Ausgabe 
8.11.1899 Erstes Blatt
 
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telegraphml, daßvr.Leydk, als, Brüssel verlasse» sburg gereist sein.

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eines OrtsstatulS.

Heber die Aufführung vonGroßmama" im Stutt­garter Hoftheater, in der im letzten Sommer Carl W. Büller gastierte, teilt man uns mit, daß zu dem starken Heiterkeitserfolge, den das Stück hatte, in erster I Linie die virtuose Leistung des Gastes beitrug, welcher eine I feinkomische Charakterfigur schuf, an der jeder Zug echt I und natürlich erschien. Seine Darstellung mutete überaus frisch und humorvoll an. Sowohl in den Szenen, in welchen der ältliche Junggeselle seinem grimmen Weiberhaß in drastischer Weise Ausdruck giebt, wie in den spateren Auftritten, wo allmählich seine Schrullen unter dem Einfluß eines Johannistriebes weichen, stand der Künstler ganz auf I der Höhe der Aufgabe, und wirkte mit seiner urwüchsigen komischen Kraft wahrhaft erquickend. Die vielen Hervor­rufe waren redlich verdient. Das zahlreiche Publikum ver- I ließ in der vergnügtesten Stimmung das Theater; niemand I bereute es, derGroßmama" einen Besuch abgestattet zu I haben.

Kou-ertVerein. Ein eigenartiger, seltener Genuß wird am 12. November unserem Konzertpublikum I geboten werden. Die berühmte Bläser Vereinigung aus Hannover verstärkt durch eine junge Pianistin, die I in den verschiedensten Städten schon mit schönstem musi- 1 kalischen Erfolg konzertiert hat, ist auch für Gießen ge­wonnen worden. Bläser giebt es viele und darunter recht I tüchtige, aber ein Ensemble von Bläsern ist etwas sehr seltenes und darum so vereinzelt, weil fast noch eine größere Unterordnung des Einzelnen der Gesamtheit gegen­über erforderlich ist, als beim Streichquartett. Das Bläser­quartett, welches sich aus Oboe, Fagott, Clarinette und Horn zusammensetzt, verstärkt sich durch Zuziehung des Klavieres zum Quintett. Haben wir nun auch in dieser Besetzung keine überreiche Litteratur, so ist diese durch­aus nicht vernachlässigt. Köstliche Perlen besinden sich darunter; Beethoven, Mozart und andere hervorragende Komponisten haben bemerkenswerte Werke geliefert, die aus oben angeführten Gründen leider selten zu Gehör ge­bracht werden. Neben den Ensemblewerken werden aber ! auch Soli und Duos zur Ausführung kommen, Frl. Franke, der ein sehr guter Ruf als Pianistin vorausgeht, hat sich eben so schwierige als dankbare Aufgaben gestellt, auch die Vertreter des Waldhorns und der Clarinette, die auf ihren Instrumenten Virtuosen sind, werden zweifellos, selbst das verwöhnteste Ohr im höchsten Maße befriedigen. Wir müssen dem Vorstande des Konzertvereins Dank sagen, daß er uns durch das Konzert am Sonntag, dem 12. November Gelegenheit bietet, eine Künstlerschar kennen zu lernen, die uns wirklich mal nicht alltägliches bietet. o

Das Konzert der Bockenheimer Husaren in Steins Garten war trotz des schönen Sonntagswetters gut besucht und fand viel Beifall. Die beliebte Kapelle wird nächsten Montagabend abermals ein Konzert an gleicher Stelle ver­anstalten, worauf wir heute schon verweisen wollen.

♦♦ Ein Gruß aus Betlehem. Eine originelle Idee ver­wirklicht soeben die Internationale Ansichtskarten-Gesellschaft in Berlin (Friedrichstraße 239) die ihren Freunden eine Weihnachtsfreude fin de sidcle bereitet. Sie macht es jedermann möglich, zu Weihnachten aus dem heiligen Lande selbst einen Gruß abzusenden. Dies hat gewiß viel Reiz für sich, und es kann auch nicht geleugnet werden, daß sich die Gesellschaft dieser hübschen Unternehmung Mit dem nötigen Ernst angenommen hat. Dieser Gruß aus Betlehem ist eine illustrierte Postkarte, entworfen von dem bekannten populären Meister Professor Plockhorst, ein Bildchen, das uns vertraulich anheimelt und die heilige Familie so darstellt, wie sie jeder von Jugend auf im Herzen trägt. Diese Postkarte wird am heiligen Abend in Betlehem zur Post gegeben, und wir zweifeln Nicht, daß sich viel Liebhaber finden werden, die sich diesem hübschen Unternehmen anschließen werden. Die Karten selbst sind in allen besseren Geschäften käuflich, und können, bereits adressiert, für eine Gebühr von 20 Pfg zur Beförderung aus dem heiligen Lande an die Gesellschaft direkt eingesandt werden.

für nichtig erklärt.

Loudon, 7. November. Daily Telegraph berichtet, daß die Stadt Weensteg zwischen De Aar und Burkersdorf von den Buren besetzt worden ist.Daily Mail" meldet aus Kapstadt, daß die Buren, welche Kimberley be­setzt haben, keinen großen Gebrauch von ihren 40 Zentimeter- Geschützen machen. Bisher haben sie nur 7 Schüsse abge­geben, wodurch wenig Schaden angerichtet wurde. Die Times" sagen in ihren heutigen Artikeln über die Lage, wenn die Afrikander der englischen Kolonie Ungelegenheiten macht en, so müsse En gl and seine Armee verdoppeln.

B. Mainz, 7. Nov. (Tel.) Die Ueberführung der Leiche des Bischofs Haffner fand soeben bei großem Andrang nach dem Dom statt. In dem endlosen Leichenkondukt be­fanden sich acht Bischöfe, Vertreter verschiedener Domkapitel sowie der gesamte Diezösenklerus. Hinter den Verwandten gingen Fürst Löwenstein, Staatsminister Rothe, Ministerial­rat Schlippe; die städtischen und staatlichen Behörden waren neben dem Offizierkorps vollständig erschienen. Bei der Leichenfeier zelebrierte der Bischof von Freiburg, die Trauer­rede hielt der Bischof von Limburg.

Telephonmeldurrgeu aus Frankfurt a. M.

Darmstadt, 7. November, nachmittags 3 Uhr. Das russische Kaiserpaar reist heute abend von Schloß Wolfsgarten nach sechswöchentlichem Aufenthalt nach Potsdam ab.

London, 7. November, 3 Uhr nachm. Für heute wer­den in Kapstadt 4 Transportschiffe mit 3500 Mann, für morgen 4 Transportschiffe mit 5515 Mann, für den 9. November 2 Schiffe mit 3605 Mann, für den 10. dss. 4 Schiffe mit 3997 Mann und 4 Artillerieabteilungen, für den 11. dss. 2 Schiffe mit 570 Mann und für den 12. dss.

I 5 Schiffe mit 3065 Mann und 2 Batterien Artillerie erwartet.

Ärmste Meldungen.

Depeschen deS Bureau »Herold*.

Berlin, 7. November. DenBerliner Neuesten Nach­richten zufolge soll dem Staatsministerium in der nächsten Zeit ein Gesetzentwurf über die Besteuerung der Warenhäuser und großen Bazare vorgelegt werden.

Berlin, 7. November. Bei den gestrigen Stadt­verordnetenwahlen wurden 6 Liberale und 12 Sozial­demokraten gewählt. In drei Bezirken haben Stichwahlen stattzufinden.

Berlin, 7. November. Als wahrscheinlichen Nachfolger des Fürsten Hohenlohe Oehringen als Oberst-Kämmerer wird jetzt der Graf Friedrich Solms-Klitschdorf genannt.

Berlin, 7. November. Ueber das Befinden der Kaiserin werden von Provinzblätteru unzutreffende Ge­rüchte verbreitet. Darnach soll wegen Erkrankung der Kaiserin die Kaiser-Jagd im Revier des Hausministers v. Wedel abgesagt worden fein. Wie dasBerliner Tage­blatt" aus authentischer Quelle erfährt, ist die Kaiserin zur Zeit völlig gesund. Sie hatte sich am Ende voriger Woche nur eine starke Erkältung zugezogen; aber seit Sonntag ist sie wiederhergestellt. Am Freitag wird die Kaiserin, dem­

selben Blatt zufolge, sich nach Kiel und von da nach Plön zum Besuch der kaiserlichen Prinzen begeben.

Berlin, 7. November. Das russische Kaiserpaar wird, wie demBerliner Tageblatt" aus Potsdam mit­geteilt wird, erst Donnerstag früh im Neuen Palais er­wartet. Der Empfang wird wahrscheinlich auf der Wild­park-Station stattfinden. Der Zar wird übrigens auch der Rekruten Vereidigung in Potsdam beiwohnen.

Wien, 7. November. Die Blätter besprechen die gestrige Erklärung der Regierung über den § 14 vorwiegend in abfälliger Weise. DieNeue Freie Presse" schreibt: Falls das Ministerium Clary ebenfalls mit dem § 14 zu regieren gedenke, so sei es bester, dasselbe trete ehrenvoll zurück.

Cettiuje, 7. November. Das Amtsblatt veröffentlicht eine Aufforderung an die Kaufleute, ihren Warenbedarf in Italien oder in einem andern Lande zu decken, keinesfalls aber in OesterreichUngarn.

Loudon, 7. November. Ein Telegramm aus Kairo meldet, daß ein deutscher Dampfer auf der Fahrt nach Sansibar in Port Said eingetroffen sei. Derselbe hatte 30 Personen eingeschifft und wurde alsdann von einem englischen Kanonenboote verfolgt.

Bom Kriegsschauplatz.

Brüssel, 7. November. In den Kreisen der hiefigeu Transvaal-Gesellschast versichert man, daß das Schicksal des Generals White, der in Ladysmith eingeschlosfen ist, entschieden fein muß. Wenn das Londoner Kriegs- amt keine Meldungen darüber veröffentliche, müffe daraus ge- schloffen werden, daß es dem General White schlecht gehe.

Haag, 7. November. Trotz der amtlichen Dement: I scheint es festzustehen, daß die vielfachen anti- I englischen Kundgebungen eine Verstimmung zwischen England und den Niederlanden hervor- gerufen haben. .

London, 7. November. Die Admiralität erläßt eine Bekanntmachung an das Publikum, sich beunruhigen, wenn die nach Afrika unterwegs befind­lichen Truppen-Transporte nicht genau zu den im voraus bekannt gemachten, mutmaßlichen Terminen eintreffen sollten. Diese Termine beruhten nur auf ungefähren, in vielen Fällen zu optimistischen Schätzungen.

London, 7. November. Die Engländer zogen sich von Colenso nach Eastcourt zurück, wohin vorher schon Frauen und Kinder gebracht worden waren. Letztere sollen nun auch aus Eastcourt entfernt werden, was daraus schließen läßt, daß die Stadt ebenfalls bedroht ift Allem Anschein nach wird in den nächsten Tagen, wenn er nicht schon stattgefunden hat, ein energischer Angriff der Buren auf Kimberley erwartet, wo jetzt 4000 Buren mit Festungsgeschützen stehen und 1500 Buren von Norden her unter General Cronje zu ihnen stoßen sollen. Das KriegsschiffTerrible" ging mit I Geschützen für Ladysmith nach Durban ab.

London, 7. November. Im Kriegsministerium ist keine Meldung über ein neues Gefecht oder einen Zwischenfall aus den verschiedenen Orten des Kriegsschauplatzes eingegangen. Auch die Blätter beobachten vollständiges Stillschweigen über die Vorgänge auf d e m Kriegsschauplatz. Daily Mail" meldet aus Kapstadt, daß 3 Kolonnen Buren I des Oranjefreistaates augenblicklich nach dem Süden Vor­dringen. Der Korrespondent des genannten Blattes drückt die Ansicht aus, daß sämtliche Städte im Norden dieser Kolonie innerhalb kurzer Zeit von den I Buren besetzt sein werden.

London, 7. November. Aus Pietermaritzburg wird gemeldet: Als Antwort auf die Proklamation des-Freistaates, wodurch im nördlichen Teile von Tugela I Territorium von den Oranje-Buren annektiert worden ist, I veröffentlicht der Gouverneur von Natal eine Gegen- demonstration, welche die Proklamation des Freistaates

m Eröffnung der Parallelstraße zur Grünbergerstraße. 4. Beschädigung des Trottoirs vor dem physikalisch-chemischen Institut in der Goethestraße. 5. Die Errichtung eines Aus­sichtsturmes auf der Hochwart; hier: Kostendekretur. 6. Die periodische Untersuchung der Blitzableiter. 7. Unterhaltung der städtischen Wiesen; hier: Die Beschaffung von fünft* lichem Dünger. 8. Gesuch des Eisvereins Gießen um Ueberlaffung der städtischen Wiesen hinter den Eichen als Eisbahn. 9. Anlage des Viehmarktes; hier: Einrichtung von Wirtschaftshallen. 10. Die Kanalisation der Stadt Gießen. 11. Gesuch des Karl Rühl um Erlaubnis zum Betriebe einer Wirtschaft im Hause Ludwigstraße 6. 12. Desgleichen des Friedrich Cost im Hause Rodheimer« straße 50. 13. Desgleichen des Karl Schmidt im Hause Riegelpfad 39. 14. Desgleichen des Karl Reh zum Aus­schank von Flaschenbier im Glas im Hause Wagengasse 7. 15. Die Ausführung der Verordnung vom 10. November 1886, den Betrieb von Wirtschaften betr.; hier: Erlaß

Stand der Darmstädter Bolksbank e. G.

31. Oktober 1899. Aktiva: Kassebestand 47,050 Mk. 61 PlS- Mobi- lien 1626 Mk. 72 Pfa ., Debitoren-Konto 2,161,022 Mk. 54 Pig- Wechsel- Konto 292,279 Mk. 39 Pfg, Effekten-Konto St,241L »!. 19 , Ver­

waltungskosten 24,481 Mk. 29 Pfg. Haus-Konto 100 574 Mk. 94 Pfg. Passiva: Zinsen Konto 73,547 Mk. 25 Pfg., Dwwende-Konto 1755 Mk. 49 Pfg., Depositen, Sparkasse, Giro Kreditoren rc. 1,553^095 Mk. 49 Pfg., Pensions- und Unterstützungsfonds 21,823 Mk. 58 Pf., Umschlag im Okt. 2,171,436 Mk., Reservefond 132.684 Mk., Gewinn-, Reserven- und Delcredere-Konto 54,484 Mk. 27 Pfg-, Geschäftsanteile 850,886 Mk.

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60 Pfg., Zahl der Mitglieder 1231. .

Aus Rheinhessen, 6. November. Wohl infolge der außer­ordentlich günstigen Witterung der letzten drei Wochen, die die Qualität des 1899er sicher noch sehr günstig beeinflußte, sind tue Mostpreise I beträchtlich höher geworden, als man ursprünglich erwarten konnte. I Orqinalmoste, die einen gewöhnlichen Landwein aus geringen rhem- I hessischen Lagen versprechen, werden zu 500 Mk. und hoher bezahlt. I Die besseren Lagen von Bodenheim, Nackenheim, Nierstein, Oppenheim I u. s. ro. weisen gute Resultate auf, wo schon Mostprelse bezahlt worden sind, bei denen sich das Stück (1200 Liter) auf 1000 bis 1200 Mark stellt.

Frankfurter Börse vom 6. November.

Wechsel auf New-York zu 4.19%-20%. I

Prämien auf Kredit per ult. November 1.6Q /, do. per ult. I Dez. 3.20°/ , Diskonto Kommandit per ult. Nov. 1.20V , do. per I ult. Dez. 2.40%, Lombarden per ult. Nov. 0.60%, do. per ult. Dez. I 1%, Staatsbahn per ult. Dez.%.

Notierungen: Kreditaktien 230.10-230 Diskonto - Kom- I mandit 192-191.90 Staatsbahn 140.80-141, Gotthard 143.90, Lom- I barden 32.10-30, Ungar. Goldrente 97.85, Italiener 92 70, Sprozentige I Mexikaner, 3proz. Mexikaner 25.70, Oesterr. Coupons 84%, I Amerik. Coupons 4.18%, Privat-Diskont 5%-%7o G. I

1% bis 2% Uhr: Kredit 230, Diskonto Kommandit 191.80-50, I Staatsbahn 141-140.50-60, Lombarden 32.40-30.

Biehrrrärkte. Die süddeutschen Viehmärkte waren in der I Berichtswoche sehr stark betrieben, auch der Handel entwickelte sich etwas | lebhafter. Das Angebot war allenthalben ein sehr großes, auch Oest-r« I reich brachte ca. 150 Ochsen. In Großvieh war das Geschäft überall I ein mittelmäßiges zu nennen, während prima Rinder und junge Kühe I sehr gesucht waren und auch flotten Absatz fanden. Die Preise sind 1 im allgemeinen fast überall die gleichen der Vorwoche; lunge Rinder I etwas besser bezahlt. Einige Posten junge Kühe wurde für den Export erworben. Es blieb überall Ueberstand. Der Kälberhandel war ruhig I und konnte nicht ausverkauft werden. Bei den Schafen war der Ge­schäftsgang sehr langsam, ebenso der Schweinemarkt, doch fand bei etwas nachgebenden Preisen das Angebot in letzteren größenteus Käufer.

* Vom Kaffeemarkt. Mannheim, 3. November. Die Preise erhielten sich in dieser Woche ungefähr auf der erreichten Höhe. Die Pest soll sich in Santos ausbreiten; dazu meldete man, | daß die wachsende Ernte durch Trockenheit geschädigt sei. Dies alles i machte keinen sichtbaren Eindruck. Man sieht, daß trotz der Pest die Verschiffungen einen bisher ungestörten Fortgang nahmen, daß es also auch fernerhin nicht an Material aus der gegenwärtigen Ernte fehlen wird, und was die wachsende nächste Ernte anbetrifft, so hat offenbar die Meinung, man habe es wieder nut einem reich­lichen Ergebnis zu lhun, so Platz gegriffen, daß man solchen Schadenberichten, wie dem oben erwähnten, keinen Glauben beimitzt. Da muß es ganz anders kommen", sagt sich der Konsum, und wartet weiter. Und doch sollten die großen Ziffern der bestehenden I Weltversorgung auch nickt überschätzt werden! Ca. 5/« Millionen I Sack der 1899/190üer Ernte sind bereits angeführt; find die bis­herigen Schätzungen von 10% Mill, richtig, so hätten wir also bereits die Hälfte der Ernte hereinbekommen und die übrigen I 5% Millionen würden sich auf einen Zeitraum von 8 Monaten I verteilen. Die Zufuhren müffen also abfallen, sollen nicht alle I Voraussetzungen falsch gewesen sein. Wenn dies aber in @T(Aeinung I tritt, wird es auck seinen Eindruck nicht verfehlen. Die Welt hat sich an enorme Ziffern, an fortgesetzte Zunahme gewohnt daß sie I förmlich erschrecken wird, wenn einmal, was ja nicht ausblelben kann, das Gegenteil eintritt. Havre Cours am 2. Nov.: Dy. 35%, März 36, Mai 367i, Sept. 37%, gegen Dez. 35%, Marz 85%, I Mai 36%, Sept. 37% am 27. Oktober. Brafilcours: 2. Nov. 7%, I gegen 73/16 am 17. Oktober^__________ -

Zahlangseinstellnngen.1;^

Konkurseröffnungen: Lohgerber Franz Herzer, Lucka (Alten- I bürg): Nachlass der Witwe Walb. Korff, Augsburg; Nachlass des I Geh. Sanitätsrats Dr. Eduard Wilh. Ludw. Rintel, Berlin; Kaufmann I Alfons Becker (E. Becker), Berlin; Kaufmann Jul. Bieber, Fned- I richsberg (Berlin); Nachlass des Klempners Karl Wilhelm, Bernau; I Friseur Karl Vieth, Bingen; Kaufmann Bruno Gerschler, Braun- I schweig; Küfer Wilh. Lürssen, Bremerhaven; Schuhmacherswitwe I Rosina Seidl, Burglengenfeld; Kaufmann Wladisi. Holka, Crone a. Br.; | Buchbinder Arthur Stengel, Greiz; Händler Christ. Heinr. Busch I (J. C. Grise), Hamburg: Schlosser Karl Heinrich Gust. Schneider, I Hamburg- prakt. Arzt Daniel Adolf Ferd. Zenker, Hamburg; Nach- I lass der Ehefrau des Bäckers 0. Wald, Herzberg (Elster); Kauf- I mann Alexander Edm. Brendel, Leipzig; Schieferdecker Louis Emil I Berth. Rau, Sebnitz (Leipzig); Klostermüller Rob. Clary, Maulbronn; I Hauptlehrer Friedr. Garner, Hochhusen a. N. (Mosbach); Säckler I Christ. Fischer, München; Kaufmann Herrn. Friedländer, Nicolai; I Schlosserswitwe Pauline Korndörfer, Nürnberg; Kaufmann Hans | Schuhmann, Nürnberg; Kaufmann Paul Hirschei, Oderberg i. M.; I Konditor Karl Ewald Gleisberg, Olbernhau; Wirt Emil Vogt, Reut- I fingen- Gastwirt Reinh. Rennert, Rochlitz; Gutsbesitzer Franz Rich.

Naumann, Arras (Rochlitz); Nachlass des Bierdepotverwalters Karl Keller Saargemünd; Gastwirt Gust. Schäfer, Grastrup (Salzuflen); I Nachlass des Ackerbürgers Karl Baumgarten, Sandau; Brauerei- | besitzet Gust. Hetzel, Sandersleben; Nachlass des Seifenfabrikanten | Karl Emil Wetzel, Neuhausen (Sayda); Nachlass der [Zigarren- I händlerin Marg. Hess, Strassburg i. E.; Schneider Alois Weigel, I Nieder-Hermsdorf (Waldenburg); Handelsleute Leo Bauer und I Michael Bauer, Baibronn (Wasselnheim),__________

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

»ieke«. 7- November. Marktbericht. Auf dem heutigen Wockenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 0.90-1.00 Hühnereier ver St 79 A 2 St. 0000 Enteneier 1 St. 00 4, Gänse, der p« 6L 6-00 X, Käs- - St. 5-M, ßäfmatte 2 6t 5-8* Erbsen per Liter 18 H, Linsen per Liter 29 4, Tauben per Paar X 0.700.80, Hühner per St. X 1.001.10, Hahnen per (|tüd X 0.601.00, Enten per St. X 1.802.00, Gänse pn Pfund v*0 46-0.55, Ochsenfleisch perM. «8-74^, Kuh-und Rindfleisch per Pfd. 62-64 H, Schweinefleisch per Md. «6-74^, Schweim- steisch, gesalzen, per Pfd. 78 Kalbfleisch per ipfö. 6466 HammeMsch ver Psd. 50-60^, Kartoffeln per 100 Kill) £06' 6iS 0.00 X, Weißkraut per St. 00-00, Zwiebeln per dtr.X 5.00-6.00, Milch per Liter 16 H, Zwetschen per Ctr. 10,0011,00, Aepfel per (Str. 7,0010,00 Mk.

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tilint bei Dbetfie, pent sich nach amtlicher Fest.' ^te und 150 Verwundete, wn sind, kamen in Lady- tion kommt die Nachricht, der e sei von den Engländern 1 nach Mafeling gebracht

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