Ausgabe 
8.6.1899 Zweites Blatt
 
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Effi gkchan Bon Zürich bis Brugg fuhr der Nachi- e schnkllzug mit zwei Lokomotiven. Aus der °ber^" ®ur allein die Bremsung des Zuges vollzogen In Brugg nun 1 wurde dies- Lokomotive zurückgelassen, und die zwe- Loko­motive Hütte den Zug zu sühren Dte nächst ® *

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in empfehlen: immerhin aber wäre es besser getoejen, der Kunstausschuß hätte seinen Standpunkt, wonach das Nassauer Laus so, wie es ist, erhallen werden soll, m ganz bestimmter Weise betont. Dem gegenwärtigen Majoratsherrn v. Kreß, der den Plau zur Erlangung der Baugenehmigung vorgelegt batte ist auf Grund des Sachverständigengutachtens nun­mehr seitens des Magistrats bedeutet worden, er möge seinen Plan zurückziehen, sich an einen Architekten von künst­lerischem Rufe wenden und sich durch diesen einen n e u en Entwurf ausarbeiten lassen, da der vorliegende Plan keine Aussicht auf Genehmigung habe. Diesem Rate entsprechen hat Herr th Kreß den Entwurf zurückgezogen und ist nun dem Vernehmen nach auf der Suche nach einem«namhaften Architekten, der ihm den Plan machen soll; er soll rm Sinne

fürs'fwß- wie Sleinbesitz. Vollendet,ist bereit- die AuS- krtJi von Maschinen und Geräten, tn welcher kem Hufs-

aesW^aft selbst hat in einem besonderen Bau einen voll­en' auf Ausnutzung elektrischer Kraft begrundeten^and-

MMinen sind auch von privaten Unternehmern und Er^ ausgestellt Andrerseits zeigt beispielsweise die

ReiLinfolge aller Arten von Pflügen, vom gewaltigen Dampsi Ä ambis zum einspännigen Pfluge,wiedieE^^n und Anforderungen landwirtschaftlicher Arbei ih,- nv-ckmäßigst- Losung stnden. So b'°t-t die umfang, ich Vorführung von Erz-ugmsi-n H'lfsmM-ln u > -Mf.icken Stofs zum Studium. Welches die jur aue ;m*iii6rten M-liorationSarb-tten und deren Ersolge, u^W^^u^-eranscha^ich^nd d^sür' ^^^^^^g^lich I Ä Ht°7'hatt- blt" Lokomotivführer der

SStÄSS *-»? ........... -*

di!--Bacher im hohen Maße fesseln, diese nie vers°genbe ::««( des Genusses für jeden, der die Landw rtschaft finf sei es, daß er sich in erster Jteigc sur i nÄ,*,ür Rinder für Schaft oder Schwein- interessiert, daß qm 's-n besonderen Verhältnisse die Lieb-

Mi? Ziegen, für Geflügel, für Bienen oder für sa muhe legen. Wer die Anstrengungen verfolgt, d e > Stiller Reihe von Jahren und zwar vielfach gerade aus fllimguiiq der deutschen Landwirtschajt gemacht werden, um diÄmrionale Viehzucht, d>° Pfl-g- und V°rbes rrung b a litiichi imischen Btehschlag- zu sordern und dem Unfug- )^Mschmasches, der sinnlosen Kreuzung em Ende zu n der wird hier mit stolzer Befriedigung auf das Sn können, was bis jetzt in dieser Hinsicht- schon -q.»'ltiste! ist und was augenscheinlich noch netter angestrebt nmld Jedenfalls sollte kein Landwirt der cd gut m föfiiem Berufe meint, verabsäumen, mit eigenen Augen die UMschritte des deutschen Landwirtschaftsbetriebes, wie die Witefflung sie nachweist, kennen zu lernen und emige sStrRörner für die Verbesserung der eigenen Wirtschaft 'lütszsän..

dimSchweiz. lleber die Ursache Eisenbahn-Unglücks hiesigen Bahnhofe wird die amtliche Untersuchungnoch a«®iuece Aufklärung zu schaffen haben. Angeblich entstand Katastrophe dadurch, daß die Westinghouse-Bremse ver- SSb ber Zug - der Nachtschnellzug Zürich-Berw ZS»aif-Lyon, der 11 Uhr 57 hfnf nn der Station m«#* .

Z.000 Meter weiterfuhr und auf zwei Lokomotiven^der W'w'bahu °u,sti°b. di- b-r-it st°nd-n um d-

m-rrbahn. Dir-kt hinter der Waschin.f <N°rd°'.b°hn) besand . ück ein Packwagen. Dieser nun schob sich über Den yinic ihm befindlichen Personenwagen hinweg und riß dabn das Lach L letztere/ ab, sodaß die Räder des Packwagens auf den Polstern des Personenwagens standnt. Die W bersten Coupes des Personenwagens rocI^ un-

murden völlig zertrümmert, so daß etwaige Zulaste zweifelhaft ums Leben gekommen wären; von den> Pasiag en | beS dritten und vierten Coupes wurden, rote bere arabbüd) berichtet, Frau vr. Lommel aus Bern und Kauf­mann Pichler aus Zürich, beide infolge Zerschmetterung des Schädels, getötet, der neben seiner Gattm sitzende erst s sechs Monaten verheiratete Dr. Lommel schro^ verleih t_ Zeitiger Unterschenkelbruch, ebenso Fürsprech und S Stinli von Aarau (Beinbruch, Rippenbrüche, Kopfverletzunge^ Bankbeamter Hofer von Zürich, nicht Vogel,Vul berichtet (innere Verletzungen) und Herr Goutelard a Mont d'Or im ftanzösischen Jura (Beckenbruch). Aerztlich Lilie war alsbald zur Stelle, und die Verunglückten wurden nach Anbringung von Notverbänden in das Kanwnsspital verbracht. Mit einer Stunde Verspätung setzte der Nacht schnellzug seine Fahrt fort. Gegen 2 Uhr langte von Basel ein Materialzug an und es wurde die Strecke alsbald g - I (äubert Eiu-s Umst°ud-s ta: mit brr Ra «

anfüuqlich °ls zw-ii- nun aber all-iu fahr-nd-u Lvkomotiv- >um -rN?nm°l- anzuhalt-n. Ob d-r Lokvmotivfuhr-r nun mom-utan sich nicht b-wußt war, baß L°kom°ti°- l-tzt hio des ^uges hatte und er die Brenste tn 2in i

Wendung bringen mußte oder ob der etwas lange Sonnt^s" I zug der schlecht funktionierenden Bremse mcht gehorchte, I bikfte wohl auch eine Frage sein, welche die Un ersuchungs- *'.Ä s ÄÄ. Ä'u teilung- Die Pläne für den Umbau des Nassauer Hauses n Nürnberg haben am 1. ds. Mts. dem Kunstausschuß voraeleam den der Magistrat für die Begutachtung der- artäer Fragen berufen hat und dem die Herren Direktor v Bezold Direktor Brochier, die Professoren I. Schmitz, Wanderer und Konradin Walther angehören. Der Ausschuß bat sich einstimmig geweigert, die Plane zu begutachten, einmal, weil er der Meinung ist, daß an dem Nasiauer I ^ause überhaupt nichts verändert werden dürfe, dami aber auch, weil der Plan den künstlerischen Ansprüchen, die für den Fall eines Umbaues an ihn gestellt werden mußten, m keiner Weise genüge. Ist dieser Spruch der hervorragendsten Sachverständigen, die Nürnberg für derartige Fragen besitzt, als ein großer Gewinn in der Angelegenheit des gesahrdeten Bauwerkes anzusehen, so wäre dieser im Sinne der Deick- malpflege doch noch besser gedient worden, wenn die Sach^

lh ,met^VaÄ aVw-nn er, vom r-in künstk-rifch-n Standpunkt

L°w-ü-"zuführ7n, ba "inHu MaschtN-nw-chf-l °°- I b-.rach!°t^ -in-B-gu.°ch.ung v-rb.-n-n^würb-, MAnnahme Lrn-n wir!? Di- Führ-r bi-s-r b-ib-n Maschin-n b^ nästllcri im letzten Moment noch, baß bet Zug über Den »Wchos hinausfuhr, unb fuhren deshalb vorwärts, konnten jttdilh Len Anprall nicht mehr verhindern, wohl aber schwachen, [1äte bas Unglück jebensalls großer geworden. Nur leiben ersten Wagen des Nachtschnellzuges wurden m ckWeidenschast gezogen; vom Personal wurde niemand ver- die Passagiere, welche in den weiter rückwärts bestnd-

1'1; Sagen sich befanden, wurden zwar etwas unsanft ,, piitelt, hatten aber beim AuSst-igen keine Ahnung, ß si giine Katastrophe ereignet hatte, bet der zwei Menschen Lübben verloren und vier schwer verletzt wordenwaren, «ll-Verunglückten befanden sich 'm zw-'t-n W-tg-n d-» r.jnjrö, einem Schnellzugswaggon der Pans-Lhou-Mittel-

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haben, sich nach München an di- Pr°seis°r-n Hanberriss-r ober Gabriel Seidl zu wenden. Daß diese beiden Kunst , denen der Schutz vaterländischer Baudenkmäler, nach ganzen Vergangenheit zu schließen, v-rz-nSsach- ist, mcht darauf eingehen werden, ihren Namen zu dem beabsichtigte Umbau herzug-b-n, darf als gewiß angenommen werd». Immerhin Ware denkbar, daß sich ein hervorragender Architekt findet, der sich kein Gewisien daran« macht, das alte Bau werk anzutaslen. Deshalb sei hier nochmals die warmnde Stimme erhoben. Ein Baukünstler, der keinen Ansta-d nehmen würde, seinen Namen mit dem Umbau, oaS geipt mit der Schändung des Nassauer Hauses in Verbindung zu bringen, würde sich damit in den Augen der ganzen gedU- deten Welt empsindlich schaden. Und wenn der Umbau des alten trotzigen Hauses in künstlerisch noch so vollkommener Weise erfolgt, aus geschichtlichen Gründen, aus Gründen der Erhaltung beä bezeichnenden wehrhaften ®=P?a8eg be» Bauwerks verbietet er sich auf leben Fall DasbesteM>tt-l. das qesährdete Haus zu retten, ist aus alle Falle barm zu er­blicken daß bte Stadt Nürnberg der Stiftung einen, >ahr. lichen Zuschuß bewilligt unter der B-dmgung, daß das Bau-

I merk in seinem jetzigen Zustande erhalten bleibt.

* Ein neues Antiseptikum, welches sich v°rnchml>chjur Mund- und Zahnpflege eignet, ist in dem so rasch b-liM sfeiVä xää SÄti * 1 LrhlntM emafobkn- auch andere Autoritäten bezeichnen dasselbe^als e^?Erfindung von epochemachender Bedeutung^. "Meraturi^WnschU^n^Kunst^ ®_ ker ngnjaen Umgestaltung de« Handelsgesetzbuches unb

OSawS»»'«

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^teilwetse Er- WZ-MUSsW ZZRMNW-- I überflutet werden, für eine schnelle Orientierung ^er d«S zu!ünstt^ | HcmdelSrecht sowie für eine rasche Handhabung desselben ekie grof^ Erleichterung dadurch geschaffen, daß '^untn Betzichur^ dn Mott, , L »M KÄflU JS Entscheldmig etnes handelsrechtlichen Streitfalles notwendigen, I hnrrfj die Rechtsprechung deS ROHG. und RG. geschastenen Recht«- Ll- dks nL HAelsgel-tzbu» io M «

I h.fien Anwenduna auf einen vorliegenden, dem Handelvrechie an gehörenden RechtSfall ein umstSndttcheS Nachsuchen to btmfo um. fangretchen B. GB. überflüsfig macht und auf diefe Wttse daS vor malig« HGB. nicht vermtfsen läßt. ES wurden oämltch dieienigm Entscheidungen des ROHG. und RG., welche -ur EriSuterung sol^r I KefeKeSbesttmmungen dienen, die bet der früheren RechtSzerspltlterung bürgerlichen Rechtes behufS Herbeiführung einer ttnheitltchen Behandlung von RechtSverhLltniflen auf dem Gebiete de« Handels-

I rechte« in das HGB. ausgenommen waren, nun «brr bei der durch I das B. GB. geschaffmen Rechtseinheit dort ihren Platz gefuvd« I baben im jetzigm HGB. unter Bezugnahme aus die dteSbezügUchm I einschlägigen Gesetzesbestimmungen veS B. GB. oder «iderer hinmtt zusammenhängender Gesetz« an geeigneter Stelle be behalten und A I trüber verwertet. Wer die früher erschienmen, in der Tachpre^ I sehr günstig besprochenen Werke deS Verfassers kennt, der wwd «ach von der vorliegenden Arbeit die Ueberzeugunggewinrm, daß diese« neue Werk gleichfalls mit größtem Fleitze auSgearbettet,klar»m0

I trchliche, anderwärts bereits nachgeahmte Plan, nach welchem ta I Verfaffer arbeitete, dte sorgfältige Ausführung beSftlbm im ewzelnen, I (..»hie trott der erforderlichen Kürze prägnante und erfchöpfende I Darstellung der Rechtsprechung unddie äußere ^uSstattungnwartw, I haß auch dieses Buch gleich dm fruherm vom Praktiker mit Freud« begrüßt werden und ein «nmtbehrltcheS Hllfsmtttel fein wird f

I den Juristm wie für dm gefamten HandelSstanb.

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