— Entscheidung des Neichsversicherungs- I Maßregeln ergriffen, um die Wafferzufuhr zum Witwaters- Am t s bei selbstverschuldeten Unfällen. In dem neuesten I rand auch ferner zu sichern, und die Stunde wird schlagen, Bericht der rheinisch-westfälischen Hütten- und Walzwerks- I in welcher derjenige, der Herr ist über das Wasser, zugleich Berufsgenossenschaft wird betont, „wie die Berufsgenossen- Herr über das ganze Land werden wird." Da der Oranje- schaften in der Durchführung der Unfallverhütungs-Bor- fluß die Südgrenze Deutsch-Südwestafrikas bildet, so muß schrlften eine recht wirksame Unterstützung dadurch erhalten jede Regelung des Oberlaufes dieses Flusses einen Einfluß hätten, daß das Reichs-Bersicherungsamt Rentenansprüche auf das deutsche Schutzgebiet ausüben, der auch Maßregeln abgelehnt habe, sobald sich der Verletzte durch sein Ver- auf deutschem Gebiete' verlangt. Außerdem hat Deutsch- Halten und durch Nichtbeachtung der Unfallverhütungs-Vor- Südwestafrika unter derselben Gefahr des allmählichen Wasserschriften „außerhalb des Betriebes" gesetzt oder sich in eine I mangels zu leiden, wie die übrigen Staaten und Kolonien „selbstgeschaffene Gefahr" begeben habe. Es ist zwar schon Südafrikas. Verschiedene Fachgelehrte sind schon zu der öfter gewünscht worden, daß das Gesetz, das nur die ab- I Ueberzeugung gekommen, daß Südafrika einer allgemeinen sichtliche Selbstverletzung vom Genuß der Rente ausschließt, Austrocknung entgegengeht. Ein vollgültiger Beweis ließ Selbstverschuldung bei Unfällen berücksichtigen möge, das I sich dafür noch nicht erbringen. Die neueren Beobachtungen Gesetz enthält aber keine derartige Bestimmung, sodaß die I scheinen aber eine Bestätigung dafür zu enthalten, auch mac Entscheidungen des Reichsversicherungsamts wohl noch näherer I daran erinnert werden, daß der ehemals so große Ngamisee Begründung bedürfen. I jn den letzten Jahren vollkommen ausgetrocknet ist. Wenn
— Die von Berlin aus verbreitete Mitteilung, daß nun die südafrikanischen Staaten sich über die Regelung die verspätete Ankunft Sr. Majestät des Kaisers in Kiel I der ihnen gemeinsamen Flüsse verständigen, und eine syste- durch ein heftiges Unwetter zwischen Bergen und Kiel, wo- matische Wassergesetzgebung einführen, so kann Deutsch- bei die „Hohenzollern" heftig hin- und hergeworfen worden Südwest-Afrika nicht bei Seite bleiben. Es muß sich an sei, veranlaßt wurde, beruht, wie von zuverlässiger Seite I den Vereinbarungen beteiligen, und bei Zeiten dann auch mitgeteilt wird, auf einem Irrtum. Das Wetter war sehr I Schritte thun.
schön, nur lag auf der See zehn Stunden lang ein dichter Samoa. Die drei Mitglieder der Samoa-Kommission Nebel, während es oben ganz hell war. Die Verspätung haben die Inseln verlassen. Zur Zeit befindet sich auf war eine Folge des Nebels, während desselben war nur eine I der Rhede in Apia bekanntlich nur der kleine Kreuzer schwache Dünung. Ueberhaupt hatte die „Hohenzollern" „Coroman". Der „Falke" ist auf der Heimreise nach auf der ganzen Reise niemals hohe See. I Deutschland. Im Herbst gefyt noch der kleine Kreuzer
— Bei feinem Besuch am japanischen Kaiserhof nahm I „Seeadler" nach Samoa.
Prinz Heinrich von Preußen am 2. Juli d. I. an dem ------- ---- ■
Gottesdienste der deutschen evangelischen Gemeinde in Tokio I TLitclrrnh
Teil. Die neue deutsche evangelische Kirche in Tokio, die I ^UzXluIlU»
bekanntlich vor zwei Jahren am Geburtstag Kaiser Wilhelms II. I — Ueber die blutigen Vorgänge in Salzburg liegt eingeweiht wurde, war bis auf den letzten Platz gefüllt, da I folgende ausführlichere Meldung vor: Eine von Tausenden außer dem Prinzen und seinem Gefolge die Deutschen alle I besuchte, vom Salzburger Volksvereine im Gablerkeller in ohne Unterschied des Bekenntnisses erschienen, auch viele I der Vorstadt Schallmoosen veranstaltete Protestversammlung Japaner der besten Kreise zugegen waren. Pfarrer Haas, I fand Freitag den 4. d. M. abends statt, mit der Tages- Missionar des Allgem. evangelisch-protestantischen Missions- ordnung: „Zuckersteuer und Ausgleich." Als Redner in Vereins, hielt die Predigt über Eph. 2, 19—22. Prinz der Versammlung sprachen die Neichsratsabgeordneten Heinrich erkundigte sich bei Pfarrer Haas nach den Verhält- I Dr. Sylvester und Hueber und der Gastwirt Kolind, endlich niffen der evangel. Gemeinden Japans, und ebenso bei I auch der Führer der hiesigen Sozialdemokratie, Prähauser. Pfarrer Wendt und Schiller, Missionaren des gleichen I So scharf auch die Ausführungen der Redner waren und Vereins in Tokio, nach dem Fortgang der deutschen Missions- I so sehr sie die gegenwärtige Politik beleuchteten, so verlief arbeit. Der Prinz hat bei seiner Anwesenheit in Tokio I die Versammlung doch ruhig, anstandslos und ohne das durch ein liebenswürdiges, einfaches Wesen alle Herzen, I leiseste Anzeichen, daß es gleich darauf in der Stadt zu so japanische wie deutsche, im Fluge gewonnen. I lärmenden Szenen kommen werde. Nach Schluß der Ver-
— Zur Streikvorlage schreiben die „N. H. V.": sammlung zogen die Teilnehmer derselben in dichten
In sozialdemokratischen Kreisen befürchtet man, wie der I Scharen, die „Wacht am Rhein" und das „Lied der
„Vorwärts" verrät, allen Ernstes ein schließliches Eintreten Arbeit" singend, durch die Vorstadt Schallmoosen nach der
des Zentrums für die Streikvorlage und damit deren An- I Stadt. In der Linzerstraße änderte sich plötzlich das ganze
nähme. Anlaß zu dieser Besorgnis der „Genossen" hat ein Bild; es wurden Pfiffe gehört und es erschollen die Rufe:
Artikel des Zentrumsorgans „Germania" gegeben, in dem Auf zur „Salzburger Chronik!" Dieser Ruf wirkte wie
betont wird, daß der Terrorismus der Sozialdemokraten in ein Funke im Pulverfasse und fand ein hundertfaches Echo, vielen Fällen ein ganz unerträglicher sei, daß aber der Ge- Es kam der Unwille über ba§ fortwährende Geschimpfe
setzentwurf zum Schutz der Arbeitswilligen doch so manche und die volksfeindliche Haltung des klerikalen Salzburger
unhaltbare Bestimmung umfasse, daß er in der Form, wie Blattes in der Bevölkerung zum Ausdrucke. Die Menge er vorliegt, nicht angenommen werden könne. 6er „Vor- I stürmte vorwärts, riß alles auf dem Wege mit sich, und wärts" liest nun aus dieser Auslassung ganz richtig heraus, I die Menschenmasse ergoß sich über die Staatsbrücke durch daß der Entwurf nach Abänderung der unhaltbaren Be- I den Ottacherbogen über den Rathausplatz in die Siegmund ftimmungen dem Zentrum doch annehmbar erscheine. Während I Hafnergasse zur Pustetschen Druckerei, in welcher sich die Dr. Lieber noch bei der ersten Lesung des Entwurfs vor I Redaktion der klerikalen „Salzburger Chronik" befindet, jeder Diskussion der „Zuchthausvorlage" Ausdehnung des Dort angelangt, erhob die Menge einen ohrenbetäubenden Koalitionsrechts auf die Landarbeiter und das Gesinde Lärm; es wurde gepfiffen und geschrieen, und es begann
forderte, so lasse die „Germania" schon mit sich handeln, I ein Bombardement gegen die Fenster des Hauses, die im
sie habe nur noch Bedenken gegen die Form einzelner Be- I ersten und zweiten Stockwerk alle zertrümmert wurden,
ftimmungen. Der „Vorwärts" ist offenbar in Sorge; feine Von dort zog dann die Menge unter neuerlichem Lärm,
Sorge macht aber dem deutschen Bürgertum keine Not. Pfeifen und Geschrei durch die enge Kurfürstenstraße, um
Köln, 7. August. Die „Köln. Ztg." schreibt zu der auf den Nesidenzplatz und Mozartplatz zu gelangen. Die Reise des französischen Ministers des Aeußern, Delcassv I Menge wurde auf dem Ludwig Viktorplatz am Ausgang nach Petersburg: Wir glauben zu wissen, daß thatsächlich der Kurfürstenstraße von dem Polizeibeamten Sperl an der der Wunsch, dem Grafen Mur aw i ew seinen Besuch zu Spitze der Sicherheitswache empfangen und zum Auseinander- erwidern und einmal persönlich das russische Reich kennen gehen aufgefordert. Da die Hunderte von Menschen die zu lernen, den Anlaß zu dieser Reise gegeben hat, daß aber schmale Straße Kopf an Kopf gedrängt füllten und der auch die in der letzten Zeit in der russischen Presse' geführte I Druck der nachdrängenden Menge immer stärker wurde, Sprache der Ausführung des längst gehegten Planes nicht konnte dem Befehle nicht Folge geleistet werden. Der fremd gewesen ist. Wiederholt hat die russische Presse Be- I Menschenknäuel drängte sich immer weiter über das an der Hemmungen gezeigt wegen der Freundschaftsbezeugungen, I Ecke der Straße befindliche Cafo Tomaselli auf den Platz die sich in der letzten Zeit zwischen Frankreich und Deutsch- I hinaus, wobei immer wieder Schimpfrufe und Pfiffe laut land entwickelt haben. Man sprach von. einer Lockerung I wurden. Hier wurde die Wache von einzelnen Personen der Beziehungen zwischen Frankreich und Rußland und von I mit faustgroßen Steinen beworfen. Die Wache befand sich einem französischen Abfall. Delcass« dürfte nun Wert in Gefahr und erhielt Befehl, mit blanker Waffe vor- darauf legen, in Rußland jeden Zweifel darüber zu zer- I zugehen. Nun nahm die Lage eine bedrohliche Wendung, streuen, daß Frankreich nach wie vor das russische Bündnis Mit den Säbeln hieben die Wachleute in die dichtgedrängte als den hauptsächlichsten Orientierungspunkt seiner Politik I Menge. Diese suchte zum Teile Schutz im (Safe Tomaselli, betrachtet, von dem es nicht abzugehen gedenke. Dadurch, I wo sie Tische und Stühle mit allem, was darauf sich be-
daß Frankreich zu gleicher Zeit auf gute Beziehungen zu fand, umwarf und alles Geschirr zertrümmerte. Bei dem
Deutschland größeren Wert legt, als dies in früherer Zeit I Zusammenstoß mit der Wache wurden Schuldige und Ungeschehen ist, dadurch würde nur eine Politik befolgt werden, I schuldige getroffen, und es kamen sehr ernste Verletzungen
die mit den friedlichen Absichten des Zaren in vollem Ein- I vor. Der Lärm dauerte ungemindert fort. Schließlich Hange steht und worin Rußland nichts weniger als einen I wurde militärische Hilfe herbeigerufen; aber erst um Abfall zu sehen berechtigt ist. I 11% Uhr rückte ein Bataillon Rainer mit aufgepflanztem
— Zur Wassernot in Deutsch-Südwest-! Bajonett vor. Das Militär besetzte den Residenz- und den Afrika. Ans Südafrika kommt jetzt mitten in der Un- I Mozartplatz und sperrte die Zugänge zu diesen Plätzen ab. ruhe die Mcldung^von einem Plane wirtschaftlicher Natur, I Mit dem Eingreifen des Militärs kehrte allmählich die der auch Deutsch-Südwest-Afrika in mehrfacher Beziehung Ruhe zurück. Die Tumultuanten blieben nur noch gruppenberührt. Die „Volksstem" enthält darüber folgende Mit- I weise versammelt und demonstrierten durch Rufe und teilungen: „Der Beschluß des freistaatlichen Volksraades, I Pfeifen.
mit der Kapkolonie ein Abkommen über die Eindämmung I — In den Niederlanden wird folgende, von Tausenden des Oranjesiusses zu treffen, ist ein höchst belangreicher Schritt, I unterschriebene Kundgebung verbreitet: „An das Volk dessen weitere Folgen durch Südafrika mit größter Auf- I von Großbritannien! Wir Niederländer, Euch verwandt mertfamfeit beobachtet werden muffen. Nur sehr wenig I durch gemeinschaftlichen Ursprung, durch vielfach gleiche Menschen begreifen schon, daß die Wasserfrage in aller- I Geschichte und Tradition, durch gleichartige Sitte und Ver- nächster Zeit die Hauptfrage für Süd-Afrika werden wird. I faffungen, wir schöpfen aus dieser Verwandtschaft, auf die Was aber speziell unsere Republik betrifft, so ist kein Zweifel I wir stolz sind, den Freimut, dem unwiderstehlichen Drang daran, daß der ermittelte Vorrat von Grundwasser jährlich I unseres Herzens, unserer innersten Ueberzeugung Ausdruck abnimmt, und daß einmal der Tag kommen wird, an welchem I zu geben: Wir fürchten, daß viele unter Euch die starke Wassermangel eine drohende Gefahr für unser Land werden Neigung fühlen, ein schweres Unrecht zu begehen an der wird. Bereits jetzt werden von voraussehenden Personen | Bevölkerung der Südafrikanischen Republik, an einem Zweige
unseres gemeinschaftlichen germanischen Stammes, an diesem Volke, zwar nur schwach an Zahl, aber stark durch die Tugenden, die durch alle Angelsachsen hoch geschätzt werden: durch Mut, Unabhängigkeitssinn, Selbstbewußtsein und Gottesfurcht. Wir berufen uns auf Euer tiefstes Gerechtigkeitsgefühl und auf Euren Edelmut, wenn wir Euch zurufen: Lasset ab von dem Streben, das von einigen Eurer Finanzmänner und Diplomaten ausgeht, dieses Volk iu der allmählichen Entwicklung seiner Volksart und seiner Anlagen zu hindern und Eurem Willen zu unterwerfen. Lasset ab vom Suchen nach Vorwänden und Veranlassungen zur Einmischung in seine Angelegenheiten, wenn es auch anders handelt, als Euch verständlich und wünschenswert erscheint! Lasset doch dieses Volk sich natürlich entwickeln, überlaßt es ungestört dem Geist der Zeit, der unablässig forttreibt auf dem Weg des Fortschritts, sowohl des materiellen wie des geistigen, und dessen Entwicklung durch jeden gewaltsamen Eingriff viel eher gestört als gefördert wird. Wir beschwören Euch, lasset ab! Jede andere Politik führt zu Gewaltthaten, zu Blutvergießen, zu Brudermord, sie führt zum Rechtsbruch, sie schändet den Namen britischer Gerechtigkeit und des britischen Scharfsinns; sie würde britische Großmut zum Gespött machen! Dem sei nicht so!" — Wenns auf John Bull nur Eindruck macht.
London, 7. August. Esterhazy sandte an Carriäre einen Brief, worin er die Gründe aufzählt, die ihn bewogen haben, nicht nach Rennes zu kommen. Esterhazy versichert neuerdings, er sei der Urheber des Bordereaus, und läßt sich alsdann in heftiger Weise gegen den Obersten Schwartz- koppen und gegen die Haltung Merciers aus.
Petersburg, 7. August. Gestern wurde Minister Delcassö in Peterhof vom Zaren empfangen. Dem Diner auf der französischen Botschaft wohnten außer den Botschaftsmitgliedern hohe Persönlichkeiten des Hofes, die Minister des Aeußern, des Krieges, des Innern, der Finanzen bei. Heute wird Delcasi'6 beim Finanzminister, morgen beim Minister des Innern frühstücken. Heute vormittag wird er das französische Hospital besuchen und eine Rundfahrt durch die Stadt unternehmen. Die Presse bespricht den Empfang Delcassos und bemerkt, derselbe könnte sich überzeugen, daß die Gefühle der Russen für Frankreich keine Aenderung erfahren und daß die Freundschafts-Verhältnisse dieselben seien wie vor zwei Jahren.
Belgrad, 7. August. Das Standgericht sprach sieben der Teilnahme an hochverräterischen Umtrieben beschuldigte Personen frei. Unter den Freigesprochenen, welche sämtlich der radikalen Partei angehören, befindet sich ein ehemaliger Gerichtspräsident.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 8. August 1899.
* * Ordens Verleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 2. ds. Mts. dem 1. Schriftführer der Kriegerkameradschaft „Hassia", Dr. Vogt, Medizinalrat zu Butzbach, das Ritter- reuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen geruht.
• • Auszeichnung und Ordens-Verleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 2. August d. I. dem Gesangverein „Sängerin st" zu Darmstadt aus Anlaß der Feier seines 50jährigen Bestehens die Silberne Medaille für Wissenschaft, Kunst, Industrie und Landwirtschaft, — am 24. Juli dem bisherigen Mit- gliede des Provinzialausschusses der Provinz Starkenburg, Gemeindeeinnehmer und Kirchenrechner Wilhelm Rohn II. zu Schwanheim, das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen.
* * Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag den 10. August 1 899, nachmittags 3% Uhr pünktlich, nötigenfalls mit Fortsetzung Freitag den 11. August, nachmittags 5 Uhr: 1. Gesuch des Gabelsberger Stenographen Vereins Gießen um Ueberlassung eines Lehrzimmers im Realgymnasium. 2. Gesuch des Konrad Seipp von Leihgestern um Erlaubnis ■ur Gewinnung von Letten im Gießener Stadtwalde. $. Baugesuch des Hermann Trcppinger für die Krofdorfer- trafje; hier: Steege über den Lohmühlbach. 4. Gesuch des Architekten Kockerbeck um Verlegung eines Kanals in der Sonnenftraße. 5. Kauf- und Tauschnotule für die Bismarck- trafje. 6. Ankauf der Plank'schen Hofraite an der Mar- mrgerstraße; hier: Dekretur einer Kostenrechnung. 7. Unter- jallung der Stadtbäche; hier: Kosteudekretur. 8. Bericht )es Schularztes; hier: Herstellungsarbeiten in den Gebäuden der Stadtmädchen- und Stadtknabenschule. 9. Er- lauung einer Brücke über die Wieseck im Zuge der Goethe- traße. 10. Desgl. im Zuge der Moltkestraße. 11. Aus- >au der Liebigstraße; hier: die Teilstrecke zwischen der Ebelstraße und der Straße Q—Q1. 12. Ausbau der Quer- traße Q—Q1 zwischen Liebigstraße und Riegelpfad. 13. Ge- uch der Aktienbrauerei Gießen wegen Angabe der Flucht- inie für die Kaplans- und die Katharinengaffe. 14. Er- jauung eines Schlachthauses; hier: a. Gesuch der Fleischerinnung um Anschaffung von Ausschlachtbrücken; b. Anschaffung -weier Geräteschränke für die Gesellenstube; c. Anschaffung von Schlachtvieh Betäubungs-Apparaten; d. Abänderung der in § 2 der Polizeiverordnung vom 2. Januar 1891 festgesetzten Schlachtzeiten. 15. Errichtung eines Krieger- )enkmals; hier: Uebernahme der Fundamentierungsarbeiten, oroie der Wasser-Zu- und -Ableitung auf die Stadt. 16. Erlaß einer Ortspolizeiord^ung, betr. die Ausführung >er Art. 40 und 61 der allgemeinen Bauordnung. 17. Ueber« icht über die wirklichen Einnahmen und Ausgaben des Großh. Realgymnasiums und der Realschule für 1898/99. 18. Ausleihung von Geldern der Plockischen Stiftung an die Baugenossenschaft des evangelischen Arbeitervereins. 19. Ableben der Antonie Fuhr zu Gießen; hier: Vermächtnis derselben. 20. Gesuch des Justus Heck um Er-


