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*♦ Ein vortrefflicher Maler ist der Herbst. DaS zeigt sich so recht deutlich in diesen Tagen des Wechsels zwischen Kälte und Wärme. Die Verfärbung der Laubbäume hat unter der eisigen Külte der letzten Nächte und der fast sommerlichen Wärme am Tage rasche Fortschritte gemacht. In entzückenden Farbentönen schillert das Laub und bietet in seinen Schattierungen einen prächtigen Anblick dar. Oft sieht man an einem und demselben Baume alle Farben vom saftigen Grün des jungen Blattes bis zum fahlen Gelbbraun des absterbenden Laubes. Die Spitze prangt oft noch im Schmucke des Sommers, während die unteren Zweige bereits wehmütig vom nahenden Winter Plaudern. Gerade in unserer Gegend bietet bei den ausgedehnten Laubwaldungen das Bild einer Herbftlandschaft besondere Reize. Die Dörfer mit ihren freundlichen Häusern und den malerischen Kirchtürmen heben sich von der bunten Staffage deutlich ab. Tritt etwa als belebendes Element noch das Wasser hinzu, wie in unseren herrlichen Flußniederungen, so beginnen die Farben untereinander ein Wechselspiel, dem zuzusehen ein wahres Gaudium ist. Und wenn der Färbermeister endlich gar sein Werk von den goldenen Strahlen der mildlächelnden Herbstsonne überfluten läßt, so bietet sich dem entzückten Auge im Rahmen der dunklen Erde und des blauen Himmels ein unbeschreiblich farbenprächtiges Bild dar.
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•• Empfang. Se. König!. Hoheit der Großherzog empfingen am 14. Oktober u. a. die Gymnasiallehrer Fuchs und Urstadt von Gießen, den Amtsrichter Sell- heim von Nidda, den Geheimen Medizinalrat Dr. Konrad Eckhard von Gießen.
** Aus dem Verwaltungsdienst. Se. König!. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, am 14. Oktober den Kreisamtmann bei dem Kreisamt Erbach, Regierungsrat Franz Wick, zum Rat bei der Provinzialdirektion Starkenburg und zum zweiten Beamten des Kreisamts Darmstadt mit dem Amtstitel „Negierungsrat" zu ernennen.
•* Ordensverleihung. Dem Generalmajor z. D. Volk, zuletzt Kommandeur von Mainz, wurde die Erlaubnis zur Annahme des ihm verliehenen Komturkreuzes 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen erteilt.
** Die Zahl der hessischen Anwälte ist wiederum gestiegen, und zwar von 136 auf 140, wovon auf Starkenburg 52, auf Rheinheffen 55 und auf Oberhessen 33 Anwälte entfallen. Es ist hiermit die höchste Zahl der Anwälte seit Einführung des neuen Prozeßverfahrens überstiegen, sodaß bei weiterem Zudrang eine starke Ueberfüllung des Anwaltstandes zu befürchten ist.
"• Bei der in diesen Tagen stattfindendcn Hundert- jahrFeier des Kgl. Technischen Hochschule zu Berlin wird die hiesige Universität durch ihren Rektor, Professor Netto, vertreten sein.
Konzertverein. Nach umfassenden Vorarbeiten hat der Vorstand in seiner Oktobersitzung das definitive Programm für die vorliegende Saison zum Abschluß gebracht. Eine Anzahl hervorragender Künstler und Künstler- vereinigungen sind fest verpflichtet worden, bedeutsame Orchesterwerke zur Aufführung erworben, und neben unserer einheimischen Kapelle wird auch wieder das vortreffliche
Homburger Kurorchester zugezogen werden. Selbstredend können auch diesem definitiven Programm noch Stürme drohen, unser Publikum darf aber beruhigt sein, der Konzertverein ist ein gut segelndes Schiff, an deffen Ruder Steuerleute stehen, die auch die drohendsten Klippen nicht zu fürchten brauchen. Den Konzertreigen eröffnet diesmal ein Beethoven-Abend (28. Oktober) in Form eines Orchester-Konzertes, für welches Meister Heermann, als Solist gewonnen ist. (Beethovens Violinkonzert). Das zweite Konzert folgt am 12. November, die bewährte Bläservereinigung aus Hannover ist dazu ausersehen, die uns selten gehörte Werke unserer Klassiker in Originalbesetzung bieten wird. Das dritte Konzert am 10. Dezember ist wieder ein Orchester-Konzert, als Solist ist hierfür der bekannte Cellist Heinrich Kiefer aus Berlin ausersehen (Cello Konzert von Votkmann). Das vierte Konzert ist ein Kammermusik-Abend (14. Januar 1900) der uns das ausgezeichnete Waldemar Meyer-Quartett aus Berlin bringen wird. Diese vorzügliche Künstler- Vereinigung zeichnet sich dadurch besonders aus, daß neben den Streichquartetten, Herr Waldemar Meyer, der lange Jahre erster Konzertmeister der königl. Kapelle zu Berlin war, als Solist sich hören lassen wird. Der 14. Februar bringt dann wieder ein Orchester-Konzert, und hat unser Universitätsmusikdirektor Herr Trautmann für diesen Abend ein ganz hervorragendes Programm zusammengestellt (Brahms, Wagner, Liszt rc.) Als Schlußkonzert wird sich, die Zeit hierfür ist noch nicht festgesetzt, der Akademische Gesangverein dem Konzertverein zugesellen und vereint mit hervorragenden Solokräften ein größeres Chorwerk mit Orchester zur Aufführung bringen. In Aussicht genommen ist das Requiem von Verdi. Es bleibt diesen Ausführungen wohl nichts hinzuzusetzen, als der Wunsch, daß möglichst keine Aenderungen vorgenommen werden möchten.
•* Stenographie. Wie aus dem Inseratenteil ersichtlich, eröffnet nunmehr der Gabelsberger Stenographen-Verein seine bereits angezeigten Anfangs Kurse in der deutschen Einheitsstenographie (System Gabelsberger) a. sür Damen und b. für Herren am 17. bezw. 18 d. M., und sei auch an dieser Stelle nochmals darauf hingewiesen, daß Anmeldungen noch bei Beginn des Unterrichts entgegengenommen werden.
** Adalbert Matkowsky, der gefeierte Heldendarsteller der Königlichen Schauspiele in Berlin, hat sich, wie wir soeben hören, zu einem einmaligen Gastspiele im Theater- verein bereit erklärt. Der Kontrakt wurde gestern voll- zogen und wird nach demselben der Künstler in der zweiten Hälfte der nächsten Woche, also zwischen dem 25. und 27. Oktober (Mittwoch, Donnerstag oder Freitag) in seiner Glanzrolle, nämlich als Sigismund in Calderons „Das Leben ein Traum" auftreten. Die Bestimmung des Tages der Vorstellung kann der Künstler erst am kommenden Samstag treffen, nachdem das Repertoir der Königlichen Schauspiele für die folgende Woche festgelegt ist.
*’ Aus dem Theaterbureau. Unter den deutschen Lustspielen finden die von Adolf L'Arronge immer ein dankbares Publikum. Morgen (Dienstag) gelangt eines seiner besten, nämlich „Der Compagno n" zur erstmaligen Aufführung. — Die nächste Volksvorstellung wird Mittwoch den 18. ds. gegeben und hat die Direktion hierzu „Madame Sans Gene" gewählt. — Die Theaterfreunde dürfte es interessieren, zu erfahren, daß der frühere erste Bonvivant des Frankfurter Schauspielhauses, Car! Schönfeld, ein mehrmaliges Gastspiel absolvieren wird. Sein erstes ist der „Redakteur Bolz" in Gustav Freytags „Journalist e n".
•* Der Kaufmännische Verein feierte am Samstag abend in Steins Saalbau sein 26. Stiftungsfest. Die Festlichkeiten des Vereins, deren im Hinblick auf die von demselben übernommenen ernsteren Aufgaben im Laufe des Jahres nur wenige stattfinden, erfreuen sich immer eines zahlreichen Besuches aus allen Kreisen der Einwohnerschaft, und so war denn auch am Samstag das geräumige Festlokal bis auf den letzten Platz besetzt. Das Programm wies Konzert, Festspiel und Ball auf. Das Konzert hatte die Kapelle des Kaiser Wilhelm-Regiments übernommen und mit bekannter Kunstfertigkeit durchgeführt. Das folgende Festspiel, dessen verbindender Text von Herrn Rolan vom Gießener Stadttheater gesprochen wurde, erfreute die zahlreiche Zuhörerschaft sowohl durch die formvollendete Vortragsweise, wie durch die Pracht der Bilder, die sich unter Musikbegleitung, welche Theaterdirektor Kruse leitete, entrollten. Das Festspiel brachte die verschiedenen Epochen, die der Handel von seinen Anfängen in der grauen Vorzeit bis zur Gegenwart durchschritten, wirkungsvoll zur Darstellung. Besonders beifällig wurden die Bilder ausgenommen, in denen zur Darstellung kam, wie sich, vom Großen Kurfürsten an bis auf Kaiser Wilhelm II., der deutsche Handel unter dem Schutze des HohenzollernbannerS kraftvoll entwickeln konnte bis zur Stunde, in welcher aus beredtem Munde die Worte erklangen: „Die Welt steht im Zeichen des Verkehrs." — Der dem Festspiel folgende Ball hielt die Festteilnehmer bis zu später Stunde in fröhlichster Stimmung. — Fast ebenso zahlreich, wie am Samstag abend war die Beteiligung am gestrigen Sonntag an dem vom schönsten Herbstwetter begünstigten Ausflug nach dem Schiffenberg. Nach uns gewordener Mitteilung soll es dort urfidel hergegangen sein, so daß sich der Ausbruch zum Heimgehen um mehrere Viertelstündchen hinauszog.
•* Brieftaubenklub. Vergangenen Mittwoch fand im „Kaisergarten" eine von Mitgliedern des Geflügelzuchtvereins gut besuchte Versammlung statt, um sich über die Gründung eines Brieftaubenvereins zu beraten. Es wurde beschlossen, einen Brieftaubenklub zu gründen, und dieserhalb auf Mittwoch den 18 d. M., abends 81/* Uhr, im „Aquarium" (Wallthorstraße) eine Versammlung abzuhalten, um alles nähere zu besprechen. Der Verein bezweckt außer Hebung und Förderung der Brieftaubenzucht, durch
ihn bei Zusammentritt der Kammer über die Maßregeln interpellieren werde, welche er bezüglich der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, welche in letzter Zeit in Schwester, und Waisenhäusern sich zugetragen, zu treffen gedenke.
— Anschließend an den Skandal in MontSlimar wurde über die beiden Hauptleute Ginoux und Salla auf Befehl des Kriegsministers vorläufig Hausarrest verhängt. Beide hatten unziemliche Reden über den Präsidenten Loubet fallen lassen.
— Der Anarchist George wurde gestern »ach einer längeren Verhandlung zu 200 Franks Geldbuße verurteilt, weil er im vorigen Monat in der Nähe der Festung Cha- brol zwei Revolverschüsse auf die Menge abgegeben hatte, wodurch eine Person verwundet wurde.
— In hiesigen diplomatischen Kreisen verlautet, daß infolge des Druckes von zwei europäischen Großmächten Portugal beschlossen habe, alle englischen Anträge betreffs die Delagoa-Bai zurückzuweisen.
— Wie das „Echo de Paris" mitteilt, hat die Königin von England den Vizekonsul in Boulogne angewiesen, der Familie des jüngst von einem englischen Kreuzer erschossenen französischen Fischers 10000 Franks zu zahlen.
Liffabon, 14. Oktober. Das Kanonenboot „Zaire", sowie das Panzerschiff „Vasco de Gama" erhielten Befehl, nach derDelagoa-BaiinSeezugehen. Eine weitere Expedition soll nach Laurenco Marquez entsandt werden.
Konstantinopel. 14. Oktober. In eingeweihten Kreisen glaubt man, daß der Großmeister der Artillerie, Marschall Zekki-Pascha, der in den letzten Tagen wiederholt mit dem Sultan konferierte, bald zum Großvezier ernannt werden wird.
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Gießen, den 16, Oktober 1899.
** GeschichtSkale«der. (Nachdruck verboten.) Vor 346 Jahren, am 16. Oktober 1553, starb zu Weimar Lukas Cranach der Aeltere, Hofmaler Johann Friedrichs deS Großmütigen, dessen Gefangenschaft er die letzten zwei Jahre freiwillig teilte. Er war eia überaus fruchtbarer und, trotz gewerbsmäßigen Betriebes seiner Kunst, guter Porträt- und Genremaler. Die Porträts lieferte er haufenweise und beschäftigte eine Menge Schüler und Hilfsarbeiter. C. wurde im Jahre 1472 zu Kanach geboren.
Var 84 Jahren, am 17. Oktober 1815, wurde in Lübeck einer unserer bedeutendsten und beliebtesten Lyriker, Emanuel Geibel, geboren. Männlich als Vaterlandssänger, zart als Lyriker, hat er ti seinen Gedichten für j des Alter und Geschlecht köstliches geschaffen. Von seinen Liebes- und Wanderliedern sind viele volkstümlich geworden. Er starb am 6. April 1884 in seiner Vaterstadt.
Dressur seiner Tauben die Bestrebungen der Staatsregierung auf dem Gebiete des Brieflaubennachrichtenwesens nach Kräften zu unterstützen. Freunde und Gönner dieses Sports sind zu der Versammlung freundlichst eingeladen.
.** Befitzwechsel. Das der Frau Kath. Hansel in der gehörige Haus ging zum Preise von
35000 Mk. rn den Besitz des Herrn Uhrmacher Hause über.
** Wo ist der Radler? Im Straßengraben zwischen Gießen und Annerod wurde gestern früh ein Herrenrad gefunden, das dem Nummerschilde nach einem Gießener Radfahrer gehört.
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau .Herold'.
Berlin, 16. Oktober. Gestern morgen wohnte das Kaiserpaar mit den kaiserlichen Prinzen dem Gottesdienste bei. Den König von Griechenland ließ der Kaiser bei seiner Ankunft auf dem Anhalter Bahnhof durch den Flügeladjutanten Oberstleutnant v. Prittwitz begrüßen. An der Frühstückstafel im Neuen Palais nahm u. a. auch der König von Griechenland mit dem Prinzen Nikolaus teil.
Thorn, 16. Oktober. Der frühere Landtags Ab- geordnete für den Wahlkreis Thorn-Culm, Ritterguts- besitzer Dommes auf Sernau ist gestern im Alter von 74 Jahren gestorben.
Wien, 16. Oktober. In dem gestern nachmittag abgehaltenen fünfstündigen Minister rat wurden Maßregeln anläßlich der morgen stattfindenden Aufhebung der Sprachen-Vcrordnungen beschlossen. Aus Brünn und Prag wird gemeldet, daß dort am Tage der Aufhebung der Sprachen-Vcrordnungen tschechische Demonstrationen stattfinden werden. Die Polizei hat Weisung erhalten, die strengsten Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Ordnung zu ergreifen.
Salzburg, 16. Oktober. Der hier abgehaltene deutsche Volks tag gestaltete sich zu einer imposanten Kundgebung für die Einheit der Deutschen. An demselben nahmen Vertreter aller Parteien teil. Nachdem von mehreren Rednern die politische Lage besprochen worden war, wurde beschlossen, dem Ministerium gegenüber eine abwartende Stellung einzunehmen, für die Aufrechterhaltung des Reichs Volksschulgesetzes einzustehen, der katholischen Volkspartei wegen ihrer deutschfeindlichen Haltung das schärfste Mißtrauen auszusprechen und sich zu gemeinsamer Abwehr gegen die Klerikalen zu vereinigen. Der am Abend stattgefundene Kommers verlief in animiertester Stimmung.
Budapest, 16. Oktober. Hier fand gestern wiederum eine große sozialistische Straßen-Demonstration für das allgemeine Wahlrecht statt. Die Polizei mußte wiederholt einschreiten und nahm viele Verhaftungen vor.
Brüffel, 16. Oktober. Die Kommunalwahlen ergaben einen glänzenden Sieg der antiklerikalen Opposition. Die Liberalen behaupteten Brüssel, Antwerpen, Gent und Lüttich und gewannen überhaupt alle größeren Städte. Die Mehrheit der Brüsseler Vorstädte wählte die Kandidaten der Sozialdemokraten, die im Hennegau außerdem viele Gemeinden eroberten. Die Einbußen, welche die Klerikalen erlitten haben, sind insbesondere in Flandern recht bedeutend.
Paris, 16. Oktober. Durch den Einsturz eines Gerüstes an dem HeereS-Palast in dem WeltausstellungS- terrain wurden 10 Arbeiter schwer verwundet.
Paris, 16. Oktober. Die Zahl der Generalräte, welche die Regierung zu ihrer energischen Haltung in derKomplott- affaire beglückwünscht haben, beträgt 72. Es ist dies die großartige Kundgebung, welche seit Bestehen der Republik zu verzeichnen ist.
Lille, 16. Oktober. Millerand veranstaltete gestern eine großartige Kundgebung, an welcher sich 20000 Personen beteiligten. Die Ruhe wurde nicht gestört.
Madrid, 16. Oktober. Der Ministerrat beschloß die Wiedereröffnung der Cortes am 30. Oktober. In der ersten Sitzung werden die projektierten Staats-Er- sparniffe vorgelegt werden. — In Barcelona war gestern alles ruhig. Der Rektor der dortigen Universität wurde von der Regierung aufgefordert, Studententumulte zu verhindern.
Nischni-Nowgorod, 16. Oktober. In der Nacht von Samstag zu Sonntag hat bei starkem Winde der Passagier-Dampfer „Dymitry" in vollem Lauf den Güterdampfer „Sommerfant" angerannt. In dem ersteren wurden einige Kajüten vollständig zertrümmert. Die darin befindlichen Passagiere ertranken.
Aus dem Geschüstsleben.
— Die Sodorfabrik Zürich, refp. deren Generalvertretung in Wien, erhill kürzlich für ior P odukt an der dortigen Ausstellung für bürgerliche Kochkunst, welche die Gesellschaft Dom Wawn Kreuze unter dem hohen Protektorate Ihrer Kaiierl. und Kön'gl. Hoheit der durchlauchtigsten Frau Erzherzogin Maria Joseph, in den imposanten Räum n der K. K. Gartenbaugesellfchaft veranstaltete, den t-öchsterr AuSstellungtzprets: Ehrendiplom nebst großer Medaille mit goldener Palme.
piripnetnfiFa tauft leb« Pont» am bitten Mit» eiuensiune, pr.iorvcrlheN-n direkt von
Sammle von Elten & Keussen
und Velvets Mau »erl. unser Mustcrsorttwrat.
Notiz: Die vielbegehrten prämiierten Künstlerpostkarten der Firma Thee-Messmer (Wartburg und Niederwald) werden nicht verkauft, andern Käufern von Messmers Thee gratis abgegeben bei den Niederlagen von MessmerS Thee. 6646


