sekiMrs Grafen Brockdorff-Rantzau und des Militär-Attaschees I Major Lauenstein den Besuch an Bord der „Charlotte".
Cettinje, 13. Juli. Gestern fand ein feierliches Requiem in der Kathedrale anläßlich des Todes des ! Großfürsten Georg von Rußland in Anwesenheit der fürst- I lichen Familie und des diplomatischen Korps statt. Auch alle Civil- und Militär-Behörden nahmen an der Feier teil.
Afrika. Dem Bolksraad ist gestern der abgeänderte Entwurf für das Wahlrecht vorgelegt worden. Er besteht aus 10 Artikeln. Der erste Artikel bestimmt, daß jeder männliche Ausländer, der das siebzehnte Lebensjahr erreicht hat, die Naturalisierungs-Urkunde erhalten kann, wenn er während eines bestimmten Zeitraums in Transvaal gewohnt hat, ohne zu einer entehrenden Strafe verurteilt zu sein, und wenn er gewisse Bedingungen bezüglich der Steuerzahlung erfüllt. Die folgenden Artikel bestimmen, daß die Naturalisierung nach einem zweijährigen und das volle Wahlrecht nach einem fünfjährigen ständigen Aufenthalt im Lande eintreten kann. Ausländer, die in Transvaal vor der Veröffentlichung des Gesetzes gewohnt haben, können das volle Wahlrecht neun Jahre nach ihrer Ankunft oder fünf Jahre nach der Veröffentlichung des Gesetzes erlangen, es sei denn, daß sie schon früher wenigstens sieben Jahre lang im Lande gewohnt haben. Bürger, die früher schon naturalisiert sind, können das volle Wahlrecht fünf Jahre nach der Naturalisierung erlangen. Die Söhne der neuen Bürger befinden sich in der Rechtslage ihrer Väter. Die in Transvaal geborenen Ausländer können im Alter von 16 Jahren naturalisiert werden, um im Alter von 20 Jahren das volle Wahlrecht zu erhalten. Nur die Weißen können das Wahlrecht erlangen.
— Der Kapstadter Zweig des Afrikanderbundes befürwortet die Ueberweisung des neuen Wahlgesetzes an ein Schiedsgericht, da große Zugeständnisse von der Transvaalregierung gemacht seien und es frivol wäre, einen Krieg wegen der geringfügigen Abweichungen des neuen Entwurfs von den Millnerischen Vorschlägen zu beginnen. „Daily Telegraph" bleibt trotzdem bei seiner Drohung, daß Milner bei dem Zusammentritt des Kapparlaments am 14. Juli das Ministerium Schreiner stürzen und das Parlament auflösen werde.
Universitäts-Nachrichten.
— Berlin. Dem Prtvatdozenten in der juristischen Fakultät der Friedrich-WilhelmS-Untonsität Dr. Paul Hetlborn und dem Prtvatdozenten in der medizinischen Fakultät derselben Universität Dr. Karl Gebhard ist das Prädikat »Professor" betgelegt worden.
— Jena. Am 12. Juli beging der Senior unserer Universität, Geheimer Justizrat Professor Wilhelm Leist, seinen 80. Geburtstag. Er gehört dem Lehrkörper der hiesigen Universität seit 46 Jahren an. Der Jubilar hat auch für das nächste Semester eine Vorlesung angekündigt.
— Leipzig. Der bisherige außerordentliche Prof. Dr. Heinrich Zimmern ist zum außerordentlichen Professor in der philosophischen Fakultät der Universität zu BreSlau ernannt worden.
— Wien. Zum Nachfolger Anton Bruckners als Lektor für Harmonielehre und Kontrapunkt an der hiesigen Universität wurde der Professor am Konservatorium und Direktor der Wiener Singakademie H:rmann Theodor Otto Grädener ernannt.
— Zürich. Am 11. Juli feierten die hiesigen Pslytechniker die 25jährige Lehrthätigkeit des bekannten Geologen Professor Heim am Polytechnikum mit einem solennen Festkommers. Zu gleicher 8eit begeht die Frau des Gelehrten ihr 25jährtgeS D.ktorjubtläum. Frau Professor Heim war die erste Aerzttn der Schweiz. Ihre Zulassung zum Medizinstudium ging seinerzeit nicht ohne Schwierigkeiten vor sich. t ... n,x,
— Graz. Der ordentliche Profesior an der hiesigen Universität, Hofrat Dr. Rudolph Ritter v. Scherer, ist zum ordentlichen Professor des Kirchenrechtes an der theologischen Fakultät der Unioerfität in Wien ernannt worden.
Depefcken des Bureau „Herold".
Berlin, 14. Juli. Das Urteil in dem gestrigen Landfriedensbruch lautete gegen Golze auf 6 Monate, gegen Made, Koniecny und Hermann auf je 9 Monate Gefängnis. Der Angeklagte Hainr ich wurde freigesprochen.
Berlin, 14. Juli. Das „Berliner Tageblatt" erhält folgendes Kabeltelegramm aus NewIork: Aus Washington wird gemeldet: weil Belgien die einschränkenden Bestimmungen gegen die Einfuhr amerikanischen Rindfleisches aufgehoben habe, seien deutscherseits sofort Verordnungen gegen die Einfuhr belgischen Rindfleisches erlassen worden, durch. welche verhindert werde, daß amerikanisches Rindfleisch über Belgien nach Deutschland gelangt. Staatssekretär Hey habe indessen erklärt, dem Staats-Departement sei keine Meldung zugegangen, nach welcher dieser Schritt geschehen sei.
Wien, 14. Juli. In politischen Kreisen verlautet, daß neuerdings an allerhöchster Stelle der bestimmt lautende Wunsch ausgesprochen worden sei, die Regierung solle Verhandlungen wegen der Sanierung der parlamentarischen und innerpolitischen Lage einleiten.
Wien, 14. Juli. Graf Thun begiebt sich in den nächsten Tagen nach Ischl, um die kaiserliche Sanktion zur Publikation der Ausgleichs-Verhandlungen einzuholen.
Wien, 14. Juli. Die Schüler der deutschen Gewerbe- schule in Pilsen, welche vorgestern einen Ausflug unternahmen, wurden in dem tschechischen Dorfe Ratschitz, wo sie im Durchmarsch deutsche Lieder sangen, von dortigen Bauern überfallen. Der Gemeinde-Obmann beschimpfte die Studenten, packte den Studenten Peller am Halse und würgte ihn. Ein anderer Student, welcher Peller zu Hilfe kam, erhielt von dem Obmann einen Säbelhieb, sodaß er besinnungslos zusammenbrach. Die Bauern wollten denselben ins Wasser werfen, was aber schließlich verhindert wurde. Unter fortwährenden Beschimpfungen mußten die Studenten abziehen.
Paris, 14. Juli. Wie in unterrichteten Kreisen verlautet, werden alle gegen die Generale Boisdeffre und Gonse beabsichtigten Maßregelungen vertagt.
Lille, 14. Juli. Pressensö hat gestern vor über tausend Personen einen Vortrag über die Dreyfus- Angelegenheit gehalten. Seine Rede wurde vielfach von lautem Applaus unterbrochen, während vor dem Saale eine große Anzahl von Klerikalen und Nationalisten versuchten, eine Gegenkundgebung zu veranstalten.
Nizza, 14. Juli. Es verlautet, die Freigebung des Generals Giletta sei auf dringendes Einschreiten der italienischen Regierung erfolgt. Die Regierung drohte im Weigerungsfälle mit Enthüllungen, welche die französische Botschaft in Rom sehr kompromittieren würden. Es handelt sich um zwei von dem General Giletta über seine Mission in den See Alpen verfaßte Berichte, welche durch französische Umtriebe auf dem italienischen Kriegsministerium entwendet worden seien.
London, 14. Juli. Die Königin erklärte im letzten Ministerrate, keinen Transvaalkrieg zuzulassen.
Brüssel, 14. Juli. Dem „Soir" zufolge hat die Negierung wegen der jüngsten Straßen-Kundgebungen bereits Befehl gegeben, die Bürgerwehr von Gent und Loewen nach Brüssel abzusenden, da die Regierung auf die Miliztruppen der Hauptstadt nicht zählen könne.
Brüssel, 14. Juli. Die Delegierten sämtlicher gemüßigten liberalen Wahlvereine Belgiens beschlossen einstimmig, angesichts der bevorstehenden Kommunal-Wahlen sowie der nächstjährigen allgemeinen Parlamentswahlen ein B ü n d n i s mit den Sozialisten abzuschließen. Die Versammlung wählte mehrere Personen, welche die Verhandlungen führen sollen. , p .
Belgrad, 14. Juli. Das Gerücht, daß demnächst in. Serbien ein Militär-Regime eingeführt werden würde, wird von eingeweihten Kreisen als unrichtig bezeichnet, da König Alexander keine darauf bezüglichen Aeußerungen gemacht, im Lande alles vollkommen ruhig und ein Militär- Regime deshalb nicht notwendig sei. Der über Belgrad verhängte Belagerungs-Zustand ist nur auf das Attentat zurückzuführen, welches im ganzen Volke verurteilt wird und keinen beunruhigenden Widerhall finde. — Der als Anstifter des Attentats verhaftete Gemeinde-Sekretär I Koaschevic ist irrsinnig geworden.
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gegeben wirb, sei mitgeteilt: Eröffnung und Begrüßung > durch Direktor D. Weiffenbach (Friedberg); Ansprachen von I Pfarrer Weitbrecht (Wimpfen) und Realgymnasiallehrer Pfarrer Waitz (Darmstadt); Vorträge des Friedberger I Gesangvereins „Liederkranz" (niederländische Volkslieder); I allgemeine Gesänge; Schlußwort.
Neue Bilder. In der Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand hat diese Woche wieder ein I größerer Wechsel der Gemälde stattgefunden. Unter den I über 80 ausgestellten Bildern — davon sind 52 neu — I befindet sich diesmal eine große Anzahl sehr interessanter I und beachtenswerter Stücke, sodaß wir Kunstfreunden den I Besuch der diesmaligen Ausstellung sehr empfehlen können. I ** Hundeausstellung. Nachdem heute Freitag abend im Hotel Großherzog von Hessen von Seiten des Ko- | mitees der Ausstellung eine Begrüßung der Herren Preis- I richter, Aussteller und Festgäste stattfindet, wird Samstag I den 15. Juli morgens 9 Uhr die Ausstellung durch Herrn I Provinzialdirektor von Bechtold feierlich eröffnet werden. I Hieran schließt sich ein offizieller Rundgang durch die Aus- I stelluUgsräume und Hallen, worauf die Herren Preisrichter I ihre Thätigkeit sofort beginnen. Der Zutritt ist für die I Mitglieder des veranstalteten Vereins persönlich gegen Vor- I weis der Mitgliedskarte sowie für die Aussteller gegen Vor- I zeigung des Annahmescheines für den ausgestellten Hund, sowie selbstverständlich vor allem für die Herren Ehrengäste, völlig frei. — Im übrigen wird die strengste Kontrolle geübt werden. Wir machen noch besonders darauf aufmerksam, daß Hunde, welche nicht ausgestellt werden, durchaus nicht I eingelassen werden können, selbst wenn dieselben an der I Leine geführt werden.
** Ein heftiges Gewitter ging gestern nachmittag über Gießen und Umgebung nieder. Es schlug mehrere Male ein, doch ist nennenswerter Schaden nicht entstanden, an- i scheinend hat auch der heftige Regen den Feldfrüchten nicht geschadet.
** Eine ungemein plastisch wirkende naturgetreue dreiteilige Gesamtansichtskarte von Gießen (Preis 20Pfennige) ist soeben im Verlage von Ad. Arnold hier erschienen. Dieselbe ist geeignet, Gießens herrliche Lage überall in das rechte Licht zu setzen und möchten wir dem rührigen Ver- _________ I leger schon aus diesem Grunde einen recht flotten Absatz
nnh wünschen. Mit Rücksicht auf die Schwierigkeit der Photo-
UHV graphischen Aufnahme - es waren deren drei nötig -
Gießen, den 14. Juli 1899. | darf der Preis als mäßig bezeichnet werden.
*♦ Hohe Auszeichnung. Von Seiner Königl. Hoheit ~ >
dem Großherzog ist dem Herrn Geh. Medizinalrat Aus der Zeit für me Zen. Professor 0r. Riegel das Komturkreuz des Ordens Philipps <® wurde in Svanien
des Großmütigen allergnädigst verliehen worden. Erst vor Vor 65 Jahren, am 15.Julll834, wenigen Tagen durften wir di- Diplomierung des Herrn die Jnquisit.on aufgehoben. Der l'feste Verdacht oder das Geheimerals feilens der G-fellschast sinnländischer Aerzte falsche Zeugnis eines Femdes konnte vordem m die grauen- . J Lpntp unl, ist spm Mprhipntpn vollen Jnquisitwnskerker fuhren, wo man durch die furcht-
KSFÄ Ä sfewi Ä.VSC ” fenennS. Meine Königliche Hoheit der Groß- lichen Bunde gegen die Freiheit als in jener schrecken«-
Herzog haben Allergnädigst geruht, am 8. Juli den Re- vollen Zeit. __________________
qierungsrat bei der Provinzialdirektion Starkenburg, Wil- helm Best, unter Enthebung von dem Amte eines stell- vertretenden ständigen Mitglieds des Landesversicherungsamts, * Mannheim, 13. Juli. Ein schweres Gewitter
zum ständigen Mitglied dieser Behörde im Nebenamt; den starkem Hagelschlag ist heute abend hier niedergegangen.
Hilfsarbeiter im Ministerium des Innern, Regierungsrat Der Blitz hat wiederholt eingeschlagen. Die Beschädigung
Dr. Karl Usinger, zum stellvertretenden ständigen Mit- ber Auren ist beträchtlich.
gliede des Landesversicherungsamtes im Nebenamt; den „ ., ■ ■ ■ - ■—
Regierungsassessor Dr. Karl Keh r ein aus Mombach zum IHrdtltdlE UmtirtdltM
Kreisamtmann bei dem Großherzogl. Kreisamt Oppenheim zu ernennen. Evangelische Gemeinde.
"Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß- I Sonntag den 16. Juli. 7. nach Trinitatis.
Herzog haben Allergnädigst geruht, am 23. Juni'der Gottesdienst.
Werkführerin Margarete Weber zu Offenbach, in Diensten In der Stadtkirche,
der Seifen- und Parfümeriefabrik von Gustav Böhm da- vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Grein,
selbst, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für M :enlebre für bie «eutonfirmicrten au8ber
treue Arbeit" zu verleihen. , Vormittags 9i/r Uhr: Pfarrer Schlosser.
•* Mrchliche Dienstnachrichten. Seine Königl. Hoheit I Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Dr. Grein,
der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 5. Juli Die Kinderkirche der Matthäusgemeinde fällt aus.
den von Seiner Durchlaucht dem Herrn Fürsten von Löwen- In der Johanneskirche.
stein-Wertheim-Rosenberg und Seiner Erlaucht dem Herrn Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Dr. Heußel.
Uafenjnerba«.®^ auf die eOaugeliWeJßfarrfteae <•%
zu Kirch-Brombach, Dekanat Remheim, präsentierten Pfarr- gemeinde. Pfarrer Dr. Naumann.
Verwalter Karl Gerhard zu Kirch-Brombach für diese I Am Sonntag dem 23. Juli findet Beichte und heil. Abend- Stelle zu bestätigen I wähl' für die Lukas- und Johannesgemeinde im Hauptgottesdienst
•* Der hessische Hauptverein des Evangelischen Bundes statt. Anmeldungen zuvor bei dem Pfarrer jeher Gemeinde erbeten zur Wahrung der deutsch-protestantischeu Znteresien gedenkt Katholische Gemeinde,
kommenden Sonntag den 16. lfd. Mts. in dem nahen Samstag den 15. Juli Friedber g sein Jahresfest zu halten, und lädt dazu I ^^mittags um 41/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur alle Evangelischen aus Stadt und Land herzlich em. Wer heil. Beichte.
die Zeichen unserer Zeit beachtet und sie zu deuten weiß, wird I Sonntag den 16. Juli. 8. Sonntag nach Pfingsten, die hohen Aufgaben, die dem Evangelischen Bunde gestellt Vormittags von 6V9 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht, sind, nicht unterschätzen, und sollte es darum nicht versäumen, „ um 7 Uhr: Die erste heil Messe;
hn« ^riphhcrnPT ft tu ßpfnrfipn — Das Vroaramm ist vor und m der eiben Austellung der hell. Communion;
das Friedverger Fest ru vesuchen. ^as Programm i i um 8 u^r. Die zweite heil. Mefie; Militärgottesdienst
folgendes : I. Festgottesdienst, nachmittags o Uhr (punkt- I " mit mret)igL
lich) in der Burgkirche. Festprediger: Pfarrer Reinhardt „ um 9>/2 Uhr: Hochamt mit Predigt.
(Wörrstadt). II. Verhandlungen des Hauptvereins-Vor- Nachmittags um 2V» Uhr: Sakramentalische Bruderschafts-Andacht, standes mit den Abgeordneten der Zweigvereine; zugleich m X.»
geschlossene General - Versammlung des hessischen Haupt- I ttt ölt Iynagoge.
Vereins um V25 Uhr im Saale des Gasthauses „zu den I Samstag den 15. Juli 1899.
drei Schwertern" (gegenüber der Stadtkirche). Nur Mit- Vorabend 7" Uhr morgens 8® Uhr, nachmittags 4 Uhr glieder des Bundes haben Zutritt. Tagesordnung: 1. Jahres- Schristerklärung, Sabba hausgang Uhrbericht durch den Vorsitzenden. 2. Rechnungsbericht durch
den Rechner. 3. Statuten-Veränderung. 4. Regelung der I Hokkesdlknfl btr israelirischen Keltgionsgeseuschaft. vom Bunde unternommenen Krankenpflege. 5. Referat von I Sabbathfeier am 16. Juli 1899.
Direktor D Weiffenbach über den derzeitigen gesetzlichen I Freitag abend 786 Uhr, Samstag vormittag 8 Uhr, nach- Stand der konfessionellen Erziehung der Kinder aus ge- mittag 4 Uhr, Sabbathausgang 9 Uhr.
mischten Ehen (Gesetz zur Einführung des neuen bürger- Nachmittag 3 Uhr EchrifterttLrung. lichen Gesetzbuchs). 6. Etwaige Anträge aus der Ver- Wochengottesdienst morgens 6<m Uhr, abends 7 Uhr. sammlung und Resolutionen. 7. Wahl des Ortes für das Temperatur der Lahn und Luft nächste Jahresfest. III. Oeffentliche Festversammlung abends . Reaumur aemessrn am 14, Juli, zwischen 11 u. 12 Uhr mittags: 8 Uhr im Saalbau (Ecke der Bismarck- und Ludwigstraße). Wafin 18°, Lust 18°.
Aus dem ausführlichen Programm, das in Friedberg aus- | Rübsamen'sche Badeanstalt.


