Ausgabe 
18.6.1899 Drittes Blatt
 
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* Heber China ist in der letzten Zeit viel geschrieben worden, und wird noch mehr geschrieben werden, wenn die Eisenbahnen dem Europäer das Innere dieses noch immer in manchen Teilen unbekannten Landes erschließen werden. Aber die in der Gegenwart für den Europäer interessanteste Frage nach den Resultaten des Einflusses Europas auf das chinesische Volk ist erst kürzlich angeregt worden. Ein besonderes Interesse bietet nach dieser Richtung ein von Leroy-Beaulieu in derRevue des deux Mondes" ver­öffentlichter Aufsatz. Indem er viele interessante Züge des chinesischen Charakters anführt, die mehr oder weniger bereits bekannt sind, stellt er die Frage: auf welcher Grund­lage ruhen in der Gegenwart die gegenseitigen Beziehungen zwischen Chinesen und Europäern, und was darf man von der Zukunft erhoffen? Allein in der Begründung dieser Beziehungen liegt ein Widerspruch: Die Europäer erken­nen den Bewohnern des Landes nicht das Recht zu, ihre natürlichen Reichtümer unausgenützt liegen zu lassen, und andere daran zu hindern, sie auf vervollkommnete Weise zu verarbeiten; die Europäer wollen nicht nur mit China handeln, sondern es auch ausnutzen und sind nicht gesonnen, die tiefe Verletzung der Jahrtausend alten Sitten des Landes in Betracht zu ziehen. Den Chinesen aber, die sich zu Hause als Herrn betrachten, sind die Ansprüche auf Aus­beutung natürlich verhaßt. Ueberdies lenken die Auslän-

Grönland bis Island getrieben sein kann. An der Ostküste Grönlands geht eine starke Strömung südwärts, mit der jahraus jahrein die gewaltigen, aus dem Polarbecken kommenden Eismassen zur Südspitze Grönlands, dem Kap Farwell, getrieben werden, um dann zur Westküste um­zuschwenken, wo sich die Eismassen schließlich verlieren. Diesen Weg hätte natürlich unbedingt auch die Andreesche Kapsel gemacht. Aber sie wurde nicht auf 25 Grad westlicher, sondern östlicher Länge ausgeworfen, also im Norden von Spitzbergen, von wo aus sie bis zum Kollafjord, einer 1 Abzweigung des großen Fjords Hunafloi an der Nordküste Islands, trieb, was in gerader Linie einen Weg von etwa 2200 Kilometer darstellt. Wie es kommt, daß sich Andrees Ballon am 13. Juli, der bekannten Brieftaubennachricht zufolge, an einer Stelle befand, die weit näher an der Abfahrtsstelle liegt, dürfte aufgeklärt werden, wenn die Kartenskizze, die in der Kapsel gelegen hat, in Stockholm eintrifft.

Die Hitze in Amerika. Das Thermometer stieg am 6. Juni im Schatten auf 94 Grad Fahrenheit (etwa 27,5 Grad Reaumur) und das Wetter-Bureau kündigt eine weitere Steigerung der Hitze an, die anhaltend sein dürfte. Bis um 5 Uhr Nachmittags waren schon einige 135 Fälle von Sonnenstich gemeldet. Auch aus sämtlichen Staaten des Ostens kommen Meldungen über eine unerträgliche Hitze und eine vollständige Trockenheit. In Staaten Islands, Long Islands, Westchester County, die New-Iork mit Gemüsen, Eiern, Milch versorgen, ist die Hitze so groß, daß schon jetzt die Ernte halb verdorrt ist, so daß die Preise für alle Gemüse, Früchte usw. von Tag zu Tag steigen und bereits für die ärmeren Volksklassen eine unerschwingliche | Höhe erreicht haben.

Röntgen-Photographie. Die erste Röntgen-Photographie I des Magens eines lebenden Menschen wurde der I Academie de Medecine in Paris in der letzten Sitzung vor­gelegt. Es war bisher unmöglich, eine solche zu erhalten, da der Magen im allgemeinen für die Röntgen'schen Strahlen durchlässig ist und sich außerdem im Zustande der Nüchtern­heit hinter den benachbarten Organen verbirgt. Man hat allerdings versucht, diesem Umstand auf verschiedenen Wegen abzuhelfen, indem man die betreffende Person z. B. große Mengen von Selterwasser trinken ließ oder indem man den Magen in nüchternem Zustande vermittelst einer Sonde I aufblies, bis er seine ganze Größe erreicht hatte. Letzteres Verfahren ist natürlich nicht für jedermann und namentlich nicht für einen empfindlichen Kranken geeignet, auf dessen Untersuchung es doch in erster Linie ankommt. Foveau de Courmelles hat sich des schon einmal bei kleinen Tieren angewandten Hilfsmittels bedient, eine für die Röntgen- Strahlen undurchlässige Substanz in Gestalt von unter­salpetersaurem Wismut in den Magen einzuführen. Ergab einem Patienten nach dem Mittagessen 10 Gramm dieses | Stoffes, die in Konfitüren verborgen waren, zu schlucken und versuchte nach etwa halbstündiger Ruhe den Magen des Patienten mit Röntgen'schen Strahlen aufzunehmen. Nach einem einmaligen Fehlschlage gelang der Versuch, und Courmelles erhielt auf diesem Wege die erste Radiographie des Magens von einem lebenden Menschen, die bisher überhaupt gewonnen wurde. Die Aufnahme dauerte fünf Minuten. Die Umrisse des Magens sind auf dem Bilde freilich noch nicht in vollkommen befriedigender Schärfe zu erkennen, aber man hofft, daß weitere Versuche die Mängel beseitigen werden. Damit wäre der Röntgen-Photographie em neues Spezialgebiet innerhalb der Heilkunde erschlossen, indem sie auch bei der Feststellung von Magenkrankheiten gewisser Art ein wichtiges Hilfsmittel werden würde.

* "tue Ausnutzung der Niagara-Fälle ist gegenwärtig I in der Einrichtung begriffen, sie soll wieder der Acetylen- Erzeugung zugute kommen. An dem riesigen Wasserfalle besteht schon eine große Fabrik von Calciumcarbid, dem Mutterstoffe des Acetylengases. Die neue Anlage wird in deren Nachbarschaft ausgeführt und einen der größten I elektrischen Betriebe bilden, die bisher ihre Kraft von dem Niagara-Fall bezogen haben. Nicht weniger als 25000 elektrische Pferdekräfte werden nach Vollendung des ganzen Planes in dieser neuen Fabrik in Thätigkeit gesetzt werden, und man rechnet auf eine tägliche Erzeugung von 2000 Zentner Carbid. Die Kabelleitung, die von der großen I Kraftstation an den Wasserfällen bis zu der Fabrik her­gestellt wird, wird eine Länge von 12000 Fuß besitzen. Der Betrieb wird schon in diesem Sommer versuchsweise I ausgenommen werden.

* Bierverhälluifie in Ostafien. Unsere Besatzung in Kiautschou mag manche Entbehrungen zu erleiden haben, aber wenigstens ab und zu ist sie doch in der Lage gewesen, sich an einem kräftigen Schluck deutschen Faßbieres zu stär­ken, das ihnen von freundlichen Gebern gespendet wurde. So geht jetzt eine Danksagung des Gouverneurs Jäschke durch die Zeitungen für zwanzig halbe Hektoliter Bockbier der Berliner Bockbrauerei, die im besten Zustande angekom­men und mit gebührendem Danke vertilgt worden sind, ebenso wie im vorigen Jahre eine Sendung von einigen vierzig Hektolitern aus der Wiküler Brauerei, die der Bank­direktor Dr. Jordan unseren Truppen auf den Weihnachts­tisch aufgebaut hatte. Unseres Erachtens ist die Bierfrage I in Ostafien übrigens nicht nur für unsere Truppen in hohem Grade interessant, sondern überhaupt für jeden, der in Ostafien lebt, nicht zum mindesten aber für unsere Aus- I suhr. Die Schwierigkeit, mit der diese zu kämpfen hat, besteht im wesentlichen darin, daß das Faßbier nur dann nut Sicherheit in gutem Zustande ankommt, wenn es in Kühlräumen versandt wird, daß diese Art der Versendung sich aber außerordentlich teuer stellt. Die Lloyddampfer führen wohl recht erhebliche Mengen Faßbier in den Kühl­räumen, aber, da das Bier auch für die Rückfahrt reichen I muß, nur für den Bedarf der Reisenden und nicht zu allge- I meinen Handelszwecken. Wer diese Reise einmal gemacht hat, der weiß, welches Labsal dort solches gekühltes Faß-

der ihre Bestrebungen nicht nur auf das ökonomische Gebiet, sondern auch auf das religiöse, und welche europäische Regierung würde in ihrem Lande eine religiöse Propaganda dulden, die den Grundsätzen der herrschenden Kirche von Grund aus widerspricht? Der Verfasser erteilt der Selbst­verleugnung der Missionare volle Gerechtigkeit, aber er ist doch der Meinung, daß sie in ihrem Eifer nicht vergessen sollten, daß die christliche Propaganda nicht nur die Sit­ten, sondern auch die Grundsätze selbst der chinesischen Moral verletzt. Diese Verletzungen gleichwie auch die gründ- liche Verschiedenheit der Anschauungen in allen Dingen und die beiderseitig gleiche Ueberzeugung von ihrer Ueber- legenheit haben gegenseitige Verachtung und Feindschaft gezeugt. Indem die Chinesen nämlich mit den Europäern näher bekannt werden, hören sie nicht auf, diese als Bar­baren anzusehen, sondern festigen sich sogar in dieser An­sicht. Die wissenschaftlichen und die industriellen Leistungen der europäischen Zivilisation dient in ihren Augen nicht als ein Zeichen der Ueberlegenheit. Sie erkennen in den Europäern geschickte Arbeiter und schlaue Gaukler an, halten sie aber für roh und unaufgeklärt. Für den Chi­nesen bedeutet die höhere Zivilisation die Kunst, das Aeußere zu wahren"; der Bewohner des himmlischen Rei­ches hält sich in gewisser Weise für einen Schauspieler auf offener Bühne; feine Worte, Handlungen, Gesten haben i in Gegenwart von Menschen nichts gemeinsames mit sei­nen Gefühlen. Die unschuldigste, ja sogar eine lobenswerte Handlung bedeckt, wenn sie ohne Beobachtung der festge­stellten Formen ausgeübt wird, den Menschen in den Augen des Chinesen mit Schmach und Schande. Einer Schuld überführt, ist er durch die Sitte verpflichtet, zu leugnen, ohne auf die augenscheinlichste Ueberführung zu achten und selbst nach Verbüßung der Strafe nicht zu bekennen. Alle diese Sonderheiten des chinesischen Charakters sind allen Klassen des chinesichen Volkes gleich eigen, von der höchsten bis zur untersten. Bei derartiger Verschiedenheit der sitt­lichen Grundsätze ist es verständlich, daß das einfache, freie Wesen des Europäers dem Chinesen als Barbarei erschei­nen muß. Er beugt sich vor unserer Macht, aber sie flößt ihm keine Achtung ein; er empfindet dem Europäer gegen­über etwa dasselbe, was der unbewaffnete Wandrer bei der I Begegnung mit einem Räuber, der mit dem Messer in der Hand seinen Beutel fordert, fühlen mag. Und wie der Wanderer ein anderes Mal, um sich gegen Diebe zu verteidigen, sich bewaffnet, so versucht auch das himmliche Reich, sich die Waffen Der europäischen Industrie anzueignen, um sich gegen uns zu verteidigen. Der Verfasser zweifelt nicht, daß, sollte der Druck Europas plötzlich aufhören, die Chinesen von neuem ihre Häfen schließen, die Telegraphen­stangen stürzen, die Eisenbahnschienen wegnehmen und in ihrem Lande alle Spuren von Neuerungen verwischen wer­den, die sie für vollkommen überflüssig halten. Mit der größten Verachtung begegnet dem Europäer in China natür­lich die Klaffe der Gelehrten, die maßlosen Stolz und Geringschätzung aus ihren alten Klassikern schöpfen gegen alles, was nicht den Stempel der-Weisheit des Konfucius trägt. Diese Thatsache läßt mehr als alles andere die Hoffnung auf eine Aufklärung Chinas schwinden, da historischer Erfahrung zufolge aufklärende Ideen in den gebildetsten und denkenden Klassen geboren werden und erst von hier aus in die unwissenden Massen bringen; in China aber verhält sich die Intelligenz eben am feindseligsten allen fortschrittlichsten Ideen gegenüber. Dieses Hindernis ist viel ernster als die unsinnigen Vorurteile und der Aber­glaube der Volksmassen.

* Zur jüngsten Nachricht von Andree wird dem Hann. Kour." geschrieben: Ein Fehler in der drahtlichen I Uebermittelung des bei Island angetriebenen Androeschen Zettels hat Anlaß zu einem eigentümlichen Irrtum gegeben, I

nchlig zu stellen sehr angebracht erscheint. Es hieß namüch die Kapsel, in der der Zettel lag, sei auf etwa 32 Grad nördlicher Brette und 25 Grad westlicher Länge ausgeworfen worden, was also etwas nördlich von der .jnbepenbencebai, an bet östlichsten Norbkiiste von Grönlanb wäre, und daraufhin erklärten verschiebene Berliner Gelehrte 7' großer Bestimmtheit, Andröes Ballon wäre am 11 ->uli 1897 bem Tage der Abfahrt, in etwa acht Sunben von Spitzbergen nach Grönlanb unb später wieder nach Spitz­bergen znrückgeflogen. Dies wäre an unb für sich schon eine höchst seltene Rückfahrt, aber hätte man sich die Eis und Strömungsverhältnisse an der grönländischen Ostküste vergegenwärtigt, so wäre man bald zu der Ueberzeugung gekommen, daß die Kapsel nicht gut vom nordöstlichen |

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Mteratur, Wissenschaft t PharmaeeutischeS Lexikon. Ein Ws- unb buch für Apotheker, Aerzte, Chemiker und Naturkenner. $on ' Mag. pharm Max von Waldheim. Das Werk erscheint in 2o ' Men zu 50 Pfg. Die Ausgabe erfolgt in zehntägigen Zwischen i I <2l. Hartleben s Verlag tn Wien.) Das -Pharmaceutische w 1

A' Max von Waldheim hat sich die Aufgabe gestellt, alles notwr- I Wissen auf jenen Gebreten, welche mit der Apothelerkunfi iu\t - hangen, dem studierenden Pharmaceuten sowohl, wie bem biplcir Apotheker, dem Arzte, Chemiker, Droguristen u. s. w. in klarer überia

I Werse zu vermitteln. Alle in der deutschen und österreichiich.l.i I makopöe officinellen Heilmittel wurden berücksichtigt unb bu i- Prüfungsmethoden zur Feststellung der Identität und AeirL- I Droguen und Präparate ausgenommen. Bet diesen Artikeln n I allen übrigen in neuerer oder alter Zeit zur Verwendung ':± I Präparaten ist die Wirkungsweise, der medrcinische Gebrauch beit^- 1 ten Erkrankungen, und wenn nötig auch die Gegenanzeige mm.

Die wichtigsten neueren Hellmittel, mit welchen die Arbeiten br: . I nnker den Heilschatz fortwährend bereichern, alle jene Heilpffan,<t

Arzneidroguen, welche durch den bedeutend erweiterten Hanl- a Verkehr aus den entferntesten Ländern der Erde zu uns gelangen, u - I in dem Werke nach ihrem pharmaceutischen, chemischen und mebicri < Werte abgehandelt. Der in der Praxis thätige Apotheker kann..1 demPharmaceutischen Lexikon" rasche und erwünschte AuSkim, I seine Arbeiten im Laboratorium und Officin holen, dem Arzte, Chen> I Droguisten und jedem Naturkenner wird es auf jede mit der I macie m irgend einem Zusammenhänge stehende Frage siche:.: I wertvolle Antwort erteilen.

Das Fahrrad, dessen Verwendung als 6potb unb als kehrsmittel sich zu so ungeahnter Ausdehnung verallgemeinert bat, wohl kaum je von irgend einem Vehikel anderweitiger Ronftc^ verdrängt werden. Nur hinsichtlich des Antriebs sind allerbmgL^ änderungen und Neuerungen nicht nur möglich, sondern sogar *:i wahrscheinlich. Das Fahrrad hat nun bekanntlich ganze neue Zn°dsr zweige in's Leben gerufen, und jetzt beginnt man auch den kommLu Tell seiner Fabrikation wesentlich umzugestalten, indem man nämlui übergeht, große gemeinsame Ausstellungs und Berkaufshallen, irr a die einzelnen Händler und Fabrikanten die Räder, welche sie er * Markt bringen, viel leichter und vor allem billiger, d. h. mit ei kicher Herabminderung der sonst auf dem Einzelverkaus lastenden abzusetzen vermögen. Ebenso werden in jenen gewissermaßte u Genossenschaftswegen errichteten Hallen große Auktionen abgp- u. s. w. und das Publikum hat die beste Gelegenheit, dir versH'!- Systeme, ihre Vorzüge und Unterschiede und die einzelnen M im speciellen Falle kennen zu lernen. In interessanter Weise 'j- das soeben zur Ausgabe gelangte 24. Heft der beliebten Familii- schriftFür Alle Welt" (Deutsches Verlagshaus Bong L Co., 8.c/' Potzdamerstraße 88 Preis des Vierzehntagsheftes 40 :

Einrichtung der erwähnten Institute. Nicht weniger fesselnd। -ii sonstige Inhalt der Nummer. U. a. enthält sie einen sehr inftaj Artikel über den Indigo und seine merkwürdige Herstellung, ei.-. 6 geschriebene Humoreske, eine Schilderung einer Harztour, die Fortfff< der beiden laufenden großen Romane, zahlreiche populär Mitteilungen aus Technik und Gewerbe und einen ungemein reicht vorzüglich ausgeführten Bilderschmuck.

Guter Rat ist teuer", so heißt es zwar, aber das fcg wort hatn tdjt immer recht, findet doch jede Hausfrau in der Welt" (Berlin, Franz Lipperheide, nicht zu verwechseln mit > Modenwelt" undGroße Modenwelt") einen billigen Ratga-'- jederzeit bereit ist, ihr zu helfen. Handelt eS sich darum, unb die ©einigen modern und geschmackvoll zu kleiden, so Modenwelt nicht allein die schönsten Modelle mit dazu » Schnittmustern, sondern fie liefert auch einzelne Schnitte ntröj gewünschten Maße. Sie sorgt tn gleicher Weise für die it* wie für die einfache Frau, fie denkt an die Kleinsten, rote ei » fischchen und die schulpflichtigen Knaben, ja selbst die Be des Hausherrn werden thetlweise von der Modenwelt bci^ Neben allem, was die Mode in der Kleidung will und bringt die Modenwelt das beste und neueste an Handarbet-- hier wiederum nicht allein Nadelarbeiten, sondern garmanM. mit Pinsel, Brennstist,Stichel u. s. w. auszuführen ist Notwendigen findetsich alles, waS zur Behaglichkeit und zum w des Hausesbeiträgt.

Die geschickte Teilung deS reichen»Inhaltes gefialtet Dtesjp der Erwachsenen und der Kinder zu trennen, ebenso oie-Up beiten von dem, was Küche und HauS betrifft. Der beuer Teil der Modenwelt bietet gesunde und auch amüsante KoN sich an der Lectüre Jung und Alt zu erfreuen vermögen.

bier bietet unb mit welcher SBeaeiftm, getrunken wirb, die, vom Laube #on aU lu

Gastfreundschaft des Schiffes erfreue?

Genuß van Bier erlangen können « b be" verkaufen wäre, fo würbe man ,t®en? b°rt 6 Uchst-n Preise erzielen können, und zwa7aek°, nicht nur von Deutschen aus (nnh 9 b,e aller Nationen. Bier in £b . t °°" W überall haben, aber gerabe ba^ für."1 Flaschenbier ist nirgends imstande 1

SU ersetzen; da sich bie SBcrfenbunq in m 9ute ;' bet beanspruchten Räume, ber nötiaw rd 5" Einrichtungen und der großen Kosten windliche Schwierigkeiten entgegensetzen so eine sehr lohnende Aufgabe für X'e Vat,e * ^fahren finben könnten, das ' tat des Beetes zu verschlechtern, den ungti?? 1 in den Tropen gestattet. Was für öftXt auf alle überseeischen Länder zu, ubeX"n & > fuhruug der Tropen gelangen kann, und w Ster ein reiches Feld öffnen würde, wenn , loser Beschaffenheit dahin bringen könnt"

Alkohol übersättigte englische Bier müßte le^, .^' fern und wird ,etzt schon teilweise durch (eichtn amert antsche Flaschenbiere ersetzt. Wit glauben d ^ch für unsere Brauereien ganz aukernrö-nn^L würbe, der Frage ber Bierversorgung folger Lunder naherzutreten, zumal das in bortiqen jir J gebraute Bier, wenn es mit ber Zeit amt im wirb, doch einen Vergleich mit unseren Büren n» halten kann. "l*