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mermusik für Blas- auß, den man in guter Größe Gießens nut seht ikbarer werden daher die tunb bei Konzertoereins gliebem für baS gestrige n derartigen Genuß er- Vereinigung für Blas- lte zu Hannover, die im ein Mathilde Franke die ammS übernommen hatte, >ine bet hervorragendsten art zu fein, uub wir find (Oboe), MenzMmette), qott) für die dargebotenen Hungen in den Ensemble- hr Anerkennung, als Herr n auf dem Programm ge- unaen war und auf diese ionzerts überhaupt erwog- Kummern des interessant n M erweckten nWmafc ' le von
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Hopfen und Malz Gott erhallS!
- (Eingesandt.) Diesen allen Brauerspruch wählen I wir bei der folgenden Beschreibung eines gemütlichen Abends I auf Textors Terrasse. — Am verflossenen Samstag Abend vereinigte sich auf Einladung des Besitzers der Brauerei Textor, Herrn Gg. Bichl er hier, die stattliche Anzahl von über 200 Personen, bestehend aus allen Handwerkern mit ihren Gehilfen, welche bei dem Neubau einer nach | neuestem System eingerichteten Mälzerei, die den Inhaber I in die Lage versetzt, mehr als seinen eigenen Bedarf an Malz herzustellen, beschäftigt waren, nebst dem ganzen Personal genannter Brauerei zu einem Bier-Kommers mit Nachtessen. — Nach dem ersten Gang ergriff der Gastgeber, Herr Gg. Bichl er das Wort, um in längerer, gediegener Rede die Gründe darzuthun, welche ihn veranlaßt hatten, die Einladung auf diese große Anzahl von Männern auszudehnen, da die Neu- und Umbauten im wesentlichen als abgeschlossen zu betrachten seien und gab in anschaulicher Weise einen Rückblick seit Bestehen der Brauerei Textor im Jahre 1863. Redner gedachte in anerkennenden Worten der unermüdlichen Thätigkeit und großen Geschäftskenntnis des Herrn Fr. Textor und erwähnte das verdienstvolle Wirken des Braumeisters von seinem Vorgänger und seines ersten Braumeisters, des Herrn Otto Müller, jetzt Braumeister in Magdeburg, und Hans Mülle-', Brauererbesitzer in Baden (Schweiz). Wie ja bekannt sein dürfte, haben | sich die Absatzgebiete seiner Biere von Jahr zu Jahr ver- I größert, und als ein gern getrunkenes Bräu erwiesen. Herr Dichter dankte allen, welche bei den vielen vorgenommenen Baulichkeiten durch Rat und That mitgeholfen haben, auf das Beste, und gedachte eines jeden, vom Baumeister bis zum kleinsten Handlanger. — Es sei an dieser Stelle bemerkt, daß die Mälzerei nach Plänen des bekannten Brauereitechnikers Herrn Ludw. Langeloth in Frankfurt' a. M. durch den leitenden Architekten Herrn Stein (in Firma Stein & Meyer), der schon beinahe 25 Jahre auf der Brauerei Textor die Arbeiten leitet, erbaut wurde und die innere Einrichtung von einer ebenfalls in Brauereikreisen als einer sehr berühmten, bekannten Firma I. D. Weinig & Sohn, Hanau, herrührt. — Als weiterer Redner des Abends sei Herr Architekt Stein genannt, welcher in guter und sachlicher Weise den Dank der Eingeladenen aussprach, und die trefflichen Eigenschaften des jetzigen Besitzers in seiner Ansprache berührte. — Herr Braumeister Beichele dankte im Namen der Angestellten und ermahnte in kernigen Worten, auch fernerhin, wie seither, alle Kräfte einzusetzen, um das gute Renommee der Firma zu erhalten und sich die Anerkennung des Besitzers für die Folge zu sichern. Die Fidelitas nahm mit der Zeit unter der bewährten Leitung des Schlossermeisters Herrn Martin Dörr, ihren Anfang. Bei Musikstücken, ausgeführt von Mitgliedern der Bauerschen Kapelle, Gesang, humoristischen und andern Vorträgen schwand die Zeit rasch dahin und trennten sich die letzten in früher Morgenstunde mit den Gedanken, ein recht gemütliches, von wahrer deutscher Biederkeit Zeugnis ab- legendes Fest verlebt zu haben. — Einsender dieses kann sich nicht dem Ausspruche verschließen, festzustellen, daß das Einvernehmen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Brauerei Textor ein in jeder Beziehung gutes zu nennen ist.
** S'ängerkranz Konzert. Das gestrige erste Konzert des hiesigen Sängerkronzes in Steins Saalbau war, wie vorauszusehen, vorzüglich besucht. Die geradezu überraschend guten Leistungen des Vereins, der Solisten, des Orchesters und — last not least — der Begleitung der Liedervorträge, geben uns Veranlassung, in eingehender Besprechung denselben einen größeren Raum zu widmen als es heute infolge Ueber- füllung des lokalen Teiles möglich ist. Wir holen in der nächsten Nummer das Referat nach.
** Aus dem Theaterbureau. Morgen Dienstag wird das neulich mit so großem Beifall aufgenommene Schauspiel „Ein Sommernachtstraum" wiederholt. — Mittwoch geht als fünfte Volksvorstellung „Doktor Klaus" in Szene.
'* Am Samstag Abend tagte im Saale des Lenz'schen Felsenkellers eine von den Vorständen der hiefigen Eisen- bahmBettiebs., Maschinen- und Verkehrs-Inspektionen, sowie dem Leiter der Umbau Abteilung für den Bahnhof Gießen einberufene Versammlung zum Zwecke gemeinschaftlicher Beratung über die Gründung eines Eisenbahnvereins, welcher alle Eisenbahnbeamten, Hilfsbeamten und Arbeiter von Gießen und Umgebung umfassen soll. Nach Begrüßung der Versammlung, welche über 150 Personen stark war, durch Herrn Eisenbahndirektor Sch ob er t h erstattete der Eisenbahnsekretär Blum in dessen Auftrag in kurzen Zügen Bericht über den Zweck und die Aufgaben des geplanten Vereins, welcher nach dem Vorbilde der bereits in vielen größeren Städten gegründeten gleichen Vereine die Gemeinsamkeit der Interessen und eine Annäherung der verschiedenen Begmten- und Arbeiterklassen durch Beteiligung aller an gemeinsamen Zielen und Einrichtungen anstreben und gemeinnützigen, sowie geselligen Zwecken dienen soll. Das Ergebnis dieser gemeinschaftlichen Beratung war der einstimmig gefaßte Beschluß, den geplanten Verein, welcher zweifellos sowohl im Interesse der Eisenbahnbeamten und Arbeiter, als auch der Eisenbahnverwaltung liegen dürfte, ins Leben zu rufen, und zum Zwecke der definitiven Gründung desselben demnächst zu einer weiteren konstituierenden Versammlung einzuladen.
♦* Notiz für Bauhandwerker. Um eine allgemein irrige Ansicht aufzuklären, wird folgendes bemerkt: Die Bauenden haben, was etwaige Beschädigungen an Trottoiren und Straßenpflaster betrifft, d. h. wenn Löcher in das Pflaster oder Trottoir gegraben oder schwere Fuhrwerke über Asphalt- oder Cementtrottoire gehen sollen, sich vorher bei dem Stadtbauamte Erlaubnis zu erwirken und für eventuell entstehenden Schaden Ersatz zu leisten. Wegen Benutzung der Straßen zum Niederlegen von Baumaterialien, Steinen,
Sand rc., sowie zum Aufstellen baulicher Hilfsgerüste, Bauzäune rc. haben sich die Bauenden bezw. Bauhandwerker in jedem einzelnen Falle ebenfalls vorher mit der Polizei ins Benehmen zu setzen, um zu erfahren, inwieweit die Straße benutzt werden darf, indem wohl das Bauwesen, aber nicht die Straßenpolizei an die Großh. Bürgermeisterei übergegangen ist.
»* Steckbriefs'ch verfolgt wird von der Staatsanwaltschaft in Mannheim das saubere Trifolium, das durch die Aufmerksamkeit der Sicherheitsorgane vorgestern in Mainz verhaftet worden ist. Billinger, wie der Deserteur Reis und seine Frau haben dem Anscheine nach, trotz ihres energischen Protestes, sich früher gekannt zu haben, schon längere Zeit zusammen gearbeitet. Sie werden alle drei wegen Einbruchsdiebstahls verfolgt. Während Reis von der Militärbehörde abgenrteilt werden wird, werden sich seine Frau und der Komplize Billinger zuerst hier vor der Strafkammer und dann in Mannheim zu verantworten haben. Man glaubt, daß auch noch von anderen Städten aus Nachfrage nach dem Trio gehalten werden wird.
Universität und Hochschule.
Gestorbenr In Berlin am Samstag um 5Vs Uhr Professor Dr. August Flohr im Alter von mehr als 80 Jahren.
Verschiedenes r Für Neu- und Erweiterungsbauten bei der Universität Leipzig, einschließlich der Kosten der inneren Einrichtung und Ausstattung, und für Arealerwerbung sind in den außerordentlichen Staalshaushalt-Etat 3,308,000 Mk eingestellt worden. Von der eingestellten Summe entfallen 800,000 Mk. auf den Neubau eines Landwirtschaftlichen Instituts, 1,400,000 Mk. auf den Neubau eines Physikalischen Instituts (nebst Herstellung einer elektrischen Versuchs- und Schwachstrom-Anlage), 700,000 Mk auf den Neubau eines Veterinärinstituts, 70,000 Mark auf den Bau einer Isolierbaracke bei der Psychiatrischen und Nervenklinik, 220,000 Mk. auf den Erweiterungsbau beim Laboratorium für angewandte Chemie, 30,000 Mk. auf die Herstellung einer Niederdruckdampfheizung im Zoologischen Institute, 88,000 Mk. auf die Errichtung eines Kesselhauses mit Dampfschornstein zwischen dem Zoologischen, Landwirtschaftlichen und Physikalischen Institute. In dem Aufwand für den Neubau des Physikalischen Instituts und des Veterinärinstituts ist die Erwerbung von Bauareal einbegriffen. — Von der philosophischen Fakultät der Leipziger Universität werden für das Studienjahr 1899/190) folgende Preisaufgaben gestellt: Von der ersten Sekiion: „Einfluß der deutschen Litteratur auf die englische am Ende des 18. und im ersten Drittel des 19 Jahrhunderts". Von der zweiten Sektion: „Es ist zu untersuchen, in welchem Verhältnis die Erziehungsschrift Jean Pauls „Levana") zu der gleichzeitigen und früheren Philosophie steht. Es ist dabei besonders auf die Abhängigkeitsverhältnisse, ober auch auf bedeutsame Verwandtschaften, die nicht in Abhängigkeit ihren Grund haben, zu achten. Von der dritten Sektion: „Auf Grund der neuen Tiefseeforschung soll eine übersichtliche Darstellung der sich gegenwärtig auf dem Boden der Meere vollziehenden Sendimentationsvorgänge gegeben und hieran der Versuch geknüpft werden, die gewonnenen Resultate geologisch, und zwar mit besonderer Bezugnahme auf eine bestimmte Formation zu verwerten."
Veramtt»ach««g.
Sofschrift der Po ft fr n düngen.
Zur Sicherung schneller Beförderung und Bestellung der Vostsendungev müssen aus denselben Empfänger und Bestimmung!« ort so genau bezeichnet sein, bafcjeber Ungewißheit vorgebeugt wird Dabei find namentlich folgende Punkte zu beachten:
1. Bei Postsendungen nach größeren Orten ist in der Aufschrift dieWohnung deSEmpfängers möglichst genau anzugeben. Auch ist eS von Wichtigkeit, daß die Wobnungsangabe stets an derselben Stelle der Aufschrift, nämlich unten rechts, unmittelbar unter der Angabe des Bestimmungsortes, erfolg«.
2. Auf den nach Berlin bestimmten Sendungen ist, außer der Wohnung deS Empfängers, der Postbezirk (0., N, NO. rc.), in welchem die Wohnung fick befindet, hinter der OrtSbe- zeichnung „Berlin" »u vermerke».
3. Gibt eS mit dem Bestimmungsorte gleich oder ähnlich lautende Postorte, so ist dem Ortsnamen eine zusätzlich« Bezeichnung beizufügen. Welche Zusätze für die Ortsnamen im Postverkehr als maßgebend anzusehen sind, ergibt sich suS dem „Verzeichniß gleichnamiger oder ähnlich lautender Post« orte", daS zum Preise von 10 Pf. durch Vermittlung jeder ReichS-Postanstalt bezogen werden kann.
4. Wenn der im Reichs-Postgebiet belegene Bestimmungsort zwar mit einer Poftanfialt versehen, dessenungeachtet aber nicht als allgemein bekannt anzunehmen ist, so empfiehlt eS fich, di« Lage deS Orts in der Aufschrift der Sendung noch deS Näheren zu bezeichnen. Zu derartigen Bezeichnungen eignet fich die Angabe des Staates und bei größeren Staaten bei politischen Bezirks (Provinz, Regierungsbezirk u. f. w.), tn welchem der Bestimmungsort belegen ist, oder auch die Angabe von größeren Flüssen ((Oders, (Elbe), (Rhein), (Main) rc.), ober von Gebirgen ((Harz), (Riesenaedirge) rc.) Nicht minder stnb zusätzliche Bezeichnungen, wie ((Thüringen), (Altmark), ntc] für den Zweck geeignet.
isendungen nach Ortschaften ohne Postanstalt ist außer dem eigentlichen BestimmungSvl te noch d i e j e n ttz^e P o st» vnstalt anzugeben, von welcher aus die Bestellung der Senduns an den Empfänger bewirkt werden bez. die Abholung erfolgen soll.
6. Wenn der Bestimmungsort einer Sendung üi einem fremde« Postgebtete belegen und zu den weniger bekannten Orten iu rechnen ist, so ist außer dem Ortsnamen noch das betreffendr Land bez. der LandeStbei» auf der Sendung anzugeben.
Die Beachtung dieser Punkte wird zur Herbeiführung einer schleunigen lleberkunst der Sendungen an den Empfänger wesentlich beitragen, und eS liegt daher im eigenen Interesse der Absender bit Aufschriften der Sendungen hiernach genau anzufertigen.
Neueste MMmmen.
Depeschen öeS Bureau „Herold^.
Berlin, 13. November. Gestern vormittag besuchte das Kaiserpaar den Gottesdienst in den Kommuns.
Schlettstadt (Elsaß), 13. November. Gestern fand im Kreise Schlettstadt die Reichstags-Ersatzwahl für den verstorbenen Abgeordneten Spieß statt. Es erhielten: von der Scheer 6749 Stimmen, die drei andern Kandidaten zusammen 3436 Stimmen. Scheer (Elsässer) ist also gewählt.
Wien, 13. November. Die böhmischen Bürgermeister, welche der von auswärts angelangten Gendarmerie Quartier verweigerten, wurden von der polizeilichen Behörde zu Geldstrafen verurteilt.
Prag, 13. November. Die „Nrodni Listy" fordern die tschechischen Bab-Komitees auf, zu den Bällen, keine Personen mehr einzuladen, welche dem Tschechenvolke fremd oder feindselig gegenüberstehen.
Rostow (am Don), 13. November. Eine aus 6 Personen bestehende Falschmünzerbande, weiche Silberrubel anfertigte, wurde von der Polizei aufgehoben. Viele vorzüglich nachgemachte Falsifikate sowie Werkzeuge wurden mit Beschlag belegt.
Prag, 13. November. In Böhmisch-Brod fanden gestern wiederum Straßen-Demonstrationen statt, sodaß die Gendarmerie mit dem Bajonet einschreiten mußte.
Budapest, 13. November. Franz Kossuth stürzte bei der Benutzung der elektrischen Bahn vom Trittbrett und verletzte sich schwer.
Rom, 13. November. Die republikanische Partei beschloß, im Laufe der Woche in einem großen römischen Theater ein Meeting zu gunsten der Buren abzuhalten. Die sämtlichen Deputierten der äußersten Linken werden daran teilnehmen.
Charlrroi, 13. November. Die Ausstandsbeweg- ung nimmt einen ernsten Charakter an. Seit gestern sind sämtliche Arbeiter der großen Kohlenwerke in Lode- binsard ausständig. Sie fordern 15 Prozent Lohnerhöhung. Obgleich der Ausstand nicht besonders bedeutend ist, so dürfte derselbe das Signal für einen in der Luft schwebenden allgemeinen Ausstand der Grubenarbeiter sein.
Paris, 13. November Bei den Haussuchungen im Kloster der Assumptionisten wurden wichtige Papiere zutage gefördert. Der Untersuchungsrichter Fabre brachte den ganzen Sonntag mit der Sichtung des Materials zu. Die Nationalisten beginnen eine wütende Campagne, welche die Abschaffung des Senats als j kompetente Behörde für Hochverratsprozesse zum Ziele hat.
Paris, 13. November. Dem „Echo de Paris" zufolge hat Dreyfus seit einigen Tagen Carpentras verlassen. Er befindet sich augenblicklich in Motte Servollex auf einer Besitzung des Abgeordneten Josef Reinach.
Warschau, 13. November. Die im Gouvernement Kasan gelegene Stadt Klimentow wurde von einem furchtbaren Feuer fast vollständig eingeäschert. Acht Menschen kamen in den Flammen um. Der materielle Schaden ist sehr beträchtlich. Man vermutet Brandstiftung.
London, 13. November. Ein Telegramm aus Estcourt berichtet, daß die Kisten mit Dynamit Patronen, welche in einem, hiesigen Gasthause aufgefunden wurden, von einem Beamten des Bautenministeriums zurückgeholt worden sind. Es handelt sich keineswegs um ein Attentat, wie man vermutete.
Paris, 13. November. Ein Telegramm des Bürger- | meisters von Bougie in Algier berichtet, daß alle Meldungen über die dort angeblich ausgebrochene Pest unbegründet sind. Die französischen Beamten von.Philippe- ville und Bona sandten ebenfalls beruhigende Berichte über die sanitäre Lage.
Bombay, 13. November. Der Ausbruch einer Meuterei unter den Michis-Stämmen an der indischen Grenze wird gemeldet. Vier Regimenter englische Truppen sind nach den Aufruhrorten abgegangen, um die Ruhe wiederherzustellen.
Bom Kriegsschauplatz.
London, 13. November. Weitere Meldungen über das Gefecht bei Kenilwerth in der Nähe von Kimberley berichten, daß die Engländer einen Fehler begangen haben, indem sie einen Ausfall machten, bei dem sie sich dem Feuer dec Buren zu sehr aussetzten. Sie hatten eine große Anzahl Tote und Verwundete. Die Buren machten sofort nach dem Ausfall der Engländer einen Angriff, wobei es ihnen gelang, 79 Maulesel zu erbeuten.
Paris, 13. November. Ein französisches Frei- Willigen-Korps von 400 Mann mit zwei Aerzten wird morgen nach Südafrika zu den Buren abreisen.
London, 13. November. Die verschiedensten Depeschen melden eine heftige Kanonade von Ladysmith. Es scheint, daß die britischen Marinegeschütze wieder am Gefechte teilnehmen. Man hofft (?), daß der General Murray am 20. d. M. Truppen genug haben werde, um zur Entsetzung von Ladysmith zu schreiten. Seit Donnerstag sind 6 Truppen-Transportschiffe in Kapstadt eingetroffen.
London, 13. November. Ein Telegramm aus Plymouth berichtet, daß das Kanonenboot Magprie, welches gestern abend zu dem englischen Mittelmeergeschwader abgehen sollte, noch zurückgehalten wurde, weil ein Diebstahl von großer Bedeutung entdeckt worden war. Ein wichtiges Dokument, welches Geschütze betraf, ist abhanden gekommen und wurde trotz aller Nachforschungen und trotzdem jeder einzelne Matrose untersucht wurde, nicht gefunden.
Herren-, Knaben- und- Kinder-Garderobe. ^Spezialität: Kinder-Anzüge.
Anfertigung nach Maas» •
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Markus Bauer
11 Kirchenplatz 11
gegenüber der Stadtkirohe. gegenüber der Stadtkircha.
„leistet mir vorzügliche Dienste, die Haut bleibt trotz der vielen Wasch- ung'N, denen wir die Hände unterziehen müssen, glatt und geschmeidig, sodaß ein Einreiben mit Glycerin, Vaselin rc. überslüsftg ist und werde ich dieselbe empfehlen." Aehnliche Schreiben vieler hervorragender Mediziner liegen vor. Ueberall, auch in den Apotheken, erhältlich.


