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r.. Hanau, 8. Juni. Gestern und heute hielten hier die ,rn Genossenschaften des Regierungsbezirks Kassel, die mehr als 30 000 Mitglieder zählen, ihren Verbandstag ab. Hersfeld wurde zum nächstjährigen Tagungs-
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Freital ioaf dem M i3nr Ausbeutun öffentlich und
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Nachdem ^Mittel bei der «aufzunehmen, I iaa porteur £ i Umber l. g s betrüge gegen i Talons bei u ! Bankiers in ( > l. Juli bis > welche bis i f *b, werbei 1 kSovea alsi • Ijtitottnneu ।
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Lokales und Provinzielles.
Gießen, bett 9. Juni 1899.
. ’’dem Gerichtsdienft. Durch Entschließung Groß.
ber 3uff'ä wurde der Gerichts- 'S ^feld mit Wahrnehmung der 3C?>.Ctnela'ntätl^1Et!8 bei dem Amtsgericht II nn der G-rtchtSass-ssor Müller in Darm- mwnd7Bl‘it“orl"l",ä der Dtenstverrichtungen eines ArntS- ^wisgerichten Alsfeld, Grünberg, Homberg und Laubach beauftragt. v g
o . Eruaunt wurde am 3. Juni der Gefanqenwärter am Martenschloß, Johannes Wenderoth, zum Gesangenaufseher an dieser Anstalt, mit Wirkung vom
<juni o. I. an.
Eingesandt.
Gießer,, S. Zuoi 18W.
Offener Brief i » a!” i?er[n Wilhelm Hornberger, 1. Vorsitzender der Gießener R. G. rbie Wanderer'. 6'HSrt nicht zu unseren Gepflogenheiten, auf iang-tmt-c I ,. t 0 knso zu antworten, und wenn wir UNS heute nochmeti I B Entgegnung herbeUasien, so geschieht dteS nur, um die I widerlegen ^Ut 0e" "Eingesandt" enthaltenen UnrtchttgkeUen |i I unwahr, daß wir Ihr .Eingesandt' vom 7.di.
I » a?eJ Punkten widerlegt und folglich alles andere Mschwetgead I anerkannt haben.
I 6 ift «nw.hr, daß SU ben Irrtum bei Seih*
I »ahrwartS nicht anerkannt haben wollen, denn der belr. Herr H uns gegenüber die bestimmte Erklärung abgegeben, daß er 36ua M Nltlichen, von sämtlichen fünf Preisrichtern unterschriebt«« WertungSbogm vorgelegt hat, da derselbe von Ihnen nachgerechaet u!“> an "k annt worden ist. Dted zu bezweifeln sind wir durch-at nicht berechtigt. Auch haben Sie selbst unserem ersten Borfitzmd« §^nuber erklärt, den Ihnen irrtümlich zuerkannten Preis mn deshalb nicht zurückgeben zu wollen, weil derselbe bereits graviert sä-
I - o. ES ist unwahr, daß unsere Einladung zu bem AuSst"- I nach Arnöburg ostentativ abgefaßt ward. Außerdem würden wir, selbst wenn der AuSflug nach Arnsburg nicht schon vor 36rn 81» Übung zum Rennen in unserem Verein beschlossen gewesen wäre, an einem Korso, zu dem Jedermann öffentlich zur Beteiligung am gefordert worden war und alS Belohnung eine EtntrtttS-PreD ermaßtgung von 50 Pfg. zugesagt bekam, ganz entschieden nicht tf genommen haben. Dieser unS gemachte durchaus unberechM Vorwurst dürfte wohl in erster Linie für Ihre eigen« Mitgl-A geeignet sein, von denen weder tm Korso noch auf dem ©porW** wenig zu sehen war.
4. ES ist unwahr, daß das „Eingesandt" vom S. H« Angriffe gegen die G. R. S. „die Wanderer", mit der wir dawal» im besten Einvernehmen standen, enthalten bat, oder gar Veranlass^ zu Ihren gehässigen Angriffen unS gegenüber gebm konnte. Die Gründe stob auf ganz anderem Gebiete zu suchen.
DteS unser letztes Wort!
Der Vorstand
beS Gießener Radfahrer-Beret» 1686.
Nachdem wir beiden Parteien je zweimal baS Wort gtgtb®, müssen wir weiteren Etnsendungeu die Aufnahme he redaktionelle* Teil verwet-ero, bqw. solche te den Aozetgeoletl oerwets«.
Red. d. G. A.
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rdlenS W- rerbettn.
** Zugendfest. Man schreibt unS: Nachdem das lebte Ä?-"1896^» Verbindung mit der Friedensfeier im für hns r^.f ^^Cfunbcn kannte eigentlich bereits für bog Ie£te Jahr unsere Gießener Juqend wieder einen Sn“ 1 aUf ^a.[t“"S dieses alten VEssestes erheben. Wegen der >m Vorjahre eingeführten neuen Ferienordnunq manÄ m9e^fr. beS Jc*‘ unbeständigen Wetters nahm man von Veranstaltung des Festes Abstand und vertröstete ri>*?U9Cnbf®U ba8 3ahr 1899, allerdings ohne damals fefH^LämtOnnnn< n"‘ bem Verbandsschießen, der größten festlichen Veranstaltung, welche in Gießen jemals gefeiert S°rbennh *' ■ Man erachtet es nunmehr für bedenklich, das mnhl “b * tf6l^arlcn einem achttägigen Feste, welches wohl auch für die schulpflichtige Jugend Anlaß zu mancherlei tolT9hTn™" Z-rstreuungen bieten wird Der Vorschlag des geschaftSfuhrenden Ausschusses, einen Tag der uHbX°,?tC U"ter( ^Nutzung der vorhandenen Einrichtungen und Bauten aus dem Trieb für daS offizielle Juqendses“ aber bet'derstädtiIckmn^“^"'E' füt fic^ Nachdem nun
?.cr ^adttschen Schulvertretung über die Abhaltuna mit in Verbindung
und insbesondere ^bt-m9»nn^r ^erl)Or9etrcten waren
qeqeben SX bafiBedenken Ausdruck MMMW städt. Vertretung eingereichtes Gesuch zurückaerooen (f wS? ♦ ü er «e g£fttiae Stad^.-Vers.,'
»»c Schülerinnen wird aber doch ein Ersatz für bas minm^r indem 1900 verschobene „Jugendfest" geboten we^en ei» rtrnfif»« «nr?nnte Ausschuß für Samstag den 8. Juli
sr°6ed yotf§: und Jugendfest auf dem Festplatze E
mancherlei für die Jugend bestimmten Vergnügungen und Ergotzllchkeiten in Aussicht genommen hat. Die Schulkinder ^halten zu diesem Volksfeste freien Eintritt, während die Eltern der Kinder das gewiß sehr mäßige Eintrittsgeld von , P'S- pro Person zu entrichten haben. Der schön ae- egene geräumige Festplatz mit seinen zweckmäßigen impo- bir bE?- Scfu*ern winkenden musikalischen ©cnü^c und die für die Kinder besonders geplanten anregenden Veranstaltungen bieten im voraus eine Gewähr für einen wahrhaft volkstümlichen Charakter und zahlreichen Besuchs gerade dieser Veranstaltung.
** Radfahrkarteu sollen nach dem Entwurf des Stempelsteuergesetzes demnächst im Großherzogtum Hessen mit 5 Mk. pro Jahr versteuert werden. Der Abgabe sind nicht Militärpersonen und Personen, welche im Dienste des Reiches, des Staates, der Provinz, des Kreises und der Gemeinden zur Erledigung der Amtsgeschäfte Dienst- i raber zur Verfügung haben, ferner Lohnarbeiter, die das Fahrrad als Transportmittel zur Arbeitsstelle benutzen, sofern lyx Einkommen den Betrag von jährlich 1500 Mk nicht erreicht. y
Arrstmrö.
Wie«, 8. Ium. Die Polizei verhaftete einen seit längerer Zett m einem hiesigen Hotel wohnenden angeblichen Lord Hamilton. Man glaubt es mit einem Hochstapler zu thun zu haben.
m ^uni. ?ie türkische Botschaft de-
mentiert kategorisch die Gerüchte von einer Erkrankung des Sultans. b
Prag, 8. Juni. Der Kirchendiener sowie der Toten- graber des Vorortes Pribram wurden verhaftet, weil dieselben seit längerer Zeit die Gebeine der Verstorbenen aus den Grabern ausgegraben hatten, um sie an Dünaer- Fabnkanten zu verkaufen.
o-., priest, 8. Juni. Der Mann, welcher gestern in einem Eisenbahnzuge ohne jede Ursache einen fünfjährigen Knaben erschoß, wurde verhaftet. Derselbe heißt vr. Eugen Bach und stammt aus Sachsen. Es liegt zweifellos Irrsinn vor.
w Nom, 8. Juni Nach hier aus Peru eingetroffenen Nachrichten wütete dort eine Jndi anerban de in grauenerregender Weise. Insgesamt 5000 Mann stark, überfiel die Bande Städte und Dörfer, metzelte die Einwohner unter flirchtbaren Martern nieder und verbrannte sie lebendig. Alles bewegliche Gut wurde geraubt. °
Vermischtes.
... * Srmkfurt a. M., 8. Juni. Ein gräfili*,. „ I abend zwischen 5 und 6 Uhr erkimik///-
m Bocken he trn vor dem Hause klein- S--s,r-ß?" Ausgraben eines Kanalfchachtes ein großes Un« 7 bcs befrpffenh"8r"ügeub- Maßn°h«k/^, - beS betreffenden Bauunternehmers hervorgerufen Ja ? dem - seit kurzer Zeit der zweüe Fall Z n
I Arbeiter das Leben einbüßten. Die Ausaruf»!» wurden znrn Anschluß an'den
I Schacht, den nur noch eine dünne Wand zum Sanal tr?nif Jä te etwa 3 Meter im Quadrat. Di/Sohle '
I tlcfcr ;Id der Kanal und weiter war auch der SchM I der Vorschrift, nicht abgesprießt. Plötzlich löste stü ein schwerer Stein neben dem Kanal los und stiirzte m d?
I ^nhnft h (%n ^sem Augenblicke ergoß sich auch schon br f der Grube über die dort schaffenden fünf Arbeiter w°ren"^Das "Usströmenden Gase augenblicklich b-mßü. waren. Das ReünngSwerk war äußerst schwliriq J, ®^ü8[er' der in dem Nebtchch wollte und zu Hilfe eilen wollte, stürzte in die Stube m “ffl ^»vorgebracht werden. Fetner fil tot aus der Grube hervorgeholt worden: Gg. Chtift on heiratet und Vater von °i.r Kindern, aus Egeliboch «ü g. Raab aus N-uglaShiitten. In bewußtlosem muriten tn das katholische Schwesternhaus gebracht die gt Saelsb?*', 2^“oCrramlr9Ziebert^al6a*' Sonr- Mister «II Egelsbach und Karl Pfister aus Bockenheim, in ber Mühl Zustand ist derart, daß man «ach fil « bCl e'",en DbEt uuderen fürchtet. An den 9fet. tungsarbeiten beteiligte sich auch die freiwillige geum* tn Bockenheim. Von der Frankfurter Feuerwehr wurde ein Rettungswagen nach der llngllicksstelle geschickt. Beim Si». treffen waren die Opfer schon geborgen. Ma» stellte »och Wiederbelebungsversuche an, die jedoch nur teilweise von Crfolg waren. Der Bauunternehmer Fischer aus Bockes heim wurde sofort verhaftet.
Schwurgericht.
_. . w- Gießen, den 9. Juni tsou
®te gestrige Verhandlung vor den Gekckwl,. "
Johann Stede III. von Blofeld Sn ** gegen d.e Sittlichkeit endete mit der Seu?tek^ geHagtcn zu 10 Monat Gefängnis. Die L hatten das Vorliegen mildernder Umstände bejaht
Aus der Zett mUe^U^
Vor 63 Jahren, am 10. Juni 1836, starb der hervorragende französische Physiker Ä anj dem Gebiete der Elektrotechnik hohe Berdünst/' bn‘* ^at. Auf den von ihm betretenen Bahnen sind^tt"^ Erfolge mehrere deutsche Physiker fortae?ckritt-n -9ro$Q mann, Wilhelm Weber Kirchhoff u u K n' tou 22. Januar 1775 zu Lyon Aren. ™ =
«-Jun,. Auf der landwirtschaftlichen Ifett ntfUt^ M erhielt der Zuchiverein fci t k’T»?' Zimmer-Bingmühle, Gemeinde Großenlmden und JohS. Faber X. zu Großenlinden) für Vogelsberger V,eh den 1 Preis (600 Mk.) für Sarnmelung füt Bullen, Vogelsberger
Jittffe, in Klaffe 65 den 1. Preis mit 150 Mk
D «1-8 »em Steife Mzfetd, 8. Juni. Das Ungeziefer nh‘n ln b„^m l^uhre häufiger auf, wie in anderen Jahr- gangen. Ueber das zahlreiche Erscheinen der großen Reqen- wurmer in den Gärten, der Maikäfer im Walde ist schon Mn?hets to°rbc?'rf g^ahrt man an Bäumen und S * ’ “ Heck-» die Ranpennester in einer Unmenge. ®'C überzogen, sehen manche Hecken
ri-bien Schaden die gefräßigen Raupen an-
richten ,st wohl allgemein bekannt. Die Raupennester zu vernichten, muß darum jedermanns Bestreben sein. Eine Bekanntmachung Großh. KreiSamtS macht die Vernichtung 7^RauPennester zur Pflicht der Baum- und Gartenbesitzer sr9^n9J?t am Platze, weil andernfalls eben 1*n,c ,9,7,nb tc^. Ausrottung der drohenden Raiipenplaae unterbleibt. Die besten Helfer im Raupenkrieg sind aller« &tngs viele unserer kleinen Vogel, aber ihre Zahl reicht eben nicht ans, die Unmenge der Raupen allein zu ver- blen™ auil die Raupen während ihrer Entwickeliing in den Nestern den Vögeln weniger zur hTwS ^-iter, wenn die Raupen ihr Zerstörungswerk an den Blattern beginnen. 9
Bad Rauheim, 6. Juni. Vom 26. Mai bis l.Juni d. Lninf,on9m0^men 1k19K®abcgäfte und verabfolgt 13254
Bader und 585 Freibäder. Vom 1. April bis iq3uKm b' angekommen 5300 Badegäste und verabfolgt 39666 bezahlte und 2824 Freibäder. 9
. ,D Darmstadt, 7. Juni. Zu den vielen Orten unseres deutschen Vaterlandes, die Goethes 150-jährigen Geburtstag (28. August 1899) würdig zu feiern qe benten, gehört auch Darmstadt. Am Tage selbst soll eine affgemein zugängliche Feier am HerrgottSberg-Felsen mit ift1 ein7C FUhb .ftattfinben; für den 3. September ne Se’-r 7 ?Et H°chschul- und abends
frlr =^uffu?rung im Hostheater geplant. Ein Festspiel und die Anbringung einer Goethe-Gedenktafel an einem ibnlau!8Mfn Auf-ltthaltShäuser d-S Dichters ist für später IN Aussicht genommen. r
'Eberstadt, 8. Juni. Ein trauriges Vorkommnis ^NEte sich vorgestern in einer hiesigen allgemein geachteten b °7"ZE '-- D.e kräftige, noch junge Fran des Hauses ll-b /'"'ger Z-it unwohl, ja ihr Zustand gestaltete
Ll5 ^"weise so daß man befürchtete, ihr Geist umnachte sich. In den letzten Tagen schien nun zur Freude ihrer I sich d.e Krankheit zum Seffern zu wenden, denn
LS19 ' H mieber mit leichten häuslichen Arbeiten. Am Dienstag nachmittag begab sich nun ihr Mann und 3UDI Futterholen ins Feld, I ««^Xrau ba9e9e" blieb zu Hause. Während dem kurzen ^blnsein muß die Frau wiederum von ihrem Nebel befallen I Worten fein, hierbei ein Rasiermesser zur Hand bekommen I haben, womit sie sich den Hals durchschnitt. Als die An- I ^hörigen vom Felde zurückkehrten, fanden sie nach Oeffnen I ebntfed?USÜr ® a ^rau' ^m Blute liegend, bereits ! Ä I?or. Rach dem Bekanutwerden dieser Schreckens- I
^lgte sich im Orte allgemeine Teilnahme. Ein I
** 9lbon«emcnt8-Slonjert. Ueberaus glänzend gestaltete Sommpr rl^C' bcn Reigen eröffnende
Abonnements-Konzert unserer bett- berufenen Regimentskapelle unter der bewährten Leituna des Herrn Musikdirektors Krauße. War das Programm n sich em mit bekanntem Geschick und feinem Verständnis ru ^s^elltes, so ließ, seine Ausführung vollends nichts zu wünschen ubng. Freilich hatte man in der Wahl des Herrn E>ofmusikers Kümmel aus Darmstadt als Solisten Vision Stacht. Herr Kümmel erwies sich als
SU s°? ^ften Ranges. Stürmischer Beifall lohnte
seine vollendeten Vorträge, die neben unfehlbarer Technik und brillanter Tongebung Adel und tiefe Empfindung ver-
®TbT hingerissen wurdeu di- Hörer durch di- letzte Zugabe des Trompeterliedes „Behüt' dich Gott" s' ^,/utt dessen technisch besonders fein behandeltem Piano-Schlußsatz der Künstler einen Erfolg ohnegleichen erfüll’ 5?rc^cftcr in jeder Weise feine Pflicht
npfÄ 6 c ^en totr kaum zu erwähnen. Besonders' an- gesprochen haben uns die Wiedergabe der Ersten Peer sowie der leichtgeschürzten Mazurka „Von der „Weschnitz , nut der Meister Krauße das zahlreich er- -'©tcin34®art^efChIe?‘ erfrcut h-b-n bürste,
ber '"■f0l9t.C beS günstigen Wetters unb
^,V« - ^"b r ,ßraJte Cln bunt bewegtes Bilb, baS wir zulehkn wünschtem «bvunementS-Kouzerte sestgehulten
§tffif4e moffEn(otterie. In Bezug auf die nunmehr befd^Ioffene Hessische Klassenlotterie ist der „M. A " ÄUtCJIc"; bereits in diesem Jahre eine Probelottene ftattfinden soll, da diese der Regierung bereits einen Ueberschuß erbringen wird. Wie durch die Kammerverhandlung bereits hervorgegangen, sind für die lieber« "ahme der Lotterie 750,000 Mk. geboten worden, die innnnr?1^ BerlinerBankkonsortium; ein um etwa 100,000 Mk. niederes Gebot hatte ein Offenbacher Kon- sorttum gemacht. Es soll nun, bevor über die Vergebung der Lottene definitiv entschieden werden wird, nochmals eine engere Submission ftattfinden.
•• Polizeibericht. Gestern nachmittag 3 Uhr stieß auf bem hiesigen Bahnhof- eine Maschine mit einem Rangierzuge zusammen. Die beiben Maschinen unb Wng-n würben beschäbigt, bagegen sinb Beschäbtg- ungen von Personen nicht vorgekommen. — Ein Frauenzimmer, welches schon längere Zeit die Friedhofsanlagen unsicher machte, tourte verhaftet. — Ein ©tubeut warf heute nacht beim Nachhausegehen aus Mutwillen von bem Hofe unb Treppenbaufenster ans mit Flaschen unb bicken Sternen nach einem in bem Garten angebunbenen liegenben wertvollen Jagbhunb. Anzeige würbe
feft^er glücklich geführtes Familienleb-» ,
btefen Vorfall ein jähes Ende. R leider
Maiuz, 8. Juni. Dem in Gonsenk,- praktlschen Arzte, Herrn Dr. Fritz Woi?^ "bhmen nach gelungen, ein Mittel gegen


