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Karlsruhe, 12. April. Der König von Schweden trifft nächste Woche zum Besuch des Großherzoglichen Hofes hier ein.
Ausland.
Nom, 12. April. Der Papst empfing am Dienstag im kleinen Thronsaale die Mitglieder des Kardinals-Kollegiums, dessen Doyen oie Glückwünsche anläßlich der Wiedergenesung des Papstes und gleichzeitig zu dem letzten Jahrestage der Krönung des Papstes aussprach. Dieser hielt dann eine Ansprache, worin er seinen Dank gegen Gott nnd seine Freude über die von allen Seiten ihm zugegangenen Beweise von Teilnahme äußerte. Dann fuhr er fort: „Unsere Gedanken sind auf die Thal gerichtet, welcher wir mit unseren Wünschen vorausgeeilt sind und welche das zur Neige gehende Jahrhundert mit einem versöhnenden Strahle erhellt. Das Joch des Schwertes minder blutig und das Leben der Menschheit sorgenloser zu gestalten, das ist eine Aufgabe, welche demjenigen, der dazu den ersten Schritt gethan, in der Geschichte der Zivilisation Ruhm verleiht. Wir begrüßten diese Initiative mit Freude und gaben unserem Wunsche Ausdruck, daß diese erhabenen Absichten reichliche Früchte für die Allgemeinheiten tragen mögen. Gebe der Himmel, daß dieser erste Schritt zu dem Versuche führe, Streitigkeiten zwischen den Völkern nur durch das Mittel der geistigen Kraft beizulegen." Der Papst pries dann den Friedensberuf der Kirche und sprach den Segen. — Ueber Aeußerlichkeiten wird von anderer Seite noch berichtet: Der Papst ging von seinen Gemächern auf den etwa 60 Schritte entfernten Thron zu, wo er sich vollständig erschöpft niederließ. Die Ansprache verlas der Geheimkämmerer, nicht, wie jener halbamtliche Bericht meldet, der Papst. Darauf wurden sämtliche Personen, 300 an der Zahl, zum Handkuß zugelassen. Für alle hatte der Papst freundliche Worte. Am Ende des anderthalbstündigen Empfanges wurde er aber außerordentlich matt. Im Petersdom trifft man die umfassendsten Vorbereitungen für den Empfang des Papstes am Sonntag, der nicht in einer Sänfte, sondern auf der sedia gestatoria durch die Reihen der Gläubigen getragen wird. In der Apsis des Mittelschiffes ist ein Thron errichtet, wo der Papst der vom Kardinal Mazella, Bischof von Präneste, zelebrierten Messe beiwohnen wird.
Paris, 12. April. Den letzten Meldungen aus Cagliari zufolge verlaufen die franko-italienischen Feste in großartiger Weise. Die französischen Marinetruppen und Offiziere sind Gegenstand großer Ovationen. Die Musik- Kapellen werden fortwährend aufgefordert, die Marseillaise und die italienische Königshymne zu spielen.
Paris, 12. April. Am Pariser Appellhof wurde am Montag in einem Erziehungs st reite, der hier wie in j Deutschland berechtigtes Aufsehen erregt hat, das Urteil ! gefällt. Es handelte sich um einstweilige Verfügungen des I ehemaligen Straßburger Gerichtsassessors Wolf, der unter Ueberschreitung seiner Amtsbefugnisse ein deutsches Kind, das vom Vater in Straßburg zur Erziehung untergebracht worden war, nach Paris ausgeliefert hatte, weil ein früheres Urteil des Pariser Gerichtshofes die Erziehung des Kindes, unter Mißachtung der Rechte des Vaters, Verwandten der I beschotterten Mutter übergeben hatte. Die aus diesem ver- I wickelten Thatbestande sich ergebenden Rechtsfragen inter- I nationaler Natur wurden von dem Rechtsanwalt des Vaters, dem berühmten Advokaten am Appellhofe Florimond Des- j jarbin, dem Gerichtshöfe so eindringlich vorgetragen, daß, 1 trotz der bekannten chauvinistischen Haltung der hiesigen ] Gerichte in derartigen Fragen, das Recht des deutschen j Vaters, seinem Kinde eine deutsche Erziehung geben zu lassen, 1 durch das gestrige Urteil zur vollen Anerkennung gelangte. 1 Der sehr gewandte Vertreter der Gegenpartei hatte alle 1 Saiten des nationalen Vorurteils schwingen lassen und unter 1 andern: aus dem Interesse, das der deutsche Kaiser gegen- 1 über dem Rechtsbruche des Straßburger Richters durch Ein- | forderung eines Jmmediatberichtes gezeigt hatte, Kapital zu | schlagen versucht. Das Gericht hat sich hierdurch nicht zu | einer Abweichung vom strengen Recht verführen lassen, und 1 es verdient dieses erfreuliche und keineswegs selbstverständ- I liche Ereignis als eins der glücklicherweise sich mehrenden | Zeichen zunehmender Besonnenheit bei unseren westlichen I Nachbarn hervorgehoben zu werden. Noch vor wenigen I Jahren wäre eine Entscheidung zu gunsten eines Deutschen, I wodurch ein früheres Urteil eines französischen Gerichts I aufgehoben würde, einfach undenkbar gewesen. K. Z.
Rouen, 12. April. Ein hiesiges Blatt veröffentlicht die I Aussage des Artillerie-Leutnants Bernheim, welcher! erklärte, daß Esterhazy im Jahre 1894 unter Bewilligung I seiner Vorgesetzten sein (Bernheims) Diensthandbuch gesehen I habe, während General Roget behauptet hatte, daß Esterhazy unmöglich in den Besitz eines solchen hätte ge- I langen können.
London, 12. April. Der deutsche Botschafter Graf! Hatzfeld ist hier eingetroffen, um die Vorstellungen der kaiserlichen Regierung gegen das Vorgehen der amerika- I nischen und englischen Behörden energisch zu betreiben. In I diplomatischen Kreisen wird nicht daran gezweifelt, daß es Hatzfelds persönlichem Einfluß gelingen wird, von der britischen Regierung eine der Würde Deutschlands genügende Antwort zu erhalten und daß dann wohl auch in Washington I wie auch in London die Regierungen den Ernst des von I Deutschland geltend gemachten Standpunktes anerkennen und zum Entgegenkommen bereit sein werden.
Lokales und UrovmMes.
Gießen, den 13. April 1899.
** Militärdieustnachrichten. Schroeder, Jntend.- Sekretär von der Jntend. der Großh. Hess. (25.) Division, der Charakter als Rechnungsrat verliehen. Schindler,
I Jntend.-Rat von der Jntend. des 6. Armeekorps, zum I 1. April ds. Js. zur Jntend. des 18. Armeekorps versetzt und mit Wahrnehmung der Militär-Jntendantenstelle bei dem 18. Armeekorps beauftragt. Ja ekel, Jntend.-Kanzlist, von der Jntend. des 1. Armeekorps zu der Corps-Jntend. des 18. Armeekorps versetzt.
** Die Generalversammlung des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege fand gestern nachmittag 3 Uhr im Saale des alten Rathauses statt. Der Vorsitzende, Herr Pfarrer Schlosser, erstattete den Jahresbericht über das Jahr 1898. Wir heben daraus, da der Bericht in den nächsten Tagen veröffentlicht wird, kurz nur einiges hervor, daß das neue Schwesternhaus des Vereins an der neuen Johannesftraße soweit fertiggestellt ist, daß es noch vor Pfingsten eingeweiht und bezogen werden wird. Es fehlen aber zur Vollendung .noch zirka 30 000 Mk. Der Verein wird sich daher demnächst mit der Bitte um weitere Beisteuern an Geschenken und Darlehen an seine Mitglieder und Freunde wenden müssen. Die Mitgliederbeiträge sind leider wieder von 5077 Mk. auf 4903 Mk. zurückgegangen. Aus dem Vorstande schieden aus: Frau Louis Homberger aus Gesundheitsrücksichten (seitdem leider am 2. März d. I. gestorben), Herr Pfarrer Dingeldey und Frau Baron v. Gagern durch Wegzug. Neu traten in denselben ein: Frau Amtsgerichtsrat Gebhardt, Frau Leopold Schlatter, Frau Geh. Hofrat Pasch, Frau Professor Höhlbaum und Herr Pfarrer Euler. Die Ausgaben für Unterstützungen betrugen 3635,93 Mk., für Krankenpflege 6650,08 Mk. Die Schwestern pflegten in 595 Familien und leisteten dabei 14150 Pflegebesuche, 106 ganze Tagpflegen und 787 Nachtwachen. Im Mietspatronat wurden keine neue Erwerbungen gemacht. Die I Nähabende, deren Leitung an Stelle von Frau Baron I v. Gagern Frau Amtsgerichtsrat Gebhardt übernommen I hatte, wurden unter starker Beteiligung den ganzen Winter über gehalten. Die Jahresrechnung wurde mit 75 904,71 Mk. in Einnahme und 75 879,04 Mk. in Aus- gäbe genehmigt, der Rechner, Herr Sekretär Wilker, mit Dank für seine Mühewaltung entlastet. Der Verkauf des alten Schwesternhauses an die Staatsregierung I für den Preis von 35 000 Mk. wurde genehmigt. (Ts soll darin eine provisorische Unterkunft für das pharmakologische Institut geschaffen werden.) Die ausscheidcnden Mitglieder des Vorstandes, die Herren Dornseiff, E. Kauffmann, Schlosser, C. Schwan een., und die Damen: Frau Dr. Brüel, Frau Heyligenstadt, Fräulein Windecker und Fräulein Wortmann wurden durch Zuruf wiedergewählt.
** Orgel-Konzert am 20. April, abends 8 Uhr, in der Johannes-Kirche, veranstaltet von Herrn Adolf Hempel. Wir waren in letzter Zeit wiederholt in der angenehmen Lage, hervorragende Künstler auf den verschiedensten Gebieten unseren Lesern vorzustellen, die Gießen als engste Heimat, als Vaterstadt reklamieren und die mit besonderer Freude gerade hier zeigen möchten, was sie in der großen, weiten Wett gelernt haben. Im vorliegenden Falle handelt es sich um einen sehr ernsten Künstler, der das gewaltigste, hehrste Instrument, die Orgel, für sich erwählte und es hierbei zur Meisterschaft gebracht hat. Adolf Hempel ist, wie wir bereits ausführten, Gießener Kind, seine Mutter wirkt heute noch als geschätzte Musiklehrerin unter uns und hat auch bei ihrem Sohn den Grund zur Künstlerschaft gelegt. Die weitere Ausbildung und den Abschluß der Studien bewirkte Herr Hempel am Leipziger Konservatorium, welches so manchen namhaften und trefflichen Künstler der musikalischen Welt schenkte. Seit einigen Jahren, nachdem er vorher in Eisenach wirkte, ist Herr Hempel als erster Organist an die evang. Markus Kirche in München berufen worden. Seine amtliche und dienstliche Stellung hat ihm aber Zeit genug gelassen, weiter zu arbeiten und ihm Gelegenheit geboten, sich in dieser vornehmen Kunststadt an hervorragenden Konzerten zu beteiligen. So hat er wiederholt und mb großem Erfolge in den berühmten Kaim-Konzerten, wo nur erste Künstler als Dirigenten und Solisten geladen werden, mitgewirkt. Daher glauben wir auch, daß Herr Hempel in Gießen, wo der Genuß eines Orgel-Konzerts zu den Seltenheiten gehört, sein Publikum finden wird, umsomehr als ein wesentlicher Teil des Ertrages gemeinnützigen Zwecken dienen wird. -r.
• • Das Militärkonzert, welches gestern am Liebigdenkmal stattfinden sollte, wurde auf Freitag, von 12 bis 1 Uhr mittags, verlegt.
• • Geflügelzucht Station. Gestern nachmittag besichtigte Herr Provinzial-Direktor v. Bechtold die Geflügelzucht- Station auf der Hardt. Derselbe sprach sich sehr anerkennend über die getroffenen Einrichtungen aus. Sein ganz besonderes Interesse erregte die künstliche Brutanstalt, in welcher gerade junge Enten ausgegangen waren. Herr v. Bechtold erkundigte sich bei den anwesenden Vorstandsmitgliedern des Geflügel- und Vogelzucht-Vereins nach den Bestrebungen des Vereins und nach der Art und Weise, wie derselbe das sich gesteckte Ziel zu erreichen gedenke, und versprach, soviel er vermöge, dem Verein in jeder Weise förderlich sein zu wollen.
• * Hofmusiker Willy Kruse zu Mannheim hat das Probespiel als Königlicher Konzertmeister zn Stuttgart absolviert und ist als Sieger hervorgegangen.
* e Ueberfahren. Aus Fulda, 11. April, wird geschrieben: Der Lokomotivführer Bindewald war gestern abend auf dem hiesigen Bahnhofe, um seine mit dem Zuge 8 Uhr 43 Min. von Gießen hier eintreffende Mutter abzuholen. Auf bisher nicht aufgeklärte Weise geriet derselbe unter den um dieselbe Zeit hier durchfahrenden v-Zug Bebra-Frankfurt; es wurde ihm ein Fuß vollständig abgeschnitten, außerdem hat er erhebliche Verletzungen am Kopfe davongetragen. Der Verunglückte wurde in das Landkrankenhaus gebracht.
H. Der Fruhjahrsgautag be8 Gauverbaude, 9 bta J Radfahrer-Bundes findet, wie wir an dieser Stell. früher berichtet haben, am Sonntag, dem 23 Avril ° " tu Gießen statt. Die umfassenden 93orbercitunQC* m H den „Wanderern", Gießener Radfahr. Gesellschaft1 wurden, sind beendigt und werden deutlich allftitia ^l heißen werden. Den Ehrcnvorsitz haben gütigst ÜbeLl3! die Herren: Geheime Medizinalrat Professor Di S Rektor der Landesuniversität; Freiherr v. Ricou Geb', m " und Landgerichtspräsident; Geheimerat v. Bechtold w' vinzialdirektor von Oberhcffen; Oberst v. Madai V" wentskommandeur; F. Gnauth, Oberbürgermeister ssw»?' in Gießen und Landrat v. Heimburg in Biedenkopf " werden hochinteressante Konkurrenzen auf Niederrod V Hochrad, sowie in beiden Radgattungen im Kunstfahren L Austrag kommen, und der Besuch dieser Wettkampfe n 'V nachmittags 4 Uhr in Steins Saalbau beginnen b jedem Sportsfreunde nur aufs wärmste empfohlen da eine solche Mannigfaltigkeit der Ausschreibung diesem Gebiete bisher für Gießen noch niemals da " Eine größere Anzahl Preise von bedeutendem Verte b gestiftet worden, so von der Stadt Gießen, von btn M gliedern des Kuratorium der Rennbahn Gießen, dor n,! Gießener Radfahrer-Verein, von dem Gießener Schub ' Verein, von den Brauereien Textor, Aktien-Brauerei, & Asprion, von einem Sportsfreunde aus Darmstadt, r- den Firmen C. Brück, H. Zimmer, I. Bach, von drei Lror - freunben aus dem Cafe Hettler und von einem Eport- kollegen aus Gießen. Außerdem stiftet der Gau selbst jlr". wertvolle Preise, und eine größere Anzahl von Preise» Vr , Auszeichnungen geben die „Wanderer", Gießener Radfahi Gesellschaft. DieDelegiertenSitzung findet Donmtijj; im Lenzschen Felsenkeller statt, während von elf Uhr c; im Restaurant Royal — Seltersweg — ein Frühschopp,'. Konzert bei freiem Eintritt vorgesehen ist. Um ein 11b findet gemeinschaftliches Festessen in Steins Garten stau Danach soll sich ein Preiskorso durch verschiedene Straß.' der Stadt bewegen und nach Schluß des Reigenfahrei: wird ein großer Festkommers mit Damen, zu welchem ek falls sehr bedeutende Kräfte von hier und atriroärL ; Wonnen sind, das Fest beschließen. Besonders rühmeii-^-i- ist die weitgehende Unterstützung, welche die städtische ' Gießens diesem Radfahrerfeste zu Teil werden läßt unb b rege Interesse das sich allerorts in Gaukreisen und in t\- Gießener Bürgerschaft äußert.
** Reichswohnungsgefetz. Die Deu ts che Immobilien zeitung (Organ des Vereins deutscher Jmmobilieamakle: sagt in Nr. 41 vom 9. Juli 1898 u. a.: Wie durch k Tagespresse bekannt wurde, hat sich in Frankfurt a. D. unter dem Namen „ReichSwohnungsgesetz" für daS Rciü ein Verein gebildet, der den Zweck verfolgt, die Wohnung^ frage ihrer Lösung dadurch näher zu bringen, daß er ein Reichsgesetz für Wohnungsreform anstrebt. Vorsitzender bN Vereins ist Herr Dr. von Mangoldt. Die Ziele des Ver eins sind in einem in der „Sozialen Praxis", Centralblat: für Sozialpolitik, erschienenen Artikel tlargdegt, der brr verschiedenen Seiten der Wohnungsfrage in den nachstehende? Ausführungen beleuchtet und eine Reihe von Vorschläge», für eine reichsgesetzliche Regelung bringt, welche auch b,i überall Interesse finden werden, wo man sich nicht mit ihnen in allen Punkten einverstanden erklären kann. — Bit wüßten keine andere Forderung, die diesen Zweck zu erfüllen geeigneter wäre, als die, welche schon vor 11 Jahren erhoben worden ist, bis jetzt aber nicht die genügende Bk achtung gefunden hat: ein ReichswohnungSgesetz. Wir sind der Meinung, daß ein solches Gesetz wirksame und durch führbare Maßregeln gegen alle Hauptursachen der nungsnot, mit Ausnahme natürlich der allgemein wirtschaft lichen, in sich vereinigen und somit wirklich daS Banner für alle Wohnungsreformbestrebungen werden könnte M türlich müßte dementsprechend sein Inhalt ein sehr viel weiterer sein, als vor 11 Jahren. Andererseits ist ti ebenso natürlich, daß er wenig absolut neues enthalten, sondern in der Hauptsache nur eine Neugruppierung $on bekannter und großenteils, in kleinerem Streife, auch schon erprobter Maßregeln bringen würde.
*• Der Verein hessischer Zahnärzte begeht am 22. und 23. April dss. Js. in Darmstadt sein 5. Stiftung-fest Am 21. April, abends 8 Uhr, findet zur Begrüßung der Gäste des Vereins eine Empfangsfeier im Schlarafstalaale des „Kaiserfaales" (Grafenstraße 18) statt. Äm Samstag, 22. April, vormittags von 9*/, Uhr ab, im Hotel .Darm städter Hof": Vorträge und Demonstrationen. Um 1-" »Uhr Frühstück, gegeben vom Verein. Von 1 Uhr ab: Fortsetzung der Vorträge und Demonstrationen. Abends 5h, Uhr: Festessen. Am 23. April, vormittags von 9 Uhr ab, M Hotel „Darmstädter Hof" : Vorträge und Demonstrationen Mittags 1 Uhr: Gemeinschaftliches Mittagessen. Nachmittags ist ein Ausflug in die Bergstraße (nach Auerbach) geplant. Einstündiger Spaziergang durch das Fürstenlager, Schönberger Thal nach Bensheim. Das Programm verzeichne» eine große Anzahl Demonstrationen und Vorträge, bie btfl jetzt schon augemelbet sind, ebenso eine Anzahl zur DlS> kussion gestellter Fragen.
x Aus Mendorf a. b. Lba., 11. April wird un5 gr schrieben: Wohl allgemein wird, als der gesetzlichen -oe stimmung entsprechend, angenommen, daß mit dem ^gi^ des neuen Schuljahres der Schulunterricht um» « uyi morgens zu beginnen hat. Einen um so eigentünuicpete. Eindruck macht daher hier der Umstand, daß für die Kinov der 2. und 3. Schulklassen der Unter richt um genannte beginnt, während der der 1. SchulLasse erst um 8 UP anfängt, zu welcher Zeit auch das Schulläuten stattyn • Einheitlichkeit wäre im Interesse der Mütter, welche Kknoe: für beide Zeiten vorzubereiten haben, sehr erwünscht.
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