Veröffentlichung der Verhöre des Dreyfusprozesses vor der Kriminalkammer des Saffationshofes. Dieses gelinde Urteil ist eine Bestätigung der gestrigen Meldung, wonach Dupuy selbst die Veröffentlichung der Verhöre beschlossen hatte, während das Kabinett Dupuy befürchtet, die vereinigten drei Kammern des Kassationshoses würden ein Urteil fällen, wodurch die Dreyfus-Affaire bis ins unendliche hinausgezogen würde.
Paris, 8. April. Der „Matin" wird morgen früh die Antwort E st erh azy's auf die Anschuldigungen des Generals Roget vor der Kriminalkammer veröffentlichen.
Petersburg, 9. April. Eine bedeutsame Arbeiterbewegung, so meldet ein englischer Berichterstatter in St. Petersburg, sei in ganz Rußland zu spüren. In andern Ländern würde man sie vielleicht sozialdemokratisch nennen. Aber bereits habe sich in Rußland überall entsprechend russischen Gesetzen und Gedanken diese Bewegung zu einer neuen revolutionären Agitation entwickelt, deren Unterdrückung voraussichtlich scharfe Maßnahmen erheischen werde. Die Städte, Fabriken und Werkstätten seien mit insgeheim umlaufenden Aufrufen überschwemmt und die Agitatoren würden unzweifelhaft vom Auslande unterstützt. — Die Verhaftungen von Studenten in Petersburg dauern fort. Die Verhafteten werden als politische Verbrecher ins Gefängnis gebracht. Das große Speisehaus der Studenten, wo die Versammlungen abgehalten werden, besteht noch; seine Schließung würde die Unzufriedenheit aufs äußerste steigern, da die Studenten keinen Ersatz für die billige Verpflegung hätten. Auch die Petersburger Hochschule für Mädchen und Frauen wurde geschlosseu, nachdem die Studentinnen sich der Ausstandsbewegung angeschlossen hatten. Von ungefähr 1000 Studentinnen wurden 206 endgiltig aus den Listen gestrichen und verpflichtet, binnen drei Tagen Petersburg zu verlaffen und sich in ihre Heimat zu begeben.
Warschau, 9. April. Der größte Teil der aus Anlaß der letzten Unruhen verurteilten Studenten wurde begnadigt. Denselben wurde gestattet, nach Warschau zurückzukehren und ihre Studien dort fortzusetzen.
Sofia, 9. April. Stoilow's Organ meldet: Der Agent Mark off in Konstantinopel, welcher kürzlich demissioniert hat, wurde gestern nach Sofia berufen und zugleich wurde der Sekttonschef Passaroff nach Konstantinopel beordert, um in der dortigen Agentur sämtliche Archive sowie Mar- koffs Papiere unter Siegel zu legen, was in Gegenwart aller Beamten geschah. Der Agent Debrowicz ist heute mit Markoff nach Konstantinopel abgereist und wird sämtliche Papiere Markoff's durchsetzen. Dieses Vorgehen erregt hier großes Aufsehen.
Kokales und MovinMes.
Gießen, den 10. April 1899.
i ** Von der Universität. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 28. März den außerordentlichen Professor und Assistenten am pharmakologischen Institut der Universität Bonn, Dr. Julius Geppert, zum ordentlichen Professor in der medizinischen Fakultät der Landesuniversität mit Wirkung vom 1. April 1899 zu ernennen.
*° Aus dem Großh. Ministerium. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern ist der Großh. Regierungsassessor Dr. Paul Wörner mit der aushilfs- weisen Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Ministerial- sekretärs bei dem Sekretariat Großherzoglichen Ministeriums des Innern beauftragt worden.
• * Trauerfeier für Oberrabbiuer Dr. Levi. Wie angekündigt, fand am Samstag unter zahlreicher Beteiligung aller Kreise der hiesigen Bevölkerung der Trauer- g o t t e s d i e n st für den verstorbenen Oberrabbiner vr. L e v i statt. Im Mittelpunkt der feierlichen Handlung stand die tiefempfundene und zu Herzen gehende Gedächtnisrede des Herrn Rabbiners Dr. Sander.
• * Postalisches. Die Tageszeitungen brachten kürzlich die Mitteilung, daß eine Aenderung d es Postauftragsverfahrens dahin beabsichtigt sei, die zweite Vorzeigung allgemein wegfallen zu lassen und die Lagerfrist von sieben Tagen auf drei Tage zu beschränken. Nach den von der „Verkehrszeitung" eingezogenen Erkundigungen ist diese Mitteilung unrichtig. Eine Aenderung des Auftragsverfahrens ist weder beabsichtigt, noch überhaupt in Erwägung gezogen.
* * Hausnummern. Diejenigen Hausbesitzer, an deren Wohnhäusern noch die Nummerschilder fehlen, können das Anbringen solcher beim Stadtbauamt anmelden. Das Anbringen der Nummern erfolgt kostenlos.
* * Benoit Ahlers Affentheater und Zirkus auf Oswalds- garten hier giebt heute — Montag — abend 8 Uhr die unwiderruflich letzte Vorstellung. Das hier in so reichem Maße beliebt gewordene und stets zahlreich besuchte Unternehmen siedelt morgen nach Wiesbaden über.
* * Polizeibericht. Gestern vormittag ertrank die 4 Jahre alte Helene Röder von hier in der Lohmühlbach an den Bleichen. Das Kind war mit seiner Großmutter zur Bleiche gegangen, hatte sich in einem unbewachten Augenblick wieder von derselben entfernt und war jedenfalls beim Passieren des Stegs ausgeglitten und ins Wasser gefallen, ohne, daß die auf der Bleiche beschäftigte Großmutter den Unfall bemerkte. Die Leiche wurde leider erst geraume Zeit darnach aufgefunden und gelänget. — Seit vergangenen Samstag nachmittag wird eine hiesige Bürgersfrau, die Frau Mandler, wohnhaft Schützenstraße 18 hier, vermißt. Es wird vermutet, daß derselben ein Unglück zugestoßen. Irgend welche Nachricht über den Verbleib der Vermißten bittet man der Polizei mitteilen zu wollen. — Ein in Fulda inhaftierter Strafgefangener, welcher am 7. d. M. gelegentlich der Außenarbeit entwichen war, reifte nach Gießen und besuchte seinen früheren Meister. Als er von diesem hörte.
daß die Polizei bereits nach ihm fahnde, begab er sich nach eingenommener Mahlzeit zur Revierwache und meldete sich. Derselbe hat von seiner Strafe (3 Monat Gefängnis) nur noch 4 Wochen zu verbüßen. — Vergangene Nacht 3 Uhr entstand auf dem Kreuzplatz zwischen 3 Studenten und 4 Arbeitern eine heftige Schlägerei, die bei blutigen Köpfen durch das Einschreiten der Nachtpatrouille endigte. Später wurde einer der an der Schlägerei beteiligten Arbeiter von den drei Studenten in der Weidengasse gestellt, auch hier mußte die Polizei wieder Ruhe ftiften. — Auch in der Hammstraße wurde gestern Abend von Seiten eines Studenten wegen jene Straße frequentierender Kellnerinen ein Streit hervorgerufen, wobei Steine geworfen und Spalierlatten abgerissen wurden. — Verhaftet wurde am vergangenen Samstag ein hier beschäftigter Friseurgehilfe wegen Unterschlagung von Kundengeldern in 15 Fällen. Der junge Mann hatte im Laufe des verfloffenen Winters so viele Vergnügungen mitgemacht, daß zur Bestreitung der Ausgaben sein Verdienst bei weitem nicht ausreichte. — Ebenfalls verhaftet wurde ein hiesiger, mit Gefängnis vorbestrafter Dachdeckergehilfe wegen Urkundenfälschung, verbunden mit Unterschlagung in 2 Fällen und 1 Betrugsfall.
* • Patente- und Gebrauchsmuster Eintragungen von im Großherzogtum Heffen lebenden Erfindern. Gebrauchsmuster-Eintragungen. Zweiteiliger Sammelbehälter für Weinlesen mit in der Offenstellung feststehendem halben Klappdeckel und herausnehmbarer Scheidewand, Heinrich Jung jr., Bingen, 5. 10. 98. Zangenartig gebildete Rohrbiegevorrichtung, Gebrüder Adt, Ensheim, 7. 1. 99. Hebelartige Rohrbiegevorrichtung, Gebrüder Adt, Ensheim,?. 1.99. In einem offenen Blechgefäße befindliche Sterilisier-Flasche mit aus einem federnden Bügel und einer gummiüberzogenen Platte hergestellten luftdichten Abschluß, Joh. PH. Wagner u. Co., Mainz, 4. 1. 99. Vorrichtung zur Belebung von Leitungswasser mit Kohlensäure, mit an jeder Zapfstelle an- geordneter Kohlensäureflasche und bei vollständiger Hebung die Kohlensäureeinführung vermittelndem Absperrventil, Louis Rühl, Worms, 13. 8. 97. Spielkarten mit Reklamen auf der Rückseite, I. Pepperl, Darmstadt, Erbacherstraße 11, 9. 12. 98. Betätigungshebel für Verkorkmaschinen mit doppeltem, auf die Säule bezw. die Korkpreffe einwirkenden Daumen, Wilhelm Blöcher, Rüsselsheim a. M., 29.12. 98. Verkorkmaschine mit vertikal verschiebbar gehaltenem, sich selbstthätig aufsetzendem, vom Korkstempeltragschieber beeinflußtem Kopfteil, Derselbe, 29. 12. 98. Verlängerung der Schutzfrist. Gußeisernes Kippwaschbecken u. s. w., H. Schaffstädt, Gießen, 17. 2. 96, 20. 1. 99. Regulier- Einrichtung an der Aschthür von Regulier-Oesen n. s. w., Carl Buderus, Lollar, 20. 1. 96, 9. 1. 99. Körner-Vorrichtung u. s. tu., H. Hommel, Mainz, 21. 5. 95, 10. 1. 99.
** Die Zahl der Todesfälle, ausschließlich der Totgeborenen, betrug in der Woche vom 19. bis 25. März in Mainz 40, in Darmstadt 23, in Offenbach 10, in Worms 17 und in Gießen 10, zusammen 100, davon 26 im ersten Lebensjahre. Todesfälle pro Jahr und 1000 Einwohner kamen auf Mainz 25,8, Darmstadt 17,2, Offenbach 12,2, Worms 22,8 und auf Gießen 21,2. — Die Todesursache anbelangend, verstärken an Scharlach 1 (Gießen), an Diphtherie 1 (Gießen), an Diarrhöe und Brechdurchfall 2 (je 1 in Mainz und Worms), und Lungenschwindsucht 10 (je 2 in Mainz und Offenbach, je 3 in Darmstadt und Worms), an akuten entzündlichen Krankheiten der Atmungsorgane 28 (15 in Mainz, davon 1 an Influenza, 7 in Darmstadt, davon 4 an Influenza, 2 in Offenbach, 3 in Worms, 1 in Gießen), an Gehirn-Apoplexie 6 (je 1 in Mainz, Darmstadt und Offenbach, 3 in Worms), an sonstigen Krankheiten 51 (21 in Mainz, 11 in Darmstadt, 5 in Offenbach, je 7 in Worms und Gießen); gewaltsamen Tod erlitt 1 Person (Darmstadt).
+ Nidda, 9. April. Herr Bahnbediensteter Harth dahier und seine Gattin feierten vorgestern in voller körperlicher und geistiger Rüstigkeit ihr silbernes Ehejubiläum, wozu denselben zahlreiche Glückwünsche dargebracht wurden. — In dem nahen Dorfe Ober-Lais wurde der anfangs der 50er Jahre gestandene dortige Landwirt H. Eschenröder vorgestern abend in einer sogen. Flachsgrube ertrunken aufgefunden. Da derselbe in guten Vermögensverhältnissen lebte und allenthalben sehr beliebt war, ist anzunehmen, daß der Bedauernswerte infolge seines langjährigen Herzleidens den Tod aus Schwermut in der Waffergrube gesucht hat.
Friedberg, 7. April. Der Rosenzüchter Heinrich Schultheis in Steinfurth, eine weit über die Provinz Oberhessen hinaus bekannte Persönlichkeit, ist gestorben. Schultheis betrieb in Gemeinschaft mit zwei Brüdern die Rosenzucht in großem Maßstabe. Seine Rosenkulturen nahmen eine Fläche von mehr als 100 hessischen Morgen ein. — Am Dienstag fand im Prediger-Seminar die feierliche Entlassung der Kandidaten G. Becker, Hill, Kehr, Landmann, Lentz, Schlösser, sowie des an den Arbeiten des Seminars ein Jahr lang beteiligt gewesenen Gymnasiallehrers Dr. Alb. Schoel statt. Mit Gebet, Segen und Gesang schloß die erhebende und sehr gut besuchte Entlassungsfeier. Um l1/, Uhr schloß sich ein mit zahlreichen Toasten gewürztes einfaches Abschiedsmahl im „Hotel Trapp" und um 5 Uhr ein erfreuliches Zusammensein im Hotel- Restaurant Weith an. Im Predigerseminar verblieben sind die Kandidaten Fuchs, Schuchmann und Scriba.
□ Darmstadt, 8. April. Unter dem Vorsitze des Herrn Landgerichtsrat v. Hessert trat heute in der Kunsthalle am Rheinthor die Generalversammlung des Kunstvereins für das Großherzogtum Hessen zusammen. Der Jahresbericht — woraus Ihre Zeitung die wichtigsten Daten schon brachte — weift eine Zunahme der Mitgliederzahl im Vorjahre und sonstige erfreuliche Momente (vermehrter Ausstellungsbesuch 2C.) für die Vereinsbestrebungen auf. Die letzte Kaulbach-Ausstellung hier ertrug über 300 Mk. an
Aus der Zeit für die Zett.
Vor 101 Jahren, am 11. April 1798, starb zu Berli: Karl Wilhelm Ramler „Der deutsche Horaz", wir \V seine Zeitgenossen mit einer verzeihlichen Hyperbel nannte: Seine Oden haben Wert wegen der korrekten Bchandlur, der Muttersprache, und zünden, wenn auch Klopstocks Tiefe ur.i Innigkeit ihnen mangelt. Sein Büchlein „Das Schachspiel" it ein Heldengedicht in Prosa. Von seinen Kantaten lebt „Ir Tod Jesu" durch Grauns Musik al» PMvnsvratottM fort. Seine Werke gab Göcking heraus. Warnler »::k am 25. Februar 1725 zu Kolberg geboren.
Vermischtes.
* Frankfurt a. M., 7. April. Eine internationale Katzen-Ausstellung, wie eine solche erst vor einigen Wochen in Breslau mit großem Erfolg stattgefunden hat, wird hier vom 24. bis 30. Mai stattfinden.
* Kaffel, 7. April. Die Eingemeindung Btbb heidens ist am 1. April nunmehr erfolgt; es giebt ta Wehlheiden mehr, sondern nur noch eine Großstadt W die etwa 100,000 Einwohner zählt. Nachdem die Wv gäbe der Vermögens- und Kassenverwaltung anbenfMh tu Magistrat, sowie die Uebernahme der Königlichen Polijei bereits stattgesunden u. s. w., hatten sich in der gestern abend abgetjaltenen Sitzung der städtischen Behörden jun erstenmale die neu gewählten sechs Vertreter Wehlheidens eingefunden, was den Vorsitzenden der Stadtverordnete veranlaßte, in einer zündenden Rede dieses bebeutmmen geschichtlichen Momentes für die Entwickelung Kassel« de sonders zu gedenken und namentlich die Verdienste hervor zuheben, die sich unser Oberbürgermeister Westerburg m der Sache erworben hat. — Die Gas- und Wasser vN« männer tagen hier im Juni d. I. Die stMeveo < Hörden haben für einen Begrüßungsabend des Stongre’1 1500 Mk. bewilligt. , _ .
* Ein neues schreckliches Brandungluck hat sich in New > ereignet. Das Feuer brach in der 67. Straße in der > • des vornehmsten Viertels in der Nähe der 5. uvenu dem fünfstöckigen Wohngebäude des Präsidenten ocr z ’ Heizungs-Gesellschaft, Andrews, aus. Die Gattin «n r die Schwägerin und vier feiner Kinder, sowie Zwc' liche Dienstboten kamen in den Flammen um. . liche Dienstboten werden vermißt. Ein benachbartes g1 • Wohnhaus wurde durch Funken in Flammen gelej> .
brannte ebenfalls nieder. Nahezu alle Bewohner des v brachten sich in Sicherheit. Sechs Frauen erlitten 1 Verletzungen. Später wurden im oberen Sncgeny Andrews'schen Hauses vier Leichen gefunden. -^at\ an, daß dies die vermißten Dienstboten sind.
in dem Andrews'schen Hause 12 Personen umgeko
• Am Monte Baldo am Gardasee lasten ruhigen de Wahrzeichen beobachten. Es ru einiger Zeit stark in seinem Innern ohne unter manchmal laut wie Donnergeroll; Spalten und . st . sich geöffnet, denen stinkender, weißer Qualm Auf der dem See abgewendeten Seite des Berge eine heiße Quelle, und das Seeufer am Mon e urJ sich gesenkt, sodaß der Hafen von Nagene tro 9 nicht weit nom Ufer eine Insel an tue Oberfläche tarn
Eintrittsgeldern, und dies, in Verbindung mit den er s vorjährigen Ersparnissen ließ sowohl die Rechnung fü/uS besonders günstig abschließen als auch den «ornnu, für 1899 recht günstig gestalten. — In den^erwal2^- wurden neu gewählt: für Gießen Herr Proviant, v. B echt hold (wiedergewählt wurden von da die Kommerzienrat Heichelheim und Professor Sau,^"' Darmstadt Herr Dr. Willy Merck, für Mainz fvrr’ r Otto Gastell, für Worms die Herren Rentner Bitte! rat Dr. Kayser, Bankier Levy; die übrigen ausschej^' Mitglieder des Verwaltungsrats kamen zur Wiederw? • Die Versammlung schloß nach Erledigung der fonn' geschäftlichen Angelegenheiten nach kurzer Dauer.
L. Mainz, 8. April. Um sich einen mögest , den Abgang zu bereiten, hat der Direktor unseres tz»? Theaters Rainer Simons in der letzten Zeit die a^k Anstrengungen gemacht, alles mögliche in Eile bringen. So begann diese Woche der NibelungeiM/'^ einer mittelmäßigen Aufführung des „Rheingold's- tT Loge gastierte Herr Adolf 93affermann vom J Darmstadt, der mehr durch seine glänzende Leistung, als durch seine ziemlich abgesungene Stimme, qent' Den Wotan hatte an Stelle des erkrankten Hem, mann Herr Offenbach, ebenfalls von Darmstadt, übttnom-.- unb führte ihn annehmbar durch. Von hiesigen Mitgl,^ waren die Damen Hesse, Wenger und Schemmel soir Herren Rünger, Nowack und Seim in größeren thätig. Herr Kapellmeister Pfeiffer dirigierte die Oper m Herr Simons hatte sie inszeniert. — Gestern folgte rin gute Aufführung „Der Walküre", in der besonders Damen Wenger, Materna und Hesse, sowie die Hrnrr Rünger, Costa und Island gutes leisteten. Dienstag folgt „Siegfried", Freitag „Die Götterdämmerung". - z- Schlußvorstellung sind „Die Meistersänger von Ründerz' vorgesehen. Wie verlautet, sind große Ovationen zu Eb? des scheidenden Direktors geplant. Auf die Thateo .- Unthaten des Herrn Simons während seiner fünfjährige Direktionszeit werden wir nach Schluß der Saist.i jurüd kommen.
Alzey, 7. April. Nach einer hier eilt gegangenen teilung hat der kürzlich verstorbene, frühere sknhrmgr abgeordnete des hiesigen Wahlkreises, Herr Dr. Bamberger, der Kleinkinderbewahranstalt unserer Li.i. die Summe von 20,000 Mk. testamentarisch vermacht.
vnv d« Lieierun- w -rerm'nnw ur «renisttinm zur bauftrecke Termin: Die r. I., vonnitta römntT der unter fetbinaungen u. «mgefeben und lagen gegen kost 60 Pfg. (niit i Herrn SttritbSfe teerten, ßulilagi 6tünbtrg(M
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