andere, innere Organe, insbesondere die Gehirnhäute, mehr im Kindesalter von den Tuberkeln befallen werden.
Die Sterblichkeit an akuten Erkrankungen der Atmungsorgane ist gegenüber dem Vorjahre geringer gewesen: der Lungenentzündung erlagen 69 (80), anderen katarrhalischen Affektionen 73 (100), von diesen ist bei 11 Personen Influenza als Todesursache angegeben.
Durch Gehirn sch lag fluß endeten 48 (54) Personen, durch Herzkrankheiten 45 (57).
Erhöht war im Berichtsjahre die Zahl der Todesfälle an Magen- und Darmkrankheiten, zum größten Teile Säuglinge betreffend, mit 61 gegen 46 im Vorjahre.
An Abzehrung der Kinder gingen 8 zugrunde, an angeborener Lebensschwäche oder Bildungsfehlern 39 (und 11 Kreisfremde).
Bei 73 waren bösartige Neubildungen, Krebsgeschwülste, Todesursache, dazu kommen 28 in den Kliniken verstorbene Kreisfremde.
193 Personen starben an Altersschwäche; auf andere bekannte Krankheiten fallen 188 Sterbefälle (-f- 44 Kreisfremde), bei 78 Verstorbenen blieb, die Todesursache unbekannt.
Eines gewaltsamen Todes starben 61 Personen (im Vorjahre 46), davon sind 14 Kreisfremde, und zwar durch Unglücksfall 35, durch Selbstmord 24 (14), durch Todschlag 1, durch Hinrichtung 1.
Gießen im März 1899.
Großherzogliches Gesundheitsamt Gießen. Dr. Haberkorn.
Hessischer Landtag.
Zweite Kammer der Stände.
nn. Darmstadt, 14. März 1899.
Die Sitzung wird um 9 Uhr eröffnet und die Beratung der gestrigen Tagesordnung fortgesetzt.
Ein Gesuch der Lehrer Heiß- Darmstadt und Povence- Offenbach um Erhöhung ihres pensionssähigen Einkommens auf 4235 Mk. bezw. 3400 Mk. wird genehmigt.
Ein Antrag des Abg. Köhler-Darmstadt bezweckt zur Förderung des Arbeitsnachweises in Hessen statt 2000 Mk., 6000 Mk. zu bewilligen. Abg. Köhler begründet in eingehender Weise seinen Antrag und hebt die sozialpolitische und wohlthätige Wirkung der Arbeitsnachweise in den Städten hervor und weist auf den Nachbarstaat Baden hin wo man jährlich 12 000 Mk. für diesen Zweck ins Staatsbudget eingestellt habe. Auch in Hessen dürfe man auf diesem Gebiet nicht zurückbleiben, und er bittet, daß im nächsten Budget ein höherer Betrag als seither eingestellt werde. — Ministerialrat Braun weist mit statistischem Material dem Hause nach, daß Arbeitsnachweise in Hessen überall bestehen, die teils Kreis- teils Ortseinrichtungen seien. In Kreisen mit mehr landwirtschaftlichen Betrieben sei man gegen die Arbeitsnachweise, weil hierdurch der Landwirtschaft mehr noch als seither die Arbeitskräfte entzogen würden. — Abg. Haas-Mainz weist auf das Arbeitsamt in Mainz hin, das ganz vorzügliche Erfolge aufzuweisen habe. Es sei wünschenswert wenn sich über ganz Deutschland ein Netz von Arbeitsnachweisen ausbreite, während Minister Braun sich mehr Erfolge von den lokalen Arbeitsnachweisen verspricht, weil diese den eigentlichen Bedürfnissen Rechnung tragen. — Hierauf wird der Antrag des Ausschusses den Zuschuß auf 6000 Mk. zu erhöhen einstimmig genehmigt.
Abg. Römer und Genossen haben beantragt, den staatlichen Zuschuß zu den Polizciverwaltungskosten der kleineren Städte des Landes zu erhöhev- Der Ausschuß stimmt dem Antrag ru, will aber auch, daß den Großstädten der Zuschuß ausgebessert werde. — Abg. Schmeel weist an der Hand statistischen Materials nach, daß in unseren Großstädten die Polizeikosten ganz bedeutende Summen kosten. In Berlin betragen die Kosten 2,50 Mk. und in Darmstadt 2,80 Mk. jährlich auf den Kopf der Bevölkerung. — Staatsminister Rothe erklärt die Regierung erkenne die Notwendigkeit der Erhöhung des Staatszuschusses zu den Polizeikosten der Städte an. Im Augen-
Felix den magnetischen Nordpol, er mußte drei Winter im nordischen Eise zubringen. John Rae vollendete 1846 bis 1847 die Entdeckung der amerikanischen Polarküste. Ein tragisches Ende nahm die 1845 ausgesandte Expedition des Sir John Franklin, von dem man nichts wieder hörte, und der nebst seiner Mannschaft durch Kälte und Hunger den Tod fand. Eine der zur Aufklärung über sein Schicksal ausgesandten Expeditionen (unter Mac Clure) fand 1851 die jahrhundertelang gesuchte Durchfahrt, mußte jedoch zum großen Leidwesen aller Interessenten gleichzeitig feststellen, daß dieselbe für die Schifffahrt völlig unbrauchbar sei. Die Nordoft-Durchfahrt wurde erst in den Jahren 1878—79 von Nordenskiöld aufgefunden, sie versprach aber ebenfalls keinerlei praktischen Nutzen für Handel und Schifffahrt. Die Negierungen begannen in der Folge mit der systematischen Erforschung der arktischen Breiten. Das Deutsche Reich stellte einen Betrag von 300,000 Mk. zu Zwecken der Polarforschung zur Verfügung. Am berühmtesten sind aus der neuesten Zeit die Polarcxpcditionen Nordenskiölds und Nansens, welch letzterer im Jahre 1888 mit einigen kühnen Begleitern Grönland von Osten nach Westen auf Schneeschuhen durchkreuzte. Vom 15. August bis 16. September legten die mutigen Forscher 490 Km. zurück und überstanden Temperaturen von — 50° C.
Im Frühjahr 1889, kaum nach Europa zurückgekehrt, faßte Nansen den kühnen Plan, über das Eis nach dem Pol vorzudringen, indem er, von der Lena-Mündung ausgehend, an den neusibirischen Inseln vorbei über den Nordpol nach Ostgrönland zu gelangen versuchte. Das waghalsige Unternehmen scheiterte an den unüberwindlichen Hinderniffen der
blick sei es aber schwierig die Angelegenheit zu realisieren. — Abg. Weidner ist mit dem Ausschuß-Antrag nicht einverstanden, weil durch denselben die kleinen Orte leer ausgehen würden. Man möge die Regierung um eine Vorlage ersuchen, nach welcher die Gesamtpolizeikosten geregelt werden. — Abg. Dr. David hält die Gründe des Ausschusses für allein richtig. Derselbe wolle doch nur ein Gesetz zur Regelung der Polizeikosten überhaupt herbeiführen, während die Regierung eine Pression auf die Kammern ausüben wolle. Das sei verfassungswidrig. Staatsminister Finger habe seinerzeit bei Beratung des Schulgesetzes auf das unzulässige einer solchen Pression hingewiesen und heute drehe die Regierung den Spieß um. — Staatsminister Rothe betont, daß es der Großherzoglichen Regierung nicht einfalle, die Gewährung von Unterstützungen für Polizeikosten an kleine Gemeinden von der Annahme des Verwaltungsgesetzes abhängig zu machen. — Der Ausschußantrag wird hierauf angenommen.
Zu dem Antrag des Abg. B r e i m e r auf Erhöhung des Staatszuschusses der Landes-Feuerlösch- taffe beantragt der Ausschuß, daß ein höherer Staatszuschuß gefordert, und daß die Mobiliar-Versicherungsgesellschaften zu erhöhten Beiträgen durch den Staat herangezogen werden. Abg. David wünscht, daß auch die Mobiliar-Versicherung verstaatlicht werde. Abg. Schroeder hält diese Ansicht für undurchführbar, weil man damit in den sozialdemokratischen Zukunftsstaat steuere. Der Ausschußantrag wird hierauf nur in seinem ersten Teil angenommen, der zweite abgelehnt. Ein Antrag des Abg. Hensel, die Regierung zu ersuchen, Erhebungen über die von den Mobiliarversicherungen in den letzten fünf Jahren an die Feuerlöschkassen bezahlten Zuschüsse anzustellen, wird genehmigt.
Eine Reihe weiterer Gegenstände wird ohne Debatte angenommen. Zu der Vorlage der Regierung auf Bewilligung von M i t t e l n für S ch r e i b h i l f e bei den Staatsanwaltschaften, Amtsanwälten und Amtsgerichten beantragt der Ausschuß, die Regierungsforderung in Höhe von 46 000 und 7000 Mk. zu bewilligen. — Abg. Dr. David begrüßt es mit Freuden, daß die Regierung über das Maß seines Antrages hinaus gegangen sei, und höhere Summen gefordert habe. Damit sei bewiesen, daß selbst die Negierung das Bedürfnis nach einer Besserstellung dieser Leute anerkannt habe. Die neue Prüfungsordnung sei viel zu schwierig, um später die Leute zur Anstellung zu bringen. Die Einjährigen-Berechtigung halte er für genügend, um den Aspiranten das Examen zu erlassen. — Justizminister Dittmar erklärt, daß die erst vor kurzem erlassene Prüfungsordnung für die Gerichtsschreiber auf lange Zeit hinaus nicht geändert werden dürfe, weil sie von kompetenter Seite für sehr gut erklärt wurde. Die Einjährigen-Berechtigung könne man aus gewissen Gründen als Ersatz einer Prüfung nicht gelten lassen. In Baden verfahre man ebenso. — Abg. David weist nochmals auf die sich hieraus ergebenden Inkonsequenzen aufmerksam, da man bei der Post, der Eisenbahn u. s. w. in anderer Weise verfahre. Die bis jetzt gezahlten Gehalte entsprächen nicht den Anforderungen die an diese Leute gestellt werden. — Abg. Schröder steht ebenfalls auf dem Standpunkt des Abg. David, daß man den Leuten das Examen nicht allzuschwer mache. Im übrigen sei das Wohlwollen der Regierung für diese Beamten nur anzuerkennen. — Die Ausschußanträge werden hierauf angenommen und die Eingaben der betr. Gehilfen für erledigt erklärt. — Die Sitzung wird hierauf um 1 Uhr geschlossen.
Vermischtes.
* Eine prophetische Stimme vor hundert Jahren. Zum 150. Geburtstag des Grafen v. Mirabeau. 9. März, bringt die Leipziger „Jll. Ztg." sein großes Werk „Ueber die preußische Monarchie" in Erinnerung, das 1787 erschien. Zu dessen Glanzstellen gehört die am Schluß des ersten Bandes befindliche Charakteristik Friedrichs des Großen. Mit wie genialer Ahnungsgabe Mirabeau den Beruf Preußens erkannt hat, geht aus dem Aufruf an die Deutschen
darin hervor, nachdem er sich über die Nebenbuhlerschaft zwischen Oesterreich und Preußen geäußert. „Bürger Deutschlands", ruft er, „hört einen Ausländer, der euch achtet, weil ihr ein großes, aufgeklärtes, verständiges Volk seid, ein Volk, das weniger verdorben ist als die meisten andern und durch seinen Charakter wie durch seine Verfassung abgehalten wird, Europa zu bedrohen. Schon euch um das Banner des Hauses Brandenburg, unterstützt es, befördert sein Wachstum, freut euch über seine Erfolge! Als ein Bewunderer des großen Königs, dem das Haus Brandenburg seine Macht am meisten zu verdanken hat, würde ich dieser Schöpfung schon deshalb die lebhafteste Teilnahme entgegenbringen, weil sie hauptsächlich das Werk dieses außerordentlichen Mannes ist. Wenn jedoch das Glück Deutschlands damit in keiner wesentlichen Verbindung stände, würde ich auch mein Vaterland, ja ganz Europa nicht beschwören, die preußische Monarchie zu stützen und ihre Grundlage befestigen und erweitern zu helfen. Die Mittel dazu sind keine andern als Friede und Frechen. Hieraus entsprießt, wie aus einem fruchtbaren Keim, bie Wohlfahrt der Staaten. Kein anderes Land ist berufen, diese herrlichen Früchte zu ernten, wie Preußen. 3)16^ der Schutzgcist Europas und der Menschheit Preußen auf jenen Gipfel der Größe und Macht führen, deren es bt» darf, um das Heil Deutschlands zu fördern und zu schirmen!"
Verkehr, Kand- und Volkswirtschaft.
— Mecklenburg-Ttretttzsche Hypothekenbank. In der am 14. März er. zu NeuNretttz adgehaltenen Generatoelsammlunq wurde der Abschluß für 1898 genehmigt, dem Vorstande und AussichtSrat Entlastung erteilt und die sofort zahlbare Dividende auf 7 Prozent festgesetzt. Die Bilanz pro 1898 befindet sich in dem Inseratenteile unserer heutigen Zeitung.
Universitäts-Nachrichten.
— Göttingen. Zum Zweck ihrer Habilitation in der philosophischen Fakultät der htefigen Universität hteltm Probevorlesung«. Dr. Sommer über die Geometrie wehrdiwenstonaler Räume, Dr. Coehn über die Verwandlung chemischer tnelektrischer Energie, Dr. Mollwo über neuere Beurteilungen der Politik Napoleon-.
— Kiel. Hier hat fich an der Universttät H Dr. W. Benecke, bisher Prioatdozent in Straßburg, als Prtoaldozevt für Botanik habilitiert.
— Straßburg. In der medizinischen Fakultät der hirfigen Untverfität hat fich H. Dr. Heinrich Eggeling für Anatomie, vergleichende Anatomie und Entwtckelungsgeschichte habilitiert.
— Braunschweig. Wohl der älteste praktizierende Chirurg in Deutschland, Hofrat Dr. Ferd. Fäsebeck htersetbst, beging vor einigen Tagen in voller körperlicher und geistiger Frische seinen 90. Geburtstag. Zahlreiche Ehrungen wurden ihm zuteil. Fäsebeck, der vor sechs Jahren von der Universität Göttingen zum Ehren doktor ernannt wurde, übt trotz seiner 90 Jahre noch eine auSge» dehnte Praxis aus.
— Neuenburg. Dieser Tage feierte die protestaniisch-ihro- logtsche Fakultät der Akademie ihr 25jährigeS Bestehen. Bei diesem Anlasse wurde Proseffor Ladame von der Universtiät Genf, Po- fessor Dubois von der Universität Lausanne und Prof.ssor Per- rochet von der Universttät Bern zu Ehrendoktoren der Theologie ernannt. t
— Basel. Hier feierten am 4. dS., wie die Chemikerzeitung berichtet, eine größere Anzahl jetziger und ehemaliger Schüler d«S 25jährige Doktorjubiläum lvon Prof. Rudolf Ntetzkt durch einen Kammer», zu dem zahlreiche Telegramme auS in- und ausländischen Kreisen der Farbentechnik einltefen. v t
— London. Hier ist der Mineraloge und Altertumsforscher Dr. Charles Fortnum, 70 Jahre alt, gestorben. Er war der Cot- decker der Kupfererze in Südaustralim und galt al» hervorragenke Gemmen-Autorttät. Seine großen Sammlungen hat er öffeotltchar Anstalten geschenkt.
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Eisformation, obgleich Nansen nur mit einem Begleiter mit Schlitten und Hunden nach Norden vordrang. Indessen erreichte er den höchsten bisher gewonnenen nördlichen Punkt: 86° 14' nördlicher Breite. Die tiefste beobachtete Temperatur betrug —52° C. Nach ihm faßte der Schwede Andröe den seltsam abenteuerlichen Plan, auf einem durch Nachschleppen des Taues einigermaßen lenkbar gemachten Luftballon den Nordpol zu erreichen. Er reiste wohl ab, kehrte aber bisher nicht zurück und dürfte seinen waghalsigen Versuch wohl mit dem Leben bezahlt haben.
Ist das Projekt der Auffindung des Nordpols immerhin im 19. Jahrhundert der Lösung nahegebracht, so trennt uns vom Südpol eine weit bedeutendere Strecke unerforschten Gebiets. Man schätzt den Rauminhalt des noch unbekannten Teils auf etwa 17 Millionen Quadratkilometer, während die terra incognita des Nordens noch etwa sieben Millionen Quadratkilometer umfaßt. Der erreichte äußerste Punkt in den antarktischen Gegenden befindet sich unter 78° 10' südlicher Breite, sodaß die Entfernung bis zum Südpol noch etwa 12° beträgt. 1818 entdeckte Will. Smith Süd- Shetland, 2 Jahre später Botwell die Orkaden, der Ruffe Bellingshausen drang 1819 bis zum 70.° vor, James Wedelt gelangte 1822 sogar bis zu 74° 15' südlicher Breite. James Roß überschritt mit seinen vorzüglich ausgerüsteten Schiffen 1839 sogar den 78. Brcitegrad und gewann damit allen Südpolforschern vor und nach ihm den Vorrang ab. Er entdeckte auch Viktorialand und die Vulkane Erebus (3770Met. hoch) und Terror (3318 Meter). Es folgen noch die Expeditionen des „Challenger" unter Nares und der deutschen Korvette „Gazelle" unter Kapitän Schleinitz (1874 und
1874—1875), welche beide bemerkenswerte Resultate lieferten. Zuletzt werden noch ans dem Jahre 1893—1894 Hamburger Schiffe als Entdecker eines größeren Landes südlich von den Süd-Shetlandinseln und verschiedener Inseln mit thätigen Vulkanen genannt. 1895 beschloß in Bremen der 11. Deutsche Geographentag die Aussendung einer deutschen Südpolarexpedition, deren Kosten auf 950 000 Mk. veranschlagt wurden und zu deren Gunsten gegenwärtig in den größeren deutschen Städten Vorträge gehalten werden.
Die Erforschung der Ozeane, angeregt durch Maury, den Direktor des Washingtoner Nationalobservatoriums, veranlaßte zahlreiche Expeditionen der Hauptsee- mächte und führte zur Herstellung ganz neuer, wertvoller Apparate resp. der Verbesserung bereits bekannter Instrumente (Tiefseethermometer, Grundprobenschöpfapparate rc.). Deutsck land läßt seit 1871 alle Sommer die Küsten der Nord- und Ostsee untersuchen, seit 1872 hat sie auch eine Kommission zur wissenschaftlichen Untersuchung deutscher Meere gebildet. Die Errichtung hydrographischer Aemter bei den Marine» diente demselben Zwecke. (
Wenn nach alledem auch noch genug wichtige und zahl reiche Aufgaben ihrer Lösung durch das nächste Jahrhunver harren, so hat doch das 19. Säkulum gewaltig und fr,,$* bringend gearbeitet. Die Entdeckung der Erde ist noch niw vollendet, aber es ist doch nach allen Richtungen hin Bresche geschossen worden. Wir haben Afrika durchquert, AustraUen ergründet, China und Japan erschlossen — mag sich nU£ das 20. Jahrhundert durch die Aufsuchung des Nord- uno Südpols revanchieren!
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