। Verwandte unserer Hausschwalbe, die so gerne in offene Hallen und Viehställe ihr Nest baut und hier als Fliegen- vertilgerin geschätzt wird, ist in einer auffallenden Minderzahl zurückgekehrt. Sicher hat auch unter ihren Genossen der italienische Vogelmord aufgeräumt. Ebenso bemerken wir weit seltener wie ehedem die kleine, graue Grasmücke. Gerade diese mißt der Vogelfreund höchst ungern; kommt doch ihr reizender glockenheller Gesang dem der Nachtigall am nächsten. Vernehmen wir sonst um die Zeit das herrliche Lied der kleinen Sängerin durchaus nicht selten, so haben wir bis heute darauf noch vergeblich gewartet. Auch der Wendehals, bekannt durch seinen bellenden Ton, ist nach
I unserer Beobachtung seltener, wie sonst zu hören. Angesichts ' solcher Massenvertilgung unserer nützlichsten und beliebtesten kleinen Zugvögel sollte sich nicht nur jede Stadt, sondern auch jede Gemeinde aufraffen und es den bayerischen Gemeinden im Petitionieren an den deutschen Reichstag nach- thun. Aber wir befürchten, es geschieht nicht, und im gewohnten Schlendrian läßt man es beim alten. Es fragt sich deshalb, wäre es nicht empfehlenswert, wenn der Tierschutzverein die Sache in die Hand nähme und schickte an jede Gemeinde ein geeignetes Formular mit der Bitte um Unterschrift und Absendung an den Reichstag. Auf diese Weise — glauben wir — würde die edle und hochwichtige Sache zum Ziele geführt.
R. Reichelsheim W., 12. Mai. Demnächst sind es 25 Jahre, daß der hiesige Kriegerverein ins Leben gerufen worden ist. Dieser Gedenktag soll durch eine zweitägige Festlichkeit in würdiger Weise gefeiert werden, voraussichtlich zu Anfang Juli. Es haben bis jetzt 30 Vereine Einladungen erhalten und zugesagt. Da unser Städtchen Bahnverbindung hat und in Bezug auf Leistungen hinsichtlich der Keller und Küchen einen guten Ruf besitzt, ist ein zahlreicher Besuch wahrscheinlich. — In dem benachbarten Dorn affen- heim ist ein Mann mit der Hand in die Dickwurzmühle gekommen und hat sich übel zugerichtet. Es ist die bekannte Unvorsichtigkeit mit im Spiele gewesen, daß die Leute die ! in dem Trichter umherliegenden oder springenden Rübenstücke mit den Händen zurechtschieben, anstatt sich eines Stabes zu bedienen. Unter hundert derartigen Unglücksfällen sind 99 auf die hier angedeutete Unvorsichtigkeit zurückzuführen.
Aus der Zett für die Zett.
Vor 39 Jahren, am 14. Mai 1860, starb zu Meiningen Ludwig Bechstein als Bibliothekar des Herzogs. Er behandelte mit Vorliebe die Sagen seines Vaterlandes Thüringen, bearbeitete das Volksbuch von den vier Haimons- kindern, sowie die Sage von Faust, schrieb eine Anzahl historischer Romane (z. B. Weissagung der Libussa), sowie historische Epen und bot der Jugend ein vortreffliches deutsches Märchenbuch. Er wurde am 24. November 1801 in Weimar geboren.
Vor 67 Jahren, am 15. Mai 1832, starb zu Berlin Karl FriedrichZelter, Göthes bester Freund, Erfinder des Wortes „Liedertafel" und Begründer einer solchen. Ursprünglich Mauermeister, betrieb er die Musik in Mußestunden und leistete bald als Violinist, Dirigent und Komponist vorzügliches. Durch seine Bemühungen erblühte für die Männergesangvereine eine neue Aera. Keiner aber hat so herrlich wie er die Götheschen Lieder komponiert. Einer der bedeutendsten Schüler Zelters ist Mendelssohn-Bartholdy. Er wurde am 11. Dezember 1758 zu Berlin geboren.
Vermischtes.
* Aus dem Harz, 9. Mai. Das vielen Besuchern des Harzes als Sommerfrische wohlbekannte, an der Innerste romantisch gelegene Bergstädtchen Wildemann ist dieser Tage von einer Katastrophe heimgesucht worden, deren Folgen sich noch nicht absehen lassen. Ein Bergsturz hat eine ganze Straße teils zerstört, teils stark gefährdet. Von dem kleinen Bahnhof des Ortes zieht sich eine schmale Straße dicht am Hange des Gallenberges, den die Jnnerste-Thalbahn auf einem 316 Mtr. langen Tunnel durchbricht, zum Marktplatz und zur Kirche hin, kaum zwischen Fahrweg und Berg für die eng zusammengedrängten Häuser Platz lassend. Hier liegt der Schauplatz des verhängnisvollen Bergsturzes. Auf einer Länge von über 100 Mtr. ist oberhalb der Häuserreihe die Felswand abgerissen. Die Bewohner der auf diesem Gelände stehenden Häuser wurden von der Katastrophe vollständig überrascht. Es war in der Nacht vom letzten Freitag auf Samstag, als sie plötzlich ein unheimliches Knistern verspürten und aufgeschreckt sofort die Behausungen verließen, die dann alsbald wie Kartenhäuser zusammengedrückt wurden. In wenigen Minuten war die Stätte menschlicher Wohnungen in einen wüsten Trümmerhaufen verwandelt. Damit aber nicht genug. Seit der unheimlichen Nacht schiebt sich fortgesetzt die ganze Halde weiter nach unten, so daß auch die Vorderhäuser sehr gefährdet und von ihren Bewohnern bereits geräumt sind. Es macht einen unheimlichen Eindruck, die ganze große Felswand mit allem, was darauf steht, mit ihren Trümmern, Obstbäumen und mächtigen Gesteinsmaffen täglich einige Schritt abwärts drängen zu sehen. Unter der Bewohnerschaft des Ortes herrscht eine große Panik, und von fern und nah kommen Fremde zugereist, um den Schauplatz der Katastrophe zu besichtigen. Der angerichtete Schaden beläuft sich auf viele Tausende, zahllose Familien sind obdachlos geworden. Ueber die Ursache des Bergsturzes hat bis jetzt noch nichts festgestellt werden können. Man vermutet, daß einige untere Schieferschichten infolge Wafferdnrchsickerung losgebröckelt sind und die auf ihnen lastenden mächtigen Gesteinsmassen nicht mehr zu tragen vermochten.
* Am Himmelfahrtstage wurde in Cannstatt vormittags 11 Uhr die von dem Internationalen Acetylenwerke-
Eingesandt.
Gießen, 13. Mai 1899.
Vor einer gewählten, andächtigen Zuhörerschaft hat Herr Uh verfitäts-Musikdirektor Trautmann am vergangenen Dimer« abend feinen in den musikalischen Kreisen Gießen« schon lange «tt Spannung erwarteten Vortrag über »Die Entwicklung der klalsilchv Musik durch (nicht seit) Bach" gehalten, und damit allen Erlchinnm einen großen, nachhaltigen Genuß bereitet, einmal durch das lebeak warme Bild, da« er von dem Leben und Wirken de« großen Meistert seinem Verhältnis iu seinen Vorläufern und Zeitgenossen, seiner Einfluß auf feilte Nachfolger und die Musik überhaupt, in große: Zügen entwarf, nicht zum wenigsten auch durch die illustrierend« Wiedergabe einiger Bach'scher und anderer Komposition«, dir tr meisterhaft zu Gehör brachte — wir erinnern nur an ben Satz am dem „Wohltemperierten Klavier". — Der Herr Mustkdireklor schlaf feine von lebhaftem Beifall begleiteten Ausführungen mit dem Lutz« druck des Bedauerns, bei der Kürze der ihm gestatteten sich nicht weiter über das so vielseitig anregende Thema öctbrelltn yi können, ein Bedauern, welches gewiß sämtliche Zuhörer teilten. Nr Einsender dieser Zeilen glauben daher im Sinne vieler zu spreche vielleicht auch solcher, die an diesem Abend verhindert waren, fich In der Aula einzufinden, wenn ste an Herrn Musikdirektor Irautcura die ergebenste Bitte richten, er möge im Laufe des Semesters seine: Verehrern und den vielen Mufikliebhabern Gießens, die ihn bis jefei nur als Dirigenten und vorzügltchm Klavierspieler bewunden konnten, öfters auch aus dem reichen Schatz seines mustktheorettscha und -geschichtlichen Wifiens Mitteilen, eventuell in Form ehtti Eyklus von Vorträgen. Der Dank aller würde Herrn Trautuum gewiß fein, und das Bewußtsein, auch in weiteren greifen das 8er- ständniS und die liebevolle Pflege unserer großen Meister gefötbett zu haben, dürfte ihm ein schöner Lohn für die gehabte Mühe fein Vielleicht ließe fich ein Scherflein für das Gießener SchmerzenSki»^, den Saalbau, dabet erübrigen, für den der verehrte Herr Muft- dtrektor schon in anderer Weise so uneigennützig thätig war >mt fortgesetzt ist. Sollten diese Zeilen den einen oder anderen d- Freunde deS Herrn Musikdirektor veranlassen, ihren Einfluß in k angedeuieten Richtung geltend zu machen, sollten ste gar den Hem Musikdirektor selbst veranlassen, den Plan inS Auge zu faffen mi den Versuch zu machen, so wäre ihr Zweck erreicht. B.—b.
schule in dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt wurde. Die Ausstellung wird von hiesigen und auswärtigen, in der Schulwelt vorteilhaft bekannten Firmen beschickt, sodaß ein Besuch derselben sehr zu empfehlen ist. — Bei günstiger Witterung dürfte die Teilnahme an dem Feste eine sehr rege sein. Eine allgemeine Einladung wird nächstens im Inseratenteile dieses Blattes erfolgen.
** Von der Universität. Bei der heute vollzogenen dritten ordentlichen Immatrikulation des laufenden Semesters wurden 31 Studierende neu eingeschrieben. Die Gesamtziffer des Zuganges ist somit bis jetzt 262.
Darmstädter Frühjahrs - Pferdemarkt. Bei der am Mittwoch nachmittag 2 Uhr begonnenen Verlosung fielen der Reihe nach die ersten (lebenden) Gewinne auf folgende Losnummern: 19938, 35003, 37649, 37656, 20789, 34240, 3780, 31779, 29500, 19004, 10045, 4246, 19903, 28721, 33465, 7343, 1761, 24757 und 28722.
** 17. Verbandsschießen. Es dürfte interessieren, zu erfahren, welchen Handwerkern und Firmen bis jetzt die Arbeiten auf dem Fest- und Schießplatz übertragen wurden, a) Schießanlage : Die Zimmererarbeiten an I. Hofmann, Atzbach; die Erdarbeiten an H. Weimer, Waldgirmes; die Maurerarbeit an A. Scheppelmann, die Steinmetzarbeit an I. Atzbach, die Spenglerarbeit an G. Appel, die Schlofferarbeit an C. Wiegand, die Dachdeckerarbeit an H. Ruckstuhl, die Glaserarbeit an H. Luh, sämtlich in Gießen, b) Festhalle: die Zimmererarbeit an Nuhn in Lollar und Dempe u. Dort in Großenbuseck; die Dachdeckerarbeit an Kröck u. Müller, die Schlosserarbeit an Leyerzapf, beide in Gießen. Die Schreiner-, Glaser- und Dekorateurarbeiten werden in Kürze I vergeben werden. Die Aufstellungen der Bierhallen, der Wein- und Cafehalle, der Musikpavillons, der Fahrradhalle, des Gabentempels, der Ehrenpforte, der Ueberbrückung, der Tanzböden rc. besorgen folgende Unternehmer : die Zimmererarbeit : C. Herbert, Hausen, W. Pitz, Steinberg, C. Heß, Weitershausen, PH. Döll, Rödgen; die Schlosserarbeit Leyerzapf, die Dachdeckerarbeit H. Carls beide in Gießen. Die elektrische Beleuchtung des ganzen Platzes hat die Firma C. Buchner in Wiesbaden übernommen.
** Zu der Ausschreibung der Gießener Regatta schreibt man uns: Wenn auch die Ausschreibung zur Gießener I Regatta im wesentlichen auf derselben Grundlage beruht, I wie in den vorhergehenden Jahren, so zeigt sie doch einige I bedeutende Veränderungen. Neu ist der Junior-Achter, der | ein Gegengewicht gegen den seither ganz unbeschränkt aus- I geschriebenen Großen-Achter bildet. Neu ist ferner der I Akademische Vierer, dessen Besetzung aus eigner I Kraft sich die Gießener Rudergesellschaft in erster Linie an- I gelegen lassen sein wird. An den Studenten ist es nun, I der guten Absicht des Gießener Regatta-Ausschusses zu einem I Erfolge zu verhelfen. Nichts wäre leichter wie das, denn I die Anforderungen, welche an studentische Mannschaften I gestellt werden, sind doch in Bezug auf Training und zu I entwickelnde Technik keine allzustarken. Und warum sollte I Gießen nicht ebenfalls akademische Mannschaften heraus- I bringen können, wie z. B. Berlin, Bonn und Heidelberg? I Die Gießener Regatta ist eine der volkstümlichsten in Süd- I deutschland geworden, und dieser Umstand, der durch ein I glückliches Zusammenwirken verschiedener günstiger Verhält- I niffe hervorgerufen ist, wird die Regatta auf eine weit I höhere Stufe der Entwicklung heben, und sie wird nach wie I vor den wirksamsten Schluß der Regattazeit in Süddeutsch- I land bilden. I
+ Vom Lande, 12. Mai. Der Himmelfahrttag war diesmal vom herrlichsten Frühlingswetter begünstigt und dadurch zu größeren und kleineren Ausflügen wie geschaffen. Wald und Flur waren denn auch gestern sehr belebt, zu Fuß und zu Rad suchten sich die frühlingsfrohen Menschenkinder Bewegung in Gottes freier Natur zu verschaffen und sich des wiedererwachten Frühlings zu erfreuen.
x Grünberg, 12. Mai. Eine solch' rege Baut hätig- feit, wie sie in diesem Frühjahr hier herrscht, hat unser Städtchen seit Jahren nicht zu verzeichnen gehabt. In der Bahnhofstraße werden drei und an der Londorfer Straße zwei Neubauten errichtet. In letztgenannter Straße wird voraussichtlich noch in diesem Jahre mit dem Bau zweier weiterer Häuser begonnen werden. — Zur Leitung und Beaufsichtigung der Arbeiten an dem neuen Amtsgerichtsgebäude wurde hier ein besonderes Baubüreau errichtet.
n. Von der mittleren Nidda, 12. Mai. Die milde, warme Luft, die wir seit einigen Tagen haben, hat die Entwickelung der Pflanzen so günstig beeinflußt, daß die Aehren beim Roggen eben erscheinen, und bereits Klee gemäht werden konnte. Die Aepfelbäume stehen in voller Blüte und verheißen eine reiche Ernte. Die Maikäfer sitzen bereits an den Bäumen; ein Maikäserjahr aber bekommen wir glücklicherweise nicht.
§ Vom nordwestlichen Vogelsberg, 12. Mai. Wie sehr der Aufruf vom Lech an Stadt und Land zwecks einer PetlNon an den deutschen Reichstag zur Abhilfe des Vogelmordes — insonderheit der Schwalben — in Italien am Platze ist, zeigt wieder die Zahl der jetzt zurück- gekehrten Schwalben. Der Rilckstrich hat seit 14 Tagen begonnen und muß nun als vollzogen betrachtet werden.
rtnt.roI ^rcI.,^tn^c,r.5a^ fab diesmal die Schwalben, diese so hochgeschätzten, lieben Zugvögel, zu uns gekommen. Die leeren Nester an den Dachgefimsen reden eine deutliche Sprache.. Sonst reichten die alten Schwalbennester nicht aus zur Niststätte der neuen Paare, es mußten neue gebaut werden, jetzt bleiben viele der alten, gern gehegten Schwalbenwohnungen leer. Der Rückstrich selbst kann die Anzahl der Schwalben nicht dezimiert haben, denn derf elbe erfolgte unter den besten Wetterumständen. Wohl aber hat das der Wegzug gethan auf dem, wie besagter Aufruf mitteilt, in Italien Tausende rmd aber Tausende dieser kleinen Schwalben in Netzen gefangen und dann verspeist worden sind. Auch die nächste
Verbände veranstaltete II. Acetylen-Fachausstelluna feierl i eröffnet. Nach der Begrüßungs-Ansprache des Vorsts Mitgliedes Welkoborsky, Gießen, hielt Oberbürqerared-, Nast, Cannstatt, die Eröffnungsrede, nach welcher die t schienenen staatlichen und städtischen Behörden 'unter %r rung des Vorstandes einen Rundgang durch dieAusstellir unternahmen. Alle Anwesenden äußerten sich sehr über Arrangement und Reichhaltigkeit der Ausstellung, yu über 100 der bedeutendsten Firmen des In- und Auslaw stellen aus, und wird durch die mit der Acetylen-Ausstellir verbundene Fachausstellung für Blechbearbeitung und << stallation jede Eintönigkeit vermieden. Es würde zu rui führen, alle Namen der Aussteller zu nennen, jedenscl zeigt aber die Ausstellung so recht, welch mächtigen k; schwung die Acetylen-Industrie seit der I. Acetylen-F^ Ausstellung im März 1898 in Berlin genommen hat. die Bedeutung der Ausstellung auch im Auslande voll un- ganz gewürdigt wird, geht aus der Entsendung eines k sonderen Delegierten der Societe Technique de 1" Acetyl^ Paris, hervor. Trotz des Regenwetters war die Ausste^ am Nachmittage von gegen 1000 Personen besucht ein Zeichen, welch reges Interesse man in allen Kreiferl bei Acetylen-Jndustrie entgegenbringt. Jedenfalls ist die Ausstellung auch für den Laien sehr interessant und wird dii selbe, da solche sonst noch viele Abwechslungen bietet, dci niemanden unbefriedigt verlassen werden.
Schisssuachrichteu.
— Der Postdampfer „Southwark" der „Red St« Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 10. Mat wohlbehalten te Newyork angekommen.
Norddeutfcher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Igartcn Gar I LooS und I. M. Schulhof.
Bremen, 11. Mai. sPer transatlantischen lelcgt* Der Schnellpostdampfer Lahn, Capt. C. Pohle, vom Aord deutsch« Lloyd in Bremen, tft gestern 10 Uhr abends wohl behalten in Newyork angekommen.
Bremen, 12. Mai. (Per transatlantischen Telegraph Der Postdampfer Bonn, Eapitän F. v. TrÜmbach, vom Norddeutsch« Lloyd in Stenten, ist heute 7 Uhr morgens wohlbehalten * Baltimore angekommen. ___
Auszug aus -en Standesamtsregisteri
der Stadt Gießen.
Slirfgebote.
Mai: 6. Joseph Schwarz, Maurer zu Niedergladbach, ni Margarethe Neuhaus daselbst. 8. Joseph Weih, KreiSwiesenmeifti zu Loetzen, mit Martha Luise Gertrud Domalökt zu Ttlfit.. 8. Johan Peter Ludwig Appel, Oberpostaffistent in Büdingen, mit Elif-bet t Thekla Richter daselbst. 10. Karl Heinrich Jockel, Sergeant - Gießen, mit Luise Johanna Bast zu Biedenkopf. 11. Heinrich Beller Lohgerber zu Gießen, mit Katharine Bartel hierselbst. 11. Wjj Schneider, Lagerarbeiter zu Gießen, mit Barbara Dersch hierseM
Eheschließungen.
Mai: 6. Ludwig Jakob Roth, Instrumentenmacher dahier, Franziska Neidenbach hierselbst. 6. Wilhelm August Raabe, Kam mann zu Frankfurt a. M., mit Marie Hermine Hartmann htetselbt 6. Friedrich Schäfer, Schlosser dahier, mit Christiane Augrm Konradine Henriette Bäuerle, geb. MauS, Witwe deS Essende« graveurS Johann Georg Bäuerle hierselbst. 6. Eduard Simm* Schneider dahier, mit Maria Magdalene Lamm hierselbst. 6 Heior« Reitz, Bahnarbeiter dahier, mit Lina Helme Katharine Lauber h» selbst. 9. Wilhelm Heinrich Horst, Bergwerks-Beamter zu Girßo mit Anna Maria Margarethe Auguste Wolf hierselbst. 10. Dr Friedrich Schulz, praktischer Arzt zu Frankfurt, mit Dorothea Johan» Luise Margarethe Bertha Adolphine Hollmann-
Geborene.
April: 29. Dem Schlosser Ludwig Goß ein Gobn. 30. Metalldreher Johann Adam ein Sohn, Otto. Mai: 3. Dem LtU Hauer Martin Schmall eine Tochter, Ottilie Marie. 4. Dem PA hilfsboten Konrad Seim eine Tochter. 5. Dem UniversttätS-Mm« Direktor Otto Gustav Trautmann ein Sohn, Wilhelm Otto. 5. De» Bierkutscher Johann Hill eine Tochter, Margarethe. 8. Dem Bremtz» Balthasar Dapper ein Sohn. 9. Dem Bureau-Vorsteher Fnedm Möbus eine Tochter, Anna Marie Antonie. 9. Dem Laterveowiuv Friedrich Schäfer ein Sobn, Ernst Heinrich Friedrich. 11« Privatier Fritz Neye ein Sohn.
Gestorbene.
Mai: 5. Emil Noll, 72 Jahre alt, Rentner dahier, b.
KlooS, 18 Jahre alt, Schlosser dahier. 5. Karl Amend, 4>/4 W alt, Sohn von Lokomotivführer Heinrich Ammd dahkr. 8. (x*0
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