fe9 von Sahegen 79 Qul den &lbtt . ausge- '"2tttaW ^erklären, rle «JWnbtje Un, Äentn
Ialt" entblößt. ntt ®od)e mit SÄ tnurbe, 0* bofir
aufgegeben
3 v°u SJlaniln ° »out 11. bs.
9 nid)t gelandet en» um General io Kinder haben 'hle Kassen auf n haben Petro- sen, um sie in ine gewaltsame
ta.
uar 1899.
frn Professor tung und Mch- s Gymnasiums öre sind unent- ieressiert, kann, Mitteilen, ohne
einflußt augen- Weise, denn in i Haus in allen : trug auch die , dessen „Biblio- gelegentlich des ige Anziehungs- ie so viele seines- litglich, und ent-
der Titelrolle Erscheinung und cschüchtnter sim »n Schneider gab iHerr Liebscher e Charaktere der i vereinigt werden, , Herr Merker mnber abgetönt. i (djträtmcaWr sach rv'rederchvite
Die kleineren Herren Walter
recht zahlreichen m hiesigen Dereins- ieistungen unserer mbtn auch denvcr- ielligkeit innerhalb Sonnabend musika- entlich entschädigen Kn den Vorstand
UtagiumS»«* .t einaebrochcn einige Pfund Wurst tßerio« des un unb Wj* e>‘-«nX •Ä? beiden E«bttch"
;(t auf M enber
i$t belästig".^ **>
chädigung i
•r unten" I'^^jni- g des üb-r des^Ässihreiber der er!-t' ÄS
<«5 * 'SM .3-W er d-LHö»
ausweist, durch Vorlage entweder des Abgangszeugnisses einer höheren Bürgerschule mit der Durchschnittsnote „gut", oder des Zeugnisses eines Gymnasiums, eines Realgymnasiums oder einer Realschule, worin mindestens der erfolgreiche Abschluß der Untersekunda bescheinigt ift; 3. gute Sittenzeugnisse besitzt. Die Prüfung wird alljährlich im Monat Oktober von einer aus fünf Mitgliedern bestehenden Kommission in Darmstadt abgehalten. Sie ist eine schriftliche, welche nicht über drei Tage dauern soll, und eine mündliche, die mehrere Tage umfassen kann. Dre Noten, welche erteilt werden können, sind „sehr gut", „gut", „im Ganzen gut" und „genügend". Zu der Prüfung der Gerichtsvollzieher werden für die Folge nur solche Bewerber rugelassen, welche das 18. Lebensjahr vollendet haben, gute Sittenzeugnisse vorlegen können, im Besitze eines Civilver- sorgungsscheines sich befinden und einen einjährigen Vorbereitungsdienst absolviert haben. Die Anmeldung zu letzterem erfolgt bei dem Amtsgerichte, in dessen Bezirk der Aspirant seine Vorbereitung beginnen will. Auf die dermalen zum Vorbereitungsdienste zugelassenen Aspiranten finden noch die seitherigen Bestimmungen Anwendung. Mit den vorstehend erwähnten Neuerungen, insbesondere mit der Bestimmung, wonach eine bessere Schulbildung verlangt wird, (seither genügte der Besuch einer Fortbildungsschule), ist der schon längere Zeit in Justizkreisen geäußerte Wunsch erfüllt. Nachdem auch eine bessere Bezahlung des Gerichtsschreiberpersonals zu erwarten steht, erscheint die höhere Anforderung, die nur zur Hebung des Standes beitragen kann, nicht unbillig. Lr.
Aus der Zeit für die Zeit.
Vor 66 Jahren, am 17. Januar 1833, starb zu Oberzell bei Würzburg Friedrich König, welcher im Jahre 1810 in England die Schnellpresse erfand. Durch diese epochemachende Erfindung war der entscheidende Schritt zur Massenhaftigkeit und Schnelligkeit der Produktion im Buchdruckereigewerbe und zur außerordentlichen Entwicklung des Zeitungswesens gethan, das so mächtig in die Gestaltung des öffentlichen Lebens eingegriffen hat. König wurde am 17. April 1774 in Eisleben geboren.
Vermischtes.
♦ Wetzlar, 13. Januar. Für den die Gemeinden Kinzenbach, Krofdorf-Gleiberg und Vetzberg umfassenden Standes- amtsbrzirk Krofdorf und den die Gemeinden Launsbach und Wißmar umfassenden Standesamtsbezirk Launsbach ift Herr Bürgermeistereifekretär Jakob Carl zu Krofdorf widerruflich zum stellvertretenden Standesbeamten ernannt worden.
G. Frouhausen, 10. Januar. Em hiesiger Einwohner hatte das Unglück, beim Herabgehen von der Treppe aus- zugleiten und fo schlimm htnzufallen, daß er sich einen Rippen- bruch zuzog und nun schwer krank danirderliegt. — Das über unseren Ort niedergegangene Unwetter hat auch hier große Verheerungen angerichtet. Nebst stark beschädigten Dächern, von denen die Ziegel herabfielen, sind auch viele Gartenzäune umgerissen woiden, viele Bäume teils entwurzelt, teils anders schwer beschädigt.
* Erfurt, 13. Januar. Der orkanartige Sturm, welcher seit gestern Abend das Thüringer Land durchbraust, richtete im Gerathale großen Schaden an. Hunderte von Obstbäumen liegen an den Chausseen, und der Windbruch im Walde ist ein erheblicher. Ein Teil der noch im Bau sich befindenden Bohnschen Eisengießerei bei Erfurt wurde vom Sturm niedergerissen. Manschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.
* Dresden, 13.Januar. Ein Dresdener Juwelier wurde gestern von einem Hotelfremden um einen Brillantschmuck im Werte von 10000 Mark betrogen.
* Carl Stangens Sonderfahrt nach dem Orient mit dem eleganten Schnelldampfer „Bohemia", der sich bei den
im vorigen Jahre ausgeführten Sonderfahrten außerordentlich gut bewährt hat und wiederum gechartert worden ist, wird am 21. Februar bestimmt angetreten. Der Reiseplan ist auf Aegypten, Palästina, Syrien, Türkei (Konstantinopel), Griechenland, Malta, Tunis und Italien gerichtet. Eine günstigere Gelegenheit, die genannten Länder ohne besondere Anstrengung, unter sorgsamer, bewährter Führung und bei bester Verpflegung zu besuchen, dürfte in nächster Zeit kaum wieder geboten werden. Es sind nur noch einige Plätze zu 1500 bis 2000 Mk. in besten Kabinen zu vergeben und empfiehlt es sich daher für Reflektanten, sich baldigst an Carl Stangen» Reise-Bureau, Berlin W., Mohrenstraße 10, zu wenden.
* Zur Geschichte der Kalender. Der erste in Deutschland gedruckte Kalender hat, wie wir einem im neuesten Heft von Reklams Universum erschienenen Aufsatze entnehmen, den „Meister Johann von Gmunden" zum Verfasser, der 1406, im Alter von 36 Jahren, als Kanonikus der Stephansktrche in Wien starb. Das im Jahre 1439 gedruckte, als immerwährende Kalender gellende Werk dieses Mannes stellt sich dar als ein Holzschnitt, oder eigentlich find es zwei Holzschnitte, der eine ist auf die Vorderseite, der andere auf die Rückseite eines großen Papierblattes aufgedruckt. Der ganze Kalender besteht also nur aus diesem einzigen Blatte. Die Vorderseite zeigt die ersten sechs, die Rückseite die letzten sechs Monate des Jahres. Jeder Monat nimmt eine von oben nach unten verlaufende, also eine Längskolumne, für sich in Anspruch, an deren Kopfe sich das betreffende MonatsbUd in Medaillenform hübsch präsentiert. Jeder dieser zwölf Längs- kolumnen wird nun, abgesehen von den Bildern mit ihren Unterschriften, je nach der Länge der Monate, von 28 bis 31 seitlich von links nach rechts verlaufenden Querkolumnen durchschnitten, die hauptsächlich angeben, welcher Heilige jedem einzelnen Tag zukommt und wann die unbeweglichen Feste einfallen. Das großgedruckte A, das zuerst beim 1. Januar erscheint, ist der Sonntagsbuchstabe. Ferner sehen wir noch, ungefähr in der Milte jeder Längskolumne, die Bilder des Tierkreises, gleichfalls in Medaillonform. Vorn links stehen jedesmal die großen lateinischen Buchstaben K L mit einem Häkchen, welches die Abkürzung andeuten soll. Dies weist hin auf die Herkunft des Wortes „Kalender" oder „collen der", wie es noch im 15. Jahrhundert heißt. Der erste Tag eines jeden Monats ward bei den alter Römern „Colendae" genannt; davon stammt „Calendarium" ab, was eigentlich nur das Verzeichnis der Zinsen bedeutete, die am ersten Tage eines jeden Monats fällig waren. Lateinisch ist auch noch die Sprache dieses alten Kalenders. In der Lücke am Schluß des Monats Februar nennt sich der Verfasser.
UniverMs Nachrichten.
— Zürich. Durch Vermittlung des Herrn vr. Paul Hirzel hat ein ungenannter Freund die große und wertvolle Bibliothek des verstorbenen ProfifforS Jakob Bächtold dem deutschen Seminar der Untversilät Zürich geschenkt.
— Dorpat. Der ordentliche Prosessor der deutschen und vergleichenden Sprackkunde an der hiesigen Universität, Wirklicher Staatsrat Dr. Leo Meyer, ist nach 33V,jährigem Dienst aus seiner Stellung entlassen worden. Ddyer wurde 1865 aus Göttingen auf den damals neubegründeten Lchrstubl berufen. Zu seinem Nachfolger ist der Pelersburger Privatdozent Kudrjuwskt ernannt worden.
Kirchliche Nachrichten.
Svangelische Gemeinde.
Montag den 16. Januar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Confirmandensaal der Johanneskirche. Kolosserbrief, Kap. 3, Trachten nach dem Himmlischen, Kampf wider das Böse. Pfarrer Dr. Naumann.
Verkehr, Zand- und Volkswirtschaft.
Sefitltzrrg, 14 Jan. Fruchtpretse. Weizen.Al6,20—16,50, gern 13,60—00,00, Gerste ^t. 15,20-15,40, Hafers 13,60-13,80,
Trbsen A 00,00-00.00, Linsen A 00,00-00,00, Wicken A 00,00, Leiv A 00.00, Kartoffeln A 0,00—0,00, Samen A 00,00—00,00.
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 16. Januar. Das „Kleine Journal" meldet aus Paris: Esterhazys Geständnisse bezüglich seiner Beziehungen zu Herrn v. Schwartzkoppeu gelten allgemein als ein bedeutender Schritt zur Hebung des Dreysus-Dramas. Nach dem Dementi des Generalstabes, wonach Esterhazy niemals in Diensten der Gegenspionage gestanden habe, zweifelt niemand mehr an dem Verrat Esterhazys. Letzterer ist bereits von allen seinen früheren Freunden verlassen. Die vollständige Rehabilitierung Dreyfus' ist nur noch eine Frage weniger Wochen.
Marburg, 16. Januar. Am Samstag wurde in Hilchenbach, Kreis Siegen, ein Arbeiter erstochen und die Leiche ins Wasser geworfen. Zwei der That verdächtige Individuen wurden bereits verhaftet.
Budapest, 16. Januar. An der von der Unabhängigkeits-Partei gestern arrangierten Protest-Kundgebung nahmen etwa 10000 Personen teil. Es wurde beschlossen, gegen den außergesetzlichen Zustand 'zu protestiren und die Abgeordneten aufzufordern, das allgemeine Wahlrecht einzuführen. Bei dem nach Schluß der Versammlung erfolgten Umzug durch die Straßen kam es wiederholt zu heftigen Zusammenstößen mit der Polizei. Eine große Anzahl Teilnehmer am Umzuge wurden verhaftet.
Bruex, 16. Januar. Bergrath Scholz, Direktor der nordböhmischen Kohlenwerke, hat sich auf der Reise von Prag hierher in einem Coupe 1. Klasse erschossen. Der Selbstmord hängt mit Uebergreisen des Kohlen-Abbaues in das staatliche Kohlengebiet zusammen, wofür der Staat Ersatzansprüche an die Gesellschaft in Höhe von einer Million Gulden geltend macht. Die Angelegenheit erregt das größte Aufsehen.
Brüssel, 16. Januar. Der Präsident des internationalen Syndikats Tom Mann erläßt einen Ausruf an alle belgischen Arbeiter und Arbeiterverbände, um sich mit ihnen zu verständigen und gleichzeitig mit den englischen Arbeitern ein internationales Syndikat der Hafenarbeiter zu gründen, um auf diese Weise höhere Lohnsätze und günstigere Arbeitszeiten zu erzielen.
Brüssel, 16. Januar. Gestern Abend hielten die Christlich-Sozialen eine große Versammlung ab, au der über 4000 Personen teilnahmen. Priester Dhäns hielt eine Ansprache. Die Versammlung sprach sich für den Anschluß an das liberal-sozialistische Bündnis gegen die Klerikalen aus.
Brüssel, 16. Januar. Die „Reform" meldet: Einem Spezial-Telegramm aus dem Kongogebiet zufolge sei eine ganze Kolonne belgischer Soldaten von den Aufständischen der Negerstämme niedergemetzelt worden. Die Aufständischen zerstörten alsdann acht Negerdörfer. Alle Hütten wurden niedergebrannt und deren Bewohner getötet.
London, 16. Januar. Ein englisches Sozialistenblatt versichert, die drei Leiter der französischen, deutschen und belgischen Sozialdemokratie, Jaures, Liebknecht und Van der Velde würden im März mehrere Konferenzen in England veranstalten und Propaganda machen für eine internationale Verständigung aller Sozialisten.
Meyers Konversalioiis - Le xi ko in
, lauch in Umtausch gegen älter« Werke) sowie alle andern Bücher 1
s liefert gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an
H. 0. Sperling, Buchhandlung, Stuttgart VIL
Bekanntmachung.
In dem Firmenregister des unterfertigten Amtsgerichts wurden folgende Einträge vollzogen:
1. Karl Bourgeois zu Gießm betreibt daselbst feit 1. August 1898 unter der Firma seines Namens ein kaufmännisches Geschäft mit Schreibmaterialien 2c;
2. Arthur Heß in Gießen betreibt daselbst feit 1. Januar 1899 unter der Firma „Arthur Heß" ein Rohtabak-Agentürgeschäst.
3. David Kaminka zu Gießen bdreibt daselbst unter der Firma ,D. Kaminka" ein Handelsgeschäft mit Uhren, Gold- und Silbelwaren seit 8. August 1898.
4. Ludwig Kohlermann II. Witwe zu Gießen betreibt bafe'bft feit 23. Juli 1893 unter der Firma „L. Kohlermann II. Witwe" ein kaufmännisches Geschäft.
5. Das seither unter der Firma „Jean Dern & Cie." zu Gießen bestehende Handelsgeschäft ist vom 1. Januar 1899 ab auf Oskar Gutmann daselbst übergegangen, welcher dasselbe unter unveränderter Firma weiter führt. Procura ist erteilt dem Kaufmann Georg Böhm zu Gießen.
5. Nachdem Kaufmann Albert Heichelheim zu Gießen in dar seither von Commerzienrat S. Heichelheim unter der Firma „Aron Heichelheim" daselbst betriebene Bankgeschäft als Teilhaber mit Wirkung vom 1. Januar d. I. ab eingetreten ist, führen dieselben das Geschäft in offener Handelsgesellschaft unter unveränderter Firma weiter.
Gießen, am 11. Januar 1898.
Großherzogliches Amtsgericht.
__Neuenhagen._______________ 641
Ortsgewerbeverein.
Hierdurch werden diejenigen Mitglieder, welche sich zur Sterbekaffe des Landesgewerbevereins angemeldet haben, zu einer Versammlung auf Dienstag, 17. Januar, abends 8’/2 Uhr im Kaiser« Hof eingeladen.
Tagesordnung: Mitteilungen, Wahl eines Rechners und der Delegirten. [653] Der Vorstand.
Holzversteigerungen
in Hräflicher Höerförsterei LarBach:
I. Dienstag den 24. Januar d. I., bei Freienseen 1. im Kreuzseenerbergr 900 rm Buchen-Scheiter. 300 rm -Prügel, 147 rm -Stöcke, 450 rm -Reiser- 2. aus Hoheraiu (nachmittags beim Feuer im Kreuzseenerberg ausgeboten): 40 rm Buchen- Scheiter 2. Klasse, 110 rm -Stöcke, 114 rm -Reiserprügel, Kohl- reifer flächenweise;
II. Donnerstag den 26. Januar d. I., im Distrikte Hirschroth (4 Kilometer von Bahnstation Villingen entfernt): 850 rm Buchen« Scheiter, 227 rm -Prügel, 143 rm -Stöcke, 510 rm -Reiser.
Zusammenkunft jedesmal vormittags 10 Uhr, am ersten Tage bei b^r Löbsacksmühle (Freienseen), am zweiten Tage in den Hirsch- röther Wiesen.
Laubach, den 12. Januar 1899.
629 Gräfliche Oberförsterei.
MMNlmMM
Bekanntmachung.
Der Bedarf an Schreibmaterialien des unterzeichneten Distrikts pro Etatsjahr 1899/1900 soll vergeben werden.
Die Offerten sind unter Uebersendung von Mustern nebst Preisangabe bis längstens den 1. k Mts. auf dem Geschäftszimmer (Brandplatz 7) dahler ein» zureichen, woselbst auch die Lieferungsbedingungen eingesehen werden können.
Gießen, den 15. Januar 1899.
Großh. Gendarmerie-Distrikt Oberheffen. Kullmann, 654
Oberstleutnant und Distrikts-Kommandeur.
Wer schnell und billigst Stellung I finden will, der verlange per Postkarte die Deutsche Iakauzenpoft in Eßlingen. |
Bekanntmachung.
Ansprüche aus der von Johannes Gerhard II. von Steinbach auf Fl. XVI,401 der Gemarkung Steinbach am 5. März 1872 zu Gunsten des Spar- und Vorschußvereins Steinbach errichteten Hypothek sind, da die Urkunde nicht aufzufinden ift, und Hypothekargläubiger bescheinigt hat, dan er Ansprüche darau; nicht mehr bildet, binnen 6 Wochen bei unterzeichnetem Gericht bei Meldung der Löschung der Hypothek anzumelden.
Gießen, 19. Januar 1899. Großh. Amtsgericht.
Wiener. 640
|ln1hußi*ruuiuii,
Holz-Verfteigerung
im Gießener Stadtwald.
Montag, den 23. Januar 1899, vormittags 973 Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadtwald, Distrikt Tanne, versteigert werden:
120 Kiefernstämme mit 61,54 im, 22 Eichenftämme mit 4,21 fm, 27 Kiefern-Derbstangen m.2,98km, 3 rm Eichen-Scheitholz,
198 „ Kiefern^ „
10 „ Eichen Knüppelholz,
9 t „ Küfern ,,
900 Wellen Elchen-Reisig,
4580 „ Kiefern „
29 ,, Birken- „
56 rm Nadel-Stockholz.
Die Zusammenkunft ift auf der Grünbergerstraß-, 4. Schneise.
Gießen, den 16. Januar 1899.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
________Gnauth._______655
Mittwoch den 18. Januar d. Jo.,
nachmittags 2 Uhr,
werden im Bieker'scken Saale versteigert: Sofas, Kommoden, Kleiderschränke, Glasschränke, 1 vollständiges Bett, ein Linoleumbelag, 1 Ausziehtisch, ein Schreibtisch, 1 Regulator, eine Partie Schuhwaaren u. a. m.
648 Geißler, Gerichtsvollzieher.


