mai ®M?er"' stuttsind^.o^AusMang von
land, Belgien rc.? Überall her sind bereits Hundegemeldet^ und laufen täglich neue Anmeldungen e , 1 $ I
schließen läßt, daß der Be,uch oer Ausstellung e ^ deutender sein wird. In den verschiedenen Sp z 9 I
ist besonders darauf hingewiesen, daß sich mit der 9 |
stattsiubenbcn Ausstellung eine hübsche Rheinreise er läßt, soboß einem jeben, ber bie Ausstellung besuchen will
I .m Gesunken baran bas Herz ausgeh. unb er ben Zug fuum erwarten kann, wo er mit seinem L'-Umg. d-m Hund I bem treuesten Freunbe bes Menschen bie Rm° antrettn kann nach bem schönen Rhein! Von letten b s Mmistermms ist auf den preußischen, preußisch-hessischen, bübischen unb wilrttembergischen Staatsbabnen Ul 1 ch Hunbe sowie zur Ausstellung gelangenben ®egenftdnbe freier
I Rücktransport gewährt worben. Die zu N"ü°beu^u P e s bestehen in gulbenen, silbernen unb btonjenen TOebmUen
einen Hund auszustellen, sei mttgeteilt, baß bie hierzu sorberlicheu Anmelbebogen »°N H-rrn Fr. J. F »g
I Bingen zu beziehen sind. Als Melvefcyiug qi u
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S^u-lgeber® qebenten. Alle un« onrltegenben Urteile
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dürste nach »fsiziösen MilteilungeN denselben der Kommunal, wähl'Gesetzentwurf wohl zunächst zugehen. Die Nebenbahn Vorlage, die gleichzeitig wohl eine Forderung sür Klein- bahnen enthalten wird, werde wohl zu ihrer ^ertiglte g noch einiger Zeit bedürfen, da einzelne schwierige Vorarbeiten zu erledigen sind. ,, ,
Berlin, 19. April. Rechtsanwalt Dr. Diel hab en (Antisemit) teilt durch Rundschreiben mit, daß er sein Mandat für den Wahlkreis Kassel Hofgeismar aus GefundheitS- rücksichten niedcrlege.
Berlin, 19. April. Das „Kleine Journal" meldet auS Paris: Die Gerüchte, wonach der Kasiationshof bereits j am 27. April das Endurteil im Dreyfus-Prozeß fällen wird und die Vernehmung FreiftätterS ablehnen wird, treten täglich bestimmter auf. Die Dreyfus-Preffe erklärt, in diesem Falle den Feldzug weiter zu führen. ClSmenceau schreibt: Wir fasien die Fälscher an der Gurgel und lassen sie nicht mehr los. Der Justizminister erklärte, er werde einen Annullierungsautrag nicht einbrrngen, da es zu spat und bei Antrag ^ta"^3$c^mmlun9 zur Besprechung der Gründung einer internationalen V-reiniguug für Arbeiterschutz findet Mittwoch ben 3. Mai un Arche- '^""Bremen," 19.'«"prtt°" Aus New.York ist hier ein Teke-
" hjuort“ in Franksurt, Rabsahrerverem m H<W"b“T9;
-> i ilnrcroercin „Germania" in Bornheim, SRat>ja6rcr 'N in Herborn unb Rabsahrer-Klub in Oberrab. D.
!£jnl«cnr", G. R.-G., fahren außer Konkurrenz Der SlW mimmt den Weg von Steins Garten Über Ludwig- fti-ch, Bleichstraße, Süd- und Ostanlage^^Salllhor, Llnden- pilßs »irchenplatz, Marktplatz, Kreuz, Sellersweg, Wes^ ar.i!i.ji, Bahnhofstraße, Markt, Schulstraße zurück nach (s Rin $ Garten. Anmeldungen zum Saalfahren geben wi
*• Unsere Rachbarstadt Wetzlar will wieder Garnisonst^t Ätbei, Der ..Wetzlarer Anz." schreibt unterm 18. d. Mts.. ; Lokale des Herrn Alfred Orlenbach hat gestern abend I -m Versammlung stattgefunden, welcher Vorstandsmitglieder M hiesigen Handclsvereins und eme kleinere Anzahl em- awlabmr Herren beiwohnten. Bei dieser Zusammenkunft Midi die für unsere Stadt so wichtige Garnisonfrage tixiprnchen, und allerseits anerkannt, daß es, wenn je, letzt .« ter Zeit sei, in dieser Angelegenheit wieder einmal mnassche Schritte zu unternehmen. Bevor dies geschieht, | M iildvch zuerst noch eine weitere Versammlung emberufen rieb ein, welche am kommenden Montag abend bei Herrn •ßilbdlm Guht abgehalten werden soll, und zu welcher an m i räßere Anzahl hiesiger Bürger aus allen Sünden nb Stadtteilen, sowie an sämtliche Mitglieder des Stadt- twr. ncten-Kollegiums Einladungen ergehen sollen. In • hki zweiten Versammlung soll dann endgiltig darüber ;b:(d)lr)ffen werden, was geschehen soll. — Der "W^arer ‘luciF.ier" schreibt weiter: Das hiesige Korngl. Bezirks« «Wimlndo hat heute 69 Reservisten zu einer 14tagigen Hkbnuq bei dem Kaiser Wilhelm-Regiment in Gießen be- ffitbert. Wie man hört, ist diese Thatsache insofern recht ItaieiHcndroert, als es, abgesehen von UebungenderLehrer- »titdLanqen, bisher noch nicht vorgekommen sein oll, daß *re preußische Kommandos zur Ableistung non Hebungen .« Ficoßherzoglich hessische Truppenteile überwiesen worden
' tfitn. ______________________
Lauterbach, 18. April. Die hinter dem Felsenkeller yun Johannesberg gelegenen, ehemals Krommelbem scheu ttliwikreigebäulichkeiten nebst Kellern usw. wurden von den Herren Riedesel, in deren Besitz vor Jahres- fft t^urch Kauf übergingen, zum Preise von 30000 Mark
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Neueste Meldungen.
Depefchen des Bureau „Herold".
Berlin, 19. April. Von den größeren Vorlagen, welche noch für den preußischen Landtag zu erwarten sind,
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festgesetzt. — |
Aus der Zeit für die Zeit.
SB« 14 Jahren, am 20. «pril^885 erkag aus See u-i Kap Palmas einem Tropenfieber der Afrtkare) lAnftav Nacktiqal. Don Tripolis auS über Tibesti zog durch die Wüste nach Kuka, der Hauptstadt von Bornu bann roanberte er nach bem verschlvssenen seiMeligen Rnch
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geboren. — "Wöchentliche Neberstcht der Todesfälle in Gießen.
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1 Putzfrau "" Iuöiläums-Stipenbien-Stiftung ii Ehre« der LSjährigeu Regierung deS höchstfeligeu
Großherzogs Ludwig HI*
Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, daß aus den Kapitalzinstti Ihi jjunge Leute, und zwar aus jeder der drei Provinzen Einer, eine gleich- uwe Subvention zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer höheren Dnmgsanstalt erhatten sollen, sind für das Jahr 1899 drei Stipendien miitgebcn. c , L
Das Stipmdium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es können jbch nur Angehörige solcher Gemeinden berücksichtigt werden, welche Bei- zu dieser Stiftung geleistet haben.
Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, welche zum Zwecke ikc Ausbildung eine höhere Blldungsanstalt besuchen oder besuchen wollen, ttü sstch um da» Stipendium zu bewerben beabsichtigen, sind eingeladen, fit i Gesuche, mit den nötigen Zeugnissen belegt, durch ihre betr. Bürger- mhetei an die Bürgermeisterei der Hauptstadt ihrer Provinz, also aus
-Orten der Provinz Starkenburg on die Bürgermeisterei Darmstadt, tei Dberheffen an die Bürgermeisterei Gießen, unb aus Rheinhessen an
Nürgermeisterei Mainz längstens bis Samstag den 29. April V 3)* gelangen zu taffen.
Darmstadt, Gießen und Mainz, am 14. April 1899.
Aas Kuratorium:
Morueweg, Guauth,
tMürgermeister von Darmstadt. Oberbürgermeister von Gießen.
Dr. Gaßuer, Oberbürgermeister von Mainz.
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Anm.^Dt^M Klammern ses«tzten Z'ffern ^" °^Lrltz n«ch der Todesfälle in der betreffenden Krankhett auf von auswärts nach Gießen Erbrachte Krienke komme». -


