*7 Das preußische Gesetz über die Aufhebung des
is. sBy.-Äieeeis ««atate........
Ausplg MS -en Staudesamtsregistern
nach erfolgter Zustimmung des Bundesrats und des Reichstags, was folgt: Einziger Artikel. Inländische Vereine ^eder Art dürfen miteinander in Verbindung treten. Ent- gegenstehende landesgesetzliche Bestimmungen sind aufgehoben. Urkundlich unter unserer höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem kaiserlichen Jnsiegel. Gegeben Neues Palais, Potsdam. 11. Dezember 1899. (L. 8.) Wilhelm. Fürst zu Hohenlohe." — Das ist recht schnell gegangen!
- Nach einer Meldung des „Kleinen Journals" ist m München das Gerücht verbreitet, daß die Aussichten für die Flottenvorlage günstig stehen. Das Zentrum habe von Nom aus die Weisung erhalten, dafür zu stimmen. — Das genannte Blatt würde seinem Ansehen wohl besser gedient haben, wenn es um dieses „Prioattelegramm" den Inhalt seines Papierkorps bereichert hätte. Denn, selbst wenn em derartiger Wink von Rom aus erfolgt sein wollte, was wir bezweifeln, würde er nichts nützen; denn es ist eme alte Geschichte, daß das Zentrum in Deutschland und ebenso die Katholiken anderer Länder in politischen Dingen , von Rom sich wenig dreinreden lasien.
Der Berfasier sagt u. A.: Die Geduld Europas wird eines Tages zu Ende gehen; dieser Tag nähert sich, endlich ermüdet mau, die übermäßigen Herausforderungen Englands und seine schädlichen Eingriffe zu ertragen. Wird dieses Europa wohl die unerwartete Gelegenheit benutzen, um im Ganzen eine Abrechnung zu halten, die sich täglich durch die Eroberungen des englischen Imperialismus vergrößert, der sich auf der Oberfläche des Erdkreises ausbreitet, ohne das geringste Hindernis zu finden? Der Verfasser sieht zur Erfüllung seiner Wünsche einen Zusammenschluß zwischen Deutschland, Frankreich und Rußland voraus, unter Zugrundelegung des gemeinsamen Eingriffs dieser drei Mächte beim Abschlüsse des chinesisch-japanischen Friedensschlusses. Das Bemerkenswerteste an diesen Auslastungen ist, daß man in England nicht minder wie in Frankreich, Deutschland als notwendiges Mitglied solcher Bündnisse betrachtet. Deutschlands Bedeutung als Centralmacht Europas kommt dann hauptsächlich zum Ausdrucke, auch läßt sich daraus
Kostales «ad Vrooiryieürs.
Sießeu, den 16. Dezember 1899.
Dünsbergturm. Denjenigen, welche in nächster Zeit I den Dünsberg besteigen wollen, diene zur Kenntnis, daß der I Turm und die Schutzhütte verschlosten sind. Die Schlüssel I an folgenden Stellen gegen Hinterlegung von 2 Mk. erhältlich: In Gießen bei dem Vorsitzenden des Touristen- Verems, Herrn Zahnarzt Jaeger, Herren Otto Roth
I und Stadtbaurat Schmandt, sowie bei H. K ü h n, Papierhandlung, außerdem auf den Stationen Rodheim und Bieber der Bieberthalbahn. Der Eintritt beträgt für Turm sowohl wie auch für Schutzhütte je 10 Pfg.
•* Eiskonzert. Wir machen an dieser Stelle nochmals auf das morgen nachmittag stattfindende Konzert auf hiesiger Eisbahn aufmerksam. Die Firma Ernst Balser hat aus
I diesem Anlaß eine wunderschön ausgefertigte farbige An- I sichtSkarte herausgegeben, die auf der Eisbahn zu haben ist. I . ** Berufsgeuoffenschaft. Durch Entschließung Großh. Mi- I ursteriums des Innern sind der Großh. Oberregierungsrat I Best, vortragender Rat bei der Abteilung für Schulangelegenheiten des Großh. Ministeriums des Innern, von j dem Amre des Vorsitzenden des Schiedsgerichts für die Sektion II der Hessen-Nassauischen Baugewerks - Berufs- genossenschaft, der Großh. Kreisamtmann bei dem Kreisamt Darmstadt Regierungsrat v. Hahn daselbst von dem Amte des stellvertretenden Vorsitzenden des Schiedsgerichts für die land- und forstwirtschaftliche Berufsgenostenschaft des
I Großherzogtums Hessen und der ständige HUlfsarbeiter bei dem Großh. Ministerium des Innern Ministerialsekretär Dr. Kratz zu Darmstadt von dem Amte des stellvertretenden Vorsitzenden des Schiedsgerichts für die Bauunfallversicherung des Selbstversicherungsverbandes der Kreise des Großherzogtums — sämtlich auf ihr Nachsuchen — entbunden worden und dem Großh. Rat bei der Provinzial- I direktion Starkenburg Regierungsrat Wick zu Darmstadt I das Amt eines Vorsitzenden des Schiedsgerichts für die Sektion II der Hessen-Nassauischen Baugewerks-Berufsgenostenschaft und dem Großh. Kreisamtmanu bei dem I Kreisamt Darmstadt Dr. Hugo Freiherrn v. Leonhardi l daselbst das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des I Schiedsgerichts für die land- und forstwirtschaftliche Berufsgenostenschaft im Großherzogtum Hesten und des Schiedsgerichts für die Bauunfallversicherung des Selbstversicherungsverbandes des Großherzogtums — beiden im Nebenamt — übertragen worden.
•* Polizeibericht. Ein Beamter von Grünberg machte I sich gestern, wie schon öfter, mit einem Revolver bewaffnet, zu Fuß von Grünberg nach Gießen auf den Weg. Unterwegs soll derselbe, da er an Verfolgungswahnsinn leidet, auf Personen geschosten haben. Er wurde hier festgenommen |
Aufgebote.
™ Dezember 8. Johann Heinrich Lohmann, Taglöhner dahier mit Margarethe Peppel Hierselbst. 8. Heinrich Conrad Brück, Buchbinder zu Kastel mit Anna Margarethe Bernhardt daselbst. 8. Theodor Gott- frred Jakob Kaspar Schlitt, Bureaugehilfe dahier mit Anna Krebs nt ffiei6erg6runn. 11. Karl August Richard Müller, Glaser dahier mit Ida Mana Alwma Schremuly Hierselbst. 15. Friedrich Wilhelm iu ©euI6«g8!etiet 9‘ 116 dahier mit Margarethe Donsbach
«heschtteßtmgeu.
Dezember 14. Friedrich Wilhelm Schupp, Taglöhner dahier mit Maria Sophia Geiß Hierselbst. 9 9 9 “
Geborene.
Dezember 3. Dem Gärtnereibesitzer Louis Becker ein Sohn. 5. De» Schriftsetzer Johannes Muth eine Tochter. 8. Dem Taglöhner Ludwt« Mandler em Sohn, Ferdinand. 9. Dem Oekonomen Heinrich Hölz« eme Tochter. 9. Dem Restaurateur Heinrich Elges ein Sohn. 11 De« Händler Louis Frees eine Tochter. 11. Dem Friseur Ludwig Schenk nn Sohn. 11. Dem Fuhrknecht Georg Heinrich Karl Schmidt ein Soh». Georg Hans. 11. Dem Bäckermeister Ernst Muth ein Sohn, Alfred. 14. Dem Fuhrknecht Karl Röhm ein Sohn.
Gestorbene.
Dezember '8. Elisabeth Büttner, 1 Jahr 9 Monate alt, Tochter von Schuhmacher Georg Röttner dahier. 10. Johann Heinrich Schomber 22 Jahre alt, Kaufmann dahier 10. Heinrich Jakob, 2 Monate alt. Sohn von Schuhmacher Johannes Jakob dahier. 10. Maria Leib geb Stammler, 47 Jahre alt, Ehefrau von Bergmann Philipp Leib i* Fellingshausen. 14. Maria Heß, 5 Monate alt, Tochter des Bergmann« Philipp Heß zu Watzenborn. b
wähl, wurde ebenfalls der Regierung als Material überwiesen. lieber eine Petition des „Allgemeinen deutsche« Bäderverbandes", betreffend den Transport Schwer- kranker auf den Eisenbahnen, wurde beschlosten, mit schriftlichem Bericht aus Plenum zur Tagesordnung überzugehen, nachdem Geh. Rat Behrendt dargelegt hatte, neuester Zeit seitens der Eisenbahnverwaltungen alle Maßnahmen getroffen find, um sowohl das Publikum vor Ansteckungen zu schützen, als auch die Beförderung der Kranken selbst in der denkbar bequemsten Weise zu ermög-
— In der Geschäftsführung des Alldeutschen Verbandes ist em Wechsel eingetreten. Reichstagsabgeordneter Dr. Lehr hat sein Amt, nachdem er in den Hauptausschuß gewählt worden, niedergelegt, und an seine Stelle tritt der frühere Privatdozent und Chefredakteur der „Munch. N. Nachr.", Dr. Gamack, der auch die Redaktion der „Alldeutschen Blätter" Übernimmt.
Gerichtssaal.
Trier, 14. Dezember. Nicht weniger als 22 Jahre Zuchthaus wurden emem gewohnheitsmäßigen gefährlichen Dieb und Ein- brech er zudlkttert, welcher im vorigen Jahre durch Dutzende von raffiniert angeführten Einbrüchen die Eifel und Mosel unsicher gemacht. Der Verbrecher, seines Zeichens Maschinenschlosser, nennt sich bald August Klauberg, bald August Klaubach und dann wieder Wilhelm Heger. Einmal will er in Sagan, dann in Solingen und dann in Posen geboren sem. Da sich alle seine Angaben als falsch erwiesen, so konnte seine )Zndentttät mcht festgestellt werden. Das Gericht mußte sich fast eine volle Woche mtt dem Verbrecher beschäftigen. Zum Schlüsse wurde die Gesamtstrafe auf die gesetzlich höchste zulässige Zuchthaussttafe von lo Jahren herabgesetzt.
bewußtsein der empfindlichen Künftlerschaar zusammen. Besondere Vorsicht aber scheint bei der Kritik von Athleten geboten, w,e aus folgender Zuschrift hervorgeht, die der betroffene Kritiker in der „Internationalen Artistenzeitung" zum Vergnügen der Leser abdruckt: „Herrn Hermann Röder Redakteur von die leipziger Illustrierte Zeitung Leipzig. Ersuche Sie meinen Namen in Zukunft aus Ihre schmutzige Artikel zu laffen wiedrichen falls ich Sie Belangen werde. Suchen Sie ihr Material meinetwegen auf die Jahrmärkte wo Sie, wie es mir scheint mit besondere Vorliebe suchen. Was verstehen Sie überhaubt von Verhältnisse in Variete Bemerke Ihnen überhaupt daß Sie als Journaliste
Qetoa^fen sind. Eugenie Wermke Meisterschafts Athletin." — Wenn man bedenkt, daß Eugenia Wennke als Zahnathletin über ein jedenfalls sehr Mhöeö Gebiß verfügt und wohl auch über entsprechende Fäuste, so ist anzunehmen, daß der „Journaliste" sich nicht erst auf eme Probe einläßt, ob er der liebenswürdigen Athletin gewachsen ist.
* ®ie WWe« »er Mädche. in verschiedenen Lebensaltern hat neuerlich ein Pariser Statistiker festgestellt. Die allgemeine Annahme, daß ein Mädchen im Alter van 15 bis 20 Jahren dem Manne am rei.endsten »scheint, wird von diesem Statistiker über den Sausen ae wn 0U8 M-rn.ergiebl sich vielmehr! daß von 100 Brauten nur 13 m diesem Alter an den Traualtar gelangen, kaum viel mehr als in dem Alter von 30 bis 35 Jahren. Die nt ei fte n Mädchen schreiten im Al-er vsu 20 bis 25 Jahren zum Traualtar, nämlich 36 aus jedem
Ausland.
Wie», 15. Dezember. Der Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand will, wie in Hofkreisen verlautet, auf seine Eheschließung mit der Gräfin Chotek nicht verzichten. Infolge dessen soll ihm der Kaiser eine Bedenkzeit von zwei Jahren gegeben haben, nach deren Ablauf der Erzherzog müsse * ®^c' oder auf die Thronfolge verzichten
Wien, 15. Dezember. Eine mahnende Stimme im Ab geordnet en Hause. Im österreichischen Abgeord- «etenhause verwies der Abg. Menger auf die Rede des
Bülow und sagte, der Unterschied zwischen den Verhältnissen in Deutschland und den jämmerlichen Zuständen m Oesterreich dränge sich jedermann auf. Selbst das Deutsche Reich verfolge die Tendenz, seine wirtschaftliche Thätigkeit weit nach außen hinanszulenken, während Oesterreich abseits stehe. Das kommende Jahrhundert werde ein großes sein, die Völker Oesterreichs mögen ihre inneren Streitigkeiten ausgeben, um nicht jene große Zeit der Teilung der Erde zu verabsäumen. „Wir könnten", schloß der Redner, „durch ein entsprechendes Uebereinkommen mit dem Deutschen Reiche und wirtschaftliche Annäherung großen Nutzen schaffen. I Wir tollen aus der hochbedeutsamen Rede v. Bülows entsprechende Lehren ziehen". Die Worte des Redners wurden Mit lebhaftem Beifall begrüßt.
Paris, 15. Dezember. In Paris ist eine neue Broschüre I •ou Grosclaud erschienen: „Une politique europeenne, la Trance, la Russie, FAllemagne et la guerre en Trane- I ▼aal". Die Broschüre hat als Motto den Ausspruch Bismarcks: „Südfrankreich wird das Grab Englands werden".
I T Arretiert wurden: ein Obdachlose
em Bettler und em polnischer Arbeiter wegen Betrugs.
I Hanau, 14 Dezember. Die Stadtverordnetenversamm- ung hatte sich heute mit einem namens der hiesigen katho- tischen Kirchengemeinde und auftragS der bischöflichen Behörde zu Fuloa von Pfarrer Wiegand gestellten Antrag auf Er-
I konfessionellen katholischen
I ?olks sch ule zu befassen. Früher bestand hier eine von v Kirchengemeinde unterhaltene katholische . ®in 2]?,“c?cr 70cr Jahre von der Gemeinde gestellter Antrag auf Uebecnahme dieser Parochialschule o« öie Stadt wurde von den damaligen städtischen Behörden unter Hinweis auf den simultanen Charakter der hiesige« Schulen abgelehnt. Infolge der ungünstigen finanzielle« Lage der katholischen Gemeinde wurde im Jahre 1876 diese Schule aufgehoben und die Kinder wurden den städtischen simultanen Volksschulen überwiesen. Als Grund zu der vorliegenden Eingabe wird Religion und Erziehung angeführt Die Stadtverordneten beschloffen einstimmig die Ablehnung des Antrags. ”
Köln, 14. Dezember. Nach langjährigen Kämpfen und Prozessen der ^>tadt Köln mit der Kölner Straßenbahn-Gesellschaft, in denen die Stadt bisher de» Kürzeren gezogen hat, ist, wie verlautet, nunmehr eine Einigung dahin erzielt worden, daß ein Vertrag auf U,c mc bcr Straße nbahn durch die Stadt abgeschlossen wurde, welcher der Stadtverordneten Versammlung demnächst zur Genehmigung vorgelegt werden soll. Dann wird endlich die Frage auf Umwandlung des Pferde- in elektrischen Betrieb gelöst werden können.
das Fallen und Steigen der Mitgift in Betracht gezogen hat, wird nicht gesagt.
* Der bekannte sächsische Mundartdichter Gg. Zimmer, mann sendet der „Tägl. Rdsch." folgendes zeitgemäße Stimmungsbildchen:
Weihnachdliches aus Dransvaal.
Ohm Grieger in schdiller, behaglicher Ruh', Sitzd bei'n Schälchen un ißt Se ä Bemmche» derz«, Un Mudder bringt g'rad' mit fiersorglichem Sin» Vom Heeßen verbesserte Uflage 'rin.
„Du," sagt se, „mei Baulche, haft Du schon gebeert, Was Viktoria Queen zum Christfest bescheert, Landmidderlich sorgend, Old-Englands Armee?" Da brummte Ohm Baul: „Nee, Deierschte, nee." „Nu," sagt da sei Weibchen, „so Heere mal a», Ae Fund Schogolade kriegt jeglicher Mann." ..Ja, jaa," schbricht Ohm Baul, und lächelt in Ruh': „Un de Schlagsahne geem se de Buren derz«."
Knmoristijlhes.
Der schlechte Platz Frau: „Sßarum wollen Sie denn fort, annex ? Ich dächte doch, Sie Härten bei und über nichts zu Hagen/ — n zu mir gesagt, wie ich hergekommen bin, daß noch
alle Köchinnen von dem P!atz weg geheiratet haben, und ich bin jetzt schon bald zwei Jahre da und habe noch nicht einmal einen Liebhaber I-
Durch die Blume! Geck: Ich möchte wohl wissen, ob mich Ihr Vater als Schwiegersohn haben möchte? — Dame: Aller Wahr- schemlichkeit nach. Papa ist stets anderer Ansicht alS ich.
Verfänglich. Tochter: .Ach, Mama, Du hast keine Ahmma, wie gern Leutnant Rosenbeim küßt * — Mutter: „Hoffentlich weißt D» das nur vom Hörensagen?- — Tochter: „D nein, Mama, ich weiß es auS seinem eigenen Munde/
Hundert. Bemerkenswert ist, daß das nicht nur auf Frankreich zutrifft, sondern auf fast jedes andere civilifierte Land, daß das Heiraten fast durchwegs in gereiftem Alter geschieht. Von 20 bi$ 25 Jahre« sind, wie gesagt, die Aussichten am günstigsten; je weiter das Mädchen das 25. Jahr hinter sich läßt, desto geringer werden sie. Bis zu „Dreißig" läuten immerdar noch 22 von 100 „Zukünftigen" die Hochzeitsglocken. Dann aber geht es schnell abwärts. Von 30 bis 35 heiraten nur 12 von 100- von 35 bis 40 sechs von 100; von 40 bis 45 fünf von 100. Im Alter von 45 bis zu 50 Jahren wird von 40 „späten Mädchen" nur eine „glückliche" Braut und Frau. Daß es auch für 60jährige Jungfrauen noch einen Liebesfrühling giebt, beweist die Thatsache, daß in dem patriarchalischen Alter von 60-65 Jahren eine von 365 Jungfern unter die Haube kommt. Die größten Konkur. rentinnen der Jungfrauen sind die Witwen. Auf fast jeder Altersstufe verheiraten sie sich bei gleicher Zahl „sicherer und flotter" als die jungen Mädchen. Von je 1000 Heiraten werden 858 zwischen Personen geschloffen, die nie vorher verheiratet waren, 66 zwischen Witwern und Jungfern, 35 zwischen Junggesellen und Witwen und 41 zwischen Witwern und Witwen. Hieraus ergiebt sich, daß Fräulein, die schon das 20. Lebensjahr überschritten haben, nicht zu verzagen brauchen, daß diese vielmehr dann noch bis zu ihrem 26. Jahre die allerbesten Heiratsaussichten haben, biS zum vollendeten 30. Jahre noch bessere Aussichten als die Mädchen zwischen 15 und 20 Jahren, und selbst bis zum 36. Jahre saft noch ebenso gute wie die „Backfische". Wie wett der französische Statistlker bei dieser Berechnung


