Ausgabe 
9.2.1899 Erstes Blatt
 
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der

London, 7. Februar. In der heutigen Thronrede werden folgende Punkte berührt: Die guten Beziehungen zu allen Mächten trotz Faschoda werden hervorgehoben. Ueber die Abrüstungs-Konferenz folgt eine Sympathie- Aeußerung. Große Beachtung findet die andauernde Pest- Epidemie in Indien. U. a. folgt noch das Programm für die innere Politik. Die Umwandlung der Manchester-Ver­waltung Londons aus einer Parochie in eine Bürgermeisterei, die Reorganisation des Sekundär-Unterrichts nach deutschem Vorbild.

Konstantinopel, 7. Februar. Die Albanesen ließen dem Sultan mitteilen, daß für den Fall eines Aufstandes in Macedonien sie 45 000 Freiwillige zur Verfügung stellen.

** Aus dem Großh. Ministerium. Seine Königl. Hoheit Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 1. Feb­ruar den Ministerialkanzlisten 1. Klasse bei dem Staats­ministerium, Karl Lang Heinz, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen, mit Eifer und Treue ge­leisteten Dienste, in den Ruhestand zu versetzen und dem­selben aus diesem Anlaß den Charakter alsKanzleirat" zu verleihen; an demselben Tage den Ministerialkanzlei- inspektor bei dem Staatsminifterium, Kanzleirat Friedrich Jaide, auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner lang­jährigen, mit Eifer und Treue geleisteten Dienste, mit Wirkung vom 1. April d. I. in den Ruhestand zu versetzen und demselben die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen; an demselben Tage den Ministerialkanzlisten bei dem Ministerium des Innern, Adam Neuling, zum Ministerial- kauzlei-Jnspektor bei dem Staatsministerium, mit Wirkpng vom 1. April d. I. an, zu ernennen.

Lokales und UrovinMes.

Gießen, den 8. Februar 1899.

** Bom höheren Lehramt. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, am 4. Februar den evangelischen Pfarrer Rudolf Kissinger zu Hirschhorn zum Lehrer am Ludwig-Georgs-Gymnasium zu Darmstadt, mit Wirkung vom 1. April ds. Js. an, zu ernennen.

* Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Groß­herzog haben Allergnädigst geruht, am 22. Januar dem Polizeidiener Franz Fourier zu Friedberg das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für langjährige treue Dienste" zu verleihen.

Bildnisse des Großherzogs Das Großherzogliche Ministerium des Innern, Abteilung für Schulangelegen­heiten, hat den ihm unterstellten Kreis-Schul-Kommissionen eine größere Anzahl von,^Portraits Seiner Königlichen Höhendes ubermM Dieselben sollen

in" den Volksschulen, besonders in den erklassen, aus-, gehängt werden. Auf jeden Kreis entfallen eiltroeftimmte Anzahl dieser Bilder. Dieselben gelangen in den Land­gemeinden durch das Los zur Verteilung.

** Die erste Staatsprüfung im Justiz- und Verwaltungs- fach für das Jahr 1899 nimmt am 20. März in Darm­stadt ihren Anfang. Dabei bilden Fragen aus dem mit dem 1 .Januar 1000 in Kraft tretenden neuen bürgerlichen Recht einen weiteren Gegenstand der Prüfung, und ist bei diesen Fragen vorzugsweise auf die grundsätzlich wichtigen Verschiedenheiten Rücksicht zu nehmen, die zwischen dem neuen Recht und dem seitherigen Recht bestehen.

Stadttheater. Die gestrige 13. Volksvorstellung, darin Karl Laufs dreiaktige PossePension Schüller" wirkungsvoll zur Ausführung gelangte, war gut besucht, und fand derartig anhaltenden Beifall, daß die Direktion wiederholt um die zum Verständnis nötige Ruhe bitten mußte.

Stadttheater. Hiermit weisen wir wiederholt darauf hin, daß die Strauß'sche OperetteDie-Fledermaus", in welcher Herr Opernsänger Otto Werner vom Hof­theater zu Darmstadt, sowie Mitglieder des hiesigen B auer- schen Gesangvereins mitwirken werden, am Donners­tag den 9. ds. Mts. im hiesigen Stadttheater zur Aus­führung gelangen wird.

** Bartel Turaser, das Drama Langmanns, welches am Freitag im Theaterverein zur Aufführung kommt, nachdem es im vorigen Winter schon seinen Siegeszug über die meisten deutschen Bühnen gehalten hat, ist einem wirklichen Vorgänge nachgedichtet. Langmann war die Geschichte des Turaser, welcher in einer schwachen Stunde der Versuchung erliegt, meineidig und dadurch zum Verräter an seinen im Strike stehenden Kameraden wird, von einer Bekannten mitgeteilt worden. Vor einiger Zeit trat nun in das Zimmer des Dichters ein Mann mit den Worten:Herr Langmann, ich wollte gern Ihre Bekanntschaft machen, ich bin nämlich der Turaser, ich bin kürzlich aus dem Gefängnis entlassen worden." Die an ihn gerichteten Fragen ergaben in der That, daß der Mann das Urbild des Turaser war. Langmann entließ ihn mit einem reichlichen Geldgeschenk, und dazu hatte er alle Ursache, denn durch Turaser und sein Unglück hatte der Dichter sein Glück gemacht. Die Anekdote soll wahr sein.

I Die Besucher der Theatervorstellung am Freitag werden sich I aber überzeugen, daß dennoch der wirkliche Turaser und der I edle Turaser des Dramas verschiedene Personen sind. Der I letztere würde sicher Langmann nicht besucht und ein Geld- I geschenk von ihm angenommen haben.

I* Kaiser-Panorama. Das Kaiser - Panorama, Neuen Bäue 1, zeigt uns in dieser Woche den großen Feldzug I von 1870/71. Wer für Bilder der vaterländischen Ge- I schichte Sinn hat, der wird diese Szenen nicht ohne Ge- I winn betrachten. Das Panorama ist hier nur noch bis

I Sonntag abend 10 Uhr geöffnet.

*" Oeffentliche Bücher- und Lesehalle. Im Monat Januar I wurden im ganzen 1330 Bände ausgeliehen. Diese ver- I teilen sich auf die einzelnen Fächer wie folgt: Litteratur- | geschichte 2, Verdichtungen 10, Prosaerzählungen, Romane

anderen Armeen gewachsen. Was die Geschosse anlange, so werde Deutschland vom System des Zellenmantels nicht abgehen. Die Geschoßfrage werde ebenfalls eventuell auch die Abrüstungs-Konferenz beschäftigen können. Die Kom­mission erledigte schließlich die Beratung des Militäretats. Morgen beginnt die Beratung der Militär-Vorlage. Am Donnerstag fällt die Sitzung aus wegen der Beerdigung des Grafen Caprivi.

Berlin, 7. Februar. Erbprinz von Sachsen-Ko- bürg und Gotha f. Vor kurzem wurde gemeldet, der Erbprinz von Sachsen-Koburg und Gotha sei erkrankt, ohne daß nähere Angaben über die Natur des Leidens gemacht worden wären. Man hörte nur, der Erbprinz habe sich nach dem Süden begeben. Jetzt kommt aus Meran die betrübende Nachricht, daß der Erbprinz am Montag nach­mittag um 4 Uhr 10 Minuten nach mehrstündigem Todes­kampf in Martinsbrunn verschieden ist. Erbprinz Alfred hat noch nicht lange das 24. Lebensjahr überschritten. Er wurde am 15. Oktober 1874 im Buckingham-Palast zu London geboren und war der einzige Sohn des regierenden Herzogs Alfred und seiner Gemahlin Maria Großfürstin von Rußland. Das Herzogspaar hat noch vier Töchter. DieDarmst. Ztg." schreibt hierzu: Unser hohes Landes­fürstenpaar ist durch das plötzlich erfolgte Hinscheiden Seines Anverwandten, Sr. Königl. Hoheit des Erbprinzen Alfred von Sachsen-Koburg und Gotha in tiefe Trauer ver­setzt worden, die im ganzen Lande bei dem mit seinem Fürstenhause in Leid und Freud' unlösbar verknüpften Volke Widerhall finden und Mitteilnahme Hervorrufen wird. Der Erbprinz hatte erst vor wenigen Wochen den Süden zur Heilung von einem tückischen Leiden ausgesucht, dem er leider erliegen sollte. Erbprinz Alfred Alexander Wilhelm Ernst Albert war am 15. Oktober 1874 im Buckingham- Palast zu London geboren und stand als Hauptmann im 1. Großh. Jnfanterie-(Leibgarde-)Regiment Nr. 115. Mit den fürstlichen Eltern beklagen vier Schwestern den früh­zeitig Heimgegangenen.

Berlin, 7. Februar. Gestern Abend passierte in später Nachtstunde ein Fuhrwerk der Brauerei Hildebrand aus Nowawes den Bahn-Uebergang über die Wetzlarer Eisen­bahn bei Steinstücken. In diesem Augenblick wurde das Fuhrwerk von einem Zuge erfaßt und zertrümmert. Zwei Insassen des Wagens wurden getötet, einer schwer ver­wundet. Der Unfall ist anscheinend dadurch entstanden, daß die scheu gewordenen Pferde die geschlossene Barriere durch­brachen.

Berlin, 7. Februar. Das Abgeordnetenhaus erledigte heute in dritter Lesung den Gesetzentwurf betreffend die Synagogen-Gemeinde-Verhältnisse in Frank­furt a. M. nach den Beschlüssen der zweiten Lesung. Es folgte die erste Lesung des Antrages Mies (Centr.) und Genossen auf Annahme eines Gesetzentwurfs zur ung des Kommunal-Abaabenqesetzes....m'»-^I Dr. Miquel sprach sich " Fmanzmimster

wurdp . .^~j-r<uen nntrag aus. Derselbe I

--twri --ich^o^^an*eine^ Kommission von 14 Mitgliedern I verwiesen.

Interpellation. Im Reichstage ist folgende Interpellation eingebracht: Die Unterzeichneten erlauben sich, an den Herrn Reichskanzler folgende Anfrage zu richten: Ist der Herr Reichskanzler bereit, über den Stand der Ver- I Handlungen zur Regelung der handelspolitischen Beziehungen I zwischen dem Deutschen Reich und den Vereinigten Staaten I von Nordamerika Auskunft zu geben? Eingebracht ist diese I Interpellation von den nat.-lib. Abgg Bassermann, Frhr. I v. Heyl und Graf Oriola, den konservativen Abgg. Graf I Kanitz und v. Levetzow und dem Centrums-Abgeordneten | Dr. Lieber. Bekanntlich erheben die Vereinigten Staaten, I obwohl Verträge aus den Jahren 1827 und 1828 mit den I Hansestädten und mit Preußen uns das Meistbegünstigungs- I recht sichern, einen Zuschlagszoll auf deutschen Zucker, dessen I Folgen sich erst recht fühlbar machen werden, wenn die I Zuckerindustrie auf Cuba wieder im Aufblühen begriffen ist. I Der Dingleytarif schädigt aber auch die deutsche Industrie I durch sehr hohe Zollsätze. Von nationalliberaler Seite hofft I man mit dieser Interpellation auf eine befriedigendere Ge- I staltung der Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten aus dem Reichstag heraus fach- I gemäß einzuwirken.________________________________________

Ausland.

Lemberg, 7. Februar. Das hiesige Bürger-Komitee hat eine öffentliche Versammlung einberufen, um Mittel zur Abhilfe gegen die infolge der Vorgänge bei der Spar­kasse eingetretene Geschäftsstockung zu ergreifen.

Troppau, 7. Februar. Heute früh fand in dem Roth- ! schild'schen Theresien - Schacht in Polnisch - Ostrau eine Explosion schlagender Wetter statt, durchweiche zwei Bergleute getödtet und fünf schwer verletzt wurden.

Krakau, 7. Februar. Der deutsche Kaiser hat an den Maler Adalbert Kossak anläßlich des Ablebens dessen Vaters, des Aquarellmalers Julius Kossak ein herzlich gehaltenes Beileidtelegramm gesandt.

Mailand, 7. Februar. Nach einer Meldung des Secolo" leidet der P a p ft neuerdings an großer Schwäche. Er könne sich nur mit der größten Mühe aufrecht erhalten.

Paris, 7. Februar. Der General Gallifet hat den Gaulois" für den 1. März vor Gericht geladen, damit das Blatt die nötige Aufklärung über die vor einigen Tagen gebrachte Beschuldigung gebe, wonach Gallifet ge­wisse Aussagen über Mitglieder des Kassationshofes und über Picquart bei einem intimen Essen gemacht haben soll.

Frankreich. Der Kassationshof beschloß in seiner Eigen­schaft als oberster Gerichtshof für Richter, gegen den Richter am Tribunal in Versailles, Grosjean, eine Unter­suchung einzuleiten. Letzterer hatte in einem Schreiben an den Justizminister die Mitglieder der Strafkammer des Kassationshofes der Parteilichkeit in der Revision des Drey- fusprozesses beschuldigt.

und Novellen 630, illustrierte Zeitschriften 540, Jugend schriften und Sagen 50, Länder- und Völkerkunde 26, Kriege litteratur 36, Naturwissenschaft und Technologie 22, Kun» 8, Biographien 6 Bände. Nach Berufsklassen unter­schieden wurden verliehen an a. Männer: Handwerker, Fabrikanten und Schreiber 544, Kaufleute 120, Arbeit« 160, Beamte 150, Gelehrte (Lehrer) 16, Studenten uni Schüler 60, Rentner 16, ohne Angabe des Standes 16 Bändq d. Frauen: Hausfrauen und Töchter 160, Gewerbetreibende 40, Dienstmädchen und Arbeiterinnen 40, Rentnerinner 8 Bände. Da an eine und dieselbe Person in der Reg« jedesmal nur ein Band verliehen wird, so beweist vorstehend!

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Sinter am «Samstags «afe 2eib ab. Will, dem sei w jührungfDmr boten werben Alles nähere

Statistik die Thatsache, daß sich die Anstalt des lebhaftestei Zuspruches aller Bevölkerungsschichten erfreut. Aber nod ein anderes geht aus den angeführten Ziffern hervor: baj nämlich die Bestände der Bibliothek keineswegs genügen das wachsende Lesebedürfnis der Bevölkerung zu befriedigen Die niedrigen Benutzungsziffern der Litteratur der Länder und Völkerkunde, der Kriegsgeschichte, der Naturwissenschan und der Technik erklären sich hauptsächlich aus dem Mang«! an passenden Werken, nicht etwa aus der geringen Nachfrage Anderseits zeigen die Entleihungen aus dem Gebiete btt erzählenden Litteratur und der Zeitschriften, daß die hir in verhältnismäßig großer Anzahl vorhandener Werke sehr bald ausgelesen sein werden und daher baldig« Ergänzung bedürfen. Aus den geringen Mitteln des Vereins allein kann dies nicht geschehen. Die zum Besten aller ge­gründete Anstalt ist auch auf die Unterstützung aller an­gewiesen, wenn sie ihren Zweck vollkommen erfüllen soll. Deshalb ergeht hiermit an jedermann die herzliche Bitte, das gemeinnützige Streben des Vereins nach Kräften unter­stützen zu wollen, sei es durch Eintritt in den Verein, sei es durch Zuwendung von Geld oder Büchern. Von letzterer sind besonders willkommen illustrierte Zeitschriften, Romanerc, Kriegsgeschichten, Jugendschriften und neuere naturwisir schaftliche Werke. Freundliche Anerbietungen sowie Beitritt erklärungen werden in der Lesehalle und von dem Schrift führer des Vereins, Herrn Dr. Ebel, Nord-Anlage 21, g?n entgegengenommen.

** Delegiertenkongreß der südwestdeutschen Detaillistei­vereine. Bei der am Sonntag in Frankfurt a. M. statt- gehabten Versammlung von Delegierten der südwestdeutschen Detaillistenvereine protestierte der Wiesbadener Verein da­gegen, daß in der jüngst'in Frankfurt a. M. abgehaltenen Versammlung Herr Schmidt - Darmstadt sich im Namen aller Vereine gegen die Besteuerung der Warenhäuser ausgesprochen habe. Herr Schmidt stellte fest, er habe nicht im Namen der Vereine gesprochen, sondern nur gesagt, die meisten Vereine ständen auf diesem Standpunkt. Aus den weiteren Verhandlungen ist hervorzuheben, daß auf die von den Handelskammern der Regierung empfohlenen Ver tretexWoll- und Kurzwarenbranchen zu einer Konferenz, die demnächst in Berlin- ^fammentritt, eingewirk werden soll, damit sie sich im Sinne der Gceßcner Resolution äußern sollen, daß alle Warenpackungen für den ^rfaut mit der vollzähligen Stückzahl oder Meterzahl oder Gewicht versehen werden, die sie bei der ursprünglichen Packung gehabt haben. An das preußische Justizministerium soll eine Eingabe gerichtet werden, die, gleichfalls einer in Gießen gefaßten Resolution entsprechend, befürwortet, daß die Erledigung von Konkursen für die Folge thunlichst Kaufleuten übertragen werden soll. Ueber Fälle, in bentn Urteile wegen unlauteren Wettbewerbs ergangen finb, ire nicht den Anschauungen bes Hanbelsstanbes entsprechei, und über Fälle, in denen das Gesetz versagt, soll Matenl gesammelt werden, damit man später Änderungen bS Gesetzes beantragen kann. Zu § 4 des Gesetzes soll h antragt werden, daß, wenn die in dem Paragraph zuv Ausdruck gebrachte Absicht vorliegt, das Anbieten unb bii Verkauf von Waren unb gewerblichen Leistungen zu einer Preise, bei dem die Erzielung eines Gewinnes ausgeschlossr ist, unter die vorgesehenen Strafen fällt. Weiter soll m- geftrebt werden, daß bei Ausverkäufen der Mitverkauf p fremde Rechnung verboten wird, baß ber AusdruckAck verkauf" nur bei Geschäftsaufgabe oder Aufgabe der V> treffenden Warengattung statthaft ist, daß die Höchstdani eines Ausverkaufs und die Höhe des erlaubten Hinzukaus von Waren bei Ausverkäufen gesetzlich festgelegt wirb. - Außer ben auf ber Konferenz in Gießen gewählten Ko'- missionsmitgliebern wohnte Herr Rechtsanwalt Dr. Gutflnii aus Gießen der Sitzung als Ehrenbeirat an.

Veteranen-Verein. Bei ber am Samstag av-i- haltenen, zahlreich besuchten Generalversammlung," welcher ber 1. Vorsitzenbe über bas in jeder Bezieh^ günstig abgelaufene Vereinsjahr, und der Rechner über W Kassenverhältnisse eingehenden Bericht erstattete, unb * erfreuliche Mitteilung machte, daß die angelegten GeldK trotz verschiedener Krankenunterstützungen an KamerM nicht angegriffen wurden, schritt man zur Wahl des M standes, und wurde der alte Vorstand . einstimmig wrerN gewählt; nur für einen infolge Krankheit in seiner Fawl zurückgetretenen Kameraden, was mit aufrichtigem Bebavw empfunden wurde, wurde Kamerad Gg. Schwan einftiim11! gewählt. Der Vorstand besteht demnach aus den Hen^ Louis Petri III., 1. Vorsitzender, Emil Fischbach, 2. S.-0 sitzender; Moritz, Flett, Rechner; Ph. Nau, Schriftführtt H. Demuth, PH. Horeyseck, L. Bourgeois, K. Kod G. Zeiter und G. Schwan, Beisitzer. Wir rufCILL Veteranen-Verein seinen alten Wahrspruch zu:In fest. Im Sturme treu für Kaiser, Fürst und Vaterlari

** Maskenball. Am Sonntag dem 5. Februar der Gießener Zither - Klub (Wohlthätigkeitsver einen großen Maskenball im Cafs Leib ab. Der war so besucht, daß es schwer hielt, einen Platz für Gruppenaufführungen abzusperren. Von Herrn ^nnM Schmidt jun. wurde eine Elsässer Bauerngruppe vorgeftH welche an Eleganz und guter Einschulung nichts ZU wuniiv übrig ließ. Nach der Demaskierung wurde die Geisterst^

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