Ausgabe 
17.12.1899 Erstes Blatt
 
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ihren Eigentümern innerhalb des Großherzogtums für das betreffende Jahr versteuert werden.

Rechtsmittel gegen den Steuerausatz.

§ io.

Gegen den Ansatz der Abgabe steht dem Zahlungs- pflichtigen binnen 14 Tagen nach erfolgter Anforderung der Steuer Einspruch an das Hauptsteueramt zu, in dessen Bezirk ihm die Steuer angesetzt worden ist; dessen Ent­scheidung kann binnen einer gleichen Frist durch Beschwerde an Unser Ministerium der Finanzen, Abteilung für Steuer­wesen, angefochten werden.

Die Zahlung der angesetzten Abgabe kann trotz der Einlegung eines der vorstehenden Rechtsmittel nicht ver­weigert werden.

Strafbestimmungen.

§ 11.

Wer die nach den §§ 1 und 4 dieser Verordnung vor­geschriebene Anmeldung unterläßt, oder einen Hund abmeldet, bevor dessen Abschaffung erfolgt ist, oder wer bei der An­oder Abmeldung eines Hundes falsche Angaben macht, wird für jeden Uebertretungsfall mit einer Strafe in Höhe des doppelten Betrags der staatlichen und der etwaigen Ge­meindesteuer belegt. Wenn sich jedoch aus den Umstünden des Falls ergibt, daß eine Hinterziehung der Abgabe nicht hat verübt werden können oder nicht beabsichtigt war, so tritt eine Ordnungsstrafe bis zu 10 Mark ein.

Wenn binnen 14 Tagen nach rechtskräftig gewordener Bestrafung die Abschaffung oder die ordnungsmäßige An­meldung des Hundes nicht erfolgt, so ist erneute Bestrafung nach den Bestimmungen des Absatz 1 verwirkt.

Die infolge unterlassener oder verspäteter Anmeldung, wie die infolge verfrühter Abmeldung vorenthaltene Abgabe ist nachzuentrichten.

Die im Absatz 1 dieses Paragraphen angedrohte Ord­nungsstrafe bis zu 10 Mark trifft auch denjenigen, der zur Begehung einer der hier mit Strafe bedrohten Ueber- tretungen durch Rat oder That wissentlich Beistand leistet.

§ 12.

Im Falle der Uneinbringlichkeit einer nach § 11 dieser Verordnung erkannten Strafe ist dieselbe nach Maßgabe der §§ 28 und 29 des Reichsstrafgesetzbuchs in Haft um- znwandeln.

§ 13.

Bei Verfolgung der in § 11 mit Strafe bedrohten Verfehlungen kommen die Bestimmungen des Gesetzes, be­treffend die Einführnng des Verwaltungsftrafbescheids bei Zuwiderhandlungen gegen die Vorschriften über die Er­hebung öffentlicher Abgaben und Gefälle, vom 20. Sep­tember 1890 und die zu dessen Ausführung gegebenen Vor­schriften zur Anwendung.

Die Strafverfolgung dieser Zuwiderhandlungen verjährt in drei, die Strafvollstreckung in zwei Jahren.

Schlußbestimmung.

§ 14.

Diese Verordnung tritt gleichzeitig mit dem Gesetz vom 12. August 1899 am 1. Januar 1900 in Kraft. Mik diesem Zeitpunkt ist die Verordnung vom 16. November 1874 aufgehoben.

Urkundlich Unserer eigenhändigen Unterschrift und bei- gedrückien Großherzoglichen Siegels.

Darmstadt, den 4. November 1899.

(L. 8.) Ernst Ludwig.

______________________________Nothe.'ZMchler.

Bekanntmachung,

Betr.: Die Sonntagsruhe im Gewerbebetrieb.

Auf Grund der §§ 105 b Abs. 2 und 41a der Ge­werbeordnung wird den Barbieren und Friseuren die Ausübung der Haar- und Bartpflege am 17. und 24. Dezember L Js. für die Zeit bis 4 Uhr nachmittags mit Ausnahme der 2 Stunden des Vormittagsgottesdienstes gestattet.

Bezüglich des Verkaufs von Parfümerie und Toilette- artikcln rc. sind die Stunden von 79 Uhr vormittags «nd von 117 Uhr abends für die beiden genannten Tage freigegebeu.

Gießen, den 16. Dezember 1899.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Muhl.

Bekanntmachung.

Betr.: Die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe.

Die Verkaufszeit für das Haudelsgewerbe wird für die beiden Sonntage, den 17. und 24 Dezember l. I., auf die Stunden von 79 Uhr vormittags und von 11 bis 7 Uhr abends ausgedehnt.

Gießen, den 16. Dezember 1899.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

_________________Muhl.________________

Gefunden. 2 Portemonnaies mit Inhalt, 1 Brille, 1 Regenschirm, 1 Tabakpfeife, 1 schwarze Mappe, 1 Arbeits­beutel, 1 Packet mit Inhalt, 1 Stück Borde, Spitzen, Garn und 1 zweipfündi§e Wurst.

Gießen, den 16. Dezember 1899.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen. _________________Muhl.

Males und Uroviiyielles.

ließen, den 16. Dezember 1899.

** St adttheater. Wie schon bekannt, gastiert morgen Sonntag abend Fräulein Lucie Vier na alsFrau Eva" in dem LustspieleDie goldne Eva", welches schon einmal vor zwei Jahre» unter großem Beifall eines ausverkauften

Hauses in Szene ging. Da die Preises diesesmal trotz des Gastspiels doch nur mittlere sind, dürfte die morgige Vorstellung wohl besser besucht werden, els dies in letzter Woche der Fall war. Fräulein Vierna spielt dann noch Frou-Frou" und dieMilford" inKabale und Liebe."

** (Eingesandt.) lieber den heute und morgen in den Vier Jahreszeiten" (W. Busch, Grünbergerstraße) auftretenden Salonzauberkünstler und Illusionisten Arnoldi Bellachini lesen wir in einem Straßburger Blatt: Die in derTonhalle" am Sonntag abend von dem weltbekannten Salon Zauberkünstler, Illusionisten und Spiritisten Chevalier Arnoldi Bellachini" veranstaltete Brillant-Vorstellung hatte eineu unbeschreiblich bewunderungsvollen Eindruck auf das Publikum gemacht. Mit fast unaufhörbarem Applaus wurde Herr Arnoldi Bellachini durch seine großartige Zauberkunst, durch seine schneidige Gewandtheit und Geschicklichkeit, welche ja in dieser Beziehung die Hauptrolle spielen muß, beehrt. Nicht destoweniger durfte Herr Wilson, Konzert-Schnellmaler von Landschaften und Porträts, in seiner mit Recht gesagten Kunst zurückstehen. So malte er z. B. in 4 Minuten die schönste Winterlandschast. Ebenso legte er seine Kunst als Schnellzeichner an den Tag. Herr Saldo, bester Bauch­redner der Gegenwart, mit seinen 3 lebensgroßen sprechenden künstlichen Menschen erntete von Seiten des Publikums den reichsten Beifall. Die drei lebensgroßen künstlichen Figuren waren wirklich originell in ihrem Thun und Treiben und wurden die Lachmuskeln fast beständig in Bewegung gesetzt. Kurz und gut: das war eine Vorstellung, von welcher jedermann, der sie besucht hat, sagen muß:eine solche mit Recht gesagt ..Kunstvorstellung" habe« wir hier noch nie gesehen." (Siehe Inseratenteil.)

* Sonder-Personenzuge während der Weihnachtsseiertage und des Renjahrfestes. Auch in diesem Jahre werden aus Anlaß des Weihnachts- und Neujahrfestes im Bezirke der Kgl. Eisenbahndirektion zu Frankfurt a. M. eine Anzahl von Sonderzügen gefahren werden, von den wir die uns angehenden nachstehend mitteilen:

1. Strecke Köln-Gießen:

Am 23. Dezember:

Köln ab: 9,50 vorm., 12,12 nachm., 2,54 nachm., 6 nachm. Gießen an: 2,29, 4,45, nachm., 7,17 abends, 11,14 abends.

Am 27. Dezember:

Köln ab: 12,12 mittags. Gießen an: 4,45 nachm.

2. Strecke Gießen Köln:

Am 23. Dezember:

Gießen ab: 3,10, 5,35 nachm. Köln an: 7,59, 10,41 abends.

Am 27. Dezember:

Gießen ab: 5,35 nachm. Köln an: 10,41 abends.

3. Strecke Frankfurt Gießen.

Am 20., 21., 22., 23., 24., 27. Dezember dieses und am 2. Januar nächsten Jahres und zwar:

am 20 Dez.: Frankfurt ab: 11, 11,25 nachts. An­kunft in Gießen: 12,20, 1,28 nachts.

am 21. Dez.: Frankfurt ab: 12,50 nachm., 11, 11,25 nachts. Ankunft in Gießen: 2,59 nachm., 12,20, 1,28 nachts.

am 22. Dez.: Frankfurt ab: 2,45 nachm., 11, 11,25 nachts. Gießen an: 4,47 nachm., 12,20, 1,28 nachts.

am 22. Dez.: Frankfurt ab: 2,45, 5,30 nachm., 11, 11,25 nachts. Gießen an: 4,47, 7,38 nachm., 12,20 1,28 nachts.

am 24. Dez.: Frankfurt ab: 2,45 nachm. Gießen

an: 4,47 nachm.

am 27. Dez.: Frankfurt ab: 2,45 nachm. Gießen

an: 4,47 nachm.

am 2. Jan.: Frankfurt ab: 11,26 nachts. Gießen au: 1,28 nachts.

4. Strecke Gießen Frankfurt:

am 22. Dez.: Gießen ab: 4,54 nachm. Frankfurt an: 6,45 nachm.

am 23. Dez.: Gießen ab: 11,46 vorm., 4,54 nachm., 6,45 abends. Frankfurt an: 2,03, 6,45 nachm., 8,42 abends.

am 24. Dez.: Gießen ab: 11,46 vorm., 4,54 nachm. Frankfurt au: 2,02, 6,45 nachm.

am 27. Dez.: Gießen ab: 4,54, 6,45 nachm., 8.08 abends. Frankfurt an: 6,45, 8,42 abends, 10,08 nachts.

am 28. Dez.: Gießen ab: 4,54 nachm. Frankfurt an: 6,45 nachm. '

am 2. Januar: Gießen ab: 4,54 nachm. Frankfurt an: 6,45 nachm.

In der Richtung Marburg Cassel

ahren folgende Sonderzüge ab Gießen: Am 20. Dez.: 12,26 nachts, (Ankunft in Cassel 2,45); 1,42 nachts (An- kunft in Cassel 5,20 morg). Am 21. Dez.: 3,03 nachm. (Ankunft in Marburg 3,53,) 1,42 nachts (Ankunft in Cassel 5,20); am 22. Dez.: 4,55 nachm. (Ankunft in Cassel 8,35), 12,26 nachts (Ankunft in Cassel 2,45); 1,42 nachts

Ankunft in Cassel 5,20); am 23. Dez.: 4,55 nachm. (An- unst in Cassel 8,35); 7,44 nachm. (Ankunft in Cassel 11,11 nachts); 12,26 nachts (Ankunft in Cassel 2,45); 1,52 nachts Ankunft in Cassel 5,20); am 24. Dez.: 4,55 nachm. (An- unft in Cassel 8,35); am 27. Dez.: 4,56 (Ankunft in Cassel 8,35); am 2. Januar: 1,42 nachts (Ankunft in Cassel 5,20 morgens).

Aus Casscl-Marburg

treffen in Gießen ein folgende Sonder-Personenzüge: Am 23. und 24. Dez.: 11,41 vorm. (aus Cassel 8,07); 4,45 nachm. (aus Cassel 1,02); am 23. außerdem um 3,11 nachm. aus Fronhausen 2,48); am 27. Dez.: 4,45 nachm. (aus Cassel 1,02), 3,11 nachm. (aus Fronhausen 2,48); am 28. Dez.: 4,45 nachm. (aus Cassel 1,02). Zu bemerken ist außerdem noch, daß d e Arbeiterzüge, welche sonst Mon­tags fahren, am Mittwoch, 27. Dez. 1899 und am Diens­tag, 2. Jan. 1900 gefahrc werden. Die Reisenden werden »ringend ersucht, möglichst oiese Vorzüge zu benutzen, weil diese Züge auf den Abzi eigstationeu die Anschlüsse sicherer erreichen, als die nacbfjlgcnbeu Hauptzüge.

R. Reichelsheim, 15. Dezember. Daß die Wetterau reich an Hasen ist, beweist das hier abgehaltene Treib- jagen, bei welchem von einigen zwanzig Schützen 208 Hasen zur Strecke gebracht wurden. Em Treiber hatte beim Nachhauseweg das Mißgeschick auszugleiten und einen doppelten Beinbruch zu erleiden. Unsere Fuhrwerksbe­sitzer fangen an Eis zu fahren, wodurch die Gespanne in Bewegung kommen und ein hübscher Nebenverdienst er- ziehlt wird. So schönes Natureis, wie es der diesjährige Winter bringt, hatten die Bierbrauer seit mehreren Jahren nicht gehabt.

Offenbach, 15. Dezember. Leichtsinn nnd Unvor­sichtigkeit haben schon viel Unglück herbeigeführt, aber trotz aller öffentlichen Warnungen füllen sich leider noch täglich die Zeitungsspalten mit Meldungen über leichtfertig veranlaßte Unglücksfälle. Ein solch betrübender Fall hat sich heute früh auch in einem hiesigen Geschäft ereignet. Der dort angestellte 21jährige Kommis Fritz Lange aus Biebrich erhielt gestern abend den Auftrag, in Gemeinschaft mit einem Hausburschen im Keller Wein abzuziehen. Als nun heute morgen zur gewohnt-n Stunde Lange nicht im Geschäftslokal erschien, nahm man an, daß er bei seiner gestrigen Arbeit vielleicht dem Wein allzu stark zugesprochen und infolge dessen länger als gewöhnlich im Bett verblieben sei. Als aber Stunde auf Stunde verrann, ohne daß der Vermißte zum Vorschein gekommen wäre, entschloß man sich endlich, einmal nach ihm zu sehen. Man fand die Thür von innen verschlossen, erhielt aber auf das laute Klopfen und Rufen keine Antwort. Nachdem die Thür gewaltsam geöffnet worden war, fand man den jungen Mann leblos im Bette, und zwei Aerzte, die sofort benachrichtigt worden waren, konnten nur den eingetretenen Tod konstatieren. Bei den Ermittelungen über die Todesursache wurde fest- gestellt, daß der junge Mann sich bei einem Tags zuvor im Nebenhause beschäftigt gewesenen Spengler den Löthofen ausgeborgt und mit auf sein Zimmer genommen hatte. Er halte sich niedergelegt, während der Ofen brannte, und die dem offenen Kohlenfeuer entströmenden, kaum wahrnehmbare» Oxydgase betäubten dann den Schlafenden und führten den Tod durch Ersticken herbei. Der Verstorbene war ein lebensfroher, arbeitsfreudiger Mann und erfreute sich bei seinem Chef und den übrigen Angestellten der größten Ach­tung. Die Leiche ist nach der Leichenhalle des Friedhofs verbracht worden.

Kandel und UerKehr. Volkswirtschaft.

Gtetzen, 16. Dezember. Marktbericht. Luk dem beutiacn Gockenmarkt kosteten: Butter per Psd. X 1X01.10, Hübnereier per St. 810 H. 2 St. 0000 Qhtteneicr 1 St. 00 Gänse-

eier per St. 600 H, Käse 1 St. 58 H, Käsematte 2 St. 56 Erbsen per Liter 20 H, Linsen per Liter 30 Tauben per Paar

X 0.70i.oo, Hühner per St. X 0.901.00, Hahnen per>türf X 0 600 9o, Enten per St. X 1.802.20, Gänse per Pfund X 0 500.60, Ochsenfleisch per Pfd. 6874 Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 6264 H, Schweinefleisch per Pfd. 6071 H, Schweine­fleisch. gefallen, per Pfd. 76 ,Ä, Kalbfleisch per Pfd. 646« Jj, Hammelfleisch per Pfd. 5060 H, Kartoffeln per 100 Kilo 4.00 bis 4 50 X, Weißkraut per St. 0000, Zwiebeln per Ctr. X 5.005.59, Milch per Liter 16 A-

'Frankfurter Börse vorn 15. Dezember

Wechsel auf New-York zu 4.20Vg-21 */?

Prämien auf Kredit per ult. Dezember 1.10%, do. per ult. Januar 8%, Diskonto Kommandii per ult. Dez. 0 80u/o, do. per ult. Jan. 2.45, Lombarden per ult Dez. 0 55 /0, do. per ult. Jan. 0.95®/c, Staatsbahn per ult. Jan 0.00%, do per ult. Februar 0.00% Notierungen: Kreditaktien 234 30-80, Diskonto Komman- dit 192.50-90, Staatsbahn 1'6 70-137. Gotthard 142 50, Lombarde« 30.80-31 Ungar. Goldrente 97 40, Italiener 93 50-40, Sproz. Mexi­kaner 25.20, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.18% Privat-Diskont 5%'/o.

1% bis 2% Uhr: Kredit 234-70-60, Diskonto Kommandit 192-80.90, Staatsbahn 137, Lombarden 31.

Butter, Käse und Eier.

Berlin. Hof- und Genoffenschaftsbutter 1. Qualität 112 Ml., 2. Qualität 109 Mk., do. Abfall 104 Mk. Königsberg i. Pr. 100 bis Mk. für 50 Kilo. Hamburg. Butter 1. Klaff« 115.78 Mk., 2 Klasse 107.60 Mk für 50 Kilo netto, reine Tara. Nordhausen. Landbutter 0.00 Mk., Speisebuter 0.00 bis " 00 Mk., feinste Gutsbutter 0.00 bis 0.00 Mk. für 1 Kilo. Eier 0.00 bis 0 00 Mk. ür 60 Stück, 0.00 bis 0.00 Mk für 1 Kilo. Käse 0 bis 0 Mk. für 60 Stück. Magdebur g. Eßbutter 2.20 bis 2 60 Mk für 1 Kils. Eier: für 60 Stück 3 60 bis 4.80 Mk. Kempten Süßrahmbutter 99 Mk., Sennbutter 96 Mk. für 50 Kilo im Engros-E'nkauf. Käse: Mona skäse, Fabrikat, welches in jungem, unversandtsähigem Zustande von den Sennereien zur Ablieferung kommt. Engros-Einkaufspreise auf den Sennereien des Allgäu per 50 Kilo: Limburger feinste prima voll­fett 00 Mk, Limburger feinste prima 00 bis 00 Mk, Limburger prim« 0000 Mk, Limburger sekunda 00 bis 00 Mk, Romadour, fernste prim« 00 bis 00 Mk., Romadour, vollfett 00 Mk., Weißlack, vollsett (Bieikäse) 00 bis 00 Mk., We,ßlack »/.fett (Bierkäse) 00 bis 00 Mk. Würz­burg. Butter 0.80 bis 0 90 Mk. für Kilo. Mannheim. Die Eier-Preise steigen fortwährend. Zufuhren im In- und Ausland gering. Es kosten heute: schwerste ital Eier per 10' 0 ©t. 96 bis 103 Mk., Kalk- Eier 56.00 Mk.,frische deutsche Eier per 1000 St. 70 Mark, ungarische Eier per 1000 Stück 00 Mk., russische Eier per 1000 St. 00 Mk., bulgarische Eier per 1000 St. 76 Mk, steyerische per 1000 St. 68 Hf , bayerische Eier perlOOO St. 76 bis 00 Mk.

Kartoffeln.

Magd eburg. Eßkartoffeln 4 50 bis 5 00 Mk. für 100 Kil». Stettin. - Kartoffeln 3.20 bis 3 80 Mk. für 100 K'lo - Nord- hausen. Kartoffeln 4 50 bis 5 00 Mk. für 100 Kilo. Konstanz. Kartoffeln0.85 Mk. für 20 Liter. Freiburg. Kartoffeln 0.85 Mk. ür 2u Liter. Offenburg. Kartoffeln 0.75 Mk. für 20 Liter. Karlsruhe 0.68 Mk. für 20 Liter. Mann heim 4.00 bis 5.0t Mk. pro Ctr. Ludwigshafen. 3.50 bis 5.00 Mk. pro Ctr Frankenthal 5.« o bis 6.50 pro 100 Kilo. Landau. 810 pro Ctr. Neustadt. 3.00 bis 4.50 Mk. pro Ctr. Stuttgart. 2.70 bis 3.00 Mk. pro Ctr.

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