1).
rote
Insgesamt sind für das Landheer 65,300,000
32,700,000 Dollars ausgegeben worden, also im ganzen
zwischen
Monat
Landheer:
600,000
1,200,000
12,000,000
16,500,000
29,500,000
5,500,000
März April Mai Juni
großer Stärke braust seit gestern abend über unsere Gegend hin und hat zahlreiche Bäume entwurzelt, anderen Aeste abgeschlagen und vieles Stroh von den im Freien sitzenden | Haufen verweht. Schornsteinteile wurden losgelöst und mit vielen Ziegeln zur Erde geschleudert. Eben — gegen Mittag — hat er zwar von seiner Heftigkeit verloren, sich aber noch nicht gelegt.
Berstadt, 13. Januar. In diesen Tagen fand dahier die Abstimmung der Grundbesitzer in hiesiger Gemarkung über die beantragte Feldbereinigung statt. Da sich jedoch die Mehrzahl derselben gegen die Feldbereinigung erklärte, dürfte dieselbe dahier vorerst nicht ausgeführt werden.
△ Mainz, 13. Januar. Von einer von dem Kriegs- Ministerium entsandten Kommission wurde heute in Gemeinschaft mehrerer hiesiger Stabsärzte die Schloßkaserne hier, auf ihren sanitären Zustand untersucht. Die Kaserne, welche seiner Zeit als Kriegslazarett gebaut wurde, und
Von der Nidda, 13. Januar. Ein Sturm von
Juli bis 13. August
Males und Provinzielles.
Lollar, 15. Januar. Herr Engelbach, Geschäfts- I führer der Sterbekasse des Landesgewerbevereins für das I Großherzogtum Hessen hält heute, nachmittags 4 Uhr beginnend, einen Vortrag über das neue Handwerkergesetz I auf Anregung des hiesigen, unlängst errichteten Ortsgewerbe- I Vereins im Schönhof dahier ab, und machen wir alle Ge- I werbetreibenden von hier und Umgegend auf die große I Wichtigkeit desselben aufmerksam. Der Zutritt ist jeder- I mann gestattet. Nach diesem Vortrage ftnden Erläuter- I ungen über die Handwerkersterbekasse statt. Bei dieser I Gelegenheit möge nicht unerwähnt bleiben, daß die Gemeinde I Daubringen dem hiesigen Ortsgewerbeverein in dankens- I werter Weise 25 Mark zur Unterhaltung der Sonntags- I zeichnenschule gespendet hat. Diese Schule besuchen jetzt I bereits 30 Schüler, und ist Bedürfnis nach einem größeren I Lokal vorhanden, nachdem das von der Gemeinde^ Lollar I zur unentgeltlichen Verfügung nebst Heizung unb Stellung I von Subsellien gegebene Lokal die Schülerzahl nicht I mehr faßt.
n. Von der Nidda, 12. Januar. Der schon so oft ge- I priesene milde Winter hat uns auch für den Tisch I manche Annehmlichkeit gebracht. In den Hausgärten konnte | man bereits ab und zu von den Salatbeeten von dem im Herbst nicht verpflanzten Winterlattich ausstechen und sich dies so beliebte und um diese Zeit sonst auf dem Lande kaum aufzutreibende Gericht verschaffen. Draußen auf den Aeckeru wächst üppig die Rapunzel, der Feldsalat, und unsere kleinen Feld-Wasserrinnsale strotzen von Brunnenkressen. Den Feldmäusen bekommt die Witterung anscheinend auch I ganz gut; denn auf vielen Kleeäckern laufen sie einem kreuz ! und quer vor den Füßen her. In den Dörfern brummen immer noch die Dreschmaschinen. In früheren Jahren standen sie um Weihnachten bereits still. Dieses Jahr haben sie hier und da bis in den März hinein zu thuu. Draußen auf dem Felde nehmen darum die zahlreichen Strohhaufen noch nicht ab. Täglich sieht man mit Stroh beladene Wagen auf unserer Landstraße auf dem Wege nach Hanau und Frankfurt, wo namentlich Handdrusch-Roggenstroh gesucht und gut bezahlt wird. In den genannten Städten, sowie ui Friedberg und Nauheim herrscht im Baugewerbe noch emsige Thätigkeit. Unsere arbeitende Bevölkerung, die großenteils dort lohnende Beschäftigung sindet, braucht darum eben noch nicht feiernd daheim umherzugehen und zieht so und auch durch Ersparung von Brennmaterial Vorteil vom gelinden Winter. Unseren Landwirten fehlt bei diesem Zug der Arbeiter nach den Städten vielfach das notwendigste Gesinde. Viel mehr als früher werden die Vermietungsbnreaus in Anspruch genommen, um den Dienstbotenmangel decken zu helfen. Und diese müssen, um den Anfragen genügen zu können, vielfach Knechte aus dem fernen Osten kommen lassen. Diese treten bei uns lieber in Dienst, als in ihrer Heimat, in der ja nach den Zeitungen auch Leutenot herrscht, weil hier die Bezahlung eine bessere ist. Die Holzhauerarbeiten erlitten bis jetzt keine Unterbrechung und gehen ihrem Ende entgegen. Bei den noch großen Brennholzbeständen ist kaum anzunehmen, daß die Holzpreise dieses Jahr hohe sein werden.
Flotte: 2,400,000 9,800,000 7,000,000 6,500,000 5,500,000 1,500,000 und für die Flotte
deshalb feuerfest angelegt ist, soll bedeutend vergrößert und I nach verschiedenen Richtungen hin ausgebaut werden, wozu I im Reichsbudget beträchtliche Mittel vorgesehen sind. Da durch den projektierten Umbau der Schloßkaserne sowohl der schönste Teil wie das unfern der Kaserne befindliche kurfürstliche Schloß in ihrem Ansehen beeinträchtigt würden, macht sich hier eine lebhafte Agitation gegen das Projekt geltend. — Der gestern Abend und während eines Teiles der Nacht lobende Orkan hat hier und in der nächsten Umgebung beträchtliche Verheerungen und Schaden angerichtet. Während in der Stadt viele Fensterscheiben und Dachteile dem Unwetter zum Opfer fielen, hat der Sturm m der nächsten Umgebung unter Bäumen und sonstigen Pflanzungen sehr bedeutend gehaust. Auf exponierten Punkten wurden Bäume von beträchtlicher Dimension entwurzelt. Besonders heftig war die Wirkung des Sturmes auf dem Rhein, und wurden mehrere Fahrzeuge von ihrer Ankerung gerissen. In Hechtsheim stürzte ein 35 Meter hoher Schornstein ein und auf der Hechtsheimer Höhe wurde ein ganzer Ringofen von dem Sturme zerstört. Wahrscheinlich wird sich die Zahl der Hiobsposten noch vermehren. — Ein früher hier, und jetzt in Hungen (Oberhessen) wohnender Gerichtsvollzieher hat sich am letzten Sonntag von zu Hause fort begeben, um seine hiesige Familie zu besuchen. Der Mann ist nicht hier angekommen, aber auch nicht nach Hause zurückgekehrt, noch Haler sonst ein Lebenszeichen von sich gegeben. Man vermutet, daß dem Manne ein Unglück zugestoßen ist.
Mainz, 13. Januar. Mainzer Schleppschifffahrtsverein. Da die Bemühung der Verwaltung, sämtliche Gläubiger zu einem Arrangement zu bewegen, ohne Erfolg geblieben sind, ist der Gesellschaft nichts übrig geblieben, als den Konkurs anzumelden, was gestern geschehen ist. Heute Morgen ist bereits ein provisorischer Gläubigerausschuß zusammengetreten, der auf einen Zwangsvergleich hinarbeitet und innerhalb der vorgesehenen gesetzlichen Frist Versuche machen will, das Mannheimer Finanzkonsortium an sein Kaufsgebot zu fesseln. Ob letzteres gelingen wird, läßt sich billig bezweifeln.
Vermischtes.
* In Wörish ofen soll dem Prälaten Kneipp ein Denkmal gesetzt werden. Die Mittel dazu sind von den Kurgästen aufgebracht worden. Die Grundsteinlegung des dem Bildhauer Seeböck in Rom übertragenen Werkes hat bereits stattgefunden, und die Enthüllung soll im Sommer erfolgen.
* Verein für Handlungs-Kommis von 1858 (Kaufmännischer Verein) in Hamburg. Im abgelaufenen Jahre sind durch den Verein 6037 kaufmännische Stellen besetzt worden, gegen 5516 im Vorjahre. Am 7. Dezember vermittelte der Verein bereits die 71,000ste Stelle seit seinem Bestehen. Dieser bedeutende Erfolg ist ein erfreuliches Zeichen für die fortgesetzt wachsende Ausdehnung der kostenfreien Stellenvermittelung des 58er Vereins. Neu ausgenommen wurden im letzten Jahre 10036 Mitglieder, so daß der Verein jetzt bereits über 56,000 Angehörige zählt. Er besitzt 298 V^irks-Geschäftsstellen, die sich über alle fünf Weltteile erstrecken. Seine verschiedenen Wohlfahrts- einrichtnngen (Pensionskasse mit Alters-, Invaliden-, Witwen- und Waisen-Versorgung; Kranken- und Begräbniskasse, e.H.; Unterstützungskasse, die namentlich bei Stellenlosigkeit wirkt u. s. tu.) können auf eine ersprießliche Thätigkeit auch in dem abgelaufenen Jahre zurückblicken. Die Mitgliedskarten ; und Kassen-Quittungen für 1899 liegen an der Hauptkasse I in Hamburg und an 'den Geschäftsstellen zur Einlösung bereit.
* In Berlin ist der Direktor des königlichen Domchors,
Ausland.
Christiania, 10. Januar. In Norwegen steht wieder einmal eine soziale Resorm auf der Tagesordnung, die ihres gleichen sucht. Die parlamentarische Arbeiterkommission, die sich mit der Frage der Volkspensionen beschäftigt, und eme ungemein umfassende Sozialstatistik ausgearbeitet hat, dürfte in einigen Monaten, vielleicht schon März, mit ihren Arbeiten fertig sein und will dann dem Storthing einen Vorschlag einreichen, der eine Invaliditätsversicherung für das ganze Volk bezweckt. Darnach soll jedem Einwohner Norwegens, Mann oder Fran, ohne Rücksicht auf Alter und Stand eine Pension zugesichert werden, von der die be- tressende Person leben kann. Diese Pension soll von dem Augenblick an in Kraft treten, wo der Betreffende unfähig wird, seinen Unterhalt zu erwerben, mag dies durch Krankheit, Unfall, Alter oder Schwachheit herbeigeführt werden.
Petersburg, 9. Januar. Generalleutnant Baron Kaulbars, der diirch sein Auftreten in Bulgarien im Jahre 1886 in weitern Kreisen bekannt geworden war, ist unter Enthebung von der Stelle des Stabschefs der finländischen Truppen zum Mitgliede des wissenschaftlichen Ausschusses des Haupt st ab es ernannt worden.
Witzblätter in 14tägigem Turnus. Von den Gewerkschaftsblättern erscheint eines dreimal wöchentlich, 30 wöchentlich, eine dreimal monatlich, 21 alle 14 Tage und 4 monatlich. Insgesamt steht also der sozialdemokratischen Agitation die stattliche Zahl von 133 Zeitungen zur Verfügung.
merken die Blätter. _ , s
• Die Londoner Röntgen-Gesellschaft hielt zu Ende des vorigen Jahres wieder eine Versammlung ihrer JJntglteoer und Gönner ab. Diese erst vor einigen Monaten gegründete wissenschaftliche Vereinigung verfügt schon jetzt über eine bedeutende Anzahl von Mitgliedern. Die letzte Versammlung war eine ungewöhnlich glänzende und von einer Reihe der bedeutendsten englischen Gelehrten aus den Gebieten der Physik, der Chemie, der Medizin und den verwandten Wissenszweigen besucht. Wie die „Allgemeinen Wissenschaftlichen Berichte" seinerzeit meldeten, hatte die Rontgeii- Gesellschaft vor einiger Zeit Rundschreiben an möglichst viele Forscher gesandt, um Berichte über beglaubigte Falle von Hauterkrankungen, die durch Röntgensche Strahlen erzeugt wurden, zu sammeln. Die Ergebnisse wurden nunmehr den Mitgliedern vorgelegt. Die Schlüsse sind folgende: Erstens sind in hohem Maße luftleere Focusröhren wemger zur Verletzung der Haut geeignet als sogenannte schwache Röhren, zweitens wird die schädliche Wirkung der Strahlen durch eine Zeugschicht, also durch die Kleider gehemmt. Drittens: die eigentliche Ursache der sogenannten X-Strahlen- Verbrennung ist noch ungewiß und entweder der von der Röhre während ihrer Thätigkeit abgegebenen Hitze, den Kathodenstrahlen oder den X-Strahlen zuzuschreiben, oder endlich sie rührt von Büschelentladungen her, die an den Endpunkten der Röntgenschen Röhren stattfinden. Dr. Holland aus Liverpool teilte in derselben Sitzung mit, daß er gemq^ Hautgeschwüre durch Röntgen-Strahlen anscheinend gänzlich zu heilen vermochte. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Röntgen-Gesellschaft eine ständige Kommission zur Untersuchung der Wirkung Röntgenscher Strahlen auf die Haut einsetzen wird, die aus ärztlichen und physikalischen Sachverständigen zusammengesetzt sein müßte.
98,000,000. Vom Kongreß sind im Ganzen 360,000,000 Doll, bewilligt worden, die sich auf die Zeit bis 1. Januar 1899
* Vom Neujahrsempfang republikanischer Präsidenten wird manches Ergötzliche berichtet. Präsident Mac Kinley und Frau hielten im Blauen Saale des Weißen Hauses ihren Neujahrsempfang ab. Zuerst kamen die Staatssekretäre und das diplomatische Korps, geführt von dem britischen Botschafter Sir Julian Pauncefote. Dann folgten die Richter des obersten Gerichtshofes, die Bundesjenatoren und die Kongreßmitglieder, die Offiziere der Armee mit General Miles an der Spitze, die enthusiastisch empfangen wurden. Hierauf kam das große Publikum, in die Hunderte zählend. Mac Kinley schüttelte seinen Mitbürgern die Hände mit einer Geschwindigkeit von 75 in der Minute, ohne die geringste Ermüdung zu zeigen. — Anders ging es bei Felix Faure zu. Beim Empfang im Elysee wurde streng nach der Hoforduung darauf gehalten, daß die Besucher zehn Schritt von dem Präsidenten sich entftrnt hielten, bis dieser durch ein gnädiges Zeichen das Naher- treten gestattete. Beim Neujahrsempfang ist der erforderliche Stoff der Unterhaltung durch die Umstande geboten. Präsident Faure hat also nicht nötig, ihn mühsam aus der Ferne herbeizuholen, wie zum Beispiel kürzlich, als er Präsident Iglesias ihn besuchte: Felix Faure fragte ihn mit lauter und vernehmlicher Stimme nach dem Preisstand des Kaffees in Costa-Rica. Während des Vorbeizuges der Würdenträger hatte der Präsident seine Würdenträger um sich. Er versteht es vortrefflich, jeder Verwechselung mit ihnen vorzubeugen, indem er sich von ihnen ablost, er Präsident tritt einen Schritt vor, macht eine Bewegung I nach rechts, eine andere nach links und steht dadurch in | erhabener Einsamkeit und Hoheit da, wobei ihm ft nie 9roBc ! Gestalt trefflich zu statten kommt. „Die monarchischen Ueoer- liefeningen sind in Frankreich noch nicht ausgestorben, dem I Präsidenten der französischen Republik selbst mag es vor- ! kommen, als gäbe es noch einen König in Frankreich , ve-
Prof. Albert Becker, gestorben.
* Die Akademie der Wisieuschafien in Petersburg! wählte zu Ehrenmitgliedern den König von Schweden und Norwegen und die Königin vvn Nuinäliien. Zum korrespondierenden Mitgliede wurde das Mitglied der Münchener Akademie Friedrich Hirth gewählt.
* Der Reisende Hauptmann Daniel Braun hat beschlossen, im nächsten Sommer eine Expedition von der Ostküste Islands über Jan Mayen nach der Ostküste Grönlands | in der Nähe des Kap Barclay zu unternehmen, um Nachforschungen nach Andree anzustellen.
* Eine wichtige zoologische Expedition unternimmt Prof. Wilson von der Kolumbia-Universitüt in New-Jork. Er will in Aegypten die Entwicklungsgeschichte eines afrikanischen Knochenfisches erforschen, des allen Zoologen wohlbekannten Flösselhechtes (polypterus bichir), der als Urahne der Amphibien betrachtet wird. Der Fisch wurde von Dr. Hunt im letzten Sommer im Nil aufgefunden, konnte aber nicht während seiner Brutzeit beobachtet werden. Durch die jetzt geplanten Untersuchungen kann eine sehr wichtige zoologische Frage ihrer Entscheidung näher gebracht werden.
* Obgleich der Krieg zwischen Spanien und Amerika nur 114 Tage gedauert hat, so hat er doch der Vereinigten Staatenregierung 150,000,000 Dollar gekostet, von i denen etwa 98,000,000 thatsächlich ausgegeben worden sind. Einer Mitteilung des Internationalen Patentbureaus Carl Fr. Reichelt, Berlin NW. 6, entnehmen wir folgende Zusammenstellung, aus welcher ersichtlich ist, in welcher Weise sich die Ausgaben auf die verschiedenen Monate und sie sich zwischen Landheer und Flotte verteilen.
Universitäts-Uachrichten.
— Bonn. Der Direktor der Union sitälS-Sternwarle, Professor Dr. Karl Friedrich Küstner, hat den an ihn ergangenen Rus an die Sternwarte in Hamburg angenommen. Er wirb jevoa» fein neues Amt erst zum Oktober dieses Jahres übernehmen.- In den Bonner akademischen Kreisen wird der Abgang Kustners lebhast bedauert. ~rct{)urQ t B. Der außerordentliche Professor de« Civilrechts, Dr. Merkel, hat eine Berufung nach Berlin erhalten.
Verkehr, Land- und Volkswirtschaft.
— Seit der Einführung des Reichs PennyportoS am Weih- r.achtstaae hat sich der englische Postverkebr mit Kanada schon säst verdoppelt. Die Räumlichkeiten deS Londoner Generalpost- smteS erweisen sich immer mehr als unzulänglich. Einstweilen werden einige benachbarte Geschäftshäuser für den Postdtenst gebraucht
— Die einfachsten Wahrheiten brauchen oft am längsten, biS sie sich Bahn brechen. So verkennen noch viele Hausfrauen den Unterschied zwischen Kathreiners Malzkaffee und jenen Produkten, die nichts anderes sind, alS gebrannte Gerste oder geiSstetes Malz. Diese schmecken schlecht, gerade wie die Etchorie, Kaffee Essenzen u. s. w., den Kaffee zwar dunkler machen, aber nicht verbeffern können. Kathreiners Malzkaffee ist daaegen nach einem eigenartigen vatentierten Verfahren mit einem Extrakt auS dem Fleische der Kaffeefrucht imprägniert, der direkt in den Kaffe»plantagen gewonnen wird. Infolge dieser Fabrikattonsmethode übernimmt der ächte ^Kathreiner" Geschmack und Aioma des Bohnenkaffees in so hohem । Grade, daß er als vollkommener Ersatz dienen kann, während er alS Zusatz durch wirkliche Geschmacksoerbesserung vorzügliche Dienste leistet. 491
„Elephanten - Kaffee" 37
von der Holl. Kaffee-Brennerei H. Diequä & Co. ist anerkannt die beliebt ste Marke und kann bestens empfohlen werden — wegen ihrer Billigkeit, Ergiebigkeit und besonderen Brennart nach I. von LtebtgS Vorschrift (leichte Zuck rumhüllung), wodurch daS Aroma gebunden und daS schädliche, fettige Ausschwttzen der Bohnen unmöglich ist. Diese Kaffee sind nur in verschlossenen Packetev z» haben, — mit Schutzmarke und Firma versehen — und ist damit I jede Garantie geboten für einen reine«, unverfälschte«, gefu«de« | Kaffee. — Verkaufsstellen sind durch Annoncen dieses Blattes bekavui.


