Ausgabe 
11.2.1899 Erstes Blatt
 
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anderen Fällen aber verzichte man auf die Ausschließung der Oeffentlichkeit, damit jede Verdächtigung unmöglich ge­macht wird; denn schon der Verdacht gegen die unparteiische Handhabung der Justiz ist eine schwere Gefahr für den Staat.

Gotha, 10. Februar. Am 8. d.M. nachmittags wurde die Leiche desErbprinzenvonSachsen-Koburg-Gotha in Martinsbrunn eingesegnet und darauf nach dem Bahn­hofe übergeführt, und zwar auf Befehl des Kaisers Franz Josef unter militärischem Ehrengeleit.

Ausland.

Wien, 9. Februar. Immer neue Beispiele zeugen von denheiteren" Zuständen, die in Tschechien herrschen. In welcher Weise dort zweierlei Maß angelegt wird, be­kundet folgende aus Deutschböhmen zugehende Mitteilung: Zum Beweise, wie hart der deutsche Student Biberle be­straft wurde, diene nachstehender Vergleich. Am 17. August 1892 gab ein tschechischer Tischlergehilfe auf offener Straße auf eine aus mehreren Damen und Herren bestehende Ge­sellschaft, welche deutsch sprach, fünf Revolverschüsse ab, ohne jedoch jemand zu treffen. Beim Verhöre erklärte der Tscheche, er habe auf die deutsche Gesellschaft, wiewohl ihm dieselbe nicht das geringste zu Leide gethan, nur aus dem Grunde geschossen,weil sie deutsch sprach" undum die Deutschen einzuschüchtern". In seinem Besitze fand man einen Brief an dieNar. Listy", in welchem er schrieb, er könne die Ungerechtigkeiten der Deutschen gegen die Tschechen und die Beleidigungen und Bedrückungen der Deutschen nicht mehr länger aushalten". Trotz alledem wurde der Tscheche freigesprochen. Ein entgegen­gesetztes Beispiel: Ein deutscher Gastwirt in Teplitz hatte seiner Zeit, als er von den Prager Mordbrennereien gehört hatte, geäußert:Ich muß die Tschechen erschlagen." Tschechische Denunzianten zeigten dies der Behörde an und der Wirt wurde am 1. ds. vom Kreisgerichte in Leitmeritz zu dr ei Monaten Kerkers verurteilt. Die Tschechen gehen frei aus, die Deutschen aber müssen die ganze Schwere des Gesetzes fühlen. Auch ein Zeichen der Zeit!"Zum Beweise aber, wie mächtig inzwischen die deutsch-nationale Bewegung in Deutschböhmen zunimmt, kann auch der Um­stand dienen, daß der Bundder Deutschen in Böhmen nach den neuesten Mitteilungen heute, nach kaum fünfjährigem Bestände, bereits 540 Ortsgruppen mit nahezu 60000 Mit­gliedern zählt. Er ist nach dem deutschen Schulverein nun­mehr der stärkste nationale Verein Oesterreichs.

Eine Bismarck-Ehrung in Deutschböhmen ist verboten worden. Die Bezirkshauptmannschaft in Eger teilte dem dortigen Bismarckdenkmal-Ausschuß mit, daß sie die Errichtung eines solchen Denkmals in Eger verbiete. Der Erlaß erkennt die Größe Bismarcks als Staatsmann an, erklärt aber die Errichtung eines solchen Denkmals vom Standpunkte des österreichischen Patriotismus aus für unzulässig, was mit Rücksicht auf 1866 erklärlich ist.

Paris, 9. Februar. Von den vomFigaro" heute ver­öffentlichten Schriftstücken der Untersuchung des Revisions-Ausschusses sind folgende von Interesse: In dem Briefe vom 24. Januar, welchen der Präsident der Kriminalkammer, Löw, an den Präsidenten des Kassations- Hofes, Maceau, richtete, erklärt Löw bezüglich des ihm von Beaurepaire vorgeworfenen Zwischenfalles mit Picquart: Er, Löw, habe an dem fraglichen Tage niemanden zur Ver­fügung gehabt, um einen Befehl auszuführen. Er habe sich deshalb selbst in das Kabinett begeben, wo er Picquart zu finden glaubte. Er habe seine Kopfbedeckung abge­nommen und gefragt, ob Picquart da sei, worauf Picquart selbst mit ja geantwortet habe. Löw habe Picquart dann mitgeteilt, daß die Vernehmung erst am nächsten Tage statt- sinden könne, und bei dieser Gelegenheit den begleitenden Gendarm-Kapitän gefragt, ob er Picquart am nächsten Tage ohne weiteres wieder vorsühren könne, oder ob es dazu eines neuen Erlaubes des Militär-Gouverneurs be­dürfe. Auf die bejahende Antwort des Kapitäns, daß näm­lich die Vorführung Picquarts am nächsten Tage ohne weiteres erfolgen könne, habe er, Löw, sich sofort zurück­gezogen. Das sei der ganze Zwischenfall, wie er sich in Wahrheit zugetragen habe. Alle anders lautenden Schil­derungen seien unzutreffend. Was die Thatsache anlange, daß Bard zum Untersuchungsrichter ernannt worden sei, so sei dies deshalb geschehen, weil Bard als unverheiratheter Mann nicht durch Familienmitglieder den Drohungen einer gewissen Presse erreichbar gewesen sei. Was die Art und Weise anlange, wie die Untersuchung geführt worden sei, so erklärt Löw, er habe niemals den Gedanken gehabt, Dreyfus für unschuldig zu erklären, und auch nicht, Picquart zu rehabilitieren. Er habe die Untersuchung vielmehr in dem Bestreben geleitet, die Wahrheit an den Tag zu bringen, wie sie auch lauten möge. Die Untersuchung habe sich übrigens darauf beschränkt, zahlreichen Zeugen einige Fragen zu stellen, welche diese mit längeren Ausführungen beantwortet haben. Um sich hierüber ein genaues Bild zu machen, genüge es, die Vernehmungs-Protokolle zu lesen. Ueber den Obersten Cordier schreibt Löw: Dieser Zeuge schien kränklich zu sein. Seine Vernehmung mußte zwei mal unterbrochen werden, weil ihn sein Gedächtnis verließ und seine Worte keinen Zusammenhang hatten. Bezüglich des Verhörs Chanoines sagt Löw. Wenn derselbe ihn beschuldigen sollte, dann werde er ihm zu antworten wissen. Er, Löw, bezweifle aber, daß derselbe Ursache habe, sich zu beklagen. Das Verhör Chanoines sei nur sehr kurz gewesen und ohne Zwischenfall verlaufen. Löw schließt diesen Brief mit dem Bemerken, daß er sich durch die gegen ihn erhobenen Ver­leumdungen nicht beirren lassen werde, von seinem bis« herigen Verhalten abzuweichen. In dem Briefe vom 9. Januar antwortet Löw auf die Beschuldigungen Beaure- paires. Er habe nicht die gerinste Absicht gehabt, sich zu­rückzuziehen, um der Leitung des Revisions-Verfahrens aus

dem Wege zu gehen. Er hätte dies freilich gekonnt, aber sein Pflichtgefühl hätte ihn zum Bleiben veranlaßt. Was die diesbezüglichen Beschuldigungen BeaurepaireS anlange, so seien dieselben vollständig grundlos. Löw erklärte weiter, er habe sich sogar während seiner Ferien von Elsaß-Loth- ringen aus telegraphisch an den Generalanwalt Maneau mit der Bitte um sofortige telegraphische Benachrichtigung gewandt, sobald Maneau seinen Beschluß über die Affaire gefaßt haben würde. Dieser Umstand sei ein deutlicher Beweis dafür, daß er, Löw, nicht die geringste Absicht ge­habt habe, sich von der Affaire zurückzuziehen.

Petersburg, 9. Februar. Die italienische Regierung notisicierte definitiv ihre Beteiligung an der in Haag statt­findenden Abrüstungs-Konferenz.________________

Males und Proviiyielles.

Gießen, den 10. Februar 1899.

* Bom höheren Lehramt. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, am 6. Februar den Lehramtsassessor Hans Kißner zum Lehrer an der Realschule zu Michelstadt, mit Wirkung vom 1. März l. I. an, zu ernennen.

** Theaterverein. Man kann mit Freuden bestätigen, daß sich unser Publikum im allgemeinen an den durchaus pünktlichen Anfang der Vorstellungen gewöhnt hat. Das soll dankend anerkannt werden, aber freilich, es sind immer noch einige da, die sich garnicht fügen können. Sonderlich nur diese möchten wir darauf aufmerksam machen, daß in LangmannsBartel Turas er" gerade die erste Szene des 1. Aktes von höchstem Interesse ist. Diese Szene bildet ein Gespräch zwischen Turaser und seinem kranken Kinde, welches von dem kleinen Reinhard Helm dargestellt wird. Da nun Kinder, mit Ausnahme bei ihren Spielen auf der Straße, aus leicht erklärlicher Befangenheit leise sprechen, so muß jedes Aufsuchen der Plätze nach dem Anfänge unter allen Umständen unterbleiben, und sind die Diener streng angewiesen, danach zu handeln, -r.

* Berichtigung. Im Feuilleton unserer gestrigen Nummer, Philipp LangmannsBartel Turaser", lese man in der dritten Spalte, erste Zeile, statt nervigeeinfache".

Stadttheater. Aufführung der OperetteDie Fledermaus" von Strauß. Die meisten Operetten der letzten Jahrzehnte haben sich als Eintagsfliegen er­wiesen, wirkliche Flugkraft hat, unter wenigen anderen, nur die Fledermaus gehabt. Strauß hat dieses, sein bestes Werk, mit reizenden Melodien und schwungvollen Tänzen versehen; die Handlung ist eine lustige, zwar nicht übermäßigsittenstrenge, aber doch ward geschickt vermieden, die rauhe Seite zu sehr nach außen zu kehren. Es muß jemand schon sehr gallsüchtig sein, wenn er sich in der Fleder­maus nicht amüsiert, der soll aber hübsch zu Hanse bleiben und sich keine Operette ansehen, dennliederlich kommt her von Liedern". Was nun die Aufführung selbst betrifft, so war dieselbe unter Herrn Kapellmeister Kruse's Leitung eine wohlgelungene. Herr Otto Werner vom Darm­städter Hoftheater entsprach den hohen Ansprüchen, die wir an ihn stellen durften; er bot schauspielerisch und gesanglich eine abgerundete Leistung, so muß der Eisenstein dar- gestellt werden, dann wird man dem Schwerenöter nicht ernstlich böse werden. Unser zweiter GastAlfred", der Zettel verschweigt den Namen des Darstellers, hat einen prächtigen Tenor, mit dem er wohl umzugehen versteht, sein Erfolg lag hauptsächlich auch nach dieser Richtung hin. Die Partie der Adele war in letzter Minute von Frl. Schloß für die erkrankte Frl. Schuhmann, unsere gewandte und stimmbegabte Soubrette, übernommen. Nach schauspielerischer Seite führte die junge Dame ihren Part geradezu brillant aus, aber auch gesanglich zeigte sie sich als außerordentlich musikalisch begabt, wenn auch ihre Stimmmittel nicht immer ganz ausreichend waren. Recht angesprochen hat uns auch Frl. Sitar di, ihre frische Stimme, ihr munteres Spiel verraten entschiedenes Talent für die Operette. Frl. Pauli stattete ihren Prinzen Orlovsky, oder sagen wir besser Prinzchen, reizend und schneidig aus. Wahrhaft zwerchfellerschütternd verkörperte Herr Direktor Helm den Gefangenenaufseher, das ist eine Rolle, die dem Künstler auf den. Leib geschrieben zu sein scheint. Herr Walter als Gefängnisdirektor hat uns schauspielerisch sehr befriedigt, gesanglich sind wir dagegen nicht ganz ohne Wunsch geblieben; es ist aber auch möglich, daß wir unbescheiden wünschen. Wenn wir nun noch hinzu­fügen, daß sich die kleinen und kleinsten Rollen in gutfn Händen befanden, Orchester und Chor, verstärkt durch die tüchtigen Sänger des Bauer'schen Vereins, sich wacker hielten, so glauben wir, unserer kritischen Pflicht voll genügt zu haben. ___________

L. Mainz, 9. Februar. Neuntes Symphonie- ko nz er t. Das gestrige neunte Symphoniekonzert machte uns mit einem aufgehenden Stern, nämlich der Sängerin Fräulein Rose Ettinger, bekannt. Die jugendliche Künstlerin, die erst 20 Jahre alt ist, erinnert lebhaft an Siegrid Aruoldson. Die Künstlerin fang unter großem Beifall in anmutiger Weise dieGlöckchen-Arie" aus Lakme von Delibes", dasHaideröslein" von Schubert, Murmelndes Lüftchen" von Jensen,Er ist's" von Schu­mann,Guten Abend, gute Nacht" von Brahms sowie eine Arie aus GounodsPhilemon und Baucis". Weniger Bei­fall fand ein als Manuskript vorliegendesKonzert für Pianoforte mit Orchesterbegleitung" von Bernh. Scholz, dem Direktor des Konservatoriums in Frankfurt a.M.; immer­hin zeigt sich Scholz auch in diesem Werke als gereiften Musiker. Daß Wagner denNibelungenring", Bizet Carmen", Mascagni die »Cavalleria rusticana und HumperdinckHänsel und Gretel" vor ihm geschrieben, ist ja nicht als seine Schuld anzusehen. Herr Prof. James Kwast erwies sich durch die Interpretierung des Klavier­

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parts sowie durch Vortrag einer eigenen Komposition als uverlässiger Musiker. Die Kapelle brachte unter Steinbachs Leitung zu Beginn des Konzertes diePastoral-Symphonie" mit gewohnter Zuverlässigkeit zu Gehör.

Mainz, 8. Februar. Zur Vervollständigung ihres Archivs läßt dieGroße Karnevalsgcsellschaft" in Köln amtliche nicht schriftlich vorliegende Reden durch den Gabelsbergeraner Herrn Auerbach-Köln stenographisch auf­nehmen.

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Aus der Zeit für die Zeit.

Vor 86 Jahren, am 11. Februar 1813, wurde zu Eisfeld, im damaligen Herzogtum Hildburghausen der hervorragende Dramatiker, Erzähler und Kritiker Otto Ludwig geboren. In seinen DramenDer Erbförster" undDie Makkabäer-, ebenso wie in seinen psychologischen StudienZwischen Himmel und Erde" versteht er es, die Seelenkämpfe so feil u zeichnen wie kaum ein anderer deutscher Dichter. Ludwig tarb am 25. Februar 1865 zu Dresden.

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UniversiMs Nachrichten.

Berlin. Die Deputation des ersten weiblichen 5^vkt«> anden tn der hiesigen UniverfitSt Frl. Dr. Else Neumann will am 18. Februar stattfinden.

Heidelberg. Professor Osthoff hat einen Ruf an die Universität Wien erhalten. _

Göttingen. Der UniverfitStS-Tanzlehrer Höltzke, allen bekannt, die in den letzten 57 Jahren hier studiert haben, begtn, dieser Tage geistig und körperlich srtsch seinen 80. Geburtstag.

Würzburg. Der Inspektor deS botanischen Galten?, Karl Salomon, ist am 7. dS. hier gestorben. Der Versteubme tand diesem UniverfitSt« Institut über 30 Jahre vor.

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Neueste Meldungen.

Depeschen des BureauHerold".

Berlin, 10. Februar. DerVorwärts" meldet am Kiel: Der deutsche KreuzerGazelle" ist gestern morße- bet der Probefahrt in die Ostsee bei Stellergrund mit der dänischen DampferElida" zusammengestoßen. DieElida ist gesunken. Die Mannschaft ist gerettet und mit dc Gazelle" hier eingetroffen.

Berlin, 10. Februar. Aus Hamburg wird veL Vorwärts" berichtet: Das Militärgericht verurteilte ba Sergeanten Köhnke von den Wandsbecker Husaren wego versuchter Notzucht und schwerer Mißhandlung eines jung» Mädchens zu zwei Jahren Gefängnis und Degradation.

Berlin, 10. Februar. Aus München wird bei Kleinen Journal" gemeldet: Die Polizei-Behörde gestern die von den Künstlern zum Karnevalszuge bestimmt« drei Gruppen über das Thema: Die Abrüstungs-Konfereiz aus politischen Gründen verboten.

Koburg, 10. Februar. Die Leiche des Erbprinzc' traf gestern nachmittag in Begleitung des Herzogs und'.'. Großherzogs von Hessen hier ein. Vertreter der stäbtya-r Behörden und zahlreiche andere Abordnungen waren ® Bahnhofe anwesend und legten Kränze am Sarge nieka Alsdann erfolgte die Weiterfahrt nach Eisenach. Heute !" fuhr der Zug nach Gotha, wo die Beisetzung stattfindet

Teplitz, 10. Februar. Die technische Strickerei.^ Ortner ist niedergebeannt. Sämtliche MaschineM, Warenvorräte sind vernichtet. Der Schaden ist n bedeutend. 1(!

Brünn, 10. Februar. Professor Franz Helv, Führer der hiesigen Deutsch-Nationalen, wurde aus an lichen Dienstrücksichten nach Pilsen versetzt. Man fuhrt auf tschechische Jntriguen zurück. . f

Paris, 10. Februar. Der JustizmiNister hat er Redakteur desGaulois" erklärt, er habe das neuern betreffend die Revision, mit Zustimmung des gw

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag den 12. Februar. Estomihi. Gottesdienst.

I« der Stadtkirche.

Vormittags 97» Uhr: Pfarrer Dr. Grein

Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Dr.

Nachmittags 5 Uhr: Professor D. Stamm.

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In der JohanneSittrche.

Vormittags 97, Uhr: Pfarrer Euler.

Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgememd«. Pfarrer Euler.

Abends 6 Uhr: Siehe Stadtkirche.

Montag den 13. Februar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Colofferbrief Kap. 3, von Vers 18 an. Christliche Führung des Hausstandes. Pfarrer Dr. Naumann.

Im Konfirmandensaal, Neustadt 61 r

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgememde. Pfarrassistent Dr. Heußel.

In der Stadtkirche.

Mittwoch den 15. Februar, abends 6 Uhr: Erste Passion- andackt. Pfarrer Schlosser.

Nächstkünftigen Sonntag, den 19. Februar, findet m Abendgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für die und Markusgememde gemeinsam statt. Anmeldung zuvor bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten.

Katholische Gemeinde.

Samstag den 11. Februar.

Nachmittags um 47, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.

Sonntag den 12. Februar. Ouinquagestma.

Vormittags von 672 Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.

um 7 Uhr: Die erste heil. Meße;

vor und in derselben Austeilung der heil. CommunM

um 8 Uhr: die zweite heil. Meße:

um 97? Uhr: Hochamt; Verlesung deS Bischöflicher Fastenhirtenbriefes. r v ..

Nachmittags um 57, Uhr: Christenlehre; darauf Andacht für de Abgestorbenen.

Am Aschermittwoch wird nach der hl. Meffe um 77, Uhr du geweihte Asche ausgeteilt.

Mittwoch Abend um 6 Uhr ist Fastenandacht.__