Ausgabe 
9.9.1899 Zweites Blatt
 
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schreiben können: Ich gehe ins Manöver, Esterhazy hingegen aber nicht. Dreyfus habe gründlich Bescheid in allen artilleristischen Fragen gewußt. Der Agent A. (Schwartz- koppen), der sehr intelligent sei, hätte sich Esterhazys, dieser Aufschneiders, nicht bedient, er habe sich an das Bureau, an Dreyfus gewandt. CarriZre schließt seine Anklage-Rede mit folgenden Worten: Auf Ehre und Gewissen, ich halte Dreyfus für schuldig und beantrage feine Verurteilung.

Paris, 7. September. Nach einer Meldung desPetit bleu" traf in Rennes gestern abend Herr Gibbons von dem Londoner BlattBlack and White" mit einer von Esterhazys Hand geschriebenen und von mehreren Londoner Sollicitors als authentisch bestätigten Kopie des Bordereaus ein. Esterhazy erneuert auf diese Weise sein Geständnis, der Schreiber des Bordereaus zu sein. Gibbons wird dieses Bordereau dem Präsidenten des Kriegsgerichts überreichen.

Wie«, 7. September. DieTagespost" bestätigt offi­ziell, daß Cernuschi geisteskrank ist und daß er, falls er nach Oesterreich zurückkehren sollte, einer Irrenanstalt übergeben wird.

Zeit noch gestiegen durch die beständig wechselnde Phy­siognomie des Dreyfus-Prozesses, und das Attentat auf Labori hat gezeigt, was für Mittel die durch die Wahl Loubets zum Präsidenten und die Berufung des Mini­steriums Waldeck-Rousseau im Augenblicke ihrer Sieges­gewißheit zurückgeworfenen Parteien anzuwenden sich nicht scheuen."

DerBerl. Lok.-Anz." erinnert bei der vorliegenden Angelegenheit an einen ähnlichen Vorgang in den siebenziger Jahren, indem er schreibt:

Wir bringen in Erinnerung, daß die Einsetzung deutschen Zeugnisses zu gunsten eines beschuldigten Franzosen nicht ohne Präzedenzfall dastehen würde, doch lagen diesem wesentlich andere Verhältnisse zu Grunde, auch war das Zeugnis nicht angerufen, und ebenso wenig war es durch vorangegangene amtliche Erklärungen entbehrlich gemacht worden. Als 1873 der Marschall Bazaine unter der Anklage des Verrats vor dem Kriegsgericht stand, weil die Franzosen, namentlich die geschlagenen Generale und vor allen Gambetta eines Sündenbocks bedurften, konnte der Verteidiger des Beschuldigten auf einen Ausspruch des alten Kaisers Wilhelm sich berufen, der tiefen Unwillen über diese Mißhandlung eines Generals, der tapfer seine Pflicht erfüllt hatte, atmete. Und Advokat Lachand hat zwei Schreiben des Prinzen Friedrich Karl vorgelegt, in denen dieser die Versicherung abgab, es sei eine Lüge, daß Bazaine in das deutsche Haupt­quartier gekommen sei, er habe ihn nach der Kapitulation zum ersten Mal gesehen, er hege für den Marschall die größte Hochachtung, der nichts versäumt habe, um die Kapitulation zu vermeiden, der er aber nicht entgehen konnte.

Die Fehler der Franzosen sind im Glück, nach Er­langung von Kriegsruhm und Beute, maßlos gewachsen, sie nehmen nicht ab in Tagen des Niedergangs. Nach einem Kriege, der eine Reihe schwerer Niederlagen war, sahen wir das Herz der Nation so wenig geläutert, daß im Herbst 1871 eine Reihe tückischer Mordanfälle von Franzosen auf deutsche Soldaten verübt wurden, daß die Geschworenen die l Mörder freisprachen, die Gerichtspräsidenten sie wegen ihres I Patriotismus belobten. Die Offiziere der auf Schweizer Gebiet übergetretenen Bourbakischen Armee, die bei Hsricourt, Montbeliard, Pontarlier davongelaufen waren, kühlten im März 1871 ihr Mütchen, indem sie in Zürich mit gezogenem Säbel die Tonhalle stürmten, in der ein deutsches Friedens- fest gefeiert wurde. Die Helden wurden aber von den Deutschen mit Stuhlbeinen hinausgeschlagen."

Wenn Oberst Schwartzkoppen nach Rennes ginge, so würden die Nationalisten den Abschaum der Pariser Ver­brecherwelt dorthin bestellen. Aber wir brauchen und wünschen keinen Krieg mit Frankreich. Hoffentlich wird auch General Panizzardi im Interesse des Friedens auf eine Aussage vor einem italienischen Richter sich beschränken.

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Daß auch Panizzardi nicht nach Rennes geht und daß überhaupt die italienische Regierung sich in dieser I Angelegenheit vollständig dem Vorgehen ihres deutschen I Alliierten anschließt, bestätigt folgende uns später zuqe- I gangene Meldung:

Rom, 7. September. Auf der Konsulta glaubt man nicht, daß König Humbert vor einer Verständigung mit I feinem Verbündeten das Telegramm Laboris beantworten I werde, jedoch ist genaueres bis jetzt nicht festzustellen, da I alle Minister mit dem König sich in Turin zur Einweihung I des Victor - Emanuel - Denkmals befinden. In hiesigen I militärischen Kreisen hält man es für ausgeschlossen, daß die Ermächtigung zum Erscheinen Panizzardis in Rennes I erteilt wird. Die Entscheidung hänge allein von I Deutschlands Haltung ab, welche für Italien I maßgebend sei. ViscontiVenostaerklärte noch unlängst, I f° «ehr er eine offene Erklärung befürworte, könne er nichts I entscheiden ohne Bewilligung eines solchen Schrittes seitens I der verbündeten Mächte.

Prozeß Dreyfus.

Rennes, 7. September.

BH. Bei Beginn der heutigen Sitzung wiederholte Labori I seine Forderung, die Militär-Attaches Panizzardi und I Schwartzkoppen entweder auf diplomatischem Wege oder I kommissarisch vernehmen zu lassen. Paleologue, der Ver- I tretet des Ministers des Aeußern, erklärte auf eine Be° I stimmung des Kriegsministers hin, daß die Forderung, die I beiden Attaches nach Rennes zu berufen, unmöglich sei, weil I eine solche Forderung nicht gestattet werden könne. Was I eine kommissarische Vernehmung betreffe, so stehe dieser nichts I im Wege. Regierungs-Kommissar CarriSre verliest alsdann I den Artikel 129 des Gesetzbuches, worin bestimmt wird, daß I die Sitzungen des Gerichtshofes nicht länger als 48 Stunden unterbrochen werden dürfen. Die kommissarische Verneh­mung müßte daher äußerst schnell von statten gehen. I Labori erklärt, wenn man die kommissarische Vernehmung auf telegraphischem Wege vornehmen wollte, so dürften 48 I Stunden vollständig genügen, besonders wenn das Kriegs­gericht die Vernehmung etwas abkürzen würde. Es wird I darauf der Sicherheits-Direktor Cochefort über die Szene I des Diktats des Bordereaus verhört. Er sagt aus, Dreyfus I habe seine Bewegung nicht unterdrücken können, aber erst, I nachdem Dupaty de Elam ihn interpelliert habe. Der Zeuge sagt weiter, daß Dreyfus auf einem Nebentische I einen Revolver bemerkte. Er sagte, ich will mich nicht töten, denn ich will meine Unschuld an den Tag bringen. Labori I überreichte sodann seinen Antrag betreffend Vernehmung Schwartzkoppens nnd Panizzardis. Er stellt darin folgende I acht Fragen, auf welche die Attaches antworten mögen: I ! Wann haben Sie die im Bordereau bezeichneten Schrift­stücke empfangen. 2. Waren die Schriftstücke im Original I so, wie sie durch das Faksimile bekannt geworden sind.

3. Welcher Art war der Inhalt dieser Schriftstücke. 4. Haben I Sie das Schießbuch im Original, oder eine Abschrift des- I selben erhalten. 5. Haben Sie das Schieß-Reglement er- I I halten. 6. Seit wann und bis wann erhielten Sie Doku- I mente. 7. Sandten Sie das Petit bleu, wovon in der Unterredung zwischen dem Botschafter Münster und dem I Minister Delcassä die Rede ist, an denselben Lieferanten, I der das Bordereau geliefert hat? 8. Haben Sie direkte I Beziehungen mit dem Angeklagten gehabt.

General Mercier verlangt das Wort, um sich zu der gestern verlesenen Aussage Dupatys zu äußern. Er kommt zunächst auf die Angriffe zu sprechen, die infolge der Aus­sage des Hauptmanns Freystätter die ganze Presse, die für Dreyfus eintritt, gegen ihn gerichtet habe. Fälschung und Gebrauch von Fälschungen seien ihm vorgeworfen worden. I General Mercier legt dann den Bries eines Hauptmanns Roche vor, welcher schreibt, er erinnere sich genau, das I DokumentCanaille de D. gesehen zu haben. Dasselbe I set von einigen anderen Dokumenten begleitet gewesen und I habe auf ihn wegen des Buchstabens D. einen besonderen I Eindruck gemacht. Auch noch andere Briefe habe Mercier I erhalten, in denen die Briefschreiber behaupten, sie hätten I sich eine Erinnerung an das DokumentCanaille de D. I bewahrt. Weiter verliest General Mercier den Brief Frey- | stätters an einen Freund vom 1. März 1898, worin er I ; sagt, er habe keinen Zweifel an der Schuld Dreyfus', die I Belastungszeugen seien anständige Leute gewesen. Das stehe I doch im Widerspruch mit Freystätters Aussagen. Hierauf zieht sich der Gerichtshof zur Beratung zurück. Die Er- I regung im Saal ist sehr groß. Von allen Seiten erntet I die deutsche und italienische Regierung für ihre loyale Haltung I volles Lob. Nach einer Viertelstunde kehrt der Gerichtshof I zurück. Die Truppen im Saal präsentieren, alles steht auf. I Präsident Jouaust verliest den Beschluß: Im Namen des I französischen Volkes: Das Kriegsgericht hat einstimmig folgende Entscheidung getroffen: Das Kriegsgericht erklärt I sich nicht für kompetent, die kommissarische Vernehmung I eines Nichtfranzosen anzuordnen. (Große Bewegung.)

Labori kommt alsdann auf den Zeugen Cernuschi zu I sprechen. Derselbe habe gestern unter dem Ausschluß der I Oeffentlichkeit gesagt, er habe seiner Aussage nichts hinzu- I zufügen. Er habe sich aber über die Person Dreyfus' ge- I irrt. Er habe geglaubt, er habe einmal mit Dreyfus ge- I frühstückt, aber jetzt gesehen, daß er sich geirrt habe.

Labori verliest nun Depeschen, die er über Cernuschi I erhalten hat. Ein Advokat telegraphiert, Cernuschi sei I geistesgestört. Die andern Absender von Depeschen bestätigen I das. Labori läßt weiter mehrere Briefe von Esterhazy I verlesen. Der eine derselben ist an den Sohn des Generals I Guerin gerichtet. Aus demselben geht hervor, daß Esterhazy I offizielle Dokumente über die Mobilisation und andere wich- I tigc Dokumente gekannt hat. In einem anderen Briefe I wird Bertillon ein jämmerlicher Verrückter genannt. (Heiler- I keil). Es tritt jetzt eine Pause ein. Nach derselben erklärt I Präsident Jouaust die Debatte für geschloffen. Sofort er­heben sich sämtliche militärische Zeugen und verlassen den I Saal. Sie müssen heute noch von Rennes abreisen. Re- I gierungs Kommissar Carriöre beginnt sein Requisitorium. I Er erinnert zuerst an das Urteil des Kassationshofes und sagt dann, er für sein Teil müsse ein Beispiel militärischer I Disziplin geben. Er nehme das Urteil des Kassationshofes I iy, feinem ganzen Umfange an. Regierungs-Kommissar Car- I riere geht nochmals die Affaire in ihren ganzen Einzelheiten I durch, wobei er u. a. sagt: die Schrift des Dreyfus ähnelt I der des Bordereaus, die Schrift des Esterhazy ähnele ihr I in anderer Weise und wenn man die Schrift des Matthieu I Dreyfus hernehme, so habe man noch eine Aehnlichkeit. I Hier existieren zwei Angeklagte: Dreyfus, der offizielle An- I geklagte und Esterhazy der offiziöse von der Verteidigung I angeklagte. Esterhazy habe sich die einzelnen Noten des I Bordereaus nicht verschaffen können, wohl aber Dreyfus, I der an der Quelle gewesen. Dreyfus habe sich auch die I Dienstvorschriften beschaffen können, Esterhazy nicht. Drey- I fus habe trotz dem viel erwähnten Zirkular hoffen und |

Von der 5. hessischen Landessyuode.

Den Bericht des ersten und zweiten Ausschusses über die Vorlage Großherzoglichen Oberkonsistoriums, den Gesetzentwurf, die Gehalte der Geistlichen be­treffend, erstattete der Synodalabgeordnete Brand. Fol­gendes wird beantragt:

Annahme des § 1. Der § 2 wird ebenfalls zur Annahme empfohlen. Gegen die Fassung der §§ 3 und 4 ist kein Nnwand zu erheben; doch dürfte die in der Begründung des letzteren enthaltene Bemerkung:der § 3 Nr. 2 und § 4 des Gesetzes vom 15. Oktober 1892 fallen als gegenstandslos weg" in einem besonderen Paragraph des Gesetzes Aufnahme zu finden haben, was neben An­nahme der §§ 3 und 4 beantragt wird. Bezüglich §§ 5

to0 er sich mit mir vermählte, ja, noch inniger, denn er ist unglücklich und bedarf meiner Liebe. Seine Gemahlin hat den Platz an seiner Seite leer gelassen, gleichgiltig, ob sie fein Elend nicht teilen darf, oder nicht teilen will, also ae- bührt er mir. Wie habe ich Marie Luise um das Glück beneidet, mit ihm in die Verbannung zu gehen! Mein Herz ift zweifach durchbohrt; sein Schmerz ist der meine, und ich kann es ihm nicht sagen. Er selbst hat mich zum zweiten Male von sich verbannt."

Ew. Majestät," entgegnete Alexander,werden Trost finden in der Liebe und Verehrung aller Besten, Ihres

Volkes." '

"W sagte Josephine traurig,ich habe es mit Bona­parte gelernt, an der Liebe des Volkes zu zweifeln. Mir ist nur eins geblieben: Erinnerung. Und sie erwacht stets neu bei allem, was mich hier umgiebt, sie wird mir die wenigen Tage, die ich noch leben werde, ertragen helfen.

£)enn nias Ihre Augen hier sehen, das ist alles seine Schöpfung. Kem Plan und Grundriß dieser Anlagen, den er nicht selbst geprüft und verbessert, keine Gruppe, die nicht unter feinen Augen gepflanzt wäre. Kein Bau, bei dem er

md>t$anb angekgt. Ja, d-nk-n Sie, so ganz legte hier m Malmmson Bonaparte den Kaiser ab, daß er in der Kleidung eines Arbeiters mit eigener Hand die alten Steine von den Bauplatzen forttragen und neue hertraqen half, und daß er selbst diese Rosenbäume pflanzte; ich hielt die Stämmchen und er schüttete die Erde ein. O, das waren Tage des Glückes! Schöner und reiner wird nie ein sterb­liches Herz sie genießen!"

(Schluß folgt.)

* Zum Ministerwechsel in Preußen

I . Es wird vielfach gesagt, es sei ein eigentüm- I ltcheS Verhängnis, daß gerade diejenigen Minister I letzt aus dem Amte hätten scheiden müssen, die I mit der Kanalvorlage selbst am wenigsten zu I thun hatten. Dies ist doch aber nur bis zu einem ge- I gewissen Grade wahr. Herr v. d. Recke hätte nach der I Auffassung der maßgebenden Persönlichkeiten im Ministerium, I des Ministerpräsidenten und des Vizepräsidenten des Staats- I Ministeriums die Gelegenheit bei Zeiten wahrnehmen müssen, I um die politischen Beamten, welche sich im Besitze eines I Abgeordneten-Mandates befanden, darauf aufmerksam zu I machen, daß sie zu wählen haben dürften zwischen einer I Unterstützung der Kanalpolitik der Regierung und einer I Zurdispositionsstellung .... Was den Kultusminister Dr. I Bosse betrifft, so hätte dieser es nach Ansicht maßgebender I Kreise in der Hand gehabt, durch praktische Entschlossenheit I im richtigen Augenblick sowohl in der Charfreitags- wie in der Kölner Erzbischofsfrage das Centrum geneigter für die Zustimmung zum Kanal zu machen. Daß Herr Dr. Bosse bis zu einem gewissen Grade gespannt mit dem Vize­präsidenten des Staatsministeriums stehe, erhellte aus einer Auseinandersetzung, die beide gelegentlich einer Beratung hatten, in der auch die Frage berührt wurde, wie weit die Schule eine Veranstaltung des Staates und wie weit eine solche der Gemeinden sein solle. Wie in konservativen Kreisen verlautet, nimmt ein Teil der jetzt gemaßregelten Re-

| gierungs-Präsidenten und San brüte alsbald den | endgiltigen Abschied aus dem Staatsdienst, ein anderer Teil tritt in den Ruhestand oder geht zu anderen Verwaltungszweigen über. Wie ein Berichterstatter erfahren haben will, sollen die Veränderungen im preußischen Staats Ministerium noch nicht abgeschlossen sein. Es verlautet wiederum mit Bestimmtheit, daß auch der Landwirt­schaftsminister Frhr. v. Hammerstein zurücktreten werde. Die amtliche Bekanntgabe seines Rücktritts und die Ernennung seines Nachfolgers werde schon in den nächsten Tagen er­folgen. Dieses Gerücht, das wir gestern schon als un­glaubhaft bezeichneten, hat umsoweniger Wahrscheinlich­keit für sich, als Herr v. Hammerstein noch eine Dienstreise nach Hannover angetreten hat. Die Nachricht dürfte in Zusammenhang zu bringen sein mit der der Staatsregierung neuerdings zugeschriebenen Absicht, allen Staatsbe­amten, welche Mitglieder desBundes derLand- wirte sind, den Austritt aus dem Bunde anzu­befehlen. Eine derartige Verfügung soll sogar, wie be­hauptet wird, bereits ergangen sein. Frhr. v. Hammerstein aber gehörte eine zeitlang, als er noch Landesdirektor in Hannover war, selber dem Bunde der Landwirte als Mitglied an.- Wie unser Berliner N.D.C.-Korresp. meldet, ist die Maßregelung des Professor Jrmer, der als Hilfsarbeiter dem Ressort des Kultusministers angehörte, gar nicht auf die Initiative des bisherigen Kultusministers Dr. Bosse zurückzuführen, sondern auf die des gegenwärtigen Unter­staatssekretärs in diesem Ministerium des Herrn Dr. v. Bartsch. Es wird angenommen, daß der neue Kultus­minister von Studt sich einen anderen Unterstaatssekretär wählen werde.

Die dem nächsten Landtage zu machende Kanalvorlage wird, wie man in politischen Kreisen an­nimmt, gegen die in der letzten Tagung abgelehnte eine erheblich erweiterte Form aufweisen. Es werden darin, so heißt es, wenn auch noch nicht völlig ausgeführt, doch mehr oder weniger andeutungsweise dieKompensationen fürSchlesien. für Posen und Ostpreußen erscheinen. Die Ausarbeitung des neuen Entwurfs wird unverzüglich in Angriff genommen werden.

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