Deutsches Reich.
Berlin, 8. Februar. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht heute die bereits bekannte Verleihung des Schwarzen Adler-Ordens an den russischen Botschafter, Grafen v. d. Osten-Sacken.
Berliu, 8. Februar. Zu der den Fall Arons betreffenden Behauptung der „Franks. Ztg.", daß das Kultusministerium die Absicht, Arons wegen seiner Zugehörigkeit zur sozialdemokratischen Partei zu disciplinieren, aufgegeben habe und auf Umwegen gegen ihn vorzugehen beabsichtige, schreibt die „Nordd. Allgem. Ztg.", daß diese Behauptung von Anfang bis zu Ende unrichtig sei. Die eingeleiteten Schritte, welche das Disciplinarverfahren gesetzlich erfordert, seien vielmehr schon längst erfolgt, und so werde die Frage, ob die Zugehörigkeit zur sozialdemokratischen Partei mil der Stellung eines Universitätslehrers vereinbar sei oder nicht, in der durch das gesetzmäßige Verfahren gegebenen Zeit ihren endgiltigen Abschluß finden.
Berlin, 8. Februar. Wie bereits bekannt, begiebt sich Staatssekretär Posadowsky morgen nach Skyren, um als Vertreter des Reichskanzlers an den Beisetzungsfeierlichkeiten des Grafen Caprivi teilzunehmen. Fürst Hohenlohe hatte zuerst die Absicht, der Beerdigung persönlich beizuwohnen, mußte dies aber auf Wunsch seines Arztes unterlassen. Ferner begeben sich die Staatssekretäre Nieber- ding und Tirpitz nach Skyren. Als Vertreter der Marine wohnt Vice-Admiral Karcher der Beisetzung bei. Der König von Sachsen sendet den, Generalmajor Hingst nach Skyren. Er läßt einen kostbaren Kranz am Sarge niederlegen.
Berliu, 8. Februar. Die Budget-Kommission des Reichstages nahm heute zunächst den vom Abg. Gröber mit der Kriegsverwaltung vereinbarten Bericht über den Festungsbaufonds an. Hierauf wurde in die Beratung der Militär-Vorlage eingetreten. Es entstand eine längere Debatte bezüglich der zu beobachtenden Verschwiegenheit bei der General-Diskussion, welche Abg. Lieber (Ctr.) wünschte, die aber von der Linken energisch bekämpft wurde. Der Kriegsminister erklärte, er halte es für schwierig, im voraus zu entscheiden, ob es möglich sei, eine Generaldiskussion offen zu führen. Es setze dies eine um so taktvollere Behandlung der einschlägigen Fragen voraus, als die Lage der Regierung in Bezug auf die Militärvorlage angesichts des Manifestes des Zaren besonders schwierig sei. Alsdann trat die Kommission in die Beratung über Neuformationen bei der Artillerie ein. Die Weiterberatung wurde ausgesetzt, bis das zugesagte Zahlenmaterial gedruckt vorliegen wird. Nächste Sitzung Freitag.
Berlin, 8. Februar. In der heutigen Sitzung der Budget-Kommission des Abgeordnetenhauses teilte der Handelsminister mit, daß in nicht zu ferner Zeit die Produktenbörsen wieder aufleben würden. Nähere Mitteilungen über die Wiedereröffnung könne er jetzt noch nicht machen.
Frankfurt a. M., 8. Februar. Zur Beglückwünschung des 80jährigen Dichters der „Nibelungen", Wilhelm Jordan, hatten sich heute vormittag in dessen Wohnung die Vertreter der Behörden und der geistigen Welt Frankfurts zahlreich eingefunden. Polizei- Präsident Müffling überreichte dem greisen Dichter den ihm verliehenen Noten Adler-Orden 3. Klasse, Oberbürgermeister Adickes, welcher mit den beiden Vorstehern der Stadtverord- neten-Versammlung erschienen war, machte dem Jubilar die Mitteilung, daß die Stadt anläßlich des 80. Geburtstages die Büste Jordans in der Stadtbibliothek aufstellen werde. Professor Reinhardt überbrachte im Auftrage weiterer Freunde des Dichters eine Ehrengabe von 40 000 Mark, welche, wie der Jubilar in seiner Erwiderung bemerkte, denselben in die Lage versetzen wird, eine Schülerausgabe seiner Nibelungen herauszugeben. Das Freie Deutsche Hochstist übermittelte seinem einzigen Ehrenmitgliede die herzlichsten Glückwünsche, der Frankfurter Journalisten- und Schriftstellerverein ließ durch eine Deputation eine künstlerisch ausgestattete Adresse überreichen. Die „Konkordia" in Prag hat Meister Jordan zu ihrem Ehrenmitgliede ernannt. Heute abend findet eine Festvorstellung statt und nach dieser vereinigen sich die Freunde Jordans zu einem gemeinschaftlichen Abendessen.
Ausland.
Wien, 8. Februar. Das Landesgericht hat die Weiterverbreitung der in Leipzig erscheinenden Broschüre „Sprengung des Dreibundes" verboten, sowie die Vernichtung der konfiscierten Exemplare angeordnet.
Budapest, 8. Februar. Das Abgeordnetenhaus hat sich bis zum 16. Februar vertagt. — Szilagyi und Horanski sind an der Influenza erkrankt. Aponyi ist zu seinem erkrankten Vater abgereist. Dadurch erleiden die Kompromiß-Verhandlungen Aufschub.
Zürich, 8. Februar. Zwei Berner Ski-Läufer, welche am Samstag eine Tour im Gebirge gemacht haben, sind bisher nicht zurückgekehrt. Man befürchtet, daß dieselben verunglückt sind.
Rom, 8. Februar. König Humbert hat zugesagt, daß er der Eröffnung des internationalen Preß-Kongresses beiwohnen wird.
Paris, 8. Februar. Aus Cayenne wird gemeldet, ein dorthin beorderter Dampfer sei zur Abfahrt bereit. Man vermutet, daß Dreyfus sich mit demselben nach Frankreich einschiffen wird. Die Post- und Telegraphen- Verwaltung weigert sich, chiffrierte Depeschen nach Frankreich abgehen zu lassen.
Paris, 8. Februar. Die Kosten für den vom Minister der öffentlichen Arbeiteu eingebrachten Gesetzentwurf zum Bau eines Kanals zwischen Marseille und dem Rhone-Fluß find auf 80 Millionen Mark veranschlagt.
Lokales und MovmMes.
Gießen, den 9. Februar 1899.
♦* A«S dem Großh. Oberkonfistorium. Seine Königliche Hoheit der Groß her zog haben Allergnädigst geruht, am 6. Februar den Präsidenten des Großherzoglichen Oberkonsistoriums, Wirklichen Geheimen Rath Dr. Theodor Goldmann zu Darmstadt, unter Anerkennnng seiner mehr als 50jährigen, treuen und ausgezeichneten Dienste, auf sein Nachsuchen in den Ruhestand zu versetzen, und aus demselben Anlaß demselben die Krone zum Großkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen; — ferner an demselben Tage den weltlichen Rat bei dem Oberkonsistorium, Geh Oberkonsistorialrat Adolf Buchner zu Darmstadt, zum Präsidenten des Oberkonsistoriums, mit Wirkung vom 16. Februar ds. Js. an, zu ernennen.
e* Ruhestandsversetzung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 4. Februar den Lehrer an der Realschule zu Wimpfen, Dr. Otto Dittmar, auf sein Nachsuchen, bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit, mit Wirkung vom 1. März d. I. an, in den Ruhestand zu versetzen.
♦* Postalisches. Vom 1. März werden die Schalter der Postanstalten in Gießen an Sonn- und Feiertagen vormittags, wie bisher, im Sommer von 7, im Winter von 8—9 Uhr, und mittags von 12—1 Uhr für das Publikum geöffnet sein. Am Nachmittag sind die Schalter geschlossen. •
** In seinem vierten Mittwochsvortrage in der Aula des Gymnasiums sprach Herr Professor Philippi über die Unterschiede von religiöser und weltlicher Kunst. Alle höhere Kunst entsteht zunächst aus dem Gottesdienst, Tempel sind älter als kunstreiche Wohnhäuser, Kirchen wichtiger als Paläste. Die Plastik, bei den Griechen die vornehmste bildende Kunst, behält in der neueren Zeit für den Kultus nicht die Bedeutung wie die Malerei. Das Wesen der religiösen Malerei ist am besten bei den Italienern zu erkennen, wo alle Formen vollständig in die Erscheinung treten, das strenge Andachtsbild, die erbauliche Erzählung, das religiöse Hausbild, das heilige Genrebild u. s. w. Später erst kamen weltliche Bilder, Landschaften u. s. w., womit bei den Holländern des 17. Jahrhunderts die Malerei gleich anfängt. Die Reformation hat der religiösen Malerei entschieden geschadet, während andere Gattungen der Malerei gerade außerhalb Italiens ausgebildet worden sind. Das weltliche in der Kunst ist erst ganz allmählich selbständig geworden. Unsere eigene Zeit hat in Bezug auf religiöse Malerei nur noch Nachahmungen älterer Kunstweisen, denen das eigene fehlt, oder ganz neue Versuche, in denen man kaum noch religiöse Kunst erkennen möchte. Die Zeit des Schaffens ist vorüber, und die höchste Blüte der religiösen Malerei war vor der Zeit der Kirchentrennung; unsere heutige Kunst ist wesentlich profan. Der Vortragende erläuterte diese Gedanken durch viele Anwendungen und Beispiele, gab kurze Charakteristiken der verschiedenen Kunstweisen und berührte auch die Bedeutung des Katholizismus für die kirchliche Kunst und die dem gegenüber manchmal mit dem Anspruch einer besonderen Auffassung auftretende sogenannte protestantische religiöse Malerei. — Der nächste Vortrag am 15. Februar, 5 Uhr wird handeln „über die verschiedenen Kunststile und den Ausdruck des Raffemäßigen in der Kunst."
** Die Versammlung des nationalliberalen Vereins am Dienstag nahm einem sehr befriedigenden Verlauf. Der bis gegen 10 Uhr dauernde Vortrag des Herrn G. Sard e- mann fand das allgemeinste Interesse und großen Beifall der zahlreichen Zuhörer; daran schloß sich eine lebhafte Diskussion, an welcher die Herren Stadtverordneten Prof. Dr Gaffky, Kirch, Petri und Emmelius sowie Herr W. F e r b e r, Stadtbaumeister S ch m a n d t und Direktor Bergen teilnahmen. Zum Schlüsse sagte Herr Oberbürgermeister Gnauth dem Vereinsvorstand, sowie dem Herrn Referenten Dank für die gegebenen zeitgemäßen und wertvollen Anregungen. Einen ausführlicheren sachlichen Bericht aus berufener Feder bringen wir demnächst.
P. Stadttheater. Das schon vor 8 Tagen anberaumte Benefiz unseres Heldendarstellers, des Herrn Hubert Dietz sch, fand gestern abend statt. Die Verschiebung hat auf den Theaterbesuch offenbar nicht günstig emgewrrkt, immerhin war das Haus gut besetzt, und der mehrfache Hervorruf nach jedem Akt sowie einzelne Blnmenspenden konnten dem Gefeierten beweisen, daß er für seine Kunst im Laufe des Winters eine große Anzahl von Verehrern gewonnen hat. Die Rolle des „Uriel Acosta" bot denn auch Herrn Dietz sch reichlich Gelegenheit, sein Können ins beste Licht zu setzen. Seine Erscheinung war sowohl int schwarzen Talar wie im Büßergewand recht vorteilhaft, sein Spiel natürlich und nirgends übertrieben. Die Stellen epischen Charakters, wie die Schilderung seines Lebens im zweiten Akte, gelangen eben so gut wie die dramatischeren Partien, von denen die Begegnung mit der Mutter, die Verzweiflung nach dem Widerruf und die Schlußszene hervorgehoben werden mögen. Auf richtige und deutliche Aussprache — namentlich der Endkonsonanten — verwendet Herr Dietzsch mit Recht große Sorgfalt; so ermöglichte er es, daß er im ganzen Raume leicht zu verstehen war, obgleich sein Organ nicht sehr ausgiebig ist und im 3. Akt einmal eine heisere Klangfarbe annahm. Die Rolle der Judith faßte Fräulein Würdig richtig auf, aber in der Sprache fehlte ihr, wie schon öfters, die Mittelstärke. Der Uebergang vom leisen Sprechen zum plötzlichen Aufschrei stellt sich zu unvermittelt ein; häufig läßt die Künstlerin am Schluffe des Satzes die Stimme zu früh sinken, so daß die letzten Silben unhörbar werden. Herr Merker begann als Jochai im ersten Akte mit der nötigen Lebhaftigkeit, aber die Steigerung zur leidenschaftlichen Wut unterblieb leider in der Folge. Herr Walter war als Vanderstraten denn doch etwas farblos; sein Bestes bot er im 3. Akte. Mit
dem Silva fand sich Herr Liebscher gut ab, während Herr Helm als Rabbi Ben Akiba zu ausschließlich bemüht war, das Alter zu kennzeichnen. • In diesem Bestreben dehnte er die Worte, so daß es gemacht klang, und die Klugheit des Greises kam nicht zur Geltung. Auch störte mehrfach die nachlässige Aussprache, z. B. Agosta, Dalmud, Sandos. — Das Stück spielt doch in Amsterdam und nicht auf dem Brühl in Leipzig —. Die kleineren Rollen bieten zu Be- merkungen keinen Anlaß. Die Ausstattung war mit Ausnahme des Zimmers im 3. Akt ansprechend; daß Wände und Bildsäulen verschiedentlich ins Wanken gerieten, war nicht ihre Schuld, sondern die der Personen, die diesen hier leicht erregbaren Gegenständen möglichst fern bleiben sollten.
* • Der Theaterverein hat in diesem Winter mit besonderem Erfolge eine Reihe von hervorragenden Gästen dem Theaterpublikum vorgestellt, und sind wir der Meinung, daß das Streben des Vereins, das Theaterleben in Gießen zu heben und unsere fleißige Direktion zu stützen, von niemand mehr verkannt werden wird. Auch für die 6. Vorstellung am Freitag, den 10. Februar ist wieder in Herrn Bauer eine ganz bedeutende Kraft gewonnen, und ist es gewiß interessant, über die Laufbahn des hervorragenden Künstlers einige Daten zu erfahren. Arthur Bauer ist wirklich ein Künstler von Gottes Gnaden, ab« trotzdem von Stufe zu Stufe zur Höhe gelangt. Mit vielen seiner Genossen ist er gegen den Willen des Vaters zur Bühne gegangen, und seine ersten Rollen, sollen auch mit dem historischen „Die Pferde sind gesattelt" begonnen und geendigt haben. Jedoch nicht lange hat er jene tiefsinnigen Charakterrollen inne gehabt, bei dem Satteln schwang er sich selbst in den Sattel, den er dann auch niemals wieder verlassen hat. So stürmte er denn mit immer wachsenden Erfolgen von der kleinen zur Mittelstadt und von dieser in die Großstadt. Auch Frankfurt wird nicht mehr lange das Glück haben, den Künstler z, besitzen, schon heute ist er für Hamburg verpflichtet unf zwar mit einer Gage, wie sie eigentlich nur Primadonm beziehen.
* • Von Arthur Bauer sind in den Schaufenstern der Herren Challier und Frees einige Bilder ausgestellt, welche teilweise den Künstler in der Rolle des Bartel Turaser zeigen.
*♦ Gestern wurde im hiesigen Handelsregister die Zweigniederlassung der Breanöfeu>Bauanstalt G. ». b. H. in Hamburg eingetragen. Die Gesellschaft bezweckt die Ausbeutung der Patent- und Erfinderrechte des Herrn Karl von Forell, hier. Den Aufsichtsrat der Gesellschaft bilden die Herren Direktor Prüssing (Cementfabrik Hemmoor), Eugen Lion (Cementfabrik Lägerndorf), Fellner (von der Maschinenfabrik Fellner u. Ziegler), Otto Polysius (von der Maschinenfabrik G. Polysius) und F. G. Schultze, Hamburg. Syndikus der Gesellschaft ist der Rechtsanwalt Dr. jur. Schultze, Hamburg. Zu Direktoren der Gesellschaft wurden gewählt Oberingenieur Hinz-Hirzenhain und Herr Eversbusch aus Lennep. Herr v. Forell, welcher mit einem jüngeren Bruder, Hauptmann v. Forell, Gut und Schloß Strünkede in Westfalen geerbt hat, wird sich ins Privatleben zurückziehen, bleibt aber, wie wir hören, in Gießen wohnen.
* • Unheimliche Spiritisten. Zwei noch schulpflichtige Jungen, die heute morgen mit Austragen von Brödchen leschäftigt waren, hatten sich eine Flasche Branntwein zu verschaffen gewußt, und sich derart betrunken, daß fu lewußtlos auf der Straße lagen. Der eine befand sich in einem Zustande, der seine Verbringung in die Klinik erforderte, während der andere in einer Zelle des Polizeigefängnisses seinen Rausch ausschlafeu darf.
* * Seeteufel. Im Hofe des Herrn I. M. Schulhos hier ist ein absonderlicher Flösser, ein sogenannter Seeteufel, zu sehen. _____________
- th. Beuern, 8. Februar. „Wo man singt, da laß Dich ruhig nieder, böse Menschen haben keine Lieder! — Sc recht paßte dieser über alle Sorgen hinweghebende Spruch des Dichters auf die am vergangenen Sonntag abend im Wagner'schen Saale Versammelten. Hatte man sich doch hier zu der vom Gesangverein „Polyhymnia." veran stalteten Gedächtnisfeier zusammengefunden, um mit ihm des Tages zu gedenken, an dem vor nunmehr drei Jahrzehnten der Grund zu diesem Verein gelegt wurde. Die Feier wurde eingeleitet durch einen Vortrag seines Präsidenten, des Herrn Schäfer, welcher die Versammelten im Namen des Vereid herzlich willkommen hieß; sodann gedachte er in markiger Worten des Gründers des Vereins, Herrn Lehrers Funk welcher den guten Geist echter Gesangspflege dem junger Verein im Jahre 1869 einhauchte. Redner gab dem Wunsch Ausdruck, daß auch ferner die guten Sitten des Vereiw jederzeit hervorleuchten möchten, und gedachte des plötzliche'- Heimgangs des Herrn Lehrer Funk, welchen der Tod li vergangenen Jahre in Wiesbaden, wo er derzeit weilte, ue Genesung zu suchen, so unerwartet abgerufen hat. Seist kurze, aber in kernigen Worten gehaltene Ansprache klar; in-einem Hoch auf den deutschen Gesang aus, in welches auch alle Anwesenden begeistert einstimmten. Nachdem btT Verein das Lied „Ich bin ein freier Mann und singe" vo> getragen hatte, wechselten musikalische und theatralische ÄE führungen miteinander ab, und sei an dieser Stelle den barn Mitwirkenden für ihre von Verständnis und Eifer zeugend^ Vorträge,die das in so großer Zahl erschienene Publikum mitb<^ größten Beifall aufnahm, unser aufrichtigster Dank für il) Leistungen ausgesprochen. Ein sich diesem Programm c1' schließender Tanz hielt die Gäste noch lange in fröhlich!^ Stimmung beisammen. Möge der Verein auch ferner Durfl gemeinsames Wirken sich seiner Aufgabe bewußt sein das deutsche Lied unentwegt pflegen, zum Wohle der Gemein - und zur Ehre des Vereins! ,.
L. Darmstadt, 8. Februar. Ein dankbares Themas« mit Rücksicht darauf, daß schon weitere Kreise der Ge
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