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denen sich Ferdinand bislang erhalten hat. Der doppelte Gebrauch deS Wortes Leutenant als Personen« und als Würden Name bietet nichts Auffälliges; die Wörter Hauptmann, Herold (ursprünglich Heerwalt), Herwart u. a. zeigen dasselbe. Was von vornherein die Abkunft des deutschen Leutenant vom französischen Lieutenant unwidersprechlich zu beweisen scheint: die buchstäbliche Uebereinstimmung beider Wörter, ist lediglich ein Spiel des Zufalles, wie es auf sprachlichem Gebiete unzähligemale auftritt. Unsre Wörter: findet, mordet, Mitte, dies, das u. a. sind zugleich auch lateinische Wörter, aber mit völlig andrer Bedeutung; Kai, Ton, als, Stege u. a. giebt es auch im Griechischen; singe, manche, Sache, Main, hier, fort u. a. braucht man nur französisch auszusprechen, so stellen sie sich als echt französische vor; desgleichen stoßen wir im Englischen auf Kind, that, Held, Else u. a. Alle diese Gleichheiten sind ohne iede Verwandtschaft rein zufälliger Art, wie bei Lieu-tenant (b. i. Statthalter) und Leute-nant. Oder wollte man etwa zwischen dem lateinischen „Prodesse", d. i. nützen, und dem deutschen „Brodessen" einen inneren Zusammenhang nachweisen -
•* Carl BogtDenkmal in Genf. Es hatte sich seinerzeit in Genf ein aus Universitätsprofessoren zusammengesetztes Komitee gebildet, dem großen Gelehrten Carl Vogt, der eine Zierde Genfs gewesen, ein Denkmal zu errichten. Das Komitee, an dessen Spitze Professor Louis Duparc steht, hat seine Thätigkeit beendigt. Die von dem Bildhauer Niederhäusern geschaffene Büste sowie das vom Bildhauer Iuvet entworfene Postament sind vollendet. Die Büste wird in etwa 10 Tagen an dem ihr zugewiesenen Platz aufgestellt werden; eine Feier wird den Akt begleiten. — Die „Frkf. Zig." bemerkt dazu: Ob nicht auch Ca.l Vogts Vaterstadt Hießen oder Frankfurt, das im Leben des alten Reichs- regenten eine so bedeutsame Rolle gespielt, das Andenken ded verdienten Mannes durch irgend ein Gedenkzeichen ehren werden?
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Maiuz, 8. März. Nach der der Polizeiverwaltung in Kastel gestern von einem Augenzeugen erstatteten Anzeige hat sich um die Mittagszeit ein junger Mann von der Straßenbrücke aus in den Rhein gestürzt und ist nicht mehr zum Vorschein gekommen. Daß hier Selbstmord vorliegt, geht aus einem Brief hervor, den der vorerwähnte Zeuge •an jener Stelle der Straßenbrücke, von wo aus sich der Selbstmörder in den Rhein stürzte, gefunden hat. Dieser Brief, der mit roter Tinte geschrieben ist, war an die Bekannten des Lebensmüden gerichtet und es war darin angegeben, daß sich der Briefschreiber wegen der Untreue seines Mädchens das Leben nehmen würde. Im übrigen habe er das Leben reichlich genossen. Ueber die Personalien des» Betreffenden erfährt der „Mainzer Anzeiger", daß es ein 21jähriger Bildhauer von hier ist, der den Selbstmord .roo.fyl nicht aus den, in dem oben erwähnten Brief angegebenen Gründen begangen hat, sondern weil er die Folgen einer vor 14 Tagen verübten schlechten That (er hat seinen Stiefvater um dessen ganze Ersparnisse bestohlen), durch die er sich eine schwere gerichtliche Strafe zugezogen hätte, fürchtete.
Aus der Zeit für die Zett.
Vor 35 Jahren, am 10. März 1864, starb zu München M a x i m i l i a n II. König von Bayern. Lernbegierig, Freund inb Förderer von Litteratur und Wissenschaft, zog dieser Fürst die ersten Dichter und Gelehrten nach München. In bei» Märztagen 1848 auf den Thron gelangt, schuf er eine liberale Reform gemäß den Wünschen seiner Untertanen, ohne seine konstitutionellen Anschauungen aufzugeben. Geibel verfaßte auf den Tod seines Gönners ein ergreifendes Gedicht, das eine warme, wahre Würdigung von König Max als Monarch und Mensch enthielt. Der König wurde am li 28.. November 1811 in München geboren.
Schwurgericht.
W. Gießen, den 9. März 1899.
Heute vormittags begann vor den Geschworenen die Behandlung gegen die Wäscherin Witwe Luise Katharine Länger von Klein-Karben wegen Ermordung ihrer beiden in ehelich geborenen Kinder. Die Ai klage vertritt: Oberstaatsanwalt Dr. Güngerich; die Verteidigung wird k»n Rechtsanwalt Mendelsohn geführt. Die Angeklagte i'l um 18. April 1863 geboren; sie war verheiratet mit chr. Sänger und entstammen dieser Ehe vier Kinder. Die Länger giebt zu, im Jahre 1894 ihr damals unehelich geborenes Kind unmittelbar nach der Geburt erstickt zu Lien und dieserhalb vom Schwurgericht Gießen wegen Kindestötung zu 2% Jahr Gefängnis verurteilt zu sein. Dic Sänger wird beschuldigt, ihre am 1. Juni 1898 heimlich geborenen, ebenfalls unehelichen Zwillingskinder am 2. Juni abends vorsätzlich und mit Ueberlegung getötet zu haben. 5)ie Angeklagte erklärt, die von ihr am 1. Juni geborenen Lifan Kinder seien ein Mädchen und ein Knabe gewesen. Da s Mädchen habe gelebt, der Knabe aber nicht. Sie habe m Morgen um i/36 Uhr ihre Wohnung verlassen und die Itocr ohne jede Beaufsichtigung im Bette liegen lassen. Die Angeklagte ist bann tagsüber ihrer Arbeit als Wäscherin iidbgegangen und gesteht zu, daß sie gehofft habe, wenn fe abends nach Hause käme, würde auch das Mädchen Morden fein. Diese Hoffnung war aber trügerisch. Als bk Angeklagte nach 6 Uhr abends in die Wohnung heimkam, lebüe das Mädchen noch. Die Angeklagte gesteht ferner zu, Mb sie das Kind, nachdem sie kochendes Wasser hergestellt, ® Idas heiße Wasser gesteckt habe und zwar mit dem Kopfe Mrst, sodaß das kleine Wesen sofort starb. Auch den MN toten Buben will die Angeklagte in dasselbe Wasser W’ftecft haben. Die Angeklagte hat dann beide Kinderleichen <in« Stunde lang gekocht, um dieselben dann besser be
seitigen zu können. Die Angeklagte erklärt, sie sei an dem Abend, als sie das Kind umgebracht, sehr erregt und verwirrt gewesen. Sie habe die Idee, das Mädchen durch Eintauchen in Wasser zu töten, bekommen, als sic abends in ihrer Wohnung angekommen. Aus den Akten wird sest- gestellt, daß die Sänger mehrfach zugestanden, sie habe bei Tage beim waschen cs sich überlegt, das Mädchen so zu töten, wie es nachher auch geschehen ist. Das Gleiche sei betreffs der Beseitigung der beiden Leiche« der Fall gewesen.
(Schluß folgt.)
Vermischtes.
* Hamburg, 6. März. Eine heftige Kesselexplosion, bei der zwei Personen ihr Leben verloren, ereignete sich heute früh kurz nach 5 Uhr an Bord des bei der Zollabfertigungsstelle Entenwärder liegenden Schleppdampfers „Erna", Eigentum der Oesterreichischen Nordwest-Dampf- schifffahrt-Gesellschaft. Der Maschinist Ernst Eckstein und der Heizer Johannes Lüdemann hatten sich kurz vorher in den Maschinenraum begeben, um den Dampfer klar für den Schleppdienst zu machen. Als das Hauptventil geöffnet wurde, um die Maschine anzuwärmen, erfolgte eine heftige Explosion. Die sogenannte Droffelklappe hatte sich gelöst und war mit lautem Knall abgeflogen. Der ausströmende heiße Wasserdampf verbreitete sich so schnell int Maschinenraum, daß an eine Rettung der beiden genannten Personen nicht zu denken war. Die beiden Unglücklichen wurden so schwer verbrüht, daß sie nur als entsetzlich verstümmelte Leichen hervorgeholt werden konnten. Der explodierte Dampfkessel stand unter einem Druck von 10 Atmosphären. Die genaue Ursache der Explosion hat sich noch nicht feststellen lassen.
* liebet die Lebensgewohnheiten des Zaren teilt der Petersburger Korrespondent des „Berliner Lok.-Anz." u. a. mit: Das Tagewerk Nikolaus II. ist streng nach der Uhr geregelt. Er steht um 8 Uhr des Morgens auf und nimmt um 9 Uhr mit der Kaiserin das Frühstück ein, bei dem Thee getrunken wird. Punkt x/210 Uhr begiebt er sich in sein Arbeitszimmer, um zunächst die Tageszeitungen, inländische wie auswärtige, zu lesen. Das dauert bis X/211 Uhr. Dann unternimmt er einen halbstündigen Spaziergang im Park. Um 11 Uhr kommen die Staatsgeschäfte an die Reihe. Diese sind so eingeteilt, daß der Kaiser täglich zwei Minister empfängt. Daran schließen sich Audienzen von anderen höheren Würdenträgern, Fürstlichkeiten, Offizieren, die persönliche Meldungen abzustatten haben. Um */22 Uhr frühstückt der Kaiser mit seiner Gemahlin und fährt dann mit ihr etwa eine Stunde spazieren. Nach der Rückkehr folgen wieder Empfänge, und das ist auch die Zeit, in welcher die Zarin Besuche hochgestellter Damen annimmt. Von 4 bis 8 Uhr arbeitet Nikolaus II. ganz allein, hauptsächlich mit dem Lesen der eingelaufenen Tagesrapporte, der Gesetzentwürfe und der Berichte der Gouverneure der Provinzen beschäftigend, deren Zahl 65 beträgt. Um 8 Uhr findet das Familiendiner statt, zu welchem täglich Einladungen ergehen, und um 9 Uhr, spätestens 10 Uhr, sitzt der Zar bereits wieder in seinem Arbeitszimmer, um es erst um Mitternacht zu verlassen. Während der Abendstunden leistet die Kaiserin ihrem Gemahl Gesellschaft. Sie zeichnet, arbeitet an einer Stickerei ober spielt Klavier. Nur besondere Festlichkeiten unterbrechen diese strikte Tageseinteilung, die in der That derjenigen eines einfachen, bürgerlichen, jungen Ehepaares entspricht, das sich selbst genügt und das stille Glück der Häuslichkeit dem lauten Treiben vorzieht. Interessant sind auch die Mitteilungen über die Organisation der Kaiserlichen Küche. Sie steht unter der Oberleitung des Hvf- marschalls Grafen Benckendvrf, dem eine Art Intendant unterstellt ist, welcher den Titel „Kammerfvurier" führt. Dieser, der meist aus der Reihe der früheren Hofköche hervorgegangen und regelmäßig ein Franzose ist, legt indessen nicht selbst Hand an. Er hat nur die Aufsicht über den ganzen Dienst, bestimmt die Speisenfolge und trägt die gesamte Verantwortung. Eine vollständige Kanzlei mit sechszehn Schreibern unterstützt ihn. Das Personal, über welches er verfügt, ist ein ungeheuer zahlreiches. Da sind 4 Hilfsfouriere, 24 sogenannte „officiers de bouche“, Vorleger der Speisen, 34 Lakaien, 18 Lakaiengehilfen, 54 Buffetdiener. An der Spitze der eigentlichen Küche thronen zwei „Chefs", die ihrerseits wieder einen ganzen Stab unter sich haben, nämlich 4 Unterchefs, 38 Köche, 20 Hilfsköche, 32 Küchenjungen. Dazu kommt eine Abteilung für Brot- und Zuckerbäckerei, die 25 Köpfe zählt. Die Zubereitung der Speisen geschieht auf französische Art, nach dem Geschmacke, wie er in den feinen Pariser Restaurants herrscht. Daneben fehlen aber nicht die russischen Nationalgerichte.
* Prinz Karl zu Löwenstein. Eine Annonce in den Londoner „Times" hatte kürzlich jedem eine Belohnung zugesagt, welcher Kunde über den Aufenthalt des verschwundenen deutschen Prinzen Karl zu Löwenstein -Wert heim-Freudenberg beibringen könnte. Der Prinz hatte vor nicht langer Zeit eine Tochter des Earl von Mexborough zum Traualtar geführt. Jetzt, kommt die vom Anfang Januar datierte Nachricht von Jlv Jlo auf den Philippinen, daß der Prinz Adjutant des amerikanischen Generals Miller ist, welchem bekanntlich die Eroberung Jlo Jlos oblag. In Washington wird Prinz Löwenthal allerdings nicht als Admiral anerkannt. Er soll am Anfang des spanisch-amerikanischen Krieges als Freiwilliger in die Armee der Vereinigten Staaten getreten sein.
Schiffsnachrichten.
Norddeutscher Lloyd, tn Meßen verrretm durch die Äguttrn Earl Loos und I. M. Schulhof.
Bremen, 8. März. (Per tranßatlanttfdbcn Telegraph.) Der Doppelschraubeu - Schnellpostdampser Kaiser Wilhelm der Große, Capttäu H. Engelbart, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 11 Uhr vormittags wohlbehalten in New-Dork angekommen.
Der Postdampfer ,$BeftirnUmb" der,Äd> Et« Line* in Äm» ®<rpen ist laut Telegramm am 7. Mär» wohlbehalten tn Neu- yorf enflefotmnen.
Hottrsdienst m der Synagoge.
SamStag den 11. März 1899.
JBorabenb 6 Uhr, morgenS 9 Uhr, nachmittags 3 Uhr Schrift' erklärung, Sabbathausgang 7« Uhr.
Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast.
Sabbathfeier am 11. März 1899.
n ’ Freitag abend 6 Uhr, Samstag vormittag 8® Uhr, nachmittag 3* Uhr, Sabbathausgang 7*o Uhr.
Nachmittag 3 Uhr SchrifterklLrrrng Neustadt 18.
Wochengottesdienst morgens 7 Uhr, abends 6 Uhr.
Verkehr, Land und Volkswirtschaft.
StiBttree- 8 März. diruchtmartt. Nother Wer»«
X 14,00, weißer Wetzen X 00.00, Korn JL 10.98, Gerste X 908,
Haier X 7 24
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 9. März. Die Verständigung über die Mili- tär-Vorlage kann nach den gestrigen Beschlüssen der Budget-Kommission im Reichstage als gesichert betrachtet werden. Dr. Lieber beantragt, die Zahl der gemeine« Soldaten auf 495500 festzusetzen und 465 Eskadronen Kavallerie und 17 Eskadronen Jäger zu genehmigen. Dieser Antrag wurde mit 19 gegen 7 Stimmen angenommen. I» Plenum des Reichstages wird die Vorlage voraussichtlich am Donnerstag der nächsten Woche zur Verhandlung kommen.
Wien, 9. März. Aus Rom wird der „Neuen Freie» Presse" berichtet: Mazzoni äußerte zu seinen Freunden über den Gesundheitszustand des Papstes, der Papst habe von seiner Spannkraft nichts eingebüßt. Seine Geisteskraft und Arbeitskraft hätten durch die überstandene Krankheit nicht im mindesten gelitten.
Graz, 9. März. Das Pulvermagazin der Firma Hafner in Wagna ist in die Luft geflogen. Verletzt wurde niemand.
Rom, 9. März. Auf der Konsulta wird versichert, daß alle Meldungen, Rußland und Frankreich unterstützten den Widerstand Chinas gegen die italienischen Forderungen, vollständig unbegründet sind.
Paris, 9. März. Der Mini st errat hat sich gestern abend für die Verfolgung von Dupaty de Clam ausgesprochen. Sehr bestimmt tritt das Gerücht von seiner Verhaftung aus. In seinen Prozeß sollen auch Boisdeffre und Gonse verwickelt werden.
Paris, 9. März. Der „Gaulois" meldet aus Toulon, daß die fünf Dynamit-Patronen, welche gestern aufgefunden wurden, das Werk eines Spaßvogels gewesen seien. Es sei kein Dynamit in den Patronen enthalten gewesen, sondern altes Pulver vermischt mit Eisenstaub. Dasselbe Blatt glaubt versichern zu können, daß die Untersuchungs-Kommission erklären wird, die Explosion sei aus unbekannter Ursache entstanden.
Paris, 9. März. Der Marineminister besichtigte gestern die Unglücksstätte und konnte sich überzeugen, daß das zweite Pulver-Magazin, nicht wie gemeldet wurde, ohne Schaden geblieben fei, sondern im Gegenteil ebenfalls durch die Explosion gelitten hat. Auch die Pulverkiste» waren beschädigt, die Thüren eingedrückt und ein Haufen Geschoße durch die Erschütterung znsammengefallen. Die Blätter sagen, es sei ein großes Wunder, daß nicht auch der dazwischen liegende Schuppen in die Lust geflogen ist.
Paris, 9. März. Der Präsident der Anklage- fammer, Ballot de Beaupöre, welcher als Berichterstatter in der Dreyfus-Angelegenheit bestellt ist, gelangte gestern in den Besitz des Dreyfus-Dossiers. Er hat infolgedessen die Mitwirkung an anderen Prozessen aufgegeben und beschäftigt sich ganz allein mit der Dreyfus-Sache. Es wird versichert, daß sein Bericht in den ersten Tagen des April beendet sein wird und daß in der ersten Hälfte des April die Verhandlung beginnen werde.
Toulon, 9. März. In Drohbriefen an die Behörden werden neue Attentate angekündigt. Auch gegen den Marineminister soll ein solches geplant sein. Zahlreiche Verhaftungen von Anarchisten sind ungeordnet.
Brüffel, 9. März. Die Königin ist seitens der Aerzte als aus aller Gefahr erklärt worden. "
Petersburg, 9. März. Infolge der Studenten- Unruhen ist die Stellung des Unterrichtsministers und des Polizeiministers erschüttert. Zahlreiche Polizisten sind entlassen worden.
Bukareest, 9. März. Wie ans Sulina gemeldet wird, hat der auf dem schwarzen Meere wüthende Schnee- sturm fürchterlichen Schaden angerichtet. Mehrere griechische und türkische Handelsschiffe sind zu Grunde gegangen. Zwei große Dampfer sind überfällig. Man hegt für dieselben Besorgnis.
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