Ausgabe 
15.10.1899 Zweites Blatt
 
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zeichnen. Dann leben im Lande noch gegen 790,000 Eingeborene. Kaffern,

Menschen bewohnt ist und einen fast europäischen Charakter hat.

Verantwortlicher Redakteur: H. Koegler. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch Erben) in Gießen.

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die Angreifer gewesen wären und zwar in der Richtung auf Volksrust. Jetzt wird aber wahrscheinlich der Spieß umgedreht und von Seiten Transvaals die Offensive ergriffen.

DaS rechts unten stehende kleine Kärtchen Mecklenburgs veranschau­licht die Größenverhältnisse Transvaals. Die Republik ist 308,560 qkm. (5603 Quadratmeilen) groß, also fast so groß wie das Königreich Preußen, das 6327 Quadratmeilen umfaßt. Dafür hat sie aber nur etwa 900,000 Einwohner, ein Viertel davon sind Weiße (1895 waren es 226,028). Die meisten Weißen sind Boeren (sprich Buren, d. h. Bauern). Es sind eingewanderte Holländer evangelisch-reformierter Konfession, die sich durch Fleiß und Arbeitsamkeit, aber nicht durch hohe Bildung aus-

Basutos und Betschuanen, die von den Boeren beherrscht werden, aber sowohl diese als die Engländer Haffen. Viele von ihnen sind Knechte bei den Boeren, andere Bergleute in den Goldminen.

Das Gebiet der Republik ist zu zwei Dritteln ein 1500 bis 2000 Meter aufragendes Hochplatteau, auf dem sich vereinzelte Bergzüge er­heben. Durch diese Höhe wird die afrikanische Hitze erheblich gemäßigt, doch ist dort zurzeit gerade der Sommer angebrochen, und den englischen Truppen wird das Klima höchst unbequem sein. Die Hauptstadt des Landes, Sitz des Präsidenten und des Volksraads ist Prätoria, das aber nur 800 Einwohner zählt, die größte Stadt, das durch die Gold­minen rasch aufgeblühte Johannesburg, welche von cirka 150000

Der Vermieter -nungen aus dem Mir! eingebrachten Sachen bi Sachen gehören nur ! LebensversicherungSpchi Pfandrecht umfaßt nur seiner Frau, seiner Kindl mittet, und steht dem B jh. Er erstreckt ft ni( rvochm Sachen.

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Wlit dem vorgestrigen Tage hat der Krieg zwischen England und Transvaal faktisch begonnen. Um unsere Leser in den Stand zu setzen, den kriegerischen Ereignissen zu folgen, veröffentlichen wir die vorstehende Karte, die eine vollständige, umfassende Uebersicht des künftigen Kriegs­schauplatzes bietet. Den Hauptteil der Karte nehmen die Südafrikanische Republik (Transvaal) und der Oranje-Freistaat ein, welche durch den Vaalfluß getrennt werden. Im Norden wird Transvaal begrenzt durch Rhodesia, im Westen durch Britffch-Betschuanaland, also nach beiden Richtungen durch englisches Gebiet. Im Osten ist Portugiesisch-Ostafrika der Nachbar, weiter südlich kommt das englische Tonga- und Zululand. Ganz im Süden liegt die Kolonie Natal. Von hier aus würden die Engländer jedenfalls den ersten Vorstoß gemacht haben, wenn sie die

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Mecklenburg-Schwerin und-Strelitz im gleichen Maßstab der Hauptkarte.-

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