Brigade wird eine Betriebs-Abteilung neu errichtet. Als Telegraphen-Truppen werden drei Bataillone geschaffen. Die bisherige Zugehörigkeit der Luftschiffer-Abteilung zur Eisenbahn-Brigade verschwindet. Von der Ausdehnung und Wichtigkeit, die das Militärverkehrswesen in neuerer Zeit für die Kriegführung gewonnen hat und beansprucht, werden sich die meisten kaum einen richtigen Begriff machen, und es findet sich daher vielleicht Gelegenheit, hiervon an anderer Stelle ein Bild zu entwerfen.
Die geplante Neuaufstellung von drei Kavallerieregimentern und teilweise Verwendung der bisherigen Detachements Jäger zu Pferde hierfür ist für dieses Jahr noch nicht beabsichtigt und kann daher zunächst übergangen werden.
Wichtiger ist die Formierung von 3 neuen Generalkommandos, eins in Frankfurt a. M., das 18. aus dem bisherigen 11. hervorgehend, das durch seine übermäßige Stärke dies längst erwünscht erscheinen ließ, sowie je eins in Sachsen und Bayern. Die Neuaufstellung von je einem Divisiouskommando beim 1. Korps in Ostpreußen und beim 14. in Baden, ebenfalls durch die Stärkeverhältnisse und die bessere Zusammenfassung der Truppenverbände an der Grenze bedingt, kann nur als vorläufig betrachtet werden, da die Einteilung des Korps in drei Divisionen für Krieg und Frieden nicht als das zweckmäßigste angesehen werden kann. Die Begründung spricht von diesen Veränderungen daher auch als „zunächst" in Aussicht genommen.
Daß die zweijährige Dienstzeit der Fußtruppen „bis auf weiteres" beibehalten werde, war zu erwarten. Die beabsichtigten Etatserhöhungen, insbesondere in den Grenzbezirken, sollen ihre Nachteile für Ausbildung und Mobilmachung in etwas bessern. Dasselbe wird von der Maßregel erwartet, wodurch freiwillig ein drittes Jahr weiter dienende Mannschaften, ebenso wie bei der Kavallerie eine Erleichterung durch früheren Uebertritt zur Landwehr 2. Aufgebotes erhalten sollen. Doch werden hier auf die Dauer andere Maßregeln notwendig werden, wenn die Ausbildung der Mannschaften nicht leiden soll. Die Vorlage sagt auch, daß es trotz der verkürzten Dienstzeit gelungen ist, „die Anforderungen des Friedensdienstes vorläufig zu erfüllen". Ein abschließendes Urteil ist bisher nicht zu gewinnen gewesen, da zunächst noch Erfahrungen über Wirkung der verkürzten Dienstzeit auf die Leistungsfähigkeit des Beurlaubtenstandes fehlen. Völlig wird hierzu allerdings die Friedenserfahrung überhaupt nie ausreichen, da die moralische Erziehung nicht im Frieden, sondern erst im Kriege ihre Probe bestehen kann. Eine Beurteilung der Friedensleistungen allein genügt hier nicht.
Hiermit haben wir in großen Zügen die beabsichtigten Maßnahmen gegeben, deren Schwerpunkt somit in dem inneren Ausbau unserer Organisation, nicht in einer Vermehrung der Zahl liegt.
Die deutschen Schutzgebiete 1897/98»
Wir haben gestern gelegentlich des vom Generalmajor Siebert in Berlin gehaltenen Vortrages uns mit Deutsch- Ostafrika beschäftigt. Da die deutschen Kolonien bei der Beratung der Einzeletats im deutschen Reichstage einen breiten Raum einnehmen werden, so wollen wir hier einen Rückblick auf unsere Schutzgebiete im verflossenen Jahre werfen. Besonders hervorragende Veränderungen und bemerkenswerte Verschiebungen der Bevölkerung und Verhältnisse haben nicht stattgefuuden. Die Kolonie Togo hat freilich durch die Einverleibung des Monadreiecks eine Vergrößerung erfahren, doch läßt sich ein Urteil über die Bedeutung dieses neu gewonnenen Gebietes noch nicht abgeben; alle Berichte über die Ertragsfähigkeit desselben lauten aber günstig. Als Hauptkulturen in Togo gelten jetzt Oelpalmen, Kaffee, Mais, Reis, Gewürze, Baumwolle, Melonen, Orangen, Ananas, Bananen.
Ueber Deutsch-Ostafrika haben wir uns gestern, ausführlicher geäußert. An den verschiedensten Punkten wurden Zucht- und Pflanzungsversuche gemacht, Ziegeleien, Molkereien, Schäfereien angelegt und die Schweinezucht eingeführt. Großen Nutzen verspricht man sich von dem Bau der Centralbahn, der man sogar für die allernächste Zukunft eine Rentabilität in Aussicht stellt. Was man bisher noch nicht erreichen konnte, ist die Heranziehung der Eingeborenen zur selbständigen Anlage neuer Kulturen.
Von Südwestafrika war im verflossenen Jahre nicht viel Gutes zu berichten. Die Rinderpest hat den Viehstand arg dezimiert und großen Schaden angerichtet. Sodann trat das Malariafieber ungemein heftig auf und verursachte unter den Eingeborenen eine ganz ungewöhnliche Sterblichkeit, während die Epidemie unter den Weißen verhältnismäßig viel weniger Opfer forderte. Es ist erklärlich, daß infolge des großen Sterbens ein so erheblicher Mangel an Arbeitskräften entstand, daß Bahnbau, Häuser- und Wegebau vielfach stockten und infolgedessen die kulturellen Fortschritte auf diesem Gebiet gegen das Vorjahr etwas zurückgeblieben sind. Großen Hoffnungen giebt man sich ja bezüglich der Ausbeutung der Bodenschätze hin und erwartet ^on einer bergmännischen Bearbeitung günstige
Wenn wir einen Gesamtblick auf unsere Kolonien werfen, so kommen wir zu der Ueberzeugung, daß kein Grund vorliegt, der Zukunft trüben Sinnes entgegenzusehen; im Gegenteil, wir glauben fest, daß unsere Schutzgebiete sich weiter gut entwickeln und einmal dem deutschen Vaterlande zum Segen gereichen werden. (xx)
Ausland.
Wien, 9. Januar. Die „Neue Freie Presse" meldet zu dem Stande der Krisis in Ungarn: Mancherlei Anzeichen deuten darauf hin, daß in den Wiener Minister-Conferenzen die Frage der Sicherung des Ausgleichs im Vordergründe der Erörterungen gestanden habe. Es heißt, daß
man an maßgebender Stelle geneigt wäre, den Rücktritt Banffys in den Wahlen sich vollziehen zu lassen, wenn die ungarische Regierung sich bereit erklärte und dafür Garantien biete, daß sie der sofortigen Beschlußfassung über den Ausgleich kein Hindernis bereite. Es handle sich dabei nicht um das Ausgleichs-Provisorium, sondern um den Ausgleich selbst, wie er dem Abgeordnetenhause vorliegt.
Turm, 9. Januar. Die „Gazzetta del Popolo" meldet, daß 30 Unteroffiziere des hiesigen Eisenbahn-Regiments, welche dem Betrieb der Bahnstrecke Turin-Torrepellice zu- geteilt waren, wegen seit längerer Zeit betriebener kolossaler Diebstähle an den von der Bahn beförderten Warensendungen verhaftet worden sind.
Paris, 9. Januar. „Echo de Paris" meldet, daß die englische Admiralität befohlen hat, die Königliche Dacht „Viktoria" und „Prinz Albert" im Hafen von Portsmouth bereit zu halten, um die Königin am Freitag früh nach Cherbourg zu bringen. Wie im vorigen Jahre wird die Königin vor Sonnenuntergang in Cherbourg eintreffen, Nachts über an Bord verbleiben und am darauffolgenden Tage mittelst Spezialzuges sich nach Nizza begeben. Der Prinz von Wales ist der Königin bereits vorausgefahren, um die Wohnung für die Königin in Augenschein zu nehmen.
Loudon, 9. Januar. „Standard" meldet aus Washington, daß das Geschwader, welches im Juni nach Europa abgeheu soll, aus vier Panzerschiffen unter dem Befehl von Admiral Schley bestehen soll.
Loudon, 9. Januar. „Daily News" meldet aus Kairo, es sei Befehl gegeben, zwei Kompagnien englischer Füsiliere nach dem Sudan zu entsenden. Es sei dies eine direkte Folge der letzten Rede Lord Cromers über das englische Protektorat in Aegypten.
— Was in Paris die Gemüter neben der Dreyfus- Affaire augenblicklich am meisten beschäftigt, ist der drohende oder schon bestehende Konflikt mit England. Die unmittelbare Ursache desselben sollen Meinungsverschiedenheiten betreffs Neufundlands sein. Schon erklären einige Blätter, daß hierin nicht nachgegeben werden solle, wie bei Faschoda, und bereiten die öffentliche Meinung auf einen „unvermeidlichen und nahe bevorstehenden" Krieg zwischen Frankreich und England vor, der „lang und schwierig" zu werden verspreche und seitens Frankreichs in Verteidigungsstellung zu führen sei. Mittlerweile hat das „unerwartete" Erscheinen des englischen Blaubuchs über Madagaskar die Verstimmung gegen England noch vergrößert, sodaß es der „Temps" für notwendig hält, in einem Leitartikel auf die drohende Gefahr hinzuweisen, und zur Ruhe auf beiden Seiten zu mahnen. Es heißt darin: „Das englische Kabinet hat dem französischen in der Faschodafrage den Rückzug nicht gerade erleichtert, und Lord Salisbury schien, anstatt Mißverständnissen und gegenseitigen Feindseligkeiten entgegenzuarbeiten, den Akt der Klugheit Delcaffes noch erniedrigender und peinlicher zu machen. Seitdem haben wir zu unferm großen Bedauern konstatieren müssen, daß die hervorragenden englischen Zeitungen nicht müde wurden, die öffentliche Meinung in England zu einer gefährlichen Gereiztheit zu drängen, anstatt anzuerkennen, daß die gütliche Lösung der Faschoda-Frage zu der Hoffnung einer Reihe friedlicher Uebereinfommen berechtige. Wir glauben unsererseits, daß gegenwärtig nichts verderblicher ist, als gegenseitige Anschuldigungen, und in dieser Hinsicht ist die Giftigkeit eines Teiles der englischen Presse in den Schanghai und Siam betreffenden Angelegenheiten zu bedauern. Dies Alles beweist einen Gemütszustand, der verderblich werden kann, und die Pflicht der Presse ist es, ihm zu steuern, diejenige der Regierung, nichts zu thun, was ihn verschlimmern könnte. — Die „Patrie" sagt einen Krieg zwischen Frankreich und England für nächstes Frühjahr voraus. Man kenne schon lange die Absichten der englischen Regierung, die nichts Geringeres erstrebe, als Frankreich aus Algerien, Indo-China und Madagaskar zu vertreiben.
— Amerikanische Verstärkungen nach den Philippinen find teils schon unterwegs, teils dorthin bestimmt. Die Kanonenboote „Princeton", „Dorktown" und „Bennington" haben Befehl erhalten, nach den Philippinen zu gehen. Außer den drei bereits zur Abfahrt nach denPhilippinen bestimmten Regimentern wird auch ein viertes reguläres Infanterie-Regiment sich dorthin begeben. Die Lage auf der Inselgruppe hat sich auch keineswegs gebessert. Man meldet aus Malolos, daß alle dort versammelten Gouverneure der Provinzen der Insel Luzon Leben und Vermögen opfern wollen, um die Politik des Präsidenten und seiner Regierung zu unterstützen. Sie hätten für die Unabhängigkeit der Filipinos gekämpft und wollten sie jetzt nicht Ausländern überantworten. Aguinaldo selber hat als Antwort aus den Aufruf des Generals Otis eine Kundgebung erlassen, in welcher er dagegen Einspruch erhebt, daß Otis sich selbst als Militärgouverneur der Philippinen bezeichnet, und erklärt, daß er niemals sich damit einverstanden erklärt habe, die Souveränetät der Amerikaner anzuerkennen. In dem Aufruf, den General Merritt vor der Kapitulation der Spanier erlassen habe, sei ausdrücklich und feierlich erklärt worden, daß die amerikanischen Truppen nur gekommen seien, um die Filipinos zu befreien. Er, Aguinaldo, erhebe deshalb im Namen des Allmächtigen Einspruch gegen das unberechtigte Eindringen der Amerikaner.
Lokales und PrsvinMes.
Gießen, den 10. Januar 1899.
• * Ernennung n. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 31. Dezember 1898 die Geometer 1. Klaffe und Konsolidationsgeometer Alexander Ludwig zu Gießen, Georg Maurer zu Reichelsheim i. O., br. Gottfried Kemmer zu Darmstadt und Wilhelm Müller zu Friedberg, mit Wirkung vom 1. Januar 1899 an, zu Feldbereinigungsgeometern zu ernennen.
• • Kunstverein. Die bei der Verlosung des Kunstvereins an hiesige Mitglieder gefallenen Gewinne sind von heute an einige Tage im Gemäldesaal des Turmhauses am Brand ausgestellt.
* • Vortrag. Am Donnerstag dem 12. Januar, abends präzis 8i/a Uhr, wird Herr Franz Fürstenberg, Dozent an der Humboldt-Akademie zu Berlin, einen Vortrag über „Die lebende Photographie", erläutert durch Vorführung zahlreicher Lichtbilder, halten. Der Kaufmännische, sowie der Ortsgewerbe - Verein Hierselbst geben sich die größte Mühe, durch Gewinnung hervorragender Fachgelehrter das Interesse für Erfindungen der Neuzeit in ihren Vereinen zu beleben; mögen denn auch die Mitglieder durch zahlreiches Erscheinen den genannten Vorständen gebührende Anerkennung zollen.
* Deutscher u.Oesterr.Alpenverein. Der D ünsb er g, der höchste Gipfel in Gießens näherer Umgebung, den wohl bald ein Aussichtsturm schmücken wird, übt schon seit undenklichen Zeiten große Anziehungskraft auf die Umwohner aus. So erhielt er auch am verflossenen Sonntag trotz der Ungunst der Witterung Besuch von hier, indem eine Anzahl Mitglieder der Sektion Gießen des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins ihm die seit mehreren Jahren übliche „Neujahrsvisite" abstatteten. Sie fanden den alten Herrn diesmal ziemlich unwirsch und wenig gastfreundlich, denn er geruhte nur kurze Zeit, zur Begrüßung der Gäste sein Haupt von dem umwallenden Nebelgewand zu enthüllen. Höflicher war der benachbarte „Solms", welcher den wackerem Wanderern gastlich Trank und Speise bot. — Der Abend vereinte die Alpinisten mit anderen Genossen, die den bequemeren Anstieg zum hoch gelegenen und alpin geschmückten Vereinslokal im (Safe Ebel gewählt halten, zur Feier des 12jährigen Bestehens der Sektion, die sich ans kleinen Anfängen langsam, aber sicher entwickelt hat, und jetzt nahezu 100 Mitglieder zählt. Ernste und heitere Reden, welche die deutschen Alpen und das schöne Bergland Tirol geschichtlich und humoristisch beleuchteten, hielten die Erschienenen noch lange fröhlich vereint, und zeigten, daß auch die reichhaltige Bibliothek, über welche die Sektion Gießen verfügt, ihren Zweck nicht verfehlt hat. — Der Sektion ein fröhliches „Hoch Heil!" -n-
* • Geflügel- und Vogel Ausstellung. Die Ausstellungsleitung hat beschlossen, daß wie bei der vorjährigen Ausstellung auch diesmal Volksschulen, sobald dieselben klassenweise unter Führung der Lehrer die Ausstellung besuchen wollen, wiederum gegen eine geringe Pauschalsumme für die Klasse der Zutritt freigegeben werden soll. Als Besuchszeit für die Schulklassen sind die Vormittagsstunden bis 10 Uhr, sowie die Mittagstunden von 12 bis 2 Uhr freigegeben mit Ausnahme des Sonntags. — Ehrenpreise find bereits gestiftet und abgeliefert: vom Herrenfahrer Ludw. Opel ein kunstvoll gearbeitetes Fischbesteck, vom Rennfahrer Franz Verheyen ein prächtiger versilberter Pokal, von einem Gönner der Geflügelzucht ein in Zinn getriebener Trinkbecher. Der Verein zur Züchtung reiner Hunderassen stiftete als Ehrengabe eine silberne Medaille, der Besitzer des Hotel Prinz Carl einen Korb auserlesener Weine. Der Geflügel- und Vogelzucht- Verein Gießen und Umgegend hat beschlossen, einen Ehrenpreis im Werte von 25 Mark zu geben. Weitere Ehrenpreise zu stiften haben zugesagt: die Herren Brauereibesitzer Gg. Bichler, Stadtverordneter Wilhelm Grünewald, Tierarzt Seiderer, Konrad Rüb- samen, Fritz Schreiner, Anton Koch (Kaisergarten), Wilhelm Meyer (Aquarium). Weitere Zusagen zur Stiftung von Ehrenpreisen find zu erhoffen, sodaß wenigstens in allen Klaffen für Nutzgeflügel außer den Geldpreisen, wo hervorragende Stiftungen in Frage kommen, außerdem noch Ehrenpreise gegeben werden können. — Als Preisrichter für alle Arten Vögel, für Geräte, Futterartikel usw. ist es gelungen, den äußerst erfahrenen und in diesen Dingen fachkundigen Herrn I. Schweickhardt, Frankfurt a. M. für die diesmalige Ausstellung zu gewinnen.
*e Der heurige Winter scheint so schneearm wie sein Vorgänger werden zu wollen. Auch in den höheren Lagen des Odenwaldes trifft man nur wenig Reste von Schnee, und die Temperatur ist oftmals derart hoch, daß ein Hervorkommen der Vegetation bei längerem Anhalten nicht ausbleiben kann.
•• Wetterbericht. Im großen und ganzen zeigt die Luftdruck-Verteilung wenig Aenderung. lieber dem Südosten lagert ein barometrisches Maximum mit einem Kern über (Siebenbürgen. Durch das Depressions-Zentrum im Westen der britischen Inseln nehmen die Barometerstände ziemlich gleichmäßig ab. Auf nuferem Gebiete ist das Wetter ruhig, im Flachlande vielfach nebelig. Im Alpen- Vorlande und im Gebirge macht sich Föhneinfluß geltend,, und ist der Himmel daselbst heiter oder wolkenlos. Die Temperaturen liegen allgemein hoch. — Voraussicht- liche Witterung: Vorerst noch mildes, je nach der Oertlichkeit heiteres oder warmes Wetter.
+ Heuchelheim i. d. W., 9. Januar. Unser lang- lähnger Bürgermeister, Herr Krug, hat dem Vernehmen nach um seine Dienstenthebung nachgesucht. — In Gettenau ist letztes Jahr fein einziges Paar getraut worden, was gewiß eine Seltenheit ist und dort seit vielen Jahren nicht vorkam. < '
k 91 ^nuar. Aus Grund der von
den Aufsichtsbehörden erstatteten Berichte war Großh Ministerium der Justiz in der Lage, den nachfolgenden Standesbeamten m der Provinz Oberhessen, und zwar in Ätzen- Harn, Bermuthshain, Bleidenrod, Dorf-Gill, Lauter Lumda, Ostheim, Uetzhausen eine lobende Anerkennung zu erteilen.
Offenbach, 8. Januar. Der Weinhändler Valentin Bisch von hier war am 10. Oktober 1897 von der Strafkammer in Darmstadt wegen Weinpantschereien zu 5 Monate» Gefängnis und 1200 Mk. Geldstrafe verurteilt worden.
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