zur weiteren Ausbildung von Meistern und Lehrern der Handwerkerschulen, und die Veranstaltung von Ausbildungskursen für Meister und ältere Gesellen. Weiter wird berichtet über den kunstgewerblichen Unterricht im Anschluß an die technische Mustersammlung und Vorbildersammlung des Landes-Gewerbvereins in dem Dienstgebäude der Centralstelle für die Gewerbe.
Klagen über das Vergebungswesen wurden — führt der Bericht aus — von der Centralstelle dem Wunsche der Beschwerdeführer entsprechend an die zuständige Behörde weiter gegeben. Bei den getroffenen Entscheidungen erwiesen sich die Beschwerden nur zum Teil berechtigt. In dieser Angelegenheit ist das Zusammenwirken der ausführenden Baubeamten und der Handwerker im beiderseitigen Interesse mit allen Mitteln zu fördern, wozu insbesondere auch von feiten der Beamten, soweit möglich in beratender Thätigkeit, an der Ausbildung eines tüchtigen Handwerkerstandes mitgewirkt werden kann. Auf der anderen Seite aber darf auch gefordert werden, daß die von feiten der Handwerker etwa vorzubringenden Wünsche mit Prüfung, Sachlichkeit und etwaiger Belehrung in den beteiligten Kreisen behandelt werden. Die Centralstelle läßt es sich angelegen sein, die Vorschriften über die Vergebung von Arbeiten zur allgemeinen Kenntnis der Handwerkerkreise zu bringen; bereits im vergangenen Winter wurden von verschiedenen Baubeamten in entgegenkommender Weise Vorträge über diesen Gegenstand in den Orts-Gewerbvereinen abgehalten. Die Orts- Gewerbvereins-Vorstände sollten alle in ihrem Bezirk veröffentlichten Ausschreiben prüfen, etwaige Beanstandungen an denselben besprechen und auf dem ihnen gut scheinenden Wege die Abstellung von Uebelständen veranlassen. Unbegreiflich ist allerdings, wie vielfach von feiten der Handwerker einzelnen Orts-Gewerbvereinen und dem Landes- Gewerbverein die Schuld an Arbeitsvergebungen von Behörden beigemeffen wird, welche nicht nach dem Wunsche der Submittenten ausgefallen sind.
Der Katalog der Bibliothek des Landes-Gewerbvereins umfaßt den Bücherbestand von der Gründung der Bibliothek im Jahre 1837 bis gegen Ende 1898 und verzeichnet 8486 Buchtitel mit zusammen 17144 Bänden, 150 Karten, 1190 Heften und 491 Lieferungen (Fortsetzungen), insgesamt 18975 einzelne Stücke, wobei die einzelnen Stücke, die laufenden Nummern und Hefte von Zeitschriften, Jahrbüchern und Berichten nicht eingerechnet sind. —
Es wird sodann u. a. des Gewerbemuseums gedacht, der Lehrmittelsammlungen, des Gewerbeblattes 2C.
Die Gesamtaufwendungen der Großh. Centralstelle und des Landes-Gewerbvereins beziffern sich auf 458 321 Mk. 65 Pfg.. wovon 224846 Mk. 33 Pfg. oder 49 Prozent durch Staatsmittel gedeckt wurden. Die an die Kunstgewerbe- und Gewerbeschulen insgesamt gewährten Staatszuschüsse berechnen sich dabei auf rund 97 316 Mk., während von den beteiligten Gemeinden, Sparkassen rc. in bar rund 60 000 Mk. geleistet, an Schulgeld 44360 Mk. und an sonstigen Einnahmen 3080 Mk. erzielt wurden.
Was die Organisation des Handwerks, insbesondere der Wahlen zu der Handwerkskammer anbelangt, so bilden, soweit bekannt, sämtliche Gewerbevereine des Landes Wahlkörper zu den Handwerkskammern, da sie über die Hälfte ihrer Mitgliederzahl aus Handwerkern bestehen. Einzelne an der Grenze dieser Verhältniszahl stehende
Sahnengießers bemächtigt und goß sich einen ordentlichen Hieb daraus in seine Tasse. „Sehen Sie," bemerkte er weise, „die Milch ist gut . . ."
„Aber der Kaffee nicht, Herr Doktor!" unterbrach ihn die Hausfrau, feuerrot im Gesicht. „Warum sagen Sie mir's nicht rund heraus, Sie Eulenspiegel, anstatt mich derart aufzuziehen?"
„Aber ich bitte, gnädige Frau. „Der Kaffee ist vorzüglich. „Ich erkläre Ihnen . ."
„Erklären Sie mir lieber nichts. Aber morgen nachmittag, wenn Ihre Frau Gemahlin bei mir ist, werde ich ihr einmal erzählen, wie Sie's mit mir getrieben haben."
„Aber glauben Sie mir doch, er war brillant," sagte nochmals ernsthaft der Schalk, nachdem er verwegen die Taffe geleert hatte.
„So darf ich Ihnen noch einmal einschenken?" fragte sie listig, und hob die Kanne empor.
„Um alles in der Welt nicht!" fuhr er erschrocken auf. „Ich kann nämlich nicht mehr wie eine Taffe vertragen. Ich bekomme sofort Herzklopfen."
Sie lachte.
„Das ist das böse Gewissen," sagte sie, und half ihrem Gatten dann in den Herbstmantel, da die beiden ihren Spaziergang unternehmen wollten.
Der Doktor verabschiedete sich und ging voraus, die Treppen hinunter, während der Assessor geflissentlich eine Weile zögerte.
„Na," sagte er vergnügt, als er mit seiner Frau allein im Korridor war, „siehst Du nun ein, daß das Zeug nichts taugt?"
„Es mag ja sein, daß er nicht vom besten ist," entgegnete sie kühl. „Jedenfalls aber hattet Ihr Euch verabredet. Das sah ich sofort. Und gekauft habe ich ihn nun einmal, folglich muß er auch verbraucht werden."
„Aber Klara, Du wirst doch nicht auf Deinem Kopf bestehen wollen?"
„Bestehst Du nicht auf dem Deinen? Oder hast Du Osterode etwa aufgegeben?"
„Wie kann ich?"
„So kauf' ich auch keinen anderen Kaffee! Wer weiß, was Du in dem Neste für eine Sorte trinken müßtest."
Damit trennten sie sich.
(Schluß folgt.)
Vereine mögen sich vorsehen und ihre werdende Kraft in dieser Richtung geltend machen.
Der Verkehr der Centralstelle mit den Orts-Gewerbvereinen war im abgelaufenen Jahre sehr lebhaft. Soweit es die dienstliche Beanspruchung durch die laufenden Verwaltungsgeschäfte gestattete, war bei allen größeren Veranstaltungen der Vereine ein Vertreter der Centralstelle anwesend und umgekehrt haben in vielen Fällen im Dienstgebäude der Centralstelle Verhandlungen mit Vertretern der Ortsvereine stattgefunden. Diesem regen persönlichen Verkehr verdankt der Landes-Gewerbverein nicht den kleinsten Teil seiner lebhaften Thätigkeit und seines Erstarkens.
Der Bericht gebt nun speziell auf die Orts-Gewerb- vereine ein, auf das gewerbliche Unterrichtswesen, auf die Thätigkeit der Großh. chemischen Prüfungsund Auskunfts-Station für die Gewerbe und bringt schließlich das Verzeichnis der Orts-Gewerbvereine, deren Gesamtmitgliederzahl schon oben angegeben ist.
Deutsches Keich.
Berlin, 8. August. Der Kaiser hörte heute auf Schloß Wilhelmshöhe den Vortrag des Chefs des Militär- Kabinetts v. Hahnke.
Berlin, 8. August. Wie aus Wilhelmshöhe gemeldet wird, empfing der Kaiser heute früh den Feldjäger-Oberleutnant Freiherrn v. Strombeck, welcher einen eigenhändigen Brief der Königin von England an den Kaiser überbrachte. Die Königin hatte bekanntlich den Freiherrn v. Strombeck in Osborne empfangen. Derselbe berichtet, daß das Befinden und Aussehen der Königin ganz vortrefflich sei.
Berlin, 8. August. Die Feier der Eröffnung des Dortmund-Ems-Kanals beginnt am Freitagmorgen 9 Uhr. Auch die Minister v. Miquel und Thielen sind zu der Feier eingeladen und kehren von Dortmund alsbald nach Berlin zurück.
Berlin, 8. August. Finanzminister Dr. v. Miquel ist wieder nach Berlin zurückgekehrt.
Berlin, 8. August. Die Korrektur des Reichstags-Stenogramms. Den „M. N. N." zufolge verlautet, Bureau-Direktor Knack habe den Präsidenten Grafen Ballestrem wegen der bekannten Stenogrammänderung um Verzeihung gebeten. Der Präsident habe sich damit zufrieden erklärt. Die Sozialdemokraten, besonders Singer, wollten aber die Angelegenheit in der ersten Sitzung des Gesamtvorstandes nach Zusammentritt des Reichstages zur Sprache bringen, unter Betonung der bedeutenden Kosten, die für stenographische Berichte erforderlich sind, lediglich um eine authentische Urkunde über den Wortlaut der Parlamentsverhandlungen zu haben.
— Konservative und Sozialdemokraten in Bayern. Der 1. Vorsitzende des Wahlvereins der bayerischen Konservativen, Friedrich Bekh, erklärt in einem Schreiben, daß weder die Parteileitung der bayerischen Konservativen, noch die konservativen Wahlmänner im Wahlkreise Fürth-Erlangen irgendwelche Verhandlungen mit den Sozialdemokraten gepflogen haben. An dieser Nachricht sei nur soviel wahr, als die Sozialdemokraten bereit waren, darauf ein Kompromiß einzugehen, daß aber die konservativen Bauern jedes Zusammengehen abgelehnt haben.
— Obligatorische Arbeitsnachweise auf unparteiischer Grundlage im Anschluß an die örtlichen Bauarbeitervereinigungen in ganz Deutschland zu errichten, hat der Vorstand des Arbeitgeberbundes für das Baugewerbe in seiner Sitzung zu Berlin beschlossen. Ferner will er beim Bundesrat, den Ministerien, der konservativen und der Zentrumspartei gegen die Errichtung paritätischer Arbeitsnachweise Einspruch erheben und die Arbeitgeberverbände veranlassen, für die Streikvorlage durch Erklärungen sich zu verwenden.
— Arbeiterwohnungswesen. Der Senat in Lübeck hat die Ausarbeitung eines Wohnungspflegegesetzes veranlaßt, das die Besserung der Arbeiterwohnungsverhältnisse bezweckt, vom Medizinalkollegium geprüft und für gut befunden worden ist, und demnächst der Bürgerschaft zur Beschlußfassung unterbreitet werden wird. — Der Magistrat in Nürnberg hatte die Erbauung von vorerst 108 Wohnungen für städtische Bedienstete beschlossen. — Der rheinische Verein zur Förderung des Arbeiterwohnungswesens weist neue Erfolge seiner Bestrebungen auf. Im Regierungsbezirk Düsseldorf sind eine Reihe gemeinnütziger Bauvereine, u. a. in Heerd, Neviges, Kray, Essen, Cronenberg und Lüttringhausen gebildet, während in anderen Orten, z. B. in Krefeld, Oberhausen, Jülich, Jüchen, Erkrath, Kaiserswerth, Ronsdorf und Hückelswagen die Gründung solcher Vereine bevorsteht. In Radevormwald und Rees beabsichtigen die Sparkassen mit Hilfe der Gelder der Versicherungsanstalt Rheinprovinz Darlehen zwecks Erbauung von Är- beiterwohnungen zu gewähren. Im Kölner Bezirk sind neue Bauvereine in Köln-Ehrenfeld, Köln-Süd, in Bonn und Honnef entstanden. Im Regierungsbezirk Koblenz sind auf Anregung und mit Hilfe des Landrats des Kreises Mayen zwei Baugenossenschaften entstanden (Stadt Mayen und Andernach). Es wird beabsichtigt, hier die Bestrebungen auch auf ländliche Gegenden zu übertragen, um die landwirtschaftlichen Arbeiter seßhaft zu machen. In der Stadt Trier ist ein Bauverein in Bildung begriffen. Sämtliche vorgedachte Bauvereine sind unter Mitwirkung der Lokalbehörden entstanden.
— Die geplante Verbilligung der Personentarife in Süddeutschland findet eine Gegnerin in der „Kreuzzeitung": Von vornherein muß eine weitere Verbilligung des Eisenbahnpersonenverkehrs ernste soziale, wirtschaftliche und finanzielle Bedenken Hervorrufen. Die Eisenbahnen fahren bereits so billig, daß Jedermann reisen kann und thatsächlich reist, auch der unbemittelte Mann, auch der Arbeiter — oft auf sehr weite Strecken, um scheinbar höheren
Löhnen nachzugehen. Die Bevölkerung ist durch den Eisenbahnverkehr schon in solchem Maße mobilisiert worden, daß durch den erleichterten Zug in die Stadt bedauerliche, dem Gesamtwohl abträgliche Verschiebungen und Mißverhältnisse entstanden sind, die man bisher vergebens zu beseitigen bemüht war. Sodann begünstigt jede Verkehrserleichterung in letzter Reihe weitaus am meisten die großen Städte, die großen Geschäfte, die Zentralisierung des Erwerbslebens. Endlich ergibt nach sachverständigen Gutachten der Personenverkehr schon jetzt keinen Ueberschuß, sondern ein Defizit, das aus den Mehrerträgen des Güterverkehrs gedeckt werden muß. Der Personenverkehr verlangt erheblich höhere Aufwendungen als der Güterverkehr, u. a. kostspielige Bahnhofsbauten, regelmäßige, nicht immer lohnende Zugverbindungen, Schnellzüge u. s. w. Wie es im politischen Kampf so Mode ist, wirft die „National-Zeitung" ihrer politischen Gegnerin vor, ihre ganzen Darlegungen nur zum Vorteil eines eng begrenzten Kreises geschrieben zu haben: Des Pudels Kern ist natürlich das rein agrarische Interesse, daß billige Personentarife das Landvolk dazu bestimmen könnten, ihre Arbeitsbedingungen zu verbessern und schlechte Lohnplätze mit besseren zu vertauschen. Deshalb plädiert die „Kreuzztg." auch mit allem Eifer für die Beibehaltung der Rückfahrtkarten, deren Beseitigung ebenfalls in den süddeutschen Eisenbahntarifreformen angeregt wird. Nach dem konservativen Blatt bieten nämlich die Rückfahrtkarten eine Gewähr dafür, daß der Reisende auch wirklich wieder zurückkehrt und nicht etwa, von den Lockungeu der Großstadt verführt, die Heimkehr in sein ländliches Paradies vergißt. So stehen die Rückfahrtkarten „mit der Politik des Schutzes der nationalen Arbeit und, wenn man will, auch der nationalen Arbeiter im vollen Einklang, nicht aber vereinfachte, einheitliche Fahrpreise, die für jeden Reisenden gelten, ohne Rücksicht darauf, ob er Staatsangehöriger ist oder ein fremder Passant". Wie schrecklich, wenn von der Tarifverbilligung deutscher Eisenbahnen auch einige „Passanten" fremder Nationalitäten Vorteil haben könnten! Also Schutz nicht nur dem nationalen Schwein, sondern auch dem nationalen Reisenden!
Lokales und Provinzielles.
Gießen, 9. August 1899.
** Auf der Kegelbahn wird durch das Schreien der Kegeljungen häufig ein Irrtum über die Zahl der wirklich gefallenen Kegel hervorgerufen. Um dies zu vermeiden, find schon viele optische und mechanische Signalvorrichtungen erfunden worden. Eine derjenigen, welche die meiste Hoffnung auf Einführung haben, ist ein sehr einfaches optisches Signal, über das uns das Patent- und technische Bureau von Richard Lüders in Görlitz folgendes mit teilt: Auf einer großen Glasscheibe sind 10 Felder vorgesehen und diese mit den Nummern 0—9 beschrieben. Hinter dieser Scheibe aus Glas ist eine Blechscheibe angebracht, die mit einem Ausschnitt in der Größe eines der zehn Felder versehen ist. Dieser Ausschnitt steht für gewöhnlich hinter dem Felde 0. Eine Lichtquelle beliebiger Art läßt durch den Ausschnitt das Feld 0 erleuchtet erscheinen. Nach erfolgtem Wurf dreht der Kegeljunge die Blechscheibe so weit, daß der Ausschnitt hinter das Feld kommt, dessen Zahl der Anzahl der geworfenen Kegel entspricht. Die dann erleuchtete Zahl ist leicht vom Standpunkt der Kegler aus zu erkennen, und Mißverständnisse, die zum mindesten Zeitverluste im Gefolge haben, sind ausgeschlossen.
•* Beschädigte Reichsmünzen. Gelegentlich der Einziehung der silbernen 20-Pfennigstücke erleiden die Kaffenbeamten häufig Verlust dadurch, daß die Reichsbank die überwiesenen 20-Pfenmgstücke als ungiltig bezeichnet, sobald dieselben durch Gewalt mehr oder weniger beschädigt sind. Um sich vor derartigen Verlusten zu schützen, sind die Kassenbeamten genötigt, bei Entgegennahme der genannten Geldstücke ebenso peinlich zu verfahren, wie die Reichsbank d. h. sie müssen Stücke, auch wenn dieselben unerheblich beschädigt sind, durch Zerschlagen oder Durchschneiden als Geldstücke unbrauchbar machen und dem Einzahler zurückgeben. Indem die Kassenbeamten in solcher Weise verfahren, handeln sie nicht nur in ihrem Interesse, sondern sie befolgen vor allem ihre Dienstinstruktion. Diese gründet sich auf das Reichsmünzgesetz und die diesbezüglichen Bestimmungen des Strafgesetzbuchs. Die genannte Instruktion schreibt vor: Geldstücke, die durch gewöhnliche Abnutzung beschädigt wurden, sind aus dem Verkehr zurückzuziehen und bei der näher bezeichneten Stelle gegen unbeschädigte Münzen umzutauschen. Geldstücke, die durch Beschneiden, Durchlochen, Anfeilen oder sonst durch Gewalt in ihrem Umfang oder Gewicht verringert wurden, sind durch Zerschlagen oder Durchschneiden unbrauchbar zu machen und dem Einzahler zurückzugeben. Ein Umtausch gewaltsam beschädigter Münzen findet nicht statt; vielmehr ist in den Fällen, in denen die Beschädigung der Münze erfolgte zur Bereicherung des Beschädigers, die beschädigte Münze als Falschstück zu behandeln und der Urheber der Beschädigung wegen Münzvergehens zur Anzeige zu bringen. Deshalb Vorsicht bei der Annahme beschädigter Münzen auch im Privatverkehr.
A Saasen, 8. August. Bei Erntearbeiten beschäftigte Frauen wurden gestern nachmittag durch ein Gewitter veranlaßt, nach Hause zu eilen. Leider wurde die hinterste der Frauen, eine Witwe, deren Mann erst vor kurzem gestorben war, nur wenige Schritte von den vorauslaufenden Personen entfernt, von einem Blitzstrahl getötet. — In dem nahen Bollenbach fuhr um dieselbe Zeit der Blitz in einen Birnbaum und verbrannte einem in der Nähe stehenden erwachsenen Mädchen die Beine, welche jetzt noch gelähmt sind.
n. Von der mittleren Nidda, 7. August. Heute mittag gegen 5 Uhr zog, von Nordwest kommend, ein sehr schweres Gcwitter über untere Gegend, das von einem furcht-
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