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Ein großes Boot stieß bei überaus heftigem Winde mit i dem Dampfer „Dimitri" zusammen, geriet unter die Räder desselben und ging unter. Sämtliche Insassen des Bootes, 23 an der Zahl, ertranken.
Petersburg, 15. April. Jetzt hält man es in Peters- I bürg denn doch für nötig, etwas amtliches Oel auf die hochgehenden Wogen der Erregung in Finland zu gießen. Die „Russische Telegraphen-Agentur" meldet nämlich: „Da irregeleitete Bewohner Finlands das Manifest vom 3./15. Februar in dem Sinne auslegen, als ob durch das Manifest die Aufhebung der den Finländern verliehenen Privilegien bezweckt werde", richtete der Generalgouverneur an die Gouverneure ein Rundschreiben, welches besagt, daß Gesetze, welche ausschließlich Interessen Finlands betreffen, in Zukunft wie bisher abgefaßt und veröffentlicht werden. Das Rundschreiben schließt: „Der Kaiser hat nicht die Absicht, im Großfürstentum neue Ordnungen einzuführen, welche die innere Verwaltung und Organisation Finlands, die durch das Manifest vom 25. Oktober 1894 bestätigt sind, verletzen."
— Im Anschluß an die Nachrichten über eine große svzialeArbeiterbewegung iuRußland dürfte eine aus Petersburg eingetroffene Mitteilung interessieren, der zufolge auf gemeinsames Beginnen der Ministerien des Innern, der Finanzen und des Ackerbaues von der Regie- | rung eine besondere Polizei ins Leben gerufen ist, zwecks , politischer Ueberwachung und Beaufsichtigung der Fabrik-, 1 Bergbau- und Landarbeiter. Die „Fabrikpolizei" besteht \ aus 160 Aemtern, die unter besonderer Berücksichtigung der Industriegebiete in das Reich hinaus verteilt werden sollen. Ihre Kosten werden jährlich eine halbe Million Rubel betragen; 50 000 Mark jährlich allein sind für Ueber- siedlungszwecke der Polizei bestimmt, woraus hervorgeht, daß die Beamten häufig wechseln sollen. Daß dieselben zu den Unternehmern in ein natürliches Abhängigkeitsverhältnis kommen, dafür ist allerdings ebenfalls gesorgt: die Besitzer werden nämlich verpflichtet, den Beamten kostenfrei — Wohnung, Licht und Heizung zur Verfügung zu stellen.
Konstautinopel, 16. April. Angeblich liegen in Konstan- tinopel viele Anzeichen dafür vor, daß der politische Einfluß Rußlands in der Türkei ungeschmälert geblieben sei. Als Beweis dessen könne unter anderem angeführt werden, daß die russische Diplomatie mit Erfolg bestrebt ist, die Interessensphären des Zarenreiches in Syrien zu erweitern und fester zu begründen. Als Mittel hierzu dienen dort die griechisch-orthodoxe Kirche und Schule. Der russische Konsul in Damaskus habe es verstanden, die orthodoxen Schulen Syriens durch Geld- und anderweitige Unterstützungen unter den moralischen Einfluß Rußlands zu bringen. Des weiteren gewinne Rußland in Syrien auch dadurch immer mehr an Boden, daß die rusische Botschaft in Konstantinopel die Unabhängigkeitsbestrebungen der Patriarchen vonJerusalem und Antiochia kräftig unterstütze. — Dieser Bericht scheint etwas reichlich in russischem Sinne gefärbt zu sein.
Asien. Ueber ein neues großes deutsches Rhederei-Unternehmen in Ostasien wird der Londoner „Daily Mail" aus Singapore berichtet: Ein mächtiges deutsches Syndikat, bestehend aus dem Norddeutschen Lloyd, der Hamburg - Amerikanischen Dampfschiffahrtsgesellschaft und einer Anzahl deutscher Kaufleute habe die Dampferflotte der Rhederfirma Alfred Holt, die zwischen Singapore- Siam und Singapore-Britisch-Borneo verkehre, erworben. Mithin würden elf britische Dampfer an die deutsche Flagge übergehen. Das Abkommen verursache großes Aufsehen, da die einzige regelmäßige Verbindung mit Siam und Britisch-Borneo nun in deutschen Händen sein werde. Durch die Erwerbung dieser Schiffe sei dem britischen Handel ein empfindlicher Schlag zugefügt worden, während die deutschen I politischen Interessen und das Ansehen des deutschen Handels gewaltige Fortschritte gemacht hätten. — Hoffentlich bleibt die Bestätigung dieser Meldung nicht aus!
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Folgender Aufruf geht uns zur Veröffentlichung zu: * Potsdamer Unteroffizier-Schüler! Kameraden! Im Monat Juli d. Js. feiert die Unteroffizierschule zu Potsdam ihr 75jähriges Jubiläum. Wir alle, die ihr einst angehört haben, sind einig in dem Gefühle des Dankes gegen sie; wurde in ihr doch der Grundstein gelegt zu der Leistungsfähigkeit, die uns später half, die Anerkennung unserer Vorgesetzten, die Liebe und Achtung unserer Kameraden und | Untergebenen zu erwerben und schließlich auch Aemter und ; Würden zu erdienen. Freudigen Widerhall hat darum auch der Gedanke gefunden, unserer alten Pflanzstätte zu ihrem Ehrentage eine Adreßtafel zu stiften und das Verzeichnis der Stifter jahrgangs- und kompagnieweise als Jubel-Stammrolle zu ordnen und jedem Teilnehmer zuzustellen, damit er erfahre, wo seine alten Kameraden jetzt weilen und wirken. Wir bitten, Beiträge — auch in Briefmarken — an den mitunterzeichneten Kameraden, Geheimen Kanzlei-Inspektor Freiwald, Berlin W., Matthäikirchstraße 9, bis spätestens zum 15. Mai zu senden und unter deutscher Namensschreibung das Jahr des Diensteintritts, die Kompangie, sowie die jetzige Berufsstellung und den Wohnort anzugeben. Der Ausschuß vermittelt auch die Anmeldungen zur Teilnahme an der Feier. Der Mindestbeitrag ist auf 50 Pfg. festgesetzt.
* Die Lösung der Fraueuftage besteht doch wohl darin, den unverehelichten Frauen das zu ersetzen, was sie in einer glücklichen Ehe gefunden hätten, nämlich Inhalt, Unterhalt und Rückhalt für ihr Leben. Alles dreies vereint i läßt sich vielleicht nirgends so gut bieten, wie in der ge- noffenschaftlichen Diakonie, wie sie der Ev. Diakonieverein (Direktor: Professor D. Dr. Zimmer in Berlin-Zehlendorf) seit nunmehr 5 Jahren eingeführt hat. Wie die ungewohnt rasche Entwickelung beweist, entspricht gerade diese Arbeit I einem tiefgehenden Bedürfnisse des Frauengemüts. Sollte I sich aber die Organisation dieses Vereins nicht auch auf I anderen Gebieten weiblicher Arbeit nachbilden lassen?
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♦ Krieg der Zigarette. Die lange Pfeife ist in letzten Jahrzehnten fast em ehrwürdiges Rauch gerät c worden, dessen sich nur ältere Leute noch bedienen- h Zigarre hat sie schon aus weiten Kreisen verdrängt. ist jedoch im letzten Jahrzehnt in der Zigarette rin bewerber entstanden, deren Gefolgschaft von Tag zu größer wird, sich aus allen Altersschichten rekrutiert ur nicht zum wenigsten aus den jüngsten. Zigarettenraucher, at und junge, sieht man überall. Fast alle von ihnen stb ■ unter dem Irrtum, daß der Rauch der Zigarette wenj^ gesundheitsschädlich sei, als der der Zigarre. Die Zigare» an sich hat keine besondere Gefahr. DaS Papier, dem m - oft Schädigungen vorwiift, ist unschädlicher Zellstoff dem Tabak selbst haftet nichts Schädlicheres an, als bn der Zigarre, nämlich Spuren von Nikotin. Das aber baj Zigarettenrauchen so schädlich macht, ist einmal die An, viele rauchen, nämlich durch die Lungen, und dann die der täglich verrauchten Zigaretten — fünfzig und mehr oft der Tagesgebrauch manches Zigarettenrauchers. seien es auch nicht so viel — das Rauchen durch die Lur^- d. h. das Einziehen des Zigarettendampfes in dir macht das Zigarettenrauchen ungemein schädlich. Mag der Rauch nicht in die feinsten Verzweigungen der Lui: röhrenäste hineingelangen — die große Oberfläche r - empfänglicher Schleimhaut, mit der er in der Lunge in rührung kommt, gestattet die Aufsaugung aller aufsaugu^- fähigen Stoffe, die im Zigarettenrauch vorhanden sind. das sind außer dem Nikotin noch eine ganze Reihe r* Brenzstoffen, fast sämtlich Nervengifte, und zwar Herzgjft Daß das Rauchen das Herz schwächt, wissen alle Sport leute, darum wird auch während der Uebungszeiten ?? großen Wettkämpfen Ruder- und Radfahrmannschaften jot? Turnern oas Rauchen verboten. Von jeher sind die meilt:: Aerzte Feinde des Rauchens gewesen. Denn sie wiffen, H- Krankheiten, ähnlich wie der Sport, große Anforderung an das Herz stellen, und daß derjenige Kranke, btffen versagt, unrettbar verloren ist. Ein kräftiges Herz hi.i den Kranken oftmals über den schlimmsten Stand der l heit hinweg. Bei Influenza z. B. wird das Herz besonder? in Mitleidenschaft gezogen; ein in seiner Arbeit-auSgirli./ n beschränktes Herz erlahmt dann leicht, und so txfe ä die bei Influenza so häufigen und gefürchteten plo^V-tr. Todesfälle. Hier und namentlich für die oberen der Gesellschaft ist, wie der Hauptgegner der Zigarette, L> Max Breitung in Koburg, betont, das Wort: cherche h cigarette! oft berechtigt. Der Tabak neben dem Alkiü sind die Hebel, welche die Widerstandsfähigkeit des Äbrar; lockern und die Anlage zu Krankheiten schaffen. Sie veri \ das Herz in einen Zustand funktioneller Schwäche, sot ■ es nicht mehr imstande ist, eine wenn auch noch so gern Zumutung an Mehrleistung bei einer eintretenden Erkrankm wie bei der Influenza, zu bewältigen. Die Herzkraft errp:' sich als ungenügend, und der Rest — ist Schweigen. 9L den Beobachtungen, die man tagtäglich überall machen kau wird das Zigarettenrauchen viel mehr im Uebermaß bttr/-A als das Zigarrenrauchen. Eine Warnung davor ist j am Platze, namentlich kann auf *bie Schädlichkeit der
atmens von Rauch nicht oft genug hingewicsen wer.c- Mehr noch als bei uns scheint der ZigarettenmißbrauL t Amerika zu blühen. Im Staate Arkansas soll durch« Gesetzgebung der Verkauf und das Verschenken von Zlgarel'- bei Geldstrafe von 100 bis 1000 Dollars verboten |r. und zwar angeblich nicht aus irgend welchen Abstinml. gelüsten nach Beschränkung des Rauchens überhaupt, sonN in der richtigen Annahme, daß das Rauchen von Zigarc^ gesundheitsschädlich sei. K. T. i. d. T. R.
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Gießen,
Umversitäts Nachrichten.
— Berlin. An Stelle deS verstorbenen Geh. Med.'! Gurlt ist Professor Dr. W. Körte zum ständigen SchEitM. deutschen Gesellschaft für Chirurgie gewählt worden. Dw »<• der Gesellschaft hat Geh. Rat v. Bergmann übetnommm.
— Basel. Wie auS zuverlässiger Quelle Bedeutet, Kai- Professor für Kunstgeschichte en der bjeftgen UnhtiRtat Dr. Wölfflin einen Ruf an die Universität^rltn erballen, er Hermann Grimm ersetzen soll. Prosessor Wölsfltn tft j - auf einer Studienreise in Spanien begriffen.
Bezirk besitzt nicht einen einzigen richterlichen Beamten i deutscher Zunge! Flicht viel besser sieht es in anderen Städten aus.
Rom, 15. April. Anläßlich des morgigen Besuches der I Peterskirche seitens des Papstes haben die 20 Sanitäts- | Stationen umfassende Sicherheitsmaßregeln getroffen. Die Kirche ist telephonisch mit der päpstlichen Apotheke und der päpstlichen Kamera verbunden.
Rom, 15. April Das bemerkenswerteste Ereignis des I französischen Flottenbesuches in Cagliari bildet! bisher das Frühstück an Bord des Panzerschiffes „Brennus", wozu das italienische Königspaar mit dem I Ministerpräsidenten Pelloux erschien. Admiral Fournier I dankte in einem Trinkspruch dem Könige und der Königin I für ihren Besuch und sprach denselben die besten Wünsche I des Präsidenten der Republik aus, seiner Bewunderung für I die auf der Rhede so glänzend vertretene italienische Flotte I Ausdruck gebend. König Humbert trank auf das Glück I Frankreichs und das Wohl seines Präsidenten und gab seiner Genugthuung Ausdruck, daß durch die Wiederaufnahme guter Handelsbeziehungen die alte herzliche Freundschaft zwischen I Frankreich und Italien wieder bethätigt worden sei. I Nach anderer Meldung war der Trinkspruch des Admirals schwülstig und sehr rhetorisch, während der des Königs be- I deutend kühler war.
Paris, 15. April. Von den heute im „Figaro" ver- I öffentlichten Verhören ist folgendes von Jntereffe: Der Sohn des Generals Grenier, dessen Ordonanz-Offizier I Esterhazy gewesen, erklärte dem Kassationshofe, I Esterhazy sei ein Lebemann gewesen. Er glaube, Esterhazy | sei nicht einmal recht bei Verstände gewesen, denn er habe I öfter wie ein Irrsinniger gesprochen, Beschimpfungen gegen I die Armee und Frankreich ausgestoßen, sodaß er ihn selbst I mehrmals auffordern mußte, er solle seine Uniform respek- I tieren. Derselbe Zeuge sagte weiter, Esterhazy habe ihn I gebeten, beim Kriegsminister ein gutes Wort einzulegen, um I ihm im Generalstabe eine Anstellung zu verschaffen. Ein I anderer Zeuge, der Zeichner Ecassier, erklärte, Esterhazy I habe ihn beauftragt, die Zeichnung eines Gewehres anzu- I fertigen, welches in vielen Punkten dem Lebelgewehre gleich I kam. Esterhazy sagte, das Gewehr sei österreichisches System, I welches er dem Kriegsminister Cavaignac unterbreiten wolle. I General Guerrier bekundet, daß sich eine Fälschung in dem I Dienstbuche Esterhazys befinde. Ein anderer Zeuge sagt | . aus, er habe nur eine geringe Achtung vor dem Privatleben I Esterhazys gehabt. Die Aussagen der Pförtnerin Madame I Gerard sind für den Generalstab gradezu vernichtend. Die I Pförtnerin hat in einem Notizbuch alle interessanten Mit- I teilungen ausgeschrieben, welche ihr Madame Pays, die I Geliebte Esterhazys, mit der sie sehr befreundet war, I gemacht hat. Am 12. August 1898 erklärte Madame Pays: I Es giebt keine Gerechtigkeit, denn sonst würden Esterhazy I und ich augenblicklich nicht in Freiheit sein. Esterhazy hat I das Blanche-Telegramm geschrieben, ich habe das Speranza- I Telegramm geschrieben. Cavaignac hat befohlen, Esterhazy I zu beschützen, damit dessen Verwandter Paty de Clam nicht I kompromittiert werde. Es hat keine verschleierte Dame ge- I geben. Die geheimen Schriftstücke sind Esterhazy von Paty I de Clam überbracht worden. Paty de Clam erklärte der I Madame Pays einmal, es ist leicht, sich eines Frauenzimmers I zu entledigen. Wenn Sie jemals Enthüllungen über das, | was Sie wissen, machen, dann erinnern Sie sich dieses I Ausdruckes. Madame Pays erklärte der Wärterin weiter, I sie habe das Zusammentreffen mit dem General Boisdeffre I in den elysäischen Feldern um Mitternacht gehabt. Sie sei I ferner vom General Mercier empfangen worden und habe I öfter mit Pellieux verkehrt. Die Schriftstücke, welche Ester- | hazy besaß, wurden in einer Damenmütze aufbewahrt, die I sich in einem Blumentopf in der Redaktion der „Libre I Parole" befand. Madame Pays habe alle Schriftstücke nach London in Sicherheit gebracht. I
Loudon, 15. April. Im Auswärtigen Amt werden die I Ausführungen des Staatssekretärs v. Bülow im deutschen I Reichstage als derart bezeichnet, welche eine baldige Wieder- I Herstellung der deutsch-englischen Harmonieen bestimmt erhoffen lassen.
Petersburg, 15. April. Ein schrecklicher Unglücks- fall hat sich auf dem Dniepr unweit von Kiew ereignet. ' „lieben Kleinen" auf der Straße. Uebrigens haben schon die altklassischen Dichter Ovid, Horaz und Aristophanes unsere Schwalbe als Frühlingsbringerin besungen, und zwar mit derselben Begeisterung, wie sie das schwedische Landvolk heute noch offenbart, wenn die bunte Freundin des Hauses | wieder zurückkehrt. Wie in manchen Gegenden Deutschlands ; auf jedem Kirchdach dem langersehnten Storch das ungekünstelte Nest menschlicherscits bereitet wird, so fehlte an den griechischen Wohnhäusern selten die halbkugelige Brutstätte der Schwalbe. Ja, das traute Vögelchen war eine so gewöhnliche Erscheinung in den hellenischen Städten, daß es sogar zur äußerlichen Unterscheidung der Bürgerparteien beitrug, indem an den Häusern der schwalbenfeindlichen Pythagoräer keine Nester zu bemerken waren. Uns erscheint eine solche ablehnende Haltung gegenüber den trauten „Hirundo“ mindestens als rücksichtslos, denn das ganze deutsche Volk ist einig in der Meinung, daß die Schwalben heilige Vögel sind, welche Glück bedeuten, und deshalb nicht beleidigt oder gar umgebracht werden dürfen. „Schwalben und Störche schützen das Haus vor Wetterschaden, deshalb darf niemand ihre Nester zerstören," heißt es in Schwaben. Halten doch auch in vielen heimatlichen Gauen die biederen Dorfbewohner die Fenster offen, damit die liebwerten Glücksvögel die willkommene Einkehr halten können. „Wo die Schwalben sich anbauen, giebt es keinen Unfrieden," behaupten die Oberinnthaler, während im Flußgebiete der Oetz die Anwesenheit der geliebten „Freundin des Menschen" die Bewohner reich machen soll.
(Schluß folgt.)
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Von Louffe v. Kobell. Mit zahlreichen, »um ItU. veröffentlichen Illustrationen und jtunfibeilafltn, loe« , Titelbild in Heliogravüre. — Vollständig in 21Litf«u»gm » - Lieferung 14., 15., 16 , 17. - 8°. - Verlag W München. Jede Lieferung umfaßt 24 Seiten *
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