* Verbot des Kuustweins. Zu Neustadt a. d. H. tagte kürzlich der „Verein für Weinbau und Weinhandel der bayer. Pfalz". Die von mehr als 200 Winzern und Interessenten besuchte Versammlung beschloß, Protest zu erheben gegen die von der bayerischen zweiten Kammer genehmigte Kunstwein-Steuer. Einstimmig wurde beschlossen, an die bayer. Kammer der Reichsräthe (erste Kammer) eine Petition zu richten, in welcher um Ablehnung der Kunstwein- steuer-Vorlage ersucht wird und ebenso einstimmig die kgl. bayer. Regierung zu ersuchen, mit Nachdruck darauf hinzuwirken, daß von Reichswegen ein Verbot der Kunstweinfabrikation eintrete. Diese Kundgebung der pfälzischen Winzer erscheint für Hessen um so beachtenswerter, als bekanntlich in dem neuen Weinsteuergesetz die Kunstweinfabrikation in Hessen gegen Lösung eines Erlaubnisscheins von Mk. 50 und 6 Pfg. Steuer pro Liter, staatlich genehmigt
gegen und darauf diejenigen der neu ernannten kommandierenden Generale.
Berlin, 8. April. In einer offiziösen Auslassung der „Nordd. Allgem. Ztg." über die Vorgänge in Samoa heißt es u. a., daß die Vollstreckung der Entscheidung des Obergerichts in Sachen der Königswahl eine direkte Verletzung sowohl des Samoa-Vertrages sei als auch des Nachtrags-Abkommens vom Jahre 1893, wonach das erste Erfordernis zu jeder durch Kriegsschiffe zu bewirkenden Expedition einer obergerichtlichen Entscheidung neben dem Anträge des Obergerichts selbst ein entsprechendes einstimmiges Ersuchen der drei Konsularvertreter ist. Der widerrechtlich durch die fremden Kriegsschiffe auf Samoa herbeigeführte Zustand kann nach den bereits vorliegenden Erklärungen der drei beteiligten Regierungen der Entscheidung der nach Samoa zu entsendenden Spezial-Kommission nicht präjudizieren. Die neuesten Erklärungen der großbritannischen und amerikanischen Regierung gestatten keinen Zweifel darüber, daß beide sich auf den vertragsmäßigen Boden stellen.
Berlin, 8. April. Der „Post" zufolge ist von den in der Presse cirkulierenden Entschädigungsansprüchen, welche angeblich die Vereinigten Staaten an die deutsche Regierung wegen der beim Bombardement von Apia gefallenen amerikanischen Unterthanen gerichtet haben sollen, hierorts nach bestem Vernehmen nichts bekannt.
Berlin, 8. April. Freiherr v. Hammerstein, der ! ehemalige Chefredakteur der „Kreuzzeitung", wird am 26. Juni d. I. aus dem Zuchthause zu Moabit entlassen werden. Um dem Freiherrn v. Hammerstein die Verbüßung von noch 100 Tagen Zuchthaus zu ersparen, ist von Freunden seiner Familie die Summe von 1500 Mark aufgebracht worden.
— Die Ablösung der Steuer-, Umlagen* und Zollfreiheit der bayerischen Standes-, Herren, die vom Lande bekanntlich schon seit Jahren an- | gestrebt wurde, wird nunmehr zur Wirklichkeit. Wie aus I München geschrieben wird, steht der Annahme eines von der Staatsregierung eingebrachten dahin zielenden Gesetzentwurfs seitens der beiden Kammern des Landtages nichts mehr im Wege, I und somit werden die fraglichen standesherrlichen Vorrechte, | bü eigentlich nur noch eine geschichtliche Begründung hatten, I rn aller Bälde verschwunden sein. Die in Betracht kommenden I Standesherrn — einige 20 Familien — werden mit einer I einmaligen Kapitalsabfindung entschädigt werden, wofür der I 18 fache Betrag des ermittelten Jahreswertes der bisherigen I Steuer- und Umlagensreiheit festgesetzt ist.
— Unter den Persönlichkeiten, die von deutscher I Seite für die Samoa-Kommission in Betracht, kommen, werden in erster Reihe der Ministerresident in I Caracas Dr. Schmidt-Leda und der Generalkonsul in Shanghai | Dr. Stübel genannt. Beide Herren kennen die Verhältnisse auf Samoa aus eigener Anschauung, da sie längere I Zeit in amtlicher Stellung dort thätig waren.
Norderney, 8. April. Gestern früh ist der deutsche I Kutter „Johannes von Nethlick" (Schottland), mit Kohlen I nach Norderney bestimmt, untergegangen. Kapitän und I drei Mann Besatzung sind durch das hiesige Rettungsboot I Fürst Bismarck gerettet worden.
| Paris, 9. April. Der Dreyfus-Streit nimmt I seinen Fortgang. Man behauptet, dem „Figaro" seien die I Zeugenprotokolle durch einen General übermittelt worden, I dem Boisdeffre auf alle mögliche Weise zu schaden versucht I habe. Inzwischen suchen die von General Roget bloß- I gestellten Personen dessen Angaben zu entkräften. — Für | Dreyfus tritt in den Figaro-Veröffentlichungen ein Major I der Artillerie Hartmann ein, welcher auf Ersuchen der Ver- | teidigung seine Aussagen machte. Er bespricht alle durch I das Bordereau angeregten Fragen und kommt zu dem I Schluffe, daß möglicherweise Esterhazy, unmöglich aber I Dreyfus der Schuldige sei. Die nationalistischen Blätter I greifen Bertulus inzwischen heftig an. Sie behaupten, der I Staatsanwalt von Aix habe über ihn, als dieser in Nizza I war, an den Justizminister einen Bericht erstattet, in welchem I er auseinaudersetzt, daß Bertulus in nationaler Beziehung I verdächtig sei. — Uebrigens werden die vereinigten Kammern I des Kaffationshofcs infolge der sich widersprechenden Aus- I sagen des Generals Roget und des Untersuchungsrichters I Bertulus eine Sitzung abhalten, um die Frage einer nach- | träglichen Untersuchung zu prüfen. — Die Geduld des I zeitungslesenden Publikums soll also noch weiter mit dieser 1 unerquicklichen Sache in Anspruch genommen werden, ohne | daß eine wirkliche Klärung derselben sich auch nur mit I einiger Sicherheit erwarten ließe.
Belgien. Das sozialistische Genossenschafts- I wesen. Die belgischen Sozialisten haben von jeher die I Arbeiter durch eine Aufbesserung ihrer Lage an sich zu ziehen I versucht. Es lag nahe, daß sie diese Ausbesserung durch die I Genossenschaften zu erreichen suchten. Vor etwa 15 Jahren I schon hatten sie eine große Genossenschaft in Gent, Vooruit, | | soweit gefördert, daß deren Wirksamkeit allgemein anerkannt I I wurde. Der Verein gab eine Zeitung in niederländischer Sprache heraus, betrieb eine Bäckerei und einen Kleiderladen, und lieferte seinen Mitgliedern zu billigen Preisen Brennstoff und sonstigen Hausbedarf. Später kam noch eine große Bierwirtschaft hinzu. Der Erfolg war durchschlagend. Wenige Jahre nach dem Arbeiteraufstande, vom Jahre 1886, bediente Vooruit 22000 Haushaltungen. Mittlerweile hatten sich auch I in Brüssel und in den Bergwerksbezirken Genossenschaften I aufgethan, welche die Sozialisten vielleicht mehr zusammen- I hielten, als der gleichzeitige Kampf um das allgemeine Wahl- I recht. Denn es war für die Arbeiter keine Kleinigkeit, das I Kilobrot statt mit 32 Cent. — 25 Pfg. nur mit 22 Cent., also I mit 8 Pfg. weniger, als die vereinigten Bäcker für gutes I Weißbrot forderten, bezahlen zu können. Dadurch drückten I die sozialistischen Genossenschaften, die mit den besten Ma- I schinen arbeiteten, den Brotpreis allgemein herab. Der I Gewinn wird an die Mitglieder vierteljährlich, nach Abzug I einer Quote für Parteipropaganda — wobei die Herren I Chefs sich natürlich nicht vergessen — in der Form von I Brotscheiben verteilt. Gegenwärtig wird das Brot zum Preise I von 24 Cent, verkauft, während die Bäcker für ein Kilobrot I gleicher Güte 28 Cent, nehmen. Die von den „bürgerlichen" I Parteien nach sozialistischem Vorbild gebildeten Genossen- I schäften mit klerikaler oder liberaler Mitgliedschaft halten I denselben Preis ein wie die Sozialisten. Am zweckmäßigsten I haben es die Brüsseler Liberalen gethan, die das sozialistische I Genossenschaftswesen dadurch ergänzt haben, daß die Mit- I gliedschaft und der regelmäßige Warenbezug eine Versiche- I rung gegen Arbeitslosigkeit infolge von Krankheit oder anderer I Umstände erschließen, sodaß den Mitgliedern und deren An- I gehörigen in solchen Fällen unentgeltlich während 13 Wochen I Brot verabreicht wird. Auf diese Weise wird den Arbeitern I zum Teil gegeben, was das deutsche Krankenkassengesetz gewährt, I was jedoch in Belgien bei der Schläfrigkeit des Gesetzgebers I nicht staatlich vorgeschrieben ist. Es sind allerdings bei dem I großen Genter Konsumverein Unregelmäßigkeiten vorge- I kommen, den Gegnern ist es jedoch nicht gelungen, daraufhin I die Leitung zu sprengen. Die Diktatoren behaupten ihre I Stellung weiter durch die Magenfrage und, für einen deutschen I Sozialdemokraten schrecklich zu hören, durch die Bourgeois- I Praktiken eines Schultze-Delitzsch anstatt durch die Haar- I spaltereien eines Karl Marx oder eines Lassalle. Mehrmals I sind denn auch die belgischen Häuptlinge mit den deutschen I aneinander geplatzt, Vandervelde gegen Liebknecht. Die I deutschen Theoretiker des sozialen Umsturzes erklärten stets, I es sei notwendig, die Proletarier in der Unzufriedenheit zu I erhalten, damit sie im gegebenen Augenblick dreinzuschlagen I bereit wären. Die hausbackenen Belgier, wie auch die meisten I französischen Sozialisten, lassen sich durch die Berserkerwut I der Deutschen nicht hinreißen und wirtschaften weiter. Sie I denken wohl, daß ihre Leute stets genug Unzufriedenheit I bereit halten, ohne daß ihnen das Brot des armen Mannes I zu teuren Preisen verabreicht werden müsse. Denn wie der I verstorbene klerikale Staatsminister zu sagen pflegte: ein I Belgier ist ein Mensch, der sich beklagt. Man kann aus I dem Vorgehen der belgischen Sozialisten überall eine Lehre I ziehen. (K. Z.) |
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Wien, 9. April. Die Dreibundfeindlichkeit der Tschechen hat sich schon wieder einmal Luft gemacht, diesmal im Prager Landtage selber. Beim Gegenstände der Handelsverträge behauptete der tschechische Abg. Dworzak, der Dreibund übe einen verderblichen Einfluß auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Monarchie aus. Die Politik des Deutschen Reiches ziele auf die allmähliche Vereinzelung der Bundesgenossen, insbesondere Oesterreichs, und auf deren Beherrschung ab. Bei dem nächsten Vertrage mit Oesterreich werde sich Deutschland sicherlich bemühen, Oester- retch politisch und wirtschaftlich noch fester an sich zu drücken. — Zu wundern braucht man sich über solche tschechische Stimmen schon lange nicht mehr. Einer besonderen Erwähnung ist aber doch vielleicht der Umstand wert, daß der Mann, der jenen Ausfall machte, kurz vorher zum k. k. Obcr-Sanitätsrat im Ministerium des Innern ernannt war, offenbar also glaubt, mit dem Vorbringen derartiger Ansichten dort keinerlei Anstoß zu erregen.
— Vom tschechischen Rumpslandtage schreibt man aus Böhmen: In der Donnerstag-Sitzung des böhmischen Landtages erklärte der Oberstlandmarschall auf eine Interpellation des tschechisch-radikalen Abg. Baxa, daß er thun werde, was ihm die Landes- und Geschäftsordnung vorschreibt, und an die fernbleibenden deutschen Landtagsabgeordneten das Ersuchen richten werde, im Landtage zu erscheinen. Bezeichnend ist es, daß die Jungtschechen den Antrag des Radikalen Baxa nicht unterstützten. Die Erklärung des Oberstlandmarschalls wurde aber auch auf ihrer Seite mit Beifall aufgenommen. Sollte der Landtag noch 14 Tage beisammen sein, so werden die deutschen Abgeord- neten ihre Sitze verlustig, und es werden Neuwahlen aus- geschrieben werden. Doch ist es sehr fraglich, ob es so weit kommen, b. h. ob der Lanblag noch fo lange bei- jammen bleiben wird Di- Regiernng weiß nämlich nur zu wohl baß deutscherseits an Stelle der Liberalen fast durweq Radikalnationale gewählt würden, und die konnten dann auch im Landtage Obstruktion machen, und das fürchtet Graf Thun. '
Prag, 8 April. Di- heutige Landtagssitzunq wurde nach kurzer Dauer geschlossen, weil während der Red- des Abgeordneten Dr. Skarda der Abgeordnete Janda ohnmächtig wurde und einen Schlaganfall erlitt.
Nachod, 8. April. Hier herrscht Ruhe, doch sind in den Ortschaften Rothkostelez, Hraov und Großporitz Arbeiterunruhen ausgebrochen.
Bielitz, 8. April. Die hiesige große Jutespinnerei Schneider ist niedergebrannt.
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I . * Der Unfall der „Bulgaria" vor dem Ceeam - I rerchsgesetzlich vorgeschriebene Untersuchung der Reise, > des Hamburger Dampfers „Bulgaria" betafift*' I Donnerstag das Hamburger Seeamt unter Lor?r> ? I Dr. O. Goßler. Die Aussagen des Kapitäns ' halten nichts Neues. Das Seeamt hat die fttmiL Schiffe vernehmen laffen, die die „Bulgaria" i,
I getroffen haben. Es interessiert aus diesen Deri^, I besonders die Aussage des Kapitäns Casey von beul?; I „Weehawken". Dieser hat vor bem deutschn^ in Hüll folgendes ausgesagt: „Als fein zweiter r..
I mann Pickett mit bem Boote ber „Weehawken" faX der „Bulgaria" kam, habe ihm Kapitän Schmidt
I er möge die Passagiere abnehmen, und Kapitän EL-- habe noch hinzugefügt: „Ich fürchte nicht für mit
I mein Schiffsvolk". Heber das Forttreiben des SBootcs • I Schärges hat sich Kapitän Casey geäußert: „Ich r.'t I nicht, daß diese Leute wegen ihrer eigenen Sichers, I Schiff verlassen haben, sondern infolge unkontrolliert I Umstände." Auch die übrigen Schiffsführer haben t I das Verhalten der „Bulgaria" nur günstiges berit-7 | Das Seeamt beschloß, noch einige Sachverständige zu t •- I und das Schiff selbst zu besichtigen, weshalb die Vert I hing vertagt wurde.
* Allgemeine Deutsche Sport - Ausstellung Müuchn 18* @in interessantes Bild wird die Ausstellung der Wteitoma I und II. Jagd- und Hundesport, sowie Schießsport, fr welche die mannigfaltigsten Anmeldungen einliefen, gurilrtn Allmählich tritt ein klares Bild zu Tage, was bi<r schaffen werden soll. In den herrlich hohen 9iäum bis zurück zum Turmbau wird sich ein grüner fym - ragenden Felsen erheben, auf weich' letzerem das der Alpen in naturgetreuester Präparation sein hm Wesen treibt, während auf dem Grün der Tannen nurt neugierig Augenpaar unserer edlen Waldtiere bliha wird, und fröhliches Wassergeflügel in einem sprudeln den Wasserborn sich tummelt. Auf verschlungenen Walt wegen kommt man an zierlichen, aber festen Jagdhütte: älteste r und neuester Konstruktion vorüber zu dem intereffan testen Teile, wo eine großartige Sammlung ber alterter und herrlichsten Geweihe, dann alle einheimischen Jagd tiere und eine auserlesene Kollektion ber foftbarftcn ulten Jagdwaffen vereinigt ist. Die Jagdmaler ganz Deutschlands werden bildliche Darstellungen unseres lieben Wildc> bringen, aber nicht als ermüdende Bildergalerie, \onbeu in abwechslungsreicher Verbindung mit Jagdtrophäen uni frischem Waldschmuck ober in heimlich trauten Jagdzimme^ von denen eine große Zahl in allen Stilarten von älteste: Zeit bis zur modernen Art erstehen wird. Unsere Büchsen- macher werden die besten neuen Jagdwaffen in befand guter deutscher Manier bringen, und viele Geschäfte im Jagdsportwesen ihre Waren ausstellen. Die reijwDjta und naturgetreuesten Modelle aller Arten von Futte.- anlagen, Wildparks und Fasanerien toexbtn ,ir Belehrung und Nacheiferung für unser Waidwerk ditm, und alle Arten von Fangmitteln zur Beseitigm^ schädlichen Raubwildes, ferner Hundenahrung und Hwk pflege in Modellen und Natur geboten werden. T-iS dem Waidwerk eng verwandte Schützenwesen wird iu Modellen von Schießstätten, Stand- und Zugscheiben, vollen alten und neuen gemalten Scheiben rc. vertreten sein und auch das beliebte altertümliche Bogenschießen durch das Winzerer Fähnlein repräsentiert werden 6o wird rastlos an der sachgemäßen Ausschmückung des Siaunicv gearbeitet, der dem ältesten Sporte dienen soll, um , nicht hinter den anderen Sportarten zurückzubleiben, die alle ihre besten Kräfte einsetzen zum allgemeinen Gelingen,
* Von Audro. Von dem zur Erforschung der UW Gerüchte über AndrS nach Sibirien abgereiften Dr '1’1 bringt „Dagens Nyheter" in Stockholm anen ihn et- bries. Dr. Martin teilt darin mit, daß er zunöcbü nach Tomsk reise, um nachzuforschen, ob der Jäger iM'.n em Betrüger oder eine glaubwürdige Person sei Die'-öebo- 'r!'. mißtrauen ihm, weil er deportiert ist. „Von Tom?! rene ich nach Krasnojarsk, und, wenn man mir auch hundenmai versichert, daß die Geschichte erfunden ist, reife ich doch jedenfalls nach Taygan (dem sibirischen Wald). Nur durch eine solche Reise kann die Wahrheit festgestellt werden. bin noch der festen Ueberzeugung, daß Ljalins Bericht wenig- stens teilweise wahr ist. Es ist möglich, daß etwas geschehen ist, was verschwiegen werden soll; mehrere Penoncn sind wenigstens dieser Meinung. Alle, die ich 9e‘r0^” habe, sind darüber einig, daß von Seiten der Behörde nichts gethan werden kann. Die Tungusen weigern M ihren Feinden und Unterdrückern, den örtlichen ruiw<^ Beamten, Aufklärungen zu geben. Meine Expedition deshalb einen streng privaten Charakter annehmen, was oW nicht hindert, daß ich überall das größte Entgegenkomm gefunden habe." ____
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werben soll. Daß eine Kunstweinfabrikatiou ni*« Hebung bes guten Rufs eines Weinlandes beitraoPh rst zwerfellos, weshalb im Jntereffe unseres baus nur zu wünschen ist, baß auch unsere zweite die Kunstwein-Dorlage ablehnt und ein gänzliches der Sunstweinfabrikation herbeizuführen sucht, was Mr* von Tausenden von Winzern in Rheinhessen'und der « straße gefordert worden ist.


