r r l‘«.
hEe seine neue
Weisen wird auf A unmittelbar vor Mehrzahl btr M- uberlain in seiner igambetlain seiner- t ^inen Anhängern lt Mehrheit zählen esahr ist wieder -u gegen gewisse der Kriegsminister
)t von dem Tode rllen Kreisen völlig den sehr beliebten Totenmessen siir den nls-Kathebrale sand tb Flotte legen für °f.
d. M. die traurige
Sschüss" v. 8 von
>n> °° o !,“b[" R°AnL°7> Denn i* 5 9 von ?si* P°"or6 wch, °° *«•»£
d-« 3^ in w» L"' "« «9ent Fr-md
;,tl i
’ . 1 n^cherren«
bt®
»“'itnift, befielt
Abbas-Tuman von in ist der Großsürst- x plötzlichen starken
russische Kaiserhaus nun feine Hoffnung r wegen feinet un= Oe, zu erhalten, ebvrrn - a\\o yoti üaL Schmerzenskind it am Krankenlager ;ßen Teil des letzten legierungsantritt des Zesarewitsch und die ir. Da bisher dem ourde, fallt Anwart- noch lebenden Sohn chael, geboren am des Verstorbenen, je on auf Grund seines Aber auch Großfürst is, denn sein Bruder, teutsche Fürstentochter mm vollendet, so daß itn des Zaiserpaares iernngsbote" w s Kaisers: > ^man Unser geliebter eora Alexandrowitsch. hallen war, konnte ien Zur und dem Ein- . Kott hat es anders ch Ischluß
9elrfU "h berum teile«un \0w
2--hl d-r H« xKS it gr°«° „‘Lei W -> « fi’ *
5-; *5 ia"« Lei«, I* onit, S* el"ol6 j* rt««< di-Ahtz iieaa‘Stbt«'91, M 1,1 Anfrage 9el ,,lt < <«i »* ltt «"b 1
blicklich nicht, wie er ihm gegenüber seine Hetzpolitik fortsetzen soll. Erfreulich ist es, daß es in England aber auch nicht an rechtlich denkenden Leuten fehlt. In einer Versammlung der „Liberal Forwards" in London wurde bezüglich der Transvaalfrage eine Resolution angenommen, in der erklärt wird, daß die Versammlung die Abstellung der Beschwerden der Uitlanders zwar wünsche, rückhaltlos aber die böswilligen Versuche eines Teiles der Presse und gewisser Parlamentsmitglieder verurteile, die das Land zum Kriege drängen wollten. ____________________________________
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 12. Juli 1899.
** Ruhestandsversetzung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 11. Juli den Direktor des Gymnasiums zu Gießen und ordentlichen Professor für Pädagogik in der philosophischen Fakultät der Landes-Universität, Geheimen Oberschulrat Dr. Hermann Schiller, in den Ruhestand zu versetzen.
- Ordens-Verleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, zum 9. Jul: dem Kommerzienrat Justus Ulrich zu Pfungstadt das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, dem Steueraufseher Philipp Kling und dem Schneidermeister Peter Hofmann daselbst das Silberne Kreuz desselben Ordens zu verleihen.
*• Zweite Kammer der Landstände. Auf der Tagesordnung für die 115. Sitzung am Dienstag dem 18. Juli 1899, vormittags 10 Uhr, stehen folgende Beratungs- aegenstände: 1. Etwaige Rückäußerungen der Ersten Kammer. 2. Uebersicht der Geschäftstätigkeit des 30. Landtages. — Nach Erledigung der Rückäußerungen Erster Kammer erfolgt voraussichtlich der Schluß des Landtags..
** Der Tierschutzverein des Großherzogtums Hessen läßt soeben Erhebungen darüber veranstalten, wer sich von den Polizeibediensteten oder von dem Feldschutzpersonal an Anzeigen wegen Tierquälerei beteiligt hat, und sollen alle diejenigen, welche ermittelt werden, durch Geldprämien ausgezeichnet werden.
*♦ Zur Hundeausstellung, welche nächsten Samstag und Sonntag auf dem Festplatze des Verbandsschießens statt- sindet, sind über 650 Hunde angenommen worden, während eine große Anzahl verspätet eingelaufener Meldungen zurückgewiesen wurden. Die Mehrzahl entfällt auf die Abteilung der Jagdhunde. Mit obiger Meldeziffer steht die Gießener Ausstellung an der Spitze der in diesem Jahre in Deutschland und Oesterreich stattgefundenen Hunde-Aus- stellungen. Die weltbekannte Firma Spratts Patent, Rummelsburg-Berlin, hat die Lieferung der Stände und Fütterung der Hunde übernommen und bereits mit dem Aufstellen der Boxen in den Bierhallen begonnen. Am Freitag dem 14. Juli findet abends im Saale des Hotels „Großherzog von Hessen" Zusammenkunft und Begrüßung der eingetroffenen Gäste und Aussteller statt; Samstag, den 15. Juli wird die Ausstellung, um 9 Uhr, durch den Vertreter der Regierung, Herrn Provinzialdirektor von Bechtold, offiziell' eröffnet werden; hierauf beginnt die Prämiierung, welche die Richter bis zum späten Abend in Anspruch nehmen dürfte; von nachmittags 5 Uhr ab findet Konzert in der großen Festhalle statt. Sonntags weist das Programm auf: 11 Uhr vormittags Frühschoppen mit Konzert; 1 Uhr Festessen (das trockene Gedeck Mk. 2.—),
von 4 Uhr ab bis nachts 2 Uhr Konzert. Allem Anschein nach ist dem Hundekonvent das Wetter günstiger wie dem so schmählich verregneten Schützenfeste.
• Unser geschätzter Mitarbeiter, der bekannte Feuilletonist Fred Hood, unternimmt im kommenden Herbst und Winter eine Vortragstournee durch ganz Deutschland, auf welcher er Themata aus den verschiedenen Gebieten der Technik des gewerblichen Lebens und der bildenden Künste in populärer Form behandeln wird. Der Vortragende wird z. B. über folgende Materien sprechen: Moderne Tapeten und ihre Herstellung. Allerlei Wunder der Buntpapierindustrie. Beleuchtungskunst. Der Glacehandschuh, seine Entstehung und seine Geschichte. Die Kunst des Maurers. Strohhut und Filzhut. Vieh- und Schlachthöfe. Gießen und Formen. Panorama und Diorama. Moderne Theaterbauten. Elektrizität auf der Bühne. Theaterhygiene. Wie eine Statue entsteht. Schliche und Kniffe der Minengauner. Die Technik der Reklame und ihr Humor. — Für Vereine und Gesellschaften, die sich für die Vorträge des Herrn Fred Hood interessieren, dürfte es sich, der rechtzeitigen Dispositionen wegen, empfehlen, sich baldigst mit dem Vortragenden (Berlin-Charlottenburg, Pestalozzistr. 73) in Verbindung zu setzen.
• * Das kommende Wetter. Der Berliner Meteorologe Professor Hellmann hat das Auftreten von milden Wintern und das darauffolgende Sommerwetter in den Monaten Juli und August bis auf das Jahr 1719 zurückverfolgt. Demnach sind in diesen 180 Jahren 51 milde Winter in Mitteleuropa gewesen. Die milden Winter treten gewöhnlich gruppenweise 2—3 auf, insbesondere wenn ein längerer Zeitraum dazwischen liegt, wie beispielsweise bei den letzten milden Wintern 1897—98 und 1898—99, die nach vierzehnjähriger Pause erschienen sind. Nach den vorhandenen Aufzeichnungen folgte nun in der Regel nach milden Wintern ein warmes oder gar zu warmes Wetter im Juli und August. Es ist demnach mit größter Wahrscheinlichkeit zu erwarten, wie Hellmann meint, daß nach dem sehr milden Winter 1898—99 in den Monaten Juli und August ein warmes Wetter herrschen wird, wenn auch der Anfang des Juli nicht gerade dafür spricht.
** Polizeibericht. Das Schützenfest ist in sicherheitspolizeilicher Hinsicht gut verlaufen. Es sind zwar zwei Portemonnaies als abhanden gekommen angemeldet, es kommt aber nur in einem Falle ein Taschendiebstahl, welcher am Bahnhofe verübt wurde, in Betracht. Einem Kellner aus Frankfurt a. M. wurde am letzten Dienstag auf dem Schützenfestplatze in der bayerischen Bierhalle eine silberne Uhrkette im Werte von 13 Mk. aus seiner Rocktasche gestohlen. Der Thäter wurde in der Person eines Taglöhners von hier ermittelt und zur Anzeige gebracht. Derselbe war noch im Besitze der Uhrkette. — Gestern vormittag verunglückte eine Frau von Weidenhausen, welche zu Besuch ihrer Tochter nach Sinn reisen wollte, dadurch, daß sie auf einen abgehenden Personenzug sprang, hierbei ausglitt und zwischen die Wagen zu liegen kam. Dadurch, daß der Zug sofort zum Stehen gebracht wurde, erlitt dieselbe infolge Drückens der Bremsstange nur einen Oberschenkelbruch, während sie sonst sicherlich totgefahren worden wäre. Die Verletzte, welche vollständig bei Besinnung blieb, wurde in die Klinik gebracht.
•* Berichtigung. In dem Verzeichnis der Ehrengaben in Nr. 160 ds. Bltts. ist zu berichtigen, daß der 2. Preis
auf Standfestscheibe Gießen, 300 Mk. bar in Etui, nicht von der Aktienbrauerei Gießen, sondern von den Brauereien Gießens gemeinschaftlich gestiftet wurde.___
Aus der Zeit für die Zett.
Vor 10 Jahren,^am 13. Juli 1889, starb zu Graz in Steiermark der Dichter Robert Hamerling, dessen philosophisch-epische Dichtungen „Ahasver in Rom" und „der König von Sion" sich durch phantasiereiche, effektvolle Schilderungen auszeichnen. Daß der gefeierte Dichter und Sänger auch ein Meister in „ungebundener Sprache" war, beweisen seine „Stationen meiner Lebenspilgerschaft". Hamerling wurde am 24. März 1830 zu Kirchberg am Walde (Niederösterreich) geboren.
Temperatur der Lahn und Luft
auch Reemmur gemessen am 12. Jult, zwischen 11 u. 12 Uhr mittag-: Master 17'/>°, Luft 22°.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 12. Juli. Die großen Flotten-Manöver beginnen, wie das Berliner Tageblatt aus Wilhelmshafen meldet, am 15. August.
Budapest, 12. Juli. Hier hält man die Proklamierung der Militär - Diktatur für bevorstehend. Oesterreichische und ungarische Kreise sehen das Vorgehen der serbischen Regierung für allzuscharf an, trotzdem die serbischen Radikalen die ärgsten Feinde Oesterreich-Ungarns sind. Eine Verschlimmerung der Zustände ist insofern zu konstatieren, als jetzt auch die Nachrichten aus dem Innern des Landes sehr beunruhigend lauten. Die Radikalen haben dort eine starke Majorität, und scheinen diese auszunutzen, da sort- während neue Verhaftungen gemeldet werden.
Brüsiel, 12. Juli. Einer Pariser Privat-Jnformation des hiesigen Blattes „Petit bleu" zufolge lautete das Programm für das Komplott welches im März dieses Jahres ausgeführt werden sollte, wie folgt: 1. Besetzung des Elysees. 2. Auflösung der Kammer. 3. Referendum an das Volk zur Ernennung des Herzogs von Orleans zum Präsidenten der Republik. Die nötigen Maueranschläge waren schon fertig gestellt. Die Ausführung des Komplotts ist durch das Ausbleiben des Generals de Lamy, auf den der General Roget 10 Minuten lang wartete, gescheitert.
Brüffel, 12. Juli. In hiesigen militärischen Kreisen hat der Aufruf des Generals Brialmont zur Einführung der allgemeinen und persönlichen Wehrpflicht ungeteilten Beifall gefunden. Man ist der Ansicht, daß die Bürgergarde schon in allernächster Zeit abgejchafft werden müsse, zumal sich bei den letzten Unruhen in Lüttich und Brüssel herausgestellt habe, daß die Bürgergarde durchweg von sozialistischen Elementen durchsetzt sei und deshalb bei inneren Unruhen die Regierung absolut nicht auf sie zählen könne.
Paris, 12. Juli. Dem „Courrier du Soir" zufolge hat die Regierung eine Untersuchung über alle Mißbräuche und alle- ungesetzlichen übertriebenen Maßnahmen, deren Opfer Dreyfus auf der Teufels-Insel war, eingeleitet.
Belgrad, 12. Juli. Als Hauptanstifter des Attentats gegen Milan gilt jetzt der Oberst Vlaiko Nikolic.
Bekanntmachung.
Der Sprechverkehr zwischen Gießen und Fritzlar wird am 10. Juli eröffnet werden.
Darmstadt, den 8. Juli 1899.
Kaiserliche Ober-Postdirektion.
_________________________I. V.: Kroll.__________________________
Verdingung.
Die zum Neubau des Schulhauses zu Erda erforderlichen Erd-, Maurer-, Zimmerer-, Dachdecker-, Klempner-, Schreiner-, Schlosser-, Glaser- und Anstreicher-Arbeiten nebst Materialien Lieferungen sollen öffentlich verdungen werden.
Verdingungsanschlag, Zeichnungen und Bedingungen liegen im Amtszimmer des Unterzeichneten zur Einsicht auf.
Termin: Mittwoch den 19* d. Mts., mittags 12 Uhr.
Wetzlar, den 10. Juli 1899.
Der Kreisbaumeister:
5267________________________________W. Witte.
Bilanz am 31. Dezember 1898.
Aktiva. JL H
An Utenstlien Konto 174 24
„ Kassa-Konto 578.71
„ Waren-Konto 7961.42
„ div. Warenausständen 823.44
Passiva. JL H
Per Mitglieder« Anteil-
I' ipckiinniniiuljitngen
Vergebung von Kauarbeiten.
Die zum Neubau eines Schulhauses in Obbornhofen nötigen Arbeiten und Lieferungen, und zwar: veranschlagt zu Steinhauerarbeiten 8017,56
Dachdkckerarbeiten 1433,52 „
^venglerarbeiten 553,42 „
Asphaltpapveliefirurn 93,65 „
Eisen« und Röhrenliefer
ung 1822,46 „
BUtzableiteranlage 250,— „
wllen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden und sind Offerten !is Freitag den 21. Juli, vormittags IOV2 Uhr, bei Gioßh. Bürgrrmeistrrei Obbornhofen einzureichen, woselbst Voranschlag, Pläne und Bedingungen zur Einficht offen liegen.
Gieß n, am 11. Juli 1899.
Der Großh. Kreisbauinspektor. ___________Stahl._______5275
Die am Samslag, dem 1 Juli er. un Bahnhof Gießen und bei der Oberbessischen neuen WerkstäUe abgehaltenen Schwellen- verfteigerungen wurden genehmigt. 5274
Gießen, den 11. Juli 1899.
Großh. Eisenbahn-Betriebsinspektion 1.
-Mffkigmnliltil
Bekanntmachung.
Donnerstag den 13. d. M., nachmittags 3 Uhr, sollen im Bieker'schen Saale — Neustadt — dahier: Haushund Küchengeräte aller Art, sowie ein größerer Posten Schubwaren zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden.
Gießen, 12. Juli 1899.
5289 Seipel, Gerichtsvollzieher
Konto 510.—
Reservefond 1498.04
Betriebsrücklage 1699.10
Aufgenommene
Kapitalien 1500.—
div. Gläubiger 3959.86
Rest des Reingewinnes 370.81
9537.81 9537.81
Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1897 99
Während 1898 gingen ab 2
97
n ff h W
Daher Stand der Mitglieder Ende 1898 102
Beuern, den 11. Juli 1899. 5270
Kachm-Uttkiu II, ringetr. GrnoffciO. mit unbkschr. fjaftpflidjt.
Konrad Sommerlad IV., PH. Lindenstrnth V., Direktor Lagerhalter.
Stadt. MlchthM.
Fr-ibauk. 5233
OGuflkisch 45 Psg.
Rindfleisch 40 psg.
Zchminrflkisch 40 ptz.
Die Freibank ist bis 9 Uhr abends geöffnet.
Weinfässer
Frisch entleerte Weinfässer (weingrün) in allen Größen empfiehlt 5269
Willi. KoblermanMüfrm
Neustadt 12, Neubau.
Obstprefse zu verleihen,
iii
Heute frische Schellfische, Kabliau, Zander, Schollen, Fluß- hechte, lebende Karpfen, Schleie, Forellen eingetroffen. 310
Prompter Versandt nach auswärts.
I. M. Schulhof, Kolonialwaren- und Delikatessengeschäft
Hochfeinen Himbeer-Syrup, lohannisbeer-Syrup, Erdbeer-Syrup, sowie div. Sorten Mineralwasser in stets frischer Füllung empfehlen billig'! 4466 A. & 6. Wallenfels, Markt 21._________Telephon 46.
Fliegenhüte (gesetzlich geschützt),
bester Fliegenfänger, 15 Pfg.
Alleinverkauf bei 4711
Ernst Balser, Uäusdmg.
in jeder Länge werden gut und billig angefertigt. 5205
Valentin Brauer, Seilerei, Neustadt 30.
-
Ikrmietnmu'n
5281] Freundliche Wohnung, zwei Zimmer, Küche nebst Zubehör, preiswürdig per 15. August oder später zu vermieten. _____________________Bleichfiratze 2.
02453] Ludwigstr. 26 Part.-W-, 6 Zim. m Zub., p. 1. Okt. od. früher zu verm.
02452] Eine vollst, neu herger. Wohn., 4 Zimmer mit Zub. u. Gartenant-, sowie 2 Zimmer bald, zu verm. Steinstr. 66.
(Offene Stellen
GeprüsterHeizer
womöglich Schlosser, gesucht. 5291
Kauffmann & Co., ________Schiffenbergerweg 50. TiWstt Fagembeittt gegen hohen Lohn gesucht. 5280 Nathan Rosenthal, Frankfurterstr. 53.


