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rün^n bet Partei M ta MM? EFT über die Bestrebungen, auch die polnischen und italienischen Wok seine Ausfübrunaen^Ä den Worten ?T Arbeiter für die Gewerkschaftsbewegung zu gewinnen. Für
Jat letztere wurde ein besonderes Blatt in italienischer (Sprache nathBal nnb Mal * 8 G-davken: I gegründet. Hueber-Wien teilte mit, daß diese Bewegung
national und sozial. §anb in Hand mit den östeneeichischen Gew^kschasten rmter-
Hand in Hand mit den österreichischen Gewerkschaften unter
trat 127
¥* Hebet das Thema: „Mehr Zuchthaus oder mehr Freiheit" sprach am Samstag Herr Regierungsassessor a. D. v. Ger lach in einer vom nationalsozialen Verein einberufenen, unter Vorsitz des Herrn Redakteur Erdmanns- dörffer tagenden Versammlung. Der Redner sprach zu Eingang seiner Ausführungen die Hoffnung aus, daß bei den freiheitlichen Ansichten, die Gießens Bevölkerung auszeichne, das Thema hier Interesse haben werde. Seit der Oeyn- häuser Kaiserrede durchziehe die Furcht vor dem Zuchthausgesetz das Volk; weswegen dasselbe aber noch nicht zur Vorlage gekommen, darüber herrschten nur Vermutungen. Redner stellte die Notwendigkeit zum Erlaß eines neuen Gesetzes, wie es dem deutschen Volke in dem Gesetze zum Schutze der Arbeitswilligen geboten werden solle, entschieden in Abrede, da gegen alle dabei in Betracht kommenden Uebertretungen und Ausschreitungen die bereits bestehenden Gesetze, aus denen er eine Anzahl Paragraphen vorführt, Schutz gewährten. Redner wies dabei auf die beabsichtigte Beschränkung der Koalitionsfreiheit, die Ungleichmäßigkeit in der Rechtsprechung bei Vergehen gegen die bereits jetzt anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze Arbeitswilliger hin, dieselben als das Produkt einseitiger Standes- und Rechtsanschauungen darstellend, berührte die sich mehren- j den Majestätsbeleidigungsprozesse, die dem Ansehen der Monarchie keineswegs dienten. An Hand einer Reihe von gerichtlichen Entscheidungen der letzten Zeit wies Redner nach, daß das deutsche Volk mehr nach Freiheit ringen müsse, er kennzeichnete weiter die auf Beschränkung des Wahlrechts, des Vereins- und Versammlungsrechts und der Freizügigkeit gerichteten Bestrebungen einzelner Parteien. Derartige Bestrebungen, sowie alle Versuche, die Strafgesetze zu vermehren, stärkten nur die Sozialdemokratie. Redner verbreitete sich hierauf eingehend über letztere. Mehrere Male habe die sozialdemokratische Partei vor der Spaltung gestanden, aber in dem Augenblicke habe sie sich wieder zusammengeschlossen, als neue Maßregeln gegen dieselbe erraffen werden sollten, so die Umsturzvorlage und die Oeyn- I Häuser Rede. Der Sozialdemokratie werde am meisten Ab- I bruch gethan, wenn man sie in Ruhe lasse, wenn man ab- I warte den Kampf, der in ihrem Innern sich entwickelte. I S3on den Fehlern ihrer Gegner lebe die Sozialdemokratie, I habe Bebel gesagt, und er habe recht. Redner erläuterte I hierauf die wesentlichsten Punkte des nationalsozialen Programms; besonders betont er hierbei die Unterstützung der I Flottenpolitik, die Stärkung des Heeres; Deutschland könne I nicht zurückstehen, wenn andere Nationen sich anschickten, I den Weltmarkt zu erobern, Deutschland habe seine Stellung I im Rate der Völker zu behaupten, und gerade die deutsche I Arbeiterschaft habe ein Interesse an dem Mitbewerb Deutsch- I lands auf dem Weltmarkt, seine Stellung aber könne es I nur behaupten durch eine achtunggebietende Flotte und ein I kampfbereites Heer. Er empfahl schließlich den Arbeitern, I sich mit den bestehenden Verhältnissen abzufinden, abzulassen I von ihrer Staatsfeindlichkeit und mitzuarbeiten an dem I Ausbau derjenigen Institutionen, von denen nicht in letzter I Linie die Arbeiter profitieren; aber auch die Regierung I möge den Arbeitern die Hand reichen und nicht ferner die I Arbeiterschaft beunruhigen durch Drohen mit neuen Straf- I gesetzen. Unser Wahlspruch sei Macht, Freiheit, Arbeit. — I Nach den mit Beifall der zahlreich Erschienenen aufge- I nommenen Worten des Herrn von Gerlach erhielt Herr I Redakteur Scheidemann das Wort. Derselbe erklärt I fich mit dem ersten Teil der Darlegungen v. Gerlachs einverstanden, bemerkt aber im weiteren, daß die Schule der Verfolgungen, durch welche die Sozialdemokratie habe gehen müssen, dafür garantiere, daß Lockungen, wie die eben gehörten, an den Ohren der Arbeiter vorübergehen. Redner suchte hierauf die einzelnen Punkte der v. Gerlach'schen Rede zu widerlegen und recapitulierte schließlich unter dem Beifall seiner ebenfalls zahlreich erschienen Parteigenossen, daß fich die Politik der Nationalsozialen nicht vereinigen lasse mit den Interessen der deutschen Arbeiter, er gab auch der Ueberzeugung Ausdruck, daß sich die deutschen Arbeiter nicht der national-sozialen Partei anschließen werden, sondern, soweit dies noch nicht geschehen der Sozialdemokratie. — Herr v. Gerlach ging hieraus nochmals ausführlich auf die Rede des Herrn Scheidemann em, indem er aus Aeußerungen hervorragende Vertreter der Sozialdemokratie zu beweisen suchte, daß einzelne Forde-
werfen, bestätigen könnte. Vielmehr kommt ein Gerücht von San Fernando, Aguinaldos Streitkräfte seien wieder im Anmarsch nach Westen, offenbar um General Mac Arthur auf der Linken anzugreifen. — Daß die Philippiner sich bereit erklärt hätten, die Oberhoheit der Vereinigten Staaten anzuerkennen, hatten die Berichterstatter daraus geschlossen, daß Aguinaldo fich mit General Rios wegen der spanischen Gefangenen aus dem Grunde zu unterhandeln weigerte, daß die Amerikaner, und nicht die Spanier, die Inseln besitzen. Man empfindet in den Vereinigten Staaten eine bittere Enttäuschung darüber, daß die Friedensverhandlungen zu nichts besserem geführt haben, und fragt sich, wie oft man noch genötigt sein werde, den Philippinern ihre neueste Hauptstadt abzunehmen.
§§ Langgöns, 12. Mai. Einen wenig erfreulichen Aus- I gang fand eine gestern bei dem prachtvollen Maiwetter von I vier Herren aus Langgöns unternommene Radtour. Auf dem Rückweg kamen die Radler bei Neuhof, wo die Chaussee sehr steil ist, zum Fall und haben zum Teil nicht unerhebliche Verletzungen erlitten, so daß zwei derselben ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußten. Außerdem soll der Materialschaden ein bedeutender sein.
F. Friedberg, 11, Mai. Wie in dieser Zeitung mitgeteilt wurde (Gieß. Anzgr. Nr. 83, viertes Blatt) feierten diejenigen Abiturienten des hiesigen Schullehrerseminars, | welche im Frühjahre 1859 das Seminar mit dem Zeugnis der Reife verließen, den vierzigsten Gedenktag ihres Abgangs vom Seminare in der ersten Aprilwoche d. I. und luden ihren hochverehrten Religionslehrer, Herrn Geh. Kirchenrat vr. Diegel — den einzigen noch lebenden Dozenten des damaligen Lehrerkollegiums — zu dieser Feier ein, wobei dem Herrn Geh. Kirchenrate ein kunstvoll ausgestattetes Gedenkblatt überreicht wurde. Für diese Ehrung hat sich Herr Or. Diegel nun in außerordentlich feiner und liebenswürdiger Weise bedankt. Er sandte dieser Tage an die Teilnehmer der Feier vom 6? April laufenden Jahres erstlich seine Photographie, dann eine Predigt, die er im Jahre 1892 in der Schloßkirche zu Offenbach a. M. hielt und gerne am 6. April l. Js. gehalten hätte, wenn die Zeit nicht viel zu kurz gewesen wäre und endlich die „Predigten über das Vater Unser" von R. H. Caspari, weiland Pfarrer in München. — Man kann sich denken, daß diese Andenken sowie die sehr herzlichen und warmen Worte, die sie begleiteten, von seinen ehemaligen Schülern mit Dank und Freude entgegengenommen werden. Die 1859er haben vom ersten Tage an, da sie die Lehranstalt betraten, bis auf den heutigen Tag fest und treu zu einander gehalten und auch ihrem Lehrerkollegium ein gutes Andenken bewahrt, wie die Feier am 6. April laufenden Js. bewiesen hat. Darum darf mit I Sicherheit angenommen werden, daß auch das goldene Jubiläum (der 50. Gedenktag) von denen begangen werden wird, die bis dorthin noch leben.
+ Nidda, 11. Mai. Infolge der in unsrer Gegend noch herrschenden Maul- und Klauenseuche unterblieb gestern der vorgesehene Vieh markt. Der Krammarkt war als sog. Konfirmandenmarkt ziemlich besucht, hat aber von der früheren Bedeutung viel eingebüßt.
+ Bad-Salzhause», 11. Mai. Unser in aller Frühlingspracht daliegendes S o ol b ad ist einer der wirksamsten kleineren Kurorte von klimatischer Bedeutung und hat sich hinsichtlich seines Besuchs im letzten Jahre sehr gehoben. Da auch neuerdings auf Veranlassung des Kurhausvereins Nidda und seitens des jetzigen Kurhauspächters viel geschehen ist, um den Gästen den Aufenthalt noch angenehmer als früher zu machen, so steht Salzhausen eine schöne Zukunft bevor.
§§ Volkartsham (Kreis Schotten), 9. Mai. In dem nahen Orte Wüstwillenroth brach gestern nachmittag gegen I 4 Uhr in der Hofraite des Gastwirts Johannes Schneider I Feuer aus. Stall und Scheuer brannten total nieder.
§§ Freiensteillau, 10. Mai. Der wegen des im März dieses Jahres an der hiesigen Post-Agentur versuchten E i n- bruchsdiebstahls beschuldigte Schneider aus Ilbeshausen, welcher schon eine Vorstrafe von über 8 Jahren Zuchthaus verbüßt hatte, erhielt gestern wegen des oben bezeichneten Vergehens von der Strafkammer in Gießen eine weitere • Zuchthausstrafe von 5 Jahren, 10 Jahren Ehrverlust und , Stellung unter Polizei-Aufsicht.
Aus der Zeit für die Zeit.
Vor 114 Jahren, am 13. Mai 1785, wurde zu Wisao der historisch-politische Schriftsteller Friedrich Christof D Lh l m a n n geborey, ausgezeichnet durch umfassende Bildun j besonnenes Urteil und unerschütterliche Ruhe, Hauptwort sühcer in der schleswig-holsteinischen Sache. Seine Schrr „Politik auf den Grund und das Maß der gegebenen Z>' stände zurückgeführt", fand ihrer Zeit höchste Beachtung seine Geschichte von Dänemark, sowie der englischen u» französischen Revolution sind vortreffliche Lehrbücher. ® starb am 5» Dezember 1860 zu Bonn.
tagssitzung ging auch der Antrag durch, daß ein Mett Berichterstatter für diesen Punkt ernannt werden solle- a der Nachmittagssitzung wurde jedoch dieser Beschluß wi'k^ aufgehoben, nachdem sich der Kongreß in namentlicher gl stimmung mit großer Mehrheit gegen die Anerkennunq Buchdruckergewerkschaft und damit gegen die Zulassung Polländers als Vertreter ausgesprochen hatte. Heute ic' schäftigte sich der Kongreß zunächst mit einer Reihe vs» Anträgen, die eine Erweiterung der Befugnisse der Zentral kommission zum Ziele haben. Die Redakteure der Gebert- schaftspresse beantragten die Schaffung einer Zentralste die sich mit der staatlichen Arbeiterversicherung und btn gesetzlichen Arbeitschutz beschäftigen und dahin wirken daß nicht nur der den Arbeitern nachteiligen Handhab^ dieser Gesetze Einhalt geboten, sondern auch den Versuchs eine Verschlechterung derselben herbeizuführen, nachdrückliä entgegentreten wird. Es soll zu diesem Zweck ein britt- Beamier angestellt werden, der den verarbeiteten Stoff bt; Gewerkschaftspresse übermittelt. Außerdem soll für dc- Korrespondenzblatt der Zentralkommission ein befonbtrr Redakteur angestellt werden.
Gegen diese Anträge wurde von einigen Rednern eisgewandt, daß sie auf das politische Gebiet übergreifen un) ein Mißtrauen gegenüber der sozialdemokratischen Partei enthalten. Schließlich wurden sie mit großer Mehrheit angenommen. Der Gedanke einer Arbeitslosenunterstützung, der früher vielfach bekämpft worden war, fand allseitig I Unterstützung, und die Generalkommission wurde beauftragt, öor allem genügendes statistisches Material über bie|e$xap’ Zur Verfügung zu halten. Die Statistik nahm übereilp*. in den heutigen Erörterungen einen breiten Raum ein, und Legien-Hamburg befürwortete namentlich die Herausgat- einer Ausstandsstatistik, die ein Gegengewicht gegen bie von der Reichsregierung vorzunehmenden Erhebungen bilden fol Diese Vorschläge wurden angenommen. Bei den Erörti rungen über die Ausstandsstatistik wurde von mehrens Seiten darauf hingewiesen, daß bei der Unterstützung vor Ausständen „Dummheiten" gemacht worden seien, unb Päplow-Hamburg meinte unter anderem, der Krefelder Ausstand habe überhaupt nicht auf der Bildfläche erschein» dürfen. Dem Kongreß lag eine Erklärung vor, welche bi' bessere Bezahlung der von den Gewerkschaften angefteßki Beamten bezweckt. wurde allseitig betont, daß man sich bei der Bezahlung dieser Beamten nicht auf den Unter- nehmerstandpunkt stellen dürfe; nur der Former Sendler- Düsseldorf meinte, wenn die Beamten zu gut bezahlt würde,, dann würden diese Stellen als Versorgung betrachtet. Nachdem die Erklärung mit allen gegen 4 Stimmen ar genommen war, begründete der Vertreter der Cigarra- arbeiter, Reichstagsabgeordneter v. Elm-Hamburg einen vor 100 Genossen unterstützten Antrag, den ausstänbischcr Webern in Brünn die Sympathie der deutschen Gewerkschaften dadurch zu bekunden, daß den kämpfenden Stübern aus der Gewerkschaftskaffe 5 Pfg. auf den Kopf der W- glieder überwiesen werden. Es macht das eine ©ummc von 25,000 Mk. aus. Der Redner erinnerte daran, daß auch ber Ausstanb ber Hafenarbeiter irr Hamburg vvv Oesterreich aus unterstützt worben sei, und hoffte, daß bittet die von ihm beantragte Unterstützung auch» die bis jetzt ned nicht organisierten tschechischen Arbeiter für die Gewerk schaftsbewegung gewonnen werden. Der Antrag wind ohne Erörterung gegen 2 Stimmen angenommen, woran Hueber-Wien mit der Erklärung dankte, die österreichische! Arbeiter würden fich dieses Beschlusses würdig erweise«.
Köln. Ztg.
Gewerkschaftskongreß.
Frankfurt a. M., 8. Mai.
Lokales und PrsvinMes.
Gießen, 12. Mai 1899.
** Aus dem Gerichtsdienst. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 8. Mai den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Mainz, Amtsgerichtsrat August Hattemer zum Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen, mit Wirkung vom 15. Mai 1899, zu ernennen.
nommen wurde. Den größten Teil der Erörterungen ersten Tages nahmen die Verhältnisse im Buchdruck gewerbe in Anspruch. Hier hat sich neben dem Verb. der Buchdrucker aus Gegnern der mit den Buchdrücke besitzern abgeschlossenen Tarifgemeinschaft eine Buchdru^ Gewerkschaft gebildet, und diese beanspruchte nun ebenH
Der dritte Kongreß der Gewerkschaften Deutschlands gestern im Pfälzer Hof zu Bockrnheim zusammen. Vertreter sind für 53 Verbände, die 493,638 Mitglieder zählen, erschienen. Legien-Hamburg erstattete den Bericht der Zentralkommission. Besonders eingehend verbreitete sich Legien über bie Werbethätigkeit im Osten unb
Uermischtes.
* PÄckenerkrankungen in Iserlohn. Entgegen anbtö Melbungen steht fest, baß bie Pockenerkrankungen zunehwk Nachbem in ben letzten Tagen zwei Kinber erkrankten, »ur am Samstag eine ältere Frau schwerkrank, sowie brei Äinbf zur Beobachtung in bie Jsolieranstalt eingeliefert. MonkS mittag, würben wieberum zwei weitere Erkrankungen gemeldet. Der Bevölkerung bemächtigt fich begreifliche @e regung. Es sind die größten Vorsichtsmaßregeln angcorbitf •
* „Nachrichten MS Kiautschou" finden wir in dem glet^ nrmigen Beiblatt drs „Ostas. Lloyd". U. a. wird in w treuesten Nummer m launiger Werse eine „Frühlingsfat'' nach dem Prinz HÄnrichs-Berg" geschildert. Ferner erfahr^ wir» daß dem Wunsch der Missitonarr stattgegeben und
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♦ Zer KE- ber ersten D* lautet, soll ans Evangelisation fmb daneben no Mission m den den Angestellten unter der akade dem Lande und
» Schlesien innerhalb acht i Preußischen Klass vorigen Jahre n glücklichen Gewi! In die beiden v. viele Spiel - in der 193. Wie Schlesien scheint ■
* Präsident f der, wie man we wiederholt zu Fu geriet kürzlich in Präsident kreuzte platz, als das bi zuraste und zwei Kutscher wurde । besinnungslos l die Ueberführun nach einem Kral ob nichts Borge'
** Polizeibericht. Am Mittwoch wurde in der Ludwig- straße eine Dame von einem Jagdhund angefallen und derselben ein wertvolles Kleid zerriffen. Der Eigentümer des Hundes ist noch nicht ermittelt, dagegen befindet sich ber Hunb in Gewahrsam. — An bemselben Tage würbe in ber Marktstraße eine Frau von einem Rabfahrer aus Launs- -------a........ ............llun CDenf,
bad; umgef ah r en unb im Rücken verletzt. An bemselben I bie Zulassung zum Kongreß für ihren Vertreter Poll,in'i ' Tage würbe bte Ehefrau eines Sergeanten in ber oberen | Auf die Tagesorbnung bes Kongresses war auch bie Lubwigstraße von einem Rabfahrer überfahren, sobaß bieselbe ber Tarifgemeinschaften im gewerkschaftlichen Kamvse m3 mehrere Verletzungen, sowie erheblichen Schaben an ihrem unb Döblin-Berlin vom Buchdruckerverband» rum Kleide davontrug. Der Rabfahrer, welcher bie Frau zurück- I erstatter hierüber bestellt worden. Die Freunde vollänh. ließ, ist noch nicht ermittelt, jedoch ist man demselben auf I verlangten, baß dieser zum Mitberichterstatter ernannt wp i-'
Spur. - Gestern nachmittag P/4 Uhr stürzte der damit er Gelegenheit habe, seine abweichenden Ansichten £
13jahnge Sohn des Taglohners Johannes Trank da- dem Kongresse zur Geltung zu bringen. In ber JBorr' ^er von einer Scheuer in der Lindengasse herunter und ' ---- <■■■■*•■ «- «• *!
verletzte sich derart, daß er in die Klinik verbracht werden mußte. Nach Angabe der Aerzte erlitt derselbe einen Schädel- brudj. Der Junge hatte sich heimlich in bie Scheuer eingeschlichen, so baß niemanb anbers hierbei eine Schuld» trifft. — Heute morgen 6y4 Uhr würben in einem Garten in ber Hamrnstraße bahier mehrere Herrenkleibungsstücke (Rock, Weste, Stiefel, Strümpfe) sowie eine Taschenuhr aufgefunben. d^ach dem Inhalt ber ebenfalls vorgefunbenen Papiere gehört alles einem jungen Mann von einem Nachbarorte, ber in hiesiger Stabt als Schreiner in Arbeit steht. Derselbe hatte bem Alkohol etwas stark zugesprochen unb würbe heute morgen, nur mit Hose bekleibet, von seinen Mitarbeitern in ber Werkstätte aufgefunden; er schlief daselbst seinen Rausch in den Hobelspänen aus.


