8; März 1899.
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Buchen-Scheiter, Eichen-Scheiter, Buchen-Knüppel, Eichen-Knüppel, Nadel-Knüppel, Buchen-Stammreis, Nadel-Stammreis, Eichen Zopfreis, Nadel-Zopfreis.
Buchen-Scheiter, Eichen-Scheiter, Buchen-Knüppel, Eichen-Kuüppel, Buchen-Zopfreis, Nadel Zopfreis, Aspen Stammreis, Nadel-Stammreis.
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Eichenstämme mit 34,69 Inhalt,
Buchenstamm mit 0,77 Inhalt,
Eichenstämme mit 4,81 Inhalt,
Buchenstämme mit 1,75 Inhalt,
den Mitgebrauchswaldungen le Gemeinde Treis a. d. Lda. arbeit versteigert
11.Montag den l».März!899, »pb vormittags 9 Uhr an, ms dem Distrikt Aspeuftrauch
augenblicklich infolge besten große Teuerung sowie Mangel an Wohnungen.
Warschau, 8. März. DaS hiesige Polytechnikum ist wegen der unter de, Studenten herrschenden Bewegung geschlossen worden.
L,ToieuStag deul4.Märzl899 von vormittags 9 Uhr au, «s den Distrikten Todeu- Zipfenwald, Altenauer «ud Pstugstkopf:
IlkSMg aus den Standesamtsregistern der Gemeinde Wieseck.
Bom 7. Februar 618 6. März 1899.
Eheschlietzuugeu.
Februar: 19. Ludwig Rodenhausen, Schlosser, mit Marte Kolb farlelbft 26. Wilhelm Werner, Former, mit Luise Düringer Welbfl.
Geborene.
Februar: 11. Dem Tagiühner Philipp Strack II. ein Sohn, vnl. 12. Dem Bahnarbeiter Friedrich Seibert etu Sohn, Wilhelm. 11. Dem Bierbrauer Joseph Schöffermann eine Tochter, Anna. !:i Dem Straßenwart Heinrich Christoph Kreiling ein Sohn, Karl. N Dem Cigorrenmacher Philipp Krombach ein Sohn, Wilhelm. Dem Strahenwart Heinrich Hahn eine Tochter, Marte 21. Dem »«tnarbeiter Johannes Kreiling ein Sohn, Äarl.i
Mich« Goethe als Greis ia Marienbad fernen gelernt hatte ab der er eine schwärmerische Neigung entgegeubrachte, e voller Gesundheit kürzlich ihren 95. Geburtstag. |e Vorabende veranstalteten die Ortsvereine ihr zu Ehren men Fackelzng. Aus Deutschland waren zahlreiche Glück- »lAschschreiben eingelaufen.
* Die Zeitung, ein Spiegelbild des Lebens. Der in Graz lebende Dichter Stephan Milow veröffentlicht m drr „Wiener Zeitung" ein längeres Poem „Ein Zcitungs- blatt" betitelt, worin er die wechselvollen Eindrücke bespricht, die die Lektüre einer Zeitung in jeder Nummer in ihm her- Horruft. Er überdenkt alles, was er an einem einzigen läge aus der Zeitung sammelt, und kommt zu folgendem gedankenvollen Schluß:
Das Blatt entsinkt mir und ich sinne lang, Da meint' ich plötzlich, wie ich grüble bang, Der Geist der Zeitung leibhaft tritt vor mich Und spricht: „Bist Du verstört? Ermanne Dich! WaS willst Du? Soll ich Dir nur Stolzes melden? Bestaunte Thaten hochgemuter Helden?
Hab' ich zuerst nicht Schönes Dir gebracht? Daß Du's bemäkelt und als Schein verlacht. Daß Dich's am Ende traurig gar gestimmt. Das liegt an Dir; nimm's, wie's die Menge nimmt? And sonst? Von still geübten guten Werken, Die kaum des Allernächsten Augen merken, Gefaßtem Dulden, schweigendem Verzichten, And manchem Edlen kann ich nichts berichten;
Denn hörbar laut wird nur, was treibt und drängt, Ans einer Fessel strebt, die es beengt. DaS mannigfache Weh im Zeitenlauf
Erlausch' ich rings um mich und zeichn' ich auf: Wie der aus Not nach fremdem Gute greift, And der in hellem Wahnsinn überschweift; Wie stürmisch hier der Einzelne bewegt. In Völkern dort empor die Woge schlägt;
Mit einem Wort, was je an Menschen rüttelt, Zm Lebenskampf sie durcheinander schüttelt. Der Schrei, die Thräne, die vom Auge troff, Das ist mein unerschöpflich reicher Stoff Davon vermag ich, ohne mich zu sorgen. Dir Neues vorzusetzen alle Morgen!"
Zusammenkunft ist am ersten Tage im Distrikt Aspenstrauch bei Nr. 2 des Brennholzes, am zweiten Tage zu Odenhausen, an der Straße von Treis a. d. Lda. nach Allendorf a. d. Lda.
Bemerkt wird, daß bei dem Eichen- Stammholz sehr schöne zu Schnittholz geeignete Stämme sich befinden.
Treis a. d. Lda., dm 6. März 1899. Großh. Bürgermeisterei Treis a.d.Lda
Gestorbene.
Februar: 11. Elisabeth« Waaenbach, aeb. Kling, 31 Jahre alt. 11. Landwirt Johannes Werner II , 64 Jahre alt. 21. Katha.ine Dapper, geb. Schneider, 34 Jahre alt.
Aeueste Meldungen.
Depeschen deS Bureau .Herold".
Berlin, 8. März. Um zu bekunden, daß auch die deutsche Marine an dem Unglück, welches die ftanzö« fische Marine mit der Pulver-Explosion bei Toulon betroffen hat, lebhaften Anteil nimmt, ist der deutsche Marine- Attachs in Paris beauftragt worden, dem französischen Marineminister die Anteilnahme des Kaisers, sowie des Staatssekretärs Tirpitz an jenem Ereignis auszusprechen.
Wien, 8. März. Der hier weilende serbische Ministerpräsident Georgievics bezeichnet alle sensationellen Meldungen über die Gründe, welche den russischen Gesandten veranlaßten, von Belgrad abzureisen, als vollständig unwahr. Der einzige Grund sei der, daß Schadowsky selbst erkannt habe, daß seine Stellung unhaltbar geworden und et deshalb die ihm gebotene Gelegenheit mit Freuden ergriffen habe, um sich abberufen zu lassen. Der serbische Ministerpräsident glaubt, daß auch die russische Regierung mit der Haltung des Gesandten nicht einverstanden war.
Wien, 8. März. Die deutsch-böhmischen Abgeordneten werden an den Sitzungen des auf den 14. d. Mts. ein» berufenen böhmischen Landtages nicht teilnehmen.
Budapest, 8. März. Wie der „Pester Lloyd" aus Belgrad berichtet, hatten die Mitglieder der türkischen Gesandtschaft am Sonntag noch vor dem Empfang das Palais verlassen, weil der bulgarische diplomatische Geschäftsträger ebenfalls eine Einladung erhalten hatte und in der Reihe der Diplomaten erschienen war.
Rom, 8. März. Im gestrigen Ministerrate hielt der Minister des Auswärtigen, Canevaro, eine Rede Über die Situation in China. Der Ministerrat drückte sein einmütiges Vertrauen zu den Maßnahmen Canevaros aus, von denen er die größten Vorteile für die ökonomische Entwickelung Italiens erwarte.
Brüffel, 8. März. Das gestern über das Befinden der Königin ausgegebene Bulletin lautet: Das Allgemeinbefinden hat sich gestern günstiger gestaltet. Man kann Hoffnung haben, das Leben der Königin zu erhalten. Die Kronprinzessin Stefanie wird heute früh hier erwartet. Wie es heißt, leidet die Königin nicht an einer Lungenentzündung, sondern an einem Geschwür an der rechten Brust. Doch ist nicht zu konstatieren, ob diese Meldung richtig ist, da die Journalisten keine Nachrichten aus dem Palais erhalten.
Paris, 8. März. Nach einer Meldung des „Soir" steht eine strafgerichtliche Verfolgung Reinachs wegen verdächtigen Verkehrs mit Personen des Auslandes bevor.
Paris, 8. März. Der Regierungsbeschluß, sämtliche Ligen gerichtlich zu verfolgen, verschärft die Opposition gegen die Politik Dupuys. In der Kammer ist man der Ansicht, daß das Kabinett die Budget-Debatte nicht überdauern wird.
Toulon, 8. März. In der vorletzten nacht wurde auf den Wachtposten des Pulver-Magazins zwei Schüsse abgefeuert. Der Posten hat in der Richtung des in der Dunkelheit Fliehenden mehrere Schüsse abgegeben, denselben aber nicht getroffen. Der Attentäter konnte unentdeckt entkommen. Bei Absuchung des Terrains durch die Ronde wurden sechs Dynamit-Patronen an einer Mauer gefunden. Diese Mauer steht durch einen unterirdischen Gang mit dem in die Lust geflogenen Pulverturm in Verbindung. Ein Artillerie-Offizier wurde sofort herbeigerufen, um die Patronen unschädlich zu machen. General Davoust ist mit der Untersuchung der Angelegenheit betraut worden. Er wird sein Gutachten darüber abgeben, ob die Explosion des Pulverturmes vielleicht durch ein anarchistisches Attentat herbeigeführt worden ist.
Petersburg, 8. März. Aus Wladiwostok wird gemeldet, daß die russische Regierung starke Vorbereitungen trifft, sich abermals in den Besitz von Korea zu setzen, und zwar erwartet man dies im Frühjahr. Viel Militär wird in Wladiwostok zu diesem Zweck zusammengezogen, und es herrscht
Feinstes
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Schinken
Anrn. Die in Riemmern gesetzten Ziffern geben en, wie viele btr Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Aßen gebrachte Kranke kommen.
Drucksachen,
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Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen.
9. Woche. Vorn 26. Februar bis 4. März 1899.
lßinawhnerzähl: angenommen zu 24 100 (tncl. 1600 Mann Militär).
Vlei blichkeitSziffer: 25,89, nach Abzug der Ortsfremden 21,58o/oo.
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Schellfische, Kabliau, Zander, Scholle«, Fluß, hechle, lebende Karpfen, Schleie, Forellen eingetroffen. 310
Prompter Versandt nach auswärts.
I. M. Schulhof, Ieii9°n Kolonialwaren- und Delikateffengeschäft.
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■B geschmackvolle Einbände empfiehlt 2094
S Ernst Balser v
JÄ Mäusburg II.
Folgender
Aufruf an das deutsche Volk
geht unS zur Weitergabe zu:
Nachdem der Tod das deutsche Volk seines BiSmarck beraubt hat, erwächst unS, den Ueberlebenben die Aufgabe, alles zusammn- zubringen, was an Briesen und Urkunden von seiner Hand vorhanden ist alS Selbstzrugniffe seines großen Geistes und feines unermüdeten Wirken- im Dienste des Vaterlandes.
Zur AuStübrung dieses Gedankens höben die Unterzeichneten die Begründung eines
IZismarck-Archivs
befchloffen und richten nun an alle Deutschen deS In- und Auslandes die herzliche Bitte, die nationale Sache durch reichliche Beiträge zu unteistützn, damit außer den für den Bau eine« würdigen Btrmarck- HauseS nötigen Geldern ein werbendes Kapital vorhanden fei, au6 dessen Zinsen die im Privatbefltz befindlichen Schriftstücke von BiS- marckS Hand im Original oder in beglaubigten, wortgetreuen Abschriften erworben und die für die Jnnandhaltung und Verwaltung deS Archivs nötigen Summen bestritten werden können.
Mit dem Archiv soll eine »iSmarck-Bibliothek verbunden werden, in der alle auf BiSmarck und sein Wirken sich beziehenden Werke deS In- und Auslandes Ausstellung finden sollen, sowie ein BiSmarck-Museum, in dem die im Privatbefltz befindlichen Erinnerungen an Bivmaick, Denkmünzen mit seinem Bilde, eine möglichst vollständige Sammlung von Darstellungen BiSmarckS in Gemälden, Stichen, Radierungen, Photographien u. s. ro., Modellen zu Bismarck Denkmälern, Erzeugniffen der Industrie zu BiSmarckS Ehren u. a. nach und nach zusammengebracht werden sollen.
AIS Ort für Errichtung deS BiSmaick-Archivs ist Stendal in der Altmark in Aussicht genommen. Den Ausschlag gab für die Wahl des OrteS die historische Bedeutung Stendals al« der Hauptstadt der Altmark, die in der geschichtlichen En'wickelung den Kern deS preußischen Staates gebildet hat, um den die anderen Teile sich berumlegten, ferner die nahen Beziehungen der Familie BiSmarck zu Stendal, die noch jetzt vor dem Uenglinger Thor daS Hospital St. Gertrud besitzt und beren älteste Vorfahren lange Zeit im Rate brr Stadt gesessen haben zu der Zeit, als Stendal in seiner höchsten Blüte stand, und schließlich die Nähe deS StammguteS Schönhausen, besten Bismarck Museum bas Wallfahrtsziel von taufenden deutscher Patrioten ist. . . . „
Ein würdigeres Denkmal al« dieses Bismarck Archiv kann da« deutsche Volk seinem verstorbenen Führer nicht schaffen; denn nur dann werden wir würdige Erben fern, wenn wir darauf bedacht find, aus der Rüstkammer seines Geiste« un« die Waffen zu holen für den Kampf um bas höchste ber nationalen Güter, ba« er und hinterließ, unsere Einheit im neuen beutschen Reiche.
Beiträge für baß BiSmarck Archiv in Stenbal werden erbeten an die deutsche Bank in Berlin und deren Filialen für Rechnung deS unterzeichneten AutzschusteS.
Eine Liste fämtlicher Geber wird den Urkunden über die Begründung des Archivs ein oct leibt werden zu ewigem Gedächtnis.
An alle Freunde und Verehrer BiSmarckS, welche zum Eintritt in unseren Ausschuß ober zur Bildung von Ortsgruppen unb Ortsausschüssen bereit finb, ober Auskunft wünschen, ergeht bie Bitte, sich an bie Oberbürgermeister Werner ober Bürgermeister Dr. Schütze in Stendal zu wenden.
Der Ausschuß
zur Errichtung eines BiSmarck-ArchivS in Stendal.
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