Ausgabe 
18.6.1899 Zweites Blatt
 
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Ladevermögen. Insgesamt sind drei Unterführungen nötig. Heber die Mulde wird ein Aquädukt gebaut, der das ganze Muldenthal in einer Länge von 404 Meter überspannt. Die Gesamtwasserfläche des Hafens der Stadt Leipzig am Bayerischen Bahnhof nebst Vorhafen soll 1612 Ar betragen.

Stettin, 16. Juni. Ein furchtbares Schiffsunglück ereignete sich heute nachmittag 2 Uhr bei der Dampfer- Anlagestelle im Vororte Zülchow. Dort stieß der von Pölitz kommende DampferPölitz" mit dem von Stettin nach Golzow fahrenden TourendampferBlücher" der Feuerloh- schen Rhederei zusammen. Der Zusammenstoß war so heftig, daßBlücher" nach etwa 3 Minuten sank mit sämt­lichen an Bord befindlichen Passagieren, deren Zahl auf 40 angegeben wird. Der DampferPölitz" sowie mehrere zur Rettung herbeigeeilte Boote retteten etwa 20 bis 30 Personen, sodaß die Zahl der Ertrunkenen sich auf 10 bis 20 beläuft.

Hanau, 16. Juni. Zur Besichtigung des 6. Ulanen- Regiments traf das griechische Kronprinzenpaar und die Prinzessin Margarethe von Hessen hier ein. Nach dem Frühstück im Offizier-Kasino des Ulanen- Regiments erfolgte die Rückfahrt der hohen Herrschaften nach Cronberg.

Bad Kreuznach, 16. Juni. Prinzessin Heinrich reiste heute nachmittag 3 Uhr mit ihren Söhnen von Münster am Stein nach Kiel ab.___________________________________

Ausland.

Wien, 16. Juni. Die täglich sich verschlimmernden Zu stände auf dem Balkan rufen in hiesigen Regie­rungskreisen Besorgnis hervor. Die Regierung beabsichtigt, wie verlautet, sich mit den Großmächten behufs einer gemein­samen Aktion bei der Pforte in Verbindung zu setzen, damit die Pforte energische Ordnung schaffe.

Lüttich, 16. Juni. Das Pulvermagazin in Enghien ist gestern in die Luft geflogen. Ein Arbeiter wurde getötet, mehrere andere schwer verletzt. Das Pulver­magazin gehörte der Firma Müller & Co.

Paris, 16. Juni. Am nächsten Montag wird der Richter Grosjean von Versailles sich wegen der Mit­teilung über die zwischen Delcasso und Brisson gewechselte Korrespondenz an dasPetit Journal" zu verantworten haben.

Großbritannien. In Britisch-Ostindien ist kürzlich ganz plötzlich ein Gesetz erlassen worden, wonach sich der Zoll auf Prämienzucker um den Betrag der Prämien er­höhen soll. Vorwiegend kommt dabei natürlich Deutschland in Betracht. Nun hat am Donnerstag Fowler im englischen Unterhaufe beantragt, eine Adresse an die Königin zu richten, um sie zu ersuchen, zu dem indischen Zollgesetz von 1899 nicht ihre Zustimmung zu geben. Der Antrag wurde aber mit 293 gegen 152 Stimmen verworfen. Englischer Freihandel!

Amerika. Nach einem ausführlichen Berichte aus Manila haben die Amerikaner bei dem Gefechte am 13. Juni sehr hart zu thun gehabt. Es entspann sich der schwerste Kampf, den die Amerikaner seit Jahresfrist erlebt. Die Filipinos hielten mit zäher Kaltblütigkeit die berühmte Zapote-Brücke bei Palapa, während die Amerikaner fort­gesetzt deren Stellungen, immer gedeckt durch die Schiffs­artillerie und unterstützt von ihren eigenen Batterien, zu stürmen suchten. Sechsmal schlugen die Filipinos alle An­griffe zurück, obwohl jetzt das 9., 12. und 14. Infanterie- Regiment, sowie die gesamte Artillerie ins Feuer gebracht waren. Sie hatten auf dem linken Zapote-Ufer, von Bacoor bis Niog fast uneinnehmbare Laufgräben aufgeworfen, und als das Feuer der Kriegsschiffe sie endlich zwang, die Za- potebrücke zu räumen, deren Holzplanken aufgerissen und in Brand gesteckt. Schließlich gelang es den Amerikanern, ihre Schnellfeuergeschütze bis vor den diesseitigen Brücken­kopf zu bringen, und von hier aus die vordersten Schützen­gräben des Feindes längsseits zu bestreichen. Diese räumten darauf ihre erste Linie, aber nur um sofort aus der zweiten einer fünf Minuten weiter entfernteren Linie den Kampf fortzuführen. Um den Brückenkppf lagen 43 Filipinosleichen, während 18 in den vordersten Schutzgräben gefunden wurden. Inzwischen hatte General Otis weitere Verstärkungen aus Manila gesandt, welche die zum Tode ermatteten Amerikaner, die bei einer vernichtenden Hitze nun schon zehn Stunden im Feuer standen, ablösten, aber der Kampf war zum Still­stehen gebracht, und abends mußte General Lawton zufrieden sein, das rechte Zapoteufer halten zu können, und mit Hilfe der Kriegsschiffe die Verbindung zwischen Cavite und Manila offenzu halten; landeinwärts von der Heerstraße von Paranque bis Binacayan blieben die Filipinos Herren aller ihrer Stellungen und bedrohen nach wie vor die Kommunikations­linien zwischen Cavite auf ihrem linken und Manila auf ihrem rechten Flügel. Ein Brief des Filipinosführers Paterno, bekanntlich früher einer der Gegner Aguinaldos und Mitglied der kürzlich zu General Otis entsandten Friedenskommission, sendet an einen Bruder des Jnsurgenten- generals Antonio Luna in Manila eine eingehende Dar- stellung der Ermordung des letzteren.__________ T. R.

Lokales und Vrovinsietks.

*t Prämiierung. Zu der von uns veröffentlichten Liste der zuerkannten Preise auf der Ausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft in Frankfurt a. M. ist nachzu- tragen, daß Herrn Oberamtmann Hoffmann in Hofgüll außer den bereits mitgeteilten Preisen zwei Hauptpreise in KlasseSchweine" zugefallen sind, nämlich: der erste Sammlungspreis von 500 Mk. und der Züchter-Ehrenpreis für die besten selbstgezogenen Eber, bestehend in einer Kanne aus Kaiserzinn.

Friedberg, 15. Juni. Fortuna hat ihr Füllhorn über die Wetterau ausgeleert. In der Aachener Geldlotterie fiel der Hauptgewinn hier und nach Bisses und Leidhecken. |

Vier Teilhaber bekommen je 50 000 Mk. Einer der hiesigen Gewinner ist ein früherer Eisenbahnarbeiter, dem seinerzeit ein Fuß abgefahren wurde.

Darmstadt, 16. Juni. Die am kommenden Dienstag wieder zusammentretende Zweite Kammer (der jetzige 30. Landtag dürfte der arbeitsreichste aller bis jetzt da­gewesenen sein) wird sich noch mit dem von der Vermögens­steuer- und Einkommensteuer-Vorlage Zurückgestellten sowie mit dem Urkundenstempel'Gesetzentwurf, einigen Ausführungs­gesetzen zum Bürgerlichen Gesetzbuch, der Vorlage über die Aufhebung der Gebühren der Steuerkommissäre usw. zu befassen haben. Wie man hört, soll Mitte Juli der Schluß der Tagung bevorstehen.

Darmstadt, 16. Juni. Der Stand des Maurer­streikes ist noch immer der gleiche wie am 13. d. Mts. Es streiken rund 500 Maurer, während rund 250 Weiter­arbeiten. Würde man die Zahl aller in hiesigen Maurer­betrieben beschäftigten Personen in Betracht ziehen die obigen Zahlen beziehen sich nur auf gelernte Maurer, nicht aber auf Taglöhner, Handlanger, Lehrlinge, so gelangt man zu dem überraschenden Ergebnis, daß z. Z. in hiesigen Maurerbetrieben von einer bedeutend größeren Anzahl von Personen gearbeitet, als gestreikt wird. In 31 Betrieben (die Ermittelungen bei 2 Geschäften stehen noch aus) waren insgesamt 1220 Personen beschäftigt (Poliere, Maurer, Handlanger und Lehrlinge). Von diesen streiken 540 Maurer, so daß in diesen 31 Betrieben etwa noch 680 Personen in Arbeit stehen.

Darmstadt, 16. Juni. Heute vormittag 8 Uhr begann vor der zweiten Strafkammer die Verhandlung gegen den Korkstopfenfabrikant Rapp, die wegen der eigenartigen Nebenumstände das Interesse weiter Kreise erregen muß. Den Vorsitz führt Landgerichtsdirektor Herzberger. Die Staatsanwaltschaft vertritt Oberstaatsanwalt Dr. Pree- torins, die Verteidigung nimmt Rechtsanwalt Dr. Bender wahr. Der Angeklagte, im Jahre 1859 geboren, unbestraft, ist der fortgesetzten Wechselfälschung, einfachen Bankerotts, Pfandhinterziehung und Begünstigung angeklagt, und seit dem 8. Oktober 1898 in Untersuchungshaft. Auf die An­frage des Vorsitzenden erklärt er sich für nichtschuldig. Rapp ist gelernter Lackierer, hat mancherlei Stellungen be­kleidet und schließlich eine Korkstopfenfabrik eröffnet, und zwar mit einem Betriebskapital von 2000 Mk., dem Heirats­gut seiner Frau. Im Jahre 1891 kaufte er ein Grund­stück für Mk. 25,000, obwohl er in seinem Geschäft, trotzdem es gut ging, nichts zurücklegen konnte. Der darauf er­richtete Bau kostete Mk. 40,000. Das Geld erhielt Rapp in Höhe von Mk. 45,000 von der Sparkasse. Die Zahlung der Zinsen u. s. w. machte dem Rapp bei seiner Vermögens­losigkeit so große Schwierigkeiten, daß er seit 1896 mit Gefälligkeitswechseln zu operieren begann. Diese wurden zunächst von der Darmstädter Volksbank diskontiert. Da aber Rapp stets sich die Wechsel selbst wieder einlöste, wurde die Volksbank stutzig und lehnte weitere Diskontierungen ab. Seit Ende 1895 begann auch zwischen Rapp und dem Lehrer Keller, Kassierer der Kreditkasse in Langen, ein reger Wechselverkehr mit Gefälligkeitswechseln, die Rapp stets aus Gutmütigkeit ausgestellt haben will. Seit Mitte 1897 folgten sich die Zwangsvollstreckungen unaufhörlich. In dieser Verlegenheit wandte sich Rapp an den Geldver­leiher Dornbusch, der ihn zum Landgerichtsdirektor Küchler führte, den Rapp vorher nicht gekannt hat. Das war Ende 1897. Küchler gab dem Rapp 1500 Mk. zu 5 Proz. gegen Sicherheit in Gestalt eines Lagerscheins auf 1600 Mk., nachdem ihm Rapp, wie er behauptet, die volle Wahrheit über seine Vermögenslage gesagt hatte. Rapp war damals bereits zum Offenbarungseid vorgeladen. Ob er auch davon Küchler Mitteilung machte, will er nicht wissen. Später folgten neue Darlehen, die insgesamt die Höhe von 11,500 Mk. erreichten. 189798 erklärte Rapp dem Küchler, daß er in großen Zahlungsschwierigkeiten sei, und als Küchler ebenfalls drängte, gab Rapp ihm Sicherheiten, weil er es, wie er sagte, für seine Pflicht hielt, obwohl bei jedem Dar­lehen schon besondere Pfänder und Sicherheiten geleistet waren. Rapp wird nach dem Wort der Anklageschrift in dieser Hinsicht beschuldigt: Als Schuldner, Über dessen Vermögen durch Beschluß des großherzogl. Amtsgerichts I vom 12. Oktober 1898 das Konkurverfahren eröffnet worden ist, in Kenntnis seiner Zahlungsunfähigkeit zu Darmstadt einen Gläubiger in der Absicht, ihn vor den übrigen Gläubigern zu begünstigen, Sicherungen und bezügliche Be­friedigungen gewährt zu haben, die dieser nicht oder nicht in der Art zu beanspruchen hatte, indem er dem großherzog­lichen Landgerichtsdirektor Küchler hier, der ihm in der Zeit von November 1897 bis September 1898 bare Darlehen im Gesamtbetrag von 11,500 Mark gewährt hatte, ins­besondere a. in der Zeit vom März bis Juli 1898 250 Zigarren, ca. 750 Liter Wein und ein Paar Gummischuhe an Zahlungsstatt, b. anfangs Mai 1898 seine Ansprüche an die hiesige Volksbank, c. am 8. Mai 1898 sein Stamm­anteil-Guthaben an die Handels- und Gewerbebank in Frank­furt a. M. übertrug, d. am 16. Mai 1898 seine gesamte Fahrnis mittelst eines Kaufvertrages an Zahlungsstatt über­eignete, e. am nämlichen Tage die Forderung übertrug, die demnächst durch Verkauf der ideellen Brandmauerhälfte an den Eigentümer und Erbauer des benachbarten Grundstücks anstehen wird, f. am 5. Juni 1898 eine Anzahl Anrechts­scheine auf Losanteile übertrug, g. am 2. Juli 1898 durch Vertrag alle Einnahmen aus dem Geschäfte ab 1. Juni 1898 überwies, h. in der Zeit vom 15. Juli bis 10. September 1898 eine große Anzahl von Geschäftsausständen übertrug, i. am 11. August 1898, nach einem Tags vorher bei ihm stattgehabten Brande, feine policemäßigen Ansprüche auf Mobiliarbrandentschädigung an Versicherungsgesellschaften abtrat. Frkf. Ztg.

Worms, 15. Juni. Die vom Radfahrer-Verein Worms von 1885 auf gestern abend einberufene außer­ordentliche Versammlung nahm gegen die projektierte hessische

Fahrradst-u-r Stellung. Es wurde befd>[o«en m schast mit den anderen hiesigen Radsahr-Verein^ ®e'! Bffentli«' Protestversammlung oon Rudsuhrern uü," W ! und Umgebung emzuberusen und ein-Resolution schmsten an die zweite Kammer zu senden cn-rgisch gegen die Radsahr-rst-u-r protestie« S," *

SHjti;, I')' Juni. Vergangenen Sonntag ha, jn 16 großen evangelischen Kirche eine Aussühruna de« Samf on" von Handel sta..g-sunden^ °e?anstaL° °^ dvrtigenManner- und Damengesangverein unter d«Ä ° seines Dirigenten, des Herrn Musikdirektors Steil der Verein mit der Aufführung diese» großen J emen neuen künstlerischen Erfolg in feiner Chronik zeichnen. Als Solisten wirkten Fräulein Alice Rau « / und Konzertsängerin aus Mainz (Soprans, Fräulein van Nievelt, Konzertsängerin aus Wiesbaden l«ll - Nie. Doerter, Konzertsänger aus Mainz (Tenor, un'h Ang. Eller aus Alzey (Baß), die sämtlich 6ü> leisteten. Das Orchester hatte die Kapelle des \ V Jnf.'Regts. Nr. 87 (König!. Musikdirektor Muschle, Mainz gestellt. Die Chöre wurden prächtig zu Gehn-" bracht, und hat der strebsame Verein alle Ursache mi auf feine Veranstaltung zurückzublicken.

Bodenheim, 16. Juni. Der 104Jahre alten M des Landwirtes Carl Cordini wird es jetzt in ihrem Heim unbequem. Bei einem Besuch, den ihr unb mehrere Honoratioren machten, äußerte sie, ihr wüi«' am liebsten, wenn sie eine Reise nach Amerika mV könnte, auch wäre ihr ein Aufenthalt in einem SchweV haus nicht unlieb, sie habe so viel Geld in ihrem V daß sie alles bestreiten könnte. Die Greisin ist noVi sehr gutem Appetit, trinkt täglich einen halben Schot > 1893er Wein, den ihr Sohn extra für sie hä,; t Freuden erinnert sie sich oft des Geschenkes, das iV-, Kaiser vor mehreren Jahren machte.

Aus Hesien, 15. Juni. In nächster Zeit werden am in dem Personenbestand der hessischen Kreisschulicheklv't mehrfache Veränderungen vorkommen, wenigstens tn lautet schon längere Zeit verschiedenes hierüber. Em /V bejahrter Inspektor wird in den Ruhestand treten, an ieir t Stelle soll dann ein oberhessischer Schulinspektor treten, wodurch eine weitere Verschiebung notwendig wird.

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Vermischtes.

* Gemeinnützige Baugesellschaft in Straßburg.

bürg im Elsaß ist, wie dieSoz. Praxis" berichtet, jj Anregung der Wohnungskommission ein aus 16 Herren verschiedensten Berufsgruppen und Parteirichtungen bestehet des Komitee zusammengetreten zwecks Gründung einer A meinnützigen Baugesellschaft Straßburg, Eingetragene nossenschaft mit beschränkter Haftung". Die neue ©enofir schäft willdurch Errichtung neuer Häuser, sowie burc Erwerb oder Ermietung und Umbau alter Ge bände gesunde und billige Wohnungen für minder bereit- telte Familien, vornehmlich aus Arbeiterkreisen, auch ß Nichtmitglieder der Genossenschaft" beschaffen. Die Hi- des Genossenschaftsanteils ist auf 200 Mk., bet Höch'v trag der einem Genossen zugänglichen Anteile auf 900 f?: gesetzt. Das Komittee hat sich an den Gemeinderat ki Stadt Straßburg gewandt mit der Bitte, einmal den nossen eine Dividende von 3 v. H. zu verbürgen und tveittt einen regelmäßigen Betrag in den Gemeindehaushalt eing setzen, um der Genossenschaft ein energisches Vorgehen n der Umgestaltung der engbebauten Viertel der Mltftabt u ermöglichen. Die Stadtverwaltung hat ju den Antrag« eine freundliche Stellung eingenommen. Stimmt auch d-c Gemeinderat ihnen zu, so ist ein verheißungsvoller unb auii für andere Städte nachahmenswerter Schritt zur W-« der für Straßburg besonders schwierig gelagerten Wohnung frage gethan. Hoffentlich läßt nun auch ein brauchbar Enteignungsgesetz nicht allzu lange mehr auf sich wart c.

Universttäts Nachrichten.

- Berlin. Von hier berichtet die Deutsche MedijireÄ Wochenschrift: Jn der Sitzung des Vereins für innere Medizin n- 12. Juni wurde zunächst an Stelle des verstorbenen G eget k Ohrtmann Geheimrat Becher zum stellvertretenden Voisihenv" Vereins, und SanitätSrat Rothmann zum Voisitzendm oe _ schäftskommtssion gewählt. Weiterhin machte Herr v. reyden teilung davon, daß die Biblioihekfrage gelöst sei und m Dt strahe 26 für die Bibliothek d-S Vereins ein Heim begründe! w ein besonderer Kustos bestellt sei. Zur Tagesordnung hiet Dr. Blum (Frankfurt a. M.) seinen angekündigten Loilrag. - (Schilddrüse als entgiftendes Organ", der die ganze Sitzung au tt

BreSlau. Der Ophthalmologe Prof. Dr. Hermann - feierte am 15. Juni sein 25jähriges Professoren-Jubilaum. A

Krakau. Zum Rektor der hiesigen Universität wu - das Studienjahr 1899/1900 zder Präsiden! der polntjchm ma der Wissenschaften, Professor Graf Stanislaus Tarno

in größerem Maßstab begangen weiden. . h .-i

- Marburg. An unserem FertenkursuS wtdH-rr^ Hermann, Mitglied des Frankfurter St.dttheaterS und -UJ«. Dr. Hochs Konversatorium, an den Vorlesungen und Ilcbungs einem vierstündigen Kolleg:Anleitung zum künstlerischen Vo

gewählt.

Tübingen. Jn diesem Sommersemester st«b»n 'N " Hochschule wieder ein paar Jubelfeiernstudentisch -

einigungen bevor. DieAkademische Liedertafel , Friedrich Sticher gegründet und gegenwärtig unter der v « Leitung des auch «18 Komponisten bekannten ProfesiorS Re^. Wörz stehend, begeht ihr 70. Stiftungsfest. Ihr 2b. SttflunL- feiert die sich meist aus norddeutfchen Studenten "tierende » sarbentragcnde VerbindungSaxonia". Beide Festltchk

teilnehmen.________________________

Meratur, Wissenschaft unb Kmck

- Die Neurasthenie und thre Behandlung. «ta** geber für Nervenkranke. Don Dr. mod. Ralf ^chman . - p» in Wiesbaden. Mit neun Abbildungen. Dcrbdferte

Preis 2 Mk. Verlag von Otto Salle in Berlini W. Buch von berufenster Seite, oon dem durch feine stimmten SchriftenLebensregeln für Neurasthen kn Wasserkuren im Haufe" bekannten Nervenarzt, g b in zweiter Auflage vor. DaSfelbe befaßt sich speziell mit ber^

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