Ausgabe 
8.12.1899 Zweites Blatt
 
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Die Stadtverordneten den Magistratsantrag den Magistrat zu

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Gestochenen herbeigeführt wurde. Das Schwurgericht ahndete I die frevelhafte Thal, die bekanntlich ohne allen Grund be­gangen worden ist, mit 5 Jahren Zuchthaus und mit dem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf die gleiche Dauer.

Wetzlar, 6. Dezember. Am Lahnufer in der Nähe der Guht'schen Brauerei wurden heute morgen Kleidungsstücke gefunden, welche als dem Dienstmädchen Mathilde Gr. von hier gehörig erkannt worden sind. Die'.Leiche des jungen etwa 17 jährigen Mädchens, welches bei einer hiesigen Familie im Dienst stand, wurde heute mittag in der Lahn gefunden. Die Rheinische Provinzial-Feuer-Sozietät wird im laufenden, so auch im Jahre 1900 ihren Ver­sicherten einen Nachlaß von 10°/0 der Beiträge gewähren.

Marburg, 6. Dezember. Kürzlich tagten Hierselbst eine Anzahl Vertreter der Herdbuchgesellschaften des hie­sigen und der benachbarten Kreise. Man beschloß, im Juli nächsten Jahres eine große Vieh-Ausstellung, verbunden mit Volksfest, zu veranstalten. In dem benachbarten Dorfe Cappel machte heute nachmittag eine in den 40er Jahren stehende ArbeitSfrau ihrem Leben durch Erhängen ein Ende. Der Oberhessische Touristenverein beabsichtigt, auf dem sog. Rimberg bei Caldern einen Aussichtsturm

wählen.

Wiesbaden, 5. Dezember. Einen schrecklichen Tod fand gestern abend der Wagenputzer Heinrich Kleber von hier am Rheinbahnhofe. Derselbe war mit dem Auslöschen der Gasbeleuchtung an dem zwecks Rangierens in Be­wegung befindlichen 11 Uhrzuge beschäftigt; er bekam hier­bei das Uebergewicht und stürzte von der Wagendecke aus das Geleis zwischen zwei Personenwagen. Die Räder gingen Aber den Unglücklichen hinweg; der Tod erlöste denselben bald nachher von seinen Qualen.

Beispiel eines Holzrades dürste das Bambus-Rad einer englischen «zahr- rad-Fabrik sein;' jenem Rad wurde anfangs ein großes Interesse entgegen­gebracht. Die Sache bewährte sich jedoch nicht, und das Interesse dafür schwand. Ein amerikanilcher Konstrukteur führte die Verwendungvon Hickory-Holz zur Konstruktion des Fahrradrahmens ein. Die Methode hat auch in Europa einige Nachahmungen gefunden, u. a. auch m Deutschland. Der geringen Verbreitung die wenigsten Radfahrer dürsten wohl je ein solches Rad zu Gesicht bekommen haben nach zu urteilen, wird auch dieser Konstruktion kein langes Leben beschieden fern. Außer diesen Versuchen erschien auch ein Fahrrad mit einem Rahmen aus gebogenem Holz auf dem Markte, doch auch dieser fiel d<r Vergessen­heit anheim Sehr viel versprach man sich von der Verwendung de» Holzes zu Lenkstangen; in den Jahren 189698 waren sie häufig zu sehen, während sie jetzt eine Seltenheit find. Es ist dies ziemlich ver­wunderlich, denn die Holzlenkstange besitzt entschieden einige Vorzüge vor der stählernen. Die Holzfelgen haben dagegen f.sten Fuß gefaßt. Wohl 90 Prozent aller Rennmaschinen sind mit ihnen ausgestattet, unv auch an leichten Tourenmaschinen rc. kann man ihnen oft begegnen.

I Alles in allem hat der Stahl die Konkurrenz des Holzes im Fahrrad­bau nicht zu fürchten.

figen Friedhof beerdigt.

Frankfurt a. M-, 5. Dezember, lehnten mit 31 gegen 23 Stimmen ab, einen dritten Techniker in

Gottrrdirnst der israelitischen KeligionsyrsMhsst

Sabbathfeier am 9. Dezember 1899.

Freitag abend 4 Uhr, Samstag vormittag 8*6 Uhr, nachmittags

Uhr, Sabbathausgang 6 Uhr.

Nachmittag 2» Uhr SchrifterklLrung.

Wochengottesdienst morgens 7 Uhr, abends 4 Uhr.

Niederwalgern, 5. Dezember. Aus dem Geschäftsbericht unserer Spar und Darlehnskasse e. G. m. u. H. für das | Kirchspiel Ober- und Niederwalgern mit Wenkbach dürfte folgendes interessieren: Dem Vereine sind sämtliche Ein­wohner der angeschlossenen Ortschaften mit sehr wenigen Ausnahmen beigetreten, im ganzen etwa 160 Mitglieder. Die Kasse ist organisiert nach Raiffeisen's System, bearbeitet von Faßbender, und dem großen Verbände angeschloffen. Der jährliche Umsatz beträgt zwischen 120130 000 Mk. Die umgesetzte Summe wird von den Sparern der betei­ligten Gemeinden allein zusammengebracht, sodaß fremde Gelder nicht in Anspruch genommen werden. (Obh. Ztg.)

Ufingen, 5. Dezember. Vor mehr wie vier Monaten wurde der Schreiner St. in Wehrheim, ein schon bejahrter Mann, vermißt. Alle Nachforschungen und alles Durch­suchen des Waldes bei Wehrheim, da man vermutete, der Betreffende könne sich ein Leid angethan haben, waren ver­geblich. Nun wurde bei dem letzten Treibjagen in Usinger Gemarkung die Leiche des Vermißten an einem Baum hängend aufgefunden, und zwar in grauenhaftem Zu­stande. Die gräßlich entstellte Leiche F*

letzte Ehre zu erweisen. Zur Beerdigung war eine Ab­ordnung von der 7. Kompagnie kommandiert, welche hinter dem Sarge marschierte und einen vom Regiment gespendeten Kranz mit großen Palmenzweigen trug. Am Eingang zum I Kirchhof erwartete die Regimentskapelle in voller Uniform den Trauerzug; sie spielte bis zum Grabe und trug dort nach der Trauerrede einen Choral vor. I

Nizza, 5. Dezember. Im Tode vereint. Eine I ergreifende Liebestragödie spielte sich dieser Tage im schonen Nizza ab. Miß Mary Robb, eine bildhübsche junge Eng­länderin, die zur Erholung von einer langen Krankheit an der Riviera weilte, verlobte sich in der vergangenen Woche mit einem wohlhabenden Franzosen aus guter Familie. Die I Angehörigen der glücklichen Brant, denen von dem Verlöbnis brieflich Mitteilung gemacht worden war, schrieben umgehend zurück, daß aus der Verbindung auf keinen Fall etwas werden dürfe und daß die eigenmächtig handelnde Miß sofort zurückkehren solle. Die junge Dame griff in .ihrer Ver­zweiflung zum Revolver und wurde, von zwei Schüssen I durchbohrt, tot in ihrem Zimmer gefunden. Neben ihr aus dem Fußboden lag der Brief der grausamen Ettern und ein Abschiedsschreiben an den Geliebten. Das Begräbnis der kaum 18jährigen Selbstmörderin fand unter großer Beteiligung am Sonntag in Nizza statt. Nach Beendigung der Zeremonie sahen einige der letzten sich I langsam entfernenden Personen noch, wie der zurückgebliebene I Verlobte einen prachtvollen Kranz auf den Hügel meder- I legte und dann einen kleinen Gegenstand aus der Tasche zog. I Ehe man ahnte, was der junge Mann beabsichtigte, erdröhnte I ein Schuß, und nach wenigen Minuten gab der Lebens- I müde an dem frischen Grabe der Geliebten seinen Geist auf.

Pottttdirust is der Sqnagoy.

Samstag den 9. Dezember 1899. .... u.v

Borabend 4» Uhr, morgens 9 Uhr, nachmittags 3 Uhr SchrifterklLrung, Sabbathausgang 5" Uhr.

Bei Todesfällen

übernimmt die Buchdruckerei des Giessener Anzeigers. Schulstrasse 7, die schnellste Anfertigung von Trauer* brieten und Danksaguiigskarten, welche auf Wensoh couvertlrt geliefert werden.

Jagd und Sport.

Radfahren. Die Verwendung von Holz im Fahrradbau ist schon vor langer Zeit versucht worden, sie hat aber mit einer einzigen Ausnahme, nämlich der des Holzes zu Felgen, zu keinem günst'gen Resultate geführt, und die Verbreitung derartiger, ans Holz konstruierter Maschinen ist nur sehr gering gewesen und,wirt.es wohlauchbleiben verschiedene Firmen fabrizieren noch Holzräder. Das bekannteste

Vermischtes.

* Eisenach, 6. Dezember. Wie jetzt bekannt wird, ist eine hier zur Kur weilende junge Dame, eine Opern­sängerin, das Opfer eines brutalen Ueberfalles geworden. Dieselbe weilte zum Gebrauche der Luftkur hier, welche ihr vom Arzt verordnet war. Auf einem dieser Spaziergänge wurde sie am Freitagnachmittag von einem hiesigen verheirateten Barbier angefallen. Die Dame hatte dem Attentäter ihre goldene Uhr, Ring und sonstigen Schmuck angeboten, wenn er sie unbelästigt ihres Weges | gehen lasse. Die Mißhandelte flüchtete zur Wartburg, von wo die Polizei benachrichtigt wurde, welcher es gelang, den Attentäter festzunehmen. Das Opfer des brutalen Ueber­falles liegt hier krank darnieder. ,

Ammerschweier, 6. Dezember. Der 15jährige Sohn des Winzers Joh. Bapt. Clur, der Futter vom Heuboden heruntergeworfen hatte, vergnügte sich nach demEls. auf einer daselbst angebrachten Schaukel. Im vollen Schwünge glitt das Brett aus, und im Fallen verwickelte sich das Seil straff um Kopf und Hals des Jünglings. Wenige Minuten später fand ihn die Mutter leblos am Seile hängend. . v m t. .

* Hamburg, 6. Dezember. Bei der hiesigen Polizei­behörde sind bisher nicht weniger als 70 Ersuchen aus allen Teilen Deutschlands eingelaufen, auf junge Menschen von 13 bis 16 Jahren zu fahnden, die sich von Hause nach Transvaal auf den Weg gemacht hatten. 20 von diesen Ausreißern hat die Polizei bisher ermitteln können. , .

Breslau, 6. Dezember. Heute nachmittag trat bet starkem Sturm heftiges Schneetreiben unter Gewitter­erscheinungen ein. In der Grafschaft Glatz ist seit mehreren Tagen schon herrlichste Schlittenbahn.

Liegnitz, 5. Dezember. Die Beerdigung einer Frau mit militärischen Ehren fand hierselbft statt, tzs handelte sich um die im Alter von 73 Jahren verstorbene Witwe Friederike Graner. Sie hatte ihren vor mehreren Jahren verstorbenen Ehemann, welcher Marketender bei der 5. und 7. Kompagnie des Liegnitzer Königs-Grenadier- Reqiments gewesen war, während 38 Jahren stets zu den Manövern, in die Feldzüge 1866 und 1870 als Marketenderin begleitet und so alle Gefahren mit dem Regiment geteilt. In Versailles wurde sie von einem Offiziersburschen über­ritten ; sie bekam von dieser Zeit an aus dem käuflichen Hofmarschallamt alljährlich ein Geldgeschenk. Nach dem Tode ihres Ehemannes war sie bis kurz vor ihrem Tode noch beim Regiment als Waschfrau thätig. Das Regiment hatte eS demzufolge nicht unterlassen, der Entschlafenen die

Es starben an: Zusammen: Erwachsene:^

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Wetterbericht. Das Depressions-Centrum, das gestern über dem Rigaischen Meerbusen lagerte, ist in sudwestlicherRichtungweite^ wandert und liegt heute im Innern des europäischen Rußlands Dab^ reicht der Einfluß des umfangreichen D^ressionsgebietes noch wett nach Central-Europa zurück. Am Südfuße der Alpen ist das Barometer abermals erheblich gefallen und befindet sich ein sekundäres Mmimmum über der Po Ebene. Im Nordwesten des Erdteils hat die gest^n an­gekündigte neue Depression bereits beträchtliche Fortschritte gemacht und beherrscht heute ganz Großbritannien. Hoher Druck erstick: sich ch als ein schmaler Keil von der iberischen Halbinsel über Südfrankreich und die Schweiz dem Nordrande der Alpen entlang bis Bodensee, gegend Das Wetter ist bei uns allenthalben trüb und auf ausgedehnten Gebieten fallen Niederschläge. .. t u an.tfrr

VoraussichtlicheWitterung: Fortdauernd trübes Wetter mit zeitweisen Regen- oder Schneefällen.

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Monatliche Ucbersicht der Todesfälle tu Gießen.

Monat November 1899.

(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 500, inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer-. 00,00, ohne Abzug der Ortsfremden 00,00o/oo.

Kinder

Gerichtssaal.

Darmstadt, 6. Dezember. Schwurgericht. Heute steht die I Anklagesache gegen den Makler Philipp Enfinger von Michelstadt I wegen Notzuchtsversuches zur Verhandlung. Die Sache hatte schon I einmal die Strafkammer beschäftigt, welche damals, einem Anträge des I Verteidigers, Herrn Rechtsanwalt Neuschäffer, Folge gebend, ihre Un- I zuständigkeit aussprach, worauf Enfinger vor das Schwurgericht ver- I wiesen wurde. Enfinger ist 53 Jahre alt, verheiratet, noch unbestraft; er wird beschuldigt, daß er im Juni d. I. oder um diese Zeit m der Gemarkung Michelstadt den Versuch gemacht haben soll, die Ehefrau des Hausierers Dingeldeyn von Michelstadt zu vergewaltigen. Die Verhand­lung wird längere Zeit in Anspruch nehmen, da gegen 20 Zeugen ge­laden sind. Die Oeffentlichkeit bleibt bis zur Verkündigung des End­urteils ausgeschloffen. ~ ~ o. .

Mannheim, 6. Dezember. Der Cigarrenfabrikant Jean Seitz, ! der im April nachdem er 12,000 Mk veruntreut hatte, nach Canada geflüchtet war, wurde von der Strafkammer heute zu emem Jahre und drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Anrich, 6/Dezemder. Wie wir kürzlich m'tteilten. spielte sich dieser Tage vor dem hiesigen Strafgerichte ein Prozeh ab, der die ganze Bestialität und Gemeinheit einer Bande von Unholden enthüllte. Der Sachverhalt war folgender: Seit dem Jahre 1893 wiederholten sich in dem Stad'park zu Wilhelmshaven die Fälle, daß Ehepaare oder Verlobte, welche sich abends im Parke aufhielten, von unbekannt gebliebenen Personen angefallen und mißhandelt wurden. Die Frauen wurden von den Unholden vergewaltigt, ei er aus Scham brachten die Beteiligten diese Fälle nicht zur Anzeige. Erst in den späteren Jahren kamen einzelne Vorkommnisse zur Kenntnis der Behörde. Von den fünf Angiklag.en wurden nun der Heizer Bernhard Frerich und der ! SchlosserBernhardRoth zu 15 Iabren Zuchthau8 und 10 Jahren Ehrverlust, der S<hlosser Fritz Marr zu 6 Jahren und der Arbeiter Friedrich Weber zu 3 Jahren Zuchthaus, beide ebenfalls mit 10 Jahren Ehr­verlust verurteilt, während der Arbeiter Arnold Lücke freigesprochen wurde. ____________________________

Universität und Hochschule.

Jena, 6. Dezember. Die hiesige Universität wird in diesem I Wintersemester nach dem soeben erschienenen amtlichen Verzeichnis der I Lehrer, Behörden, Beamten und Studierenden von 655 wirklich tmma> I titulierten Studierenden und 54, welchen zum Besuch der Vorlesungen besondere Erlaubnis erteilt worden, besucht. Hierzu kommen 10 nach- | träglich zur Immatrikulation angemeldete, sodaß die Gesammtzahl der I Besucher 719 beträgt. Von den 615 immatrikulierten Studierenden I gehören an der theologischen Fakultät 37, der juristischen 16-, der medi­zinischen 179, der philosophischen 271. Von den letzteren studieren I 107 Philosophie, Philologie, Geschichte und Pädagogik, 36 Mathematik und Naturwissenschaften, 78 Pharmacie und Chemie, 50 Landwirtschaft.

I Aus den vier Erhalterstaaten der Universität stammen 224 Studierende I und zwar aus Weimar 119, Meiningen 46, Altenburg 26, Gotha 33. I Ihre Heimat haben in Preußen 230, in Sachsen 30, Braunschweig 15, I Anhalt und Reuß je 14, Hamburg 12, Bayern und Hessen je 9, Mecklen­burg-Schwerin 7, Schwarzburg-Rudolstadt 6, Oldenburg 5, Sonders-

I hausen 4, Baden, Bremen, Elsaß-Lothringen, Württemberg je 2, Lübeck, I Strelitz und Waldeck je 1. Von anderen europäischen Staaten haben I entsandt: Bulgarien 17, England 6, Frankreich, Griechenland, Holland und Italien je 1, Oesterreich 12 (von diesen 7 aus Ungarn, und 2 aus I Siebenbürgen), Rußland 11, Schweiz 4, Serbien 2, Türkei 3. Von I außereuropäischen Ländern sind Amerika und Asien durch je 3 Studierende I vertreten. Was die akademischen Lehrer betrifft, so zählt die theo- I logische Fakultät 5 ordentliche, 3 außerordentliche Professoren und

1 Privatdozrnten, die juristische Fakultät 6 ordentl. Professoren, 2 ordentl. I Honorar-Professoren, 1 außerordentl. Professor, die medizinische Fakultät | 9 ordentl. Professoren, 2 ordentl. Honorar-Professoren, 8 außerordentl. I Professoren, 2 Prwatdozenten, die philosophische Fakultät 18 ordentliche I Professoren 7 ordentl. Honorar Prof-fsoren, 18 außerordentl. Professoren, I 14 Privatdozenten, 1 Lehrer der Tierheilkunde. Zu diesen kommen I Lehrer der Künste. ,

I Dom Vr.-Jng. Da nunmehr den Studierenden derTech- nischenHochschulendie Möglichkeit gegeben ist, einen besonderen I Doktorgrad, den Doktor-Ingenieur, zu erwerben, ist bie I Frage von Interesse, ein wie großer Teil dieser Studierenden tm Besitz | jener Schulbildung ist, die auch nach den Anforderungen der Universi- I täten die Erlangung des Doktorgrades ermöglicht.Dmglers Polytech- I nisches Journal" (Stuttgart) giebt darauf eine Antwort. Die Zahl der Studierenden und'Hörer an den drei Technischen Hochschulen in Preußen I betrug im letzten Sommerhalbjahr insgesamt 4751, die der Studierenden I allein 3572. Von letzteren waren im Besitz des Reifezeugnisses I von einem Gymnasium 1369, von einem Realgymnasium 1056. Nahezu | 70 v. H aller Studierenden der Technischen Hochschulen hatten also I jene Vorbildung, die bei den philosophischen Fakultäten der Universitäten I die erste Vorbedingung zur Erlangung der Doktorwürde ist.

Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an wie ptete der Todessälle in der betreffenden Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Handel und Verkehr. Voikswirlschast.

Frankfurter Börse vom 6. Dezember.

"Wechsel auf New-York zu 4.201/^-21 Vz- ..

Prämien auf Kredit per ult. Januar S.OO/o, per n t Dez. 1.550/q, Diskonto Kommandit per ult. Dez. 1.30°/o, do. per ult Jan. 2.50, Lombarden per ult. Dez. 0.60/o, do. per ult. Jan. 0.00 /o, Staatsbahn per ult Dez.% erhältlich. K

Notierungen: Kreditaktien235.40-10-235,90 Diskonto-Kom- mandit?93 60, Staatsbahn 138.70-139.10-39, Gotthard 143.10. Lom­barden 31.90, Ungar. Goldrente 97.50, Italiener 94 20-00, 6prozentisch Mexikaner 00.00, 3proz. Mexikaner 25.40-00, Oesterr. Coupons 8 /« Amerik. Coupons 4.18»/., Privat-Diskont 5B/4o/o G.au-

II/. bis 28/. Uhr: Kredit 235.90-236.00-, DiskontoKommandjt 193.60-90, Staatsbahn 139.10-000.00, Lombarden 31.80-00, Türken C (Bank Ottoman) 000.00-00.

Limbnra a. -.Lahn, 6. Dezember. Fruchtmarkt. Durch , schnittspreis pro Malter. Roter Weizen 13.00 Mk., Weißer Weizen Mk., Korn 11.25 Mk., Gerste 9.52 Mk., Hafer 6.70 Mk., Erbsen Mk-! KartoffelnMk.

Die höchste Dividende der Thüringer Aktienbrauereien zahlt auch dieses Jahr wieder die Aktienbrauerei in Coburg mit 25 Prozent.

Hamburg, 5. Dezember. Wie es heißt, beabsichtigt die Ver­waltung des N o r d d e u t s ch e n L l o y d in Bremen eme regelmäßige Dampferlinie nach den Samoainseln einzurichten.. ch

würden diese von Sydney aus angelaufen werden, wo die Australien­fahrten des Lloyd bisher ihren Endpunkt haben.

Tuberkulose der Lunge

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anderer Organe

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Bronchitis

2 (1)

1 (1)

Darmtuberkulose

2 (0)

Atrophie und Lebens-

schwäche

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Geschwülsten

5 (1)

5 (1)

Altersschwäche

3 (1)

3 (l)

Sonstigen benannten

Krankheiten

7 (3)

4 (3)

Unbek. Krankheiten

2

1

Verunglückung

2 (1)

1

Summa:

30 (11)

20 (8)