Ausgabe 
18.4.1899 Erstes Blatt
 
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Heuchelheim.

** Polizeibericht. Am Samstag nachmittag stürzte das 6jährige Söhnchen des Maurers Andreas Krug, wohnhaft Asterweg Nr. 7, aus dem Fenster des 3. Stockes innerhalb der Hofraite in einen Winkelel und zog sich hier­bei einen Schädelbruch und Oberschenkelbruch zu. Das Kind, welches innerhalb des Hauses der Treppe herunter­siel, siel über die Treppenwangen durch ein dem Winkel zuführendes defektes Fenster. Im Hofe eines Fabrikanten in der Dammstraße verunglückte am Samstag ein Maurer, indem demselben durch irgend einen noch nicht festgestellten Zufall eine Leiter auf den Kopf fiel, was eine schwere Gehirnerschütterung zu Folge hatte. Am Sonn­tag morgen gegen 6 Uhr wurden von neun einem hiesigen

gönnen werden, das zu schaffen, was man nicht blos zum Kriegführen, sondern auch zu friedlichen Arbeiten zu­erst und zuletzt gebraucht, das ist das Geld. Im Mai vorigen Jahres haben dieses Problem die Dilettanten- aufführungen auf das glücklichste gelöst, es lag also nahe, * iug muiyiu g<.gvn « 4*^«.«««w» ?->o

auch in diesem Jahre wieder dieselbe Frage an das Schicksal I Vergnügungsverein angehörige junge Leute, welche von und an die Theaterfreunde zu stellen. Daß diese zustimmend I einem Balle kamen, in der Neustadl derartig scandaliert, beantwortet wird, daran ist nicht zu zweifeln. Man hat | daß die Bewohner genannter Straße an den Fenstern er- fich, abweichend vom vorigen Jahre, dazu entschlossen, drei | schienen. Zum Schluffe dieses Aufzuges fielen dieselben

Einakter zu geben, die von verschiedenen Gruppe» dargeftellt [ werden, dadurch find wieder weitere Kreise interessiert worden. | Was dargeboten wird, darüber berichten wir ein andermal, | rs handelt sich hierbei um Ueberraschungen. Zufügen können | wir jedoch noch, daß gleich zwei Abende in Aussicht ge- | nommen sind: Mittwoch den 3. Mai und Donnerstag den I 4. Mai; an beiden Abenden werden selbstredend die gleichen | Stücke aufgeführt werden. I

DieGießener Sängervereinignug" hat sich in den I letzten Wochen auf die Zahl von 7 Vereinen mit rund 1 200 Sängern vergrößert, ein Zuwachs, welcher es ihr I nahelegte, an denAllgemeinen deutschen Sängerbund" An- | schluß zu suchen. Dies ist bereits erfolgt, und zwar zu- I nächst durch Beitritt zu dem jüngst neu gegründetenMittel. I deutschen Sängerbund", welchem unter anderen Bünden auch I derHessisch^ Sängerbund" mit zirka 25 Vereinen, sowie | die Sängervereinigung in Frankfrrt a. M. mit zirka I 35 Vereinen angehören. Dieser Bund hat für dieses Jahr | etwa im August eine Sängerfahrt nach Kassel ge- | plant, und dürfte es zur Möglichkeit werden, daß die für I den im Mai I. I. daselbst stattfindenden großen Gesangs- I Wettstreit mit einem Kostenaufwand von zirka 80,000 Mk. I erbaute große Sängerhalle, auch dem event. dortselbst statt- I findenden 1. Bundesfest desMitteldeutschen Sängerbundes" I zur Verfügung steht. Der Hauptkostenpunkt eines solchen I Festes wäre in diesem Falle beseitigt. Wir zweifeln nicht, I daß unsere wackereGießener Sängervereinigung", die unter I Herrn Franz Bauers zielbewußter Leitung schon zum I öfteren am hiesigen Platze ihr Können gezeigt, auch bei I dieser Gelegenheit in Kaffel mit Ehren bestehen wird, und es ihr nicht schwer fallen dürfte, ein solches Fest des über | 4000 Sänger zählendenMitteldeutschen Sängerbundes" auch innerhalb den Mauern Gießens zustande zu bringen. I

** Orgelkonzert am Donnerstag dem 20. April in der I Johanneskirche. Wir machen heute nochmals auf das statt- | findende Orgelkonzert aufmerksam und fügen zur Infor­mation für unsere Leser eine aus derMünchener All­gemeinen Zeitung" entnommene Notiz bei: Das Orgel­konzert, welches gestern Hr. Adolf Hempel unter Mitwirkung der kgl. Kapellsängerin Frl. Marie Henke im großen Kaim- saal veranstaltete, nahm einen animierten Verlauf. Die vorzüglichen künstlerischen Qualitäten unseres Organisten haben wir gelegentlich betont. Hempel ist ein durchaus reifer Musiker. Was er gibt, gibt er innerlich fertig, er­schöpfend und maßvoll. Nirgends geht er über die Grenze des Zulässigen. Seine Registrierung verschmäht die beliebten Aufdringlichkeiten und bleibt doch immer wirkungsvoll; sein Pedalspiel prunkt nicht mit Extravaganzen, aber es zeigt sich zur rechten Zeit vom Manualspiel so unabhängig, wie die eine Hand von der anderen, allen Schwierigkeiten ge­wachsen: An der Auffassung der gestern zu Gehör ge­brachten Tonstücke offenbarte Hempel wieder ein ausgeprägtes Stilgefühl. Da war Bachs dorische Toccata ganz Bach, groß und herb, in den Umrissen fcharf und durchgeistigt. Rincks Präludium und Fuge über B-A-C-H entzückten durch die Klarheit des polyphonen Gewebes und das schwungvolle I Konzertstück in D eigener Komposition machte in der sauber- I gefeilten, kräftig markierten Wiedergabe einen pompösen Eindruck kein Wunder, daß Hempel den Abend hindurch , Gegenstand herzlicher Ovationen war. Er erhielt einen wohlverdienten Lorbeerkranz.

H. Frühjahrsgautag des Gauverbandes 9 des Deutschen- Radfahrer-Bundes. Der Verkauf der Eintrittskarten zu dem am nächsten Sonntag dem 23. April d. I., nachmittags von 4 Uhr an in Steins Saalbau stattfindenden großen Kon­kurrenz-Saalfahren hat seit gestern in den Vorverkaufs­stellen Caf6 Heitler, Südanlage und Heinrich Noll, Mäusburg begonnen. Schon vorher aber war die Nachfrage nach diesen Karten eine so rege, daß der fest­gebende Verein, dieWanderer", G.-R.-G., fich veranlaßt gesehen haben, durch ein besonderes Zirkular alle Interessenten nochmals darauf aufmerksam zu machen, daß der verfügbare I Zuschauerraum in kürzester Frist ausverkauft sein dürfte, sodaß nur bei sofortiger Bestellung mit einiger Bestimmtheit auf Eintrittskarten überhaupt wird gerechnet werden können. Alle Sitzplätze sind numeriert, ihre Zahl aber ist eine sehr beschränkte, da der innere Raum des Saales für das Fahren vollständig freigehalten werden muß und für Zu­schauerplätze nur die Bühne, der Anbau und der Raum unter der Gallerie 2c. zur Verfügung stehen. Auch an dieser Stelle sei daher die Vorausbestellung der Karten allen Interessenten nochmals dringend empfohlen.

** Dünsbergturm. Die Arbeiten für den Aussichts­turm auf dem Dünsberg, sowie das Hinausschaffen des Baumaterials zu demselben ist dem Maurermeister Rinn I in Heuchelheim übertragen worden und wird dieser in den I nächsten Tagen mit den Arbeiten beginnen.

** Befitzwechsel. Die Firma Busch & Mylius I verkaufte ihre Zigarren-Fabriken zu Heuchelheim und Wald- Girmes für 87 500 Mark an die Firma Rinn & Kloß in

Males and MsvinMes.

Gießen, den 17. April 1899.

Aus dem Grotzh. Ministerium. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 12. April den Ministerialsekretär bei dem Ministerium des Innern, Dr. Hermann Kratz, zum ständigen Hilfsarbeiter bei diesem Ministerium, mit Wirkung vom 15. April 1899 an, zu ernennen.

Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß­herzog haben Allergnädigst geruht, am 28. März dem Kreissttaßenwärter Johann Bender I. in Hetzbach das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für treue Arbeit" zu verleihen.

* Vou der Universität. Zum Nachfolger Professor O. Wiener's in der ordentlichen Professur für Physik ist Dr. W. Wien, bisher Dozent ander technischen Hochschule zu Aachen, ernannt.

Theater-Verein. Als bei Beginn der verflossenen Saison unser Publikum das Stadttheater besuchte und die wesentlichen Verbesserungen auf der Bühne und im Zu­schauerraume vorsand, drückte dasselbe seine vollste Befrie* digung in unverkennbarer Weise aus. Das damals Ge­schaffene soll aber nur den Anfang bedeuten, es wird fleißig weitcrgearbeitet, um das Haus in der Wallthorstraße einem Theater immer ähnlicher zu gestalten. Der Theater- Verein, in Gemeinschaft mit dem weitblickenden Besitzer des Grundstückes, werden dazu wieder den kommenden Sommer benutzen. Vor allen Dingen soll aber damit be-

UrteilS gegen Dreyfus wegen Formfehlers Aus­sichten.

Paris, 16. April. General Rocque, Artillerie-Direktor im Marine-Ministerium, hat wegen eines Zerwürfnisses mit dem Marineminister Lockroy seine Demission gegeben.

Paris, 16. April. Aus Longwy wird gemeldet, daß der Wachtposten an dem Pulverturm in der ver­gangenen Nacht von zwei Individuen angegriffen worden sei. Beide Individuen konnten jedoch flüchten.

Paris, 16. April. DerFigaro" veröffentlicht heute einen Teil der Aussage Picquarts, sodann die Aussage eines Agenten des Spionage-Büreaus mit Namen Guenne, welcher von den intimen Verhältnissen DreyfuS' spricht. Er gibt die Namen verschiedener Maitreffen an und erzählt, daß Dreyfus des öfteren in Spielklubs verkehrte, von denen heute einige geschloffen sind. Diesem Agenten zufolge hätte Dreyfus aus Geldmangel Verrat begangen, lieber Ester­hazy befragt, erklärte der Zeuge, er habe immer geglaubt, Esterhazy mache doppelt Spionage, entweder aus eigenem Antriebe oder auf Befehl eines anderen. Ein Agent Namens Tomps, welcher bei der Eisenbahn-Polizei angestellt war, photographierte das Bordereau. Seine Aussagen enthalten aber nichts neues. Ein weiterer Zeuge namens Desdesine, welcher Polizei-Agent im Kriegsministerium gewesen, sagte aus, er sei im April 1896 vom Obersten Picquart beauf­tragt worden, den Esterhazy zu überwachen. Er habe herausgesunden, daß Esterhazy mit schlecht beleumundeten Personen verkehrt, daß er Briefe aus Brüffel und Spa empfange und er habe Esterhazy eines Tages gesehen, wie er in eine fremde Gesandtschaft eintrat, wo er eine Stunde verblieb. Ferner habe er festgestellt, daß Esterhazy verschiedene Geldsendungen erhielt von 1000 Francs, 800 Francs usw. Die hierüber angestellten Untersuchungen ergaben jedoch, daß diese Geldsendungen nichts Verdächtiges an sich hatten. Esterhazy wurde eines Tages ersucht, Mitglied der Verwaltung der Goldminen-Kompagnie zu werden. Der Zeuge war sich lange unbewußt, weshalb Esterhazy überwacht wurde, bis Picquart ihn beauftragte sich Schriftstücke von Esterhazy zu beschaffen. Von diesem Augenblick an wußte ich, so sagte der Zeuge, was die Ueber- wachung zu bedeuten hatte, mit der ich beauftragt war.

Paris, 16. April. Ein Redakteur des BlattesRappel" hat unter eidlicher Versicherung in einem Briefe an den Präsidenten des Kassationshofes geschrieben, er habe die Aeußerung des Hauptmanns Freistätter mit angehört, worin dieser erklärt habe, daß ein geheimes Schriftstück den Richtern bei der Aburteilung mitgeteilt worden sei, daß das Urteil hauptsächlich durch dieses Schriftstück gefällt worden sei usw.

Bukarest, 16. April. Alle bisherigen Versuche zur Kabinettsbildung sind gescheitert. Man glaubt nun­mehr, daß Cantacuzene mit der Bildung eines rein konser­vativen Ministeriums betraut werden wird.

Belgrad, 16. April. Nach Meldungen aus Alt-Serbien dauern die Gewaltthätigkeiten der Arnauten gegen die christliche Bevölkerung fort. Es sind deshalb bereits über 200 christliche Familien nach Serbien geflüchtet.

Cettmje, 16. April. Offiziös wird die erfolgte Ver­lobung des Erbprinzen Danilo von Monte­negro mit der Prinzessin Jutta von Mecklen- burg-Strelitz bekannt gemacht.

Petersburg, 16. April. Zwischen den Stationen Gorkino und Witschuga entgleiste ein Personenzug. Der Lokomotivführer, ein Heizer, zwei Schaffner und mehrere Reisende wurden getötet, viele sind schwer verletzt.

Algier, 16. April. Max Regis wurde nach seiner Verurteilung zu vier Monaten Gefängnis von der Menge mit Enthusiasmus begrüßt.

am Neustädterthor zwei Handelsleute an und schlüge» dieselben so, daß sie in der Klinik ärztliche Hilfe in A«. spruch nehmen mußten. Die Thäter wurden auf der Heuchelheimer Mühle, woselbst sie fich zwecks Abkühlung ihrer hohen Temperatur hinbegeben hatten ermittelt und zur Anzeige gebracht. Am Sonntag nachmittag ver­höhnte ein Arbeiter in der Kaplansgasse dahier oo» Fenster aus eine vorübergehende alte, kränkliche Frau, indn, er ihr verschiedene Schimpfworte zurief. Er ging fogat herunter auf die Straße, faßte die Frau am Halse, wobei dieselbe zu Fall kam und fich derart verletzte, daß sie ärzt­liche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. Anzeige wurde gegen den Thäter erhoben.

4 % Wormser Stadt-Anleihe. Die Zeichnungen auf die I neue Emission von 3 Millionen Mark sind allerorts so überaus zahlreich eingelaufen, daß das Emissionshaus nur ganz geringe Beträge zuteilen konnte. In Worms aHdg wurde die Anleihe bedeutend überzeichnet. DenMae.i Zeichnern, welche also nicht genügend erhalten haben, dürften daher die in der nächsten Zeit zur Ausgabe gelanynbti 4 %igcn Obligationen der Stadt Pforzheim willkommen \txw.

** Ausstellung für Krankenpflege. Anläßlich des 8on gresses für die Bekämpfung der Tuberkulose wird vo» 20. Mai bis 18. Juni d. I. in sämtlichen Räumen der Philharmonie" zu Berlin eine Ausstellung für Kranken­pflege stattfinden, deren Ehrenpräsidium der Königlich Preußische Staatsminister und Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medizinal-Angelegenheiten, Herr Dr. Löste, Übernommen hat. Da zu diesem Kongreffe Vertreter aller Länder in großer Anzahl bereits angemclbet sind und ei scheinen, wird die Ausstellung zweifellos stark beschickt und besucht werden. Die Ausstellung soll nicht an Deutschland allein gebunden sein, sondern einen internationalen Charakter tragen. Ferner soll dieselbe nur aus ausgewählten Gegen­ständen bestehen, so daß mit der Zulaffung zur Ausstellung eine Anerkennung enthalten ist. Indem man an dieser Stelle die Ausstellung der Beachtung empfiehlt und sowohl die geeigneten wissenschaftlichen Institute als auch die in Frage kommenden Industrien auf die Beschickung derselben auf merksam macht, wird bemerkt, daß die Bestimmungen über die Organisation der Ausstellung und Formulare snr An träge von Ausstellern bei Großh. Ministerium des Innern in Empfang genommen werden können.

§§ Bermuthshain, 14. April. Der hiesige älteste Ln-, gerichtsmann Heinrich Rasch III. feierte vorige Woche ia Kreise seiner Kinder und Enkel seinen 80. Geburtstag und gestern mit seiner zweiten Fran die goldene Hochzeu noch bei rüstigem Alter und im besten Wohlsein. Möge c; dem hochbetagten Greise vergönnt sein, noch mehrere Jahn zu leben.

+ Nidda, 16. April. Vorgestern abend hielt der Vor­schuß- und Kreditverein dahier, welcher seit 9 Jahren all Aktiengesellschaft besteht, seine diesjährige Hauptver­sammlung in derTraube" ab. Nach dem pro 1898 tt statteten Geschäftsberichte wurden int abgelauftnen Nech nungsjahre 1812586 Mk. 46 Pfg. gegen 1696687 Ml. in 1897 umgesetzt und 10118 Mk. 28 Pfg. Reingewinn, gegen 8787 Mk. 36 Pfg. im Vorjahr, erzielt. Bon bee Gewinn sind 3262 Mk. 19 Pfg. für neue Rechnung, 2750 M als zu verteilende 5prozentige Dividende, ferner >»O00Mk. für den Reservefond, 1000 Mk. zum Spezialreservefon» bestimmt und 50 Mk. unserem VereineKrankenpflege' überwiesen worden. Der Reservefond beträgt nun 38 550 Mk. gegen 32 550 Mk. zu Ende 1897. Bei der infolge Zeit, ablaufs erforderlich gewordenen Aufsichtsrats- und Vorstands- ersatzwahl sind die seitherigen Mitglieder wiedergewW worden. Der aus den kleinsten Anfängen seinerzeit ent­standene Vorschußverein ist zum Segen unserer Stadt i» stetem Aufschwung begriffen, wozu Herr Rechner Zell auch sein gutes Teil beigetragen hat.

Darmstadt, 15. April. Die vorgesehene Konstituierung, eines Hessischen Landesausschusses des Flottenvereins ging heute in einer von cirka 40 Mont» verschiedenster Berufskreise besuchten Versammlung (von au» wärts waren u. a. Geh. Hofrat Oncken-Gießen unöj'ican* anwalt Brentaro-Offenbach erschienen) vor sich. ^or,^üc: ist Fabrikant Dr. W. Merck. Ein geschäftsführender Huf- schuß von 10 Mitgliedern wurde gewählt, Lertta- en männer außerhalb Darmstadts (wo Lokalvereine zu , find) sind noch zu wählen. Der Großherzog sagte utoci nähme des Protektorats zu. .

A Mainz, 16. April. Bei den hiesigen ist eine Lohnbewegung im Gange. Dieselben ver I von den Meistern eine Lohnerhöhung von 5 Pftnmg < I Stunde, für Ueberftunben 15 Pfennig Erhöhung Fabrikarbeit 50 Prozent Aufschlag. Die Zimm rumst I verhalten sich gegenüber der Forderung ablehnend, I erklärten, auf eine Lohnerhöhung bei der jetzigen mang . I Bauthätigkeit und der durch neue Bange,ctzgevung . I tretenen Änderungen nicht eingehen zu können. , mündliche Verhandlung wurde seitens der Meister g I und haben nunmehr die Gesellen auf morgen eine 9 *

I Verhandlung anberaumt, in welcher beraten werde 1 , es angezeigt, in Ausstand zu treten. - Seitens l> r ® deutschen Eisenbahngesellschaft wird ein An ch> v I projektierte Ringbahn durch das sogen, blau (Hochheim, Wickert, Delkenheim, MuschenheiM rc.^» durch Anschlußbahn über Kastel nach Erbenheim angestrebt. - Betrieb dieser Bahn, der teilweise mit der Bahn Ma . Wiesbaden zusammenfällt, soll ein elektrischer w

A Mainz, 16. April. Mainzer Schleppdam,^ schifsfahrtverein in Konkurs. In dem K°nku s

I AktiengesellschaftMainzer erfolri

soll jetzt an die Gläubiger eine Abschlagszahlung - Der verfügbaren Masse von Mk. 190,000 stthen ' bevorrechtigte und Mk. 407,584 nicht bevorrechte Fordere

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