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liverfität ist eine Professur für I. W. Bruinier übertragen
: Wiener „Medizinische Presse" Universitäten der Bereinigten itt Universität in kürzester e für Aerzte einrichten lassen.
jeder Hinsicht überaus nach« bene natrit, bene curat11 kann )er über die richtige Herstellung feinen fronten out) über bit ihrung Kutschiage zu erteilen Itimunb monier alte Praktiker ib nicht zum mindesten auö er vorgezogen. Die jungen 6t thtrecheutischm Nihilismus sastigleit zu Versalien drohen, , alten" Aerzte wenigstens die Arzt nicht nur die Rczeplier« nlendiäl verlangt. Durch ge- Herdrntzs am leichtesten der Muhe üße entweder au! schlechten »och. urch die Prags zu verschasten. ad noch dazu ein notwen iger, t den der Mediziner mit auf nach dem Doktorat frohen Herzens sleiibleruna über Bord wirft. ät,miebie$WW ana i.um Studium der Malaria ^^derländisch-Znbien. Die chnchstst^ _____
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E. Echzell, 11. Oktober. Der Schweinemarkt, der hier fiatt- fanb, brachte befriedigende Preise-, es wurden 18 bis 22 Mark für das Paar 6 bis 7 Wochen alter Milchferkel erzielt. Da die Kartoffeln sehr gut ausfallen und billig sind, rentiert sich das Müsten der Schweine immer noch.
* Pfttttgstadt, 11. Oktober. Entgegen verschiedenen falschen Gerüchten über den Verkaufspreis der hiesigen Papierfabrik Hildebrand, Ulrich u. Co. kann der „Pf. A." die aus zuverlässiger Quelle kommende Nachricht wiedergeben, daß die Fabrik am Samstag zum Preise von 110,000 Mk. an Herrn Papierfabrikanten Euler zu Bensheim übergegangen ist, welcher bereits am 1. November die Leitung derselben übernimmt.
Frankfurter Börse vom 11. Oktober.
Wechsel auf New-Port zu 4 21* a—22* 8.
Prämien auf Kredit per ult. Okt. 1.75%, do. per ult. Noo. 3.10%, Diskonto Kommandtt per ult. Okt. 1.30%, do. per ult. Noo. 2.30%, Lombarden per ult. Okt. 0.50%.
Notierungen: Kreditaktien 226—225.50, Diskonto Kommandtt 19120-20-10-30-190.70, Staatsbahn 140.30-140.—, Gotthard 142.20, Lombarden 32.10. Ungar. Goldreme 96.65, Italiener 91.80, 6proz. Mexikaner —, 3proz Mexikaner 26—, Oesterr. Coupon- 84%, Amertk. Coupons 4 20, Privat Diskont 4,8/ie%.
1% bt« 2% Uhr: Kredit 225 50-225-225 70, Diskonto Kommanbit 190.80-190.70, Staatsbahn 140-139 80-140, Lombarden 31.80.
Limburg, 11. Oktober. Fruchtmarkt. Roter Wetzen Mk. 13.33, Saat-Weizen Mk. 13,50, Korn Mk. 11,00, Saatkorn Mk., 1145, Hafer Mk. 6,65.
* Die Berliner Kohlengrotzhändler geben bekannt, daß die Gruben und Werke infolge der sehr erheblichen Ansprüche, welche die voll beschäftigte Industrie und auch das Ausland an sie stellen, die Kohlenpreise ganz wesentlich erhöht haben, und daß ferner der überall herrschende Arbeitermangel eine Erhöhung der Arbeitslöhne verursacht habe. Der Kohlenmarkt hat infolge deffen eine außerordentliche Versteifung erfahren, deren Begleiterscheinung eine Erhöhung der Preise für sämtliche Brennmaterialien ist. Eine weitere Steigerung der Preise im größeren Umfange soll in diesem Winter noch zu erwarten sein. Natürlich werden dann auch die Preissteigerungen in der Provinz nicht ausbleiben. Wer da sein Feuerungsmaterial nicht rechtzeitig eingekauft hat, oder hat einkaufen können, der wird, wenn wir einen langen und kalten Winter bekommen, wegen der Heizung seinen schweren Aerger haben.
Tabak. Das Einheimsen der Tabakernte ist jetzt beendet und wird mit dem Einkauf der Herbsttabake bald begonnen werden. Die jetzt anhaltende naffe Witterung ist den Herbsttabaken nicht zum Vorteil, da solche bei diesem Wetter gerne Schimmel ansetzen. Die ebenfalls noch nicht getrockneten Sandblatt leiden auch hierunter, denn dieselben werden statt hell nur braun in Farbe; es sind also die hierfür bezahlten Preise nicht der Ware entsprechend und entstehen den Käufern hierdurch Verluste. Dies mag den Käufern ebenfalls wieder zur Warnung dienen und werden solche sich endlich mal wieder bequemen, nach altem Brauch, d. h. bei nur dachreifem Zustand, einzukaufen. Die Haardtsandblatt werden jetzt empfangen und sind mit wenig Ausnahmen in Farbe nicht hell und für Cigarrengut zu kräftig. Im Lokogeschäft wurde dieser Tage ein größerer Posten 1897er Heslacher Tabak Original zwischen 25—26 Mk. lose genommen verkauft. (Etwa 18U0 Ctr.) Derselbe wurde von der Heslacher Genossenschaft an eine Speyerer Firma, die solche kommissionsweise gekauft haben soll, abgesetzt. Ferner kaufte ein Luxemburger Fabrikant ca. 2000 Ctr. 1897er und 1898er Schneidtabake in der Preislage von 36—42 Mk. Ein kleinerer Posten wurde von einem Schneidsabrikanten vom Rheinland gekauft. In Cigarrentabaken wurden nur Kleinigkeiten zu verschiedenen Preisen je nach Qualität und Sortierung umgesetzt. Lose, feine Rippen 9—9%, lose Pfälzer geschäftslos, ferne gebündelte 11 Mk. verpackt.
Btehmarkt. Fast sämtliche Viehmärkte berichten in der vergangenen Woche alleräußerst lebhaften Geschäftsverkehr. Der Zutrieb war überall ein sehr großer, und da bei den günstigen sommerlichen Futterverhältniffen im allgemeinen der Viehbestand ein gut genährter genannt werden kann, herrscht überall sehr rege Kauflust Die Preise mußten hie und da infolge des größeren Angebotes wohl etwas weichen, im allgemeinen hielten sie sich jedoch auf dem Niveau der Vorwoche.
Verlosungen.
— Stadt Brüssel 100 Ares. Loose vom Jahre 1897. Ziehung am 7. Oktober 1899 Auszahlung am 2. Januar 1900. Gezogene Strien: Nr. 3115 5967 7824 12207 12391 14473 14497. Hauptpreise: Serie 14497 Nr. 12 fc 5000 Frcs. Serie 7824 Nr. 18 ä 1000 Frcs. Serie 14473 Nr. 9 ä 500 Frcs. Serie 14497 Nr. 5, 24 je 250 Frcs. Serie 3115 Nr. 6, 9, 11, 22, Serie 5057 Nr. 11, Serie 7824 Nr. 2, 13, 22, 23, Serie 12207 Nr. 2, 7, 10, 21, 25, Serie 12391 Nr. 5, Serie 14473 Nr. 2, 17, Serie 14497 Nr. 19, 20, 23 je 152 Frcs. — Alle übrigen gezogenen Nummern je 100 Frcs. (Ohne Gew.)
— Stadt Paris 400 Arcs.-Loose vom Jahre 1894 bis 96. Ziehung am 5. Oktober. Auszahlung am 1. November 1899. Hauptpreise: Nr. 330629 ä 100000 Fr. Nr. 343 691 ä 20000 Fr. Nr. 381311 403 611 je 10000 Fr. Nr. 24 743 32 166 379798 je 2500 Fr. Nr. 16113 37348 43029 88655 175480 176232 183062 199595 215565 245 497 271763 289 933 378 255 395951 je 1000 Franken. (Ohne Gew.)
Zahlungseinstellungen.
Konkurseröffnungen: Holzbildhauer Ewald Hagenkotwetter, Barmen; Fahrradhändler Hermann These, Berlin; Kaufmann Gustav Adolf Böhmer (A. Böhmer & Co.), Dresden; Kaufmann Adolf Eller jr., Elberfeld; Kaufmann Emil Christian Friedrich Mathias Eskildsen (A. Friedrichsen Nachf. W. Eskildsen), Flensburg; Brauereipächter Richard Marggraf, Hainewalde (Grossschönau); Bierbrauer Otto Rauch, Materborn (Cleve); Kaufmann Max Fliess (Louis Fliess), Schönfliess (Königsberg, N.-M.); Magazinverwalter Karl Voss, Osnabrück; Maler Hermann Rasmussen, Otterndorf; Zuckerwarenfabrikant Hermann Henkel, Pforzheim; Müller Hermann Noltemeyer, Rodenberg; Höker H. P. Bremer, Gemeinde Rebberg (Schleswig); E. Gan- sow & Co., Velten i. M. (Spandau); Kaufmann J. Frankenstein, Stettin; Kaufmann Otto Tilch, Stettin; Kaufmann Paul Koch, Stettin; Restaurateur Ferdinand Vetter, Stuttgart; Kaufmann Wilhelm Schiffer (Schiffer-Hamers), Viersen; Kurhauspächter Paul Gerl ach, Westerland; Landwirt Georg Friedrich Kissel, Zwingenberg; Bau- Unternehmer Wilhelm Neumann, Queulen (Metz); Kaufmann Kurt Perschke, Nordenburg; Bierbrauereibesitzer Jos. Langlouis, Kappel (Riedlingen); Witwe des Kaufmanns Gustav Letzner, Papstorf (Schöppenstedt); Flaschenbierhändler Friedr. Gust. Oeser, Jahns-
dorf (Stollberg i. Erzgeb.); Tapisseriegesohäftsinhaberin Marie Wimmer, Straubing; Müller Beruh. Winking, Vreden; Bau-Unternehmer Karl Heinr. Soheibner, Waldhelm; Kaufmann Oskar Otto, Waldheim.
Gottridirnst der israelitischen Arligiousgrseüschast.
Sabbathfeier am 14. Oktober 1899.
Freitag abend 5" Uhr, Samstag vormittag 8»o Uhr, nachmittag 3 Uhr, Sabbathausgang 6*> Uhr.
Nachmittag 2®o Uhr Schrifterklärung.
Wochengottesdienst morgens 7 Uhr, abends 5 Uhr.
Wetterbericht vom 12. Oktober 1899.
Während im hohen Norden mehrere Depressionen vorüber- ziehrn, besteht über ganz Central- und Süd-Europa hoher Druck allerdings mit vorwiegender Intensität fort. Infolgedessen ist daS Wetter meist heiter und unter TagS mild. Am Nordrande der Alpen herrscht Jöhnlege.
Voraussichtliche Witterung: Abgesehen von Morgennebeln zunächst noch meist heiter, im Süden föhnig.
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold".
Preßprozeß in Darmstadt.
Darmstadt, 12. Oktober, 12 Uhr mittags. (Telephon- Meld. d. G. A.) Vor der hiesigen Strafkammer findet heute unter Vorsitz des Landgerichtsdirektors Ri st er die Verhandlung gegen die „Franks. Ztg." resp. den Redakteur A. Giesen, „Mainzer Journal", Franz Heribert Roepgen, „Mainz. Reuest. Nachr.", Bodo Mallen, statt. Die Staatsanwaltschaft ist vertreten durch den Oberstaatsanwalt Dr. Schmitt: als Verteidiger fungieren für die „Franks. Ztg." Rechtsanwalt Muser-Offenburg, Grünewald- Gießen, für die „Reuest. Nachr." Dr. Loew-Mainz, für das „Mainzer Journal" Rechtsanwalt Dr. Schmitt, Reichs- und Landtagsabgeordneter, Mainz. Der Redakteur Giesen, welcher versucht hatte, den Termin zu verschieben, war anwesend und verwahrt sich gegen die Meldung hiesiger Blätter, daß er aus böswilliger Absicht eine Verschleppung herbeizuführen gesucht habe. Er sei schwer krank, was das ärztliche Zeugnis bestätige, und werde er seinem Verteidiger die Hauptvernehmung überlassen. Als erster Zeuge wird Se. Exz. Staatsminister Dr. Dittmar vereidigt. Derselbe verwahrt sich entschieden, daß er im Falle Küchler irgend welche Beeinflussung zu gunsten des Küchler versucht habe. Diese Ausführungen dauern sehr lange. Sr. Exz. dem Justizminister Dr. Dittmar wurde von Sr. Königl. Hoheit dem Großherzog gestattet, Zeugenaussagen zu machen, soweit sie nicht das Dienstgeheimnis verletzen und das Reich um den Staat gefährden, während Sr. Exz. dem Staatsminister Rothe Zeugenaussagen zu machen verweigert wurde. Die Verhandlungen dauern noch fort. (Vgl. Gerichtssaal.)
Berlin, 12. Oktober. Der Kaiser gedenkt, am 26. d. Mts. einer Einladung des Prinzen Albrecht von Preußen entsprechend, sich nach Blankenburg am Harz zu begeben und daselbst an den großen Hofjagden teilzunehmen. Die Rückkehr von dort nach dem Reuen Palais zu Potsdam wird voraussichtlich am 27. d. Mts. abends erfolgen.
Berlin, 12. Oktober. Im Reichsamt des Innern ist man zurzeit damit beschäftigt, eine Vorlage behufs reichsgesetzlicher Regelung der Beschäftigung verheirateter Frauen in Fabriken auszuarbeiten.
Karlsruhe, 12. Oktober. Zu den badischenLand- tagswahlen sinden die Wahlmännerwahlen am 16. November statt.
Stettin, 12. Oktober. Das Befinden des Oberpräsidenten und früheren Staatsministers von Puttkamer hat sich verschlimmert. Die Familien- Angehvrigen sind um das Leben des Erkrankten besorgt.
Wien, 12. Oktober. In einer abends abgehaltenen Versammlung sprach der Abgeordnete Neuber über die politische innere Situation. Sodann verurteilte der Redner das Verhalten Englands Transvaal gegenüber.
Budapest, 12. Oktober. Der serbische Dampfer „Deligrad" stieß bei dichtem Nebel mit dem österreichischen Dampfer „Hildegard" auf der Donau zusammen. Mehrere Matrosen des serbischen Schiffes ertranken. Das Schiff selbst ist total unbrauchbar geworden.
Paris, 12. Oktober. Es verlautet, Frankreich werde zu der Weltausstellung außer dem Zaren als Chef einer verbündeten Macht an keinen anderen Souverän eine offizielle Einladung ergehen lassen.
Paris, 12. Oktober. Die hier verbreitete Meldung, daß einem geheimen Abkommen zwischen Deutschland und England zufolge England die T>elagoa-Bai und Deutschland Angola besetzen wolle, begegnet großer Entrüstung. Man glaubt indes, daß es sich nur
um eine englische Manipulation handelt, um Deutschland gegen Frankreich aufzuhetzen.
Paris, 12. Oktober. Die „Patrie" versichert auf Grund zuverlässiger Meldungen, daß die Gouverneure sämtlicher französischer Kolonieen den Befehl erhalten hätten, die in Missionen befindlichen Offiziere anzuweisen, keinen Schuß mehr abzufeuern und jedes koloniale Unternehmen aufzugeben.
London, 12. Oktober. Mehrere Blätter melden, daß Kapitän Harriston, der britische Konsul beim König von Abessynien sich demnächst von Marseille aus nach Abessynien einschiffen wird. Derselbe ist der Ueberbringer wertvoller Geschenke der Königin Viktoria an Negus Menelik. Ec wird denselben einladen, der Königin einen Besuch zu machen, wenn er im nächsten Jahre nach Paris zur Weltausstellung kommt.
Der Trausvaal-Krieg.
Die nachmittags eingetroffenen Depeschen bestätigen den Ausbruch des Krieges. Wir lassen die wichtigsten folgen:
London, 12. Oktober. Nach einer Meldung aus Ladysmith haben die Buren aus dem Oranje-Freistaat über den Homagreen-Kap die Grenze überschritten und bedrohen die Stadt und Eisenbahn-Station. Aus Kapstadt wird versichert, daß die Kap-Kolonie in Kriegszustand erhalten wird.
Rom, 12. Oktober. Wie die „Jtalie", das Organ der republikanischen Partei, erklärt, sind zahlreiche Anfragen eingelaufen, in denen von Transvaal aus um italienische Freiwillige gebeten wird, aber weder Garibaldi noch Cancini haben eine Expedition vorbereitet. Wie verlautet, wird zwischen den Großmächten verhandelt, um den Krieg zwischen England und Transvaal möglichst zu lokalisieren.
Loudon, 12. Oktober. Standard meldet aus Charlestown, die Buren des Oranje-Freistaates haben 37 Meilen südlich von Newcaptown die Grenze überschritten.
London, 12. Oktober. Ein Telegramm aus Prätoria meldet, daß der britische Agent in Prätoria von der englischen Regierung den Befehl erhalten hat, seine Papiere demdortigen amerikanischen Vertreter zu übergeben. Derselbe wird für den Schutz der englischen Unterthanen während des Krieges s orgen.
Pratoria, 12. Oktober. Auf eine Anordnung der Transvaal-Regierung ist das Radfahren außerhalb der Stadt vollständig untersagt. Dasselbe ist nur gestaltet im Dienste des Heeres.
Loudon, 12. Oktober. Morning Leader melden, daß sich in Irland eine große Bewegung zu gunsten Transvaals bemerkbar macht. Es wird dort offen der Wunsch ausgedrückt, daß die Buren den Sieg davontragen möchten. Irländische Blätter veröffentlichen das Lied eines irischen Dichters, welches einen Aufruf an das irländische Volk zur Unterstützung Transvaals enthält.
London, 12. Oktober. Daily Mail glaubt bestätigen zu können, daß ein geheimer Vertrag zwischen England und Portugal besteht, nach welchem England seine Truppen durch portugiesisches Gebiet nach Transvaal führen könne. — Demselben Blatt zufolge hat der englische Vertreter in Prätoria der Transvaal-Regierung eine kurze abschlägige Antwort auf das Ultimatum bereits zugestellt.
Amsterdam, 12. Oktober. In hiesigen unterrichteten Kreisen glaubt man, daß England den Versuch machen werde, an verschiedenen Punkten einen gleichzeitigen Angriff zu machen, um die Buren zu zerstreuen und auf diese Weise die Aufmerksamkeit derselben von dem Hauptpunkte des Angriffs abznlenken, gegen welchen alsdann der allgemeine Angriff ausgeführt werden soll.
London, 12. Oktober. Auf den Börsen in London, H u l l und anderen englischen Städten fanden großeKund- gebungen statt, beim Abgang des Ultimatums am gestrigen Nachmittag. Sämtliche Makler schwenkten die Hüte und stimmten patriotische Lieder an.___________
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Bekanntmachung.
Infolge der im Kreise Büdingen herrschenden Maul- und Klauen, seucke wird der auf den 17. d. Mts. anberaumte Viehmarkt vorerst nicht abgehalteu.
Büdingen, den 6. Oktober 1899.
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