Ausgabe 
11.7.1899 Zweites Blatt
 
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weiblichen Personen. Die tägliche Arbeitszeit beträgt in 53,3 Prozent der befragten Betriebe mehr als 14 bis 16 Stunden, in 29,8 Prozent mehr als 16 bis 18 und in 1,5 Prozent sogar mehr als 18 Stunden. Die Arbeitszeit der Kellnerlehrlinge ist durchschnittlich ebenso lang wie die der erwachsenen Angestellten. Einen bestimmten Lohn er­halten 82,5 Prozent der Kellner, 79 Prozent der Kellnerinnen und 74,8 Prozent der Oberkellner. Die übrigen sind ganz auf das Trinkgeld angewiesen.. Bon den Angestellten, welche Lohn empfangen, erhalten 17,9 Prozent der Kellner, 55,6 Prozent der Kellnerinnen und 5 Prozent der Ober- tellner einen Monatslohn von höchstens 10 Mark! Auf die Frage, ob das Trinkgelderwesen einen Nachteil für den Kellnerstand bedeute, haben 11 Wirte- und 25 Kellnerver­einigungen bejahend geantwortet, dagegen 14 Wirte- und 1 Kellnervereinigung mitNein". Dabei kommen die Trinkgelder noch nicht einmal dem Bedachten unverkürzt zu gute; einen Teil erhält der Stellenvermittler, und in den Wiener Kafss hat der Zählkellner häufig dem Besitzer einen Pachtschilling zu zahlen je nach der Höhe des Umsatzes.

* Allgemeine deutsche Sportausstellung München 1899. Mit Samstag, dem 8. Juli, wurde auf die Dauer der Ausstellung bei den bayerischen Eisenbahnstationen mit der Ausgabe von sogenanntenAusstellungskarten" be. gönnen. Diese Fahrkarten, welche an jedem Samstage und Sonntage nach München C.-B. oder O.-B. ausgegeben werden, berechtigen, wenn sie in der Ausstellung abgestempelt worden sind, zur freien Rückfahrt innerhalb 10 Tagen.

*Big, Beu", die große Glocke auf dem Thurm des Parlamentsgebäudes zu Westminster, hat für einige Zeit ihre Arbeit einstellen müssen, und die tiefen Klänge der 16 Tonnen schweren Glocke sind verstummt. Die Gattin des im Parlamentsgebäude wohnenden Sergeant at-Arms, des Disziplinarbeamten, ist schwer erkrankt, und aus Rücksicht auf sie mußte das historische Schlagen zeitwillig eingestellt werden. Der Mechanismus des Glockenwerkes wird durch über eine Tonne schwere Gewichte bewegt, die in einem

174 Fuß tiefen Schachte hängen und sich mit tadelloser Pünktlichkeit nach der Greenwicher Normalzeit richten.

Unterhaltungen in Bad-Nauheim

vom 11. Juli bis 15. Juli.

Dienstag den 11. Juli, nachmittags von 4rg bis 6>/r und abends von 8 bis 10 Uhr auf der Terrasse: Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Saale: Zaubeivorstellung de8 Hofkünfilers Belachint aus Frankfurt a. M. Mittwoch den 12. Juli, nach­mittags von 4>/, bis 7 und abends von 8 bis 10 Uhr auf der Terrasse: Konzert der Kapelle deS Hess. Jäger-Bataillons Nr. 11 aus Marburg. Bei gutem Wetter spielt die Kurcapelle nachmittags von 4 bis 6 Uhr am Teichhause. Abends 8 Uhr: Theatervorstellung unter Mitwirkung der Kurkapelle. Don Cesar. Donnerstag den 13. Juli, nachmittags von 4/i bis 7 Uhr: Konzert der Kurkapelle auf der Terrasse. Abends von 8 bis 10 Uhr im Saale: Tanz. Freitag den 14. Juli, nachmittags von 4'/, bis 6*/a und abends von 8 bis 10 Uhr auf der Terrasse: Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr: Theatervorstellung und Konzert des König!. Sächsischen Kammersängers Herrn Hans Gießen (Buff) vom König!. Hostheater in Dresden. Der Einsiedler. Hierauf: Konzert-Vorträge (Herr Gießen). Dann: Ein Strafrapport. Zum Schluß: Konzert-Vorträge (Herr Gießen). SamStag den 8. Juli, nachmittags von 47t bis 7 und abends von 8 Uhr ab auf der Terrasse: Konzert der Kapelle des Pionier-Bataillons Nr. 16 aus Metz. Abends von 8 bis 9Vz Uhr im Saale: Wagner-Konzert zu gunsten des Baues der evangelischen Dankeskirche.

Universitäts-Nachrichten.

Berlin. Der außerordentliche Profesior der Medizin an der hiesigen Universität, Geheimer Mediztnalrat Dr. Karl Anton Ewald, Chefredakteur der Berliner klinischen Wochenschrift, hat am 4. d. M. sein 25jähriges Jubiläum als Universitätslehrer begangen.

Berlin. Dem Prtoatdozenten für FrauenheUkunde an der hiesigen Universität, Dr. Karl Gebhard, ist der Profeffortitel ver­liehen worden.

Berlin. Professor Dr. Immanuel Munk, Abteilungs­vorsteher am physiologischen Institut unserer Universität, bisher Privatdozent, ist zum außerordentlichen Profesior in der medizinischen Fakultät derselben Universität ernannt worden.

Berlin. Der bisherige Hllfsbtbliothekar an der König­lichen Bibliothek, Dr. Karl Friese, ist zum Bibliothekar an der Universitätsbibliothek ernannt worden.

Königsberg i. Pr. Der bisherige Hllfsbtbliothekar an der Königlichen und Universitätsbibliothek, Dr. Paul Hirsch, ist zum Bibliothekar an der Paultntschen Bibliothek i. W. ernannt worden.

Kiel. Der zum ordentlichen Profesior an der hiesigen medizinischen Fakultät ernannte Dr. Bernhard Fischer übernimmt das Ordinariat der Hygiene und wird in seinen Vorlesungen auch die Schiffs- und Tropenhygiene berücksichtigen.

Göttingen. Wegen UeberhandnehmenS der nächtliche« Ruhestörungen gibt der Prorektor der Universität den Studieren­den bekannt, daß neben den polizeilichen Ordnungsstrafen die aka­demische Behörde nunmehr auch in jedem einzelnen Falle Disziplinar­strafe verhängen wird.

Leipzig. Der außerordentliche Profesior der Asiyriologie an der hiesigen Universität Dr. Heinrich Zimmern, erhielt einen Ruf an die Universität Breslau.

Basel. An der hiesigen Hochschule wurde die venia legendi erteilt in der medizinischen Fakultät an Dr. Karl Hübscher für das Fach der orthopädischen Chirurgie und Mechanotherapte, in der philosophischen Fakultät an Dr. Wilhelm Bruckner für germanische Philologie.

Wien. Der Profesior des römischen Rechtes, Dr. Ludwig Mittels, der mit Schluß deS Sommersemesters von der Wiener Universität scheidet, um einem Ruse nach Leipzig Folge zu leisten, beendete am 6. ds. Mts. seine Vorlesungen über Pandektenrecht und nahm bei dieser Gelegenheit von den zahlreich versammelten Hörern herzlichen Abschied.

Als eine epochemachende Neuheit i auf dem Gebiet der Stärke-Fabrikation darf mit Recht die von der Firma Heinrich Mack in Ulm neuerdings in den Handel gebrachte Pyramiven-Glanz-Stärke bezeichnet werden, welche in kleinm, billigen Packeten zu 10 und 20 Pfg. käuflich ist. MackS Pyra­miden-Glanz-Stärke enthält alle nötigen Zusätze zum Matt- und Glanzbügeln, sie löst sich besonders schnell, verarbeitet sich sehr leicht und kann mit gleich gutem Erfolg kalt, warm oder kochend, sogar ohne vorheriges Trocknen der Wäschestücke, verwendet werben.

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Bekanntmachung,

betr. die Vergebung der Zinsen des Christian Gerhard Hast'schen Vermächtnisies.

Aus obigem Vermächtnis sind zehn Gaben zu 19,71 Mk. an zehn bedürftige Familien bezw. Witwer oder Witwen zu vergeben.

Anmeldungen zum Bezug fraglicher Zinsen sind bis zum 14. d. M. einschließlich bei dem Armenamte Zimmer Nr. 2 mündlich oder schriftlich vorzubringen.

Gießen, den 7. Juli 1899. 5201

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

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Großh. Faudks-KailMttkschule Dlumstadt.

Beginn des Wintersemesters am 23. Oktober. Schluß Mitte März 1900.

Die Schule umfaßt vier Klaffen. Das Schulgeld beträgt 50 Mk.

Programme und Anmelde-Formulare find durch die Direktion der Landes-Baugewerkschule, Darmstadt, Neckarstraße 3, zu erhalten.

Schluß der Anmeldefrist am 26. August d. I.

Die Direktion.

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Verdingung.

Die nachstehenden Unterhaltungs arbeiten an städtischen Gebäuden sollen Samstag bett 15. Juli b. Js., vormittags 11 Uhr, öffentl ch verdungen werden. a)WeißViuderaröeit: Schulhaus in der Neustadt, Forsthaus Hochwart, Aliceschule, Altes Arresthaus, Eiserne Brücken». Schutzgeländrr, Turmhaus am Brand, Cholerabaracke und Des­infektionsschuppen bei den neuen Kliniken.

b) Schreinerarveit: Altes Arresthaus, c) Schtofferarveit: Südanlage, ck) Maurerarbeit: Aliceschule.

Arbeitsbeschreibungen und Beding­ungen liegen bei uns auf Zimmer Nr. 6 während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin etnzu- reichen.

Zuschlagsfrist 18 Tage.

Gießen, den 7. Juli 1899.

Das Stadtbauamt.

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